Aus der Gemeinde

Baustelle_Verkehrsschild-nach-stvo-nr-123-

Sperrung Plattenbichlstraße

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 16.09.2019
Im Bereich der Dummelsmoosbrücke ist die Plattenbichlstraße wie folgt gesperrt: Halbseitige Sperrung vom 16.09.2019 - 08.11. / Vollsperrung vom 17.09. bis 2.11.2019

Grund sind die Vorbereitungsarbeiten für den Neubau der Dummelsmoosbrücke.

Die Umleitung erfolgt über Plattenbichlstraße - Hermann-von-Barth-Straße - Holzerstraße - Färberstraße

Für Fußgänger: Dammweg Trettachstraße - Hermann-von-Barth-Straße

Einladung zum Bürgerdialog Mobilitätskonzept 2030

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 16.09.2019
Die Arbeiten zum Mobilitätskonzept 2030 für Oberstdorf haben bereits begonnen: Für die Planung und die Projektbegleitung wurden Fachexperten beauftragt.

Diese sind in enger Abstimmung mit einem Arbeitskreis, der aus ausgewählten Vertretern aus Verwaltung, Politik und Interessensvertretungen in Oberstdorf besteht. Aktuell wird insbesondere am Entwurf eines Planungs-Leitbildes gearbeitet, ebenso hat die Analysephase begonnen. Über den Sommer 2019 fanden dazu diverse Erhebungen statt.

Am 17. September, von 20 bis 22 Uhr, laden wir alle Bürgerinnen und Bürger Oberstdorfs zu einem „Bürgerdialog zum Mobilitätskonzept“ ins Oberstdorf Haus, Raum Breitachklamm, herzlich ein.

Informieren Sie sich über den Planungs- und Begleitprozess und bringen Sie selbst erste Ideen für die zukünftige Mobilität in Oberstdorf ein!

Programm:

• Vorstellung des beauftragten Fachteams
• Information über die Planungsschritte und den aktuellen Stand im
Gesamtprozess
• Dialog mit Ihnen: Sammlung von Wünschen, Anregungen, Lösungsvorschlägen etc.
• Information zu weiteren Bürgerbeteiligung

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen wenden Sie sich an: E-Mail: bauamt@markt-oberstdorf.de oder Tel. 08322 700-7508.

Skisprungstadion-foto-florian-speigl 01

Arbeiten im Skisprungstadion voll im Plan

Logo Bauprogramm NSWM 2021 Bauprogramm FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 11.09.2019
Viele Verbesserungen für den Sport und für die Besucher der Schanze

In der Audi Arena liefen die Bauarbeiten in den vergangenen Wochen auf Hochtouren. Mittlerweile sind die Rohbauten für den neuen Athletenbereich und die erweiterte Pumpstation in vollem Gange. Die Unterführung zum Schrägaufzug ist inzwischen fertiggestellt. Aktuell werden die Fundamente für den Neubau der beiden Kleinschanzen HS 25 und HS 42 sowie für das neue Windnetzsystem an der
Großschanze erstellt.
Die Neuerungen haben viele positive Auswirkungen auf den Leistungssport und damit auch für Oberstdorf und seine Bürger.

Trotz des wechselhaften Wetters der vergangenen Wochen gingen die Bauarbeiten an den Skisprunganlagen planmäßig voran. Nach umfangreichen Hangsicherungsmaßnahmen im Bereich der Kleinschanzen wird nun mit dem Neubau der HS 25 und HS 42 begonnen. Ein Neubau beider Schanzen war nötig geworden, da die Holzkonstruktionen durchgängig marode waren. Beide Kleinschanzen werden nun das gleiche Profil wie die anderen Schanzen erhalten, sodass erstmals in der Geschichte der Anlage alle Schanzen die gleiche Grund-Geometrie haben werden. Das ermöglicht einen reibungslosen Umstieg für den Springer-Nachwuchs auf größere Schanzen und damit bessere sportliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Auch der neue Athletenbereich neben den Schanzentürmen ist bereits gut zu erkennen. Er wird zukünftig neben beheizbaren Wachs- und Lagerräumen sowie Sanitärbereichen auch anforderungsbasiert abtrennbare Aufenthalts- und Aufwärmbereiche für die Athleten bieten. Damit werden sich die Bedingungen für Athleten, Trainer und das Servicepersonal im Vergleich zur bisherigen Situation mit temporären Behelfsbauten massiv verbessern.

Da alle fünf Schanzen den gleichen Auslaufbereich nutzen und häufig auf mehreren Anlagen gleichzeitig trainiert wird, kam es hier in der Vergangenheit immer wieder zu heiklen Situationen. Nach den Sprüngen von den Kleinschanzen galt es für den Springer-Nachwuchs, den Auslaufbereich der Großschanzen zu kreuzen, um zum Schrägaufzug zu gelangen. Erstmals wird die Anlage deshalb eine Unterführung erhalten, durch die die Athleten gefahrlos zum Schrägaufzug gelangen können.

Sicherheitstechnisch wird auch das neue Windnetz den sportlichen Betrieb maßgeblich optimieren. Bisher wurde ein Windnetz nur zur Vierschanzentournee temporär errichtet. Zukünftig wird ein festinstalliertes Windnetz für mehr Sicherheit und gleichbleibende Windbedingungen auch im Trainingsbetrieb sorgen, welches bei Bedarf ausgefahren werden kann.

Um die Trainingsausfallzeiten in der Übergangszeit von Sommer- auf Winterbetrieb möglichst kurz zu halten, muss auch die Beschneiungsanlage angepasst werden. Eine zusätzliche Pumpstation und ein unterirdisches Wasserbecken als Pufferspeicher werden die Schneeproduktion zukünftig absichern.

Mit den neuen Kleinschanzen, den neuen Banden an den Aufsprunghängen und dem neuen, architektonisch interessanten Athletenbereich wird sich das Gesicht der neuen Audi Arena spürbar verändern und die gesamte Anlage ein modernes Erscheinungsbild erhalten. Der Athletenbereich und der neue Schrägaufzug werden barrierefrei zugänglich sein, was auch bei Veranstaltungen und für den
Tourismus Verbesserungen bedeutet.

All diese Maßnahmen haben zum Ziel, den seit 2005 veränderten sportlichen Anforderungen gerecht zu werden, um den Status eines Bundesstützpunktes Ski nordisch beizubehalten und weiterhin Austragungsort der Vierschanzentournee bleiben zu können. Dadurch wird nicht nur die Springertradition in Oberstdorf weitergeführt und für die Zukunft aufgestellt, sondern auch das internationale Image des Ortes als Wintersport-Destination gestärkt.

Bild: Florian Speigl

112-Newsletter: SOS-EU-Alp App

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 10.09.2019
Information des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration

Mehr Sicherheit in den Bergen und eine schnellere Rettung von verunglückten Wanderern, Kletterern, Skifahrern und Mountainbikern – das ist das Ziel der neuen länderübergreifenden alpinen Notfall-App, der 'SOS-EU-Alp App'. Diese hat Staatsminister Joachim Herrmann als für den Rettungsdienst zuständiger Minister gemeinsam mit der Vorsitzenden des Bayerischen Kuratoriums für alpine Sicherheit, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter und dem Südtiroler Landesrat für Bevölkerungsschutz Arnold Schuler in Wörgl/Tirol vorgestellt.

Ab sofort kann die App auch in Bayern verwendet werden, bislang war sie nur in Tirol und Südtirol nutzbar. Die App ist ein großer Sicherheitsgewinn für alle, die in den Bergen unterwegs sind. Sie gibt den Nutzern hilfreiche Anweisungen, selbst wenn kein Netzempfang besteht. Nutzen auch Sie im Gebirge diesen digitalen Schutzengel für alle Bergfreunde! Die App können Sie ganz einfach über den für Ihr Endgerät passenden Appstore herunterladen.

NWM 2021 Logo

Volunteers gesucht

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 31.08.2019
Vom 23. Februar bis 7. März.2021 ist Oberstdorf nach 1987 und 2005 zum dritten Mal Ausrichtungsort der Nordischen Ski WM. 12 Tage lang sind Oberstdorf und die Region damit Mittelpunkt für Langläufer, Nordische Kombinierer und Skispringer aus aller Welt.

Um den Athleten und Zuschauern unvergessliche Momente zu bescheren ist eine aufwendige Organisation notwendig.
Dazu gehört auch die Organisation der vielen freiwilligen Helfer, ohne deren tatkräftige Unterstützung diese Veranstaltung nicht zu stemmen wäre.
Unsere Volunteers sind oft die ersten Ansprechpartner für Zuschauer, Funktionäre und Medienvertreter. Um Oberstdorf und die Region bestmöglich zu vertreten, sind freiwillige Helfer aus der Region – und damit auch aus Oberstdorf selbst – gefragt.

Du bist begeisterter Wintersport-Fan, möchtest dich ehrenamtlich engagieren, in erster Reihe bei der WM 2021 in Oberstdorf dabei sein und damit aktiv zum Gelingen der Veranstaltung beitragen?
Dann bewirb dich als Volunteer und schick uns eine E-Mail mit deinen Kontaktdaten an info@oberstdorf2021.de .

Wir freuen uns auf viele neue Gesichter aus der Region für unser großes Helferteam!

Skisprung-Flair auf neuem Kinderspielplatz

Sportstätten Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 22.08.2019
Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten kommen zukünftig auch kleine Skisprungfans voll auf ihre Kosten: Der neue Kinderspielplatz am Fuße der Heini-Klopfer-Skiflugschanze wird am Wochenende erstmalig freigegeben.

Neben einem Klettergerüst und einer Korbschaukel können sich
große und kleine Kinder außerdem auf etwas ganz Besonderes
freuen.
Beim Spielen auf der neuen Rutsche kommt dank des innovativen
Flugschanzen-Designs echtes Skisprungfeeling auf.
Ein weiteres Highlight ist der Balance- und
Geschicklichkeitsparcours der, ganz im Stil des echten
Skisprungtrainings, Gleichgewicht und Koordination schulen soll.
Dank farbenfroher Wipptiere kommen auch die kleinsten
Spielplatzbesucher nicht zu kurz.
Der potentielle Skisprungnachwuchs kann sich somit nach
Herzenslust austoben, während die Erwachsenen eine kleine
Stärkung im Café zu sich nehmen.

Die Nutzung des Kinderspielplatzes ist kostenlos und rundet einen
Besuch der beeindruckenden Oberstdorfer Skiflugschanze ab.
Vom Parkplatz aus kann er bequem mit dem Schrägaufzug erreicht
werden und bietet auch einen schönen Einstieg in die Umrundung
des Freibergsees.

Alle Informationen zur Heini-Klopfer-Skiflugschanze finden Sie
unter www.skiflugschanze-oberstdorf.de.

Geschwindigkeitsbeschränkung in der Rubinger Straße

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 21.08.2019
Das Landratsamt Oberallgäu hat für die Kreistraße OA4 eine verkehrsrechtliche Anordnung erlassen. Im Bereich zwischen Schule (Gymnasium) und Ortsausgang ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit ab sofort auf 30 km/h festgelegt.

Generalsanierung Grundschule Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 21.08.2019
Die Planung für die Generalsanierung der Grundschule ist weit fortgeschritten. Im September beschäftigt sich der Marktgemeinderat in öffentlicher Sitzung mit der Planung und den Sanierungskosten, um den Baubeschluss zu fassen.

Dann kann die Verwaltung die Zuschüsse beantragen.

Bis es zu ersten Planungsergebnissen kommt, gibt es einen langen Vorlauf. Bereits im Jahre 2018 wurde ein öffentliches Vergabeverfahren durchgeführt, um die Planungsaufträge vergeben zu können.
Im Anschluss entwickelten die Nutzer und Planer gemeinsam in mehreren Workshops ein Raumkonzept um möglichst alle pädagogischen Erfordernisse und Wünsche von Schule und Hort zu berücksichtigen. Das pädagogische Konzept sieht eine Integration des Hortes in das Raumkonzept der Grundschule vor.

Mit dem Umbau der Grundschule entstehen so genannte Lernhäuser für jede Jahrgangsstufe. Neben drei Klassenräumen, mit Marktplatz, Differenzierungs- und Lehrerteamraum ist in jedem Lernhaus auch ein eigenes WC vorgesehen. Mit dem neuen Konzept soll ein zeitgemäßes Lernen ermöglicht werden.

Ebenso neu gestaltet wird der Hortbereich mit dem Speise- und Ruhebereich. Im Untergeschoss soll eine zentrale Umkleide entstehen.
Das Schulhaus wird künftig nur noch einen Eingang von Norden haben, direkt neben der neuen Pausenhalle / Aula.

Im Bauprogramm enthalten ist auch die Sanierung der Turnhalle, die um neue Umkleiden und Sanitärbereiche erweitert wird. Mit dem Abriss des Gebäudeteils zwischen Schule und Turnhalle entstehen zusammenhängende Freiflächen und die Pausenhöfe werden vereint. Im Süden werden neue Schulsportflächen angelegt.

Im Juli hat der Marktgemeinderat die Entwurfsplanung vom Gebäude und zur Gestaltung der Freiflächen gebilligt. Auf dieser Grundlage werden jetzt die Sanierungskosten ermittelt.
Der Förderantrag für die Generalsanierung soll im September gestellt werden. Nach Bewilligung der Förderung kann mit der Ausschreibung Bauleistung begonnen werden. Mit den Bauarbeiten kann in der 2. Jahreshälfte 2020 begonnen werden. Die Bauzeit ist mit 20 Monaten angesetzt. Während der Bauphase wird für die Schülerinnen und Schüler eine Containerschule im Fuggerpark errichtet.

Neubau der Dummelsmoosbrücke

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 21.08.2019
Nach dem Umbau der Wehranlage für die neue Wasserkraftanlage Illerursprung stellt der Neubau der Dummelsmoosbrücke die letzte Maßnahme zur Verbesserung des Hochwasserschutzes im Ortsbereich der Trettach dar.

Den Auftrag für den Brückenbau vergab der Marktgemeinderat im April 2019. Aufgrund von Lieferproblemen des Betonfertigteilherstellers ist eine Fertigstellung der Brücke in diesem Jahr jedoch nicht mehr möglich.

Der Bau-, Planungs-, Umwelt- und Liegenschaftsausschuss beschloss daher im Juli 2019, im Herbst nur die Straßenbauarbeiten an der Hermann-von-Barth-Straße abzuschließen.
Die Brücke soll erst im Frühjahr 2020 abgebrochen und erneuert werden. Dadurch wird eine Sperrung der Brücke über die Wintermonate vermieden.

Die Straßenbauarbeiten beginnen am 16. September. Dazu ist eine halbseitige Sperrung der Hermann-von-Barth-Straße und der Dummelsmoosbrücke am 16. und 17. September sowie vom 3. Oktober bis 8. November erforderlich. Eine barrierefreie Bushaltestelle und die Errichtung der Fundamente für die Behelfsbrcke sind hier der Grund für die Sperrung. Der einfahrende Verkehr wird über die Umleitung Trettachstraße – Gartenstraße - Nebelhornstraße – Plattenbichlstraße geführt. Der ausfahrende Verkehr läuft über die Hermann-von-Barth-Straße. Fußgänger können in dieser Zeit die Brücke queren. Die Bushaltestelle wird in die Trettachstraße verlegt.

In der Zeit vom 18. September bis 2. Oktober ist die Dummelsmoosbrücke für den gesamten Verkehr gesperrt. In dieser Zeit werden je vier Bohrpfähle west- und ostseitig der Brückenauflager eingebracht. Die Umleitung erfolgt dann in beide Richtungen über Trettachstraße – Gartenstraße – Nebelhornstraße – Plattenbichlstraße. Fußgänger können in dieser Zeit die Brücke queren. Die Bushaltestelle wird in die Trettachstraße verlegt.

Dummelsmoosbrücke und Hermann-von-Barth-Straße sind in der Winterpause, vom 8. November bis voraussichtlich 1. März, in beide Richtungen frei befahrbar.

Geplant ist, die Arbeiten im März 2020 wieder aufzunehmen. Der Termin ist jedoch abhängig von der Witterung. Die Maßnahme umfasst die Erstellung einer Behelfsbrücke, den Abbruch der bestehenden und die Fertigstellung der neuen Brücke sowie die Wiederherstellung der
Straße. Rund vier Monate sind für diese Arbeiten eingeplant. Der Verkehr wird in diesem Bauabschnitt über Hermann-von-Barth-Straße – Plattenbichlstraße umgeleitet. Fußgänger, Radfahrer, Viehtrieb und Rettungsdienste können die Behelfsbrücke nutzen.

Ehrenamtskarte

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 21.08.2019
Eine sichtbare, greifbare Anerkennung für besonders aktive Oberstdorferinnen und Oberstdorf gab es mit der Verleihung der Ehrenamtskarte 2019.

Zum siebten Mal gibt es vom Landkreis diese Karte, die zwei Jahre gilt und ihren Besitzern den ermäßigten oder kostenlosen Eintritt in den unterschiedlichsten Einrichtungen von Bergbahnen über Bäder gewährt.
Der stellvertretende Landrat Alois Ried hob die Bedeutung des Ehrenamtes hervor. Fast jeder zweite engagiere sich ehrenamtlich und die von den Vereinen getragenen Aufgaben in Kultur, Sport und Sicherheit seien ein wichtiger Bestandteil des Dorflebens.

Ticketverkauf für die Winterhighlights begonnen

Logo Weiss Audi Arena Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 21.08.2019
Mit dem Auftaktspringen der 68. Vierschanzentournee, dem Nordic Weekend und dem FIS Weltcup Skifliegen stehen wieder hochkarätige Sportveranstaltungen im Allgäu auf dem Programm.

Der traditionelle Auftakt der Vierschanzentournee wird auch in diesem Jahr in der Audi Arena für ein volles Haus sorgen und zehntausende Zuschauer in seinen Bann ziehen. Die Auftaktveranstaltung in Oberstdorf findet in diesem Jahr am 28./29. Dezember unter dem Schattenberg statt.
Das „Nordic Weekend“ (24. bis 26. Januar 2020) mit jeweils einem Doppel-Weltcup in der Nordischen Kombination sowie der LangläuferInnen verspricht gleich doppelt Spannung, sind es doch auch die Testwettkämpfe auf den neuen Loipen im Langlaufstadion Ried für die WM 2021.
Den Abschluss bilden die Skisprung Damen bei ihrem Weltcup auf der Großschanze in der Audi Arena vom 31. Januar bis 2. Februar 2020.
Der Ticket-Vorverkauf für alle Winterhighlight-Veranstaltungen hat begonnen.
Für die Vierschanzentournee sind zunächst nur die 2-Tages-Pässe im Verkauf, Einzeltickets sind dann ab 21. Oktober erhältlich.
Für das Nordic Weekend (FIS Weltcup Nordische Kombination + FIS Weltcup Langlauf) und den FIS Weltcup der Damen im Skispringen können alle Kategorien, auch die begehrten Einzel-Tickets, bereits erworben werden.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sowie Preise und Ticket Online Shop finden Sie unter www.arena-ticket-allgaue.de.

Wildschadensmeldung bis 1. Oktober

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 21.08.2019
Für Schäden im Wald, die das Schalenwild (Reh-, Rot- und Gamswild) während des Sommers 2019 verursacht hat, ist der 1. Oktober ein wichtiges Datum. Bis dahin sollten betroffene Waldbesitzer ihre Schäden bei der Gemeinde schriftlich melden.

Erforderlicher Inhalt einer Schadensmeldung sind folgende Angaben:
• Wann ist der Schaden festgestellt worden?
• Wo ist der Schaden entstanden (Flurnummer des Grundstückes)?
• Umfang des Schadens, Schadensart, Anzahl der Pflanzen/Bäume, Schadenshöhe.

Eine lediglich vorsorglich zur Fristwahrung erfolgte Schadensmeldung genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht.

Das Formblatt zur Schadensmeldung ist auf der Homepage des Marktes Oberstdorf unter www.markt-oberstdorf.de/rathaus/bauamt/liegenschaften abrufbar. Ein detailliertes Merkblatt über die Geltendmachung eines Wildschadens im Forst liegt bei der Gemeindeverwaltung im Oberstdorf Haus, Liegenschaften, auf und ist ebenfalls im Internet auf der Homepage des Marktes eingestellt.

Jeder Schaden ist dem Markt Oberstdorf zu melden. Die Meldung ist Voraussetzung für das anschließende Verfahren der Schadensabwicklung. Ziel des Verfahrens ist, den Schaden einvernehmlich zwischen dem Geschädigten und Ersatzpflichtigen abzuwickeln. Sofern keine gütliche Einigung gefunden und ein Schadensschätzer bzw. Gutachter notwendig wird, entstehen Kosten. Diese sind im Verhältnis zur Schadenshöhe oft unverhältnismäßig hoch.

Wenn sich Geschädigter und Ersatzpflichtiger über den Schadensersatz direkt gütlich geeinigt haben, ist die Information über den Schaden an die Gemeinde ausreichend.

Schadensmeldung an:
Markt Oberstdorf
- Liegenschaften -
Prinzregenten-Platz 1
87561 Oberstdorf

Wasserversorgung_Tiefbauarbeiten_2019

Erneuerung Wasserleitungsnetz Oberstdorf - Tiefbauarbeiten -

Logo WVO Wasserversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 21.08.2019
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Tiefbauarbeiten

Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH (WVO) ist Ihr kompetenter Partner rund um das Thema Trinkwasser. Die Hauptaufgaben des modernen und serviceorientierten Trinkwasser-Versorgungsunternehmens bestehen in der Gewinnung, Speicherung von frischem Wasser höchster Qualität und der Verteilung in Oberstdorf mit den Ortsteilen Kornau, Tiefenbach und Schöllang sowie Teilbereiche im Oytal und Trettachtal. Ohne weitere Aufbereitung kommt das Trinkwasser direkt aus fünf Tiefbrunnen im Gewinnungsgebiet Christlessee. Weiterhin sorgt die Wasserversorgung Oberstdorf für die Errichtung und den Unterhalt der erforderlichen technischen Anlagen und Einrichtungen.

Warum wird aufgegraben?
Die Wasserversorgung Oberstdorf arbeitet intensiv daran, das Wasserleitungsnetz den heutigen Anforderungen anzupassen. Daher ist ein Leitungsaustausch - verbunden mit Tiefbauarbeiten - unumgänglich. Häufig ist die WVO selbst der Maßnahmenträger und stimmt sich dann mit den anderen Sparten wie Strom, Telekom, Breitband, Gas, usw. ab. Ziel ist es, soviel Sparten wie möglich in einem Schritt mit zu erneuern.

Warum ausgerechnet in der Saison?
Tiefbauarbeiten können nur in der frostfreien Zeit durchgeführt werden. Es ist in den Wintermonaten nicht möglich Verfüllmaterial und Asphalt bei Minustemperaturen einzubauen. Sand und Kies können nicht richtig verdichtet werden, Setzungen sind die Folge.
Erfahrungsgemäß sind Tiefbauarbeiten von April (Weißer Sonntag) bis Mitte November (je nach Wetterlage) möglich. In diesen rund sieben Monaten müssen die erforderlichen Aufgaben erledigt werden.

Warum wird gerade bei uns gebaut und nicht erst wo anders?
Bei der Terminplanung sind viele Faktoren zu berücksichtigen, wie andere Baustellen, bestehende Umleitungsstrecken, Rettungswege, Verfügbarkeit von beauftragten Tiefbaufirmen, Geschäfte, Vermieter, Haupt- und Nebensaison, Terminierung mit anderen Spartenträgern etc.

Stehen die Monteure nur herum?
Werden PE-Leitungen verlegt, werden sie in einem speziellen Schweißverfahren verbunden. Bei jeder Schweißung wird das Material soweit erhitzt, das sich die Rohrstücke und Formteile unlösbar miteinander verbinden. Nach dem Schweißen müssen die Verbindungen abkühlen. Je nach Rohrdurchmesser kann das bis zu 45 Minuten pro Schweißung dauern. In dieser Zeit darf das Rohr nicht bewegt oder erschüttert werden. Es ist notwendig, dass ein Monteur die Abkühlzeit überwacht.

Immer wieder Löcher auf, Löcher zu?
In der Regel werden die Leitungen erneuert. Die bestehenden Leitungen müssen solange aufrecht erhalten bleiben, bis die neuen in Betrieb genommen werden können. Folgende Vorgehensweise ist dafür nötig:
• Die zu erneuernde Versorgungsleitung wird auf einer Seite vom Leitungsnetz getrennt. Dies ist der Anschlusspunkt für die neue Versorgungsleitung.
• Die neue Versorgungsleitung wird verlegt. An deren Ende wird ein Spülstück für die Wasserprobe sowie die Druckprüfung eingebaut.
• Die Versorgungsleitung wird eingesandet und der Graben muss wieder verfüllt werden.
• Die Leitung wird gespült und es wird eine Wasserprobe zur Untersuchung in ein Labor gegeben. Bei einwandfreiem Laborergebnis (nach ca. drei Tagen) kann mit der Erneuerung der Hausanschlussleitungen begonnen werden.
• Die Hausanschlussleitung beginnt mit einem Schieber an der Versorgungsleitung und endet mit der Wasserzähleinrichtung. Oftmals sind kleinere Umbau-maßnahmen an der Hausinstallation notwendig um die Wasserzählanlage wieder an den Bestand anzuschließen. Nicht selten sind die Hausanschlussleitungen überbaut und können nur mit erhöhtem Aufwand erneuert werden. Ausgebaute Keller und verkleidete Zähleinrichtungen erschweren ebenfalls das Vorgehen.
• Ist die Anschlussleitung erneuert, muss die alte Hausanschlussleitung zurückgebaut werden. Hierzu ist es notwendig die alte Leitung an der alten Versorgungsleitung zu trennen. Dies erfordert eine erneute Aufgrabung.
• Dieses Vorgehen wiederholt sich bei fast jedem zu erneuerndem Hausanschluss.
• Sind weitere Spartenträger beteiligt, wiederholt sich das Prozedere in ähnlichem Umfang.

Umleitungen durch Wohngebiete?
Gemeinsam mit dem Ordnungsamt werden entsprechende Umleitungsstrecken bestimmt und entsprechend ausgeschildert. Dabei führen die Umleitungen in der Regel über die Hauptverkehrswege. Ortskundige nutzen jedoch die Abkürzungen durch die Wohngebiete. Dieses Verhalten lässt sich leider nicht verhindern, auch wenn es für Unmut bei den betroffenen Anwohnern sorgt.

Warum Vollsperrungen?
Vollsperrungen sind dann notwendig, wenn der Verkehr nicht mehr gefahrlos an der Baustelle vorbeifahren kann.
Für die Tiefbauarbeiten muss ein gewisser Arbeitsbereich freigehalten werden. Das dient zum Schutz der Arbeiter und beinhaltet den notwendigen Arbeitsraum für die Maschinen und Baufahrzeuge (z.B. Schwenkbereich eines Baggers).
Es gestaltet sich häufig schwierig, alle diese Vorschriften einzuhalten. Denn es ist der Wasserversorgung Oberstdorf ein Anliegen, die Einschränkungen für Anwohner und Gäste so gering wie möglich zu halten, z. B. bei der Anfahrbarkeit der Grundstücke. Gewisse Behinderungen oder Einschränkungen lassen sich bei einer Tiefbaumaßnahme jedoch nicht verhindern.

Kein Plan? Warum geht es so langsam? Faule Bagage!
Solche und weitere Aussagen, auch Beschimpfungen, Diskussionen und Beschwerden belasten unsere Mitarbeiter und sorgen für zusätzlichen Arbeitsaufwand bei den
Verantwortlichen. Hier wird übersehen, dass ein sehr hoher Organisations- und Planungsaufwand hinter einer Maßnahme steht und den Monteuren hohes Engagement abverlangt wird.

Die Bürgerinnen und Bürger nehmen es als selbstverständlich wahr, dass das Wasser in bester Qualität, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, zur Verfügung steht.
Und das ist auch der Anspruch der Wasserversorung Oberstdorf an sich selbst, darum:
• Versorgungsunterbrechungen werden so kurz wie möglich gehalten
• Einen Bereitschaftsdienst ist rund um die Uhr besetzt
• Im Störfall werden die Mitarbeiter auch außerhalb der Arbeitszeit (nachts, an Wochenenden und Feiertagen) zu Einsätzen herangezogen.

Kontakt
Wasserversorgung Oberstdorf GmbH
Nebelhornstraße 51-53
87561 Oberstdorf
Tel.: 08322 911-0
Fax: 08322 911-198
Email: info@wasserversorgung-oberstdorf.de

Störmeldestelle, Notfallnummer
Im Störungsfall erreichen Sie die WVO unter
Tel. 0163 3191114 täglich rund um die Uhr.

Bild:
Die blaue Leitungen sind die Wasserversorgung mit einem Hausanschluss. Viele Leitungen andere Sparten liegen in der Straße, die alle freigelegt und nicht beschädigt werden dürfen. Hier ist ein hohes Maß an Handarbeit erforderlich.

Bauern- und Käsemarkt am 29. September

Oberstdorf Haus OTG (Oberstdorf Tourismus GmbH)
via Markt Oberstdorf
am 21.08.2019
Wir laden Sie ein zu einem besonderen Bummel durch Oberstdorf. Spezialitäten aus der Region & Live-Musik im Kurpark:

11 Uhr Musikkapelle Oberstdorf
13 Uhr Trio „Dreikant“
15 Uhr Quintett „Uifach so“

Vom Oberstdorf Haus bis hin zum Marktplatz!

Chiemgauer Volkstheater: Ernis heiße Spur

Oberstdorf Haus OTG (Oberstdorf Tourismus GmbH)
via Markt Oberstdorf
am 21.08.2019
Erni hat eine Spur aufgenommen... hängt doch im Wohnzimmer ihrer Herrschaft, Astrid von Wanzenried, ein noch nicht ganz trockenes Ölbild – ein echter Gauguin!?

Kommissar Grimm und seinem Gehilfen Zeiserl kommt das Ganze auch spanisch vor und er verfolgt mit Erni die Spur bis zu einem überraschenden Ende!

26. September, 20 Uhr, Oberstdorf Haus

Stephan Zinner – Raritäten

Oberstdorf Haus OTG (Oberstdorf Tourismus GmbH)
via Markt Oberstdorf
am 21.08.2019
Wo sind all die Bienen hin? Wo verstecken sich die guten Schiebertänzer? War früher alles besser? Auf gar keinen Fall – lautet die Antwort.

Doch ein paar Dinge vermisst er dann schon, der Chiemgauer Zinner... und mit diesem Programm macht er sich auf die Suche nach Seltenem, Wertvollem, Liebgewonnenem.

19. September, 20 Uhr, Oberstdorf Haus

Das Zämed duss Outdoorfestival

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 21.08.2019
Auch dieses Jahr haben Besucher des Zämed duss Outdoorfestivals von 3. bis 6. Oktober die Möglichkeit, sich in verschiedenen Sportarten auszuprobieren und dabei gemeinsam mit anderen Bergliebhabern einen respektvollen Umgang mit der Natur zu pflegen.

Unter dem Motto „Zusammen draußen sein“ wird das Miteinander nicht nur bei Gipfelwanderungen, Mountainbike-Touren, Trailrunning-Workshops, Klettersteigkursen, Gleitschirmfliegen oder Yoga großgeschrieben sondern auch beim gemütlichen Zusammensein während des abwechslungsreichen Rahmenprogramms. Neben sportlichen Angeboten wie Wander- und Klettersteigtouren, Gleitschirmfliegen, E-Bike- und Segway-Touren, Nordic Walking, Golf, Yoga im Park und diversen Fitness-Kursen steht beispielswiese eine Nachtführung durch die Breitachklamm, eine der tiefsten Schluchten Europas, auf dem Programm. Auf Grenzgänger – im wahrsten Sinne des Wortes – wartet die Eddie Bauer 12-Stunden-Wanderung entlang der österreichischen Grenze auf dem Fellhorngrat, von dem Wanderer beeindruckende Ausblicke auf die atemberaubende Natur genießen. Nicht nur die ersten Sonnenstrahlen locken Frühaufsteher bei der Sonnenaufgangstour über das Riedbergerhorn zum Ochsenkopf, sondern auch die wohltuende Ruhe früh morgens am Berg.

Eine optimale Möglichkeit die Liebe zum Sport und zur Natur zu vereinen bietet das „Plogging“. Dieser Trend aus Schweden setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: zum einen aus Jogging, zum anderen aus „plocka“, also dem Aufsammeln von Müll entlang der Laufroute, und setzt so ein Zeichen für ein besseres Bewusstsein für eine sauberere Umwelt.

Ein spezielles Programm erwartet auch die kleinen Gäste: Kinder ab sechs Jahren haben die Möglichkeit beim „Wilderlebnistag“ alte Fähigkeiten zu erlernen, zum Beispiel wie man ohne Hilfsmittel Feuer macht, Brot über dem offenen Feuer bäckt, Schutzhütten baut oder Werkzeuge aus natürlichen Materialien fertigt. Kinder ab zwölf Jahren können beim Canadier-Rafting auf der Iller ihre Teamwork-Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Neben dem Aktiv-Programm rundet ein Rahmenprogramm aus Konzerten von Allgäuer Bands sowie Reisevorträgen und Filmvorführungen zum Thema Berge das Programm ab. Darüber hinaus können sich Besucher auf dem Festivalgelände beispielsweise an dem knapp acht Meter hohen Kletterturm, einem Gleitschirmflug-Simulator oder auf dem Pump-Track, eine Wellenbahn für Mountainbiker, Laufräder und Scooter, ausprobieren.

Der Eintritt zum Festivalgelände und zur Eventbühne ist frei.
Weitere Informationen zum Zämed duss Outdoorfestival sowie zum detaillierten Programm und Anmeldung unter www.zämed-duss.de.

Landkreis Oberallgäu will „digitale Bildungsregion“ werden

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 20.08.2019
Bewerbungskonzept zur Weiterentwicklung eingereicht

Im Jahr 2016 zeichnete das Kultusministerium den Landkreis Oberallgäu als „Bildungsregion“ aus. Die Verleihung dieses Qualitätssiegels bleibt für den Landkreis ein stetiger Anreiz, die Bildungslandschaft vor Ort immer weiter voran zu bringen. Denn die lebenslange und ganzheitliche Bildung hat hier einen hohen Stellenwert.

Das Oberallgäu verfügt bereits über eine reichhaltige und differenzierte Bildungslandschaft. „Unser Ziel ist es, uns immer wieder auf ein Neues als attraktiven Bildungsstandort weiter zu entwickeln, damit aktuelle Entwicklungen nicht an uns vorbeigehen“, so Landrat Klotz. Ein wesentlicher Baustein in der sich stetig wandelnden Welt ist zweifelsohne die schnell voranschreitende Digitalisierung.

Mit dem Bewerbungskonzept zur digitalen Bildungsregion zeigt der Landkreis insbesondere einen aktuellen Überblick über die vorhandenen Angebote auf und macht bereits bestehende Netzwerke sichtbar. Darüber hinaus werden auch die vielfältigen Anstrengungen im Bereich Digitalisierung in den einzelnen Institutionen und Einrichtungen dargestellt.
Die neuen Medien ermöglichen eine kontinuierliche Weiterentwicklung und vielfältige Nutzungspotentiale im Bereich der lebenslangen Bildung. Ziel ist es, die Bildungslandschaft im Oberallgäu so zu gestalten, dass sich alle Menschen gut in einer digitalisierten Welt zurechtfinden. Darüber hinaus sollen sie auch an der Entwicklung des digitalen Zeitalters bestmöglich teilhaben. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Landkreis in den nächsten Jahren auch weiterhin große Anstrengungen aufbringen.

Das Bewerbungskonzept können interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure direkt auf der Homepage des Landkreises (www.oberallgaeu.org/bildungsregion) herunterladen oder über das Bildungsbüro erhalten (08321 612 143 bzw. bildungsbuero@lra-oa.bayern.de).

Frank Jost_2019

Frank Jost ist neuer Tourismusdirektor

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 20.08.2019
Frank Jost übernimmt als Tourismusdirektor ab 1. Oktober 2019 die Leitung von Tourismus Oberstdorf.

Nach intensiver Suche hat der Marktgemeinderat in seiner Sitzung am 30. Juli 2019 diese Entscheidung getroffen. Zusätzlich leitet der Diplom-Betriebswirt (FH) als Geschäftsführer die Oberstdorf Tourismus GmbH (OTG). Der Anstellungsvertrag ist zunächst befristet auf zwei Jahre.

Jost hat an der Hochschule Kempten Tourismus mit den Schwerpunkten Destinationsmanagement und regionale Tourismuswirtschaft studiert und anschließend ein Master-Studium abgeschlossen. Er war über 15 Jahre in leitender Position im Bodensee-Tourismus tätig, u.a. 13 Jahre als Tourismuschef der Gemeinde Langenargen und zuletzt seit Februar 2019 als Leiter des Fachbereiches Tourismus und Stadtmarketing in Sigmaringen.

Der 45-jährige, verheiratete Familienvater ist passionierter Wintersportler, Radfahrer und geht gerne zum Wandern in die Berge. „Ich kenne Oberstdorf seit meinem Studium vor 20 Jahren in Kempten und bin mit meiner Familie mehrmals jährlich hier. Ich habe in dieser Zeit die touristische Entwicklung mit verfolgt und freue mich, den Tourismus in Oberstdorf zusammen mit meinem Team, dem Gemeinderat und Bürgermeister, den touristischen Leistungsträgern und den Bürgerinnen und Bürgern Oberstdorfs weiterzuentwickeln.”

Handbuch für Klimaschutz im Alltag

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 14.08.2019
Das Klimasparbuch Oberallgäu-Kempten ist in allen Oberallgäuer Kommunen erhältlich. Die Broschüre nimmt Sie mit in eine grüne Zukunft: mit vielen Infos, Handlungsvorschlägen und zahlreichen regionalen Einkaufsgutscheinen für klimafreundlichen Konsum.

„In Zeiten hitziger Diskussionen um den Klimaschutz bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern mit dem Klimasparbuch alltagstaugliche Anregungen für ein klimabewußtes Leben. Konkretes Handeln wird mit dieser attraktiv gestalteten Broschüre ganz einfach.“ freut sich Landrat Anton Klotz über das neu erschienene Klimasparbuch.

Informieren – motivieren – ausprobieren: diese Idee steckt hinter dem Klimasparbuch. Auf 112 Seiten regt das Büchlein dazu an, Klimaschutz aktiv in den Alltag zu integrieren. Zahlreiche Klimatipps, die auf das Oberallgäu und Kempten zugeschnitten sind, und 39 regionale Einkaufsgutscheine geben den Anstoß, Neues auszuprobieren: Sei es ein Einkauf im Unverpackt-Laden, eine Probefahrt mit dem E-Auto oder ein Bio-Kaffee auf der Fairtrade-Alpe.

Und dabei wird deutlich: Klimaschutz macht Spaß und erhöht die Lebensqualität. Die motivierenden Tipps und Gutscheine zeigen, dass jeder dem Klimawandel etwas entgegen setzen kann -ohne Verlust an Lebensqualität und mit oft nur minimalem Aufwand.
Zudem informiert das Klimasparbuch über die Klimaschutzarbeit des Landkreises Oberallgäu und der Stadt Kempten im Rahmen der „Masterpläne 100% Klimaschutz“ Die ehrgeizigen Klimaziele sowie Klimaschutzprojekte auf dem Weg dorthin werden anschaulich und leicht verständlich erläutert und verdeutlichen das Engagement für und den Stellenwert von Klimaschutz im Landkreis Oberallgäu und der Stadt Kempten.

Das Klimasparbuch ist ein Kooperationsprojekt des Klimaschutzmanagements des Landkreises Oberallgäu und der Stadt Kempten sowie der Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten und der Regionalentwicklung Oberallgäu. Es ist kostenlos im Landratsamt Oberallgäu, bei der Stadt Kempten sowie in den Rathäusern aller Kommunen im Oberallgäu erhältlich.

Oberstdorf und Leistungssport - eine starke Verbindung

Logo Bauprogramm NSWM 2021 Bauprogramm FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 14.08.2019
Baumaßnahmen an den Sportstätten kommen allen zugute.

Seit vielen Jahrzehnten ist Oberstdorf eng mit dem Thema Sport verbunden. Dies gilt nicht nur für den Breiten- und Hobbysport, sondern auch für den Leistungssport. Mit mehreren Bundesstützpunkten des Wintersports und einer langen Geschichte ausgetragener Wintersportveranstaltungen auf höchstem Niveau ist Oberstdorf ein kompetenter und wichtiger Partner des Leistungssports und nicht zuletzt deshalb international bekannt. Dieser Status hat zudem einen großen Effekt auf viele Bereiche des Dorflebens – von der Infrastruktur über die Bildung bis hin zum Vereinswesen.

Oberstdorf beheimatet insgesamt fünf Bundesstützpunkte für die Wintersportarten Ski Nordisch, Ski Alpin, Ski Freestyle, Snowboard und Eiskunstlauf. Allein im Bereich Ski Nordisch leben und trainieren in Oberstdorf derzeit ein Drittel der Bundeskaderathleten. Neben Oberhof, Oberwiesenthal, Ruhpolding und Hinterzarten gilt die Gemeinde als eine der zentralen und bedeutendsten Bundesstützpunkte Ski Nordisch. Mit bis zu fünf Weltcupveranstaltungen pro Jahr ist Oberstdorf zudem der Bundestützpunkt mit den meisten internationalen Wettbewerben.

Im Nachwuchsbereich werden viele Kinder und Jugendliche innerhalb der Skiclubs durch hervorragend qualifizierte Trainer ausgebildet und an den Skisport herangeführt.

Als eine der führenden touristischen Destinationen Deutschlands ist Oberstdorf jedes Jahr Gastgeber für mehr als 500.000 Besucher aus aller Welt mit insgesamt 2,6 Millionen Übernachtungen. Die internationale Beliebtheit des südlichsten Kur- und Erholungsortes Deutschlands ist neben der einzigartigen Naturlandschaft zu einem wesentlichen Teil auch auf die Bekanntheit und das Image als gastfreundliche und vielseitige Urlaubsdestination zurückzuführen, die durch die Weltklasse-Leistungen der Oberstdorfer Sportler und die zahlreichen Weltcups und Weltmeisterschaften maßgeblich unterstützt werden.

Somit hat der Leistungssport als Marken-Botschafter einen wichtigen Anteil am Wohlstand der Oberstdorfer Bevölkerung, ist aber abgesehen davon auch noch Triebfeder für viele andere gesellschaftliche Aspekte im Ort. So stehen die Sportanlagen neben den Leistungssportlern auch der einheimischen Bevölkerung und den Gästen zur Verfügung – sei es zur sportlichen Betätigung oder als beliebte Sehenswürdigkeit.
Auch auf den Bereich Bildung hat der Leistungssport einen großen Einfluss. Nicht nur das erstklassige Skiinternat Oberstdorf, sondern auch die Einstufung des Oberstdorfer Gymnasiums als Eliteschule des Sports sind letztendlich auch auf den Status als Bundesstützpunkt zurückzuführen.

In Oberstdorf hängen viele Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit der Bedeutung des Ortes für den Leistungssport zusammen. Für die Sicherung dieser Arbeitsplätze und damit der Einkünfte vieler einheimischer Familien ist der Status als Bundesstützpunkt essentiell. In den neu entstehenden Infrastrukturen im Langlaufzentrum sowie an den Schanzen als auch im Eissportzentrum und an der Skiflugschanze sind heute rund 50 Mitarbeiter beschäftigt.

Somit trägt der Leistungssport maßgeblich zur Wertschöpfung im Ort, zum allgemeinen Wohlstand der Bürger, zur touristischen Attraktivität und zum gesellschaftlichen Leben in Oberstdorf bei.

Stellenangebot: Finanzverwaltung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 12.08.2019
Der Markt Oberstdorf sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Mitarbeiter für die Finanzverwaltung (M/W/D) in Voll- und Teilzeit.

Wir freuen uns auf:

Eine abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter (m/w/d), Beschäftigungslehrgang I, eine/n Beamtin/Beamten der 2. Qualifikationsebene (Fachrichtung Verwaltung und Finanzen) oder eine vergleichbare abgeschlossene Ausbildung im Finanzbereich

Eine strukturierte und selbstständige Arbeitsweise sowie hohe Einsatzbereitschaft

Ausgeprägte Kommunikations- und Koordinationsfähigkeit

Das bieten wir Ihnen:

Unbefristete Beschäftigung mit den Leistungen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bzw. dem BayBesG

Flexible Arbeitszeiten

Einen sicheren, modernen und attraktiven Arbeitsplatz an dem Sie Ihre interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit ausüben

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Markt Oberstdorf,
Personalamt,
Prinzregenten-Platz 1,
87561 Oberstdorf
Email: personalamt@markt-oberstdorf.de

Heini-Klopfer-Skiflugschanze

Sportstätten Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 06.08.2019
2018 war das erste vollständige Jahr in dem der touristische Betrieb der Skiflugschanze durch die Sportstätten Oberstdorf organisiert wurde. Das Angebot mit Schrägaufzug, Auffahrt Turm und Besuch des Erlebnisweges wurden von den 95.000 Besuchern sehr gut angenommen.

Die Erträge aus dem touristischen Betrieb der Skiflugschanze tragen dazu bei das Defizit der Sportstätten deutlich zu verringern. Bemängelt wurde das fehlende gastronomische Angebot am Auslauf.
Hier hat sich der Markgemeinderat entschieden, das Obergeschoss des bestehenden Gebäudes abbrechen und in Holzständerbauweise eine neue Gastronomie aufsetzen zu lassen. Die Investitionskosten betragen ca. 920.000 Euro.

Mit zwei engagierten jungen Oberstdorfern konnten bereits die Pächter für die Gastronomie gefunden werden. Die Öffnungszeiten orientieren sich im Wesentlichen an den Öffnungszeiten der Skiflugschanze.
Baubeginn war im Juli. Die Eröffnung ist für Weihnachten mit Beginn der Wintersaison geplant. Zusätzlich wird der Spielplatz neben dem Anlaufturm der Skiflugschanze noch realisiert werden.
Das nächste Skifliegen findet Anfang des Jahres 2022 statt.

Eissportzentrum Oberstdorf

Sportstätten Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 06.08.2019
Das Eissportzentrum Oberstdorf ist ein wichtiger Bestandteil des Sportangebotes in Oberstdorf.

Mit den direkt im Zusammenhang mit dem Eissportzentrum generierten rund 70.000 Übernachtungen werden jährlich 10.000.000 Euro an Wertschöpfung am Ort generiert.
Um auch weiterhin eine Trainingsstättenförderung und Unterstützung bei Investitionen von Bund und Land zu erhalten, bedarf es des wichtigen Prädikates Bundesstützpunkt Eiskunstlauf. Die Leistungssportreform im Deutschen Spitzensport, bei der die Anzahl der bundesweiten Bundesstützpunkte deutlich reduziert werden sollte, machte die Entscheidung spannend. Zusammen mit den Verantwortlichen der Deutschen Eislauf Union ist es dennoch gelungen diesen Status für weitere vier Jahre (2019-2022) zu erhalten.

Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 06.08.2019
Das Landratsamt Oberallgäu unterstützt die erste Bayerische Demenzwoche

In Bayern leben bereits heute über 240.000 Menschen mit Demenz. Aufgrund des demografischen Wandels wird diese Zahl in den kommenden Jahren weiter steigen. Mit der Bayerischen Demenzwoche, einem Projekt der Bayerischen Demenzstrategie, möchte das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege das Thema „Demenz“ in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, auf bereits vorhandene Betreuungs- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen aufmerksam machen und zum Aufbau von neuen Angeboten motivieren.

Auch im Landkreis Oberallgäu werden in der Bayerischen Demenzwoche vom 13. bis 22. September an unterschiedlichen Orten Veranstaltungen und Informationsmöglichkeiten angeboten.

Eröffnet wird die Woche der Demenz im Oberallgäu mit einer Auftaktveranstaltung im Foyer des Landratsamtes Sonthofen am Freitag, 13. September von 16 bis 18 Uhr.
Peter Wißmann, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter von Demenz Support Stuttgart wird mit seinem Vortrag „Menschen mit Demenz – beteiligt werden, beteiligt sein, beteiligt bleiben“ in das wichtige Thema einführen, wie Menschen mit Demenz trotz ihrer Erkrankung Teil unserer Gesellschaft, unserer Gemeinden bleiben können. Im Anschluss an den Vortrag, der musikalisch umrahmt wird, besteht die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und die Wanderausstellung „Demenz früh erkennen: 10 Anzeichen…..“ zu besichtigen.

Am Sonntag, 15. September, findet ab 13.45 Uhr der diesjährige Demenzinformationstag des Landkreises statt. Markus Proske kommt hierfür mit seinem „Interaktiven Demenzpfad“ in das Pfarrheim St. Nikolaus in Immenstadt. Zusätzlich werden Vertreter der Oberallgäuer Demenzhilfe-Kontaktstellen für Informationen zur Verfügung stehen.
Der Parcours mit bis zu 18 Stationen soll den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, in die Gefühlswelt eines Menschen mit Demenz einzutauchen. In dem begleitenden Vortrag „Demenz verstehen – begreifen – integrieren“ wird Markus Proske das Thema Demenz näher bringen. Der Vortrag soll die Teilnehmer dabei unterstützen, der Herausforderung „Demenz“ besser zu begegnen. Nur dann, wenn die Zusammenhänge verstanden und sprichwörtlich begriffen werden, kann die Integration von Menschen mit Demenz gelingen, so Markus Proske. Die Teilnehmer lernen, Menschen mit Demenz in ihren Veränderungen, Nöten und Sorgen zu verstehen. Das Erkennen von Schutzmechanismen, Stressfaktoren, Bedürfnissen, aber auch Ressourcen kann das Miteinander erleichtern.

Termine von weiteren Vorträge und Filmvorführungen statt sowie Mitmachangebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sind in einem Flyer zusammen gefasst, der in allen Gemeindeverwaltungen im Landkreis ausliegt und zusätzlich auf der Internetseite des Landkreises unter www.oberallgaeu.org veröffentlicht ist.

Mit allen Aktionen der ersten Bayerischen Demenzwoche sollen die Bevölkerung und interessierte Fachkreise über das Krankheitsbild sowie die Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen informiert werden. Letzendlich geht es darum, den Bewusstseinswandel in der Gesellschaft im Umgang mit dem Thema Demenz voranzubringen.

Wettbewerb Stadt- und Schulradeln im Oberallgäu

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 05.08.2019
Vom 9. bis 29. September ist das Fahrrad für alle Oberallgäuerinnen und Oberallgäuer das Verkehrsmittel der Wahl. Schülerinnen und Schüler sammeln Radkilometer für ihre Schule, Bürgerinnen und Bürger treten für ihre Gemeinde in die Pedale.

Die Aktion zum Schuljahresbeginn soll auf die Problematik der „Elterntaxis“ aufmerksam machen. Diese machen die Straßen vor vielen Schulen zu den Bring- und Abholzeiten zu einem buchstäblich gefährlichen Pflaster. Das „Stadt- und Schulradeln“ stellt die Mobilität der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt eines landkreisweiten Wettbewerbs und möchte die jungen Menschen motivieren, ihre Wege selbstständig zurück zu legen. Erwünschter Nebeneffekt ist der Beitrag zum Klimaschutz durch vermiedene Autofahrten.

Aber nicht nur Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer können im Aktionszeitraum Kilometer für ihre Schule „erradeln“, auch alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich beim Stadt- und Schulradeln für ihre Gemeinde stark zu machen und den Schülerinnen und Schülern ein gutes Vorbild zu sein. Alle mit dem Rad im Alltag oder der Freizeit zurückgelegten Kilometer können für die Heimatkommune gut geschrieben werden.

Für das Stadt- und Schulradeln im Oberallgäu nutzt das Klimaschutzmanagement des Landkreises die Plattform des Wettbewerbs STADTRADELN des Klima-Bündnis (www.stadtradeln.de). Beim STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren sowie tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Um teilnehmen zu können ist es erforderlich, sich in Teams zu mindestens zwei Radlern zusammen zu finden und die geradelten Kilometer im Online-Portal von STADTRADELN einzutragen. Alternativ gibt es eine Smartphone-App.

Die Spielregeln für das STADTRADELN im Oberallgäu mit allen Infos zur Teilnahme und Registrierung stehen unter www.allgaeu-klimaschutz.de/stadtradeln.

Ziel der Aktion ist, dass sich unter den Teams der Schulen bzw. Kommunen im Oberallgäu eine positive Wettkampf-Dynamik entwickelt und die Schüler selbst daraufhin wirken, von ihren Eltern nicht mit dem Auto zur Schule gebracht zu werden. Denn nur wer radelt, kann mit seinem Team seine Schule oder Kommune nach vorne bringen.
Für die aktivste Schulklasse und Schule sowie für die Kommune mit den meisten Radkilometern wird es Auszeichnungen durch den Landkreis Oberallgäu geben.

Kontakt für weitere Infos:
Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt Oberallgäu: klimaschutz@lra-oa-bayern.de.Tel.: 08321/612-743 / 08321/612-617

Erstellung eines Mobilitätskonzepts

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 30.07.2019
Der Markt Oberstdorf wird in den kommenden Monaten ein neues Mobilitätskonzept für das gesamte Gemeindegebiet ausarbeiten lassen, welches Ende 2020 fertiggestellt sein soll.

Der Gemeinderat hat beschlossen, ein Stadt- und Verkehrsplanungsbüro mit der Erarbeitung des Konzeptes zu beauftragen. Ziel des Mobilitätskonzepts ist die nachhaltige Entwicklung und Steuerung des Verkehrs in der Gemeinde mit Überprüfung der Ansätze aus dem Verkehrskonzept der 1990er Jahre und unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrsströme.
Das Projekt wird durch ein Fachbüro betreut, welches den gesamten Prozess von der Ausschreibung und Auswahl eines geeigneten Planungsteams, der Festlegung der inhaltlichen Rahmenbedingungen bis zur Einbindung relevanter Zielgruppen und dem Abstimmen mit den Entscheidungsträgern begleitet. Das gesamte Vorhaben sieht regelmäßige Sitzungen eines Arbeitskreises vor. Dieser bildet sich durch nominierte Mitglieder aus Verwaltung, Politik, Tourismus und anderen Interessensvertretungen. Ebenso sind zwei Bürgerbeteiligungen während der Projektphase vorgesehen.

Wir laden Sie bereits heute zur Bürgerveranstaltung am 17.09.2019 um 20 Uhr im Oberstdorf Haus, Raum Freibergsee ein.

Im August sollen erste Bestandserhebungen in Form von Befragungen und Verkehrszählungen durchgeführt werden. Eine zweite Erhebung findet im Winter 2019/2020 statt.
Wir würden uns freuen, wenn sie die Gelegenheit nutzen und einen Teil zur Entwicklung eines neuen Mobilitätskonzepts beitragen.

Bergbahnen inklusive bringt den Vermietern viele Vorteile

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 30.07.2019
Oberstdorf bietet seinen Gästen eine Vielzahl an unterschiedlichen Unterbringungsmöglichkeiten. Hier findet jeder seinen Wunschgastgeber.

Für zahlreiche Gäste ist seit dem Jahr 2008 das Angebot „Bergbahnen inklusive“ ein Entscheidungskriterium, das bei der Buchung den Ausschlag gibt. Insgesamt 6.222 touristische Betten (ohne Zweitwohnungen) können mit Bergbahnen inklusive gebucht werden. Die teilnehmenden Gastgeber haben im vergangenen Sommer eine sehr gute Auslastung von 70,65 Prozent erreicht. Bei den Beherbergungsbetrieben ohne „Bergbahnen inklusive“ lag diese bei 55,80 Prozent. Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von sechs Tagen im Sommer und einer 60prozentigen Bergbahnnutzung fährt der Gast rein rechnerisch an 3,5 Tagen während seines Aufenthaltes mit einer der Bergbahnen in der Region Oberstdorf/Kleinwalsertal. Bei Regenwetter machen die Gäste gerne einen Kurzbesuch auf dem Berg – die verbleibende Zeit des Tages wird im Ort beim Bummeln, Einkaufen oder Einkehren verbracht. Das Produkt „Bergbahnen inklusive“ ist ein wichtiges Kriterium für Oberstdorf, um am touristischen Markt weiterhin erfolgreich zu sein.

Energieversorgung: Kraftwerk Illerursprung

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 29.07.2019
Der Kraftwerksbau befindet sich aktuell im geplanten Umsetzungszeitfenster, die Inbetriebnahme der ersten Anlagenteile ist im Dezember 2019 vorgesehen.

Die Baufortschritte im Bereich des Einlaufbauwerkes für das Kraftwerk und den Hochwasserschutz Trettach an der Herrmann v. Barth Straße liegen, bedingt durch zwei Hochwasserereignisse, ca. zwei Wochen über dem vorgesehenen Zeitplan. Die Inbetriebnahme der Anlage ist wie ursprünglich vorgesehen im Dezember. Anstehende Restarbeiten werden im Frühjahr 2020 erfolgen.
Die Verlegung der Rohrleitung verläuft planmäßig und wird im August abgeschlossen.
Der Baubeginn für das Kraftwerksgebäude an der Iller ist erfolgt, der Einbau und die Inbetriebnahme der ersten von zwei Turbinen erfolgt im Spätherbst, anschließend wird die zweite Turbine bis zur Schneeschmelze im Frühjahr 2020 in Betrieb gesetzt.
Die Ausgleichmaßnahmen im Bereich der Kleingärten, an der Stillachrampe und in der Iller werden im Herbst dieses Jahres umgesetzt, die Aufweitung der Trettach im Bereich Bannholz erfolgt nach der Schneeschmelze im Jahr 2020.

Wasserversorgung Oberstdorf_Schelldorf_Stucke_Aug. 2019

Wasserverorgung: Meisterhaft

Logo WVO Wasserversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 29.07.2019
Qualifikation sichert Qualität, das gilt grundsätzlich für alle Branchen. Ganz besonders wichtig sind kompetente Mitarbeiter im Bereich der Wasserversorgung, denn Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel.

Jan Stucke begann im September 2012 seine Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik bei der Wasserversorgung Oberstdorf GmbH. Seit seinem Abschluss 2015 sammelte er praktische Erfahrung als Monteur im Team der WVO, immer im Hinblick auf weitere Qualifizierung. Die Entscheidung, den Meister anzustreben, war die logische Konsequenz. 2017 begann er die Ausbildung auf der Meisterschule in Lauingen. Im März 2019 legte er erfolgreich die Meisterprüfung zum Wassermeister ab. Sein neues Tätigkeitsfeld bezieht sich auf das Anlagenmanagement (Wartung- und Instandhaltungspläne für Hochbehälter, Pumpwerke, Druckerhöhungsanlagen), dem technischen Zeichenbüro (Planauskünfte, Dokumentation Hydrantenpläne, Schieberpläne, Wasserverluststatistiken, Rohr- und Materialstatistiken). Die ortsumfassende Rohrnetzanalyse Anfang Juli hat er als Projektleiter verantwortlich betreut. Der Geschäftsführer der WVO Markus Schelldorf freut sich über den engagierten Mitarbeiter: „Mit der Ausbildung zum Wassermeister stärkt Jan Stucke unser Team kompetent und qualifiziert. Für die wachsenden Anforderungen der Trinkwasserverordnung sind wir gerüstet und können dem Anspruch gerecht werden, Trinkwasser jederzeit in bester Qualität zur Verfügung zu stellen.“ Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH ist ein attraktiver Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber am Ort. Die WVO ist 24 Stunden am Tag im Einsatz für das Lebensmittel Nr. 1: Wasser!

Bild
Markus Schelldorf (links) und Jan Stucke (rechts)

Fotograf: Bastian Morell

Hermann-von-Barth-Straße halbseitig gesperrt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 29.07.2019
Die Hermann-von-Barth-Straße ist halbseitig gesperrt. Der abfließende Verkehr wird über die Baustelle, der einfließende Verkehr über die Gartenstraße geleitet. Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert
Zämed duss_Logo

Zämed duss-Flyer mit Regeln

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 24.07.2019
Im Rahmen der Zämed duss-Kampagne, die Tourismus Oberstdorf vor drei Jahren ins Leben gerufen hat, wurden auch die Zämed duss-Regeln für einen respektvollen Umgang zwischen Mountainbiker und E-Bikern sowie Wanderern entworfen.

Diese weisen kurz und übersichtlich darauf hin, dass mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Toleranz genügend Platz für beide Sportarten in den Oberstdorfer Tälern und auf den Bergen ist. Dazu hat Tourismus Oberstdorf nun noch einen kleinen Flyer entworfen, auf dem diese Regeln übersichtlich dargestellt werden.

Gerne kann dieser Flyer in der Tourist-Information im Oberstdorf Haus von Gastgebern abgeholt werden. Gerade für Beherbergungsbetriebe, die viele fahrradfahrende Gäste haben, eignet er sich sehr gut zur Auslage und zur Verteilung an die Gäste. Zusätzlich erhalten auch alle Fahrradgeschäfte in Oberstdorf den Flyer, damit sie ihn mit den Leih-Rädern ausgeben können.

Ansprechpartnerin: Marketing, Magdalena Schraudolf, marketing@oberstdof.de, Tel. 08322 / 700-1206

Neuer Leiter der Polizeiinspektion Oberstdorf

Bildschirmfoto 2016-05-12 um 00.34.19 Polizeiinspektion Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 24.07.2019
Polizeihauptkommissar Kay Heller folgt auf Betram Volke.

Der Polizeihauptkommissar wurde 1983 im mittleren und 1986 im gehobenen Dienst bei der Polizei eingestellt. Nach seinem Studium bei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern leistete er seinen Dienst unter anderem bei der Polizeiinspektion Hersbruck in Mittelfranken, der Verkehrspolizeiinspektion Amberg in der Oberpfalz, sowie über viele Jahre in den Stabsabteilungen des ehemaligen Polizeipräsidium Oberbayern und bei verschiedenen Kriminalpolizeiinspektionen. Hierbei wirkte er auch ein Jahr bei der Soko Peggy in Hof und Bayreuth mit. Die letzten beiden Jahre war der 56-Jährige als Sachbearbeiter für Ordnungs- und Schutzaufgaben bei der Polizeiinspektion Geisenfeld des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord eingesetzt und dort auch Teil der Führungsgruppe. Sobald auch der Arbeitsplatzwechsel der Ehefrau im Herbst vollzogen ist, möchte der Polizeihauptkommissar vollständig ins Allgäu umziehen. Eine erwachsene Tochter lebt bereits in Kempten. „Ich freu mich auf die neue Aufgabe und werde die Herausforderung mit Respekt angehen“, so Polizeihauptkommissar Kay Heller im Gespräch.

Polizeihauptkommissar Kay Heller erhielt bereits in den vergangenen Tagen im kleinen Kreis seine Bestellungsurkunde für seine neue Funktion als Leiter der Polizeiinspektion Oberstdorf.
„Ich heiße Herrn Heller im Polizeipräsidium Schwaben Süd/West herzlich willkommen und wünsche ihm alles Gute für seine neue Aufgabe“, so Polizeipräsident Werner Strößner.

Bild: Polizeihauptkommissar Kay Heller
(Polizeipräsidium Schwaben Süd/West; zur Verwendung freigegeben)

Bessere Arbeitsbedingungen im Ried

Logo Bauprogramm NSWM 2021 Bauprogramm FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 24.07.2019
Neue Maschinenhalle für das Langlaufzentrum Oberstdorf bietet mehr Sicherheit, Möglichkeiten und Komfort

Ende Juli beginnen im Rahmen der Baumaßnahmen zu den FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu die Arbeiten für eine neue Maschinenhalle im Langlaufzentrum Ried. Die neue Halle mit direktem Zugang zu Loipennetz und Rollerbahn wird zukünftig nicht nur genügend Platz für die Loipenfahrzeuge samt Anbaugeräten und Materialien bieten, sondern auch über eine Werkstatt, eine Tankstelle, einen Waschplatz sowie über beheizte Bereitschaftsräume für die Mitarbeiter verfügen.
Damit verbessern sich die Arbeitsbedingungen für das Personal sowie die Möglichkeiten für Wartung und Instandhaltung der Geräte maßgeblich.

Im Vergleich zu dem Standard der neuen Halle bot der bisherige Walzenstadel keine zufriedenstellenden Rahmenbedingungen für Mitarbeiter, Material und Maschinen. So konnte in der alten Garage lediglich ein Loipenfahrzeug in gerüstetem Zustand untergebracht werden. Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten waren bisher nur unter erschwerten Bedingungen möglich und konnten teilweise nur im Freien erledigt werden. Ebenso gab es keine ausgestattete Werkstatt und auch keine Bereitschaftsräume für die Mitarbeiter. Die Platzverhältnisse waren so beengt, dass benötigtes Material notdürftig in Containern gelagert werden musste.

Zudem mussten die Loipenfahrzeuge oft die Parkplatzfläche überqueren, um zu ihren Einsatzgebieten zu gelangen, was insbesondere bei Veranstaltungen problematisch war. Der neue Standort zwischen Schneiteich und Stadion bietet zukünftig einen direkten Zugang zu den Loipen sowie zur Rollerbahn und sorgt zugleich für eine räumliche Trennung der technischen Bereiche von den Trainingsstätten und Funktionsgebäuden.

Dank der neuen Maschinenhalle werden sich nicht nur die Arbeitsbedingungen und die Arbeitssicherheit vor Ort verbessern, sondern auch die gesamte Infrastruktur für die Pflege der Anlagen wird erheblich aufgewertet. So können zukünftig alle drei Loipenfahrzeuge in gerüstetem Zustand sowie alle Anbaugeräte und sonstige für die Loipenpflege und den Unterhalt der Rollerbahn benötigte Materialien und Maschinen trocken gelagert werden. Der Einbau einer Grube sowie eines Krans ermöglicht die Wartung und Instandsetzung der Pistenraupen sowie aller weiteren für den ganzjährigen Betrieb des Langlaufzentrums erforderlichen Geräte. Neben den Bereitschaftsräumen für die Mitarbeiter kann auch eine Garage beheizt werden, so dass darin etwa die Schneeerzeuger bei Bedarf aufgetaut und repariert werden können.

Hinzu kommt, dass durch die neue Halle die Kosten für Maschinen und Material aufgrund einer verlängerten Lebensdauer durch Trockenlagerung und verbesserter Wartungsmöglichkeiten gesenkt werden.

„Das Konzept der neuen Maschinenhalle und der gewählte neue Standort sind gut“, erklärt auch der Leiter der Sportstätten Hans-Peter Jokschat und fügt hinzu: „Die neue Maschinenhalle wird die Betriebsabläufe und Bedingungen für unsere Mitarbeiter deutlich verbessern und wir erhoffen uns eine bessere Effektivität und Arbeitserleichterung bei vielen Tätigkeiten. Wir freuen uns auf das neue Arbeitsumfeld.“

Insgesamt kümmern sich im Winter vier Mitarbeiter (im Sommer drei Mitarbeiter) und zwei technische Leiter um die Loipenpflege. Diese umfasst beispielsweise Arbeiten wie das Ausstecken der Loipen, die Errichtung von Zäunen, Absturzsicherungen und Beschilderungen, die Beschneiung und Präparierung der Loipen, Maschinenwartung und -Instandhaltung, Mäharbeiten, Säubern der Rollerbahn und die Unterstützung bei Veranstaltungen. Der Maschinenpark besteht aus drei Pistenraupen, einem Skidoo, einem Quad mit Nachlaufwalze, einem Unitrac-Transportfahrzeug, einem Transporter mit Anhänger, einem Traktor mit diversen Anbaugeräten, mehreren Mähern, Kleingeräten und zukünftig 30 Schneeerzeugern.

Ehrung Holzmann Benedikt_Juli 2019

Skifahren mit Kniefall

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 18.07.2019
Telemarker Benedikt Holzmann mit Sportverdienstspange ausgezeichnet

Er ist Staatlich geprüfter Skilehrer und Mitglied im Ausbilderteam der Berufsskilehrer. Er liebt das Mountainbiken und ist gerne in der Natur unterwegs. Er kennt sich bestens aus in den Bergen, sommers wie winters. Und er ist dazu noch ein hervorragender Telemarker.

Im März 2019 gewann Benedikt Holzmann bei der FIS Telemark Weltmeisterschaft in Rjukan/Norwegen zusammen mit Schwester Johanna und dem Hindelanger Jonas Schmid die Silbermedaille im Team-Parallelsprint. Im Parallelsprint belegte er Rang 4 und im Classic Platz 7.

Der Marktgemeinderat beschloss, Benedikt Holzmann für den Titel des Telemark Vize-Weltmeisters die Sportverdienstspange des Marktes Oberstdorf zu verleihen. Mitte Juli überreichte Bürgermeister Laurent Mies bei einer Feierstunde im blauen Salon des Königlichen Jagdhauses Benedikt Holzmann Medaille und Urkunde.

Schwester Johanna Holzmann, bereits 2015 mit der Sportverdienstspange ausgezeichnet, holte sich bei der WM 2019 den Weltmeistertitel im Parallelsprint. Sie ist damit die erste Weltmeisterin in der Disziplin Telemark aus Deutschland.
2018 gewann die Sportsoldatin nach den kleinen Kristallkugeln im Parallelsprint und Sprint auch noch den Gesamtweltcup und damit die große FIS-Weltcup-Kristallkugel.

Für beide Knickser, Freifersler oder Kniebieger, wie die Telemarker auch genannt werden, gab es noch Geschenke, dazu Gratulationen und beste Wünsche für die zukünftigen sportlichen Herausforderungen gleich von allen drei Oberstdorfer Bürgermeistern.

Bild
von links: 3. Bürgermeister Gerhard Schmid, 1. Bürgermeister Laurent Mies, Benedikt Holzmann, Johanna Holzmann, 2. Bürgermeister Friedrich Sehrwind

Wertstoffinsel verlegt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 18.07.2019
Wegen der Kanal- und Straßenerneuerung in der Dorfstraße Tiefenbach müssen die Wertstoffinseln bis ca. Mitte Oktober zur Alpenrose, Rohrmooser Straße, verlegt werden.

100 Jahre Energieversorgung in Oberstdorf

Gemeindewerke Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 04.07.2019
1919 wurden die Elektrizitätswerke Oberstdorf gegründet. Heute heißt die Gesellschaft „Energieversorgung Oberstdorf GmbH“ und ist ein Teil der Gemeindewerke Oberstdorf, zu der auch die Wasserversorgung und die Kommunalen Dienste gehören.

Die Geschichte der Gesellschaft begann 1919 mit dem Erwerb des bis dahin privaten Wasserkraftwerks „Besler’s Hammerschmiede“ aus dem Jahr 1898. Fungierten die Gemeindewerke Oberstdorf zunächst noch ausschließlich als Energieversorgungsunternehmen, übernahmen sie im Jahr 1938 auch die Wasserversorgung und die angeschlossene Abrechnungsverwaltung. Von nun an firmierten sie unter dem Namen "Elektrizitäts- und Wasserwerk".
1978 entstanden aus dem "Elektrizitäts- und Wasserwerk" (EWO) die "Gemeindewerke Oberstdorf“. Im Jahr 2001 wurden die Gemeindewerke zu einer Art Holding mit den beiden Tochtergesellschaften Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) und Wasserversorgung Oberstdorf GmbH (WVO). Im Jahr 2006 wurde der Bauhof als Kommunale Dienste Oberstdorf (KDO) eingegliedert.

Heute beschäftigen die Gemeindewerke Oberstdorf insgesamt rund 85 qualifizierte Mitarbeiter und leisten täglich und rund um die Uhr vielfältige Aufgaben und Dienstleistungen auf kommunaler wie privatwirtschaftlicher Ebene.

Die Gemeindewerke Oberstdorf stehen für eine sichere und ressourcenschonende Versorgung der Marktgemeinde Oberstdorf mit Energie durch die Energieversorgung EVO (mit angeschlossenem Elektroinstallationsbetrieb und Ladengeschäft) und heimischem Trinkwasser höchster Qualität durch die Wasserversorgung WVO. Zusätzlich gehören den Gemeindewerken die Kommunalen Dienste KDO als kompetenter Infrastrukturdienstleister an.

Anlässlich des Jubiläums wurde von der GWO eine kleine Ausstellung mit fünf Stelen vorbereitet. Die Stelen befinden sich sowohl vor dem Gebäude der GWO in der Nebelhornstraße 51-53 als auch im Kurpark, östlich der Konzertmuschel. Sie schlagen die thematische Brücke von den ersten Anfängen der Elektrifizierung Oberstdorfs über die Geschichte und die Meilensteine der jeweiligen Gewerke bis hin zu den aktuellen Herausforderungen der modernen GWO. Die Stelen sind jederzeit frei zugänglich.

Defibrillator-Standorte in Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 24.04.2019
Ein Defibrillator, auch Schockgeber, ist ein medizinisches Gerät, das die Aufgabe hat, das Herz mit elektrischen Impulsen zu versorgen.

Das Ziel dieser Impulsgebung ist einerseits die Aktivierung des Herzschlags und andererseits die korrekte Rhythmusherstellung.

Defibrillatoren gehören zur Ausstattung von Intensivstationen, Operationssälen, Notaufnahmen, sowie Rettungsfahrzeugen. Defibrillatoren werden aber auch in Form von automatisierten externen Geräten in öffentlich zugänglichen Gebäuden für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgestellt.

In Oberstdorf finden Sie Defibrillatoren an folgenden Standorten:

BRK Bereitschaft Am Gstad 2
Dialyse Institut Weststraße 28
Gemeindewerke OberstdorfNebelhornstraße 55
Fellhornbahn GmbHFaistenoy 10 (Tal-, Berg- und Gipfelstation)
Golfclub Oberstdorf e.V.Gebrgoibe 2
Tourist-InformationBahnhofplatz 3
Gymnasium Oberstdorf, TurnhalleRubinger Straße 8
Nebelhornbahn AGNebelhornstraße 67
Oberstdorf HausPrinzregenten-Platz 1
Parkhotel FrankSachsenweg 11
Raiffeisenbank Kempten-OA eGNebelhornstraße 2
Evang.-Luth. ChristuskircheFreiherr-von-Brutscher-Straße 7
SöllereckbahnKornau Wanne 8
SportstättenRoßbichlstraße 2
Stillachhaus Privatklinik Alte Walserstraße 15
Wilhelm Geiger GmbH & CoWilhelm-Geiger-Straße 1
Naturbad Freibergsee Freibergsee
Moorbad OberstdorfAm Rauhen
SchelchwangsaalSchöllang

Die Notsituation:

• Wenn ein Herzstillstand eingetreten ist (Hinweise darauf sind fehlende Atmung und fehlende andere Lebenszeichen), muss die Person schnellstens wiederbelebt werden. Schon nach wenigen Minuten Unterversorgung mit Sauerstoff sterben die ersten Gehirnzellen ab.

• Wenn weitere Helfer vorhanden sind, durch diese den Notruf absetzen lassen (sonst selbst anrufen, 112) und falls vorhanden einen Defibrillator (AED) besorgen lassen

• Unverzüglicher Beginn mit 30 Herzdruckmassagen, Geschwindigkeit circa zwei Kompressionen pro Sekunde, mindestens fünf cm tief. Ein sofortiger Beginn der Herzdruckmassage ist von entscheidender Bedeutung für die Überlebenschance des Patienten.

• Zwei Atemspenden

• Fortsetzen der Wiederbelebung im Rhythmus 30:2

• Sobald der Defibrillator zur Verfügung steht, anwenden.

Und so funktioniert es:

Ein Laiendefibrillator ist ein kleines, kompaktes Gerät, das den Herzrhythmus selbstständig analysiert und entscheidet, ob ein Impuls notwendig ist. Nur wenn erforderlich, wird diese Funktion des Gerätes freigegeben und der Anwender mittels Sprachanweisung aufgefordert, den Impuls per Knopfdruck auszulösen.

• Ein einfacher Druck auf die Ein-/Aus-Taste genügt und Sie werden durch klare Sprachanweisungen des Gerätes durch die Reanimationsschritte geleitet. Somit können im Ernstfall alle nötigen Schritte problemlos und fehlerfrei vollzogen werden.

• Wie die Elektroden angebracht werden müssen, ist genau erklärt. Auf den einzelnen Elektroden sind Abbildungen, dort wird aufgezeigt, wo sie zu positionieren sind.

• Der Defibrillator prüft selbstständig den Herzrhythmus und entscheidet, ob eine Schockabgabe nötig ist. Erst nach der Anweisung den Schock auszuführen, kann dieser an den Patienten abgegeben werden. Somit wird das Risiko eines überflüssigen Schocks ausgeschlossen.

• Auch für die weitere Versorgung des Patienten durch Herzdruckmassage und Beatmung erhalten Sie in Form von Sprachanweisungen und Taktvorgabe Unterstützung.

Begegnungen mit Weidetieren

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 16.04.2019
Ein Ratgeber des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Kempten, für das richtige Verhalten bei Begegnungen mit Weidetieren.

Wandern ist die mit Abstand beliebteste Aktivität in den oberbayerischen und Allgäuer Alpen. Doch ist bei Begegnungen mit dem Weidevieh eine gewisse Umsicht geboten.
Um gefährliche Situationen zu vermeiden, sollten einige Empfehlungen beachtet und wichtige Verhaltensweisen der Rinder bekannt sein.

Bei Rinderherden sind zu unterscheiden:
Mutterkuhherde
Diese besteht aus Muttertieren und ihren Kälbern. Jungtiere sind neugierig, aber Achtung: Muttertiere verteidigen ihre Kälber impulsiv (Schutzinstinkt!). Dies kann zu sehr gefährlichen Situationen führen. Auch wenn männliche erwachsene Tiere (Stiere) dabei sind, ist besondere Vorsicht geboten.
Jungtierherde (Regelfall auf Almen/Alpen)
Diese jüngeren Tiere sind neugierig, oftmals bewegungsfreudig bis übermütig und kommen einem gerne entgegen. Beim Kontakt kann es zu Erschrecken, verbunden mit unkontrollierten Bewegungen kommen.
Milchkuhherde
Sie besteht aus in aller Regel ruhigen und friedlichen Kühen, welche regelmäßig gemolken werden. Ein enger Kontakt und Vertrautheit mit Menschen ist daher gegeben.

Beim Queren von Viehweiden gelten folgende Empfehlungen:
Tiere nicht berühren
Grundsätzlich sollte man auf den Wegen bleiben und weidenden Tieren nicht zu nahe kommen. Auf offener Weide sollte ein Stock mitgeführt werden. Es ist ratsam, die Tiere im Auge zu behalten und vor allem Kälber weder zu streicheln noch zu füttern!
Die Tiere könnten von vorherigen Störungen schon gereizt sein. Zeigt eine Herde Unruhe oder werden Wanderer bereits von Tieren fixiert, unbedingt Abstand halten! Lieber einen Umweg in Kauf nehmen!
Drohverhalten von Rindern
Im Falle einer Begegnung bleiben die meisten Rinder zu Beginn stehen und fixieren ihr Ziel. Dabei heben und senken sie den Kopf, schnauben (= intensives Riechen, da Rinder relativ schlecht sehen). Die Tiere gehen meist erst einige langsame Schritte in Richtung ihres Zieles, bevor sie loslaufen.
Weideflächen mit Hunden umgehen!
Halten Sie Ihren Hund an der Leine. So verhindern Sie, dass dieser der Herde zu nahe kommt oder diese jagen will. Hunde gleichen Wölfen und werden daher oft gerade von Muttertieren angegriffen. Leinen Sie Ihren Hund sofort ab, wenn ein Angriff abzusehen ist. Hunde sind schnell genug, um auszuweichen. Dadurch wird auch vom Hundehalter abgelenkt, sodass dieser den Gefahrenbereich verlassen kann!
Kommt es zu gefährlichen Situationen:
Bewahren Sie Ruhe und laufen Sie nicht davon! Im absoluten Notfall versetzen Sie dem Rind mit dem Stock einen gezielten Schlag auf die Nase. Andernfalls gehen Sie langsam und stetig aus der Gefahrenzone, ohne den Tieren den Rücken zuzukehren.

Bürgerportal

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 03.09.2018
Mit dem Service „Bürgerportal“ können Bürgerinnen und Bürger eine große Anzahl von behördlichen Formalitäten über das Internet abgewickeln.

Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort weiterverarbeitet werden.

Die Vorteile sind ein 24-Stunden-Service, Ersparnis oder Verkürzung von Behördengängen, bequeme und einfache Bedienung, Ausfüllhilfe durch elektronischen Dialog sowie sichere und geschützte Datenübertragung. Für die Begleichung anfallender Gebühren steht das Bezahlverfahren giropay zur Verfügung.

Der Link zum Bürgerportal:
www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Diese Leistungen können Sie künftig online erledigen:
Antrag Erweiterte Meldebescheinigung
Antrag Meldebescheinigung
Antrag Übermittlungssperre
Antrag Führungszeugnis
Abmeldung Hundesteuer
Anmeldung Hundesteuer
Einfache Melderegisterauskunft
Einzugsermächtigung
Passabfrage
Wahlhelfer online

Nicht alle Behördengänge können per Computer erledigt werden. Für bestimmte Vorgänge ist es auch künftig erforderlich, persönlich ins Rathaus zu kommen, beispielsweise für eine rechtllich vorgeschrieben Unterschrift. Das Bürgerportal bietet die Möglichkeit, bereits zu Hause die entsprechenden Formulare in Ruhe vorzubereiten und auszudrucken.

Mit der Bereitstellung der Online-Anwendungen hat der Markt Oberstdorf die Firma komuna GmbH, Altdorf, als vertrauenswürdigen Dritten beauftragt; beim Aufruf der Online-Anwendungen wird entsprechend verlinkt. Die Verbindung wird verschlüsselt mit 128-Bit SSL. Dieses Angebot wird ständig verbessert und erweitert.

www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Auf Mottfeuer verzichten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.11.2017
Urlaubsgäste und Bürger beschweren sich häufig über die Belästigungen durch Mottfeuer (Forstfeuer). Gerade bei Inversionswetterlagen zieht der Rauch nicht ab und führt zu weithin sichtbaren Luftverschmutzungen.

Denn nach wie vor werden pflanzliche Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft oft einfach verbrannt. Dabei entstehen bei der Verbrennung Kohlenmonoxid, Staub und schädliche organische Verbindungen (z. B. PAK - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Die Schadstoffkonzentrationen sind dabei aufgrund des feuchteren Holzes und der im allgemein niedrigeren Verbrennungstemperaturen deutlich höher als bei der Verbrennung lufttrockenen Holzes in Holzöfen.
Nach der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen (PflAbfV) dürfen pflanzliche Abfälle aus der Forstwirtschaft unter bestimmten Maßgaben zwar dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind. Zur Vermeidung von Luftverunreinigungen appelliert der Markt Oberstdorf an alle Land- und Forstwirte - ebenso wie die Gemeinde - auf ihren Waldflächen auf Mottfeuer zu verzichten. Die Verwertung der Grünabfälle durch Kompostieren ist bedeutend umweltverträglicher. Auch wenn ein Abtransport nicht möglich oder sinnvoll ist, so können die pflanzlichen Abfälle immer noch vor Ort der Verrottung überlassen werden. Dies schafft auch Lebensraum für Kleinstlebewesen. Zudem bleiben so die Nährstoffe des abgebauten Materials dem Wald erhalten.
Sollte dennoch im Einzelfall nicht auf die Verbrennung verzichtet werden können, ist dies Vorab bei der Polizei und bei der Leitstelle Allgäu Tel. 0831 96096689 anzuzeigen.
Dabei ist zu beachten, dass das Verbrennen nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur an Werktagen von 8 Uhr bis 18 Uhr zulässig ist. Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus, sind zu verhindern. Das Feuer ist von mindestens zwei mit geeignetem Gerät ausgestatteten, leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahre ständig zu überwachen. Bei starkem Wind oder erhöhter Waldbrandgefahr darf kein Feuer entzündet werden; brennende Feuer sind dann umgehend zu löschen. Um die Brandflächen sind Bearbeitungsstreifen von 3 Metern Breite zu ziehen, die von pflanzlichen Abfällen freizuhalten sind. Außerdem ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen ist.

Blumengießen bei Regen?

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 25.07.2017
Auch bei Regenwetter sind die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste in Oberstdorf unterwegs und pflegen die öffentlichen Anlagen. Mancher Bürger fragt sich dabei, warum um Himmels Willen werden die Blumen gegossen, wenn es ohnehin schon regnet?

Ganz einfach: Um den ganzen Sommer üppig blühenden Blumenschmuck und damit ein schönes Ortsbild für Einheimische und unsere Gäste anbieten zu können, ist regelmäßiges Düngen unerlässlich.

Und diese Regelmäßigkeit wird eben auch bei Regenwetter eingehalten.

Straßenbeleuchtung am Tag?

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 20.07.2017
Manch einer reibt sich verwundert die Augen, wieso am helllichten Tag die Straßenbeleuchtung eingeschaltet ist. Das hat einen einfachen Grund: nur so lässt sich feststellen, welche Laterne defekt ist.

Die Mitarbeiter der Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) nehmen die Hinweise der Bürger auf, schalten im entsprechenden Bereich die Beleuchtung ein und kümmern sich um eine schnelle Reparatur.

Bürgerportal

Behördengänge online erledigen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 12.07.2017
Der Markt Oberstdorf bietet auf seiner Homepage ein neues, virtuelles Bürgerportal an. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.

eGovernment ist vielen von Ihnen sicher schon ein Begriff. Mit dem eGovernment-Gesetz der Bundesregierung soll die elektronische Kommunikation zwischen behördlichen Institutionen, Unternehmen und Bürgern durch den Einsatz von digitalen Technologien gefördert werden.
Bund, Länder und Kommunen sollen damit einfachere, nutzerfreundlichere und effizientere elektronische Verwaltungsdienste anbieten können.

Mit unserer 2015 neu gestalteten Homepage www.markt-oberstdorf.de haben wir bereits eine breite Informationspalette für Sie geschaffen. Satzungen, Verordnungen und Formulare sind hier ebenso zu finden wie aktuelle Mitteilungen, Rathaustelegramm und Gemeindeblatt.

Jetzt gehen wir einen Schritt weiter, mit dem neuen virtuellen Bürgerportal. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.
Hier bieten wir Ihnen an, viele Behördengänge online zu erledigen, bequem und unkompliziert von zu Hause aus, rund um die Uhr und auch am Wochenende.
Für den Fall, dass ein persönliches Erscheinen aus rechtlichen Gründen erforderlich ist, z. B. für eine Unterschrift, können Sie die Formulare bereits zuhause ausfüllen, ausdrucken und verkürzen so den Gang ins Rathaus.
Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort direkt weiterverarbeitet werden. Mit dem Online-Bezahlverfahren giropay lassen sich anfallende Gebühren ebenso einfach begleichen. Selbstverständlich wird das Serviceangebot im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten laufend erweitert.

Und für noch schnellere Informationen aus der Gemeinde laden Sie sich die App Oberstdorfer auf Ihr Mobile. Kostenlos im App Store oder goople play.

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf_Logo_2017

Was ist Fairer Handel?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.06.2017
Mit der Auszeichnung zur Fairtrade-Gemeinde im März hat sich der Markt Oberstdorf für die Verwendung Fair gehandelter Produkte verpflichtet. Die Verbindung von regionaler Landwirtschaft, Fairem Handel und biologischer Herstellung unterstützt heimische Betriebe ebenso wie Kleinbauern im Süden der Welt. Mit der Enscheidung für diese Produkte sorgen die Verbraucher für angemessene Bezahlung und faire Bedingungen.

Die Kriterien, die unsere Kaufentscheidungen heute beeinflussen, haben sich erweitert um die Begriffe Regionalität, Biologische Herstellung und auch Fairer Handel. Heimische Lebensmittel wie Milch, Käse, Fleisch, Brot oder Obst sind nachvollziehbar hergestellt, wir wissen, wo sie herkommen und dass wir etwas Gesundes essen. Bei Lebensmitteln die bei uns nicht wachsen, wie Tee, Kaffee, Kakao, Bananen und Orangen, vertrauen die Verbraucher zunehmend auf die Fairtrade-Zertifizierung.

Die Kriterien des Fairen Handels
Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte.

Die Fairtrade-Standards sind das Regelwerk, das Kleinbauernorganisationen, Plantagen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einhalten müssen. Sie umfassen soziale, ökologische und ökonomische Kriterien, um eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu gewährleisten.

Stärkung der Kleinbauern, Kleinbäuerinnen und Arbeiter und Arbeiterinnen:
• Organisation in demokratischen Gemeinschaften (bei Kooperativen)
• Förderung gewerkschaftlicher Organisation (auf Plantagen)
• Geregelte Arbeitsbedingungen
• Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
• Diskriminierungsverbot

Umweltschutz: Mensch im Mittelpunkt
• Umweltschonender Anbau
• Schutz natürlicher Ressourcen
• Verbot gefährlicher Pestizide
• Kein gentechnisch verändertes Saatgut
• Förderung des Bio-Anbaus durch den Bio-Aufschlag

Anforderungen an Händler und Hersteller
• Bezahlung von Fairtrade-Mindestpreis und Fairtrade-Prämie
• Nachweis über Waren- und Geldfluss
• Richtlinien zur Verwendung des Siegels
• Transparente Handelsbeziehungen
• Vorfinanzierung

Die Fairtrade-Standards bestehen aus Kernanforderungen und so genannten Entwicklungs-Indikatoren. Die Kernanforderungen müssen von jeder Produzentengruppe erfüllt werden, um die Fairtrade-Zertifizierung zu erhalten. Nach der ersten Zertifizierung müssen die Produzentenorganisationen zudem die Entwicklungsanforderungen erfüllen. Diese sind weitreichender und haben unter anderem das Ziel, die Organisation und die Arbeitsbedingungen der Produzenten zu verbessern, aber auch langfristig wirkende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt umzusetzen. Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Überprüfung der Standarts
Die Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT überprüft vor Ort, ob Produzenten und Händler die Fairtrade-Standards einhalten und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards erfüllen. Sie kontrolliert auch, ob die Produzentenorganisationen den festgelegten Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie ausgezahlt bekommen.
FLOCERT ist ein unabhängiges Zertifizierungsunternehmen und Tochtergesellschaft von Fairtrade International. Das Unternehmen zertifiziert Produzenten, Händler und Hersteller in rund 115 Ländern nach den Fairtrade-Standards. Über 100 hochqualifizierte Auditorinnen und Auditoren nehmen in regelmäßigen Abständen Kontrollen und Audits vor Ort vor.
Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Sie bieten fair gehandelte Waren in ihrem Geschäft an oder verwenden fair gehandelte Produkte in Ihrem Gastronomiebetrieb oder in Ihrer Organisation?
Dann werden Sie doch Teil der Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf. Bitte sprechen Sie uns an. Kontakt: Markt Oberstdorf, Christine Uebelhör, Tel. 08322 700-723, E-Mail: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de.

Weitere Informationen unter www.fairtrade-deutschland.de

Verkehrssicherheit: Überhängenden Bewuchs an Straßen und Wegen entfernen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.10.2016
Durch überhängende Äste und Sträucher wird der Verkehr auf Gehsteigen und Fahrbahnen behindert. Gerade Gehsteige sind durch herausragende Sträucher häufig fast nicht passierbar. Gleiches gilt für Straßen ohne Gehsteig, bei denen Sträucher oder Äste Sicht behindernd in die Fahrbahn ragen.

Ebenso tragen nur gut sichtbare Verkehrszeichen zur Verkehrssicherheit bei.

Der Markt Oberstdorf als Straßenbaubehörde hat für die Sicherheit auf öffentlichen Straßen zu sorgen und die Beseitigung von evtl. Gefahren zu veranlassen.
Grundstückseigentümer und Bürger des Marktes Oberstdorf werden daher dringend gebeten, den überhängenden Bewuchses vor dem Wintereinbruch zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass Verkehrszeichen gut sichtbar sind. Abgesehen von der Unzulässigkeit können Grundstückseigentümer zum Kostenersatz bei evtl. Schadensereignissen herangezogen werden.

Kontakt zum Marktgemeinderat

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.09.2016
Ab sofort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit allen Marktgemeinderatsmitgliedern direkt und zeitgleich eine Mitteilung zukommen zu lassen.

Auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de/politik/gemeinderat ist dafür ein entsprechendes Formular eingestellt. Dateien können mitgeschickt werden.

Dieses Portal ist nicht der offizielle Posteingang des Marktes Oberstdorf.
Die Kontakte zu den Mitarbeitern finden Sie auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de.

Grillen in freier Natur

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz (BayNatSchG) darf grundsätzlich jeder zum Genuss der Naturschönheiten und zur Erholung alle Teile der freien Natur ohne behördliche Genehmigung und ohne Zustimmung des Grundeigentümers oder sonstigen Berechtigten unentgeltlich betreten.

Darf man überall draußen in der Natur picknicken und grillen?
Dieses so genannte Betretungsrecht gilt jedoch nur für Freizeitgestaltung und Sportausübung, die dem Naturgenuss und der Erholung dienen. Das Entzünden und Betreiben offener Feuer zum Grillen oder als Lagerfeuer in der freien Natur ist mehr als nur ein „normales Betreten“ und wird daher nicht vom Betretungsrecht gedeckt. Dafür ist stets die Zustimmung des Grundstücksberechtigten - für das Sammeln von Brennholz im Wald auch die Zustimmung des Waldbesitzers - erforderlich.

Das Entzünden und Betreiben offener Feuer ist in Natur-, Wild- und Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich verboten. Die Schutzgebiete sind in der Regel beschildert. Alle Seitentäler südlich von Oberstdorf liegen jeweils in einem Landschaftsschutzgebiet, damit ist das Grillen in diesen Bereichen nicht erlaubt.
Wer gegen die naturschutz-, forst-, jagd-, wasser-, abfallrechtlichen oder Brandschutzbestimmungen oder die Anzeigepflicht bei Veranstaltungen verstößt, handelt ordnungswidrig und kann mit Geldbuße belegt werden.

Auch beim erlaubten Feuermachen sollte die allgemeine Verpflichtung zum Schutz der Natur beachtet werden (§ 1 BNatSchG). Verhalten Sie sich stets so, dass die Lebensgrundlagen für wild wachsende Pflanzen und wild lebende Tiere soweit wie möglich erhalten, nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt und gegebenenfalls wieder hergestellt werden.

  • Machen Sie keinen unnötigen Lärm.
  • Wählen Sie den Platz für eine Feuerstelle so, dass keine Brandgefahr für die Umgebung entstehen kann, mindestens 100 Meter von einem Wald und leicht entzündlichen Stoffen entfernt. Und mindestens fünf Meter von Gebäuden aus brennbaren Stoffen, vom Dachvorsprung ab gemessen mindestens fünf Meter von sonstigen brennbaren Stoffen. Suchen Sie möglichst einen Platz in der Nähe eines Gewässers, um Wasser zum Feuerlöschen zu haben.
  • Verwenden Sie als Brennstoff für das Grillfeuer nur Grillkohle, für Lagerfeuer nur trockenes Holz. Altöle, Altreifen oder Kunststoffe etc. dürfen keinesfalls verwendet werden.
  • Halten Sie das Feuer ständig unter Aufsicht. Löschen Sie es bei starkem Wind. Wenn Sie das Feuer verlassen, müssen Feuer und Glut ganz erloschen sein.
  • Wenn Sie den Platz endgültig verlassen, stellen Sie so weit wie möglich den Zustand her, wie er sein sollte.
  • Lassen Sie keine Abfälle, auch kein Brennmaterial, zurück. Seien Sie sich als echter Naturfreund nicht zu schade, auch einmal liegen gebliebenen Müll anderer zum nächsten Abfallbehälter mitzunehmen.

Jeder Einzelne von uns muss schonend mit Natur und Landschaft umgehen, damit wir und unsere Nachkommen auch in Zukunft darin Lebensgrundlage und Erholung finden können!

Öffentliche Grillplätze
Öffentliche Grillplätze gibt es in Altusried, Balderschwang, Betzigau, Immenstadt, Obermaiselstein, Oy-Mittelberg, Sonthofen, Weitnau und Wertach. In Oberstdorf ist kein Grillplatz ausgewiesen.