Schule & Soziales

Blutspenden auch in Zeiten des Corona-Virus wichtig

Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes
via Markt Oberstdorf
am 30.03.2020
Auch in Zeiten des neuartigen Coronavirus, der Grippewelle und grassierender Erkältungen sind Blutspenden für sehr viele Menschen überlebenswichtig.

Aufgrund der geringen Haltbarkeit von Blutpräparaten ist ein kontinuierliches Engagement unerlässlich. Das BRK führt daher alle geplanten Blutspendetermine in Kempten und dem Oberallgäu durch. Dabei greifen besondere Vorsichtsmaßnahmen, wie Stephanie Melder, die Sachbearbeiterin fürs Blutspenden beim BRK Oberallgäu erklärt. „Aufgrund der aktuellen Corona-Krise verzeichnen wir derzeit einen flächendeckenden Abwärtstrend bei der Blutspende. Noch kann die Versorgung von verletzten und schwer kranken Personen gewährleistet werden. Um die bayernweite Versorgung mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung zu sichern, sind wir allerdings auf kontinuierliche Blutspenden angewiesen“, sagt Stephanie Melder.
„Wir beobachten die Lage rund um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus sehr aufmerksam und stehen hierzu in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden“, betont sie und appelliert: „Wenn Sie gesund sind, spenden Sie bitte auch jetzt Blut für chronisch Kranke und Verletze! Für Spendewillige bestehe kein erhöhtes Ansteckungsrisiko, denn die Blutspendetermine unterlägen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien, welche noch ergänzt wurden. „Wir führen direkt am Eingang eine zusätzliche Checkliste zur Spendefähigkeit durch. Zudem erfolgt eine kontaktlose Temperaturmessung. Selbstverständlich sind überall Hygienemaßnahmen wie Handhygiene, Lüften oder die Desinfektion von Kontaktflächen gewährleistet.“ Der Kontakt zwischen Spendern und ehren- und hauptamtlichen Helfern werde minimiert. Alle Mitarbeitenden des Blutspendedienstes des BRK, die grippale oder Erkältungs-Symptome aufweisen oder die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, würden ohnehin derzeit nicht eingesetzt.

Wer darf jetzt zur Blutspende?
Ein Spendelokal darf nur betreten, wer folgende Aussagen bestätigen kann:
- Ich fühle mich gesund und fit für die Blutspende
- Ich hatte in den letzten vier Wochen keinen Kontakt zu einer nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person
- Ich war nicht in einem Coronavirus-Risikogebiet.

Wer darf nicht zur Blutspende?
Von der Blutspende ausgeschlossen sind folgende Personengruppen:
- Reiserückkehrer aus laut Robert-Koch-Institut eingestuften internationalen Risikogebieten. (Infos unter www.blutspendedienst.com/reisecheck)
- Spendewillige, die Kontakt zu einem an Coronavirus (SARS-CoV-2)-Erkrankten oder zu einem Verdachtsfall (dessen Testergebnis noch aussteht) hatten, werden für vier Wochen nach Exposition von der Blutspende zurückgestellt.
- Personen, die am Coronavirus (SARS-CoV-2) erkrankt sind, müssen für zwei Monate nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt werden.

„Spendewillige, die Kontakt zu gesunden Reiserückkehrern hatten, können gerne zur Blutspende kommen“, so Stephanie Melder.

Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt. Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.

Blutspendetermine im April 2020
Mo, 06.04., 15-20 Uhr, Kempten, Pfarrheim St. Anton
Mi, 08.04., 16.30-20 Uhr, Oberstaufen, Kurhaus
Fr, 17.04, 16-19 Uhr. Sonthofen, Pfarrheim St. Christoph

Neue Azubis willkommen!

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.03.2020
AllgäuPflege bietet viele Möglichkeiten: In wenigen Wochen beginnen für viele Schülerinnen und Schüler im Allgäu die Abschlussprüfungen. Nicht alle Schulabgänger haben danach schon eine Ausbildungsstelle.

Für diejenigen, die gerne mit Menschen zusammenarbeiten möchten und sozial interessiert sind, bietet die AllgäuPflege verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten. Wer sich noch unsicher ist, darf gern vorher in die Berufe hineinschnuppern.

„Wir bilden ab September im Spital Sonthofen, im Spital Immenstadt, im
Seniorenpark Altusried, in der Seniorenresidenz Blaichach und in unserem
Ambulanten Dienst in Sonthofen Pflegefachfrauen und Pflegfachmänner nach der neuen generalistischen Pflegeausbildung aus“, erklärt der Bildungsreferent der AllgäuPflege, Martin Mohr. „In allen vier Häusern besteht zudem die Möglichkeit, die einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer zu absolvieren. Daneben steht in der Zentralen Verwaltung in Sonthofen ein Ausbildungsplatz zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann im Gesundheitswesen zur Verfügung.“
Voraussetzung für Letzteren sowie für Pflegefachfrauen/-mann ist die Mittlere Reife. Wer die einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer machen möchte, muss einen Hauptschulabschluss sowie die gesundheitliche Eignung vorweisen.

Martin Mohr: „Für alle Interessierten bieten wir bei der AllgäuPflege auch gerne Praktika an, dabei können sie sich ein gutes Bild des Arbeitsalltages in diesen schönen, erfüllenden Berufen machen.“

Wer sich bewerben möchte, kann dies per Post unter AllgäuPflege gGmbH, Martin Mohr (Bildungsreferent), Grüntenstraße 5, 87527 Sonthofen oder per Mail unter martin.mohr@allgaeupflege.de tun.

BRK Haus der Senioren_Fasching_März 2020

Nicht ganz so wild wie früher

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 02.03.2020
Fasching ist ein Fest für alle Altersstufen. Das zeigt sich auch im BRK Haus der Senioren in Oberstdorf, wo alljährlich am Faschingsdienstag eine fröhliche Narrensause gefeiert wird.

Einige der Bewohnerinnen und Bewohner hatten dafür eigens ihre Kostüme aus dem Schrank geholt. Damit das Ambiente stimmt, hatten die Damen und Herren in den Wochen zuvor mit viel Freude tatkräftig geholfen, Girlanden für die Dekoration des Festsaals zu basteln und zu erneuern.

Am Faschingsdienstag selbst gab es dann die Gelegenheit, bei Krapfen und Kaffee zu alten Schlagern mitzusingen, zu schunkeln und sich in die Polonaise einzureihen. Einige hauptamtliche Mitarbeiter sowie ehrenamtliche Helfer sorgten mit lustigen Büttenreden und Sketchen für zusätzliche Heiterkeit. Eine alte Dame fasste die tolle Atmosphäre am Ende der Feier zusammen: „Das war wieder ein wirklich schönes Fest“, findet sie und fügt schmunzelnd hinzu: „Nicht ganz so wild wie früher, aber fast.“

Foto: Astrid Küchle

Bildt: Ehrenamtliche und Bewohner feiern gemeinsam; von links: Helene Fehr, Annemarie Steinmeyer, Elisabeth Fischer, stehend Monika Gilles

Gymnasium Oberstdorf spendet 1730 € an Verein „Schaut hin“

Gertrud von le Fort Gymnasium Oberstdorf Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium
via Markt Oberstdorf
am 24.02.2020
Basteln, Verkaufen, Spenden für einen guten Zweck. Unter diesem Motto nahmen die Schüler des Gymnasiums Oberstdorf am dritten Weihnachtsbasar am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien ganze 1730 Euro ein.

Die Schüler entschieden sich dafür, die gesamten Einnahmen an den Verein „Schaut hin“ zu spenden, der sich für Opfer von körperlicher, sexueller und häuslicher Gewalt einsetzt.
Der Spendenscheck wurde am 21. Januar beim Winterkonzert des Gymnasiums von der SMV und Lehrerin Michaela Püls in feierlichem Rahmen an Resi Kraft (Vorstand „Schaut hin e.V.“) übergeben.

Wir bedanken uns nochmals bei allen Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie beim gesamten Kollegium für das große Engagement und diese großartige Leistung.

Was tun, wenn Familienmitglieder und Bekannte dement werden?

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 24.02.2020
Gesprächskreis des BRK für Betroffene in Oberstdorf

Demenz ist eines der großen Schreckgespenster unserer Zeit. Fast jeder von uns kennt Frauen und Männer, die erkrankt sind, seien es Familienmitglieder, Nachbarn, Freunde oder Bekannte. Manchmal machen sich die Veränderungen schleichend bemerkbar, in anderen Fällen geht es ganz schnell. Eines ist ihnen allen gemeinsam: Die Verunsicherung und Hilflosigkeit im Umfeld ist meist groß

Hört man sich im Bekanntenkreis einmal um, erhält man oftmals Aussagen wie: „Unser Nachbar klingelt nachts bei uns und weiß nicht mehr warum“, „Meine Tante hat mich beim letzten Treffen gefragt: `Wer sind Sie denn?´“, „Der Opa meiner Freundin räumt immer seine Brille in den Kühlschrank“, „Neulich an der Kasse im Supermarkt habe ich eine Dame beobachtet, die mit einem 50-Euro-Schein einen Liter Milch bezahlt hat, die kam mir so komisch vor.“ Astrid Küchle kennt solche Erzählungen. Sie ist Demenzberaterin und Leiterin der Kontaktstelle Demenzhilfe Allgäu des BRK in Oberstdorf. „Viele Angehörige oder indirekt Betroffene fühlen sich mit ihren Sorgen und Nöten ganz allein“, bedauert sie. Die Menschen würden händeringend Antworten suchen auf Fragen wie: „Wie erkenne ich demenzielle Veränderungen?“, „Was tue ich, wenn ein naher Angehöriger die Diagnose Demenz erhält?“, „Wie kann ich mich auf das was dann kommt vorbereiten?“, „Wer hilft uns, wer weiß Rat und wie gehe ich selbst mit schwierigen Situationen um?“

Auf all diese Fragen und mehr versuchen Astrid Küchle und ihr Team Antworten zu geben. „Wir laden alle Interessierten ganz herzlich zu unserem Demenzgesprächskreis ein. Am Donnerstag, den 27. Februar kann sich jeder der mag um 15 Uhr im Stüble des BRK Haus der Senioren in der Holzerstraße 17 in Oberstdorf ganz unverbindlich über dieses Angebot informieren und sich gerne auch mit anderen Betroffenen austauschen“, erläutert sie. Der Gesprächskreis soll dann regelmäßig weiter stattfinden, immer am letzten Donnerstag im Monat zur gleichen Zeit am selben Ort. „Wir sprechen im kleinen Kreis über Sorgen, Probleme, Fragen und Neuigkeiten. Dieser Austausch wird von den Betroffenen als große Hilfe in dieser emotional sehr schwierigen Zeit angesehen.“

Wer noch weiter gehen möchte, hat die Möglichkeit, im BRK Haus der Senioren eine Schulung zum Demenzbegleiter zu absolvieren. „Der Kurs richtet sich an Angehörige, Interessierte und natürlich auch Menschen, die sich ehrenamtlich als Demenzbegleiter engagieren möchten“, erläutert Astrid Küchle. „Sie lernen im Lauf von 10 Nachmittagen viel Wissenswertes über die Betreuung und Versorgung Pflegebedürftiger, die zielführende Kommunikation, Entlastungsangebote, Pflegeversicherung und vieles mehr.“ Der nächste Kurs beginnt am 16. März 2020 und findet immer montags von 14–17 Uhr statt (Informationen und Anmeldungen unter 08322- 979934).

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www.kvoberallgaeu.brk.de/angebote/alltagshilfen/demenzhilfe-allgaeu.html

Wunschkonzert

Gertrud von le Fort Gymnasium Oberstdorf Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium
via Markt Oberstdorf
am 18.02.2020
Beim Winterkonzert des Gertrud-von-le-Fort-Gymnasiums Ende Januar mit dem Titel „Wunschkonzert“ beglückwünschte Bürgermeister Laurent Mies die Schulfamilie zu den gelungenen Aktionen im vergangenen Jahr.

Besonderes hob er das Konzert „Wir sind bunt“ hervor. Die Einnahmen aus diesem Konzert ermöglichten den Kauf eines Konzertflügels für die Schule. Aus Tastenspenden, Barspenden, Programmhefteverkauf und Sponsoring kamen 23.620 Euro für den 33.500 Euro teuren Flügel zusammen. Den fehlenden Betrag von 9.880 Euro finanzierte der Markt Oberstdorf.

Bild
von links: Monika Benkert (Elternbeiratsvorsitzende), Ludwig Haselbeck
(Schulleiter), Anastasia Lisicki (Musiklehrerin), Thomas Müller (Musiklehrer), Laurent Mies (Bürgermeister)

Bildrechte: Doris Eckert (Lehrerin Gymnasium)