Aus der Gemeinde

Spenden Sie Blut!

Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes
via Markt Oberstdorf
am 20.01.2020
22.Januar 2020, 16.30 bis 20 Uhr, BRK Haus der Senioren, Holzerstraße, Oberstdorf.

Schulung für Alltags- und Demenzbegleiter im Oberallgäu

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via Markt Oberstdorf
am 20.01.2020
Auch 2020 werden an vielen Orten des Oberallgäus wieder Schulungen angeboten mit dem Ziel, möglichst viele Frauen und Männer für eine Alltagsbegleitung von hilfebedürftigen Menschen zu sensibilisieren und fortzubilden.

Die erste Schulung im Oberallgäu beginnt bereits am Mittwoch, 12. Februar in Immenstadt; daran schließen sich im Laufe des Jahres Schulungen in Fischen, Oberstdorf, Sonthofen, Oberstaufen, Bad Hindelang, Wertach und auch in Kempten an. Die Schulungen erstrecken sich jeweils über 40 Unterrichtseinheiten.

Einen Überblick über die Angebote im Oberallgäu bietet ein Flyer, der jetzt vom Landratsamt in Zusammenarbeit mit den Demenzhilfe Kontaktstellen des Landkreises erarbeitet wurde. Dem Flyer können sowohl die Veranstaltungsorte, die unterschiedlichen Termine und Unterrichtszeiten entnommen werden. Der Flyer ist erhältlich bei den Demenzhilfe Kontaktstellen, aber auch in den Gemeinden oder über das Seniorenamt im Landratsamt Oberallgäu. Sollten im Verlauf des Jahres noch weitere Schulungsorte dazukommen, so sind diese über die Homepage des Landratsamtes einzusehen. Ansprechpartner ist hier Petra Christiansen-Lammel, Tel. 08321/612153. An den Schulungen können auch pflegende und interessierte Angehörige teilnehmen, die mehr Sicherheit in der Pflege und Kommunikation gewinnen möchten.

Auch in unserem Landkreis wird es angesichts einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft immer wichtiger, sich als Nachbar, Alltags- oder Demenzbegleiter in die Versorgung und niedrigschwellige Begleitung von hilfebedürftigen Menschen einzubringen. So können schon kleinere Unterstützungen und stundenweise Entlastung von Angehörigen dabei helfen, dass auch Menschen mit diversen Einschränkungen noch über einen langen Zeitraum in ihrer vertrauten Umgebung leben können.

Nähere Informationen zu den einzelnen Schulungen sowie über eventuell anfallende Kosten können bei den Kontaktstellen vor Ort erfragt werden.

Die ersten Schulungstermine sind:

Immenstadt:
12.02. - 22.04.2020, jeweils Mittwoch 18.00 - 21.00 Uhr
Pfarrheim St. Nikolaus Immenstadt
Anmeldung: Tel. 08323/81329
E-Mail: info@demenzbegleitung-immenstadt-oa.de

Oy-Mittelberg:
02.03. - 04.05.2020, jeweils Montag, 14.00 - 17.00 Uhr
Pfarrsaal Oy, Oy-Mittelberg
Anmeldung: Tel. 08365/703705
E-Mail: monika.künzel@caritas-oberallgaeu.de

Fischen:
03.03. - 05.05.2020, jeweils Dienstag, 14.00 - 17.00 Uhr
Seniorenwohnanlage Weilerstraße
Anmeldung: Tel. 08321/660121
E-Mail: elisabeth.brand@caritas-oberallgaeu.de

Oberstdorf:
16.03. - 08.06.2020, jeweils Montag, 14.00 - 17.00 Uhr
Haus der Senioren, Holzerstr. 17
Anmeldung: Tel. 08322/979934
E-Mail: kuechle@kvoa.brk.de

Kempten:
07.03. - 28.03.2020, versch. Tage und Zeiten
AllgäuStift Marienpark, Rübezahlweg
Anmeldung: Tel. 0831/75611541
E-Mail: info@allgaeu-akademie-kempten.de

Sportstätten: Schonzewiert Eröffnung Jan. 2020

“Dr’schonzewiert“ erfolgreich eröffnet

Sportstätten Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 16.01.2020
Die neue Gaststätte „dr’schonzewiert“, an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze, wurde am 15. Januar, in Anwesenheit zahlreicher Gäste erfolgreich eröffnet.

Nach einem aufwendigen Umbau, genießen Flugschanzenbesucher und Gäste zukünftig das tolle Panorama im modern und hell gestalteten Restaurant oder auf der großzügigen Terrasse.

Kulinarisch können sich Besucher täglich von 9:30 - 17:30 Uhr (im Sommer bis 18:30 Uhr), auf Allgäuer Spezialitäten sowie Kaffee und Kuchenkreationen freuen. Mittwochs ist Ruhetag, außer an Feiertagen.

Das Restaurant bietet im Innenbereich 60 Sitzplätze und im Außenbereich 90 Sitzplätze und kann auch für individuelle Feiern wie Geburtstage, Hochzeiten etc. gebucht werden.

Mit Patrick Herling und Manuel Rieger hat „dr‘schonzewiert“ ein junges und
ambitioniertes Pächterduo gefunden, das mit innovativen Ideen und
Heimatverbundenheit eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen konnte. „Wir freuen uns, die ehemalige Flugschanzenstube mit neuem Leben zu füllen und im ‘Schonzewiert‘ Einheimische und Gäste gleichermaßen begrüßen zu dürfen“, betonen sie.

Wer die Flugschanze im Rahmen einer Führung besichtigen und um ein kulinarisches Angebot erweitern möchte, kann ab jetzt ein Kombiangebot mit Weißwurstfrühstück oder Kaffee und Kuchen buchen.

Alle Informationen zur Oberstdorfer Flugschanze und den ganzjährigen Führungen finden Sie unter www.skiflugschanze-oberstdorf.de und bei individuellen Anfragen an den ‘Schonzewiert‘ bitte an griassdi@schonzewiert.de.

Bild: Sportstätten Oberstdorf

Integration im Oberallgäu gelingt zunehmend

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via Markt Oberstdorf
am 14.01.2020
Zielführendes Zusammenspiel vieler Akteure - 8. Integrationskonferenz

Im Oberallgäu leben mehr als 14.400 Migranten aus 130 Staaten. 923 davon sind geflüchtete Menschen. Sie alle sollen bestmöglich in das soziale und kulturelle Leben des Landkreises einbezogen werden. Dies gelingt zunehmend im Zusammenspiel zahlreicher Akteure vor Ort. Darin waren sich die Teilnehmer der 8. Integrationskonferenz im Landratsamt einig. Leitfaden und Orientierungshilfe hierfür ist der Oberallgäuer Integrationsplan. „Diesen werden wir in den kommenden Jahren Schritt für Schritt weiter fortschreiben und zum Teil neu erstellen“, informierte Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung „Mensch und Gesellschaft“ im Landratsamt. Hierzu haben sich verschiedene Arbeitsgruppen gebildet.
Die Umsetzung des Integrationsplanes hat in der Praxis bereits Fahrt aufgenommen. Dies zeigte sich bei der Vorstellung laufender Projekte aus sieben Handlungsfeldern. Daniel Michels vom Jobcenter berichtete von einer guten Einbindung zwei geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt. Möglich werde diese nachhaltige Integration dank Ehrenamtlicher, Schulen und der Arbeitsagentur. Heinz-Joachim Pesch vom Amt für Migration erläuterte das neue Fachkräfteverfahren ab März 2020. Ansprechpartner im Oberallgäu ist das Amt für Migration. Ercan Senoldu vom Integrationsbeirat Oberallgäu verwies auf die Wichtigkeit interkultureller Begegnungen, um Vorurteile abzubauen. Infos gab es auch zur Stelle der hauptamtlichen Integrationslotsin Hülya Dirlik. Ihre Aufgabe ist es, Helferkreise in den Kommunen zu unterstützen und Projekte zu initiieren, um weitere Ehrenamtliche zu gewinnen.

Sprachkompetenzen nutzen
Migrationsbeauftragte Miriam Duran präsentierte den Aktionsplan der Verwaltung zur interkulturellen Öffnung. Sie empfahl, den Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund auszubauen und deren Sprachkompetenzen für Verwaltungsprozesse zu nutzen. Gesundheitsmediatorin Mirha Huseinovic informierte über das Gesundheitsprojekt „MiMi“. Dieses bringt Migranten Themen der Gesundheitsförderung und Prävention näher. Ziel ist, dass sie sich eigenverantwortlich um ihre Gesundheit kümmern.

Interkulturelle Herausforderungen
Katrin Layh (Kontakt- und Koordinationsstelle therapeutische Angebote für Flüchtlinge) erläuterte das Projekt „TAFF“. Dieses baut ein therapeutisches Netzwerk aus pädagogischen Fachleuten, Therapeuten, Ärzten, Dolmetschern und Institutionen des Gesundheitswesens auf. Die Beteiligten werden mit interkulturellen Herausforderungen vertraut gemacht und unterstützt. Im Handlungsfeld „Wohnen und Zusammenleben im Stadtteil“ berichtete Sandro Drechsel (Amt für Migration) über die Mieterqualifizierung nach dem Neusässer Konzept. Dabei werden Wohnungssuchende gezielt darauf vorbereitet, sich eigenständig ein Quartier zu suchen. Die bisherige Erfolgsquote der Absolventen liegt bei annähernd 50 Prozent, eine Fortsetzung ist geplant. In Workshops ging es um den ehrenamtlichen Dolmetscher-Pool im Landkreis sowie um das Thema „Rassismus und Diskriminierung“. Referent Hamado Dipama ging den Fragen nach: „Was ist Rassismus? Wie können sich Opfer dagegen wehren? Welche gerichtlichen Schritte sind möglich?“. Beruhend auf seinen persönlichen Erfahrungen sowie als Referent für Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit schlug er vor, eine Beratungsstelle in der Region einzurichten.

Info
Fragen zu Migration und Integration beantwortet Miriam Duran, Beauftragte für Migration und Integration im Landratsamt Oberallgäu, unter Tel. 08321/612-254 oder E-Mail: migrationundintegration@lra-oa.bayern.de.

Zukunftskino 2020

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via Markt Oberstdorf
am 13.01.2020
Mit neuen Filmen an neuen Orten und spannenden Podiumsgästen aus dem Allgäu startet die Dokumentarfilmreihe „Zukunftskino“ in die zweite Runde.

Filme können nicht die Welt verändern, sehr wohl aber unseren Horizont erweitern – das bleibt das Motto auch bei der Fortführung des „Zukunftskinos“ im Oberallgäu und Kempten. Beim ersten „Zukunftskino“ im Winterhalbjahr 2018/2019 sahen insgesamt weit über 500 Kinobesucher die damals sechs Dokumentarfilme.

Den Auftakt des Zukunftskinos 2020 bildet der Film
„Unsere große kleine Farm“, der am Mittwoch, 15.01.2020 um 19 Uhr im Union Filmtheater Immenstadt gezeigt wird.

Der Film erzählt die Geschichte eines US-amerikanischen Paares, das das Großstadtleben in Los Angeles hinter sich lässt, um den lange gehegten Traum einer eigenen kleinen Farm und eines Lebens im Einklang mit der Natur zu verwirklichen.
Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch mit Oberallgäuer Permakulturgärtnern, einem Vertreter der Abteilung Re-Use des ZAK sowie Immenstädter Schülerinnen aus einem Klimaschutz-Filmprojekt statt.
Tickets sind an der Abendkasse erhältlich.

Die Filme des Zukunftskinos sollen Mut machen und Lösungen auf Fragen unserer Zeit aufzeigen. Nachhaltigkeit, Landwirtschaft und Klimaschutz stehen dabei im Fokus. An jeden Film schließt sich ein Podiumsgespräch an das, passend zum Thema des Films, lokale Initiativen vorstellt und Raum für Gedankenaustausch und Diskussion bietet.

Weitere Filme im Rahmen des Zukunftskinos 2020 sind:

Die grüne Lüge, Dokumentarfilm Ö / 2018
29. Januar 2020, 19 Uhr, Filmburg Sonthofen
Mit Podiumsgästen aus der Biobranche und Experten zur Elektromobilität

Aus Liebe zum Überleben, Dokumentarfilm D / 2019
12. Februar 2020, 19 Uhr, Kurfilmtheater Oberstdorf
Mit Podiumsgästen aus dem Film und der Allgäuer Landwirtschaft.

Das System Milch, Dokumentarfilm D, I / 2017
6. März 2020, 19.30 Uhr, DAV Jugendbildungsstätte, Bad Hindelang
Mit Podiumsgästen aus der Allgäuer Landwirtschaft und Milchverarbeitung

Climate Warriors, Dokumentarfilm D / 2018
18. März, 19 Uhr, Colosseum-Kino Kempten
Mit aktiven Klimaschützern aus Kempten auf dem Podium.

Weitere Informationen sowie das Programm sind unter www.allgaeu-klimaschutz.de/zukunftskino zu finden.

Stellenangebot: Sachbearbeitung (M/W/D) für die Bauverwaltung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 07.01.2020
Der Markt Oberstdorfsucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Sachbearbeiter (m/w/d) für die Bauverwaltung

Ihr Aufgabengebiet umfasst schwerpunktmäßig:
• Organisation und Betreuung von gemeindlichen Pflichtaufgaben
• Genehmigung und Überprüfung von Sondernutzungen
• Betreuung des elektronischen Vergabeportals
• Betreuung der Jagdpacht und des Jagdwesens
• Digitalisierung Bauverwaltung

Wir freuen uns auf:
• Eine abgeschlossene Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten (VFA-K) oder erfolgreich abgeschlossener Beschäftigtenlehrgang I
• Ein hohes Maß an Belastbarkeit und Flexibilität sowie Einsatz- und Leistungsbereitschaft
• Selbstständige und strukturierte Arbeitsweise mit einem Blick für Prioritäten
• Bürger- und serviceorientiertes Verhalten sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit
• Sicherer Umgang mit MS-Office
• Sicheres Auftreten und Durchsetzungsvermögen
• Führerschein der Klasse B

Das bieten wir Ihnen:
• Ein unbefristete Vollzeitbeschäftigung mit den Leistungen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) • Zusätzliche Altersvorsorge und Vermögenswirksame Leistungen • Urlaubsanspruch von 30 Tagen bei einer 5-Tage-Woche
• Einen sicheren, modernen und attraktiven Arbeitsplatz, an dem Sie Ihre interessante und
abwechslungsreiche Tätigkeit ausüben
• Kostenlose Fort- und Weiterbildungen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Markt Oberstdorf
Personalamt
Prinzregenten-Platz 1
87561 Oberstdorf
Email: personalamt@markt-oberstdorf.de

Stellenangebot: Technischer Mitarbeiter (M/W/D) für die Liegenschaftsverwaltung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 07.01.2020
Der Markt Oberstdorf sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Technischen Mitarbeiter (m/w/d) für die Liegenschaftsverwaltung

Ihr Aufgabengebiet umfasst schwerpunktmäßig:
• Technische Bewirtschaftung und Unterhalt gemeindlicher Liegenschaften
• Selbständige Umsetzung kleinerer Bauvorhaben in gemeindlichen Liegenschaften
• Erstellung/Prüfung von Kostenschätzungen, Bauplanungs- und Ausschreibungsunterlagen
• Mitarbeit im strategischen Liegenschaftsmanagement
• Bestandserfassung/-vervollständigung (Pläne, Daten etc.)
• Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen in eigenen Liegenschaften

Wir freuen uns auf:
• Ein Abschluss als staatl. geprüfter Techniker für den Bereich Hochbau/Gebäudemanagement, Ingenieur, Architekt o. ä.
• Ein hohes Maß an Belastbarkeit und Flexibilität sowie Einsatz- und Leistungsbereitschaft
• Selbstständige und strukturierte Arbeitsweise mit einem Blick für Prioritäten
• Bürger- und serviceorientiertes Verhalten sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit
• Sicherer Umgang mit MS-Office
• Sicheres Auftreten und Durchsetzungsvermögen
• Führerschein der Klasse B

Das bieten wir Ihnen:
• Ein unbefristete Vollzeitbeschäftigung mit den Leistungen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) • Zusätzliche Altersvorsorge und Vermögenswirksame Leistungen • Urlaubsanspruch von 30 Tagen bei einer 5-Tage-Woche
• Einen sicheren, modernen und attraktiven Arbeitsplatz, an dem Sie Ihre interessante und
abwechslungsreiche Tätigkeit ausüben
• Kostenlose Fort- und Weiterbildungen

Da es sich um eine neu geschaffene Stelle handelt, haben Sie die Möglichkeit sich und ihr Wissen in vollem Umfang einzubringen und bei der Ausgestaltung der Stelle aktiv mitzuwirken.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Markt Oberstdorf
Personalamt
Prinzregenten-Platz 1
87561 Oberstdorf
Email: personalamt@markt-oberstdorf.de

Neues Bürgerbefragungs-Portal

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 03.01.2020
Ab 7. Januar 2020 auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de zur stärkeren Beteiligung

Wie kann zukünftig die Meinung der Bürgerinnen und Bürger des Marktes Oberstdorf stärker in die Diskussionen und Abwägungen des Marktgemeinderats einfließen? Auf der Homepage des Marktes Oberstdorf ist dafür ein neues Beteiligungsportal eingerichtet.

Die Werkzeuge der kommunalen Bürgerbeteiligung sind heute der Bürgerantrag, die Bürger- und Ortsteilversammlungen, die Bürgersprechstunde, Anhörungen und Erörterungen in Planungsverfahren und bei Befragungen wie z. B. der Marktstudie im Zusammenhang mit der Therme Oberstdorf. Entscheidenden Einfluss auf den Marktgemeinderat können die Bürgerinnen und Bürger über das Bürgerbegehren (und der möglichen Folge des Bürgerentscheids) als Instrument direkter Demokratie auf kommunaler Ebene nehmen.

Darüber hinaus wird zukünftig über ein neues Portal auf der Homepage des Marktes eine direkte Befragung der Bürgerinnen und Bürger möglich sein. Eine umfassende Information über ein geplantes Projekt bildet den Einstieg. Die Umfrage dazu lässt dann je nach Thema eine einfache Ja/Nein-Beantwortung, eine Bewertung nach Schulnoten oder die Auswahl verschiedener Antworten zu.

Damit ausschließlich Oberstdorferinnen und Oberstdorfer abstimmen können, ist eine Registrierung notwendig (Online-Formular auf der Homepage). Bürgerinnen und Bürger ohne Online-Zugang haben die Möglichkeit, ihre Stimme im Oberstdorf Haus (1. OG, Hauptverwaltung, im Büro der Öffentlichkeitsarbeit) persönlich abzugeben. Die Abstimmung selbst ist - wie eine Wahl – geheim.

Nach demokratischem Grundgedanken dient das Resultat einer solchen Abstimmung als Grundlage zur Diskussion und Abwägung.
Die Entscheidungshoheit liegt letztendlich beim Marktgemeinderat, das ist gesetzlich so vorgesehen. Er stellt die gewählte Vertretung der Gemeindebürger (kommunale Volksvertretung) dar.

Die erste Frage an die Bürgerinnen und Bürger lautet: Soll zukünftig häufiger Ihre Meinung zu gemeindlichen Themen abgefragt werden?
Der Link zur Bürgerbefragung: https://www.markt-oberstdorf.de/aktuell/buergerbeteiligung/

Vereinspauschale 2020: Frist für Sportvereine läuft

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 02.01.2020
Bis zum 2. März 2020 können Anträge zur Sportförderung (Vereinspauschale) für das Antragsjahr 2020 gestellt werden. Anträge, die nach diesem Stichtag eingehen, können nach den rechtlichen Vorgaben nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Vereine werden gebeten, ihre Anträge und Unterlagen möglichst frühzeitig vor dem Stichtag 2. März 2020 vollständig einzureichen, damit Probleme im Antrag oder bei den Lizenzen noch rechtzeitig geklärt werden können.

Das aktuelle Antragsformular und weitergehende Informationen sind im Internet unter www.oberallgaeu.org - Stichwort "Vereinspauschale" in der Rubrik „Kommunales“ abrufbar. Zu beachten sind dort vor allem die besonderen Hinweise für das Förderjahr 2020!
Auskünfte können auch bei Herrn Steffel unter 08321/612-249 oder kommunalrecht@lra-oa.bayern.de eingeholt werden.

Busbahnhof_Minister Reichhart und Bgm Mies_Dez. 2019

Mobilitätszentrum/Busbahnhof finanziert

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 30.12.2019
Das Oberstdorfer Mobilitätszentrum soll dieses Jahr gebaut werden. Das Projekt ist durch die Bauverwaltung des Marktes Oberstdorf entwickelt und vom Gemeinderat genehmigt worden.

Nach einer bald zwanzigjährigen Diskussion kommt es 2020 nun endlich zu einer Realisierung dieser wichtigen Infrastruktur. Die Anlage am Bahnhofsareal wird durch eine neue Verkehrsdrehscheibe komplett ersetzt und mit aktueller Technik ausgestattet.

Die Kosten belaufen sich auf über 5 Millionen Euro. Die Finanzierung setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. In den Gesprächen zwischen Gemeinde und Ministerien konnte eine breite Basis von Fördermitteln erreicht werden. An den Gesamtkosten beteiligt sich neben dem Freistaat Bayern auch der Landkreis Oberallgäu. Bürgermeister Laurent Mies ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir haben in unseren Gesprächen eine optimale Förderung erreichen können.“
Der Eigenanteil des Marktes Oberstdorf reduziert sich damit erheblich und wird geplant bei ca. 2,1 Mio. Euro liegen.

Dr. Hans Reichhart, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr hat Bürgermeister Laurent Mies nun das Ergebnis der gemeinsamen Gespräche symbolisch bei seinem Besuch der Vierschanzentournee in Oberstdorf überreicht und betont:
„Der Markt Oberstdorf ist touristisch für die ganze Region von großer Bedeutung. Gerade vor dem Hintergrund, dass Oberstdorf die Ski-Weltmeisterschaft in 2021 ausrichtet, ist es umso wichtiger, dass wir die Mobilität vor Ort stärken und das ÖPNV-Angebot ausbauen. Wir unterstützen den Markt Oberstdorf dabei kräftig und fördern die Neugestaltung und den Ausbau des Zentralen Omnibusbahnhofs mit insgesamt rund 3,2 Millionen Euro. Städtebauförderung und ÖPNV-Förderung ziehen gemeinsam an einem Strang. Die Bürgerinnen und Bürger erwartet künftig ein rundum modernes und barrierefreies Mobilitätszentrum. Das Geld ist damit gut angelegt.“

Die Bauarbeiten beginnen im Frühjahr und beenden nun eine lange Wegstrecke gemeindlicher Debatte. Der neue, moderne, zukunftsgerichtete Busbahnhof wird den Personennahverkehr stärken und zu einer Reduzierung des Individualverkehrs im Oberallgäu beitragen.

Bild
Staatsminister Dr. Hans Reichhart (links) und Bürgermeister Laurent Mies (rechts)

Oberstdorfer Schulen und Kindergärten frei von Legionellen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 18.12.2019
Mit der 2011 in Kraft getretenen Trinkwasserverordnung ist auch der Markt Oberstdorf verpflichtet, seine gemeindlichen Liegenschaften auf Legionellen zu prüfen.

Im Dezember 2019 ließ die Gemeinde daher alle Schulgebäude und Kindergärten untersuchen. Dabei wurde festgestellt, dass bei allen geprüften Wasserversorgungsanlagen der technische Maßnahmenwert unterschritten wurde und somit nicht zu beanstanden ist.

Legionellen sind natürlich vorkommende stäbchenförmige Bakterien, die sich speziell im Warmwasser stark vermehren können. Durch das Trinken von legionellenhaltigem Wasser besteht in der Regel keine direkte Gefährdung. Erst wenn die Legionellen durch feinste Wassertröpfchen bzw. Wasserdampf in die Lunge gelangen, kann es zu grippeähnlichen Erkrankungen (Pontiac-Fieber) bis hin zu einer lebensgefährlich verlaufenden Lungenentzündung (Legionellose/Legionärskrankheit) kommen.

Grußwort von Bürgermeister Laurent Mies

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 18.12.2019

Liebe Oberstdorferinnen und Oberstdorfer,

vor uns allen liegt ein interessantes neues Jahr. Für die Gemeinde entwickeln wir die Projekte weiter, die den Standort Oberstdorf absichern und attraktiv halten. Oberstdorf ist eine außergewöhnliche Gemeinde und durch Naturschönheit gesegnet. Unsere Dorfgemeinschaft hat Charakter, jeder einzelne trägt dazu bei, das macht unseren Ort aus. Gäste, die das ganze Jahr zu uns kommen, machen Urlaub in einem natürlichen Lebensraum. Hier wohnen Menschen, hier arbeiten Menschen in ihrer Umgebung und sind gastfreundlich zu denen, die uns hier besuchen. Wir sind kein Freizeitpark, sondern wertvoller Erholungsraum für Gäste und eben auch für uns, die wir hier leben.
Oberstdorferinnen und Oberstdorfer haben in der Geschichte außergewöhnlich viel Mut gehabt, wegweisende Tourismusprojekte zu entwickeln. Und bis heute geht es darum, dieses Gleichgewicht zwischen den Anliegen und Interessen der heimischen Bevölkerung und den Wünschen der Gäste auszutarieren. Dafür tragen wir alle die Verantwortung.
Besonders die gewählten Vertreter haben von den Bürgern viel Verantwortung übertragen bekommen, was der Kern unserer repräsentativen Demokratie ist. Wir wollen das ergänzen durch ein neues Portal auf der Homepage der Gemeinde. Hier können Bürgerinnen und Bürger direkt ihre Meinung zu einem geplanten kommunalen Projekt abgeben und so dazu beitragen, dass mehr Erklärung und wesentlich mehr Beteiligung bei den neuen Entwicklungen stattfindet. Ab 8. Januar ist das neue Portal online.

Bitte machen Sie alle zukünftig von dieser weiteren Möglichkeit der demokratischen Meinungsäußerung Gebrauch.

Ich freue mich darauf unseren Ort gemeinsam mit Ihnen zu gestalten und wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gutes, gesundes Neues Jahr 2020.

Ihr

Laurent O. Mies
1. Bürgermeister
Markt Oberstdorf

Nachmittag der offenen Tür

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 18.12.2019
Am Donnerstag, 30. Januar 2020 öffnet das Team der Kommunalen Dienste Oberstdorf die Türen des Bauhofs in der Hermann-von-Barth-Straße 15.

Die Besucher werden betreut vom Winterdienst-Personal. Die Räumfahrzeuge stehen parat, die Besucher können sich hineinsetzen und so einen Eindruck davon bekommen, wie es sich anfühlt, mit einem Räumschild über die Straße zu fahren. Über eine Verlosung haben alle Besucher die Chance auf eine Mitfahrgelegenheit beim Winterdienst an fünf Tagen im Februar. Für jeden Tag werden vier frühe Termine für Erwachsene und vier Nachmittagstermine für Kinder ab sieben Jahren verlost.
Bitte beachten Sie, dass am Bauhof nur sehr begrenzt Parkplätze zur Verfügung stehen. Bitte nutzen Sie den Ortsbus oder kommen Sie zu Fuß.

Neue Schanzenstube_Jan. 2020

Aus den Sportstätten Oberstdorf

Sportstätten Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 18.12.2019
„Dr' Schonzewirt“ eröffnet zum Jahreswechsel + Heini-Klopfer-Skiflugschanze + Langlaufzentrum Ried – Betriebskonzept + Prädikat „Center of Excellence“ für Eissportzentrum + Neue Eismaschine und Hallenbeleuchtung für Eissportzentrum

Dr' Schonzewirt“ eröffnet zum Jahreswechsel
Laut Sachstandsbericht verlief der Bau der neuen Flugschanzenstube bisher erfolgreich und nach Plan. Trotz einiger Unvorhersehbarkeiten können sowohl der
im Gemeinderat vorgestellte Zeitplan, als auch der Kostenrahmen fast genau eingehalten werden. Die Baukosten der neuen Stube betragen mit neuer Küche 916.000 Euro netto und liegen somit nur 0,7 Prozent über dem im Marktgemeinderat vorgestellten Kostenansatz. „Dr' Schonzewiert“ kann somit schon um den Jahreswechsel herum erstmalig seinen Betrieb aufnehmen.
Auch der neue Kinderspielplatz am Anlaufturm wurde deutlich unter dem Kostensatz umgesetzt und wird den Skiflugschanzenbesuch auch für die kleinsten Gäste
zukünftig noch spannender machen.

Heini-Klopfer-Skiflugschanze
Bericht über die touristische Entwicklung 2019
Die wesentlich schlechtere Gesamtwettersituation gegenüber dem Vorjahr, hat sich bei der Skiflugschanze auf die Besucherzahlen ausgewirkt. Bei schlechtem Wetter kommen deutlich weniger Gäste als bei gutem Wetter. Durch das Schneechaos im Januar, die regnerischen Monate März, Mai aber auch in der ersten Septemberhälfte und die gesamten Herbstferien kamen rund 6000 Besucher weniger als im Vorjahr an die Schanze.
Erfreulich ist, dass die Verkaufszahlen am Kiosk, die Besucherführungen und das VR Erlebnis deutlich besser angenommen wurden. Die Skiflugschanze ist nach wie vor ein beliebtes und gerne besuchtes Ausflugsziel im Allgäu.

Langlaufzentrum Ried – Betriebskonzept
In der Sitzung des Tourismus-, Sport-, Wirtschafts- und Landwirtschaftsausschusses Ende November 2019 stellte Professor Ralf Roth den ersten Entwurf des Betriebskonzeptes für das Langlaufzentrum im Ried vor. Der Leiter des Instituts für Natursport und Ökologie an der Sporthochschule Köln erarbeitet im Auftrag der Gemeinde ein Konzept für eine nachhaltige Nutzung der Sportanlage nach Abschluss der Nordischen Ski WM 2021. Roth schlug eine offene Sportanlage vor, die von Spitzen-, Nachwuchs- und Breitensport gleichermaßen genutzt werden kann. Seine Ideen reichen von der Einrichtung einer leichten Trainingsrunde, einer Verbindung im Loipennetz zur Gastronomie der Skiflugschanze über eine Besucherlenkung bis zu einer Nutzung der neuen Funktionsräume durch einen Ski-Verleih, einen kleinen Shop und ein Nordic-Check-in. Der Konzeptentwurf wurde vom Gemium durchweg positiv aufgenommen.

Prädikat „Center of Excellence“ für Eissportzentrum
Die ISU hat ein neues Prädikat – das „Center of Excellence“ – ins Leben gerufen, auf das sich Oberstdorf gemeinsam mit der Deutschen Eislauf Union (DEU) beworben hat. Ein ISU „Center of Excellence“, kurz CoE, zeichnet sich durch die optimale Ausbildung seiner Trainer und Offiziellen aus, stellt talentierten Sportlern optimale Trainings- und Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung und bietet neben technischem Fach- und Servicepersonal ideale Trainingsbedingungen auf und neben dem Eis. All diese Punkte werden vom Eissportzentrum Oberstdorf erfüllt. Aus diesem Grund wurde es neben dem Detroit Skating Club/USA, dem Ice Lab in Bergamo/Italien, dem IWIS International Training Center Bangkok/Thailand und der Skating School in Champery/Schweiz mit dem Prädikat CoE ausgezeichnet.
In den kommenden zwei Jahren wird die ISU das Konzept mit verschiedenen Workshops und Projekten testen, um zukünftig die bestmögliche Förderung für den Eissport sicherzustellen. Sämtliche an den Standorten realisierte Maßnahmen werden dabei von der ISU finanziert. Vorschläge für mögliche Projekte befinden sich momentan in Erarbeitung und unterstreichen die internationale Bedeutung und
Anerkennung des Eissportzentrum Oberstdorf.

Neue Eismaschine und Hallenbeleuchtung für Eissportzentrum
Das Eissportzentrum verfügt über insgesamt drei Eisbereitungsmaschinen, von denen zwei bereits über 30 Jahre alt sind. Da die Reparatur- und Unterhaltskosten aufgrund des hohen Alters der Maschinen und der daraus resultierenden Schwierigkeit der Ersatzteilbeschaffung stetig steigen, wurde eine Ersatzbeschaffung im Rahmen des genehmigten Wirtschaftsplanes getätigt.
Nach Auswertung der Angebote wurde die Eisbearbeitungsmaschine Mulser Shira von der Firma Züco zum Angebotspreis von 114.500 Euro angeschafft. Diese Anschaffung garantiert zukünftig die optimale Präparation und Aufbereitung der Eisflächen und stellt den Trainings- und Wettkampfbetrieb sicher. Eine weitere Modernisierung wurde durch den Austausch der Hallenbeleuchtung in Halle 1 durchgeführt. Die moderne LED-Beleuchtung sorgt zukünftig für optimale Lichtverhältnisse in der
größten der drei Oberstdorfer Eishallen, die unteranderem für die traditionelle Nebelhorn Trophy und die beliebte Eisgala Exquisit genutzt wird. Den Auftrag erhielt die Energieversorgung Oberstdorf (EVO) zum Angebotspreis von 277.000 Euro. Die Gesamtkosten der Installation belaufen sich auf 304.000 Euro, von denen Oberstdorf
einen Anteil von 20 Prozent übernimmt, Bund und Land beteiligen sich mit jeweils 40 Prozent. Der Kostenrahmen im Wirtschaftsplan wird somit eingehalten.

Weitere Informationen unter www.skiflugschanze-oberstdorf.de und www.eissportzentrum-oberstdorf.de

Winterfest 2020

Oberstdorf Haus OTG (Oberstdorf Tourismus GmbH)
via Markt Oberstdorf
am 18.12.2019
Winterspass für die ganze Familie Kulinarische Schmankerl und Spezialitäten

Ab 17 Uhr im Kurpark Oberstdorf
Ab 18 Uhr Open-Air-Bands
Ab 21 Uhr Längste Outdoor-Bar in den Alpen

17. Januar Riedberger Party Band
18. Januar Wildbock + Ballonglühen
24. Januar Hunis – Musik, die Spaß macht
25. Januar Oberallgäu Musikanten + Ballonglühen
31. Januar Wir sind SPITZE! & DJ Double T
01. Feburar HinderVier + Ballonglühen

Spendenaufruf: Sanierung der Gschlief-Kapelle

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 18.12.2019
Die etwa um das Jahr 1690 errichtete Gschlief-Kapelle St. Wendelin im Stillachtal bedarf dringend einer Generalsanierung.

Die Kapelle steht derzeit gut einen Meter unter dem Straßenniveau in feuchtem Gelände. Für den Erhalt ist es erforderich, die Kapelle deutlich anzuheben, um sie dauerhaft von Nässe freizuhalten
Für dieses Projekt bemüht sich die „Interessensgemeinschaft zum Erhalt der Gschlief-Kapelle St.Wendelin im Stillachtal“, die von Gesamtkosten in Höhe von ca. 120.000 Euro ausgeht. Die federführende Abwicklung der Maßnahme hat der Verschönerungsverein Oberstdorf übernommen.
Der Markt Oberstdorf ist weder Eigentümer der Kapelle, noch obliegt ihm eine Baulastverpflichtung. Der Marktgemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 5. Dezember 2019 eine freiwillige Beteiligung des Marktes Oberstdorf in Höhe von 20.000 Euro.

Spendenaufruf
Die Interessensgemeinschaft zum Erhalt der Gschlief-Kapelle St. Wendelin im Stillachtal bittet um finanzielle Unterstützung der Generalsanierung damit die Arbeiten an der Kapelle im Frühjahr 2020 beginnen können.
Der Verschönerungsverein Oberstdorf übernimt dankenswerterweise die finanzielle Abwicklung und stellt für Sponsoren und Unterstützern die Spendenbescheinigungen aus.
Die Interessensgemeinschaft sagt allen Spendern schon vorab ein herzliches „Vergelts Gott“.

Spendenkonto
Verschönerungsverein Oberstdorf e.V.
Hypo-Vereinsbank Oberstdorf
IBAN: DE88 7332 1177 0001 5022 04
BIC: HYVEDEMM567
Verwendungszweck: Spende Sanierung Gschliefkapelle

Winterwochenmarkt

Oberstdorf Haus OTG (Oberstdorf Tourismus GmbH)
via Markt Oberstdorf
am 18.12.2019
Januar bis März, jeden Samstag von 9 bis 13 Uhr im Foyer des Oberstdorf Hauses.

In den Wintermonaten Januar bis März erwartet die Besucher des Oberstdorf Hauses ein ganz besonderer Genuss: Eine vielfältige Auswahl an Leckereien aus dem Allgäu wie Käse, Wurstwaren, Honig, Obst & Gemüse, Gewürze, Marmeladen und vieles mehr.

Rathaustelegramm 18.12.2019

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 18.12.2019
Dieses Rathaustelegramm informiert Sie zur Sitzung des Marktgemeinderats am 17. Dezember 2019.

Oberstdorf Therme;
Vergabe der Leistungen des Betriebsberater
Neben den Planungsleistungen der Architekten und Fachplaner für den Neubau der Therme hatte der Marktgemeinderat bereits im Juni die Ausschreibung eines Betriebsberaters beschlossen. Der Betriebsberater soll für die neue Therme Oberstdorf ein Betriebskonzept erstellen, Zielgruppen definieren und deren Nutzerverhalten analysieren. Das Konzept bildet dann die Grundlage für die Betriebsorganisation und der Wirtschaftlichkeit des späteren Betriebes. Darüber hinaus wird eine planungsbegleitende Beratung beauftragt. Ziel ist es, die praktischen Erfahrungen im Betrieb von Bädern in den Planungs- und Realisierungsprozess mit einzubringen und somit die neue Therme in Bezug auf Funktionalität, Attraktivität und Wirtschaftlichkeit im Betrieb zu optimieren. Für die Beratungsleistungen erhielt das Angebot der GMF GmbH & Co. KG aus Neuried in Höhe von 207.672 Euro netto den Zuschlag.
Zunächst wird ein Drittel des Auftragsvolumens für die Erstellung des Betriebskonzeptes und die planungsbegleitende Beratung beauftragt. Die optionalen Leistungen der Pre-Opening-Phase, also der Zeit bis zur Eröffnung der neuen Therme, werden je nach Bedarf und Projektfortschritt von den Kurbetrieben Oberstdorf abgerufen.

Haushalt 2020 des Marktes Oberstdorf;
Festsetzung des Haushaltsplanes und der Wirtschaftspläne 2020; Erlass der Haushaltssatzung 2020
Der Gemeinderat verabschiedete mit drei Gegenstimmen den Haushalt 2020. Auch die Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe Gemeindewerke und Kurbetriebe sowie der Sportstätten wurden mehrheitlich beschlossen.
Das Volumen des Gesamthaushalts beträgt 95,4 Mio. Euro. Es liegt um knapp 6 Mio. Euro unter dem des Vorjahres 2019. Der Plan erfüllt die gesetzlichen Vorgaben. Die planmäßige Schuldentilgung wird auch in 2020 wieder aus dem Verwaltungshaushalt (laufender Betrieb) erwirtschaftet. Darüber hinaus werden 777.000 Euro dem Vermögenshaushalt für Investitionen zur Verfügung gestellt werden.
Eine ausführliche Information zum Haushalt und den Wirtschaftsplänen 2020 erscheint im Gemeindeblatt OBERSTDORFER, Ausgabe Februar 2020.

Freiwillige Feuerwehr Oberstdorf;
Verkauf der alten Drehleiter
Am 04.12.2019 wurde die neu beschaffte Drehleiter an die Freiwillige Feuerwehr Oberstdorf ausgeliefert. Für das vorhandene alte Fahrzeug liegt ein Ankaufangebot der Firma Magirus über 46.000 Euro vor. Auf dem freien Markt werden derzeit vergleichbare Drehleitern zu Preisen von maximal 30.000 Euro gehandelt.
Der Marktgemeinderat genehmigte den Verkauf der alten Drehleiter an die Firma Magirus.

Rathaustelegramm 16.12.2019

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 18.12.2019
Dieses Rathaustelegramm informiert Sie zur Sitzung des Marktgemeinderats vom 12. Dezember 2019.

Bebauungsplan Gewerbegebiet Karweidach
bwägung der vorgebrachten Einwände der Öffentlichkeit und Behörden nach §1 (7) BauGB im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung; Erstellung des Bebauungsplans - Entwurf mit Auslegung

Der Bau-, Planungs-, Umwelt- und Liegenschaftsausschuss hatte am 16.05.2017 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Gewerbegebiet Karweidach" gefasst. Vom 27.12.2017 bis 02.02.2018 fand die Beteiligung der Öffentlichkeit statt.

Die vorgebrachten Bedenken:
* Größe des geplanten Baugebiets
* Gebäudehöhen
* Verkehrsanbindung
* Lärmbelästigung / Immission
* Ausschluss von Betriebsleiterwohnungen
* Eingriff in Natur und Landschaft
* Sichtschutz / Eingrünung des Baugebiets
* Umlegung Wanderwege / neue Wegeführung
* Ausschluss von erneuerbaren Energien
* Veraltete Gutachten zu Verkehr, Lärm- und Artenschutz

Das Gremium beschloss die vorgeschlagenen Änderungen vom 02.12.2019 zur frühzeitigen Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden für den Bebauungsplan „Gewerbegebiet Karweidach“.
Die Änderungen sind in den Entwurf des Bebauungsplans einzuarbeiten. Alle Dächer sind extensiv zu begrünen. Der gebilligte Entwurf des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Karweidach“ soll öffentlich ausgelegt werden. Die Widmung der öffentlichen Straßen und Wege im Geltungsbereich des Bebauungsplans erfolgt im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens. Die Erschließungsstraße des Baugebietes soll als Ortsstraße, der nördliche und der südliche Weg als öffentlicher Feld- und Waldweg gewidmet werden.

Der Fortgang des Verfahrens wird weiter in den kommunalen Gremien behandelt.

Neue Busfahrpläne

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 09.12.2019
Auf vielen Buslinien des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im südlichen Oberallgäu finden am Samstag, 21. Dezember, Fahrplanänderungen statt.

Das Fahrtenangebot ist dann auch auf die touristische Wintersaison abgestimmt. Alle Fahrpläne für das südliche Oberallgäu sind in einem Gesamtfahrplanheft dargestellt. Zusätzlich bieten kundenfreundliche ortsbezogene Faltfahrpläne einen Überblick über wichtige Fahrstrecken und -zeiten.
Detaillierte Informationen, das Fahrplanheft und die Faltfahrpläne gibt es bei den Busunternehmen und den Verkehrsämtern im südlichen Oberallgäu.

Die Fahrpläne und weitere ÖPNV-Informationen können auch online unter www.mona-allgaeu.de/fahrplaene/suedliches-oberallgaeu eingesehen und heruntergeladen werden.

Mitarbeiterehrungen im Landratsamt Oberallgäu

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 09.12.2019
„Sie haben den Wandel unseres Hauses zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb mitgeprägt und vorangetrieben“, sagte Landrat Anton Klotz bei der feierlichen Würdigung zahlreicher Dienstjubiläen im Sitzungssaal des Landratsamtes.

Er bedankte sich bei den Jubilaren für das langjährige Engagement für den Landkreis. Zehn Bedienstete wurden für 25-jährige und zwei für 40-jährige Zugehörigkeit zum Öffentlichen Dienst geehrt. Außerdem wurden 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand beziehungsweise in die Altersteilzeit verabschiedet. Zudem hieß er 11 junge Menschen, die kürzlich ihre Ausbildung beim Landkreis erfolgreich absolviert haben, herzlich willkommen und freute sich über den "frischen Wind" in der Kreisbehörde.

„Glückliche Menschen gehen in Ihrer Arbeit auf, aber niemals unter“, ergänzte der Kreischef. Er betonte, dass die Mitarbeitenden mit ihrem hohen Fachwissen das wichtigste Erfolgskapital des Hauses seien. Nur der zuverlässigen und gewissenhaften Arbeit, gepaart mit der langjährigen Verbundenheit dem Landkreis gegenüber sei es zu verdanken, dass sich das Landratsamt heute als moderne Behörde mit einem hervorragenden Ruf präsentieren könne. Gerade in Zeiten des demographischen Wandels sei das Thema Ausbildung eines der wichtigsten überhaupt.

25-jähriges Dienstjubiläum
Von links: Daniel Michels, Markus Sirl, Tanja Schweiger, Guido Seltmann, Norbert Langen, Landrat Anton Klotz.
Nicht im Bild: Peggy Bär, Sonja Deppe, Heike Engelhardt, Silvia Haas, Petra Rathje.

40-jähriges Dienstjubiläum
Von links: Landrat Anton Klotz, Conny Ney, Jörgen Eibl.

Altersteilzeit/Ruhestand
Oberste Reihe von links: Gottfried Mayrock, Klaus Hanft.
Darunter: Erika Maior, Franziska Bechteler, Rosmarie Lacher, Helmut Rädler, Hans Wechs, Dr. Horst Leier.
Darunter: Karoline Mayrock-Becker, Petra Seifert-Jahnke, Helga Hiemer, Ulrike Blessing.
Unterste Reihe: Landrat Anton Klotz, Margot Kaufmann, Gabriele van der Weck, Hans Peter Zinnecker.
Nicht im Bild: Ulrike Dannheimer, Dr. Johann Mages, Dr. Jürgen Rogalla, Elisabeth Simon, Manuela Stiefenhofer, Jane Trautmann.

Abgeschlossene Ausbildung
Obere Reihe von links: Alexander Waldner, Hannes Linder, Isabell Knaus, Laura Zint, Jens Eichert.
Untere Reihe: Katharina Schönberger, Elisabeth Reiter, Nicola Wolf, Katharina Rau, Landrat Anton Klotz.
Nicht im Bild: Sarah Geisteier, Pirmin Vogler.

Winterzeit - Schneeräumzeit

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 25.11.2019
Der Winter steht vor der Türe und damit auch wieder die wenig erfreuliche Pflicht rund um das eigene Grundstück zu räumen und zu streuen.

Leider sorgt das Thema Schneeräumung in jedem Winter auch für Ärger, bei Gästen und Einheimischen. Ob der risikoreiche Schulweg oder der mühsame Gang ins Dorf – schlecht, oder gar nicht geräumte Gehbahnen sind nicht nur für die Fußgänger beschwerlich und gefährlich, es kommen, z. B. bei einem Sturz, auch Schadenersatzforderungen auf denjenigen zu, der seiner Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Die Vernachlässigung der Räumpflicht stellt außerdem eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.
Und wenn es einmal kräftig schneit, stellt sich auch wieder die Frage: Wohin mit der weißen Pracht? Bitte beachten Sie: Schnee von Privatgrundstücken darf nicht auf öffentliche Straßen, Wege, Plätze oder Anlagen geschaufelt oder gefräst werden. Missachtungen können ebenfalls ein Bußgeld zur Folge haben und der Verursacher hat zusätzlich die Kosten für die Abfuhr des Schnees zu tragen. Ihre Räum- und Streupflicht sollten Sie daher schon aus eigenem Interesse gewissenhaft erfüllen.

Wussten Sie schon?

Winterdienstpflichten der Haus- und Grundstückseigentümer:

- Räumen und Streuen von Gehsteigen, die an die Grundstücke grenzen
- Räumen und Streuen eines ein Meter breiten Streifens am Straßenrand,
sofern kein Gehweg vorhanden ist
- an Werktagen von 7 Uhr bis 20 Uhr
- an Sonn- und Feiertagen von 8 Uhr bis 20 Uhr
- der geräumte Schnee ist so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet
oder erschwert wird
- bei Tau- und Regenwetter sind Abflussrinnen, Hydranten,
Straßeneinlaufschächte und Löschwasserentnahmestellen frei zu halten

50 Jahre Jumelage

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 25.11.2019
Partnerschaft Megéve – Oberstdorf feiert 2020 Jubiläum

Begonnen hat alles im Jahr 1968, als die Gemeinderäte beider Orte den „Segen“ für die Jumelage, wie die Partnerschaft auf Französisch heißt, gegeben haben. Der Gründung einer Verschwisterung mit Megève in Hochsavoyen stand nichts mehr im Weg. Megève liegt ca. 1.100 m hoch und entwickelte sich ähnlich wie Oberstdorf vom Bauerndorf zum führenden Tourismus- und Sportort mit internationaler Bedeutung. Die Interessen und auch Probleme beider Orte sind fast gleich, ebenso verblüfft die Ähnlichkeit von Landschaft, Klima und Mentalität der Bevölkerung.

Im Jahr 1970 wurde die Partnerschaft mit gegenseitigen Besuchen „ratifiziert“. 1978 wurde der „Verein der Freunde Megève-Oberstdorf“ gegründet. Als sichtbares Zeichen der Jumelage benannten die Oberstdorfer 1985 den Platz südlich des Alten Rathauses als „Megèver Platz“.

In den vergangenen Jahrzehnten kam es alle fünf Jahre zum Treffen beider Orte. Feste, familiäre Freundschaften haben sich hieraus entwickelt.
Beide Orte freuen sich auf das goldene Jubiläum ihrer Partnerschaft im kommenden Jahr.

Die Oberstdorferinnen und Oberstdorfer sind eingeladen von Freitag, 24. bis Sonntag, 26. April 2020 nach Megève zu kommen. Den Gegenbesuch unserer französischen Freunde erwarten wir vom 23. bis 25. Oktober 2020 in Oberstdorf.

Jetzt neu: Faire Schokolade mit Oberstdorfer Wintermotiven

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 25.11.2019
Die Gemeinde Oberstdorf ist seit 2017 Faire Kommune. In Zusammenarbeit mit dem Weltladen wurde im Frühjahr fair gehandelte Milch- und Edelbitterschokolade mit Oberstdorfer Sommermotiven gestaltet.

Diese Motive erfreuen sich großer Beliebtheit bei Einheimischen und Gästen und ab sofort gibt es die fairen Schokoladen mit schönen Wintermotiven im Oberstdorfer Weltladen in der Oststraße 24 zu kaufen.

Öffnungszeiten bis 6. Dezember:
Mo. bis Fr. 11 – 17 Uhr; Samstag geschlossen

Öffnungszeiten ab 7. Dezember:
Mo. bis Fr. 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr.

Weiterhin werden ehrenamtliche Mitarbeiter/innen im Weltladen gesucht. Bitte melden im Weltladen oder unter der Telefonnummer 08322 5284.

Erhöhung der Parkgebühren

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 21.11.2019
Erlass der geänderten Verordnung über die Parkgebühren im Markt Oberstdorf

Alle kommunalen Parkplätze mit eigener Zu- und Abfahrt unterliegen mit Einführung des § 2 b Umsatzsteuergesetz ab 2021 der Umsatzsteuer. Ausgenommen hiervon sind nur die Parkplätze, die Straßenbestandteile sind wie die Straßenbuchtenparkplätze.

Im Sommer 2019 führte das Finanzamt eine Betriebsprüfung beim Markt Oberstdorf durch. Das Finanzamt kündigte an, zukünftig die kommunalen Parkplätze der Besteuerung zu unterwerfen, teilweise rückwirkend mit Umsatz-, Körperschafts-, Gewerbe- und Kapitalertragssteuer.
Damit die Gemeinde die drohende Steuerlast auffangen kann, hat der Marktgemeinderat beschlossen, zum 15.12.2019 die Parkgebühren um 40 Prozent zu erhöhen.

Die Verwaltung stellte heraus, dass die Gebührenerhöhung alleine in einer steuerlichen Belastung begründet ist. In den letzten 10 Jahren hat der Markt Oberstdorf keine Gebührenanpassung bei den Parkgebühren vorgenommen

Gutachten zum Wirtschaftsfaktor Tourismus erneuert

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 21.11.2019
Oberstdorf ist mit 2,62 Mio. Übernachtungen pro Jahr eine der führenden touristischen Destinationen im Alpenraum. Entsprechend viel Wertschöpfung generiert der Ort aus dem Wirtschaftszweig Tourismus.

Denn der Tourismus ist eine klassische Querschnittsbranche. Egal ob Gastgewerbe, Einzelhandel, Dienstleistende oder Zuliefernde wie regional Produzierende und Handwerksbetriebe, es gibt kaum einen Wirtschaftsbereich, der nicht vom Tourismus profitiert. Um hier dies auch mit belastbaren Zahlen zu unterfüttern, beauftragt Tourismus Oberstdorf im regelmäßigen Turnus beim Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr e.V. an der Universität München (dwif) die Untersuchung zum Wirtschaftsfaktor Tourismus. Die letzte Studie wurde im Jahr 2014 in Auftrag gegeben. Die Studie belegt die große Bedeutung des Tourismus für Oberstdorf und stellt eine wichtige Grundlage zur Sensibilisierung von Politik und Wirtschaft, aber auch für die weitere strategische Ausrichtung des Ortes dar.

Die Berechnungen des Wirtschaftsfaktor Tourismus basieren auf einem vom dwif entwickelten und in der Branche anerkannten Gewichtungssystem sowie auf zahlreichen Plausibilitätskontrollen. Anhand dieser ökonomischen Fakten werden Erfolge sichtbar und zählbar.

Die Berechnung zum Wirtschaftsfaktor Tourismus in Oberstdorf beinhaltet:

• Quantifizierung Tagesausflüge und Tagesgeschäftsreisen
• Quantifizierung der touristischen Übernachtungssegmente im Beherbergungsmarkt
• Ermittlung des zielgruppenspezifischen Ausgabeverhaltens
• Berechnung der Brutto- und Nettoumsätze
• Ableitung der profitierenden Wirtschaftszweige
• Berechnung der Einkommenswirkungen und des relativen Einkommensbeitrags der Tourismuswirtschaft
• Ermittlung der Beschäftigungseffekte und des Steueraufkommens durch die touristische Nachfrage

Insgesamt verzeichnet Oberstdorf einen touristischen Jahresumsatz von 333,2 Mio. Euro pro Jahr. Dabei entfallen auf das Marktsegment Camping (0,132 Mio. Aufenthaltstage) 6,4 Mio. Euro, auf das Marktsegment Privatquartiere (0,696 Mio. Aufenthaltstage) 58,4 Mio. Euro, auf das Marktsegment Gewerbliche Betriebe (1,878 Mio. Aufenthaltstage) 229 Mio. Euro sowie auf das Marktsegment Tagesgäste (1,6 Mio. Aufenthaltstage) 39,4 Mio. Euro.

Bereinigt man die Gesamtsumme um die Mehrwertsteuer, kann man in einer zweiten Stufe über die Berechnung des direkten und indirekten Einkommens den touristischen Einkommensbeitrag von 168,3 Mio. Euro berechnen. Der Einkommensbeitrag von 168,3 Mio. Euro entspricht einem Äquivalent von rund 6.020 Personen, die durch die touristische Nachfrage in Oberstdorf ein durchschnittliches Primäreinkommen (= 27.945 Euro) pro Kopf und Jahr beziehen könnten. Dieser Wert darf nicht mit der Anzahl der durch den Tourismus beschäftigten Personen gleichgesetzt werden. Die exakte Bestimmung der Beschäftigungswirkungen des Tourismus ist nur über aufwendige Primärerhebungen möglich, da beispielsweise viele Personen nur anteilig vom Tourismus leben (Verkäufer*innen im Einzelhandel bedienen auch Einheimische, Servicepersonal in der Gastronomie kümmert sich nicht nur um Gäste etc.).

Allein aus Mehrwertsteuer (vorsteuerbereinigt) + Einkommensteuer resultieren 2018 ca. 31,2 Mio. Euro Steueraufkommen aus dem Tourismus, das jedoch als Gemeinschaftssteuer Bund, Ländern und Kommunen zukommt. Der Tourismus erzeugt u. a. durch Grundsteuer, Gewerbesteuer, Zweitwohnungssteuer, Kurtaxe (Gast) und Tourismusabgabe (Gewerbe), zusätzliches Steueraufkommen bzw. weitere Gebühren- und Beitragseinnahmen, deren Quantifizierung jedoch nur über individuelle Erhebungen möglich ist.

Der Wirtschaftsfaktor Tourismus ist weiterhin in Oberstdorf einer der treibenden Faktoren für den wirtschaftlichen Wohlstand des Ortes. Dazu tragen in der Mehrheit die Übernachtungsgäste bei, aber auch der Tagestourismus trägt vor allem im Bereich Gastronomie und Einzelhandel zum wirtschaftlichen Erfolg bei.

„Zukunftskino 2020“ im Oberallgäu und Kempten

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 20.11.2019
Mit neuen Filmen an neuen Orten und spannenden Podiumsgästen aus dem Allgäu startet im Januar 2020 die Dokumentarfilmreihe „Zukunftskino“ in die zweite Runde.

Filme können nicht die Welt verändern, sehr wohl aber unseren Horizont erweitern – das bleibt das Motto auch bei der Fortführung des „Zukunftskino“. Beim ersten Zukunftskino im Winterhalbjahr 2018/2018 sahen insgesamt weit über 500 Kinobesucher die damals sechs Dokumentarfilme.
Von Januar bis März 2020 finden in vier Oberallgäuer Kommunen und der Stadt Kempten Filmvorführungen statt, die Mut machen und Lösungen auf Fragen unserer Zeit aufzeigen. Nachhaltigkeit, Landwirtschaft und Klimaschutz stehen dabei im Fokus. An jeden Film schließt sich ein Podiumsgespräch an das, passend zum Thema des Films, lokale Initiativen vorstellt und Raum für Gedankenaustausch und Diskussion bietet.
Die Filme werden in den Kinos in Immenstadt, Sonthofen, Oberstdorf und Kempten sowie in der DAV-Jugendbildungsstätte in Bad Hindelang gezeigt. Tickets sind an den Abendkassen erhältlich. Die Veranstaltung in der Jugendbildungsstätte ist kostenfrei.
Weitere Informationen sowie das Programm sind unter www.allgaeu-klimaschutz.de/zukunftskino zu finden. Außerdem liegen in den Rathäusern ab Anfang 2020 Programmflyer aus.

Programm Zukunftskino 2020:

Unsere große kleine Farm, Dokumentarfilm USA / 2018
15. Januar 2020, 19 Uhr, Union Filmtheater, Immenstadt
Mit Podiumsgästen aus der solidarischen Landwirtschaft und dem Permakultur-Gärtnern

Die grüne Lüge, Dokumentarfilm Ö / 2018
29. Januar 2020, 19 Uhr, Filmburg Sonthofen
Mit Podiumsgästen aus der Biobranche und Experten zur Elektromobilität

Aus Liebe zum Überleben, Dokumentarfilm D / 2019
12. Februar 2020, 19 Uhr, Kurfilmtheater Oberstdorf
Mit Podiumsgästen aus dem Film und der Allgäuer Landwirtschaft.

Das System Milch, Dokumentarfilm D, I / 2017
6. März 2020, 19.30 Uhr, DAV Jugendbildungsstätte, Bad Hindelang
Mit Podiumsgästen aus der Allgäuer Landwirtschaft und Milchverarbeitung

Climate Warriors, Dokumentarfilm D / 2018
18. März, 19 Uhr, Colosseum-Kino Kempten
Mit aktiven Klimaschützern aus Kempten auf dem Podium.

Bürgerportal

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 31.10.2019
Mit dem Service „Bürgerportal“ können Bürgerinnen und Bürger eine große Anzahl von behördlichen Formalitäten über das Internet abwickeln.

Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort weiterverarbeitet werden.

Die Vorteile sind ein 24-Stunden-Service, Ersparnis oder Verkürzung von Behördengängen, bequeme und einfache Bedienung, Ausfüllhilfe durch elektronischen Dialog sowie sichere und geschützte Datenübertragung. Für die Begleichung anfallender Gebühren steht das Bezahlverfahren giropay zur Verfügung.

Der Link zum Bürgerportal:
www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Diese Leistungen können Sie künftig online erledigen:
Antrag Erweiterte Meldebescheinigung
Antrag Meldebescheinigung
Antrag Übermittlungssperre
Antrag Führungszeugnis
Abmeldung Hundesteuer
Anmeldung Hundesteuer
Einfache Melderegisterauskunft
Einzugsermächtigung
Passabfrage

Nicht alle Behördengänge können per Computer erledigt werden. Für bestimmte Vorgänge ist es auch künftig erforderlich, persönlich ins Rathaus zu kommen, beispielsweise für eine rechtllich vorgeschrieben Unterschrift. Das Bürgerportal bietet die Möglichkeit, bereits zu Hause die entsprechenden Formulare in Ruhe vorzubereiten und auszudrucken.

Mit der Bereitstellung der Online-Anwendungen hat der Markt Oberstdorf die Firma komuna GmbH, Altdorf, als vertrauenswürdigen Dritten beauftragt; beim Aufruf der Online-Anwendungen wird entsprechend verlinkt. Die Verbindung wird verschlüsselt mit 128-Bit SSL. Dieses Angebot wird ständig verbessert und erweitert.

www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Bürgerkarte Oberstdorf-Kleinwalsertal 2020

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 30.10.2019
Ab 26. November gibt es die Bürgerkarte sowie das Kaufpaket 2020. Das attraktive Kaufpaket beinhaltet die gleichen Nutzungsmöglichkeiten wie bisher.

Die Bürgerkarte und das Kaufpaket 2020 sind im Einwohnermeldeamt am Bahnhofplatz 3 in Oberstdorf erhältlich. Das für die Karte benötigte Foto wird von den Mitarbeitern im Einwohnermeldeamt gefertigt. Beachten Sie bitte: Die Bezahlung des Kaufpaketes ist ausschließlich per EC-Karte oder Abbuchung möglich.
Die einmalige Ausstellungsgebühr der Bürgerkarte beträgt 5 Euro.

Das Kaufpaket 2020 kostet für:

Kinder (Jg. 2005-2014)69,50 Euro
Schüler, Studenten, Azubis, Behinderte (Merkzeichen aG und Bl)145,50 Euro
Senioren (Jg. 1960 und älter)145,50 Euro
Erwachsene (Jg. 1961-2004)206,00 Euro

Die Bürgerkarte 2020 mit Kaufpaket beinhaltet die freie Nutzung von:
• Ortsbus Oberstdorf
• Walserbus (alle Linien) *
• Buslinie Oberstdorf-Tiefenbach, Oberstdorf-Schöllang, Oberstdorf-
Birgsau *
* keine Schülerbeförderung
• Bergbahnen Sommer 2020 (während der Betriebszeiten): Fellhorn,
Nebelhorn, Söllereck, Kanzelwand, Walmendingerhorn, Ifen, Zaferna,
Heuberg,
• Naturbad Freibergsee
• Moorbad Oberstdorf
• Moorbad Reichenbach
• Heimatmuseum Oberstdorf
• Breitachklamm

Die Bürgerkarte bietet ohne Kaufpaket bereits viele Vorteile und Vergünstigungen. Beispielsweise gilt sie als Gildepass beim Kurfilmtheater Oberstdorf und im LOFT Oberstdorf und gewährt Ermäßigungen in der Audi Arena, im Eissportzentrum und an der Skiflugschanze.

Rathaustelegramm 25. Oktober 2019

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 25.10.2019
Dieses Rathaustelegramm informiert sie zur Sitzung des Marktgemeinderats vom 23.10.2019.

Oberstdorf Therme
Vergabe der Leistungen der Objektplanung für Gebäude, Innenräume und Freianlagen
Der Marktgemeinderat erteilte die Freigabe zur Objektplanung für Gebäude, Innenräume und Freianlagen im Projekt „Neubau Therme Oberstdorf“. Der Zuschlag ging an den wirtschaftlichsten Teilnehmer mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis aus dem Architektenwettbewerb und dem nachgeschalteten VgV-Verfahren (Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge). Ziel ist es, dass sich noch in diesem Jahr das Planungsteam aus Architekten und Fachplaner bildet und damit mit der Leistungsphase 2, der Vorplanung, begonnen werden kann. Die Vorplanung ist losgelöst vom Ergebnis des Wettbewerbs und hat unter anderem zum Ziel, alternative Lösungsansätze zu untersuchen. Regelmäßig wird der Gemeinderat gemeinsam mit den Kurbetrieben als Bauherr und relevanten Interessengruppierungen über den Planungsfortschritt beraten.
Der Gesamtauftrag in Höhe von rund 1.896.560 Euro netto geht an Auer Weber Assoziierte GmbH in Stuttgart. Es handelt sich dabei um eine stufenweise Beauftragung, zunächst für die HOAI-Leistungsphasen 1 und 2.

Durchführung des Rahmenprogramms Vierschanzentournee 2019 und 2020 und Winterfest 2020 und 2021
Dem Antrag der Oberstdorf Tourismus GmbH zur Durchführung des Rahmenprogramms zur Vierschanzentournee 2019 sowie zur Durchführung des Winterfests 2020 und 2021 stimmte das Gremium zu.

Durchführung Rahmenprogramm "Winterfestbar" anlässlich des Allgäuer Baufachkongress 2020
Der Marktgemeinderat stimmte dem Antrag der Oberstdorf Tourismus GmbH zur Durchführung des Rahmenprogramms des Allgäuer Baufachkongresses (15. - 17. Januar 2020) zu.

Bootshaus Freibergsee;
Informationen zum Neubau; Vorstellung der Planungen; Einvernehmen zur Baumaßnahme Neubau Bootshaus
Mit der Erstellung eines Bootshauses am Freibergsee können Kleingebäude und Hütten, die sich auf dem Grundstück in einem schlechten Zustand befinden, abgerissen werden.
Neben dem neuen Bootsverleih sollen auch die Wasserwacht und der Fischereiverein im geplanten Gebäude untergebracht werden.
Das neue Bootshaus beherbergt ein Untergeschoss, das vom See für die Boote anfahrbar ist. Die Boote können dort geschützt untergebracht werden. Im Erdgeschoss werden Räumlichkeiten u. a. für die Wasserwacht und den Fischereiverein geplant. Dazu kommen diverse Lagerflächen und ein Technikraum.
Die Gebäudeteile sind mit einem gemeinsamen Dach überdeckt, damit ergibt sich ein überdachter Durchgang. Für einen touristischen Mehrwert sorgt ein wetterunabhängiger Bereich mit Sitzgelegenheit inkl. einem „Infotainment-Bereich“ als Ergänzung zum Naturlehrpfand. Diese Infoanlage soll gleichzeitig als Bildungsinstrument zum Naturraum Flora & Fauna im Naturschutzgebiet Freibergsee fungieren.
Das Ufer wird besser nutzbar und zugänglich gestaltet, hier wird eine Terrasse mit Sitzstufen zum See geplant, die sich geographisch anpassen. Sowohl Gebäude als auch der Bootsverleih werden barrierefrei erschlossen.
Die Fertigstellung des Bootshauses am Freibergsee ist für Herbst 2020 vorgesehen.
Der Marktgemeinderat beauftragte die Kurbetriebe, den Neubau eines Bootshauses am Freibergsee auf Basis der vorgestellten Planung inkl. Kostenberechnung zu realisieren.
Die Kosten in Höhe von 333.000 Euro werden im Wirtschaftsplan 2020 der Kurbetriebe eingeplant.

Erschließungsbeitrag
Einführung der Herstellungsfiktionsfrist im Kommunalabgabengesetz (KAG)
Im Kommunalabgabengesetz führte der Gesetzgeber in 2016 die so genannte Herstellungsfiktionsfrist für Erschließungsbeiträge ein.
Erschließungsbeiträge können Gemeinden für die erstmalige technische Herstellung u.a.von Straßen erheben. Die neue Frist bedeutet, dass Erschließungsbeiträge nur erhoben werden können, wenn seit der erstmaligen Herstellung weniger als 25 Jahre vergangen sind.
Hieraus entsteht die rechtliche Folge, dass für Straßenanlagen, deren Herstellung vor mehr als 25 Jahren begann, aber bis heute nicht endgültig hergestellt und abgerechnet sind, ab dem 01.04.2021 eine Beitragserhebung endgültig entfällt.
Die Verwaltung sichtete und beurteilte alle Straßen von Oberstdorf. Im Ergebnis ist es bei zwei Straßen, Oberer Winkel und Heuweg, noch zeitlich bis April 2021 möglich, diese endgültig herzustellen und Erschließungsbeiträge abzurechnen. Beim Oberen Winkel wären im Fall einer nicht endgültigen Herstellung die schon geleisteten Vorauszahlungen zurück zu erstatten.
Das Gremium beschloss, beide Straßen endgültig herzustellen und somit die Voraussetzungen für die Erhebung von Erschließungsbeiträgen zu schaffen.

Kommunalwahlen 15.03.2020;
Berufung eines Wahlleiters gemäß Art. 5 Abs.1 Satz Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz (GLKrWG)
Die Vorbereitungen der Verwaltung für die Kommunalwahlen am 15.03.2020 haben bereits begonnen. Die Zuständigkeit für die Berufung eines Wahlleiters obliegt dem Marktgemeinderat.
Das Gremium berief den stellvertretenden Leiter des Amts für öffentliche Sicherheit und Ordnung, Max Schedler, zum Wahlleiter und den Leiter des Hauptamts, Thomas Kretschmer, zum stellvertretenden Wahlleiter für die Gemeindewahlen am 15.03.2020

Erhöhung der vom Markt Oberstdorf erhobenen Gebühren; Erlass der geänderten Verordnung über die Parkgebühren im Markt Oberstdorf
Alle kommunalen Parkplätze mit eigener Zu- und Abfahrt unterliegen mit Einführung des § 2 b Umsatzsteuergesetz ab 2021 der Umsatzsteuer. Ausgenommen hiervon sind nur die Parkplätze, die Straßenbestandteile sind wie die Straßenbuchtenparkplätze.
Im Sommer 2019 führte das Finanzamt eine Betriebsprüfung beim Markt Oberstdorf durch. Das Finanzamt kündigte an, zukünftig die kommunalen Parkplätze der Besteuerung zu unterwerfen, teilweise rückwirkend mit Umsatz-, Körperschafts-, Gewerbe- und Kapitalertragssteuer.
Damit die Gemeinde die drohende Steuerlast auffangen kann, hat der Marktgemeinderat beschlossen, zum 15.12.2019 die Parkgebühren um 40 Prozent zu erhöhen.
Die Verwaltung stellte heraus, dass die Gebührenerhöhung keinerlei Verbindung zu aktuellen Pressemeldungen zur Mobilität darstellt und alleine in einer steuerlichen Belastung begründet ist.
In den letzten 10 Jahren hat der Markt Oberstdorf keine Gebührenanpassung bei den Parkgebühren vorgenommen.

Aktuelle Aufgaben und Wasserpreis

Logo WVO Wasserversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 25.10.2019
Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH (WVO) ist für das wichtigste Lebensmittel in Oberstdorf verantwortlich: die Hauptaufgaben bestehen in der Gewinnung, Speicherung und Verteilung von bestem Trinkwasser.

Weiterhin ist die WVO für die Errichtung und Unterhaltung der erforderlichen technischen Anlagen und Einrichtungen zuständig. Das Trinkwasser stammt aus fünf Tiefbrunnen im Gebiet Christlessee und wird ohne weitere Aufbereitung an die Bürger verteilt. Eine Aufgabe, die ständige Investitionen zur Instandhaltung und Erneuerung der Versorgungseinrichtungen erfordert. Das im Gewinnungsgebiet geförderte Wasser fließt in den Hochbehälter Burgstall, aus dem die Gemeindegebiete und Ortsteile versorgt werden. Viele weitere Hochbehälter im Gemeindegebiet müssen – außer der neuen Anlage in Schöllang – mittelfristig saniert oder neu gebaut werden. Die meisten Leitungen sind in den 70iger Jahren und davor entstanden, die vielen Wasserrohrbrüche der letzten Zeit zeigen auf, dass die Rohre Zug um Zug erneuert werden müssen. Die Baukosten im Tiefbau sind gestiegen, und wichtige Investitionen stehen an, daher beschloss der Aufsichtsrat im September 2019 eine Anpassung des Wasserpreises zum 1. Januar 2020.

Unter unseren Straßen, Wegen und Grundstücken im Gemeindegebiet liegen knapp 150 km Wasserleitungen. Eine Überprüfung ergab, dass über 30 km der Rohre dringend sanierungsbedürftig sind und ausgetauscht werden müssen. Viele der Leitungen haben ihr Lebensalter erreicht und die damals verwendeten Rohrmaterialien entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Sie müssen durch neue Rohre aus Temperguss oder HD-PE ersetzt werden. Weiterhin sind die Rohre für den aktuellen und zukünftigen Bedarf unterdimensioniert und müssen den heutigen Standards angepasst werden. Auch die Lage der Leitungen ist häufig problematisch. Leitungen, die – entsprechend den damaligen Standards – ohne weitere Schutzmaßnahmen nahe von Gewässern verlegt wurden, stehen ebenfalls im Fokus des Sanierungskonzeptes. Infolge von natürlichen Bewegungen des Untergrundes kann es hier zu Belastungen für das Rohr kommen.
Mit dem Sanierungskonzept soll eine größtmögliche Versorgungssicherheit mit Trinkwasser der höchsten Güte erreicht werden. Die daraus resultierenden Maßnahmen wie die Erweiterung des Schutzgebietes, der Hochwasserschutz, die Sanierung der Hochbehälter und die Erneuerung der Leitungen setzen daher in den kommenden Jahren hohe Investitionen voraus. Allein für die Leitungsnetzerneuerung sind derzeit jährlich 750.000 Euro angesetzt. Die Leitungserneuerung ist jedoch ein dauerhafter Prozess, der nie zum Erliegen kommt, denn kontinuierlich müssen Leitungsteile erneuert werden. Darum ist es unumgänglich, auch über das Jahr 2020 hinaus ständig in die Netzerneuerung zu investieren.

Positive Veränderungen im Zuge der Sanierungsmaßnahmen sind bei der Schadensstatistik und in der Materialstatistik bereits erkennbar. Die hohen Investitions- und Unterhaltskosten sowie die Tatsache, dass der Wasserpreis seit 2016 stabil blieb, erfordern eine Anpassung des Wasserpreises. Aufwändige Wasseranalysen, erhöhte Dokumentationspflichten und gestiegene allgemeine Baukosten erhöhen die Betriebskosten zusätzlich. Der Aufsichtsrat beschloss in seiner Sitzung am 24. September 2019 daher, den Wasserpreis zum 1. Januar 2020 um 0,20 Euro/m³ brutto auf nunmehr 1,45 Euro/m³ brutto zu erhöhen. Damit ist das Trinkwasser in Oberstdorf noch immer günstiger als in anderen Gemeinden im Oberallgäu.

Rathaustelegramm 14. Oktober 2019

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 14.10.2019
Mit diesem Rathaustelegramm erhalten Sie Informationen zur Sitzung des Marktgemeinderats vom 10.10.2019.

FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu; Bauprogramm; Sachstandsbericht und Vergaben
Mit hohem Einsatz arbeiten die Baufirmen an der Fertigstellung der Baumaßnahmen zur FIS Nordische Ski WM 2021. In den nächsten Wochen sind noch viele Arbeiten zu erledigen, damit ein Sportbetrieb und die Testwettbewerbe wie geplant durchgeführt werden können.
Weitere Genehmigungen für das Übersommern von Schnee und für den Streckenabschnitt Spairube liegen vor. In der Langlaufanlage sind die Rohbauarbeiten nahezu abgeschlossen und der Innenausbau sowie die Rohinstallation haben begonnen. Ebenso werden die restlichen Leitungsarbeiten und Modellierungen an der Strecke fertig gestellt. Parallel wird an den Außenanlagen gearbeitet.
In der Sprunganlage sind die Rohbauarbeiten am Athletenbereich nahezu fertig und der Innenausbau mit Rohinstallation hat auch dort begonnen. Aktuell werden die Fundamente für die Anlaufbauwerke der Kleinschanzen und des Schrägaufzuges errichtet. An der Großschanze haben die vorbereitenden Zimmererarbeiten für die Stufenerweiterung begonnen. Viele Bauteile werden dazu momentan vorgefertigt und anschließend innerhalb weniger Tage aufgebaut.

Der Marktgemeinderat beauftragte weitere Vergaben im Wert von 119.000 Euro. Inzwischen sind 96% aller Bauleistungen beauftragt. Der aktuelle Auszahlungsstand aller Bauleistungen beträgt 12,45 Mio. Euro.

Neubau Busbahnhof / Mobilitätszentrum Oberstdorf; Vergabe der Planungsleistungen für die Lph. 5-9 HOAI
Der Marktgemeinderat beauftragte am 14.03.2019 die Verwaltung, für das Projekt Neubau Busbahnhof / Mobilitätszentrum Oberstdorf einen Förderantrag zu stellen und die ausstehenden Planungsleistungen auszuschreiben.
Nach Stellung der Förderanträge wurden die Planungsleistungen in einem VgV – Verfahren europaweit ausgeschrieben.
Das Vergabeverfahren wurde mit der Abgabe eines Angebotes am 10.10.2019 abgeschlossen. Bereits bei der ersten Stufe des Verfahrens lag nur eine Bewerbung vor. Die geforderten Referenzen zum Nachweis der Qualifikation konnten alle vorgelegt werden. Von daher wurde entschieden, das Verfahren mit einem Bieter weiterzuführen.
Der Marktgemeinderat beschloss die Vergabe der Planungsleistungen der Lph 5 - 9 HOAI für den Neubau Busbahnhof / Mobilitätszentrum zu einem Angebotssumme von netto 153.295 Euro zuzüglich 4% Nebenkosten zu vergeben.
Die Verwaltung wurde beauftragt die Bauleistung nach Fertigstellung der Ausführungsplanung auszuschreiben.

Entwicklung Feuerwehrbedarfsplan
Der Marktgemeinderat beschloss, dass der in der Sitzung vom 10.04.2019 vorgestellte Feuerwehrbedarfsplan zukünftig der Politik und der Verwaltung als Orientierungsrichtlinie für die Organisation des Feuerwehrwesens dienen und entsprechend umgesetzt werden soll.
Die Gemeinden haben als Pflichtaufgabe gemäß Art. 1 Abs. 1 und 2 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes (BayFwG) im eigenen Wirkungskreis dafür zu sorgen, dass sowohl der abwehrende Brandschutz als auch die technische Hilfeleistung bei Unglücksfällen und Notsituationen gewährleistet wird. Hierfür sind Feuerwehren aufzustellen, auszurüsten und zu unterhalten.
In dem Feuerwehrbedarfsplan wird die aktuelle Situation der Feuerwehren in Oberstdorf im Hinblick auf die technische und personelle Situation, die Situierung und den Raum- und Platzbedarf in den Feuerwehrhäusern dargestellt und analysiert.
Bezogen auf die Feuerwehr Oberstdorf zeigt der Feuerwehrbedarfsplan im Hinblick auf die Beschaffenheit des Feuerwehrhauses, die Lagerung der Geräte und Einsatzmittel, die Anzahl der Feuerwehrfahrzeuge und den Standort zum Teil erhebliche Defizite auf.
Der Betrieb der Feuerwehr vom jetzigen Standort aus beinhaltet eine nicht unerhebliche Gefährdung sowohl der Feuerwehrleute als auch der Allgemeinheit. Eine bauliche Entwicklung (Erweiterung) ist am jetzigen Standort nicht möglich. Diese Entwicklung wäre aber zwingend notwendig, um die Feuerwehr Oberstdorf zukünftig entsprechend den gesetzlichen Vorgaben mit Fahrzeugen und Gerätschaften auszurüsten und unterhalten zu können.

Der Marktgemeinderat nahm die Analyse des Feuerwehrbedarfsplanes für den Markt Oberstdorf zustimmend zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, Vorschläge für einen neuen Standort der Feuerwehr Oberstdorf und den damit verbundenen Bau eines neuen Feuerwehrhauses zu erarbeiten wobei dringend notwendige Reparaturen am gegenwärtigen Feuerwehrhaus weiterhin vorgenommen werden sollen.

Feuerbeschau; Entwicklung der Kommunalen Aufgabe
Die Gemeinden haben als Pflichtaufgabe im eigenen Wirkungskreis dafür zu sorgen, dass drohende Brand- oder Explosionsgefahren beseitigt und Brände wirksam bekämpft werden. Hier sind die Gemeinden insbesondere verpflichtet, die Feuerbeschau nach der Verordnung über die Feuerbeschau durchzuführen.
Die Feuerbeschau erstreckt sich auf Gebäude, insbesondere Sonderbauten, sonstige Anlagen und Gegenstände, bei denen Brände erhebliche Gefahren für Personen oder außergewöhnliche Sach- oder Umweltschäden zur Folge haben können oder bei denen konkrete Anhaltspunkte auf erhebliche Gefahren hinweisen.
Das Gremium nahm Kenntnis von der Darstellung der gemeindlichen Pflichtaufgabe Feuerbeschau. Die Verwaltung wurde beauftragt zu prüfen, ob und in wie weit eine externe Vergabe der Feuerbeschau möglich ist und die Kosten hierfür in den Haushaltsberatungen darzustellen.

Jugendbeirat Oberstdorf; Gründungsbeschluss
Der Marktgemeinderat beschloss die Gründung eines Jugendbeirates. Es soll ein Gremium durch die Jugend für die Jugend aufgestellt werden, das selbstbestimmt und eigenverantwortlich auf kommunalpolitischer Ebene tätig ist. Die demokratische Einflussnahme der Jugend in Oberstdorf soll damit gestärkt und sichergestellt werden.

Tourismusbeirat; Neufassung Geschäftsordnung
Der Marktgemeinderat hat den Tourismusbeirat hinsichtlich Eigenverantwortung und Selbstorganisation gestärkt, indem der formelle Satzungscharakter der Geschäftsordnung für den Tourismusbeirat aufgegeben wurde. Nunmehr kann die bekannte und bewährte Arbeitsgruppe nicht nur inhaltlich selbstständig agieren sondern auch Auf- und Ablauforganisation durch eigene Beschlussfassung bestimmen. Der Tourismusbeirat trägt zur Förderung des Tourismus in Oberstdorf und seinen Ortsteilen bei. Seine Beschlüsse haben empfehlenden Charakter gegenüber dem Marktgemeinderat.

Entlastung der Jahresrechnungen und Jahresabschlüsse 2012 bis 2015 Markt Oberstdorf
Der Marktgemeinderat beschloss für die Jahresrechnungen der Haushaltsjahre 2012 bis 2015 die uneingeschränkte Entlastung.

Schneelagerplatz gesucht

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.10.2019
Der Markt Oberstdorf sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine ebene Fläche mit mind. 5.000 m² als Schneelagerplatz im nördlichen Gemeindegebiet.

Möglich sind Ankauf, Anpachtung oder Tausch gegen eine andere Fläche.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Jochen Kuhnert
stv. Amtsleiter Bauverwaltung
Tel. 08322 7007513
E-Mail: j.kuhnert@markt-oberstdorf.de.

Unterstützung für die Freiwillige Feuerwehr

Logoffw Freiwillige Feuerwehr Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 02.10.2019
Die Freiwillige Feuerwehr Oberstdorf ist seit mehr als 140 Jahren zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde im Einsatz: 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr. Sie löschen, bergen, retten und schützen.

Die Einsatzzahlen der Feuerwehr steigen. Waren es 2016 – 197 Einsätze, 2017 – 208 Einsätze, 2018 – 192 Einsätze, so rückten die Feuerwehrleute bis zum August 2019 bereits 150 Mal aus.

Das Einsatzspektrum der Oberstdorfer Feuerwehr umfasst längst nicht mehr nur die klassischen Aufgaben der Feuerwehren, wie Brände löschen oder Verkehrsunfälle. Jedes Jahr kommen mehrere Einsätze in den verschiedensten Bereichen dazu, sei es eine Wohnungsöffnung, eine Ölspur oder ein größeres Unwetterereignis.
Dazu kommen die zahlreichen Aus- und Fortbildungstermine, die absolviert werden müssen.

Bei den vielen Einsätzen, unter dem Druck der einzuhaltenden Hilfsfristen, treffen die ehrenamtlich tätigen Männer und Frauen zusätzlich immer wieder auf vermeidbare Hindernisse. Dabei kann JEDER im Alltag dazu beitragen, die Arbeit der Feuerwehrleute erheblich zu erleichtern:

• Bitte haben Sie Verständnis und machen Sie Platz, wenn die Feuerwehrleute durch die Fußgängerzone zum Einsatz ans Feuerwehrhaus fahren. Die Fahrzeuge sind in der Regel gekennzeichnet. Hier ist Schnelligkeit gefragt – im Schritttempo klappt das leider nicht.

• Bitte tragen Sie dafür Sorge, dass Hydranten immer zugänglich sind. Zugeparkte oder zugewachsene, im Winter auch unter dem Schnee nicht auffindbare Hydranten stellen die Feuerwehr vor große Probleme – das Feuer wartet nicht, bis ein Hydrant gefunden wird.

• Bitte denken Sie immer daran, die Rettungswege frei zu halten. Parken Sie – gerade im verkehrsberuhigten Bereich – nur auf ausgewiesenen und markierten Flächen. Ein Einsatzfahrzeug muss möglicherweise rangieren – der Platz dafür ist ohnehin meist knapp. Und das Parken auf Rettungswegen kann sehr teuer werden.

• Bitte halten Sie immer auch die Durchfahrtmöglichkeit für die Feuerwehrfahrzeuge frei. Zum Beispiel wenn Sie in schmalen Nebenstraßen auf beiden Seiten parken. Ein LKW hat eine Breite von rund 2,50 m – passt also die Drehleiter im Ernstfall noch durch, wenn Ihr Haus brennt?

Der Schutz und die Hilfeleistungen unserer Feuerwehr sind Ihnen etwas wert und Sie wollen die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit einer Spende unterstützen?

Hier die Spendenkonten:
HypoVereinsbank AG Oberstdorf
IBAN DE58 7332 1177 0001 5452 30 · BIC HYVEDEMM567
Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG
IBAN DE71 7336 9920 0100 1094 36 · BIC GENODEF1SFO

Für eine regelmäßige Unterstützung können Sie förderndes Mitglied werden. Für weitere Informationen rund um die Freiwillige Feuerwehr Oberstdorf besuchen Sie doch einmal die neu gestaltete Homepage www.feuerwehr-oberstdorf.de

Die Feuerwehr sagt DANKE!

Geschwindigkeitsbeschränkung in der Rubinger Straße

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 21.08.2019
Das Landratsamt Oberallgäu hat für die Kreistraße OA4 eine verkehrsrechtliche Anordnung erlassen. Im Bereich zwischen Schule (Gymnasium) und Ortsausgang ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit ab sofort auf 30 km/h festgelegt.

Defibrillator-Standorte in Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 24.04.2019
Ein Defibrillator, auch Schockgeber, ist ein medizinisches Gerät, das die Aufgabe hat, das Herz mit elektrischen Impulsen zu versorgen.

Das Ziel dieser Impulsgebung ist einerseits die Aktivierung des Herzschlags und andererseits die korrekte Rhythmusherstellung.

Defibrillatoren gehören zur Ausstattung von Intensivstationen, Operationssälen, Notaufnahmen, sowie Rettungsfahrzeugen. Defibrillatoren werden aber auch in Form von automatisierten externen Geräten in öffentlich zugänglichen Gebäuden für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgestellt.

In Oberstdorf finden Sie Defibrillatoren an folgenden Standorten:

BRK Bereitschaft Am Gstad 2
Dialyse Institut Weststraße 28
Gemeindewerke OberstdorfNebelhornstraße 55
Fellhornbahn GmbHFaistenoy 10 (Tal-, Berg- und Gipfelstation)
Golfclub Oberstdorf e.V.Gebrgoibe 2
Tourist-InformationBahnhofplatz 3
Gymnasium Oberstdorf, TurnhalleRubinger Straße 8
Nebelhornbahn AGNebelhornstraße 67
Oberstdorf HausPrinzregenten-Platz 1
Parkhotel FrankSachsenweg 11
Raiffeisenbank Kempten-OA eGNebelhornstraße 2
Evang.-Luth. ChristuskircheFreiherr-von-Brutscher-Straße 7
SöllereckbahnKornau Wanne 8
SportstättenRoßbichlstraße 2
Stillachhaus Privatklinik Alte Walserstraße 15
Wilhelm Geiger GmbH & CoWilhelm-Geiger-Straße 1
Naturbad Freibergsee Freibergsee
Moorbad OberstdorfAm Rauhen
SchelchwangsaalSchöllang

Die Notsituation:

• Wenn ein Herzstillstand eingetreten ist (Hinweise darauf sind fehlende Atmung und fehlende andere Lebenszeichen), muss die Person schnellstens wiederbelebt werden. Schon nach wenigen Minuten Unterversorgung mit Sauerstoff sterben die ersten Gehirnzellen ab.

• Wenn weitere Helfer vorhanden sind, durch diese den Notruf absetzen lassen (sonst selbst anrufen, 112) und falls vorhanden einen Defibrillator (AED) besorgen lassen

• Unverzüglicher Beginn mit 30 Herzdruckmassagen, Geschwindigkeit circa zwei Kompressionen pro Sekunde, mindestens fünf cm tief. Ein sofortiger Beginn der Herzdruckmassage ist von entscheidender Bedeutung für die Überlebenschance des Patienten.

• Zwei Atemspenden

• Fortsetzen der Wiederbelebung im Rhythmus 30:2

• Sobald der Defibrillator zur Verfügung steht, anwenden.

Und so funktioniert es:

Ein Laiendefibrillator ist ein kleines, kompaktes Gerät, das den Herzrhythmus selbstständig analysiert und entscheidet, ob ein Impuls notwendig ist. Nur wenn erforderlich, wird diese Funktion des Gerätes freigegeben und der Anwender mittels Sprachanweisung aufgefordert, den Impuls per Knopfdruck auszulösen.

• Ein einfacher Druck auf die Ein-/Aus-Taste genügt und Sie werden durch klare Sprachanweisungen des Gerätes durch die Reanimationsschritte geleitet. Somit können im Ernstfall alle nötigen Schritte problemlos und fehlerfrei vollzogen werden.

• Wie die Elektroden angebracht werden müssen, ist genau erklärt. Auf den einzelnen Elektroden sind Abbildungen, dort wird aufgezeigt, wo sie zu positionieren sind.

• Der Defibrillator prüft selbstständig den Herzrhythmus und entscheidet, ob eine Schockabgabe nötig ist. Erst nach der Anweisung den Schock auszuführen, kann dieser an den Patienten abgegeben werden. Somit wird das Risiko eines überflüssigen Schocks ausgeschlossen.

• Auch für die weitere Versorgung des Patienten durch Herzdruckmassage und Beatmung erhalten Sie in Form von Sprachanweisungen und Taktvorgabe Unterstützung.

Auf Mottfeuer verzichten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.11.2017
Urlaubsgäste und Bürger beschweren sich häufig über die Belästigungen durch Mottfeuer (Forstfeuer). Gerade bei Inversionswetterlagen zieht der Rauch nicht ab und führt zu weithin sichtbaren Luftverschmutzungen.

Denn nach wie vor werden pflanzliche Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft oft einfach verbrannt. Dabei entstehen bei der Verbrennung Kohlenmonoxid, Staub und schädliche organische Verbindungen (z. B. PAK - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Die Schadstoffkonzentrationen sind dabei aufgrund des feuchteren Holzes und der im allgemein niedrigeren Verbrennungstemperaturen deutlich höher als bei der Verbrennung lufttrockenen Holzes in Holzöfen.
Nach der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen (PflAbfV) dürfen pflanzliche Abfälle aus der Forstwirtschaft unter bestimmten Maßgaben zwar dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind. Zur Vermeidung von Luftverunreinigungen appelliert der Markt Oberstdorf an alle Land- und Forstwirte - ebenso wie die Gemeinde - auf ihren Waldflächen auf Mottfeuer zu verzichten. Die Verwertung der Grünabfälle durch Kompostieren ist bedeutend umweltverträglicher. Auch wenn ein Abtransport nicht möglich oder sinnvoll ist, so können die pflanzlichen Abfälle immer noch vor Ort der Verrottung überlassen werden. Dies schafft auch Lebensraum für Kleinstlebewesen. Zudem bleiben so die Nährstoffe des abgebauten Materials dem Wald erhalten.
Sollte dennoch im Einzelfall nicht auf die Verbrennung verzichtet werden können, ist dies Vorab bei der Polizei und bei der Leitstelle Allgäu Tel. 0831 96096689 anzuzeigen.
Dabei ist zu beachten, dass das Verbrennen nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur an Werktagen von 8 Uhr bis 18 Uhr zulässig ist. Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus, sind zu verhindern. Das Feuer ist von mindestens zwei mit geeignetem Gerät ausgestatteten, leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahre ständig zu überwachen. Bei starkem Wind oder erhöhter Waldbrandgefahr darf kein Feuer entzündet werden; brennende Feuer sind dann umgehend zu löschen. Um die Brandflächen sind Bearbeitungsstreifen von 3 Metern Breite zu ziehen, die von pflanzlichen Abfällen freizuhalten sind. Außerdem ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen ist.

Blumengießen bei Regen?

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 25.07.2017
Auch bei Regenwetter sind die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste in Oberstdorf unterwegs und pflegen die öffentlichen Anlagen. Mancher Bürger fragt sich dabei, warum um Himmels Willen werden die Blumen gegossen, wenn es ohnehin schon regnet?

Ganz einfach: Um den ganzen Sommer üppig blühenden Blumenschmuck und damit ein schönes Ortsbild für Einheimische und unsere Gäste anbieten zu können, ist regelmäßiges Düngen unerlässlich.

Und diese Regelmäßigkeit wird eben auch bei Regenwetter eingehalten.

Straßenbeleuchtung am Tag?

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 20.07.2017
Manch einer reibt sich verwundert die Augen, wieso am helllichten Tag die Straßenbeleuchtung eingeschaltet ist. Das hat einen einfachen Grund: nur so lässt sich feststellen, welche Laterne defekt ist.

Die Mitarbeiter der Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) nehmen die Hinweise der Bürger auf, schalten im entsprechenden Bereich die Beleuchtung ein und kümmern sich um eine schnelle Reparatur.

Verkehrssicherheit: Überhängenden Bewuchs an Straßen und Wegen entfernen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.10.2016
Durch überhängende Äste und Sträucher wird der Verkehr auf Gehsteigen und Fahrbahnen behindert. Gerade Gehsteige sind durch herausragende Sträucher häufig fast nicht passierbar. Gleiches gilt für Straßen ohne Gehsteig, bei denen Sträucher oder Äste Sicht behindernd in die Fahrbahn ragen.

Ebenso tragen nur gut sichtbare Verkehrszeichen zur Verkehrssicherheit bei.

Der Markt Oberstdorf als Straßenbaubehörde hat für die Sicherheit auf öffentlichen Straßen zu sorgen und die Beseitigung von evtl. Gefahren zu veranlassen.
Grundstückseigentümer und Bürger des Marktes Oberstdorf werden daher dringend gebeten, den überhängenden Bewuchses vor dem Wintereinbruch zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass Verkehrszeichen gut sichtbar sind. Abgesehen von der Unzulässigkeit können Grundstückseigentümer zum Kostenersatz bei evtl. Schadensereignissen herangezogen werden.

Kontakt zum Marktgemeinderat

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.09.2016
Ab sofort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit allen Marktgemeinderatsmitgliedern direkt und zeitgleich eine Mitteilung zukommen zu lassen.

Auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de/politik/gemeinderat ist dafür ein entsprechendes Formular eingestellt. Dateien können mitgeschickt werden.

Dieses Portal ist nicht der offizielle Posteingang des Marktes Oberstdorf.
Die Kontakte zu den Mitarbeitern finden Sie auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de.

Grillen in freier Natur

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz (BayNatSchG) darf grundsätzlich jeder zum Genuss der Naturschönheiten und zur Erholung alle Teile der freien Natur ohne behördliche Genehmigung und ohne Zustimmung des Grundeigentümers oder sonstigen Berechtigten unentgeltlich betreten.

Darf man überall draußen in der Natur picknicken und grillen?
Dieses so genannte Betretungsrecht gilt jedoch nur für Freizeitgestaltung und Sportausübung, die dem Naturgenuss und der Erholung dienen. Das Entzünden und Betreiben offener Feuer zum Grillen oder als Lagerfeuer in der freien Natur ist mehr als nur ein „normales Betreten“ und wird daher nicht vom Betretungsrecht gedeckt. Dafür ist stets die Zustimmung des Grundstücksberechtigten - für das Sammeln von Brennholz im Wald auch die Zustimmung des Waldbesitzers - erforderlich.

Das Entzünden und Betreiben offener Feuer ist in Natur-, Wild- und Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich verboten. Die Schutzgebiete sind in der Regel beschildert. Alle Seitentäler südlich von Oberstdorf liegen jeweils in einem Landschaftsschutzgebiet, damit ist das Grillen in diesen Bereichen nicht erlaubt.
Wer gegen die naturschutz-, forst-, jagd-, wasser-, abfallrechtlichen oder Brandschutzbestimmungen oder die Anzeigepflicht bei Veranstaltungen verstößt, handelt ordnungswidrig und kann mit Geldbuße belegt werden.

Auch beim erlaubten Feuermachen sollte die allgemeine Verpflichtung zum Schutz der Natur beachtet werden (§ 1 BNatSchG). Verhalten Sie sich stets so, dass die Lebensgrundlagen für wild wachsende Pflanzen und wild lebende Tiere soweit wie möglich erhalten, nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt und gegebenenfalls wieder hergestellt werden.

  • Machen Sie keinen unnötigen Lärm.
  • Wählen Sie den Platz für eine Feuerstelle so, dass keine Brandgefahr für die Umgebung entstehen kann, mindestens 100 Meter von einem Wald und leicht entzündlichen Stoffen entfernt. Und mindestens fünf Meter von Gebäuden aus brennbaren Stoffen, vom Dachvorsprung ab gemessen mindestens fünf Meter von sonstigen brennbaren Stoffen. Suchen Sie möglichst einen Platz in der Nähe eines Gewässers, um Wasser zum Feuerlöschen zu haben.
  • Verwenden Sie als Brennstoff für das Grillfeuer nur Grillkohle, für Lagerfeuer nur trockenes Holz. Altöle, Altreifen oder Kunststoffe etc. dürfen keinesfalls verwendet werden.
  • Halten Sie das Feuer ständig unter Aufsicht. Löschen Sie es bei starkem Wind. Wenn Sie das Feuer verlassen, müssen Feuer und Glut ganz erloschen sein.
  • Wenn Sie den Platz endgültig verlassen, stellen Sie so weit wie möglich den Zustand her, wie er sein sollte.
  • Lassen Sie keine Abfälle, auch kein Brennmaterial, zurück. Seien Sie sich als echter Naturfreund nicht zu schade, auch einmal liegen gebliebenen Müll anderer zum nächsten Abfallbehälter mitzunehmen.

Jeder Einzelne von uns muss schonend mit Natur und Landschaft umgehen, damit wir und unsere Nachkommen auch in Zukunft darin Lebensgrundlage und Erholung finden können!

Öffentliche Grillplätze
Öffentliche Grillplätze gibt es in Altusried, Balderschwang, Betzigau, Immenstadt, Obermaiselstein, Oy-Mittelberg, Sonthofen, Weitnau und Wertach. In Oberstdorf ist kein Grillplatz ausgewiesen.