Schule & Soziales

Kleiderstube gut gefüllt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 02.07.2020
Gut gefüllt ist das Lager der Kleiderstube von „Schaut Hin“. Empfänger von SGB II Leistungen, Wohngeld und Kleinrentner sind herzlich willkommen. Der Verein hat das Angebot ausgedehnt auf Corona-Geschädigte, die durch Kurzarbeit knapp bei Kasse sind.

Gegen eine kleine Spende können auch sie das Angebot von „Schaut Hin“ nutzen.

Kleiderstube Oberstdorf, Färberstraße 2
Geöffnet mittwochs von 14 bis 17 Uhr

Caritas sagt Danke

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.06.2020
Ein herzliches Dankeschön richtet die Caritas an all die Menschen im Oberallgäu, die den Wohlfahrtsverband während der Corona-Krise mit Geld- und Sachspenden, aber auch mit ihrem persönlichen Einsatz unterstützt haben.

„Wir haben in den vergangenen Wochen unglaublich viel Großzügigkeit, Hilfsbereitschaft, Engagement, Kollegialität und Solidarität erlebt“, erklärt Christoph Nunner, Geschäftsführer der Caritas. „Die Menschen in der Region haben uns durch ihre Spenden gezeigt, dass ihnen das Schicksal bedürftiger, alter oder kranker Mitbürger nicht egal ist – im Namen all unserer Mitarbeiter, Klienten und Patienten möchte ich mich bei allen, die geholfen haben, aufrichtig bedanken“, so Nunner.

Viele Allgäuerinnen und Allgäuer hätten beispielsweise für die Tafel gespendet oder sich dort ehrenamtlich beim Lieferdienst für Quarantäne- und Risikopatienten engagiert. Es wurden – sowohl von Privatleuten als auch von Unternehmen – zahlreiche Lebensmittel für die Tafel abgegeben. Hinzu kamen Geldspenden

„Wir hatten Unternehmen, die zu Beginn der Krise spontan Gelder zur Verfügung gestellt haben. Aber auch die kleinen Gesten haben uns berührt, etwa von Menschen, die einfach so 20 Euro in unseren Briefkasten geworfen haben, damit wir haltbare Lebensmittel für Bedürftige kaufen können“, erinnert sich Nunner. Unser Bild zeigt Mitarbeiter des Caritasverbandes und der Sozialstation der Caritas und Diakonie (von links): Anja Meisch, Gertrud Settele, Johanna Riegger, Christoph Nunner, Stephanie Stöckle und Elisabeth Brand. pm/Foto: Miriam Schnitzler

Die beste musikalische Ausbildung – staatlich geprüft

Musikschule Logo Musikschule Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 25.06.2020
Neuanmeldungen werden ab 1. Juli für das kommende Schuljahr entgegengenommen. Die Zuteilung der freien Plätze erfolgt nach der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen.

Die Oberstdorfer Musikschule ist die einzige kommunale Musikschule VdM im südlichen Oberallgäu. Sie unterliegt keinerlei Vereinsinteressen oder Vereinsbeschränkungen. Der Unterricht orientiert sich am höchsten musikalisch-pädagogischen Standard. Nur wer die geforderten und gesetzlich festgelegten Richtlinien erfüllt, darf das Qualitätsprädikat „Musikschule" tragen.
Die Musiklehrer unterrichten alle Fachbereiche von A bis Z, von der Altblockflöte bis zur Zither. Integriert in die Musikschule ist die Bläserschule. Für Kinder von vier bis sechs Jahren ist der Grundkurs Musikalische Früherziehung im Angebot. Zusätzliches Ensemblespiel und musiktheoretischen Ergänzungsunterricht gibt es für die Schüler kostenlos. Fragen Sie außerdem nach Mehrfach- und Familienermäßigungen. Aufgrund der großen Nachfrage kann nicht allen Bewerbern einen Unterrichtsplatz garantiert werden.

Neuanmeldungen werden ab 1. Juli für das kommende Schuljahr entgegengenommen. Die Zuteilung der freien Plätze erfolgt nach der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen.
Weiter Informationen unter www.musikschule-oberstdorf.de

Waldkindergarten Oberstdorf

Waldkindergarten Waldkindergarten Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 24.06.2020
Einladung zur Waldspielgruppe +++ Freie Kindergartenplätze ab September 2020

Einladung zur Waldspielgruppe
Jeden Dienstag im Juli, vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 15 bis 17 Uhr.
Den Wald und seine Bewohner rund um den zukünftigen Waldkindergarten entdecken, gemeinsam spielen, werken, buddeln und gestalten.
Wer? Eltern mit Kindern ab 2,5 bis 5 Jahre, vorwiegend für zukünftige Waldkinder und Interessierte - mit der zukünftigen Walderzieherin Rosi Popp
Wo? Waldkindergartenplatz Nähe Höllwieslift
Kostenbeteiligung: vormittags 12 Euro, nachmittags 8 Euro (je Stunde 4 Euro)
Bitte anmelden bei Rosi Popp, Tel. 0174 2127873
Der Waldkindergarten Oberstdorf e.V. freut sich über entdeckungsfreudige Waldkinder!
Gerade in der heutigen Zeit bietet ein Kindergarten ohne Türen und Wände unter anderem die Möglichkeit das Immunsystem zu stärken und die Gesundheit positiv zu unterstützen.

Ab September 2020 gibt es freie Kindergartenplätze
Anmeldung mit Namen, Telefonnummer, Geburtsdatum, Wohnort und Eintrittsdatum unter www.waldkindergarten-oberstdorf.de, E-Mail: kontakt@waldkindergarten-oberstdorf.de

40 Jahre Notarztdienst Oberallgäu

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 15.06.2020
Rainer Bumann vom BRK erinnert sich, wie 1980 im Oberallgäu der Notarzt Land in Dienst gestellt wurde

„Bis vor 40 Jahren gab es im südlichen Oberallgäu keinen Notarztdienst. Die Krankenwagen waren spartanisch ausgerüstet und nur mit einem Sanitäter als Fahrer besetzt. „Was sich seit damals im Rettungsdienst alles getan hat, ist schon enorm“, findet Rainer Bumann. Er ist seit 50 Jahren im Rettungsdienst des BRK Oberallgäu tätig.

„Ich wurde mit 13 Jahren mehr oder weniger zufällig zu einem Einsatz mitgenommen und bin dabei geblieben“, so der sympathische Sonthofener. Zehn Jahre später war er als Rettungssanitäter an der Einführung der Notarztversorgung im südlichen Oberallgäu beteiligt. „In Kempten gab es den Notarztdienst zu dieser Zeit schon seit drei, vier Jahren. Wir strebten das auch im südlichen Oberallgäu an. 1980 war es dann soweit. Unter der ärztlichen Leitung von Dr. Peter Fuhren, dem damaligen Chefarzt der Anästhesie am Kreiskrankenhaus Immenstadt, stand der Notarztwagen wochentags von 8 bis 19 Uhr zur Verfügung. Nachts und an Wochenenden gab es zunächst keinen offiziellen Notarztdienst“.

Die allererste Notärztin war Frau Dr. med. Paule Harbarth, Oberärztin in der Anästhesieabteilung am Immenstädter Krankenhaus. Sie absolvierte gemeinsam mit Rainer Bumann und Fritz Adler im Mai 1980 die allerersten Einsätze mit Notarztbeteiligung. „Ganz am Anfang fuhr sie noch im Rettungswagen mit. Uns war es aber wichtig, dass der Notarzt immer auch eigenständig im sogenannten Rendezvous-System mit einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und mit einem eigenen Fahrer zum Einsatzort kommen konnte. Darum bauten wir in Eigeninitiative einen VW Passat, ein Fahrzeug der BRK-Verwaltung, mit sehr einfachen Mitteln um. Zupass kam uns, dass der Sonthofener Wachleiter, Karl Wörle, nicht nur Rettungssanitäter, sondern auch KFZ-Meister war“, lacht Rainer Bumann in Erinnerung daran, was damals alles problemlos möglich war. „1982 stellten uns die Kollegen vom BRK Kaufbeuren ein Notarzteinsatzfahrzeug, einen BMW 320, zur Verfügung. Dies war möglich, da die Indienststellung eines Notarztdienstes dort noch nicht vollzogen war. Später bekamen wir dann über eine großzügige Geldspende der Firma Bosch, die Frau Dr. Harbarth organisiert hatte, einen Geländejeep als Notarztfahrzeug.“ Nachdem ein NEF zur Verfügung stand, bot Frau Dr. Harbarth an, auch in manchen Nächten und an Wochenenden das Fahrzeug zu besetzen. Dr. Harbarth und Rainer Bumann verbrachten in vielen Nächten und Wochenenden ihre Freizeit im Notarztdienst.

Parallel zu alledem machten es sich Rainer Bumann und Fritz Adler zur Aufgabe, die Rettungs- und Krankenwagen einheitlich mit Notfallkoffern auf- und auszurüsten. Fritz Adler war es, der einen sogenannten Notarzthelfer-Kurs implementierte. An vielen Abenden und Wochenenden waren Adler und Bumann im südlichen Oberallgäu unterwegs, um die ehrenamtlichen Sanitäter für den Notarztdienst fit zu machen. Für die ehrenamtlichen Fahrer des Notarztzubringers (NEF), die nachts und an Wochenenden Dienst taten, galt es, zusätzlich über eine entsprechende Ortskenntnis für den riesigen Einsatzbereich zu verfügen. „Damals fielen Sätze wie: `bevor du im Oberallgäu NEF fahren darfst, machen andere Menschen ein Medizinstudium´“, schmunzelt Rainer Bumann. Tatsächlich erstreckte sich das damalige Einsatzgebiet vom Walsertal über Wertach, Balderschwang und Oberstaufen bis Thanners. Nach und nach nahmen zusätzlich Ärzte der Kliniken Immenstadt und Sonthofen sowie praktische Ärzte am Notarztdienst teil. Somit konnte rund um die Uhr ein Notarztdienst gewährleistet werden. Und noch etwas habe sich im Lauf der Jahrzehnte wesentlich verändert: „Heute sind Notärzte und Sanitäter durch die oft belastenden Einsätze freundschaftlich verbunden und arbeiten als Team auf Augenhöhe zusammen“, so Bumann. Früher wurden Sanis halt nur als Krankenträger bezeichnet.“

Es ist der Initiative und Beharrlichkeit einzelner engagierter BRK-Mitglieder und der Unterstützung von politischer Seite zu verdanken, dass sich schließlich in allen Allgäuer Regionen eigene Notarztdienste etablieren konnten: Heute befinden sich Notarztstandorte in Oberstdorf, Pfronten, Marktoberdorf, Kaufbeuren, Buchloe, Kempten, Lindenberg, Lindau sowie Immenstadt und Sonthofen (letztere beiden gehören zusammen). Sie sind aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken

Einladung zur Waldspielgruppe

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 29.05.2020
Jeden Dienstag im Juni und Juli +++ Vormittags von 9 bis 12 Uhr +++ Nachmittags von 15 bis 17 Uhr

Den Wald und ihre Bewohner rund um den zukünftigen Waldkindergarten entdecken, gemeinsam spielen, werken, buddeln und gestalten.

Wer?
Eltern mit Kindern ab 2,5 bis 5 Jahre, vorwiegend für zukünftige Waldkinder und Interessierte - mit der zukünftigen Walderzieherin Rosi Popp

Kostenbeteiligung:
vormittags 12 Euro,
nachmittags: 8 Euro
(je Stunde 4 Euro)

Auf Grund der momentanen Situation ist die Anzahl der teilnehmenden Kinder begrenzt. Bitte anmelden bei Rosi Popp, Tel. 0174-2127873

Der Waldkindergarten Oberstdorf e.V. freut sich über entdeckungsfreudige Waldkinder!

Kranken und Einsamen zur Seite stehen

Logo Katholische Pfarreiengemeinschaft Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 27.05.2020
Der Freiwillige Hilfsdienst Oberstdorf ist vor über 30 Jahren von Rosmarie Dünßer ins Leben gerufen worden. Ideengeberin war Ordensschwester Felana von den Barmherzigen Schwestern.

Es galt und gilt den Kranken und Einsamen zur Seite stehen, in einer Zeit, in der Geld und Konsum groß geschrieben werden ohne dafür bezahlen zu müssen - das war und ist das Anliegen des Hilfsdienstes.
„Seit fast einem Jahr bin ich „Kopf“ des freiwilligen Hilfsdienstes Oberstdorf.“, erzählt Monika Math, „Und ich bin sehr stolz, einen Kreis Ehrenamtlicher vertreten zu dürfen.“ 17 Frauen beleben tatkräftig den Dienst. Sie helfen in ihrer Freizeit Menschen die Unterstützung bei Einkäufen, Gesellschaft oder der Kinderbetreuung benötigen. Behördengänge und Fahrdienste mit dem Auto sind zudem im Angebot.
„In der Corona-Zeit haben wir erlebt, dass Nachbarschaftshilfe in unserem Ort großgeschrieben wird: Ein Mann und acht Frauen riefen mich an und stellten sich zur Verfügung um uns unter die Arme zu greifen. A hearzlichs Vergealt’s Gott.“, resümiert Math. Nur ein hilfesuchender Anruf ging ein.
Math richtet ein großes Dankeschön an die Seniorenabteilung des FC Oberstdorf
Auch für die Verknüpfung und gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem ambulanten Pflegedienst, dem BRK-Haus der Senioren, der evangelischen Kirche und der katholischen Pfarrgemeinde bereichern unser Zusammenleben im Dorf bedankt sich der Freiwillige Hilfsdienst.
„Falls Sie ein Problem haben oder Hilfe benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Jede Anfrage wird streng vertraulich behandelt.“, versichert Monika Math und bietet an: „Wenn Sie Interesse haben und sich uns Freiwilligen anschließen möchten, so sind Sie gerne zu unseren Treffen eingeladen, die alle zwei Monate stattfinden.“
Die nächste Zusammenkunft ist am 16. Juni, 19 Uhr, im Pfarrsaal der katholischen Pfarrgemeinde.
Kontakt: Monika Math, Freiwilliger Hilfsdienst Oberstdorf, Telefon 08322 80422

Erste Hilfe bei Fahrradunfällen

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 13.05.2020
BRK gibt Tipps zum richtigen Verhalten bei Knochenbrüchen & Co.

Während der Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen waren vielerorts auffallend viele Fahrradfahrer zu sehen. Sportliche Rennradler, E-Biker, Senioren und Familien nutzten das schöne Wetter und die unerwartete freie Zeit, um die schöne Landschaft, Sonne und frische Luft zu genießen. „Wenn die Fahrradsaison so richtig losgeht, steigen leider auch die Zahlen von Unfällen, an denen Radler beteiligt sind“, weiß Frank Schönmetzler, Ausbildungsleiter des BRK Oberallgäu. Er erklärt die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen, die - unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Sonderregelungen während der Corona-Krise - bei Fahrradunfällen in Stadt und Gelände wichtig sind.

„Die häufigsten Verletzungen bei Fahrradfahrern sind Knochenbrüche, Gelenkverletzungen, Platz- und Schürfwunden sowie Schädelverletzungen bis hin zu schweren Schädel-Hirn-Traumata“, sagt Frank Schönmetzler. Er appelliert: „Sinnvoll ist es, bei jeder Fahrradtour ein Erste-Hilfe-Set dabei zu haben. Diese gibt es von verschiedenen Sportartikelherstellern speziell für Radler.“

Im Gegensatz zu offenen Wunden sind innere Verletzungen, Knochenbrüche und Gelenkverletzungen für den Laien oft nicht eindeutig zu erkennen. „Hinweise auf Knochenbrüche und Gelenkverletzungen sind beispielsweise unnatürlich verdrehte Gliedmaßen, gefolgt von starken Schmerzen und Bewegungseinschränkung oder Bewegungsunfähigkeit. Der Betroffene nimmt meist automatisch eine Schonhaltung ein.

Maßnahmen bei Knochenbrüchen und blutenden Wunden
In Corona-Zeiten gelten besondere Maßnahmen zum Eigenschutz. Sofern dies möglich ist, halten sie einen Mindestabstand von 1,50 Meter ein, tragen Sie Mund-Nasen-Schutz und decken Sie bei direktem Kontakt mit dem Verunfallten auch dessen Nase und Mund mit einem Tuch ab.
• Unfallstelle sichern
• Bei schwererem Unfallgeschehen, starken Blutungen und (Kopf-) Verletzungen => Notruf 112 verständigen
• Bruchstelle bzw. Gelenk nicht bewegen. Keine Einrenkungs- oder Bewegungsversuche unternehmen!
• Verletzten Körperbereich ruhigstellen (evtl. mit Schiene, Armschlinge)
• Geschlossenen Bruch, wenn möglich, vorsichtig mit nassen Tüchern kühlen
• Offenen Bruch mit sauberer (wenn möglich: steriler) Wundauflage bedecken
• verletzt Gliedmaßen vorsichtig umpolstern (z.B. mit fest gerollten Kleidungsstücken o.Ä.)
• bei stark blutender Wunde => Druckverband anlegen, Notruf 112 verständigen

„Innere Verletzungen, zum Beispiel durch den Fahrradlenker, können sich durch Blutergüsse und blaue Flecken am Rumpf, gekoppelt mit häufig erst später einsetzenden Schmerzen im Bauch, eine harte Bauchdecke und Schocksymptome wie kaltem Schweiß, Blässe und Schwindel bis hin zu Bewusstlosigkeit bemerkbar machen. Schädel-Hirn-Traumata, zu denen auch Gehirnerschütterungen zählen, erkennt man an Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Desorientiertheit, Verwirrtheit, Erbrechen, Seh-, Bewegungsstörungen oder Sprachstörungen“, so der Experte. „In beiden Fällen muss sofort der Rettungsdienst unter 112 alarmiert werden.“

Maßnahmen bei Inneren und Kopfverletzungen
• Bei Hinweise auf Schädel-Hirn-Trauma => Notruf 112 verständigen
• Betroffener ist bei Bewusstsein => mit dem Verletzten sprechen, beruhigen, Oberkörperhoch lagern
• bei Schocksymptomen => auf den Rücken legen, Beine hochlagern
• Bei Bewusstlosigkeit
o Helm des Betroffenen vorsichtig abnehmen
o stabile Seitenlage
o eventuelle Fremdkörper aus dem Mund entfernen
o ständig Atmung und Herzschlag kontrollieren. Während Corona gilt: Atmung am besten mit Abstand, anhand des Hebens und Senkens des Brustkorbs prüfen
o bei fehlender Atmung und Herzschlag: Herzdruckmassage durchführen. Während Corona gilt: bei haushaltsfremden Personen derzeit auf Mund-zu-Mund-Beatmung verzichten. Ausnahme: Familienmitglieder und Kleinkinder

Wichtige Hinweise für Mountainbiker
Bei einem Fahrradunfall in unwegsamem Gelände herrscht womöglich kein Handyempfang. Frank Schönmetzler weiß Rat: Schalten Sie Ihr Handy aus und dann wieder ein, OHNE den PIN einzugeben. Wählen Sie dann den Euro-Notruf 112. Das Gerät sucht nun ausreichende Signale anderer Netzanbieter. Falls das nichts bringt müssen Sie den Standort wechseln – auf Anhöhen herrscht eher Empfang – und es erneut per Euro-Notruf versuchen.“

„Unser Rettungsdienst berichtet, dass derzeit aufgrund von Corona große Verunsicherung bei potenziellen Ersthelfern herrscht. Darum ist es sinnvoll, sich mit den geltenden Sonderregelungen vertraut zu machen. Denn grundsätzlich besteht auch während der Corona-Pandemie die Pflicht zur Hilfeleistung bei Notfällen.“

Der Experte rät allen Verkehrsteilnehmern, regelmäßig ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Das BRK bietet in Kempten und dem Allgäu regelmäßig entsprechende Kurse an.

Nähere Infos zu den Kursen finden Sie unter https://www.kvoberallgaeu.brk.de/.

Blutspenden auch in Zeiten des Corona-Virus wichtig

Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes
via Markt Oberstdorf
am 30.03.2020
Auch in Zeiten des neuartigen Coronavirus, der Grippewelle und grassierender Erkältungen sind Blutspenden für sehr viele Menschen überlebenswichtig.

Aufgrund der geringen Haltbarkeit von Blutpräparaten ist ein kontinuierliches Engagement unerlässlich. Das BRK führt daher alle geplanten Blutspendetermine in Kempten und dem Oberallgäu durch. Dabei greifen besondere Vorsichtsmaßnahmen, wie Stephanie Melder, die Sachbearbeiterin fürs Blutspenden beim BRK Oberallgäu erklärt. „Aufgrund der aktuellen Corona-Krise verzeichnen wir derzeit einen flächendeckenden Abwärtstrend bei der Blutspende. Noch kann die Versorgung von verletzten und schwer kranken Personen gewährleistet werden. Um die bayernweite Versorgung mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung zu sichern, sind wir allerdings auf kontinuierliche Blutspenden angewiesen“, sagt Stephanie Melder.
„Wir beobachten die Lage rund um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus sehr aufmerksam und stehen hierzu in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden“, betont sie und appelliert: „Wenn Sie gesund sind, spenden Sie bitte auch jetzt Blut für chronisch Kranke und Verletze! Für Spendewillige bestehe kein erhöhtes Ansteckungsrisiko, denn die Blutspendetermine unterlägen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien, welche noch ergänzt wurden. „Wir führen direkt am Eingang eine zusätzliche Checkliste zur Spendefähigkeit durch. Zudem erfolgt eine kontaktlose Temperaturmessung. Selbstverständlich sind überall Hygienemaßnahmen wie Handhygiene, Lüften oder die Desinfektion von Kontaktflächen gewährleistet.“ Der Kontakt zwischen Spendern und ehren- und hauptamtlichen Helfern werde minimiert. Alle Mitarbeitenden des Blutspendedienstes des BRK, die grippale oder Erkältungs-Symptome aufweisen oder die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, würden ohnehin derzeit nicht eingesetzt.

Wer darf jetzt zur Blutspende?
Ein Spendelokal darf nur betreten, wer folgende Aussagen bestätigen kann:
- Ich fühle mich gesund und fit für die Blutspende
- Ich hatte in den letzten vier Wochen keinen Kontakt zu einer nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person
- Ich war nicht in einem Coronavirus-Risikogebiet.

Wer darf nicht zur Blutspende?
Von der Blutspende ausgeschlossen sind folgende Personengruppen:
- Reiserückkehrer aus laut Robert-Koch-Institut eingestuften internationalen Risikogebieten. (Infos unter www.blutspendedienst.com/reisecheck)
- Spendewillige, die Kontakt zu einem an Coronavirus (SARS-CoV-2)-Erkrankten oder zu einem Verdachtsfall (dessen Testergebnis noch aussteht) hatten, werden für vier Wochen nach Exposition von der Blutspende zurückgestellt.
- Personen, die am Coronavirus (SARS-CoV-2) erkrankt sind, müssen für zwei Monate nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt werden.

„Spendewillige, die Kontakt zu gesunden Reiserückkehrern hatten, können gerne zur Blutspende kommen“, so Stephanie Melder.

Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt. Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.

Blutspendetermine im April 2020
Mo, 06.04., 15-20 Uhr, Kempten, Pfarrheim St. Anton
Mi, 08.04., 16.30-20 Uhr, Oberstaufen, Kurhaus
Fr, 17.04, 16-19 Uhr. Sonthofen, Pfarrheim St. Christoph

Adressen

Markt Oberstdorf
Prinzregenten-Platz 1
und Bahnhofplatz 3
87561 Oberstdorf

Tel. 08322 700 7000
Fax 08322 700 7209

Öffnungszeiten

Mo - Do
08:00 - 17:00
Freitag
08:00 - 12:00
Sa, So
geschlossen

Öffnungszeiten Marktkasse

Montag
08:00 - 12:00 und 13:00 - 17:00
Di - Do
08:00 - 12:00 und 13:00 - 16:00
Freitag
08:00 - 11:30
Sa, So
geschlossen

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