Verschiedenes

Tour de Allgäu

Wappen Markt Oberstdorf Markt Oberstdorf
am 14.07.2024
Ausgehend von einer langen Sportlerfreundschaft organisiert der ehemalige Oberstdorf Abfahrtsläufer und Olympia-Teilnehmer Peter Fischer seit 2012 alle zwei Jahre ein Hobby-Rad-Treffen – die Tour de Allgäu.

Teilnehmer sind ehemalige Skigrößen und Freunde überwiegend aus Kärnten rund um Österreichs Ski-Legende Franz Klammer. Im Juni begrüßte Fischer bereits zum siebten Mal die Radlerinnen und Radler im Hotel garni Schellenberg. Mit dabei waren Michael Veith, Martin Fiala und Hans Hindelang. Die ehemaligen Erfolgstrainer der deutschen bzw. norwegischen Ski-Nationalmannschaft, Martin Osswald und Peter Endraß begleiteten die Truppe mit dem Bus.
Die Hauptrunde mit rund 110 Kilometern stand an Tag eins auf dem Programm: Richtung Petersthal, am Rottachspeicher entlang über Waltenhofen zum Verpflegungsstopp in der Eventlocation Gauklerhof bei Niedersonthofen. An Tag zwei führte die Route ins Gunzesrieder Tal, mit Abstecher und Verpflegung bei Martin Osswald, weiter nach Immenstadt und zurück nach Oberstdorf.

Peter Fischer dankt den Sponsoren des eigens entworfenen Trikots: dem Gauklerhof Niedersonthofen, der Zötler-Brauerei Rettenberg, der Dampfbierbrauerei Oberstdorf, Bori Kössel von Apollo Optik in Immenstadt und dem Physiohüs in Oberstdorf.

Kostenlose Infoveranstaltung Soziale Landwirtschaft

AELF-Ke1 Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
via Markt Oberstdorf
am 11.07.2024
Online-Seminar für Einsteiger in diesen Betriebszweig auf dem Bauernhof

Am Donnerstag, 18. Juli, gibt es eine kostenlose, bayernweite Online-Infoveranstaltung über das Seminar für Einsteiger in die Soziale Landwirtschaft. Veranstalter sind die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Passau und Augsburg. Am Seminar, das im November 2024 startet, ist auch das AELF Kempten beteiligt.

In der Sozialen Landwirtschaft werden Menschen aller Altersstufen mit besonderen Bedürfnissen auf landwirtschaftlichen Betrieben betreut oder beschäftigt. Die Angebote sind vielfältig und reichen vom Bauernhofkindergarten über die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, bis hin zu tiergestützten Angeboten. An Bedeutung gewinnt zudem die Vermietung von Wohnraum an Senioren zusammen mit deren hauswirtschaftlicher Versorgung, Betreuung oder ambulanten Pflege. Landwirte können so ein zusätzliches Einkommen erwirtschaften oder eine neue Arbeitskraft gewinnen und gleichzeitig etwas für das Gemeinwohl tun.

Die Online-Infoveranstaltung am 18. Juli von 9:30 bis 13 Uhr gibt Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten der Sozialen Landwirtschaft. Praktiker stellen ihre Konzepte vor und beantworten Fragen. Zudem erhalten die Teilnehmenden umfassende Informationen über das Seminar zur Betriebszweigentwicklung mit Start im November 2024.

Informationen und Anmeldung unter: www.weiterbildung.bayern.de, Bereich Akademie für Diversifizierung, Oberkategorie Soziale Landwirtschaft.

Korrekte Einnahme von Medikamenten

Wappen Markt Oberstdorf Markt Oberstdorf
am 11.07.2024
Viele verschiedene Medikamente einnehmen zu müssen, stellt Patienten vor Herausforderungen

Viele ältere oder chronisch erkrankte Menschen müssen täglich mehrere verschiedene Medikamente einnehmen. „Um die gewünschte Wirkung sicherzustellen, ist es wichtig, das richtige Mittel in der richtigen Dosierung zum richtigen Zeitpunkt einzunehmen. Sich hierbei zurecht zu finden, kann zu einer Herausforderung werden“, weiß Franziska Scharpf, Apothekerin und Mitinhaberin der Familien-Apotheke Scharpf in Sonthofen. Sie gibt Tipps, wie sich eine korrekte Einnahme sicherstellen lässt.
„Die verschiedenen Medikamente richtig zu sortieren, kann schwierig sein. Viele Verpackungen sehen sich sehr ähnlich und selbst einzelne Tabletten lassen sich schnell einmal verwechseln. Dosierungen können durcheinandergebracht werden. Auch der Einnahmezeitpunkt ist wichtig, also ob ein Medikament auf nüchternen Magen, morgens, mittags oder abends bzw. vor, während oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden muss. Zudem müssen Wechselwirkungen mit anderen Arzneien oder mit bestimmten Lebensmitteln beachtet werden. Hinzu kommt der zeitliche Druck, rechtzeitig neue Rezepte zu holen und einzulösen“, schildert Franziska Scharpf die Probleme, vor denen viele Betroffene stehen. Fehler könnten dazu führen, dass die Medikamente nicht ihre gewünschte und benötigte Wirkung entfalten oder aber, im ungünstigsten Fall, dass es sogar gefährlich wird. Ihr Tipp: „Gehen Sie systematisch vor. Am besten ist es, wenn Sie an einem festen Tag in der Woche ganz in Ruhe alle Medikamente für die kommende Woche gemäß den ärztlichen Vorgaben fein säuberlich vorsortieren.“ Dazu empfiehlt Franziska Scharpf die Verwendung von Medikamentenboxen, so genannten Tablettenspendern oder -dispensern mit einzelnen beschrifteten Fächern für die einzelnen Wochentage und jeweilige Tageszeit.
Wer sich bei dieser verantwortungsvollen und fehleranfälligen Aufgabe unsicher fühle, könne diese auch an eine Apotheke übergeben. „Wir bieten in unserer Apotheke die Verblisterung an. Hierbei werden die Medikamente exakt nach dem ärztlichen Medikationsplan und unter strengsten hygienischen Vorschriften nach Tag und Tageszeit sortiert und in einen umweltfreundlichen Blister verpackt. Dieser wird dann an den Kunden ausgeliefert. Auf der Blisterverpackung und auf dem mitgelieferten Medikationsplan sind die individuellen Einnahmehinweise übersichtlich, deutlich lesbar und leicht verständlich vermerkt.“
Die Verblisterung helfe Patienten, ihre Medikamente korrekt einzunehmen, sagt sie. „Das Risiko etwas zu verwechseln, doppelt einzunehmen oder die Einnahme zu vergessen, wird auf ein Minimum reduziert. Auch ungewollte Wechselwirkungen werden vermieden, denn wir führen im Rahmen der Verblisterung immer auch einen kompletten Medikationscheck durch. Das heißt, wenn jemand beispielsweise Medikamente von verschiedenen Facharztpraxen verschrieben bekommt, prüfen wir, ob diese zusammenpassen und sich in ihrer Wirkung nicht gegenseitig einschränken. Auf Wunsch und falls nötig, halten wir dazu auch Rücksprache mit den jeweiligen Ärzten.“
Die Apotheke Scharpf war 2001 eine der ersten Apotheken in ganz Bayern, die die individuelle Verblisterung von Medikamenten in ihr Leistungsangebot aufnahm. Seit 2018 kommt dabei eine hochmoderne und effiziente Blistermaschine zum Einsatz. Heute nehmen zahlreiche Senioren- und Pflegeeinrichtungen und auch immer mehr Privatpersonen diesen Service in Anspruch.

Notruf 112

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 07.07.2024
„Hier ist der Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst – bitte legen Sie nicht auf“ – diese Bandansage hört jeder, der im Notfall die 112 wählt.

Kurz darauf hat man einen Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle
persönlich am Telefon.
„Es ist deshalb wichtig, auf keinen Fall aufzulegen, denn die Ansage wiederholt sich so lange, bis eine Leitung frei ist. In der Regel werden die Anrufe innerhalb weniger Sekunden entgegengenommen“, erklärt Ingo Hofer, stellvertretender Leiter der ILS Allgäu.

Die Integrierte Leitstelle Allgäu wird seit dem Jahr 2010 von der
Stadt Kempten (Allgäu) betrieben. Hier wird der europaweite Notruf 112
entgegengenommen. Diese Notrufnummer gilt im Übrigen auch in allen
anderen EU-Mitgliedsstaaten und in weiteren Ländern wie z.B. Island,
Norwegen, Schweiz, Russland oder der Türkei.

„Der überwiegende Teil der Allgäuer Bevölkerung kennt die 112 als
Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst mittlerweile, allerdings werden wir immer häufiger wegen Nichtigkeiten angerufen“, beschreibt Hofer eine gewisse Tendenz im Zuständigkeitsgebiet. Wenn ich am Wochenende einen Schnupfen habe, dann muss dafür nicht die 112 alarmiert werden.“
Es sei wichtig vor Absetzen eines Notrufs abzuwägen, ob wirklich eine
lebensbedrohliche Situation vorliege oder es Anzeichen für eine Bedrohung gebe, so Hofer. „Bei Feuer, Verkehrsunfällen, akuten Notfallsituationen oder Anzeichen für eine akute Bedrohung, da ist umgehend die 112 zu wählen. Dann auch lieber einmal zu viel anrufen, als einmal zu wenig.“

Für Erkrankungen, bei denen man tagsüber den Hausarzt aufsuchen würde, steht außerhalb der Sprechzeiten der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117 zur Verfügung – weitere Infos hierzu unter www.116117.de.

Es sei auch ein Irrtum, dass man in der Notaufnahme eher drankomme, wenn man mit dem Rettungsdienst eingeliefert wurde. Auch die Notaufnahmen haben zwischenzeitlich auf den immer größer werdenden Ansturm reagiert. Mittels eines Triage-Systems werden die Patienten gesichtet und priorisiert, unabhängig davon, wann und über welchen Weg sie letztendlich in der Notaufnahme eintreffen.

Was nach dem Anruf der 112 passiert

„Unsere Leitstelle im Allgäu ist tagsüber mit fünf und nachts mit drei Mitarbeitern besetzt, die Anrufe entgegennehmen. Alle Disponenten haben eine feuerwehrtechnische sowie auch eine rettungsdienstliche Ausbildung. Von ihnen werden alle wichtigen Informationen abgefragt, um die für die jeweilige Situation erforderlichen und geeigneten Rettungsmittel anfordern zu können.
Die Zeiten, in denen jeder die 5-W-Fragen selbstständig runterbeten sollte, sind lange vorbei. Unser Personal ist professionell geschult und stellt alle Fragen, die benötigt werden. Es braucht also keiner Angst haben, etwas falsch zu machen“, erläutert Ingo Hofer.
Im Anschluss wird ein Meldebild erstellt und entschieden, welche Einsatzmittel benötigt werden: die Feuerwehr, der Notarzt, der
Rettungswagen oder der Krankenwagen. Bei einer akuten Lebensbedrohung bleibt der Mitarbeiter der Leitstelle häufig mit dem Anrufer so lange telefonisch verbunden, bis der Rettungsdienst vor Ort eingetroffen ist. „Bei einem Herzstillstand geben wir sofort über das Telefon Anweisungen für die Reanimation. Je schneller mit der Herzdruckmassage begonnen wird, umso größer ist die Überlebenschance.“

Das Bundesland Bayern hat vor ein paar Jahren als erstes
Flächenbundesland die Telefonreanimation in allen Integrierten Leitstellen eingeführt. „Erst vor kurzem konnten wir einen jungen Mann über das Telefon wiederbeleben und ein paar Tage später stand er dann persönlich bei uns vor der Tür, um sich zu bedanken. Das sind natürlich tolle und bewegende Momente, die einem im Gedächtnis bleiben. Selbst nach 20 Jahren Erfahrung in diesem Bereich“, freut sich Ingo Hofer. Er habe in den letzten Jahren aber auch deutliche negative Tendenzen feststellen müssen: „Viele Leute hören einem nicht aktiv zu und beantworten unsere Fragen nicht ausreichend oder nehmen nicht die Hilfe an, die wir ihnen anbieten. Stattdessen fordert man sofort den Rettungswagen oder Notarzt, wobei der Notarzt auch noch oft mit dem ärztlichen Notdienst verwechselt wird. Das ist bedauerlich, wie ich finde. Jeder will das Maximale bekommen und
das Schnellste. Oftmals haben meine Kollegen und ich mit Diskussionen am Telefon zu kämpfen oder werden sogar persönlich angegangen.“

Dem Rettungsdienst die Arbeit erleichtern

Die Integrierte Leitstelle Allgäu hat wie alle Rettungsleitstellen immer mehr eingehende Notrufe zu verzeichnen. Bayernweit stieg die Anzahl der Notfallereignisse in den letzten 10 Jahren in den Landkreisen und Städten um insgesamt 53%. Das geht aus dem aktuellsten Rettungsdienstbericht Bayern hervor.
Der überwiegende Teil der Notrufe sind Einsätze für den Rettungsdienst.
Wenn der Rettungsdienst zu einem Notruf ausrückt, dann zählt meist jedeSekunde.

„Im Zuge des Europäischen Notruftags am 11.2. möchte ich die
Öffentlichkeit gerne nochmal sensibilisieren, unsere Rettungskräfte durch richtiges Verhalten zu unterstützen“, appelliert Peter Fraas, Leiter des Rettungsdienstes beim BRK Kempten-Oberallgäu. „Das fängt schon bei der Rettungsgasse an. Je besser unsere Einsatzfahrzeuge im Straßenverkehr durchkommen, umso schneller sind sie am Einsatzort, um Erste Hilfe zu leisten. Große Hausnummern, die von der Straße aus klar erkennbar sind, und vor allem Namensschilder an den Türen sind für uns extrem wichtig. In Wohnanlagen mit vielen Parteien gibt es oft nur eine Hausnummer für dutzenden Wohnungen. Wenn wir minutenlang durch das Treppenhaus irren müssen, dann kann das im schlimmsten Fall dramatisch Folgen haben.“

Der Teamleiter des Rettungsdienstes und erfahrene Einsatzleiter
fordert außerdem: „Es ist immer hilfreich, wenn Einweiser unten auf der Straße auf uns warten und uns den Weg weisen. Im Notfall kann man auch einfach einen Nachbarn bitten, sich aufzustellen, wenn kein Familienmitglied greifbar ist.“ Ferner erleichtere es die Arbeit der Einsatzkräfte, wenn die Angehörigen bestimmte Unterlagen griffbereit hätten. Neben der Versicherungskarte gehörten dazu Dokumente über Vorerkrankungen, Arztbriefe und natürlich Medikamente, besonders bei chronisch kranken Patienten.

Kostenlose Energieberatung

Eza-logo-4c Energie- und Umweltzentrum Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 05.07.2024
Jeden zweiten Mittwoch im Monat bietet Energieberater Gerhard Schmid für alle Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose Energieberatung an.

Er beantwortet Fragen rund ums energieoptimierte Bauen und Sanieren, den Einsatz erneuerbarer Energien sowie die dazu passenden Förderprogramme.

Die Beratungen finden jeden zweiten Mittwoch im Monat statt, in der Zeit
zwischen 17 und 19 Uhr, im Verwaltungsgebäude Bahnhofplatz 3.

Beratungstermine vereinbaren Sie im Sekretariat Bauverwaltung, Telefon 08322 700-7507 oder 08322 700-7508.

Zentrale Meldestelle bei Störungen des Stromnetzes

Logo-allgaeunetz-allgaeu-kempten-energieversorger AllgäuNetz GmbH & Co KG
via Markt Oberstdorf
am 30.06.2024
Bei einem Stromausfall, einer Stromstörung oder Schäden an einer Stromleitung erreichen die Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger ganzjährig und rund um die Uhr die zentrale Störungsmeldestelle, Telefon 0800 2521-222 (kostenlos)

Der technische Service und die Betreuung des Oberstdorfer Stromnetzes obliegen dem Leitungsverbund AllgäuNetz GmbH & Co. KG.

Die Mitarbeiter der zentralen Netzleitstelle in Kempten leiten die Behebung sofort in die Wege und setzten sich mit den zuständigen Mitarbeitern vor Ort in Verbindung.

Französisch-Begeisterte aufgepasst

Wappen Markt Oberstdorf Markt Oberstdorf
am 18.06.2024
Geplant ist ab Juli ein regelmäßiger Französisch-Stammtisch in ungezwungener Atmosphäre in Oberstdorf zur Konversation auf Französisch, zur praktischen Übung des bereits Erlernten und Erweiterung der bestehenden Kenntnisse, ohne Lehrbuch.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei
Steffi Schütz (01511 5790668) oder
Kathrin Bäuerle (0172 7474522)

Adressen

Markt Oberstdorf
Prinzregenten-Platz 1
und Bahnhofplatz 3
87561 Oberstdorf

Tel. 08322 700 7000
Fax 08322 700 7209

Öffnungszeiten

Mo, Do 
08:00-12:30 und 13:30-17:00
Di, Mi 
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Sa, So 
geschlossen

Öffnungszeiten Marktkasse

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