Aus der Gemeinde

Ehrung Holzmann Benedikt_Juli 2019

Skifahren mit Kniefall

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 18.07.2019
Telemarker Benedikt Holzmann mit Sportverdienstspange ausgezeichnet

Er ist Staatlich geprüfter Skilehrer und Mitglied im Ausbilderteam der Berufsskilehrer. Er liebt das Mountainbiken und ist gerne in der Natur unterwegs. Er kennt sich bestens aus in den Bergen, sommers wie winters. Und er ist dazu noch ein hervorragender Telemarker.

Im März 2019 gewann Benedikt Holzmann bei der FIS Telemark Weltmeisterschaft in Rjukan/Norwegen zusammen mit Schwester Johanna und dem Hindelanger Jonas Schmid die Silbermedaille im Team-Parallelsprint. Im Parallelsprint belegte er Rang 4 und im Classic Platz 7.

Der Marktgemeinderat beschloss, Benedikt Holzmann für den Titel des Telemark Vize-Weltmeisters die Sportverdienstspange des Marktes Oberstdorf zu verleihen. Mitte Juli überreichte Bürgermeister Laurent Mies bei einer Feierstunde im blauen Salon des Königlichen Jagdhauses Benedikt Holzmann Medaille und Urkunde.

Schwester Johanna Holzmann, bereits 2015 mit der Sportverdienstspange ausgezeichnet, holte sich bei der WM 2019 den Weltmeistertitel im Parallelsprint. Sie ist damit die erste Weltmeisterin in der Disziplin Telemark aus Deutschland.
2018 gewann die Sportsoldatin nach den kleinen Kristallkugeln im Parallelsprint und Sprint auch noch den Gesamtweltcup und damit die große FIS-Weltcup-Kristallkugel.

Für beide Knickser, Freifersler oder Kniebieger, wie die Telemarker auch genannt werden, gab es noch Geschenke, dazu Gratulationen und beste Wünsche für die zukünftigen sportlichen Herausforderungen gleich von allen drei Oberstdorfer Bürgermeistern.

Bild
von links: 3. Bürgermeister Gerhard Schmid, 1. Bürgermeister Laurent Mies, Benedikt Holzmann, Johanna Holzmann, 2. Bürgermeister Friedrich Sehrwind

Wertstoffinsel verlegt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 18.07.2019
Wegen der Kanal- und Straßenerneuerung in der Dorfstraße Tiefenbach müssen die Wertstoffinseln bis ca. Mitte Oktober zur Alpenrose, Rohrmooser Straße, verlegt werden.

2. Bayerischen Integrationskonfernez

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 17.07.2019
Hauptamtliche Integrationslotsin bei der 2. Bayerischen INTEGRATIONSKONFERENZ mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Sport

„Ehrenamtliches und sportliches Engagement verbindet die Menschen unabhängig von Nationalität und Herkunft. Es kann für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund gar nicht hoch genug geschätzt werden. Denn dort, wo Menschen an einem Strang ziehen, wird Integration gelebt. Diesen positiven Effekt wollen wir künftig noch intensiver nutzen“, so das Fazit von Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann nach der 2. Bayerischen Integrationskonferenz, zu der er kürzlich zahlreiche Akteure aus den Bereichen Ehrenamt und Sport eingeladen hatte. Herrmann, der diese beiden Themen zum Schwerpunkt der Konferenz gemacht hat, ist überzeugt: „Wo Mitspieler, Vereinskameraden oder freiwillig Engagierte gemeinsam Ziele verfolgen, wird das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. Sprache, Hautfarbe, Religion oder Herkunft spielt keine Rolle, wenn man im selben Trikot auf dem Spielfeld steht oder gemeinsam anderen hilft.“ Viele Sportarten werden laut Herrmann zudem über Landes- und Kulturgrenzen hinweg nach sehr ähnlichen Regeln und Gepflogenheiten betrieben. „Das ist eine gute erste Brücke und ein idealer Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Integration“, so Herrmann.

Als regionale Anlaufstellen für aktive und potenzielle zukünftige Ehrenamtliche, für Verbände, Vereine und Ehrenamtsorganisationen stehen unter anderem die Integrationslotsen zur Verfügung. Diese fördert der Freistaat Bayern bereits in mehr als 80 Landkreisen und kreisfreien Städten. „Wir wollen den Bekanntheitsgrad der Integrationslotsen weiter erhöhen und ihre Wirksamkeit als Brückenbauer zwischen den am Ehrenamt interessierten Menschen mit Migrationshintergrund und den Vereinen und Ehrenamtsorganisationen stärken“, so der Minister. Gemeinsam mit Vereinen und Verbänden diskutierten die Konferenzteilnehmer über Herausforderungen und mögliche Handlungsansätze, um das ehrenamtliche Engagement von Migranten zu fördern. Die Ergebnisse der Integrationskonferenz wurden in einer gemeinsamen Abschlusserklärung zusammengefasst. (vgl. Anhang)

Auch die Hauptamtliche Integrationslotsin des Landkreises Oberallgäu, Hülya Dirlik, war der Einladung nach München gefolgt. "Gerne unterstütze ich Interessierte und freue mich auf eine gute Vernetzung mit ortsansässigen Verbänden und Vereinen", so die Hauptamtliche Integrationslotsin Hülya Dirlik. Seit März 2018 ist sie Ansprechpartnerin für Ehrenamtliche im Bereich Asyl & Migration im Landkreis Oberallgäu.
Erreichbar ist Dirlik unter der Tel. 08321 612-566, E-Mail: huelya.dirlik@lra-oa.bayern.de .

Sperrung Gehweg Walserstraße

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.07.2019
Vom 15. bis 18. Juli ist der Gehweg Walserstraße im Bereich zwischen Fellhornstraße und Walserbrücke komplett gesperrt. Grund sind Asphaltierungsarbeiten. Umleitung über Fellhornstraße und Weststraße.

Wettbewerb Stadt- und Schulradeln im Oberallgäu

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via Markt Oberstdorf
am 11.07.2019
Vom 9. bis 29. September ist das Fahrrad für alle Oberallgäuerinnen und Oberallgäuer das Verkehrsmittel der Wahl. Schülerinnen und Schüler sammeln Radkilometer für ihre Schule, Bürgerinnen und Bürger treten für ihre Gemeinde in die Pedale.

Die Aktion zum Schuljahresbeginn soll auf die Problematik der „Elterntaxis“ aufmerksam machen. Diese machen die Straßen vor vielen Schulen zu den Bring- und Abholzeiten zu einem buchstäblich gefährlichen Pflaster. Das „Stadt- und Schulradeln“ stellt die Mobilität der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt eines landkreisweiten Wettbewerbs und möchte die jungen Menschen motivieren, ihre Wege selbstständig zurück zu legen. Erwünschter Nebeneffekt ist der Beitrag zum Klimaschutz durch vermiedene Autofahrten.

Aber nicht nur Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer können im Aktionszeitraum Kilometer für ihre Schule „erradeln“, auch alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich beim Stadt- und Schulradeln für ihre Gemeinde stark zu machen und den Schülerinnen und Schülern ein gutes Vorbild zu sein. Alle mit dem Rad im Alltag oder der Freizeit zurückgelegten Kilometer können für die Heimatkommune gut geschrieben werden.

Für das Stadt- und Schulradeln im Oberallgäu nutzt das Klimaschutzmanagement des Landkreises die Plattform des Wettbewerbs STADTRADELN des Klima-Bündnis (www.stadtradeln.de). Beim STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren sowie tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Um teilnehmen zu können ist es erforderlich, sich in Teams zu mindestens zwei Radlern zusammen zu finden und die geradelten Kilometer im Online-Portal von STADTRADELN einzutragen. Alternativ gibt es eine Smartphone-App.

Die Spielregeln für das STADTRADELN im Oberallgäu mit allen Infos zur Teilnahme und Registrierung stehen unter www.allgaeu-klimaschutz.de/stadtradeln.

Ziel der Aktion ist, dass sich unter den Teams der Schulen bzw. Kommunen im Oberallgäu eine positive Wettkampf-Dynamik entwickelt und die Schüler selbst daraufhin wirken, von ihren Eltern nicht mit dem Auto zur Schule gebracht zu werden. Denn nur wer radelt, kann mit seinem Team seine Schule oder Kommune nach vorne bringen.
Für die aktivste Schulklasse und Schule sowie für die Kommune mit den meisten Radkilometern wird es Auszeichnungen durch den Landkreis Oberallgäu geben.

Kontakt für weitere Infos:
Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt Oberallgäu: klimaschutz@lra-oa-bayern.de.Tel.: 08321/612-743 / 08321/612-617

Entspannt mit Bus und Bahn in die Allgäuer Berge

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via Markt Oberstdorf
am 10.07.2019
Mit Bus und Bahn in die Berge - die Möglichkeiten dazu zeigt jetzt das neu aufgelegte Broschüre „Wandern mit Bus und Bahn im Oberallgäu“ auf.

Darin sind 20 abwechslungsreiche Tourenvorschläge enthalten – von der gemütlichen Talwanderung für die ganze Familie bis zur anspruchsvollen Gipfeltour für geübte Bergsteiger-, die mit Bus und Bahn gut erreichbar oder kombinierbar sind.

In fast allen Bussen und Bahnen gelten die Tarifangebote „Bayern-Ticket“ und „Regio-Ticket“ der Bahnen sowie die Bus/Bahn Tages- und Urlaubskarten des Landkreises Oberallgäu. Zu jeder Tour sind die ungefähren Gehzeiten, Schwierigkeitsgrade und Einkehrmöglichkeiten angegeben. Zusätzlich zur Anfahrtsbeschreibung kann die aktuelle Fahrplanauskunft über die voreingestellten QR-Codes in der mona-Fahrplanauskunft abgerufen werden.

Das neue Wanderheft liegt in den Gemeinden und Tourist Informationen, sowie bei den Verkehrsunternehmen des Landkreises Oberallgäu und Kempten aus und ist auch im Internet unter www.mona-allgaeu.de abrufbar.

Stimmungsvolles Gipfelkonzert von VUIMERA

Logo-okb-adler-rgb-300dpi OBERSTDORF KLEINWALSERTAL Bergbahnen
via Markt Oberstdorf
am 10.07.2019
Fünf Musiker, ein musikalisches Erlebnis: Mit musikalischen Klängen bewegt VUIMERA Besucher am 19. Juli ab 19.00 Uhr hoch oben auf der Fellhorn Gipfelstation „Bergschau 2037“ und erfüllt die Bergwelt mit kraftvollen Klängen.

Harmonische Momente

Inmitten der 2-Länder-Region ertönt am 19. Juli um 19.00 Uhr ein einzigartiges Klangerlebnis. Nach einem gemütlichen Aperitif auf der Sonnenterrasse treffen verschiedenste Harmonien der Gruppe VUIMERA am Fellhorn aufeinander und verschmelzen zu einem wunderbaren Klang. Zur blauen Stunde kurz nach Sonnenuntergang harmonieren Harfe, Klavier, Geige und Saxofon im Takt und erfreuen Besucher mit einem weichen Jazz vor atemberaubender Bergkulisse.

Die Teilnehmerzahl der Veranstaltung ist begrenzt. Eine Kartenvorbestellung ist deshalb erforderlich unter Tel. Nr. 0049 8322/ 96 00-2322.

Ein weiteres Konzert findet am 20. September statt.

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen der OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN unter www.ok-bergbahnen.com/veranstaltungen.

NWM 2021 Logo

Volunteers gesucht

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.07.2019
Vom 23. Februar bis 7. März.2021 ist Oberstdorf nach 1987 und 2005 zum dritten Mal Ausrichtungsort der Nordischen Ski WM. 12 Tage lang sind Oberstdorf und die Region damit Mittelpunkt für Langläufer, Nordische Kombinierer und Skispringer aus aller Welt.

Um den Athleten und Zuschauern unvergessliche Momente zu bescheren ist eine aufwendige Organisation notwendig.
Dazu gehört auch die Organisation der vielen freiwilligen Helfer, ohne deren tatkräftige Unterstützung diese Veranstaltung nicht zu stemmen wäre.
Unsere Volunteers sind oft die ersten Ansprechpartner für Zuschauer, Funktionäre und Medienvertreter. Um Oberstdorf und die Region bestmöglich zu vertreten, sind freiwillige Helfer aus der Region – und damit auch aus Oberstdorf selbst – gefragt.

Du bist begeisterter Wintersport-Fan, möchtest dich ehrenamtlich engagieren, in erster Reihe bei der WM 2021 in Oberstdorf dabei sein und damit aktiv zum Gelingen der Veranstaltung beitragen?
Dann bewirb dich als Volunteer und schick uns eine E-Mail mit deinen Kontaktdaten an info@oberstdorf2021.de .

Wir freuen uns auf viele neue Gesichter aus der Region für unser großes Helferteam!

100 Jahre GWO_März 2019

100 Jahre Energieversorgung in Oberstdorf

Gemeindewerke Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 04.07.2019
1919 wurden die Elektrizitätswerke Oberstdorf gegründet. Heute heißt die Gesellschaft „Energieversorgung Oberstdorf GmbH“ und ist ein Teil der Gemeindewerke Oberstdorf, zu der auch die Wasserversorgung und die Kommunalen Dienste gehören.

Die Geschichte der Gesellschaft begann 1919 mit dem Erwerb des bis dahin privaten Wasserkraftwerks „Besler’s Hammerschmiede“ aus dem Jahr 1898. Fungierten die Gemeindewerke Oberstdorf zunächst noch ausschließlich als Energieversorgungsunternehmen, übernahmen sie im Jahr 1938 auch die Wasserversorgung und die angeschlossene Abrechnungsverwaltung. Von nun an firmierten sie unter dem Namen "Elektrizitäts- und Wasserwerk".
1978 entstanden aus dem "Elektrizitäts- und Wasserwerk" (EWO) die "Gemeindewerke Oberstdorf“. Im Jahr 2001 wurden die Gemeindewerke zu einer Art Holding mit den beiden Tochtergesellschaften Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) und Wasserversorgung Oberstdorf GmbH (WVO). Im Jahr 2006 wurde der Bauhof als Kommunale Dienste Oberstdorf (KDO) eingegliedert.

Heute beschäftigen die Gemeindewerke Oberstdorf insgesamt rund 85 qualifizierte Mitarbeiter und leisten täglich und rund um die Uhr vielfältige Aufgaben und Dienstleistungen auf kommunaler wie privatwirtschaftlicher Ebene.

Die Gemeindewerke Oberstdorf stehen für eine sichere und ressourcenschonende Versorgung der Marktgemeinde Oberstdorf mit Energie durch die Energieversorgung EVO (mit angeschlossenem Elektroinstallationsbetrieb und Ladengeschäft) und heimischem Trinkwasser höchster Qualität durch die Wasserversorgung WVO. Zusätzlich gehören den Gemeindewerken die Kommunalen Dienste KDO als kompetenter Infrastrukturdienstleister an.

Anlässlich des Jubiläums wurde von der GWO eine kleine Ausstellung mit fünf Stelen vorbereitet. Die Stelen befinden sich sowohl vor dem Gebäude der GWO in der Nebelhornstraße 51-53 als auch im Kurpark, östlich der Konzertmuschel. Sie schlagen die thematische Brücke von den ersten Anfängen der Elektrifizierung Oberstdorfs über die Geschichte und die Meilensteine der jeweiligen Gewerke bis hin zu den aktuellen Herausforderungen der modernen GWO. Die Stelen sind jederzeit frei zugänglich.

Neubau Oberstdorf Therme

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 03.07.2019
Architektenwettbewerb am 12. Juli abgeschlossen

Mit dem Preisgericht erreicht das Projekt „Neubau Therme“ einen der nächsten Meilensteine. Aus insgesamt 16 Entwürfen wird das Gremium aus Fach- und Sachpreisrichtern, Architekten, örtlicher Politik und Projektbeteiligten die vier besten Entwürfe prämieren. Neben der Architektur werden auch die standortbezogenen Rahmenbedingungen, die Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms aus der Auslobung und die baurechtlichen Anforderungen bewertet. Das anschließend notwendige Verhandlungsverfahren soll bis Ende September dann den Architekten der neuen Therme in Oberstdorf auswählen.

Die Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten wird am Freitag, 12.07.2019 um 15 Uhr offiziell eröffnet.
Hierzu laden wir Sie herzlich in den Saal Breitachklamm im Oberstdorf Haus ein.
Die Ausstellung wird bis zum 26.07.2019 zu den Öffnungszeiten des Oberstdorf Hauses im Foyerbereich zu besichtigen sein.

Projekt-Ansprechpartner:
Tourismus Oberstdorf, Projektkoordinator Max Feldengut,
Tel. 08322 / 700-1004, therme@oberstdorf.de
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Polizeihauptkommisar Kay Heller_Juli 2019

Bertram Volke in den Ruhestand verabschiedet

Bildschirmfoto 2016-05-12 um 00.34.19 Polizeiinspektion Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 01.07.2019
Erster Polizeihauptkommissar Bertram Volke ist mit Ablauf des Monats Juni als Leiter der Polizeiinspektion Oberstdorf in den Ruhestand eingetreten. Neuer Leiter der Polizeiinspektion Oberstdorf wird Kay Heller.

Der Leiter der Polizeiinspektion Oberstdorf wurde am 3. Juni von Polizeivizepräsident Guido Limmer in den Ruhestand verabschiedet.

Seit gut drei Jahren war Bertram Volke Leiter der Polizeiinspektion Oberstdorf. Polizeivizepräsident Guido Limmer übergab im Rahmen einer Feierstunde im Oberstdorf-Haus die Ruhestandsurkunde und bedankte sich für das „Engagement und die hervorragende Arbeit für den gesamten Dienstbereich“, aber auch für die „professionelle polizeiliche Koordination rund um die Einsätze an der Heini-Kolpfer-Schanze“, die den Leiter der Polizeiinspektion Oberstdorf, sowie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich fordern.

Neuer Leiter der Polizeiinspektion Oberstdorf wird Kay Heller.
Der Polizeihauptkommissar wurde 1983 im mittleren und 1986 im gehobenen Dienst bei der Polizei eingestellt. Nach seinem Studium bei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern leistete er seinen Dienst unter anderem bei der Polizeiinspektion Hersbruck in Mittelfranken, der Verkehrspolizeiinspektion Amberg in der Oberpfalz, sowie über viele Jahre in den Stabsabteilungen des ehemaligen Polizeipräsidium Oberbayern und bei verschiedenen Kriminalpolizeiinspektionen. Hierbei wirkte er auch ein Jahr bei der Soko Peggy in Hof und Bayreuth mit. Die letzten beiden Jahre war der 56-Jährige als Sachbearbeiter für Ordnungs- und Schutzaufgaben bei der Polizeiinspektion Geisenfeld des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord eingesetzt und dort auch Teil der Führungsgruppe. Sobald auch der Arbeitsplatzwechsel der Ehefrau im Herbst vollzogen ist, möchte der Polizeihauptkommissar vollständig ins Allgäu umziehen. Eine erwachsene Tochter lebt bereits in Kempten. „Ich freu mich auf die neue Aufgabe und werde die Herausforderung mit Respekt angehen“, so Polizeihauptkommissar Kay Heller im Gespräch.

Polizeihauptkommissar Kay Heller erhielt bereits in den vergangenen Tagen im kleinen Kreis seine Bestellungsurkunde für seine neue Funktion als Leiter der Polizeiinspektion Oberstdorf.
„Ich heiße Herrn Heller im Polizeipräsidium Schwaben Süd/West herzlich willkommen und wünsche ihm alles Gute für seine neue Aufgabe“, so Polizeipräsident Werner Strößner.

Bild: Polizeihauptkommissar Kay Heller
(Polizeipräsidium Schwaben Süd/West; zur Verwendung freigegeben)

Sommer in der Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten

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via Markt Oberstdorf
am 27.06.2019
Unter dem Motto Bio – Erlebnis – Region veranstaltet die Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten von Juni bis Oktober 2019 wieder eine vielseitige Veranstaltungsreihe rund um den ökologischen Landbau in unserer Region.

Beim Blick hinter die Kulissen verschiedener Bio-Betriebe können Besucher die ganze Vielfalt der Allgäuer Bio-Produkte kennen und schmecken lernen.

Einen Überblick über alle Veranstaltungen des Sommerprogramms finden Sie unter: https://www.oekomodellregionen.bayern

Hofführung auf dem demeterhof Schwärzler
Sich mit dem zu befassen, was wir jeden Tag essen und konsumieren – wo geht das besser als in der direkten Begegnung mit den Bauern auf ihren Höfen? Milch steht bei uns täglich auf dem Speiseplan. Was aber ist das Besondere an Heu- und Hornmilch? Und welche Bedeutung haben die Hörner für die Kuh und die Milchqualität? Welchen Einfluss hat das auf uns Menschen?
Familie Schwärzler bewirtschaftet Ihren Hof unweit von Kempten seit 1987 nach biologisch-dynamischen Richtlinien. Dass die Kühe Hörner tragen, ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Erfahren Sie bei einer Hofführung was es mit der Heu- und Hornmilch auf sich hat und erleben Sie, was einen vielfältigen Demeter-Betrieb ausmacht. Im Anschluss an die Führung können Sie bei einer kleinen Brotzeit eine Auswahl der hofeigenen Produkte wie Käse, Milch und Joghurt sowie weitere Köstlichkeiten der Öko-Modellregion probieren.

Termin und Uhrzeit: Samstag, 29. Juni 2019; 9.30 Uhr – 12.30 Uhr
Ort und Treffpunkt: demeterhof Schwärzler, Dottenried 4, 87439 Kempten
Kostenbeitrag: 15 € pro Person

Alpführung und Käsegenuss auf der Bio-Sennalpe Mitterhaus

Seit 2017 bewirtschaften Bene Beßler und Lena Behrendes die Sennalpe Mitterhaus nach Bioland-Richtlinien, seit 2019 ist auch die Gastronomie Bioland-zertifiziert.
Die ca. 2 stündige Wanderung führt von der Gipfelstation der Hornbahn über den Straußbergsattel zur Bio-Alpe. Unter fachkundiger Führung lernen Sie die hochalpine Kulturlandschaft des Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen mit ihrer beeindruckenden Artenvielfalt kennen. Welche Bedeutung hat die Alpwirtschaft für diese Artenvielfalt? Und wie sieht der Alltag auf so einer Alpe aus?
Bei einer Brotzeit können Sie verschiedene Köstlichkeiten der Alpe genießen und im Gespräch mit den Älplern einiges über die derzeitigen Herausforderungen und Chancen der Alpwírtschaft erfahren.

Termin und Uhrzeit: Samstag, 13. Juli 2019; 10:00 Uhr – ca. 15:00 Uhr
Ort und Treffpunkt: Talstation der Hornbahn, Bad Hindelang, Parkplatz
Kostenbeitrag: 15 € pro Person

NWM 2021_Ried_Juni 2019

Saisonsicherung im Langlaufzentrum

Logo Bauprogramm NSWM 2021 Bauprogramm FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 26.06.2019
Die Arbeiten für die Erneuerung des Beschneiungssystems im Reid gehen zügig voran.

Im Rahmen der Baumaßnahmen zur FIS Nordische Ski eltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu wird auch das in die Jahre gekommene und für die zukünftigen Anforderungen nicht mehr ausreichende Beschneiungssystem erneuert und erweitert. Insgesamt 30 Schneeerzeuger in Kombination mit einem größeren Schneiteich und der Möglichkeit, Schnee zu übersommern, werden die Saison auf den Loipen zukünftig absichern.
Nach dem Verfüllen des alten Schneiteichs und dem Aushub des neuen Schneiteichs im Frühjahr wurde in den vergangenen Tagen bereits mit dem Abdichten des neuen Teichs begonnen, neue Zapfstellen für die Schneeerzeuger wurden errichtet und die Baugrube für die neue Pumpstation ausgehoben. Somit ist der Weg nun frei für den Bau der neuen, leistungsfähigeren Pumpstation, die zukünftig bis zu 45 statt
wie bisher nur 7 Schneeerzeuger versorgen kann.

„Bei einer Stauhöhe von etwa sieben Metern wird der neue Speicherteich ca. 40.000 m³ Wasser fassen und damit die Grundbeschneiung für Trainings-Loipen und Skiflugschanze sowie einen großen Teil einer
möglichen Nachbeschneiung sichern“, erläutert Projektleiter Florian Speigl und fügt hinzu: „Der alte Speicherteich fasste lediglich 12.000 m³ Wasser. Wir haben diese Dimensionierung gewählt, damit im Winter bei Niedrigwasser keine Entnahme aus der Stillach mehr erfolgen muss.“

Auch bei den Arbeiten am neuen Schneiteich wurden Umweltaspekte konsequent berücksichtigt. So wurden etwa die vereinzelten Baumfällungen bereits im Herbst – vor der Vogelbrutzeit und dem Wintereinbruch – durchgeführt. Für die in dem Gebiet ansässige Haselmaus wurden an verschiedenen Stellen Nistkästen aufgehängt, die von den Mäusen sehr gut angenommen wurden.

Wurden die Schneeerzeuger bei der bestehenden Anlage über in der Erde verlegte Kabel gesteuert, was aufgrund des verzweigten Leitungsnetzes häufig für Fehler im Ansteuern der Erzeuger sorgte, wird die neue Anlage mithilfe einer modernen, zuverlässigen Funk-Kommunikation computergesteuert durch einen Leitrechner hocheffizient betrieben. Um den besten Schnee bei maximaler Effizienz zu produzieren, wird ein Wasser-, Ressourcen- und Powermanagement eingesetzt, das die Anlage optimal reguliert und überwacht. So werden Energie und Kosten gespart.

Das Bauprogramm zur FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu Snowfarming – Übersommerung von Schnee hilft, Saisonstart zukünftig abzusichern Der Marktgemeinderat hat in der Sitzung vom 18. Juni der Übersommerung von bis zu 5.000 m³ Schnee
im Langlaufzentrum zugestimmt. Beim sogenannten „Snowfarming“ wird technisch erzeugter Schnee auf ein Depot gelegt und mittels Hackschnitzel als Isolierschicht abgedeckt. Mithilfe der Maßnahme soll ein
rechtzeitiger Start in die Langlaufsaison und in die Wettkampfvorbereitung auf Schnee ermöglicht werden.

Die zukünftige, hochmoderne Beschneiungsanlage gewährleistet perfekt präparierte Loipen über die gesamte Wintersaison und verbessert die Trainingsbedingungen für Athleten und Sportler maßgeblich, was letztendlich auch dem Image Oberstdorfs als schneesicherer Wintersportort zugute kommt. Somit stellt die neue Anlage für Einheimische, Gäste und Spitzensportler eine wesentliche infrastrukturelle
Verbesserung dar.

Breitbandausbau - Halbseitige Sperrungen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 26.06.2019
Noch bis 31. August 2019 kommt es in der Poststraße, der Sonthofener Straße, im Alten Steinachweg, in der Weststraße, der Prinzenstraße, am Marktplatz, der Nebelhornstraße, Walserstraße, Hauptstraße, Bahnhofsvorplatz zu halbseitigen Sperrungen.

Grund sind punktuelle Aufgrabungen im Zuge des Breitbandausbau der Telekom.

Härteausgleich für Straßenausbaubeiträge

Härteausgleich für Straßenausbaubeiträge

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 26.06.2019
Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie informieren.

Unter www.strabs-haertefall.bayern.de gibt es umfassende Hilfe zur Antragsstellung und Antwort auf die wichtigsten Fragen.

Der Sommerferienpass 2019

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via Markt Oberstdorf
am 25.06.2019
Jede Menge Sommerferien-Freizeitspaß mit der ganzen Familie oder mit Freunden, wartet auf Mädels und Jungs mit dem Ferienpass. Es gibt viel Unbekanntes zu entdecken und Neues auszuprobieren.

Der Ferienpass macht den Urlaub zuhause spannend und kurzweilig und jeder Tag kann zum Abenteuer werden.

Der Sommerferienpass ist ab 1. Juli bis 3. Oktober 2019 gültig!
Den Ferienpass mit über 180 Gutscheinen - inklusive Sommerferien-Busticket - gibt es für nur 7 Euro im Bürgerbüro, Bahnhofplatz 3, Oberstdorf.

Alle Mädels und Jungs bis 17 Jahre, die ihren Erstwohnsitz in der Gemeinde haben, können den Pass kaufen. Der dritte und jeder weitere Ferienpass für Kinder einer Familie ist kostenlos.

Die Ferienpass-Regionen von Oberstdorf bis Buchloe und Oberstaufen bis Lechbruck bieten attraktive kostenlose Angebote für Bäder, Bergbahnen, Schiffe, Minigolfanlagen und andere Sportmöglichkeiten, Museen, Schlösser sowie interessante Veranstaltungen und Aktionen. Es gilt, die Regionen mit all ihren Möglichkeiten und Angeboten zu entdecken oder mit dem Sommerferien-Busticket einfach mal rauszufahren. Zusätzlich sind noch tolle Preise mit dem Ferienpass-Quiz zu gewinnen.

Das Sommerferien-Busticket ist gültig ab 29. Juli bis 9. September 2019.
Einheimische Vollzeitschüler (auch Berufsschüler) von 18 bis 21 Jahre können sich freie Fahrt in allen Bussen mit dem Sommerferien-Busticket holen (ohne Gutscheine!). Für nur 7 Euro kann es in den ÖPNV-Bussen oder ÖPNV-Verkaufsstellen erworben werden. Es ist gültig in allen sechs Ferienpass-Regionen (Ausnahme: Nachtbusse der Allgäuer Festwoche und einige private Buslinien), Montag bis Freitag ab 9 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage ohne zeitliche Einschränkung.

Informationen unter www.ferienpass-allgaeu.de

Neubau Therme: Architektenwettbewerb am 12. Juli abgeschlossen

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.06.2019
Als im Frühjahr 2016 im Rahmen einer Marktstudie die Bedürfnisse der Gäste in Bezug auf einen Thermen-Neubau in Oberstdorf untersucht wurden, haben sich bereits wesentliche Rahmenbedingungen für den Architektenwettbewerb ergeben.

Nicht nur der Bedarf für ein neues, innovatives und dennoch authentisches Bade-, Wellness- und Saunaangebot wurde ermittelt, sondern auch grundlegende Funktionen und Attraktionen, die eine neue Therme in Oberstdorf beinhalten sollte. Insgesamt wurden 1.100 Bürger, Tages- und Übernachtungsgäste nach ihren individuellen Vorstellungen befragt.

Das Raum- und Funktionsprogramm
Mit diesen Erkenntnissen wurde ein Raum- und Funktionsprogramm entwickelt, welches fester Bestandteil der Auslobung zum Architektenwettbewerb wurde. Mit der Wettbewerbsbetreuung wurde die Firma Constrata aus Bielefeld beauftragt. Als Marktführer im Bereich Projektmanagement für Schwimmbäder und Wasserfreizeitanlagen bringt das Unternehmen große Kompetenz im Bereich von Architektenwettbewerben mit. Zusammen mit dem Marktgemeinderat und weiteren Vertretern aus Tourismus und Wirtschaft haben die Kurbetriebe Oberstdorf, als Bauherr der neuen Therme, auch bereits über Designrichtlinien und Alleinstellungsmerkmale sowie baurechtliche Anforderungen diskutiert. Die Oberstdorfer Fraktionen haben im November 2018 zusätzlich einen wertvollen Beitrag zum Raum- und Funktionsprogramm geleistet und die Inhalte intensiv diskutiert. Die Erkenntnisse aus diesem strukturierten Prozess finden sich in der Auslobung wieder, die zur Grundlage der Architekten wurde.

Die teilnehmenden Architekten
Über ein europaweites Verfahren wurde der Architektenwettbewerb der neuen Therme im Dezember 2018 ausgeschrieben und anhand zahlreicher Kriterien und Mindestanforderungen insgesamt 20 Architekten ausgewählt. Dabei sind sowohl die Objekt- als auch die Freianlagenplanung Teil des Wettbewerbs. Die Architekten hatten bis Anfang Juni 2019 Zeit, sich intensiv mit der komplexen Aufgabenstellung aus Oberstdorf zu beschäftigen und die Wettbewerbsarbeiten abzugeben. Insgesamt haben 16 Architekturbüros aus ganz Deutschland die Gelegenheit genutzt und ihren individuellen Entwurf fristgerecht eingereicht.

Das Preisgericht
Am 9. Juli wird ein entscheidender Meilenstein erreicht – die Sitzung des Preisgerichts. Im ersten Schritt erstellt Constrata den Vorprüfbericht für jeden der 16 Entwürfe. Hier wird überprüft, ob die Rahmenbedingungen der Auslobung sowie die baurechtlichen Bestimmungen im Bäderbau eingehalten wurden. Des Weiteren wird die Einhaltung der Bauleitplanung überprüft und ein Kostenrahmen ermittelt.
Das Preisgericht hat die Aufgabe, aus den 16 Entwürfen die vier besten zu prämieren. Dabei spielen neben den vorgenannten Kriterien die Architektur und die standortbezogenen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle. Sechs renommierte Architekten aus Süddeutschland übernehmen dabei die Aufgabe der Fachpreisrichter. Die fünf Sachpreisrichter aus Politik und Verwaltung übernehmen die Bauherrenvertretung.

Das Verhandlungsverfahren
Auf Grund des oberschwelligen Auftragswertes der Architektenleistungen für das Projekt „Neubau Therme“ ist neben der europaweiten Ausschreibung auch das sogenannte VgV-Verfahren (Vergabeverordnung) notwendig. Mit den Architekten der vier prämierten Entwürfe werden im Anschluss Verhandlungen geführt. Neben der Wettbewerbsleistung werden hier auch die Projektorganisation, die Sicherstellung der Projektziele sowie das Honorarangebot anhand einer Wertungsmatrix bewertet. Der Bieter mit der höchsten Punktezahl soll Ende September 2019 durch den Marktgemeinderat beauftragt werden.

Die Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten wird am Freitag, 12. Juli, um 15 Uhr offiziell eröffnet. Hierzu sind alle Interessierten herzlich in den Saal Breitachklamm im Oberstdorf Haus eingeladen. Die Ausstellung wird bis zum 26. Juli zu den Öffnungszeiten des Oberstdorf Hauses im Foyerbereich zu besichtigen sein.

Zämed duss – unterwegs in den Bergen

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.06.2019
Mit der Alpfahrt Ende Juni / Anfang Juli beginnt in Oberstdorf für die Hirten und ihr Weidevieh der Bergsommer. Wenn sich dann das Vieh und die Wanderer die Wege wieder miteinander teilen und sich dort begegnen, gibt es einiges zu beachten:

Bleiben Sie auf den Wegen:
Alpweiden sind das Ess- und Wohnzimmer der Rinder und Kühe. Bitte bleiben Sie daher den Weidetieren zuliebe auf den markierten Wanderwegen, um die Tiere nicht unnötig zu stören und die saftigen Wiesen als Futtermittel zu erhalten.

Schließen Sie die Viehgatter:
Auch wenn nicht in unmittelbarer Nähe Rinder und Kühe zu sehen sind, müssen Viehgatter unbedingt geschlossen gehalten werden. Entlaufene Weidetiere bedeuten für die Alphirten nicht nur viel Mühe und Aufwand, sondern stellen auch eine große Gefahr für die Tiere selbst dar. Bitte kontrollieren Sie daher sowohl zu Fuß, als auch auf dem Fahrrad, dass die Gatter nach dem Passieren wieder sicher verschlossen sind.

Unterwegs mit dem Hund:
Halten Sie Ihren Hund bei sich: Hund und Rind sind meist nicht aneinander gewöhnt. Daher sollte man den direkten Kontakt zwischen Hunden und Weidetieren soweit es geht vermeiden. Ist eine Begegnung unausweichlich, sollten die Hunde frühzeitig an die Leine genommen und bei sich gehalten werden. In der Regel können so kritische Situationen gar nicht erst entstehen. Sollte sich doch einmal ein Weidetier bedroht fühlen und Anzeichen für einen Angriff aufzeigen, ist es sicherer, den Hund abzuleinen. Ein solch aggressives Verhalten seitens eines Rindes ist aber absolute Ausnahme!

Hundekot sachgerecht entsorgen:
Da Hundekot nur sehr langsam verrottet, kann es für Weidetiere bei Aufnahme zu ernsten, gesundheitlichen Beschwerden kommen. Insbesondere an Wanderwegen, die auf landwirtschaftlichen Nutzflächen verlaufen oder an diesen grenzen, ist zurückgelassener Hundekot problematisch. Bitte nehmen Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes deshalb stets wieder mit nach Hause und entsorgen Sie diesen sachgerecht.

Alphütten sind keine Berggasthäuser:
Da auf Alphütten keine Restaurantküche eingerichtet ist, gibt es hier meist nur eine kleine Auswahl an Speisen und Getränken, wie selbstgebackene Kuchen und Brotzeiten. Dafür besteht das Essensangebot überwiegend aus regionalen Produkten, die liebevoll angerichtet werden. Wenn neben Rindern auch Kühe auf der Alpe gehalten werden, gibt es dort oft sogar frische Milch, Butter und Käse aus eigener Herstellung.

Wer diese Dinge beachtet, kann sich auf einen wunderschönen Berg- und Alpsommer in Oberstdorf freuen!

Erfolgreiches Winterhalbjahr

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.06.2019
Die Zahlen der erfolgreichsten Wintersaison 2017/18 konnten im letzten Winterhalbjahr mehr oder weniger gehalten werden.

Der vergangene Winter war mit einer Bettenauslastung von 35,1 Prozent der zweiterfolgreichste nach 17/18 (Auslastung 35,5 Prozent).
Eine leichte Erhöhung der Bettenzahl um 0,3 Prozent und ein geringer Rückgang der Übernachtungszahlen (0,7 Prozent zum Vorjahr) sorgten für einen 1prozentigen Rückgang der Bettenauslastung zum Vorjahreswinter. Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort – die Gästemeldungen erreichten ein neues Höchstniveau mit über 200.000 Übernachtungsgästen und einem Plus von 1,2 Prozent zum Vorjahr. Diese Entwicklung geht weiterhin zu Lasten der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer (minus 1,9 Prozent), welche im Winter 2018/19 bei 5,2 Tagen lag.
Monatlich betrachtet weist der April den höchsten Zuwachs an Übernachtungen zum Vorjahr auf und schließt mit einem Plus von 27 Prozent ab. Die Osterferien starteten Mitte April (wie in 2017 = bester April jemals). Positiv zum Vorjahr konnte auch der Dezember mit einem Plus von 3,2 Prozent zum Vorjahr abgeschlossen werden. Heilig Abend traf auf einen Montag, was zu verstärkten Anreisen ab dem 21.12. führte (2017 Hauptanreisen ab dem 22.12.). Auch der März sorgte mit einem Plus von 1,2 Prozent zum Vorjahr für ein positives Halbjahresergebnis dadurch, dass Fasching auf Anfang März fiel und Mitte März ein XXL-Hoch zu verzeichnen war (verlängerte Wochenenden). Für eine Überraschung sorgte der November mit einer Höchstauslastung von 11 Prozent und einem Übernachtungsplus von 4,4 Prozent zum Vorjahr (Söllereckbahn bis 11.11. in Betrieb). Die Monate Januar (minus 13,6 Prozent) und Februar (minus 3 Prozent) weisen zwar negative Zahlen aus, was sich aber durch die Summe des Übernachtungsplus der anderen Wintermonate wieder mehr oder weniger ausgleicht. Im Januar schadeten dem Oberstdorfer Tourismus die Negativmeldungen zu dem Schneechaos in Ostbayern, was von Interessenten und Gästen nicht als Unterschied wahrgenommen wurde. Erklärungen für den Rückgang im Februar sind bei der Lage von Fasching (2018 Ende Februar) und bei der instabilen Wetterlage mit nur kurzen Hochphasen zu finden.
Da in allen Monaten des Winterhalbjahres viele Variablen vorherrschen (1. Advent; 24.12 an einem Wochentag; Dreikönig – Wochentag; Weihnachtsferien Hessen; Lage Fasching; Lage Ostern), die für starke Schwankungen der Übernachtungszahlen innerhalb eines Monats sorgen können, nachfolgend der Vergleich mit dem Durchschnittswert der letzten 12 Jahre.
Bei dieser Gegenüberstellung ist bei der Entwicklung der Bettenzahlen ein Minus von 3,3 Prozent zu verzeichnen. Die Gästemeldungen weisen ein Plus von 15,5 Prozent und die Übernachtungen ein Plus von 6,2 Prozent aus. Der im Verhältnis zu den Übernachtungen starke Zuwachs an Gästemeldungen sorgt trendgemäß für einen Rückgang der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer um minus 8,5 Prozent.

Die Vorausschau auf den Sommer ist grundsätzlich positiv. Der Mai wird mit einem Minus abschließen, was mit der instabilen Wetterlage und den kalten Temperaturen zusammenhängt. Des Weiteren hatte NRW als stärkstes Bundesland im Mai 2018 einmalig eine Woche Pfingstferien. Negativ wird sich vermutlich die verstärkte Konzentration der Sommerferien (Hessen, Rheinl. Pfalz u. Saarland eine Woche später Beginn der Sommerferien als in 2018) auf den Juni auswirken. Im Gegensatz zum Herbst 2018 beenden alle Bergbahnen ihren Fahrbetrieb am 3. November (in 2018 Söllereckbahn einmalig bis 11.11.).
Mit dem Forecast der freien Objekte für den Sommer 2019 sind keine Abweichung zu den Freimeldungen des Vorjahres (Stand 29.05.2018) feststellen.
Kurzfristige Entwicklungen (Wetter) lassen sich nicht prognostizieren.

Wohin Du Willst-App

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via Markt Oberstdorf
am 19.06.2019
Der Landkreis Oberallgäu ist ab sofort in der App „Wohin-du-willst“ mit eigener Regions-Version zu finden.

Die kostenlose Wohin Du Willst-App gibt Auskunft über alle Bus- und Bahnverbindungen in der Region und darüber hinaus in ganz Deutschland. Sie ist einfach zu bedienen und hält für den Fahrgast viele nützliche Funktionen bereit.

In Echtzeit wird z.B. angezeigt, ob Bus oder Bahn pünktlich sind. Sollte es zu einer Verspätung kommen, berechnet die App automatisch die neue Ankunftszeit. Im Linienverlauf kann der Fahrgast auf der Karte zudem sehen, wo sich der Bus gerade befindet.
Auf der Karte werden außerdem Haltestellen angezeigt, an denen der Fahrgast ein- und aussteigt bzw. wo er gegebenenfalls umsteigen muss. Regelmäßige Fahrten können einfach gespeichert und per Knopfdruck aktualisiert werden.

Im Menü kann die Regionsversion ausgewählt werden und auf Wunsch erscheinen die wichtigsten Neuigkeiten über besondere ÖPNV-Angebote zu Veranstaltungen und für den ÖPNV relevante Straßensperrungen im Oberallgäu einfach per Push-Nachricht auf dem Smartphone.

Infos über weitere nützliche Funktionen und den Download-Link gibt es unter www.wohin-du-willst.de

Sperrung/Umverlegung Teilstück Iller-Radweg

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 19.06.2019
Ab Montag, 24. Juni ist ein Teilstück des Iller-Radwegs bis voraussichtlich Anfang 2020 komplett gesperrt und wird umverlegt.

Grund sind die Baumaßnahmen für das Wasserkraftwerk Illerursprung - Krafthaus.

Zusätzlich zu den offiziellen Verkehrsschildern werden noch Infoschilder entlang der Umleitungsstrecke aufgehängt, damit die Strecke in Richtung Oberstdorf/Fischen/Illerursprung klar ersichtlich sind. Ebenso auch ein Hinweisschild, wo sich die Umleitungsstrecke mit der Baustellenzufahrt kreuzt.

Der Illerursprung ist über den Weg entlang des Trettachkanals erreichbar. Die Qualität des Weges wird aber sehr wahrscheinlich etwas unter der Baustelle leiden.

Neben der ausgeschilderten Umleitung ist auch der Radweg zwischen Oberstdorf und Rubi eine Ausweichstrecke.

Große Heizungs- und Sanierungskampagne im Landkreis Oberallgäu

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via Markt Oberstdorf
am 17.06.2019
Landkreis verdoppelt Fördermittel für qualifizierte Baubegleitung in 2019

Zugegeben, niemand geht im Juni gerne in den Heizungskeller. Da hat die Heizung Sommerpause und den Durchblick im Gewirr der Heizungsrohre hat sowieso kaum jemand.
Mit drei Argumenten möchte das Klimaschutzmanagement des Landkreises Oberallgäu die Oberallgäuerinnen und Oberallgäuer dennoch dazu bringen, zumindest über die Zukunft Ihrer Heizung nachzudenken – zwingend in den Heizungskeller muss dafür niemand.

Erstens:
Ölheizungen - viele davon im fortgeschrittenen Alter - sind in über 40 Prozent der Oberallgäuer Haushalte im Einsatz. Das Problem beim Heizen mit dem fossilen Brennstoff Öl ist, dass durch die Verbrennung Treibhausgase freigesetzt werden, die vor vielen Millionen Jahren der Erdatmosphäre durch Pflanzen entzogen wurden. Damals war es auf der Erde viel wärmer, es gab keine Eiskappen an den Polen und der Meeresspiegel war deutlich höher als heute. Wissenschaftler und Jugendliche warnen eindringlich davor, den Klimawandel ungebremst in diese Richtung laufen zu lassen, indem alle Ölreserven buchstäblich verheizt werden.

Zweitens:
Auch ganz in Ihrer Nähe findet sich eine unabhängige Energieberatungsstelle von eza! und der Verbraucherzentrale (www.eza-allgaeu.de/bau-energieberatung/). Ihrer Heizung und ihrem Gebäude helfen Sie ganz einfach, indem Sie nachmittags Eis essen gehen und im Anschluss die kostenlose Energieberatung besuchen. Eine vorherige telefonische Terminvereinbarung unter der 0831/ 960 286-0 wird empfohlen. Für nur 30 Euro kommt der Energieberater sogar zu Ihnen nach Hause. Diese Beratungsleistung wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Besonders engagierte Oberallgäuer Kommunen unterstützen den Hausbesuch zusätzlich, sodass dieser ebenfalls kostenlos für Sie ist – erkundigen Sie sich in Ihrem Rathaus oder ebenfalls unter oben angegebener Durchwahl bei eza!

Drittens:
Der Landkreis Oberallgäu verdoppelt die Mittel für sein Förderprogramm für qualifizierte Baubegleitung! Die zusätzlichen Mittel stehen ab dem 17.6.2019 zur Verfügung. Die hohe Nachfrage der Vorjahre zeigt, dass viele Hausbesitzer ihre Gebäude bereits vorausschauend energetisch sanieren. Ist die Entscheidung gefallen, die alte Heizung zu ersetzen und vielleicht noch weitere Sanierungsmaßnahmen durchzuführen, wird mit dem Förderprogramm gewährleistet, dass ein unabhängiger Fachmann durch alle Planungs- und Umsetzungsschritte „begleitet“ - natürlich nur, wenn dies gewünscht ist. Diesen Baubegleiter wählen Sie selbst aus einer behördlich kontrollierten Liste aus (www.energie-effizienz-experten.de/fuer-private-bauherren). Er unterstützt Sie bei der Beratung zu Fördermitteln, Beauftragung von Handwerkern, Durchführung und Abnahme der Maßnahmen.

Was also ist zu tun?
Starten Sie mit „Zweitens“, gönnen Sie sich ein Eis und besuchen Sie die kostenlose Energieberatung. Die nächsten Schritte ergeben sich dann fast wie von selbst. Eine Übersicht über die Heizungskampagne finden Sie auch unter www.allgaeu-klimaschutz.de/deine-heizung.

Die Solaroffensive geht in die nächste Runde

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via Markt Oberstdorf
am 17.06.2019
2018 mit Solarkataster, Solar-Botschaftern und tollen Angeboten von Solar-Firmen gestartet, geht die Solaroffensive der Stadt Kempten (Allgäu) und des Landkreises Oberallgäu 2019 in die nächste Runde.

Auf den privaten wie gesellschaftlichen Nutzen einer Investition in Sonnenenergie hinweisen, Hilfestellung geben und Aktionen der vielen Handwerksbetriebe bekannt machen – das sind die erklärten Ziele der Solaroffensive.
Viele gute Gründe sprechen dafür, in eine Solaranlage auf dem eigenen Dach zu investieren - so viele, dass es fast leichter ist, die wenigen Gründe zu benennen, die dagegen sprechen:
Dagegen spricht beispielsweise, wenn ein Dach in den nächsten 5 bis 10 Jahren erneuert werden soll oder wenn es sehr steil und gleichzeitig nach Norden ausgerichtet ist.
Ansonsten gilt:
Nehmen Sie sich die Zeit und klicken Sie sich durch das Solarkataster (www.allgaeu-klimaschutz.de/solarkataster). Dieser kostenlose und einfach zu bedienende Internetdienst ermöglicht es Ihnen online eine eigene Photovoltaik- und/oder Solarthermie-Anlage durchzurechnen. Auch eine Kostenschätzung ist Teil der kostenlosen und unabhängigen Analyse. Ähnliche Angebote gibt es im Unterallgäu, Landkreis Lindau und ab Sommer 2019 auch für die Stadt Kempten.
Falls Sie bereits eine EEG-geförderte Anlage in der sogenannten Volleinspeisung haben, dann können Sie mit dem Solarkataster selbst berechnen, ob sich ein Batteriespeicher lohnt und wenn ja, in welcher Größe.
Sie wohnen zur Miete?
Dann sprechen Sie mit Ihrem Vermieter über die Ertragsprognose aus dem Solarkataster. Vielleicht investiert er ja selbst oder verpachtet Ihnen einen Teil des Daches. Auch am Balkon lässt sich mit sogenannten Mini-PV-Anlagen etwas Strom selbst erzeugen. Der Energieversorger muss allerdings darüber informiert werden.
Das klingt Ihnen alles zu kompliziert?
Dann laden Sie sich einen persönlichen Berater von eza! und der Verbraucherzentrale ein (telefonische Terminvereinbarung unter 0831/ 960286-0). Für 30 Euro – in machen Kommunen auch kostenfrei – macht sich dieser bei Ihnen zu Hause ein Bild von Ihrem Dach sowie Strombedarf und bespricht, was für Sie persönlich Sinn macht.
Eine weitere, unkomplizierte Möglichkeit das Dach für die Stromerzeugung zu nutzen besteht darin, sich eine Anlage zu pachten. Dabei bleiben die monatlichen Kosten überschaubar und Sie reduzieren dennoch Ihre Stromrechnung. Die Verantwortung für die Pachtanlage liegt beim Verpächter. Entsprechende Angebote machen beispielsweise die örtlichen Energieversorger im Allgäu.
Doch warum benötigen wir so viel Sonnenstrom?
In den kommenden Jahrzehnten soll in etwa die vierfache Menge an Solarstrom im Oberallgäu erzeugt werden, die es heute gibt. Das schaffen entweder alle Allgäuer gemeinsam, indem vorhandene Süd-, Ost- und West-ausgerichtete Dachflächen genutzt werden. So profitieren auch viele Bürgerinnen und Bürger direkt von der Eigenstromerzeugung. Alternativ könnten auch weitere Freiflächenanlagen gebaut werden, dabei ist es jedoch deutlich schwieriger, eine Vielzahl von Einzelpersonen zu beteiligen und außerdem konkurrieren Freiflächenanlagen mit landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Den Strom aus erneuerbarer Erzeugung benötigen wir, da noch immer ein erheblicher Anteil Kohlestrom ins Allgäu fließt. Dieser muss zukünftig ersetzt werden, um die Kemptener und Oberallgäuer Klimaziele sowie die Klimaziele der Bundesrepublik Deutschland zu erreichen.
Klimaschutz ist schließlich das wichtigste Argument für mehr Solarstrom. Nur wenn es uns gelingt, in den kommenden Jahrzehnten ohne die fossilen Energieträger Kohle, Öl und Erdgas auszukommen, haben zukünftige Generationen eine Chance in einer lebenswerten Welt zu leben. Solarenergie ist ein entscheidender Teil der Lösung.

Kontakt für weitere Infos:
Klimaschutzmanagement des Landkreises Oberallgäu: klimaschutz@lra-oa-bayern.de.
Tel.: 08321 612-743 / 08321/612-617
Klimaschutzmanagement der Stadt Kempten: klimaschutz@kempten.de. Tel. 0831 2525-8123
Energieberatung von eza! und Verbraucherzentrale: Tel. 0831 96028-60

KoKi Oberallgäu sucht Personal

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via Markt Oberstdorf
am 06.06.2019
„Wir suchen dringend Hebammen oder Kinderkrankenschwestern, die bereits die notwendige Weiterbildung absolviert haben“, so Matthias Berkemann-Müermann von der Koordinierenden Kinderschutzstelle-Oberallgäu (KoKi).

Die derzeit fürs Oberallgäu tätigen drei Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen sowie die Familienhebamme sind nahezu ausgebucht.

Der Einsatz der Hebammen und Pflegerinnen wird durch die KoKi gesteuert und koordiniert. Finanziert wird die Einrichtung über die Bundesstiftung „Mutter und Kind“. Die Pflegerinnen kommen ergänzend sowie im Anschluss an die „normale Hebamme“ in die Familie und bringen viel Zeit und Fachwissen mit, um die jungen Familien in den ersten Monaten gezielt zu unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt vor allem beim Bindungsaufbau, der altersgerechten Pflege und Ernährung.
Insbesondere Familien in schwierigen Lebenslagen sollen so während den ersten Lebensjahren des Kindes begleitet und unterstützt werden.

Finanziert wird die Beratung und Begleitung durch die Hebamme von der Krankenkasse. Diese beinhaltet sowohl die Vorsorge, Nachsorge, die Wochenbettbetreuung bis zum Abschluss der 12. Lebenswoche als auch die Beratung bei Stillproblemen. Es empfiehlt sich, bereits zu Beginn der Schwangerschaft eine Nachsorgehebamme zu suchen. Kontaktadressen finden sich auf der Homepage der Allgäuer Hebammen (unter www.allgaeuer-hebammen.de).

Die „KoKi Oberallgäu – Netzwerk frühe Kindheit“ besteht seit April 2012. Ein Team von drei Sozialpädagogen ist zuständig für Familien in schwierigen Lebenssituationen mit Kindern im Alter von null bis drei Jahren.
Beratung, Information, kurzfristige Begleitung und Unterstützung sowie die Vermittlung geeigneter Hilfen und Angebote sind neben der Netzwerkarbeit die Hauptaufgaben der KoKi.

Das sozialpädagogische Team wird durch eine Familienhebamme und drei Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen unterstützt. Dabei handelt es sich um staatlich examinierte Fachkräfte mit einer Zusatzqualifikation zu oben genannter Berufsbezeichnung.

Weitere Informationen zur Tätigkeit als Familienhebamme/ Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin gibt es bei der „KoKi – Netzwerk frühe Kindheit Oberallgäu“ unter www.fruehe-kindheit-oberallgaeu.de oder unter 08321-612-600/601/603.

Baustelle_Verkehrsschild-nach-stvo-nr-123-

Halbseitige Sperrung Birgsauer Straße

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.06.2019
Die Birgsauer Straße ist im Bereich Langlaufzentrum Ried vom 5. Juni bis 31. Juli halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird per Lichtsignalanlage geregelt. Gleichzeitig ist der Wanderweg entlang der Stillach vom 5. bis 14. Juni komplett gesperrt.

Die Umleitung für den Fußgängerverkehr erfolgt an den jeweiligen Brücken des Weges zu der jeweiligen gegenüberliegenden Fluss Seite und des dort vorhandenen Wanderweges.

Grund der Sperrung sind die Baumaßnahmen zur Nordischen Ski Weltmeisterschaft 2021.

Hilfe für Menschen in der Region

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via Markt Oberstdorf
am 03.06.2019
Allgäuer Hilfsfonds unterstützt 126 Mal und gibt mehr als 250.000 Euro aus – Vorsitzender Gebhard Kaiser wiedergewählt

Ganz im Zeichen des Rückblicks auf das 20-jährige Bestehen stand die Jahresversammlung des Allgäuer Hilfsfonds. Prägte dieses Jubiläum den Verein in besonderer Weise. So konnte 1. Vorsitzender Alt-Landrat Gebhard Kaiser von zahlreichen „Rekorden“ berichten. „Noch nie in den 20 Jahren hat der Verein so viele Spendengelder eingenommen und Anträge bewilligt, wie im Jahr 2018“. Mehr als 250.000 Euro wurden in der Region für Bedürftige ausgegeben. Von den 126 bewilligten Anträgen stammen 25 aus dem Oberallgäu (25), aus Kempten (40), aus Memmingen/Unterallgäu (13), acht aus dem Westallgäu und aus dem Ostallgäu/Kaufbeuren (35). Zwei Brandfälle (Oberstaufen und Kempten) forderten den Allgäuer Hilfsfonds in besonderem Maße durch großangelegte Spendenaktionen. Darüber hinaus konnte mit dem Spendenaufruf für den verunglückten zweijährigen Elias aus Kempten große Unterstützung für die betroffene Familie geleistet werden. „Jeder gespendete Euro wurde auch bei diesen Maßnahmen sofort weitergegeben“, so Schatzmeister Simon Gehring.
Darüber hinaus sind es immer wieder die kleinen Hilfeleistungen für Familien mit Kindern und Alleinerziehenden, sowie für Behinderte, die schnelle und unbürokratische Hilfe erfahren haben. „Es sind die vielen „kleinen“ Fälle. Jeder Fall ein Einzelschicksal“, so Vorsitzender Gebhard Kaiser.
Steigende Mitgliederzahlen zu verzeichnen
Für Schatzmeister Simon Gehring sind die hohen Ausgaben und Unterstützung ein Zeichen der Notwendigkeit eines solchen Vereins der ausschließlich im Allgäu wirkt. Mit 1550 Buchungsvorgängen ist der Verein ein kleines Unternehmen, dass ausschließlich ehrenamtlich geführt werde, so Gehring. Erfreulich sei auch die Mitgliederzahl, die sich im abgelaufenen Jahr auf 209 erhöht hat. „Diese Menschen leisten kontinuierlich einen wichtigen Beitrag zur Hilfe für die unverschuldet in Not geratenen Menschen“.

„Der Allgäuer Hilfsfonds hat bei diesen Maßnahmen gemäß seinen Satzungszielen immer schnell und unbürokratisch geholfen“, resümierte Vorsitzender Gebhard Kaiser.
Seit der Gründung des Allgäuer Hilfsfonds im Jahr 1998 sind inzwischen mehr als 1,75 Millionen Euro im Allgäu ausgegeben worden. Der gute Finanzrahmen gebe den notwendigen Spielraum für die immer mehr werdenden Anträge, meint Gehring.

Schriftführer Stefan Fuchshuber der die Marketingmaßnahmen koordiniert, seinen tausende Euros über Spendenaktionen im Netz erzielt worden. „Die digitale Präsenz in Facebook und auf der neuen Homepage hat unseren Bekanntheitsgrad gesteigert,“ so Stefan Fuchshuber.
Enger Kontakt mit den Kommunen
„Unsere Stärke liegt im engen Kontakt mit den Kommunen und den Sozialämtern der Landratsämter, über die immer wieder Anträge an den AHF gestellt werden. Es gibt aber auch Menschen, die selber nicht mehr weiterwissen und sich an uns wenden, damit sie die schwierige Lebenssituation wieder bessern können“, meinte Kaiser.
Vorbildliche Spendenaktionen
Immer wieder gebe es vorbildliche Spender und Aktionen für den Verein. So kamen durch das Vereinsjubiläum mehr als 37.000 Euro zusammen. Weitere Spenderbeispiele sind die Allgäuer Cäcilienfeier in Bad Hindelang (5000 Euro), die Weihnachtsaktion des Landkreises Oberallgäu mit den Kliniken und dem ZAK (28.100 Euro), der Geburtstag von Gebhard Kaiser (29.000 Euro) sowie Konzerte und Firmenspenden von jeweils mehr als 10.000 Euro.
Dank galt allen Initiatoren der Jubiläumsfeierlichkeiten und der dabei geschaffenen Vereinsbroschüre, die zahlreiche Unterstützungsbeispiele der vergangenen zwei Jahrzehnte aufzeigt.

Neuwahlen bringen kaum Veränderungen
Die neugewählte Vorstandschaft des Allgäuer Hilfsfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender: Gebhard Kaiser (Wiggensbach)
stellv. Vorsitzende: Stefan Bosse (Kaufbeuren), Manfred Herb (Sulzberg),
Schatzmeister: Simon Gehring (Durach)
Schriftführer: Stefan Fuchshuber (Durach)
Beisitzer: Anton Klotz (Haldenwang), Alexander Hold (Kempten), Rita Deutschenbauer (Rieden a. F), Karl Büringer (Kempten), Martin Kaiser (Wiggensbach). Kassenprüfer: Traudl Anwander (Wiggensbach), Herbert Seger (Durach).
Beiräte: Dr. Johannes Huber (Kempten), Michaela Waldmann (Pfronten), Maria Rita Zinnecker (Marktoberdorf), Martin Beckel (Oberstaufen) und Karl-Heinz Lumer (Altusried).

Infos unter www.allgaeuer-hilfsfonds.de

Spendenkonten des AHF

Sparkasse Allgäu,
IBAN: DE94 7335 0000 0000 0028 57, BIC: BYLADEM1ALG;

Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu
IBAN: DE04 7336 99 20 0000 8848 80 BIC: GENODEF1SF0.

Bergwaldoffensive_Moritz Teufel_Juni 2019

Neuer Projektleiter bei der Bergwaldoffensive

AELF Logo Bergwaldoffensive Bergwaldoffensive
via Markt Oberstdorf
am 29.05.2019
Seit Anfang des Jahres 2019 ist die Bergwaldoffensive personell wieder gut aufgestellt und startet nach einer internen Evaluierungsphase voll durch.

Liebe Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer,

mein Name ist Moritz Teufel und ich bin seit Februar 2019 Projektleiter bei der Bergwaldoffensive (BWO) am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten.
Zu meinem Zuständigkeitsbereich zählt unter anderem das Projektgebiet „Sonnenköpfe“, genauer die westliche Hangflanke von Sonthofen bis zum Rubihorn.
Daher möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich kurz vorstellen.

Ich bin 25 Jahre alt und komme aus Landsberg am Lech. Mein Vater ist ebenfalls Förster, die Leidenschaft für den Forst und die Verbundenheit zur Natur liegen also praktisch in der Familie.
Nach einem 4jährigen Forststudium in Freising folgte der forstliche Vorbereitungsdienst, in dem besonders die praktische Arbeit des Försters an verschiedenen Ausbildungsstätten erlernt wird. Während des Hitzesommers 2018 absolvierte ich einen Teil dieses Vorbereitungsdienstes im Allgäu und lernte dadurch die Region und die lokale Bevölkerung kennen. Im Oktober 2018 beendete ich meine Ausbildung mit erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung und bin seitdem bei der Bergwaldoffensive tätig.

Die Aufgabe der Bergwaldoffensive ist es, gemeinsam mit den Waldbesitzern die Schutzfunktion des Bergwaldes langfristig zu erhalten und die Bergwälder fit für den Klimawandel zu machen. Dabei steht vor allem der Waldumbau im Fokus, der die Bergwälder widerstandsfähiger gegen die zunehmend auftretenden Schadereignisse wie Sturmwürfe oder Borkenkäferkalamitäten machen soll. Die BWO versucht dabei, alle beteiligten Akteure (Waldbesitzer, Jägerschaft, Rechtler, etc.) an einen Tisch zu bringen und gemeinsam Projekte zu planen und durchzuführen.

Seit Anfang des Jahres 2019 ist die Bergwaldoffensive personell wieder gut aufgestellt und startet nach einer internen Evaluierungsphase voll durch.
Daher freue ich mich sehr darauf, das vielseitige Aufgabenfeld eines BWO-Projektleiters kennenzulernen und gemeinsam etwas im Bergwald zu bewegen.

Bei Fragen oder weiteren Informationen können Sie mich gerne unter der Emailadresse „moritz.teufel@aelf-ke.bayern.de“ oder unter der Rufnummer 01525/3411134 kontaktieren. Zudem können Sie gerne unsere Website unter „www.bergwald-offensive.de“ besuchen

Viele Grüße,
Moritz Teufel

Information der Forstverwaltung

Bayerische Forstverwaltung Bayerische Forstverwaltung
via Markt Oberstdorf
am 29.05.2019
Lawinenschäden, Schneebruch und Windwürfe - der vergangene Winter hat in den Oberstdorfer Wäldern seine Spuren hinterlassen.

Das Problem: Meist sind Fichten betroffen, und Bäume mit Wipfelbrüchen sowie liegende Stämme bieten dem Borkenkäfer einen geeigneten Brutraum.

Bis Ende Juni haben die Waldbesitzer nun Zeit, diese Fichten aus dem Wald zu holen oder im unwegsamen Gelände zu entrinden. Eine wichtige und deshalb auch vom Gesetz geforderte Aufgaben, denn haben die Käfer erst eine erfolgreiche Brut angelegt, werden aus einem Käfer im Mai schnell eine Million Käfer im September oder aus einem im Januar vom Wind geworfenen Baum schnell mal 40 durch den Borkenkäfer abgetötete Bäume im Oktober. Die Aufarbeitung von Windwürfen im Schutzwald oder im nahen Umfeld wird auch finanziell durch die Bayrische Forstverwaltung unterstützt.

Für nähere Informationen und Beratung steht Robert Proksch, Forstrevier Oberstdorf, unter Tel. 0160 587 18 67 zur Verfügung.

Ausbildung zu Heilklima-Wanderführern und -Boten

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 29.05.2019
Oberstdorf ist mit seinem vielseitigen Wanderwegenetz über 200 Kilometer auf drei Höhenlagen prädestiniert, die Prädikate Heilklimatischer Kurort „Premium Class“ sowie Kneippkurort zu tragen.

Der südlichste Ort ist seit jeher eng mit dem Thema Gesundheit verknüpft und erhielt bereits 1937 das Prädikat Heilklimatischer Kurort (2002 den Zusatz „Premium Class“). Im Jahr 1964 folgte das Prädikat Kneippkurort. Um die Kompetenz in diesem Bereich noch zu unterstreichen, bildete Tourismus Oberstdorf nun Heilklima-Wanderführer und -boten aus.
Die zweitägige Ausbildung unterteilte sich in die Weiterbildung zum Heilklima-Boten und zum Heilklima-Wanderführer. Der „Heilklima-Bote“ ist der Ansprechpartner für Gäste in der Tourist-Information, um sach- und fachkundig wertvolle Informationen über das Wandern, die Klima-Kur, das Wetter und im medizinischen Bereich zu Herz-/Kreislauf- und Atemwegserkrankungen geben zu können. Der „Heilklima-Wanderführer“ ist mit Gästen in der freien Natur unterwegs und bewegt sich mit ihnen im Heilklima.
Insgesamt haben 21 Personen an der Schulung teilgenommen. Von Tourismus Oberstdorf dürfen sich nun drei Mitarbeiter/innen „Heilklima-Wanderführer“ und acht Mitarbeiterinnen „Heilklima-Bote“ nennen und können so die Gäste noch besser im Bereich Heilklima beraten.

Zämed duss_Logo

Zämed duss: Müllsammelaktion von Tourismus Oberstdorf

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 29.05.2019
Sobald sich die letzten Schneereste aus den Tallagen zurückgezogen haben, kommt oft eine Menge Müll zum Vorschein. Manchmal sind es die letzten Silvesterüberreste und manchmal einfach nur zurückgelassene Plastikabfälle.

Um mit gutem Beispiel voran zu gehen, sind die Mitarbeiter von Tourismus Oberstdorf (Kurbetriebe und OTG) am 8. Mai nachmittags losgezogen um im Rahmen einer Müllsammelaktion die Oberstdorfer Umwelt von möglichst viel Schutt zu befreien.
Insgesamt haben sich 40 Mitarbeiter in elf Kleingruppen aufgeteilt und sind die verschiedenen Wander- und Spazierwege sowie die Wald- und Wiesenränder rund um Oberstdorf abgegangen. Etwa 100 km des Oberstdorfer Wegenetzes wurden dabei nach herumliegenden Müllresten abgesucht. Am Ende der Aktion haben sich dann 33 Säcke, ein Autoreifen, ein Kanister und ein alter Rucksack mit einem Gesamtgewicht von 130 kg angehäuft.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Unternehmensgruppe „dorr“, die uns mit Handschuhen, Müllsäcken und Getränken versorgt und den Müll vor Ort abgeholt und anschließend entsorgt hat, den Bauhof Oberstdorf, der uns mit Müllzangen ausgestattet hat sowie die ortsansässigen Busunternehmen für den kostenlosen Transport zu unseren Ausgangspunkten.
Auch im Sommer sorgen die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste Oberstdorf dafür, dass die Wanderwege weitgehend sauber gehalten und die Mülleimer geleert werden. Dennoch ist es wichtig, dass jeder einen kleinen Beitrag für unsere Umwelt leistet und seinen eigenen Müll, oder ab und an auch den Müll anderer, mit nach Hause oder zumindest bis zum nächsten Mülleimer nimmt.
Denn: eine intakte Natur ist die Grundlage für unsere Zukunft!

Baumaßnahmen liegen voll im Zeitplan

Logo Bauprogramm NSWM 2021 Bauprogramm FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 29.05.2019
So sportlich wie der Zeitplan für das Bauprogramm zu den FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu ist, gehen auch die Arbeiten voran.

Sowohl an den Sprungschanzen der Audi Arena als auch im Langlaufzentrum gilt es die Anlagen bis zum Winterbeginn fertig zu stellen. Trotz des Hubschrauber-Unglücks von letzter Woche, welches bei allen Beteiligten für große Bestürzung gesorgt
hat, und obwohl bis zur Fertigstellung noch viel zu tun ist, liegen die Arbeiten aktuell voll im Plan.
In der Audi Arena wurde bereits mit den Hangsicherungsmaßnahmen für die Athletenunterführung sowie mit dem Aushub für den neuen Athletenbereich oberhalb der Schanzenanlage begonnen. Zudem werden an der HS 137 mithilfe eines Schreitbaggers derzeit die Banden erneuert. Die neu zu errichtenden Kleinschanzen HS 25 und HS 42 wurden bereits gänzlich zurückgebaut.
Im Langlaufzentrum wurde der bestehende Schneiteich inzwischen komplett mit Kiesmaterial aus dem neu ausgehobenen Schneiteich verfüllt. Die ersten Fundamente und Stützwände für die Funktionsgebäude konnten bereits errichtet und die Ver- sowie Entsorgungsleitungen verlegt werden. Als erste Ausgleichsmaßnahme wurden entlang der Rollerbahn im Riedwald fast 90 Wurzelstöcke nach Vorgabe der Umweltbaubegleitung verteilt. Sie bieten zukünftig vielen Tieren Unterschlupf. In speziell angelegten Teichen haben die Amphibien trotz Baumaßnahmen eine Laichmöglichkeit erhalten und diese sehr gut angenommen.
Im Zuge der Baumaßnahmen verbessern sich sowohl das touristische Angebot Oberstdorfs als auch die Bedingungen für den Nachwuchs-, Hobby- und Leistungssport im Ort maßgeblich. Während die Schanzenanlage eine beliebte Sehenswürdigkeit für die Gäste darstellt, kann das Langlaufzentrum von den Urlaubern im Winter wie im Sommer auch selbst intensiv genutzt werden. Die ehemaligen brachliegenden Kiesflächen werden zukünftig durch Schotterrasen und Grünstreifen landschaftlich attraktiver gestaltet. Mit dem neuen, naturnah angelegten Speicherteich wird das Gelände zu einem Naherholungsgebiet aufgewertet und kommt so den Einheimischen und Gästen gleichermaßen zugute.
Die Maßnahmen stärken nicht nur die Alleinstellungsmerkmale von Oberstdorf nachhaltig, sondern sichern auch den Status eines Bundesstützpunktes Ski Nordisch sowie die Austragung der Vierschanzentournee und damit umfangreiche in diesem Zusammenhang stehende Umsätze im Ort langfristig ab.
Auch im Bereich Beschäftigung sorgen die Maßnahmen für die Absicherung zahlreicher Arbeitsplätze im Ort, die ohne eine Aufwertung der Anlagen nicht gegeben wäre. Vereinzelt werden sogar neue Stellen geschaffen. Zudem werden nach Möglichkeit lokale Unternehmen bei Veranstaltungen mit eventbezogenen
Dienstleistungen beauftragt, was ebenfalls Arbeitsplätze vor Ort sichert und die lokale Wertschöpfung steigert.
Zudem ist im Zuge der umfangreichen Investitionen mit einer allgemeinen Verbesserung des Investitionsklimas in der lokalen und regionalen Privatwirtschaft zu rechnen. Erste Positivbeispiele hierfür sind die Modernisierung der „Sportalp“ an den Schanzen oder auch die neu gewonnenen privatwirtschaftlichen Investoren für die weitere Modernisierung der Oberstdorfer Bergbahnen.

Senioren im Landkreis Oberallgäu werden befragt

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 27.05.2019
Der Landkreis Oberallgäu hat beschlossen, ein neues Seniorenpolitisches Gesamtkonzept zu erstellen.

Nachdem es im Konzept letztlich darum geht, alle Lebensbereiche von Seniorinnen und Senioren so zu gestalten, dass ein möglichst langes selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben in der eigenen Häuslichkeit möglich ist, müssen bei der Erstellung die Bedürfnisse der Senioren berücksichtigt werden.

„Um insbesondere Ihre Kenntnisse, Meinungen, Wünsche und Bedürfnisse als sozusagen Hauptbetroffene im Gesamtkonzept dieser Arbeiten entsprechend berücksichtigen zu können, erhalten zahlreiche Senioren im Landkreis Oberallgäu demnächst einen vierseitigen Fragebogen“, betont Landrat Anton Klotz und bittet darum, die Befragung ausgefüllt im ebenfalls beiliegenden Freikuvert zurückzusenden.

„Angeschrieben werden hierzu 5.500 von insgesamt rund 35.000 Landkreisbürgerinnen und -bürger ab 65 Jahren“, sagt Helen Schmidmeier. Bei ihr im Seniorenamt des Landkreises laufen die Fäden zusammen. „Selbstverständlich ist diese Befragung anonym und unterliegt den Bestimmungen des Datenschutzes“, betont sie. Für die weitere Arbeit sei die Befragung sehr wichtig, denn durch sie wollen die Verantwortlichen erfahren, wo aktuelle Probleme und Defizite vorhanden sind, welche Bedarfssituationen und Wünsche bei den verschiedenen Altersgruppen beziehungsweise Gemeinden vorliegen, aber auch, welche konkreten Lösungsvorschläge gemacht und Maßnahmen ergriffen werden sollen. „Besonders wichtig ist uns bei der Erarbeitung und Ausgestaltung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts die Berücksichtigung regionaler und örtlicher Besonderheiten – und hierfür sind die Bürger die Experten in sozusagen eigener Sache“, so Schmidmeier weiter.

„Ihre Meinung ist uns sehr wichtig“, betont auch der Landrat und deswegen fordert er die Bürger zur Beteiligung auf. „Es ist in Ihrem ureigensten Interesse, diesen Fragebogen auszufüllen und zurück zu senden“, meint Klotz. Zwar sei damit ein gewisser Aufwand verbunden, dieser lohne sich dennoch, da „der Gewinn für die Ausgestaltung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts, und damit letztlich für die Senioren selbst sehr hoch sei.“

Rathaustelegramm

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 22.05.2019
Dieses Rathaustelegramm informiert Sie über die Sitzung des Marktgemeinderats vom 21.05.2019.

Oberstdorf Therme
Fortsetzung des abgesetzten TOP der Sitzung am 09.05.2019

Der Marktgemeinderat hat die Vergabe der vollumfänglichen Rückbauleistungen der Oberstdorf Therme beschlossen und damit der Auftragserteilung der Firma Geiger Umweltsanierung GmbH & Co. KG zugestimmt. Das Auftragsvolumen in Höhe von 1.250.942,33 € netto beinhaltet dabei die vollständige Entkernung einschließlich einer aufwendigen Schadstoffsanierung, den selektiven maschinellen Rückbau der Baukubatur, die fachgerechte Entsorgung der getrennten Materialien sowie die Rückverfüllung der Baugrube mit Aushubmaterial. Bis zum projektierten Baubeginn der neuen Therme im März 2021 wird die Fläche begrünt. Die Parkplatzflächen im aktuellen Bestand bleiben vom Rückbau unbetroffen und können auch nach Ende der Maßnahmen weiterhin genutzt werden.
Die Absicherung des Grundstücks sowie die Baustelleneinrichtung erfolgt in der KW 24. Für die vollständige Entkernung sowie die Schadstoffsanierung werden etwa 13 Wochen kalkuliert. Voraussichtlich kann dann ab dem 02. September der maschinelle Rückbau des Gebäudes beginnen. Der maschinelle Rückbau wird in etwa bis 30. November 2019 andauern.
Diese Vorgaben wurden in einer Klausur mit den Projektverantwortlichen und den Gemeinderäten am 14. Mai definiert und führten zu einem fraktionsübergreifenden Konsens.
Bei den unmittelbaren Anwohnern im Umkreis der Therme bedanken wir uns für das Verständnis und freuen uns gemeinsam auf das Projekt „Neue Therme Oberstdorf“.

Mobilitätskonzept 2030 Oberstdorf
Aktueller Sachstand der Projektbegleitung
Entscheidung über die Art der Öffentlichkeitsbeteiligung und Auswahl der Steuerungsgruppe

In der Marktgemeinderatsitzung am 05.12.2018 wurde die Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes in einem zweistufigen Verfahren beschlossen. Im ersten Schritt wurde eine Projektbegleitung gesucht. Mit der Arbeitsgemeinschaft komobile und Axel Kühn, aus Wien und Karlsruhe, wurde eine kompetente Projektbegleitung gefunden, die die Bauverwaltung derzeit bei der Ausschreibung der fachplanerischen Leistung unterstützt.
Die Projektbegleitung soll des Weiteren mit der Betreuung der Öffentlichkeitsbeteiligung während des gesamten Prozesses der Mobilitätskonzeptentwicklung beauftragt werden.

Das Gremium beauftragte die Bauverwaltung, den Arbeitskreis für das Mobilitätskonzept für die erste Sitzung im Juli 2019 einzuladen. Der Arbeitskreis soll eine Geschäftsordnung erarbeiten mit Festlegung des Tagesordnungsmodus.

Die Räte befürworteten die intensive Öffentlichkeitsbeteiligung durch zwei zusätzliche Bügerbeteiligungs-Workshops und beauftragten die Bauverwaltung, dies bei der Vergabe der Leistungen der Projektbegleitung und der fachplanerischen Leistung des Mobilitätskonzeptes zu berücksichtigen. Die Auswahl der Teilnehmer des Arbeitskreises soll vorab im Marktgemeinderat besprochen werden.

FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu; Bauprogramm Sachstandsbericht und Vergaben

Rascher Baufortschritt - Die Baustellen im Langlaufzentrum Ried sowie an den Schanzen verändern derzeit täglich ihr Gesicht.
So sportlich wie der Zeitplan für das Bauprogramm zu den FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu ist, gehen auch die Arbeiten voran. Sowohl an den Sprungschanzen der Audi Arena als auch im Langlaufzentrum gilt es die Anlagen bis zum Winterbeginn fertig zu stellen. Trotz des Hubschrauber-Unglücks von letzter Woche, welches bei allen Beteiligten für große Bestürzung gesorgt hat, und obwohl bis zur Fertigstellung noch viel zu tun ist, liegen die Arbeiten aktuell voll im Plan.

In der Audi Arena wurde bereits mit den Hangsicherungsmaßnahmen für die Athletenunterführung sowie mit dem Aushub für den neuen Athletenbereich oberhalb der Schanzenanlage begonnen. Zudem werden an der HS 137 mithilfe eines Schreitbaggers derzeit die Banden erneuert. Die neu zu errichtenden Kleinschanzen HS 25 und HS 42 sowie der Schrägaufzug wurden bereits gänzlich zurückgebaut.

Im Langlaufzentrum wurde der bestehende Schneiteich komplett mit Kiesmaterial aus dem neu ausgehobenen Schneiteich verfüllt. Die ersten Fundamente und Stützwände für die Funktionsgebäude konnten bereits errichtet und die Ver- sowie Entsorgungsleitungen verlegt werden. Am Burgstallaufstieg haben die Hangsicherungsarbeiten begonnen.

Der Marktgemeinderat vergab weitere Aufträge im Wert von 3,17 Mio. Euro. Inzwischen sind 78% der Baukosten beauftragt bzw. submittiert.

Generalsanierung Grundschule
Sachstandsbericht Vorstellung Konzept

Im Marktgemeinderat wurde das Sanierungskonzept der Grundschule vorgestellt.
Der neuen Grundrissgestaltung liegt ein von den Lehrern und Erziehern erarbeitetes pädagogisches Konzept zu Grunde. In mehreren Workshops zusammen mit den Nutzern und Planer wurde ein Raumkonzept entwickelt, dass zeitgemäßes Lernen in dem Bestandsgebäude der Grundschule ermöglicht.
Es ist vorgesehen die Horteinrichtung in das Schulkonzept zu integrieren. Damit können von beiden Einrichtungen alle Räumlichkeiten künftig gleichberechtigt genutzt werden.

Die Entwurfsplanung sieht vor, dass der Gebäudeteil zwischen dem Schulgebäude und der Turnhalle zurück gebaut wird. Dadurch entstehen zusammenhänge Freiflächen. Die Pausenhöfe sind dann nicht mehr getrennt.
Künftig gibt es nur noch einen Eingang für das Gebäude, der auf der Nordseite angeordnet ist.
Das Sanierungskonzept beinhaltet auch die Sanierung der Turnhalle. Diese soll um neue Umkleiden und Sanitärbereiche erweitert werden.

Die Freiflächenplanung sieht im südlichen Bereich neue Sportanlagen und Flächen für Spielgeräte vor.

In den nächsten Monaten werden von den Planer die Entwurfsplanung erstellt und die Kosten ermittelt.
Im September 2019 soll ein Förderantrag gestellt werden.
Der Zeitplan sieht vor, dass mit den Bauarbeiten im August 2020 begonnen wird. Die Bauzeit beträgt ca. 20 Monate. Für diese Zeit wird im angrenzenden Fuggerpark eine Containerschule errichtet.

Obere Bahnhofstraße gesperrt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 17.05.2019
Vom 20. Mai bis 26. Juli ist die Obere Bahnhofstraße im Bereich Haus Nr. 10 für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund sind Kranstellung und Materiallager für ein Bauvorhaben.

Anlieger sind frei bis Baustelle. Die Umleitung erfolgt über Bahnhofstraße, Weberstraße, Trettachstraße und umgekehrt.

Imagefilm_Nov. 2018

1,43 Minuten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 12.05.2019
Arbeiten beim Markt Oberstdorf – hier bietet nicht nur die Natur Perspektiven

Informationen zur öffentlichen Verwaltung finden Interessierte auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de. Seit Neuestem ist unter der Rubrik Aktuell - Karriere beim Markt Oberstdorf - auch ein Imagefilm eingestellt. Neben den modernen Arbeitsbedingungen und dem lebenswerten Umfeld vermittelt dieser Kurzfilm den Leitgedanken der Gemeinde: Wir sind ein Dorf mit Gemeinsinn und Charakter. Familiär, sportbegeistert, weltoffen & traditionell.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marktes Oberstdorf zeigen den Arbeitsalltag in einer öffentlichen Verwaltung - 1,43 Minuten lang. Schauen Sie gern zu uns herein.

Sollten Sie den Film auf unserer Homepage nicht öffnen können, verwenden Sie bitte folgenden Link:
https://www.youtube.com/watch?v=_EfVCJo-Wv4

Materialtransport rund um die Audi Arena

Logo Bauprogramm NSWM 2021 Bauprogramm FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 26.04.2019
In den kommenden Wochen ist mit Fluglärm und vermehrtem Baustellenverkehr im Ort zu rechnen.

Ab dem 29. April beginnt im Rahmen der Baumaßnahmen zu den FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu in der Audi Arena ein Hubschrauber-Transport von Beton-Elementen an den Aufsprunghang der Großschanzen. Zudem wird in den kommenden drei Wochen Aushubmaterial von der Schanzenanlage mit LKW zum Langlaufzentrum transportiert.
Beide Maßnahmen werden im Ort punktuell für Beeinträchtigungen durch Fluglärm und Baustellenverkehr sorgen.

Der Hubschrauber-Transport der Beton-Elemente, die für die Bandenkonstruktion der Großschanzen benötigt werden, wird voraussichtlich bis Ende Juni abgeschlossen sein, wobei nie ganztägig, sondern nur etwa eine Stunde pro Tag tatsächlich geflogen wird. Dabei wird die Baustelle vom Schanzenturm her bedient, um die Immissionen so gering wie möglich zu halten. Der Hubschrauber wird hierzu auf der
Freifläche hinter den Anlaufbauwerken starten, landen und auch aufgetankt. Die Elemente können nur per Hubschrauber an den Aufsprunghang geflogen werden, da dieser Bereich nicht mit einem Baukran erreicht werden kann.
Bis zum Ende der Baumaßnahmen sind weitere vereinzelte Hubschraubereinsätze möglich.

Um im Bereich der Audi Arena Platz für die neuen Schanzenbauwerke, den neuen Athletenbereich und für den neuen Schrägaufzug zu schaffen, muss hier in der nächsten Zeit eine Menge Erde bewegt werden. Das Aushubmaterial wird dabei zum Streckenbau und in den Außenanlagen des Langlaufzentrums genutzt. Der Transport des Aushubmaterials erfolgt zur Aufbereitung in das Kieswerk Ziegelbach und wird später von dort ins Langlaufzentrum verbracht. Ab kommender Woche beginnt der
Transport und wird etwa drei Wochen in Anspruch nehmen. Somit ist in den kommenden Tagen mit verstärktem LKW Verkehr im Ort zu rechnen.

Die für die Baumaßnahmen Verantwortlichen betonen in diesem Zusammenhang, dass sie planerisch alles tun werden, um die Beeinträchtigungen für Bürger und Gäste so gering wie nur möglich zu halten.

Defibrillator-Standorte in Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 24.04.2019
Ein Defibrillator, auch Schockgeber, ist ein medizinisches Gerät, das die Aufgabe hat, das Herz mit elektrischen Impulsen zu versorgen.

Das Ziel dieser Impulsgebung ist einerseits die Aktivierung des Herzschlags und andererseits die korrekte Rhythmusherstellung.

Defibrillatoren gehören zur Ausstattung von Intensivstationen, Operationssälen, Notaufnahmen, sowie Rettungsfahrzeugen. Defibrillatoren werden aber auch in Form von automatisierten externen Geräten in öffentlich zugänglichen Gebäuden für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgestellt.

In Oberstdorf finden Sie Defibrillatoren an folgenden Standorten:

BRK Bereitschaft Am Gstad 2
Dialyse Institut Weststraße 28
Gemeindewerke OberstdorfNebelhornstraße 55
Fellhornbahn GmbHFaistenoy 10 (Tal-, Berg- und Gipfelstation)
Golfclub Oberstdorf e.V.Gebrgoibe 2
Tourist-InformationBahnhofplatz 3
Gymnasium Oberstdorf, TurnhalleRubinger Straße 8
Nebelhornbahn AGNebelhornstraße 67
Oberstdorf HausPrinzregenten-Platz 1
Parkhotel FrankSachsenweg 11
Raiffeisenbank Kempten-OA eGNebelhornstraße 2
Evang.-Luth. ChristuskircheFreiherr-von-Brutscher-Straße 7
SöllereckbahnKornau Wanne 8
SportstättenRoßbichlstraße 2
Stillachhaus Privatklinik Alte Walserstraße 15
Wilhelm Geiger GmbH & CoWilhelm-Geiger-Straße 1
Naturbad Freibergsee Freibergsee
Moorbad OberstdorfAm Rauhen
SchelchwangsaalSchöllang

Die Notsituation:

• Wenn ein Herzstillstand eingetreten ist (Hinweise darauf sind fehlende Atmung und fehlende andere Lebenszeichen), muss die Person schnellstens wiederbelebt werden. Schon nach wenigen Minuten Unterversorgung mit Sauerstoff sterben die ersten Gehirnzellen ab.

• Wenn weitere Helfer vorhanden sind, durch diese den Notruf absetzen lassen (sonst selbst anrufen, 112) und falls vorhanden einen Defibrillator (AED) besorgen lassen

• Unverzüglicher Beginn mit 30 Herzdruckmassagen, Geschwindigkeit circa zwei Kompressionen pro Sekunde, mindestens fünf cm tief. Ein sofortiger Beginn der Herzdruckmassage ist von entscheidender Bedeutung für die Überlebenschance des Patienten.

• Zwei Atemspenden

• Fortsetzen der Wiederbelebung im Rhythmus 30:2

• Sobald der Defibrillator zur Verfügung steht, anwenden.

Und so funktioniert es:

Ein Laiendefibrillator ist ein kleines, kompaktes Gerät, das den Herzrhythmus selbstständig analysiert und entscheidet, ob ein Impuls notwendig ist. Nur wenn erforderlich, wird diese Funktion des Gerätes freigegeben und der Anwender mittels Sprachanweisung aufgefordert, den Impuls per Knopfdruck auszulösen.

• Ein einfacher Druck auf die Ein-/Aus-Taste genügt und Sie werden durch klare Sprachanweisungen des Gerätes durch die Reanimationsschritte geleitet. Somit können im Ernstfall alle nötigen Schritte problemlos und fehlerfrei vollzogen werden.

• Wie die Elektroden angebracht werden müssen, ist genau erklärt. Auf den einzelnen Elektroden sind Abbildungen, dort wird aufgezeigt, wo sie zu positionieren sind.

• Der Defibrillator prüft selbstständig den Herzrhythmus und entscheidet, ob eine Schockabgabe nötig ist. Erst nach der Anweisung den Schock auszuführen, kann dieser an den Patienten abgegeben werden. Somit wird das Risiko eines überflüssigen Schocks ausgeschlossen.

• Auch für die weitere Versorgung des Patienten durch Herzdruckmassage und Beatmung erhalten Sie in Form von Sprachanweisungen und Taktvorgabe Unterstützung.

Im Steinach werden Versorgungsleitungen erneuert

Logo WVO Wasserversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 23.04.2019
Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH investiert in die Erneuerung der Wasserversorgungsleitung und der Hausanschlüsse im Bereich Im Steinach - Baubeginn ist am 23. April.

Die Bauarbeiten werden rund zehn Wochen dauern.

Die Baumaßnahmen beginnen beim Anwesen im Steinach 13. Die Baustelle verschiebt sich im Laufe der zehn Wochen je nach Baufortschritt Richtung Süden.

Alle Anlieger in diesem Bereich können ihre Anwesen von beiden Seiten bis zur jeweiligen Baustelle anfahren. Der Zugang zum Grundstück ist möglich, kurzfristige Ausnahmen werden mit den Betroffenen abgesprochen.

Eine Baumaßnahme ist mit Einschränkungen für die Anlieger verbunden. Der Markt Oberstdorf und die Gemeindewerke Oberstdorf bitten um Verständnis für die Erneuerung der Versorgungsleitungen und der Hausanschlüsse. Für die Beibehaltung der Trinkwassersicherheit bedarf es kontinuierlicher Leitungspflege und dazu gehört auch der Austausch veralteter Leitungen.

Begegnungen mit Weidetieren

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 16.04.2019
Ein Ratgeber des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Kempten, für das richtige Verhalten bei Begegnungen mit Weidetieren.

Wandern ist die mit Abstand beliebteste Aktivität in den oberbayerischen und Allgäuer Alpen. Doch ist bei Begegnungen mit dem Weidevieh eine gewisse Umsicht geboten.
Um gefährliche Situationen zu vermeiden, sollten einige Empfehlungen beachtet und wichtige Verhaltensweisen der Rinder bekannt sein.

Bei Rinderherden sind zu unterscheiden:
Mutterkuhherde
Diese besteht aus Muttertieren und ihren Kälbern. Jungtiere sind neugierig, aber Achtung: Muttertiere verteidigen ihre Kälber impulsiv (Schutzinstinkt!). Dies kann zu sehr gefährlichen Situationen führen. Auch wenn männliche erwachsene Tiere (Stiere) dabei sind, ist besondere Vorsicht geboten.
Jungtierherde (Regelfall auf Almen/Alpen)
Diese jüngeren Tiere sind neugierig, oftmals bewegungsfreudig bis übermütig und kommen einem gerne entgegen. Beim Kontakt kann es zu Erschrecken, verbunden mit unkontrollierten Bewegungen kommen.
Milchkuhherde
Sie besteht aus in aller Regel ruhigen und friedlichen Kühen, welche regelmäßig gemolken werden. Ein enger Kontakt und Vertrautheit mit Menschen ist daher gegeben.

Beim Queren von Viehweiden gelten folgende Empfehlungen:
Tiere nicht berühren
Grundsätzlich sollte man auf den Wegen bleiben und weidenden Tieren nicht zu nahe kommen. Auf offener Weide sollte ein Stock mitgeführt werden. Es ist ratsam, die Tiere im Auge zu behalten und vor allem Kälber weder zu streicheln noch zu füttern!
Die Tiere könnten von vorherigen Störungen schon gereizt sein. Zeigt eine Herde Unruhe oder werden Wanderer bereits von Tieren fixiert, unbedingt Abstand halten! Lieber einen Umweg in Kauf nehmen!
Drohverhalten von Rindern
Im Falle einer Begegnung bleiben die meisten Rinder zu Beginn stehen und fixieren ihr Ziel. Dabei heben und senken sie den Kopf, schnauben (= intensives Riechen, da Rinder relativ schlecht sehen). Die Tiere gehen meist erst einige langsame Schritte in Richtung ihres Zieles, bevor sie loslaufen.
Weideflächen mit Hunden umgehen!
Halten Sie Ihren Hund an der Leine. So verhindern Sie, dass dieser der Herde zu nahe kommt oder diese jagen will. Hunde gleichen Wölfen und werden daher oft gerade von Muttertieren angegriffen. Leinen Sie Ihren Hund sofort ab, wenn ein Angriff abzusehen ist. Hunde sind schnell genug, um auszuweichen. Dadurch wird auch vom Hundehalter abgelenkt, sodass dieser den Gefahrenbereich verlassen kann!
Kommt es zu gefährlichen Situationen:
Bewahren Sie Ruhe und laufen Sie nicht davon! Im absoluten Notfall versetzen Sie dem Rind mit dem Stock einen gezielten Schlag auf die Nase. Andernfalls gehen Sie langsam und stetig aus der Gefahrenzone, ohne den Tieren den Rücken zuzukehren.

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf_Logo_2017

Fairtrade: Orangensaft und Orangen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 07.03.2019
Orangensaft ist der meist getrunkene Fruchtsaft weltweit. In Deutschland lag der Pro-Kopf-Verbrauch in 2017 bei 7,4 Litern. Geerntet werden die Saftorangen vor allem in Brasilien, dort zu Fruchtsaftkonzentrat verarbeitet und in die Welt exportiert.

Das Geschäft mit dem Orangensaftkonzentrat liegt in den Händen weniger Großkonzerne, die den Preis für die Orangen oft unter die Produktionskosten drücken. Die Arbeit auf Orangen-Plantagen ist hart und gefährlich, die Arbeitsbedingungen prekär. Die Löhne sind oft unter dem Mindestlohn, gearbeitet wird zehn bis elf Stunden täglich, eine gewerkschaftliche Organisation wird nicht gestattet. Großplantagen verdrängen kleinbäuerliche Betriebe.

Fairtrade ist ein alternativer Ansatz zum konventionellen Handel. Im Mittelpunkt stehen die Kleinbauernkooperativen und Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen, die die Saftorangen ernten. Fairtrade-Orangenkooperativen sind demokratisch organisiert. Sie erhalten die Fairtrade-Prämie für Projekte, die der sozialen, wirtschaftlichen oder ökonomischen Entwicklung der Gemeinschaft dienen und so für alle ein besseres Leben ermöglichen. Die Löhne und Arbeitszeiten sind geregelt und Kinderarbeit ist verboten.

Seit 2001 gibt es in Deutschland fair gehandelten Orangensaft. Oberstdorf ist seit 2017 als Faire Gemeinde zertifiziert. Ein Kriterium dabei ist, dass im Marktgemeinderat zu den Sitzungen neben regionalem Wasser fair gehandelter Orangensaft aufgetischt wird.
In Oberstdorf können Sie Fairen Orangensaft im Weltladen und in verschiedenen Supermärkten kaufen. Bitte achten Sie auf das Fairtrade Siegel.

Die meisten Orangen in Deutschland kommen aus den europäischen Mittelmeerländern, aus Italien und Spanien. Auch dort finden sich Beispiele für ausbeuterische Arbeitsverhältnisse für die Orangenpflücker. Dazu gibt es in der evangelischen Kreuzkirche in Hirschegg im Kleinwalsertal noch bis zum 19. April eine Ausstellung des Kulturanthropologen Prof. Gilles Reckinger aus Innsbruck mit dem Titel „Bittere Orangen“. Sie ist täglich geöffnet von 9 bis 19 Uhr.
Um den Fair-Trade-Handel auch biblisch zu vertiefen, wird Pfarrer Frank Witzel aus dem Kleinwalsertal themenbezogene Gottesdienste halten:
Am 24. März, 10 Uhr in Hirschegg in der Kreuzkirche, am 31. März, 10 Uhr in Oberstdorf in der Christuskirche und am 5. Mai, 9.30 Uhr in Fischen in der Kirche zum Guten Hirten.

Mehr Informationen zu fairem Orangensaft unter: www.fairtrade-deutschland.de/produkte-de/orangensaft/hintergrund-fairtrade-orangensaft.html

Sperrung der Hermann-von-Barth-Straße

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.03.2019
Vom 4. März bis 28. Juni ist die Hermann-von-Barth-Straße für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund ist der Neubau der Wasserkraftanlage Illerursprung.

Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert

Anlieger sind frei bis Baustelle.

Baustart Kraftwerke Illerursprung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 01.03.2019
Die Kraftwerk Illerursprung GmbH & Co. KG investiert in den Ausbau erneuerbarer Energien und ersetzt das alte Wasserkraftwerk „Trettach II“ durch den Bau der neuen Wasserkraftanlage „Illerursprung“.

Baustart ist in der ersten Märzwoche 2019. Die Baumaßnahmen beginnen am Einlaufbauwerk des Kraftwerks und der Wehranlage. Der Umbau der Wehranlage ist noch ein Teil des Hochwasserschutzprojektes an der Trettach und liegt in der Verantwortung des Wasserwirtschaftsamtes. Durch die Zusammenlegung der beiden Projekte wird die Baumaßnahme mit größtmöglicher Effizienz durchgeführt. Für die Zeit von 12 Wochen wird die Hermann-von-Barth Straße im Bereich Einmündung Holzerstrasse bis Einmündung Viehtrieb vollständig gesperrt. Die Verkehrs-Umleitung in südliche Fahrt-Richtung erfolgt über die Trettach- und Holzerstrasse. Der Verkehr in nördlicher Richtung wird über Nebelhorn-, Garten- und Trettachstraße geführt.

Im Rahmen der Baumaßnahme wird direkt an der Wehranlage ein neuer Steg über die Trettach errichtet und die dortige Bushaltestelle neu / gestaltet.

Der Bau der neuen Dummelsmoosbrücke wird voraussichtlich im August erfolgen. Der Neubau ist mit der aktuellen Baumaßnahme des Kraftwerk Illerursprung abgestimmt und wird davon nicht beeinträchtigt.
Die Gesellschafter der Kraftwerk Illerursprung GmbH & Co. KG sind die Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) und die Kraftwerke Oberstdorf GmbH & Co. KG (KWO). Bereits zum Jahresende 2019 wird mit der Stromerzeugung aus dem Kraftwerk Illerursprung gerechnet.
Weitere Informationen unter
www.gemeindewerke-oberstdorf.de/produkte/evo/wasserkraftwerk-illerursprung.html

100 Jahre GWO_März 2019

100 Jahre Energieversorgung in Oberstdorf

Gemeindewerke Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 28.02.2019
1919 wurden die Elektrizitätswerke Oberstdorf gegründet. Heute heißt die Gesellschaft Energieversorgung Oberstdorf GmbH und ist ein Teil der Gemeindewerke Oberstdorf, zu der auch die Wasserversorgung und die Kommunalen Dienste gehören.

Als traditionsreiches Oberstdorfer Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen stehen die Gemeindewerke Oberstdorf im Dienst der Bürger. Die Gemeindewerke Oberstdorf sind traditionsreicher Dienstleister für Oberstdorf und seine Ortsteile. Die zuverlässige Versorgung mit bestem Trinkwasser und sauberer Energie genauso wie die kommunalen Dienste des Bauhofs sind die Kernaufgaben – 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, seit 100 Jahren!

Die Geschichte der Gesellschaft begann 1919 mit dem Erwerb des bis dahin privaten Wasserkraftwerkes an der Oberen Mühle aus dem Jahr 1898. Fungierten die Gemeindewerke Oberstdorf zunächst noch ausschließlich als Energieversorgungsunternehmen, übernahmen sie im Jahr 1938 auch die Wasserversorgung und die angeschlossene Abrechnungsverwaltung. Von nun an firmierten sie unter dem Namen Elektrizitäts- und Wasserwerk.

1978 entstanden aus dem Elektrizitäts- und Wasserwerk (EWO) die Gemeindewerke Oberstdorf. Im Jahr 2001 wurden die Gemeindewerke zu einer Art Holding mit den beiden Tochtergesellschaften Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) und Wasserversorgung Oberstdorf GmbH (WVO). 2006 wurde der Bauhof als Kommunale Dienste Oberstdorf (KDO) eingegliedert.

Heute beschäftigen die Gemeindewerke Oberstdorf rund 85 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und leisten täglich und rund um die Uhr vielfältige Aufgaben und Dienstleistungen auf kommunaler wie privatwirtschaftlicher Ebene.

Die Gemeindewerke Oberstdorf stehen für eine sichere und ressourcenschonende Versorgung der Gemeinde Oberstdorf mit Energie durch die Energieversorgung EVO (mit angeschlossenem Elektroinstallationsbetrieb und Ladengeschäft) und heimischem Trinkwasser höchster Qualität durch die Wasserversorgung WVO. Zusätzlich gehören den Gemeindewerken die Kommunalen Dienste KDO als kompetenter Infrastrukturdienstleister an.

Die Gemeindewerke gehören zu Oberstdorf, hier ist ihre Heimat und hier ist ihre Zukunft.

Meilensteine der Energie- und Wasserversorgung in Oberstdorf

  • 1898 erste Elektrifizierung Oberstdorfs durch das private Wasserkraftwerk an der
    oberen Mühle.
  • 1919 Erwerb dieses Wasserkraftwerks durch die Tochtergesellschaft des Marktes
    Oberstdorf: „Elektrizitätswerke Oberstdorf“ und Eröffnung des
    Installationsgeschäftes.
  • 1923 Bau des Kraftwerk Faltenbach
  • 1949 Stützl Quellen werden gefasst
  • 1951 Hochbehälter Stützl wird gebaut zur Speicherung des Quellwassers
  • 1956 Umstellung von Gleichstrom auf Wechselstrom
  • 1966 Wasserversorgung Christlessee: Brunnen 1, 2 und 3 sowie der Hochbehälter
    Burgstall sind fertig gestellt und ermöglichen eine ganzjährige
    Trinkwasserversorgung
  • 1968 Kauf der Wasserkraftanlage Trettach II von der Firma Robert Bosch GmbH
  • 1977 Brunnen 4 wird am Christlessee in Betrieb genommen
  • 1987 Brunnen 5 wird in Betrieb genommen
    1992 Bau des Kraftwerks Warmatsgund.
  • 2018 Neubau Pumpwerk Stützl inklusive Versorgungsleitung zum Hochbehälter

Bürgerportal

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 03.09.2018
Mit dem Service „Bürgerportal“ können Bürgerinnen und Bürger eine große Anzahl von behördlichen Formalitäten über das Internet abgewickeln.

Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort weiterverarbeitet werden.

Die Vorteile sind ein 24-Stunden-Service, Ersparnis oder Verkürzung von Behördengängen, bequeme und einfache Bedienung, Ausfüllhilfe durch elektronischen Dialog sowie sichere und geschützte Datenübertragung. Für die Begleichung anfallender Gebühren steht das Bezahlverfahren giropay zur Verfügung.

Der Link zum Bürgerportal:
www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Diese Leistungen können Sie künftig online erledigen:
Antrag Erweiterte Meldebescheinigung
Antrag Meldebescheinigung
Antrag Übermittlungssperre
Antrag Führungszeugnis
Abmeldung Hundesteuer
Anmeldung Hundesteuer
Einfache Melderegisterauskunft
Einzugsermächtigung
Passabfrage
Wahlhelfer online

Nicht alle Behördengänge können per Computer erledigt werden. Für bestimmte Vorgänge ist es auch künftig erforderlich, persönlich ins Rathaus zu kommen, beispielsweise für eine rechtllich vorgeschrieben Unterschrift. Das Bürgerportal bietet die Möglichkeit, bereits zu Hause die entsprechenden Formulare in Ruhe vorzubereiten und auszudrucken.

Mit der Bereitstellung der Online-Anwendungen hat der Markt Oberstdorf die Firma komuna GmbH, Altdorf, als vertrauenswürdigen Dritten beauftragt; beim Aufruf der Online-Anwendungen wird entsprechend verlinkt. Die Verbindung wird verschlüsselt mit 128-Bit SSL. Dieses Angebot wird ständig verbessert und erweitert.

www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Auf Mottfeuer verzichten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.11.2017
Urlaubsgäste und Bürger beschweren sich häufig über die Belästigungen durch Mottfeuer (Forstfeuer). Gerade bei Inversionswetterlagen zieht der Rauch nicht ab und führt zu weithin sichtbaren Luftverschmutzungen.

Denn nach wie vor werden pflanzliche Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft oft einfach verbrannt. Dabei entstehen bei der Verbrennung Kohlenmonoxid, Staub und schädliche organische Verbindungen (z. B. PAK - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Die Schadstoffkonzentrationen sind dabei aufgrund des feuchteren Holzes und der im allgemein niedrigeren Verbrennungstemperaturen deutlich höher als bei der Verbrennung lufttrockenen Holzes in Holzöfen.
Nach der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen (PflAbfV) dürfen pflanzliche Abfälle aus der Forstwirtschaft unter bestimmten Maßgaben zwar dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind. Zur Vermeidung von Luftverunreinigungen appelliert der Markt Oberstdorf an alle Land- und Forstwirte - ebenso wie die Gemeinde - auf ihren Waldflächen auf Mottfeuer zu verzichten. Die Verwertung der Grünabfälle durch Kompostieren ist bedeutend umweltverträglicher. Auch wenn ein Abtransport nicht möglich oder sinnvoll ist, so können die pflanzlichen Abfälle immer noch vor Ort der Verrottung überlassen werden. Dies schafft auch Lebensraum für Kleinstlebewesen. Zudem bleiben so die Nährstoffe des abgebauten Materials dem Wald erhalten.
Sollte dennoch im Einzelfall nicht auf die Verbrennung verzichtet werden können, ist dies Vorab bei der Polizei und bei der Leitstelle Allgäu Tel. 0831 96096689 anzuzeigen.
Dabei ist zu beachten, dass das Verbrennen nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur an Werktagen von 8 Uhr bis 18 Uhr zulässig ist. Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus, sind zu verhindern. Das Feuer ist von mindestens zwei mit geeignetem Gerät ausgestatteten, leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahre ständig zu überwachen. Bei starkem Wind oder erhöhter Waldbrandgefahr darf kein Feuer entzündet werden; brennende Feuer sind dann umgehend zu löschen. Um die Brandflächen sind Bearbeitungsstreifen von 3 Metern Breite zu ziehen, die von pflanzlichen Abfällen freizuhalten sind. Außerdem ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen ist.

Blumengießen bei Regen?

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 25.07.2017
Auch bei Regenwetter sind die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste in Oberstdorf unterwegs und pflegen die öffentlichen Anlagen. Mancher Bürger fragt sich dabei, warum um Himmels Willen werden die Blumen gegossen, wenn es ohnehin schon regnet?

Ganz einfach: Um den ganzen Sommer üppig blühenden Blumenschmuck und damit ein schönes Ortsbild für Einheimische und unsere Gäste anbieten zu können, ist regelmäßiges Düngen unerlässlich.

Und diese Regelmäßigkeit wird eben auch bei Regenwetter eingehalten.

Straßenbeleuchtung am Tag?

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 20.07.2017
Manch einer reibt sich verwundert die Augen, wieso am helllichten Tag die Straßenbeleuchtung eingeschaltet ist. Das hat einen einfachen Grund: nur so lässt sich feststellen, welche Laterne defekt ist.

Die Mitarbeiter der Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) nehmen die Hinweise der Bürger auf, schalten im entsprechenden Bereich die Beleuchtung ein und kümmern sich um eine schnelle Reparatur.

Bürgerportal

Behördengänge online erledigen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 12.07.2017
Der Markt Oberstdorf bietet auf seiner Homepage ein neues, virtuelles Bürgerportal an. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.

eGovernment ist vielen von Ihnen sicher schon ein Begriff. Mit dem eGovernment-Gesetz der Bundesregierung soll die elektronische Kommunikation zwischen behördlichen Institutionen, Unternehmen und Bürgern durch den Einsatz von digitalen Technologien gefördert werden.
Bund, Länder und Kommunen sollen damit einfachere, nutzerfreundlichere und effizientere elektronische Verwaltungsdienste anbieten können.

Mit unserer 2015 neu gestalteten Homepage www.markt-oberstdorf.de haben wir bereits eine breite Informationspalette für Sie geschaffen. Satzungen, Verordnungen und Formulare sind hier ebenso zu finden wie aktuelle Mitteilungen, Rathaustelegramm und Gemeindeblatt.

Jetzt gehen wir einen Schritt weiter, mit dem neuen virtuellen Bürgerportal. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.
Hier bieten wir Ihnen an, viele Behördengänge online zu erledigen, bequem und unkompliziert von zu Hause aus, rund um die Uhr und auch am Wochenende.
Für den Fall, dass ein persönliches Erscheinen aus rechtlichen Gründen erforderlich ist, z. B. für eine Unterschrift, können Sie die Formulare bereits zuhause ausfüllen, ausdrucken und verkürzen so den Gang ins Rathaus.
Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort direkt weiterverarbeitet werden. Mit dem Online-Bezahlverfahren giropay lassen sich anfallende Gebühren ebenso einfach begleichen. Selbstverständlich wird das Serviceangebot im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten laufend erweitert.

Und für noch schnellere Informationen aus der Gemeinde laden Sie sich die App Oberstdorfer auf Ihr Mobile. Kostenlos im App Store oder goople play.

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf_Logo_2017

Was ist Fairer Handel?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.06.2017
Mit der Auszeichnung zur Fairtrade-Gemeinde im März hat sich der Markt Oberstdorf für die Verwendung Fair gehandelter Produkte verpflichtet. Die Verbindung von regionaler Landwirtschaft, Fairem Handel und biologischer Herstellung unterstützt heimische Betriebe ebenso wie Kleinbauern im Süden der Welt. Mit der Enscheidung für diese Produkte sorgen die Verbraucher für angemessene Bezahlung und faire Bedingungen.

Die Kriterien, die unsere Kaufentscheidungen heute beeinflussen, haben sich erweitert um die Begriffe Regionalität, Biologische Herstellung und auch Fairer Handel. Heimische Lebensmittel wie Milch, Käse, Fleisch, Brot oder Obst sind nachvollziehbar hergestellt, wir wissen, wo sie herkommen und dass wir etwas Gesundes essen. Bei Lebensmitteln die bei uns nicht wachsen, wie Tee, Kaffee, Kakao, Bananen und Orangen, vertrauen die Verbraucher zunehmend auf die Fairtrade-Zertifizierung.

Die Kriterien des Fairen Handels
Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte.

Die Fairtrade-Standards sind das Regelwerk, das Kleinbauernorganisationen, Plantagen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einhalten müssen. Sie umfassen soziale, ökologische und ökonomische Kriterien, um eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu gewährleisten.

Stärkung der Kleinbauern, Kleinbäuerinnen und Arbeiter und Arbeiterinnen:
• Organisation in demokratischen Gemeinschaften (bei Kooperativen)
• Förderung gewerkschaftlicher Organisation (auf Plantagen)
• Geregelte Arbeitsbedingungen
• Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
• Diskriminierungsverbot

Umweltschutz: Mensch im Mittelpunkt
• Umweltschonender Anbau
• Schutz natürlicher Ressourcen
• Verbot gefährlicher Pestizide
• Kein gentechnisch verändertes Saatgut
• Förderung des Bio-Anbaus durch den Bio-Aufschlag

Anforderungen an Händler und Hersteller
• Bezahlung von Fairtrade-Mindestpreis und Fairtrade-Prämie
• Nachweis über Waren- und Geldfluss
• Richtlinien zur Verwendung des Siegels
• Transparente Handelsbeziehungen
• Vorfinanzierung

Die Fairtrade-Standards bestehen aus Kernanforderungen und so genannten Entwicklungs-Indikatoren. Die Kernanforderungen müssen von jeder Produzentengruppe erfüllt werden, um die Fairtrade-Zertifizierung zu erhalten. Nach der ersten Zertifizierung müssen die Produzentenorganisationen zudem die Entwicklungsanforderungen erfüllen. Diese sind weitreichender und haben unter anderem das Ziel, die Organisation und die Arbeitsbedingungen der Produzenten zu verbessern, aber auch langfristig wirkende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt umzusetzen. Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Überprüfung der Standarts
Die Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT überprüft vor Ort, ob Produzenten und Händler die Fairtrade-Standards einhalten und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards erfüllen. Sie kontrolliert auch, ob die Produzentenorganisationen den festgelegten Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie ausgezahlt bekommen.
FLOCERT ist ein unabhängiges Zertifizierungsunternehmen und Tochtergesellschaft von Fairtrade International. Das Unternehmen zertifiziert Produzenten, Händler und Hersteller in rund 115 Ländern nach den Fairtrade-Standards. Über 100 hochqualifizierte Auditorinnen und Auditoren nehmen in regelmäßigen Abständen Kontrollen und Audits vor Ort vor.
Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Sie bieten fair gehandelte Waren in ihrem Geschäft an oder verwenden fair gehandelte Produkte in Ihrem Gastronomiebetrieb oder in Ihrer Organisation?
Dann werden Sie doch Teil der Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf. Bitte sprechen Sie uns an. Kontakt: Markt Oberstdorf, Christine Uebelhör, Tel. 08322 700-723, E-Mail: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de.

Weitere Informationen unter www.fairtrade-deutschland.de

Altes und Neues?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.01.2017
Archivar Eugen Thomma erinnert an Berichterstattung von 1927.

In alten Zeitungen findet sich oft heute Neues, besonders wenn es sich um Lokalnachrichten handelt: So in der ersten Nummer des "Oberstdorfer Gemeinde- und Fremdenblatt" vom 5.01.1927. Meldungen mit ernsterem Charakter, die einen Bezug zur Gegenwart haben, wechseln mit solchen, die heute zum Schmunzeln anregen.

Gleich auf der Titelseite eine Überschrift: "Nebelhornbahn in Sicht?"
Da wird bei den Oberstdorfern die Werbetrommel zur Zeichnung von Anteilscheinen gerührt, um das Projekt der Bergbahn anzutreiben. Die Befürchtungen sind groß, daß Oberstdorf bedeutungslos wird, wenn der Ort nicht auf den Zug der Zeit aufspringt.
"Man möchte sogar sagen, daß Oberstdorfs Zukunft steht oder fällt mit der Errichtung der Nebelhornbahn. Die Erfahrung dieses Jahres hat gezeigt, daß die bei uns weilenden Fremden zum größten Teile nach Ehrwald mit unseren Gesellschaftswagen befördert werden wollen, um auf die Zugspitze zu fahren. [.....) Soll da Oberstdorf sich den Rang ablaufen lassen und hinter den andern Orten mehrere Jahre nachhinken, wenn dort der Rahm schon abgeschöpft ist? [....]", war der Tenor bei den vielen Versammlungen.
Jetzt, 90 Jahre später: das neue Gipfelrestaurant, die Nordwand-Runde!

Heute undenkbar, folgen namentlich Berichte über Skiunfälle junger Einheimischer beim Skilaufen mit detailgetreuem Unfallhergang. Eine ganze Abteilung von Datenschützern würde heute aufschreien.
Aber auch tierisches Unglück wird genau beschrieben: "Ein Achter-Hirsch wurde am 31. Dezember in Oytal gegen Abend von einer niedergehenden Lawine erfaßt und in die Tiefe gerissen. [....] Das Erstaunen der Jäger, die am andern Morgen den Hirsch holen wollten, war groß, als sie drei Adler sahen, die sich an dem Tiere bereits gütlich taten. In gemessener Entfernung lauerten zwei Füchse und etliche Aasraben auf den Moment in welchem die Adler vollgefressen das Weite suchten.[.........]".

Detailgetreu wird damals weiter berichtet: "Das Sporthotel Trettach ist seit sonntags abends ohne Kapelle, da Kapellmeister Professor Rosé zu Folge Differenzen mit einem Mitwirkenden der Kapelle und einem Kellner seine Tätigkeit niederlegte [.......]." Drei Tage später erscheint nicht nur eine Gegendarstellung des Herrn, sondern auch gleich ein Werbe-Inserat seiner Konzerte, jetzt spielt er im "Hotel Mohren" und das Trettachhotel? Das hatte schon eine neue Kapelle. Die große Zeit der Arbeitslosigkeit brachte es mit sich, dass ein Musikprofessor im hintersten Winkel Deutschlands das Tanz-Qintett eines kleinen Hotels leitete und dass in wenigen Stunden Ersatz zur Verfügung stand.

"Stand der Erwerbslosen im Bezirk Sonthofen am 8. Januar 1927, insgesamt 847.“
Oberstdorf 130, Immenstadt 158, Sonthofen 136, Schöllang 31, Fischen 18, Obermaiselstein 4.
Diese Statistik erschien jeden Monat. Tiefenbach ist als einzige Gemeinde im Bezirk nicht aufgeführt. Es scheint als habe es dort keine Arbeitslosen gegeben.

Der Skilauf wird immer mehr zum Motor der Wintersaison. Oberstdorfs Skisprung-Star Franz Thannheimer siegt mit Weiten von 40, 42 und 47 Metern beim Allgäuer Jugend-Skitag in Oberstaufen und erringt den "Pokal für den besten Allgäuer, den Polkal für den besten Springer des Tages und ein silbernes Zigarettenetui für den weitesten gestanden Sprung des Tages". Ein solch wertvoller Preis brachte damals einen Sportler schon in Gefahr den Amateurstatus zu verlieren.

Der Freude am abendlichen Vergnügen der "Fremden" trägt der Marktgemeinderat Oberstdorf auch dahingehend Rechnung, dass die erst ein Jahr alte Sperrstunden-Festsetzung (24.00 Uhr) aufgehoben und auf 01.00 Uhr verlegt wird. Ein Spielchen das sich mit pro und contra, teils mit andern Uhrzeiten, bis in die heutigen Tage immer und immer wieder fortsetzt.

Aus der "Amtlichen Fremdenliste", die in jeder Ausgabe beinhaltet war, sind Name, Beruf, Begleitung, Wohnort sowie die Unterkunft des Gastes in Oberstdorf zu ersehen. Die Gäste waren damals stolz, daß ihr Name veröffentlicht wurde und kauften diese Listen.
Wir lesen auch, dass sich am 10.01.1927 insgesamt 37 "Fremde" angemeldet haben. Besonders fällt dabei auf, daß nur vier davon privat wohnten und alle andern in Hotels, Pensionen oder Kuranstalten. Ach, wird derzeit nicht nach der höheren Wohnqualität gesucht?

Bild
Der "Gesellschaftswagen" des Oberstdorfer Unternehmers Emil Fischer bei einer Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen. Links am Wagen (mit Stock) der Kaufmann Georg Fischer, der Bruder des Emil, der gelegentlich als Reisebegeleiter mitfuhr.

Lindenacker – Kurpark

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.12.2016
Heute würde man den früheren „Lindenacker“ südlich der katholischen Pfarrkirche als Streuobstwiese bezeichnen, berichtet Archivar Eugen Thomma.

Ob dort wirklich die namensgebende Gerichtslinde stand, unter der das Dorfgericht getagt hat, weiß man nicht mit Sicherheit. Dass aber auf dem Lindenacker jährlich Märkte stattfanden, bei dem so manches Rind und mancher Ochse den Besitzer wechselten, ist belegt.

Als Oberstdorf sich zum Beginn des 20. Jahrhunderts gewaltig nach Süden ausdehnte, wurde dieser zentrale Platz als Standort einer dringend notwendigen Kureinrichtungen – eines Kurplatzes und eines Kurhauses – interessant. Angesparte Gelder wurden 1922 geschickt beim Kauf des Grundes angelegt, gerade noch vor der Entwertung durch die Inflation. Der Grundstein für den Kurpark war gelegt.

Die folgenden Jahre galten der Gestaltung des Platzes, auf dem ursprünglich der Bau des Kurhauses geplant war. Weil der Sitzungssaal des Rathauses, der den Gästen als Lesesaal diente, 1924 zum Schulsaal der privaten Realschule wurde, entstand 1925 im Kurpark ein schmuckes Holzhäuschen, das als Lesehalle diente.

Die gelegentlich auf dem Marktplatz abgehaltenen Standkonzerte – anfänglich von Militörkapellen, dann von der Musikkapelle Oberstdorf – konnten nun am neuen Kurplatz stattfinden. In dem 1927 von Zimmermeister Hans Haneberg erbauten runden Pavillon bot die Musikkapelle Oberstdorf künftig in der Sommersaison täglich ein Konzert. Das Repertoire der Musiker war so umfangreich, dass erst nach vier Wochen ein Musikstück wiederholt wurde.

Im Jahr 1933 verbot die Regierung das Konzertieren von Amateuren während Berufsmusiker arbeitslos waren. Im Rahmen der „Arbeitsschlacht“, wie diese Maßnahme pathetisch genannt wurde, hatte die Gemeinde ein Orchester von Berufsmusikern einzustellen. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, aber auch noch im Rahmen der Arbeitsschlacht, entstand 1936 / 1937 an der Westseite des Kurparks die Wandelhalle. Dort konnten die flanierenden Gäste auch bei Regen dem Kurkonzert lauschen.

Gab die Kurkapelle unter Leitung von Josef Scharrer im Sommer 1942 noch 150 Konzerte, wurden im August 1943 die letzten Musiker zur Wehrmacht einberufen. Die Öffnungen der Wandelhall nach Süden wurden mit Bretterwänden zugenagelt. Dahinter entstand ein Lagerplatz für Möbel von nach Oberstdorf evakuierten Familien aus bombenbedrohten Städten. Bis Anfang der 1950er Jahre dauerte dieser Zustand an.

Ende der 1940er Jahre behalf sich die Kurverwaltung mit Schallplattenkonzerten. Nur mit Hilfe von auswärts konnte 1950 die Musikkapelle die Lücken in den eigenen Reihen, die der Krieg geschlagen hatte, schließen und wieder Konzerte veranstalten.
Wohl mehr als tausend Menschen waren es, die nach der langen musiklosen Zeit im Park den Sonntagskonzerten lauschten.
Oberstdorf entsprach dem Wunsch der Gäste nach mehr Musik. Eine Kurkapelle mit zwölf Musikern unterhielt künftig vormittags das dankbare Publikum. Die Musikkapelle gab ein Sonntagskonzert und überbrückte die freien Tage des Orchesters. Dies geschah alles im neuen Pavillon.
Die Zeit elte und das auch im Kurpark. Zusammen mit der Generalsanierung des Kurhauses erfuhr auch der Kurpark eine Erneuerung, die den Gästen den Aufenthalt auf dem ehemaligen Lindenacker noch angenehmer gestalten sollte.

Das Holzhäuschen, das als Lesehalle diente, wurde später abgebrochen und im Schulhof der Grundschule als Kindergarten wieder aufgebaut. Später war darin die Musikschule unterbracht. 2010 musste das Häuschen dann endgültig weichen.

Bild 1 Viehmarkt auf dem Lindenacker um 1910. In der Bildmitte
der Pfarrhof

Bild 2 Der Kurpark 1928: Links die Lesehalle, in der Mitte das
Lichtspielhaus und rechts der Musikpavillon

Pioniere des Skisprungs

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 05.10.2016
Erinnerungen von Archivar Eugen Thomma an Bruno Biehler, Heini Klopfer, Toni Brutscher und Sepp Weiler

Anläßlich des Grüntentages am 11. September berichtete die Tagespresse auch über das Jägerdenkmal auf dem "Wächter des Allgäus" und über dessen Planer.

Es jährte sich heuer zum 50. Mal der Todestag des Architekten Bruno Biehler. Biehler, selbst Leutnant im 3. Jägerregiment, entwarf dieses Mahnmal zum Gedenken an seine im Ersten Weltkrieg gefallenen rund 3.000 Regimentskameraden.
Bereits während des Krieges hatte er die Planung für den Soldatenfriedhof von Macarlau im Vasertal der Karpathen geschaffen, bei dessen Anlage der Oberstdorfer Holzbildhauer Wilhelm Math und der Hindelanger Kunstmaler Hermann Grosselfinger tätig waren.

Mich hat die Person des Architekten schon als junger Bursche fasziniert. Unsere Generation, die doch kaum Möglichkeit hatte ins Ausland zu kommen, konnte nur staunen, wenn man über Bühlers Reisen las. Indien, Ceylon, Java, China waren Ziele von ihm gewesen. Der Bericht über die Winterbesteigung des Fujiyama in Japan und seine Rückreise mit der Transsibirischen Eisenbahn im Mai 1914 fesselten mich.

Der Skipionier Bruno Biehler war auch in Oberstdorf kein Unbekannter. Bei den ersten Allgäuer Skimeisterschaften errang er auf der 1909 erbauten Haldenschanze mit einem Sprung auf 21 1/2 Metern den Titel des Allgäuer Meisters. Er war in der Nordischen Kombination der härteste Konkurrent des Eugen Heimhuber, der da für den Skiklub Oberstdorf den Titel sicherte.
Das Heimhuber-Foto von Biehlers Meistersprung an der Haldenschanze zeigt auch noch den damaligen Sprungstil, der ein möglichst aufrechtes Stehen verlangte.

Die Postkarte mit den Prinzregenten-Marken konnte ich vor etwa 30 Jahren von einem Franzosen erwerben. Sie ist in Esperanto geschrieben. Interessant ist dabei auf der Bildseite das Datum des Sprunges, der 2.Februar 1910.
Genau 40 Jahre später am 2.Februar 1950 gingen der Planer der Skiflugschanze Heini Klopfer und seine Kameraden Toni Brutscher und Sepp Weiler über diesen Bakken.
Wenige Tage später setzte der Österreicher Willi Gantschnigg dort mit 124 Metern eine neue Weltrekord-Marke. Ja, was für eine Steigerung hier am Ort in 40 Jahren!
Nach weiteren 65 Jahren liegt die Höchstweite bei 225 Meter, also Bruno Biehlers Weite um mehr als 200 Meter übertroffen.
Und wie weit wird es gehen auf der derzeit umgebauten Heini-Klopfer-Schanze?

Verkehrssicherheit: Überhängenden Bewuchs an Straßen und Wegen entfernen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.10.2016
Durch überhängende Äste und Sträucher wird der Verkehr auf Gehsteigen und Fahrbahnen behindert. Gerade Gehsteige sind durch herausragende Sträucher häufig fast nicht passierbar. Gleiches gilt für Straßen ohne Gehsteig, bei denen Sträucher oder Äste Sicht behindernd in die Fahrbahn ragen.

Ebenso tragen nur gut sichtbare Verkehrszeichen zur Verkehrssicherheit bei.

Der Markt Oberstdorf als Straßenbaubehörde hat für die Sicherheit auf öffentlichen Straßen zu sorgen und die Beseitigung von evtl. Gefahren zu veranlassen.
Grundstückseigentümer und Bürger des Marktes Oberstdorf werden daher dringend gebeten, den überhängenden Bewuchses vor dem Wintereinbruch zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass Verkehrszeichen gut sichtbar sind. Abgesehen von der Unzulässigkeit können Grundstückseigentümer zum Kostenersatz bei evtl. Schadensereignissen herangezogen werden.

Kontakt zum Marktgemeinderat

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.09.2016
Ab sofort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit allen Marktgemeinderatsmitgliedern direkt und zeitgleich eine Mitteilung zukommen zu lassen.

Auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de/politik/gemeinderat ist dafür ein entsprechendes Formular eingestellt. Dateien können mitgeschickt werden.

Dieses Portal ist nicht der offizielle Posteingang des Marktes Oberstdorf.
Die Kontakte zu den Mitarbeitern finden Sie auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de.

Grillen in freier Natur

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz (BayNatSchG) darf grundsätzlich jeder zum Genuss der Naturschönheiten und zur Erholung alle Teile der freien Natur ohne behördliche Genehmigung und ohne Zustimmung des Grundeigentümers oder sonstigen Berechtigten unentgeltlich betreten.

Darf man überall draußen in der Natur picknicken und grillen?
Dieses so genannte Betretungsrecht gilt jedoch nur für Freizeitgestaltung und Sportausübung, die dem Naturgenuss und der Erholung dienen. Das Entzünden und Betreiben offener Feuer zum Grillen oder als Lagerfeuer in der freien Natur ist mehr als nur ein „normales Betreten“ und wird daher nicht vom Betretungsrecht gedeckt. Dafür ist stets die Zustimmung des Grundstücksberechtigten - für das Sammeln von Brennholz im Wald auch die Zustimmung des Waldbesitzers - erforderlich.

Das Entzünden und Betreiben offener Feuer ist in Natur-, Wild- und Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich verboten. Die Schutzgebiete sind in der Regel beschildert. Alle Seitentäler südlich von Oberstdorf liegen jeweils in einem Landschaftsschutzgebiet, damit ist das Grillen in diesen Bereichen nicht erlaubt.
Wer gegen die naturschutz-, forst-, jagd-, wasser-, abfallrechtlichen oder Brandschutzbestimmungen oder die Anzeigepflicht bei Veranstaltungen verstößt, handelt ordnungswidrig und kann mit Geldbuße belegt werden.

Auch beim erlaubten Feuermachen sollte die allgemeine Verpflichtung zum Schutz der Natur beachtet werden (§ 1 BNatSchG). Verhalten Sie sich stets so, dass die Lebensgrundlagen für wild wachsende Pflanzen und wild lebende Tiere soweit wie möglich erhalten, nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt und gegebenenfalls wieder hergestellt werden.

  • Machen Sie keinen unnötigen Lärm.
  • Wählen Sie den Platz für eine Feuerstelle so, dass keine Brandgefahr für die Umgebung entstehen kann, mindestens 100 Meter von einem Wald und leicht entzündlichen Stoffen entfernt. Und mindestens fünf Meter von Gebäuden aus brennbaren Stoffen, vom Dachvorsprung ab gemessen mindestens fünf Meter von sonstigen brennbaren Stoffen. Suchen Sie möglichst einen Platz in der Nähe eines Gewässers, um Wasser zum Feuerlöschen zu haben.
  • Verwenden Sie als Brennstoff für das Grillfeuer nur Grillkohle, für Lagerfeuer nur trockenes Holz. Altöle, Altreifen oder Kunststoffe etc. dürfen keinesfalls verwendet werden.
  • Halten Sie das Feuer ständig unter Aufsicht. Löschen Sie es bei starkem Wind. Wenn Sie das Feuer verlassen, müssen Feuer und Glut ganz erloschen sein.
  • Wenn Sie den Platz endgültig verlassen, stellen Sie so weit wie möglich den Zustand her, wie er sein sollte.
  • Lassen Sie keine Abfälle, auch kein Brennmaterial, zurück. Seien Sie sich als echter Naturfreund nicht zu schade, auch einmal liegen gebliebenen Müll anderer zum nächsten Abfallbehälter mitzunehmen.

Jeder Einzelne von uns muss schonend mit Natur und Landschaft umgehen, damit wir und unsere Nachkommen auch in Zukunft darin Lebensgrundlage und Erholung finden können!

Öffentliche Grillplätze
Öffentliche Grillplätze gibt es in Altusried, Balderschwang, Betzigau, Immenstadt, Obermaiselstein, Oy-Mittelberg, Sonthofen, Weitnau und Wertach. In Oberstdorf ist kein Grillplatz ausgewiesen.