Rathaustelegramm 18. August 2015

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Dieser Newsletter wurde am 18.08.2015 14:30:02 versendet
Oberstdorfer Wappen
Laurent Mies

[Sehr geehrter Herr Björn Mustermann]

mit diesem Rathaustelegramm informiere ich Sie über die Sitzung des Marktgemeinderates vom 11. August 2015.

Das Gremium beriet über folgende Themen:

  • Eislaufzentrum Oberstdorf;
    Vergabe Sanierung Brandschutzklappen
  • Bericht über Bestandaufnahme des Unwetterereignisses vom 14.06.2015 nach geologischer Untersuchung von Wasserwirtschaftsamt Kempten (WWA) und Landesamt für Umwelt (LFU)
  • Dummelsmoosbrücke;
    Antrag an das Wasserwirtschaftsamt Kempten Wiederaufnahme ins Hochwasserschutz-programm
  • Ausbau Metzgerstraße;
    Ergebnisse der Anliegergespräche und der Anliegerversammlung vom 03.08.2015
  • Oberstdorf-Bibliothek;
    Erlass einer Benutzungssatzung und einer Gebührensatzung;
  • Brücken Oberstdorf;
    Sanierung der Fußgängerbrücke Oberer Renksteg über die Stillach; Vergabe der Bauleistungen;

Ich freue mich, dass Sie sich Zeit nehmen und sich über die aktuell im Gemeinderat behandelten Themen informieren.

Bitte geben Sie das Rathaustelegramm an Ihre interessierten Bekannten weiter

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Laurent O. Mies
1. Bürgermeister

1200

Eislaufzentrum Oberstdorf
Vergabe Sanierung Brandschutzklappen
Die große Sanierung im Eissportzentrum, die vor vier Jahren begonnen hat, wird in diesem Jahr zum Abschluss gebracht. Letzter noch offener Punkt des Paketes ist die Sanierung der Brandschutzklappen im Lüftungssystem des Eissportzentrums. Hier hat der Marktgemeinderat nun den Auftrag zur Sanierung in Höhe von 70.343,50 Euro vergeben. Die Kosten sind mit ca. 67 Prozent von Bund und Land gefördert.

Bericht über Bestandaufnahme des Unwetterereignisses vom 14.06.2015 nach geologischer Untersuchung von Wasserwirtschaftsamt Kempten (WWA) und Landesamt für Umwelt (LFU)
Nach dem Unwetter vom 14. Juni untersuchte das Wasserwirtschaftsamt Kempten (WWA) mit dem Landesamt für Umwelt München das Unwettergebiet zwischen Gaißalptobel und Schattenberg. Das Hauptaugenmerk lag auf den eventuell bei zukünftigen Unwetterereignissen mobilisierbaren Geschiebemengen und hieraus erwachsenden Gefahren für den Ort.
Im Gemeinderat stellten Vertreter des WWA das Ergebnis dieser Beurteilung vor. In Zusammenarbeit mit dem WWA werden mögliche Schutzmaßnahmen im Einzugsgebiet der Wohnbebauungen ausgearbeitet.

Dummelsmoosbrücke
Antrag an das Wasserwirtschaftsamt Kempten Wiederaufnahme ins Hochwasserschutzprogramm
Der Freistaat Bayern setzt derzeit das planfestgestellte Hochwasserschutzkonzept an der Trettach um. Die Dummelsmoosbrücke stellt mit ihren zwei Pfeilern und dem fehlenden Freibord, also der Höhe zwischen maximalem Abflusswasserspiegel und Unterkante der Brückenplatte, ein Abflusshindernis dar. Zur Realisierung eines durchgängigen Hochwasserschutzes entlang der Trettach ist es erforderlich, die Brücke mit ausreichend Freibord pfeilerlos neu herzustellen.
Bisher war mit dem WWA vereinbart, den hochwassersicheren Neubau der Dummelsmoosbrücke aus der Maßnahmenträgerschaft des WWA herauszulösen, da im Rahmen der Straßenbaufördersätze 10 Prozent höhere Förderquoten erreicht werden können. Dies entspricht einer Erhöhung der Fördersumme um ca. 100.000 Euro. Der Marktgemeinderat stimmte dem notwendigen Neubau der Dummelsmoosbrücke bereits zu.
Auf Grund des Unwetterereignisses vom 14.06.2015, bei dem die Wildbäche Roßbichl und Dummelsmoos durch Murenabgänge unkontrolliert über das Wohngebiet Am Dummelsmoos und die Dummelsmoosbrücke abflossen und dabei immense Schäden anrichteten, muss die gesamte Planung zum Neubau der Dummelsmoosbrücke neu überdacht werden. Der Marktgemeinderat beschloss daher, die Wiederaufnahme des hochwassersicheren Brückenneubaus der Dummelsmoosbrücke in das Hochwasserschutzkonzept Trettach zu beantragen. Die ohnehin durch das WWA konzeptionierte Fischdurchgängigkeit in der Trettach soll mittels einer Sohlrampe umgesetzt und somit die durch das Freibordmaß bedingte Brückenüberhöhung auf ein Minimum reduziert werden.

Ausbau Metzgerstraße
Ergebnisse der Anliegergespräche und der Anliegerversammlung vom 03.08.2015
Im August 2014 beschloss der Gemeinderat, den Ausbau der Metzgerstraße zwischen Nebelhornstraße und dem Kreuzungsbereich Sachsenweg /Ludwigstraße in einer Anliegerversammlung vorzustellen und eine einvernehmliche Lösung zur Umsetzung der vorgestellten Planung zu suchen.
Nach dieser Anliegerversammlung wurden die Planungsdetails mit den Anliegern vor Ort nochmals diskutiert. Thema der Gespräche waren die im Gestaltungskonzeptes "Öffentlicher Raum" beschlossenen Planungsgrundsätze wie Barrierefreiheit, Regelquerschnitte und Oberflächengestaltung. Die Wünsche der Anlieger wurden soweit möglich in die Planung aufgenommen.
Das Gremium beschloss in der Sitzung, die auf Grundlage der Anliegergespräche überarbeitete Planung zum Ausbau der Metzgerstraße zwischen Nebelhornstraße und Oststraße umzusetzen.
Der Straßenabschnitt soll als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit max. zulässiger Geschwindigkeit von 20 km/h ausgewiesen werden. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2016 vorgesehen.

Oberstdorf-Bibliothek
Erlass einer Benutzungssatzung und einer Gebührensatzung
Die neue OBERSTDORF-Bibliothek vereint unter dem Dach des generalsanierten Gertrud-von-le-Fort-Gymnasiums künftig die bisherige Schulbücherei und die ehemalige Gemeindebibliothek.
Um den Betrieb zum Beginn des Schuljahres 2015/2016 aufnehmen zu können, bedarf es für die öffentliche Einrichtung eine Benutzungssatzung und eine entsprechende Gebührensatzung.
Beide fallen in die Zuständigkeit des Marktgemeinderats, der das Inkrafttreten der Satzung zum 01.09.2015 beschlossen hat. Eine entsprechende Veröffentlichung im Amtsblatt erfolgt in Kürze.

Brücken Oberstdorf
Sanierung der Fußgängerbrücke Oberer Renksteg über die Stillach; Vergabe der Bauleistungen
Der Markt Oberstdorf beabsichtigt die Fußgängerbrücke Oberer Renkstege zu sanieren. Geplant ist die Erstellung neuer Fundamente ca. zehn Meter nördlich des bisherigen Standortes. Die bestehende Holzkonstruktion soll erhalten und saniert werden. Da das günstigste Angebot, vermutlich auf Grund der derzeit guten Auslastung der Baufirmen, um 62 Prozent über dem Kostenansatz lag, beschloss der Marktgemeinderat die Ausschreibung aufzuheben. Die Maßnahme soll im Herbst 2015 nochmals ausgeschrieben und nach den Sommerferien 2016 umgesetzt werden.

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