Verschiedenes

Challenge4

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 30.09.2020
Eine 22.000 Kilometer lange Marathonfahrt durch Deutschland hat Rainer Zietlow geplant.

Dabei fährt er alle Schnell-Ladestationen in Deutschland mit dem neuen ID.3 von VW an. Rainer Zietlow hat sich mit seiner Agentur CHALLENGE4 spezialisiert für die Planung und Durchführung weltweiter Automobilprojekte mit Volkswagen Autos. Er hat bereits zwölf Projekte erfolgreich abgeschlossen. Weitere Informationen unter www.challenge4.de.

Von links: Erster Bürgermeister Klaus King und Tourismusdirektor Frank
Jost verabschiedeten Rainer Zietlow und sein Teammitglied am 28.
September im Stillachtal und wünschten ihm viel Erfolg für seine lange
Reise.

Zeige deine Meinung!

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 28.09.2020
Politische Jugendbildung an der Oberallgäuer vhs e.V

An der Oberallgäuer vhs e.V. finden in diesem Semester insgesamt noch drei geförderte Workshops für Kinder und Jugendliche statt. Die Kids sind eingeladen, das Thema Grund- und Menschenrechte praxisnah im künstlerischen Kontext zu bearbeiten. Bei den Kursen „Protestplakate - Zeige deine Meinung“ und „Graffiti – Wir sind bunt! Farbe verbindet.“ lernen sie den lebendigen Umgang mit politischer und visueller Argumentation. Der erste Workshop der „Protestplakate“ für die 12 - 15-jährigen startet am 11.10.20 und es sind noch Plätze frei.

Keine Demo ohne Plakat! Aktueller könnte diese Aussage nicht sein, denn politische Meinungen wurden schon immer mittels Protestplakate öffentlich gezeigt. An der Oberallgäuer vhs e.V. wird das Thema Protestplakate nun ganz praxisnah erprobt. 12 – 15-jährige sind eingeladen, das Thema Grund- und Menschenrechte sowie Protestkultur künstlerischen zu bearbeiten. Die Kids gestalten mit verschiedenen Mal- und Drucktechniken Plakate und Tragetaschen, die sie mit nach Hause nehmen dürfen. Vermittelt wird so neben zeichnerischen Grundfertigkeiten vor allem ein bewusster und lebensnaher Umgang mit den Grund- und Menschenrechten. Gerade für eine Generation, für die diese Rechte „selbstverständlich“ sind, ist es sinnvoll die rechtlichen Besonderheiten und Vorzüge ins Gedächtnis zu rufen. Natürlich wird in dem Workshop auch eine Gegendemonstration spielerisch aufgestellt, um den politischen Diskurs gerecht zu werden. Insgesamt gibt es zwei Workshops zu „Protestplakate - Zeige deine Meinung“: Start des 1. Workshop am Sonntag 11.10.20 und des 2. Workshops am 06.12.20. Anmeldung unter www.oa-vhs.de oder telefonisch unter 08321 – 66730

Jeder Workshop kostet inklusive Material nur 24,50 € und wird unterstützt durch das Förderprogramm „Politische Jugendbildung“ des Deutschen Volkshochschul-Verband und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Öffnungszeiten-Grüngutannahme-Oberstdorf Oktober bis Dezember 2020

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 26.09.2020
Die Grüngutannahme Oberstdorf ändert zum Oktober 2020 seine Öffnungszeiten.

bis 30. September 2020
Montag, Mittwoch, Freitag 13.30 – 16.30 Uhr
Samstag 09.00 bis 11.30 Uhr
01. Oktober 2020 bis 31.Oktober 2020
Montag, Freitag und Samstag 9:00 – 11:30
Montag bis Freitag 13:30 – 16:30
04. November 2020 bis 30. November 2020
Mittwoch 13:30 – 16:30 und Samstag 9:00 – 11:30
02. Dezember 2020 bis 23. Dezember 2020
Mittwoch 13:30 – 16:30
Die Anlage ist geschlossen
03. Oktober 2020 24. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Kontakt: Kompostieranlage, Rubinger Str. 31, Oberstdorf, Tel. 08322/911-168.

Geistiges Eigentum schützen – Lass Dir Deine Idee nicht klauen!

Regionalentwicklung Oberallgäu e.V._Logo Regionalentwicklung Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 19.09.2020
Veranstaltungsreihe im Rahmen des „Forum für Pioniere, Mächler und Menschen mit Ideen“

Sind Sie ein typischer Allgäuer Mächler? Oder haben Sie einfach eine
innovative Idee, die Sie gerne verwirklichen wollen? Aber Sie haben
immer Bedenken, dass Ihnen jemand die Idee klaut. Oft folgt nach
der kreativen Phase eine der großen Unsicherheit: Wer hilft mir bei
der Weiterentwicklung ohne mir die Idee zu klauen? Wem kann ich
vertrauen und von der Idee erzählen? Wo  nde ich Unter stützung bei
Fragen zum Markenschutz oder sogar zum Patentrecht?
Rechtsanwalt Dirk Waldhauser aus Sonthofen hat sich auf den Schutz
geistigen Eigentums sowie das Wettbewerbsrecht spezialisiert.
In seinem Vortrag wird Herr Waldhauser sinnvolle Schritte aufzeigen,
wie jeder seine Ideen verwirklichen und gleichzeitig schützen kann.
Und er wird Ihre Fragen rund um dieses Thema beantworten.

Zeit und Ort:
Donnerstag, 22. Oktober 2020, um 19.30 Uhr
im Grünen Zentrum Immenstadt
(Kemptener Straße 39, 87509 Immenstadt)

Der Vortrag ist kostenlos, die Teilnehmerzahl begrenzt.

Anmeldung:
Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation ist eine Anmeldung
bis 21. Oktober 2020 erforderlich.
Telefon 08323 - 9983610
E-Mail osterrieder@regionalentwicklung-oa.de

Ein digitaler Vortrag ist geplant, falls ein persönliches Treffen nicht
möglich sein sollte.

Regionalentwicklung Oberallgäu e.V.
Kemptener Straße 39 | D-87509 Immenstadt i. Allgäu
Tel. +49.8323.99836-10 | Fax +49.8323.99836-19
www.regionalentwicklung-oberallgaeu.de
osterrieder@regionalentwicklung-oa.de

Alpen-Modellregion Weitnau/Missen-Wilhams
Hauchenbergweg 6 | D-87480 Weitnau i. Allgäu
Kontakt: alpenmodellregion@mueller-gassner.de

Dieses Vorhaben wird gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

OBERSTDORF BIBLIOTHEK

OBERSTDORF BIBLIOTHEK-NEU 11.11.2015 Oberstdorf Bibliothek
via Markt Oberstdorf
am 16.09.2020
Am Donnerstag, 17. September 2020 ist die Bücherei geschlossen.
IM BERG DAHUIM_Okt. 2020

Im Berg dahuim

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 16.09.2020
Ein Film von von Thomas Rickenmann und Rahel von Gunten

Oberstdorf im Allgäu: Hoch oben auf dem Berg, weit hinten im Tal ziehen Herden von Weide zu Weide. Die Hirten und Sennenfamilien haben eines gemeinsam: Für keinen Luxus dieser Welt würden sie ihre Sommerzeit auf der Alpe eintauschen. Sie leben in und mit der Natur, den Tieren, an der frischen Luft, mitten im Wettergeschehen und nah an der Sonne. Alle arbeiten hart, oft bis an die Grenze ihrer körperlichen Kräfte. Nirgendwo anders empfinden die Bergmenschen eine solche Zufriedenheit, ein solches Glück, wie auf ihrer Alpe – dort wo die Seele auftankt.
Der Film wird ab 8. Oktober in Kinos im Allgäu und ganz Deutschland gezeigt.

Kurfilmtheater Oberstdorf
Vorpremiere 6. und 7. Oktober, jeweils 17 Uhr und 20 Uhr
Hauptpremiere 8. Oktober, 17 Uhr und 20 Uhr
Der Film wird bis Dezember 2020 gezeigt.

Was tun bei Pilzvergiftung?

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 06.09.2020
BRK gibt Erste-Hilfe-Tipps für Schwammerlsucher. Frank Schönmetzler vom BRK Oberallgäu gibt wertvolle Tipps, woran man eine Pilzvergiftung erkennt und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen im Fall der Fälle wichtig sind.

So erkennt man eine Pilzvergiftung:
„Die Symptome einer Pilzvergiftung sind abhängig von der Art des Pilzes
und der Verzehrmenge“, sagt Frank Schönmetzler. „Manchmal treten bereits nach weniger als zwei Stunden die ersten Beschwerden auf, manchmal nach sechs Stunden oder mehr.“

Mögliche Symptome einer Pilzvergiftung (nicht alle müssen auftreten):
- Übelkeit / Erbrechen
- Bauchschmerzen / Durchfall
- Kopf- und Gliederschmerzen
- Kreislaufprobleme
- Halluzinationen
- Schweißausbrüche, Hitzegefühl
- beschleunigter Puls
- Blutdruckabfall
- erweiterte Pupillen, Sehstörungen
- tränende Augen und erhöhter Speichelfluss
- Krampfanfälle
- Bewusstlosigkeit
„Eine Pilzvergiftung zu erkennen, ist für Laien nicht einfach“, weiß Frank Schönmetzler und rät darum dringend: „Bereits beim ersten Verdacht sollten Betroffene sofort den Giftnotruf anrufen - in Bayern ist dieser unter 089/19240 zu erreichen - oder den Notarzt unter 112 alarmieren. Warten Sie nicht, ob die Symptome schlimmer werden! Eine zu späte Behandlung kann zu bleibenden Organschäden oder sogar dem Tod führen!“

Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Pilzvergiftung:
- eigene Sicherheit beachten, Schutzhandschuhe und Mund-Nase-Maske anziehen
- den Betroffenen beruhigen
- Notruf 112 verständigen und/oder Giftnotrufzentrale (089 – 19240) anrufen
- Anweisungen der Giftnotrufzentrale befolgen
- Pilze oder (falls vorhanden) Erbrochenes sicherstellen und dem
Rettungsdienst mitgeben
- bei Bewusstlosigkeit des Betroffenen: stabile Seitenlage regelmäßig
Atmung und Puls prüfen
- bei fehlender Atmung/Puls: bis zum Eintreffen des
Rettungsdienstes Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen (30x
Herzdruckmassage, 2x Beatmung immer im Wechsel), wenn
möglich weitere Helfer hinzuziehen
- ist der Betroffene bei Bewusstsein: beruhigen, trösten, beobachten,
nicht alleine lassen
Wichtig! Was man nicht tun sollte
- kein Erbrechen herbeiführen!
- keine Milch verabreichen - diese kann unter Umständen sogar die
Giftaufnahme begünstigen!
- keine Kohletabletten – sie können eine Verschlimmerung
herbeiführen!
- kein Salzwasser trinken lassen!
„Wenn mehrere Personen das Pilzgericht gegessen haben, aber nur einer
oder einige davon Beschwerden entwickeln, sollten sich dennoch alle in
ärztliche Behandlung begeben“, rät Frank Schönmetzler. „Grundsätzlich ist
es sinnvoll, wenn kleine Kinder sowie kranke oder alte Menschen nur wenig Pilze essen. Im Zweifelsfall kann eine Vergiftung bei ihnen gefährlichere Folgen haben als bei gesunden Erwachsenen.“ Um in Notfällen effektiv helfen zu können, empfiehlt das BRK eine regelmäßige Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse. Nähere Infos zu Kursen in Kempten und dem Allgäu finden Sie unter https://www.kvoberallgaeu.brk.de/.

Bildrechte: Janika Brutscher

Erste Hilfe bei Herzinfarkt

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 17.08.2020
Laut Angaben der Deutschen Herzstiftung erleiden pro Jahr etwa 300.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt. In einem solchen Notfall zählt jede Sekunde.

Je schneller der Patient behandelt wird, desto größer sind die Chancen zu überleben und schwerwiegende Folgen zu verringern. Frank Schönmetzler vom BRK Oberallgäu erklärt, wie man einen Herzinfarkt erkennt und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen im akuten Notfall anzuwenden sind. Wichtig zu wissen: Die Symptome können bei Männern und Frauen ganz unterschiedlich ausfallen.

Häufige Symptome eines Herzinfarkts

Klassische Symptome eines Herzinfarktes sind starke Schmerzen oder auch ein Brennen hinter dem Brustbein. Häufig strahlt der Schmerz in Arme, Oberbauch, Hals, Rücken, Kiefer oder die Schulterblätter aus. Typisch sind auch kalter Schweiß, eine blass-gräuliche Gesichtsfarbe, Übelkeit und Erbrechen, Atemnot und/oder ein sehr starkes Enge- oder Einschnürungsgefühl im Brustkorb. Betroffene berichten von einem Gefühl, „als würde ein Elefant auf der Brust stehen“ und von Todesangst. „Die Anzeichen sind von Person zu „Person unterschiedlich stark ausgeprägt“, weiß Frank Schönmetzler.

Oftmals uneindeutige Symptome bei Frauen

„Während Männer häufig über den bekannten `Vernichtungsschmerz´ klagen, kann ein Herzinfarkt bei Frauen mit wesentlich uneindeutigeren Symptomen einhergehen“, betont er. „Bei ihnen ist der klassische Brustschmerz oft nicht so stark ausgeprägt. Sie berichten eher von einem allgemeinen Druck- oder Engegefühl in der Brust, Rückenschmerzen oder Schmerzen im Oberbauch, manchmal - aber nicht immer - gepaart mit Kurzatmigkeit, Schweißausbrüchen, Übelkeit und Erbrechen. Viele Betroffene gehen tatsächlich zunächst von einer Magenverstimmung aus.“ Er rät: „Wenn solche Symptome in einem noch nie erlebten Ausmaß auftreten oder die Schmerzen länger als 5 Minuten anhalten, warten Sie nicht erst ab, sondern rufen Sie sofort den Notarzt unter 112. Riskieren Sie im Zweifelsfall lieber einen Fehlalarm als Ihren Tod!“

Auch bei häufiger auftretenden unspezifischen Symptomen wie allgemeinen Brustschmerzen, Schwindelgefühl, Atemnot und Abgeschlagenheit empfiehlt der Experte, sich auf jeden Fall medizinisch durchchecken zu lassen. „Sie könnten Hinweise auf eine noch nicht entdeckte Herzerkrankung oder einen so genannten `stummen´ oder `stillen Herzinfarkt´ sein.“

Erste Hilfe-Maßnahmen bei Herzinfarkt

Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt gelten folgende Erste-Hilfe-Maßnahmen:

• Sofort den Rettungsdienst unter 112 alarmieren
• Ununterbrochen Atmung und Bewusstsein der betroffenen Person prüfen
• Bei Kreislaufstillstand sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen (30x Herzdruckmassage, 2x Beatmung im Wechsel). Diese muss bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durchgeführt werden (wenn möglich weitere Helfer hinzuziehen, mit denen man sich abwechseln kann)
• Ist der Betroffene bei Bewusstsein, ist er mit erhöhtem Oberkörper zu lagern, das entlastet das Herz
• Bleiben Sie selbst ruhig! Unruhe, Aufregung und Anstrengung sind beim Betroffenen unbedingt zu vermeiden
• Öffnen Sie enge Kleidung des Betroffenen (Gürtel, Hemd, Krawatte etc.)
• Bleiben Sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bei dem Patienten

Mythos „Husten als Selbsthilfe“

Auf What´s App kursiert ein Kettenbrief, in dem als Hilfe zur Selbsthilfe bei einem Herzinfarkt empfohlen wird, sich durch Husten zu helfen. Betroffene sollten tief einatmen und dann aus der Tiefe der Lunge und verlängert husten. Dies solle alle zwei Sekunden ohne Unterbrechung wiederholt werden, bis Hilfe komme. Hierzu sagt Frank Schönmetzler: „Sicherlich ist es richtig, dass der Betroffene alles versuchen sollte, um nicht bewusstlos zu werden und weiterhin spontan zu atmen - aber die Anleitung im Kettenbrief ist medizinisch nicht belegt.“

Um effektiv helfen zu können, empfiehlt das BRK eine regelmäßige Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse. Nähere Infos zu Kursen in Kempten und dem Allgäu finden Sie unter https://www.kvoberallgaeu.brk.de/.

Logo Hilfetelefon

Das Hilfetelefon – Beratung und Hilfe für Frauen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 05.08.2020
Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben.

Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung unterstützen wir Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr.
Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte beraten wir anonym und kostenfrei.

Notruf 112

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 06.02.2020
„Hier ist der Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst – bitte legen Sie nicht auf“ – diese Bandansage hört jeder, der im Notfall die 112 wählt.

Kurz darauf hat man einen Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle
persönlich am Telefon.
„Es ist deshalb wichtig, auf keinen Fall aufzulegen, denn die Ansage wiederholt sich so lange, bis eine Leitung frei ist. In der Regel werden die Anrufe innerhalb weniger Sekunden entgegengenommen“, erklärt Ingo Hofer, stellvertretender Leiter der ILS Allgäu.

Die Integrierte Leitstelle Allgäu wird seit dem Jahr 2010 von der
Stadt Kempten (Allgäu) betrieben. Hier wird der europaweite Notruf 112
entgegengenommen. Diese Notrufnummer gilt im Übrigen auch in allen
anderen EU-Mitgliedsstaaten und in weiteren Ländern wie z.B. Island,
Norwegen, Schweiz, Russland oder der Türkei.

„Der überwiegende Teil der Allgäuer Bevölkerung kennt die 112 als
Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst mittlerweile, allerdings werden wir immer häufiger wegen Nichtigkeiten angerufen“, beschreibt Hofer eine gewisse Tendenz im Zuständigkeitsgebiet. Wenn ich am Wochenende einen Schnupfen habe, dann muss dafür nicht die 112 alarmiert werden.“
Es sei wichtig vor Absetzen eines Notrufs abzuwägen, ob wirklich eine
lebensbedrohliche Situation vorliege oder es Anzeichen für eine Bedrohung
gebe, so Hofer. „Bei Feuer, Verkehrsunfällen, akuten Notfallsituationen oder Anzeichen für eine akute Bedrohung, da ist umgehend die 112 zu wählen. Dann auch lieber einmal zu viel anrufen, als einmal zu wenig.“

Für Erkrankungen, bei denen man tagsüber den Hausarzt aufsuchen würde, steht außerhalb der Sprechzeiten der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117 zur Verfügung – weitere Infos hierzu unter www.116117.de.

Es sei auch ein Irrtum, dass man in der Notaufnahme eher drankomme, wenn man mit dem Rettungsdienst eingeliefert wurde. Auch die Notaufnahmen haben zwischenzeitlich auf den immer größer werdenden Ansturm reagiert. Mittels eines Triage-Systems werden die Patienten gesichtet und priorisiert, unabhängig davon, wann und über welchen Weg sie letztendlich in der Notaufnahme eintreffen.

Was nach dem Anruf der 112 passiert

„Unsere Leitstelle im Allgäu ist tagsüber mit fünf und nachts mit drei Mitarbeitern besetzt, die Anrufe entgegennehmen. Alle Disponenten haben eine feuerwehrtechnische sowie auch eine rettungsdienstliche Ausbildung. Von ihnen werden alle wichtigen Informationen abgefragt, um die für die jeweilige Situation erforderlichen und geeigneten Rettungsmittel anfordern zu können.
Die Zeiten, in denen jeder die 5-W-Fragen selbstständig runterbeten sollte, sind lange vorbei. Unser Personal ist professionell geschult und stellt alle Fragen, die benötigt werden. Es braucht also keiner Angst haben, etwas falsch zu machen“, erläutert Ingo Hofer.
Im Anschluss wird ein Meldebild erstellt und entschieden, welche Einsatzmittel benötigt werden: die Feuerwehr, der Notarzt, der
Rettungswagen oder der Krankenwagen. Bei einer akuten Lebensbedrohung bleibt der Mitarbeiter der Leitstelle häufig mit dem Anrufer so lange telefonisch verbunden, bis der Rettungsdienst vor Ort eingetroffen ist. „Bei einem Herzstillstand geben wir sofort über das Telefon Anweisungen für die Reanimation. Je schneller mit der Herzdruckmassage begonnen wird, umso größer ist die Überlebenschance.“

Das Bundesland Bayern hat vor ein paar Jahren als erstes
Flächenbundesland die Telefonreanimation in allen Integrierten Leitstellen
eingeführt. „Erst vor kurzem konnten wir einen jungen Mann über das Telefon wiederbeleben und ein paar Tage später stand er dann persönlich bei uns vor der Tür, um sich zu bedanken. Das sind natürlich tolle und bewegende Momente, die einem im Gedächtnis bleiben. Selbst nach 20 Jahren Erfahrung in diesem Bereich“, freut sich Ingo Hofer. Er habe in den letzten Jahren aber auch deutliche negative Tendenzen feststellen müssen: „Viele Leute hören einem nicht aktiv zu und beantworten unsere Fragen nicht ausreichend oder nehmen nicht die Hilfe an, die wir ihnen anbieten. Stattdessen fordert man sofort den Rettungswagen oder Notarzt, wobei der Notarzt auch noch oft mit dem ärztlichen Notdienst verwechselt wird. Das ist bedauerlich, wie ich finde. Jeder will das Maximale bekommen und
das Schnellste. Oftmals haben meine Kollegen und ich mit Diskussionen am Telefon zu kämpfen oder werden sogar persönlich angegangen.“

Dem Rettungsdienst die Arbeit erleichtern

Die Integrierte Leitstelle Allgäu hat wie alle Rettungsleitstellen immer mehr
eingehende Notrufe zu verzeichnen. Bayernweit stieg die Anzahl der
Notfallereignisse in den letzten 10 Jahren in den Landkreisen und Städten um insgesamt 53%. Das geht aus dem aktuellsten Rettungsdienstbericht Bayern hervor.
Der überwiegende Teil der Notrufe sind Einsätze für den Rettungsdienst.
Wenn der Rettungsdienst zu einem Notruf ausrückt, dann zählt meist jede
Sekunde.
„Im Zuge des Europäischen Notruftags am 11.2. möchte ich die
Öffentlichkeit gerne nochmal sensibilisieren, unsere Rettungskräfte durch richtiges Verhalten zu unterstützen“, appelliert Peter Fraas, Leiter des Rettungsdienstes beim BRK Kempten-Oberallgäu. „Das fängt schon bei der Rettungsgasse an. Je besser unsere Einsatzfahrzeuge im Straßenverkehr durchkommen, umso schneller sind sie am Einsatzort, um Erste Hilfe zu leisten. Große Hausnummern, die von der Straße aus klar erkennbar sind, und vor allem Namensschilder an den Türen sind für uns extrem wichtig. In Wohnanlagen mit vielen Parteien gibt es oft nur eine Hausnummer für dutzenden Wohnungen. Wenn wir minutenlang durch das Treppenhaus irren müssen, dann kann das im schlimmsten Fall dramatisch
Folgen haben.“
Der Teamleiter des Rettungsdienstes und erfahrene Einsatzleiter
fordert außerdem: „Es ist immer hilfreich, wenn Einweiser unten auf der Straße auf uns warten und uns den Weg weisen. Im Notfall kann man auch einfach einen Nachbarn bitten, sich aufzustellen, wenn kein Familienmitglied greifbar ist.“ Ferner erleichtere es die Arbeit der Einsatzkräfte, wenn die Angehörigen bestimmte Unterlagen griffbereit hätten. Neben der Versicherungskarte gehörten dazu Dokumente über Vorerkrankungen, Arztbriefe und natürlich Medikamente, besonders bei chronisch kranken Patienten.

Zentrale Meldestelle bei Störungen des Stromnetzes

Logo-allgaeunetz-allgaeu-kempten-energieversorger AllgäuNetz GmbH & Co KG
via Markt Oberstdorf
am 30.04.2019
Bei einem Stromausfall, einer Stromstörung oder Schäden an einer Stromleitung erreichen die Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger ganzjährig und rund um die Uhr die zentrale Störungsmeldestelle, Telefon 0800 2521-222 (kostenlos)

Der technische Service und die Betreuung des Oberstdorfer Stromnetzes obliegen dem Leitungsverbund AllgäuNetz GmbH & Co. KG.

Die Mitarbeiter der zentralen Netzleitstelle in Kempten leiten die Behebung sofort in die Wege und setzten sich mit den zuständigen Mitarbeitern vor Ort in Verbindung.

Adressen

Markt Oberstdorf
Prinzregenten-Platz 1
und Bahnhofplatz 3
87561 Oberstdorf

Tel. 08322 700 7000
Fax 08322 700 7209

Öffnungszeiten

Mo - Do
08:00 - 17:00
Freitag
08:00 - 12:00
Sa, So
geschlossen

Öffnungszeiten Marktkasse

Montag
08:00 - 12:00 und 13:00 - 17:00
Di - Do
08:00 - 12:00 und 13:00 - 16:00
Freitag
08:00 - 11:30
Sa, So
geschlossen

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