Schule & Soziales

32 Fünftklässler starten an der Mittelschule

Schullogo Mittelschule Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.09.2021
Für 32 Mädchen und Jungen wurde die Einschulung an der Mittelschule Oberstdorf zum rundum gelungenen Start in die fünften Klassen.

Dank optimaler Vorbereitung trafen sich unter Corona-Bedingungen die zehn- und elfjährigen Kinder samt Eltern in der Aula der Mittelschule. Rektor Stephan Knoll sorgte für die freundliche Begrüßung: „Wir freuen uns auf die neuen fünften Klassen. Die Kinder sind hier in besten Händen.“ Die Jugendsozialarbeiterin Corina Munz nutzte die Gelegenheit, das zusätzliche Angebot neben reiner Wissensvermittlung und Unterrichtsabdeckung vorzustellen.“ Die aufgeregten Kinder erfuhren dann endlich wer ihre neue Klassenlehrerin werden wird: Christine Martin und Barbara Heim nahmen ihre neuen Schützlinge mit in die Klassenzimmer. Dort konnten sie bereits das Kennenlernen intensivieren, das in den ersten Schultagen im Vordergrund steht. Für die Eltern wurden Führungen in kleinen Gruppen durch das Schulhaus angeboten, so dass alle wissen, wo der Nachwuchs in Zukunft täglich dazulernt.

Letzte Hilfe Kurs

Logo-500 Katholische Pfarreiengemeinschaft Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 18.09.2021
Der Hospiz/Christophorus – Dienst Oberstdorf lädt herzlich ein zum Letzte Hilfe Kurs

Das Lebensende und das Sterben machen uns als Mitmenschen oft hilflos. Obwohl die meisten Menschen sich wünschen zuhause zu sterben, stirbt der größte Teil der Bevölkerung in Krankenhäusern und Pflegeheimen.
Wir bieten, in Kooperation mit dem Klinikverbund Allgäu, einen Basis-Kurs zur Letzten Hilfe an, in dem Bürgerinnen und Bürger lernen, was sie für ihre Mitmenschen am Ende des Lebens tun können.

Letzte Hilfe Kurse vermitteln Basiswissen und Orientierungen sowie einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit die auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.

Die Moderation erfolgt durch erfahrene und zertifizierte KursleiterInnen mit Erfahrung in der Hospiz-und Palliativversorgung.

Kursinhalte:
Sterben als ein Teil des Lebens
Vorsorgen und entscheiden
Leiden lindern
Abschied nehmen

Termin:
Freitag, 19. November 2021
14:00 Uhr - 18:00 Uhr
Katholischer Pfarrsaal Johannisheim, Oststraße 2a, 87561 Oberstdorf

Anmeldung: Telefonische Anmeldung bitte bis zum 05.11.2021
bei Hildegard Milz: 08322/2375 oder Helga Geiger: 08322/5927

Gespräche mit Senioren

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 14.09.2021
So erlebten Bewohner im BRK-Haus der Senioren die Corona-Pandemie

Was bedeutet Corona für eine der am meisten gefährdeten Personengruppen, die sehr betagten Senioren? Wir haben einige Bewohnerinnen im BRK-Haus der Senioren in Oberstdorf gefragt, wie sie die Situation in den letzten 18 Monaten wahrgenommen haben. Die Antworten strahlen einen erstaunlich positiven Grundtenor aus.

Für Senioren in Alten- und Pflegeeinrichtungen waren die Einschränkungen, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, oft schwer zu ertragen. Besuche von den Lieben und das so wichtige gesellige Miteinander waren vor allem 2020 aus Infektionsschutzgründen über viele Monate nicht möglich. „Unsere Mitarbeitenden taten wirklich alles, um unseren Bewohnern Abwechslung, Geborgenheit und Nähe zu geben“, sagt Melanie Engel, die das Haus der Senioren leitet. „Aber den persönlichen Kontakt zur eigenen Familie und zu engen Freunden konnte das trotzdem nicht ersetzen“, bedauert sie.

Für Helga Werner, eine Bewohnerin der Seniorenanlage, stellt sich die Corona-Zeit an sich als „furchtbar“ dar, wie sie sagt. „Aber wir können nur warten und nicht gegen die Vorschriften sein.“ Das Schmerzlichste sei für sie in der Anfangszeit gewesen, „dass man nicht mehr rauskam, etwa um Kleinigkeiten zu kaufen. Aber ich bin froh, dass ich nicht krank war, dass ich zu Essen und ein Dach über dem Kopf habe und dass alle hier sehr nett sind“. Insofern sei sie „zufrieden“. Den Kontakt zu Familie und Freunden hielt die betagte Dame die ganze Lockdown-Zeiten über mit Briefen, Paketen, Bildern sowie per Telefon und Skype.

„Einschränkend, aber nicht bedrückend“, empfindet Dagmar Grünzner die Corona-Zeit. „Wir können froh sein, dass wir hier im Haus sind“, findet sie. Zwar fehlten auch ihr die Besuche ihrer Lieben sehr, aber darauf habe sie notgedrungen für eine gewisse Zeit verzichten können. Sie jedenfalls versuche stets, das Beste aus der Situation zu machen. „Alle bemühen sich auf Teufel komm raus, dass es uns gut geht“, zeigt sie sich dankbar „Das Engagement tut so gut.“

Von der Politik wünschen sich die Seniorinnen „mehr Einigkeit und einheitliches Handeln“. Einig sind sich die Befragten darin, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alles getan hätten, um den Bewohnerinnen und Bewohnern die Zeit leichter und so angenehm wie möglich zu machen. Sie wünschen dem Personal „mehr Anerkennung der geleisteten Arbeit, nicht nur als Applaus auf dem Balkon“, „zusätzliche Kollegen“, „eine bessere Bezahlung und natürlich Gesundheit“ – Aussagen, die Melanie Engel und ihre Mitarbeitenden freuen und rühren dürften. Sie selbst schließt sich dem an: „Auch wir wünschen uns von der Politik mehr Anerkennung für den Pflegeberuf sowie eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Personal. In Hinblick auf die Corona Maßnahmen wäre eine umfassende und frühzeitige Information über Änderungen wünschenswert, um dann auch schneller reagieren zu können.“

Mittlerweile habe sich die Lage glücklicherweise ein wenig entspannt. „Aufgrund der Tatsache, dass die Bewohnerinnen und Bewohner, die dies wollten, inzwischen vollständig gegen Covid 19 geimpft sind, konnten auch im Haus der Senioren die strengen Regelungen bereits vor einiger Zeit gelockert werden“, sagt Melanie Engel. Das heißt, Angehörigenbesuche und vermehrt auch wohnbereichsübergreifende Gruppenangebote sind wieder möglich. „Da wir seit Beginn der Pandemie von größeren Ausbruchsgeschehen verschont geblieben sind, hoffen wir natürlich, dass wir weiterhin so `unbeschadet´ durch den kommenden Herbst und Winter kommen werden und dass sich die Lage um die 4. Welle nicht dramatisch verschlimmert. Wir setzen präventiv auf die Einhaltung der bereits seit Beginn der Pandemie bestehenden Hygienekonzepte – also Abstand, Hygiene, Lüften, FFP 2 Masken etc. Zudem können sich BewohnerInnen und auch MitarbeiterInnen, die es möchten, seit Ende August die 3. Impfung geben lassen. Dieses Angebot wird von den BewohnerInnen und MitarbeiterInnen auch angenommen.“

Adressen

Markt Oberstdorf
Prinzregenten-Platz 1
und Bahnhofplatz 3
87561 Oberstdorf

Tel. 08322 700 7000
Fax 08322 700 7209

Öffnungszeiten

Mo - Do
08:00 - 17:00
Freitag
08:00 - 12:00
Sa, So
geschlossen

Öffnungszeiten Marktkasse

Montag
08:00 - 12:00 und 13:00 - 17:00
Di - Do
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