Ein zentraler Grundsatz des gesamten Prozesses war die breite Beteiligung.
Das Zukunftsbild wurde bewusst nicht im kleinen Kreis entwickelt, sondern gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus Oberstdorf. Sie bildeten in der Entstehungsphase die Projektgruppe und brachten ihre unterschiedlichen Perspektiven ein.
Insgesamt haben regelmäßig rund 60 bis 70 Personen an der Erarbeitung mitgewirkt. Die Projektgruppe spiegelte dabei einen breiten Querschnitt der Oberstdorfer Bevölkerung wider: Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung (u. a. Tourismus, Sportstätten, Gemeindewerke), dem Marktgemeinderat, Vereinen (z. B. SCO, TSV, Trachtenverein, DAV), Initiativen (z. B. Oberstdorf for Future), wichtigen Leistungsträgern (z. B. Bergbahn, Breitachklamm, Heimatmuseum, SVG), aus Landwirtschaft und Alpwirtschaft, Bildung und Bergsport, Einzelhandel, Handwerk sowie aus den örtlichen Verbänden wie BHG, VeVo und VFOO – ergänzt durch engagierte Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Generationen.
Begleitet wurde der gesamte Prozess durch die Agentur Brand Logic. In mehreren Workshops wurde offen diskutiert, gemeinsam gearbeitet und Schritt für Schritt ein gemeinsames Verständnis entwickelt. Der Prozess war transparent, praxisnah und lebte vom aktiven Mitwirken.
Ein wichtiger Meilenstein war der Start am 11. März 2025. Beim Kick-off wurde der Grundstein gelegt und erste Themen erarbeitet. Insgesamt fanden vier gemeinsame Treffen statt – von der Analyse des Ist-Zustands über die Entwicklung von Zukunftsbildern bis hin zur finalen Ausarbeitung.