Verschiedenes

Alice im Winterland

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.12.2021
Holen Sie sich das winterliche Oberstdorf nach Hause und schalten Sie ein. +++ ZDF: Sonntag, 12. Dezember 2021 (3. Advent), 20.15 Uhr +++ ZDF-Mediathek: ab Samstag, 4. Dezember 2021, 10.00 Uhr

Der letzte Winter war ein Besonderer. Auch für das Filmteam des ZDF war es ein ungewöhnliches Arbeiten. Unter strenger Einhaltung der Corona-Maßnahmen wurde der Film „Alice im Winterland“ in Oberstdorf produziert. Produzentin Heike Wiehle-Timm empfand das Arbeiten vor Ort zu dieser Zeit als Herausforderung und Segen zugleich. „Alle anfängliche Vorsicht gegenüber uns Großstädtern aus dem Norden wich Gastfreundschaft und Konstruktivität. Und so war diese Zeit zugleich ein Segen für unseren Film, denn wir konnten die Region fast exklusiv genießen und bekamen Zugang zu traumhaften Motiven.“ Die Produzentin freut sich über das Ergebnis: „Nun möchten wir die Zuschauer und Zuschauerinnen mit Alice in das winterliche Weihnachtsland entführen und eine Geschichte erzählen, die so ganz und gar nicht von Corona handelt, sondern vielmehr mit ein paar ungeahnten Wendungen überrascht und in eine fröhliche, das Leben und die Liebe feiernde Weihnachtsstimmung versetzt.“

Holen Sie sich das winterliche Oberstdorf nach Hause und schalten Sie ein.
• ZDF: Sonntag, 12. Dezember 2021 (3. Advent), 20.15 Uhr
• ZDF-Mediathek: ab Samstag, 4. Dezember 2021, 10.00 Uhr

Bloß keine Panik bei Kinderunfällen

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 04.12.2021
BRK Oberallgäu gibt Tipps zur Vermeidung und zum richtigen Handeln

Als Eltern möchte man, dass es dem Nachwuchs gut geht. Aber Missgeschicke und Unfälle sind bei den Kleinen nun mal schnell passiert. Zum Glück erweist sich vieles davon als halb so schlimm, doch manchmal kann es leider auch lebensbedrohlich werden. „Darum ist es wichtig und ein gutes Gefühl, als Mama, Papa, Oma, Opa, Babysitter oder andere Betreuungsperson zu wissen, wie man in einer Notfallsituation richtig reagiert“, sagt Frank Schönmetzler, der Leiter der Breitenausbildung beim BRK Oberallgäu. Er rät: „Setzen Sie sich in ruhigen Momenten mit geeigneten Erste-Hilfe-Maßnahmen auseinander oder, noch besser, nehmen Sie an einem der vielen Kurse zur Ersten Hilfe am Kind teil. Damit fühlt man sich im Notfall sicherer, kann die Handgriffe schneller abrufen und den Kindern tatsächlich schnell helfen.“

„Die häufigste Unfälle im Kindesalter sind Stürze mit mehr oder minder schweren Blessuren, Vergiftungen und Verätzungen, zum Beispiel mit unvorsichtig gelagerten Reinigungsmitteln, Verbrühungen und Verbrennungen an Herd und Ofen, Ersticken - zum Beispiel durch das Verschlucken von Kleinteilen oder zu großen, harten Speisestücken –, Verkehrsunfälle und Ertrinken; für Kleinkinder können schon 10 cm hohe Pfützen oder Planschbecken zur Todesfalle werden“, zählt Frank Schönmetzler auf.

„Jeder medizinische Notfall bei einem Kind ist für die Eltern oder anderen Begleitpersonen eine Extremsituation“, weiß er als Vater aus eigener Erfahrung. „Vor Angst, Schock und Verzweiflung fällt es ihnen oft schwer, schnell richtig zu handeln. Tatsächlich gelingt dies aber leichter, wenn man das entsprechende Erste-Hilfe-Wissen parat hat, also zum Beispiel, wann und wie die stabile Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung angewendet werden, wie man mit einfachen Mitteln Knochenbrüche ruhig stellt und stark blutende Wunden verbindet.“ All das wird in den Kursen zur Ersten Hilfe am Kind mit vielen praktischen Übungen vermittelt. „Zudem erfährt man Wichtiges zu verschiedenen Kinderkrankheiten. Damit Unfälle gar nicht erst passieren, werden außerdem besondere Gefahrenquellen für Kinder aufgezeigt, die man als Erwachsener ja oftmals gar nicht wahrnimmt sowie Tipps zur Vorbeugung gegeben.“

Sollte doch einmal etwas passiert sein, hat der Fachmann folgende Erste-Hilfe-Tipps:

  • Versuchen Sie ruhig zu bleiben, auch wenn´s schwerfällt. Das Kind muss das Gefühl haben, dass Sie als Erwachsener die Situation im Griff haben. Panik würde sich auf den kleinen Patienten übertragen und die Situation für alle erschweren.
  • Begeben Sie sich auf Augenhöhe, sprechen Sie das Kind ruhig an. Wenn das Kind Sie nicht kennt, stellen Sie sich vor, beruhigen Sie es und sagen Sie, dass Sie es nicht alleine lassen werden.
  • Durch den Blickkontakt bekommen Sie einen ersten Eindruck, ob das Kind klar, wach und gut ansprechbar oder eher benommen ist.
  • Indem Sie vorsichtig Körperkontakt herstellen, es zum Beispiel leicht mit der Hand am Arm berühren, merken Sie, ob die Körpertemperatur (zu) heiß oder kalt ist.
  • Fragen Sie das Kind, wie es ihm geht und was passiert ist. Bitten Sie es, selbst auf die schmerzende Stelle zu zeigen.
  • Versorgen Sie eventuelle Wunden und trösten Sie den kleinen Patienten. Halten Sie das Kind warm.
  • Sollte das Kind bewusstlos sein, aber atmen, legen Sie es in die stabile Seitenlage.
  • Rufen Sie den Rettungsdienst unter 112.
  • Ist keine Atmung und kein Herzschlag vorhanden, müssen Sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen.

Infos und Termine zu den Erste Hilfe-Kurse am Kind des BRK Oberallgäu finden Sie unter dem angegebenen Link.

Mama, lass uns die Welt erobern

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 01.12.2021
Silvia Fink-Eisinger beschreibt in ihrem Buch eindrücklich und authentisch ihren Weg aus dem zerstörerischen Leid in die segensreiche Trauer. Mit ihrer Geschichte möchte sie anderen Menschen Trost, Hoffnung und Kraft geben.

Buchlesung mit Silvia Fink-Eisinger 5. Dezember, 15 und 19.30 Uhr, Kolpinghaus Oberstdorf, Obere Bahnhofstraße 10, Einlass eine halbe Stunde vorab.
Bitte um Anmeldung bei silvia@cambiare.com oder +49/170 7934796
Eintritt: 10 Euro (wird auf Buchkauf angerechnet).

Öffnungszeiten Grüngutannahme Oberstdorf

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 30.11.2021
1. bis 22. Dezember, Mittwoch 13.30 bis 16.30 Uhr

23. Dezember 2021 bis 9. Januar 22 geschlossen

Kontakt: Kompostieranlage, Rubinger Str. 31, Oberstdorf, Tel. 08322 911-168

Den Öffnungszeiten-Kalender finden Sie auch unter
www.gemeindewerke-oberstdorf.de/produkte/kommunale-dienste/kompostierungsanlage.html und http://www.markt-oberstdorf.de/einrichtungen/entsorgung

Mottfeuer ab sofort Online melden

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 23.11.2021
Ab dem 23. November sollen Mottfeuer über das Internet unter www.mottfeuer.de bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Allgäu gemeldet werden. Dies funktioniert auch ganz einfach per Smartphone oder Tablet.

Das Angebot gilt für die Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu, Lindau (B) und die beiden kreisfreien Städte Kaufbeuren und Kempten (Allgäu). Die ILS Allgäu bittet darum, künftig nur noch diesen Meldeweg zu nutzen. Dies hat den Vorteil, dass die Disponentinnen und Disponenten der Leitstelle noch besser für Notfälle (Rettungsdienst und Feuerwehr) verfügbar sind. Sollte es im Ausnahmefall dennoch notwendig werden, ein Mottfeuer mittels Telefonanruf zu melden, so weist die ILS Allgäu auf die neue Rufnummer 0831/96089-250 hin.
Wichtig: Die Meldung bei der ILS Allgäu stellt keine Genehmigung des Mottfeuers dar, sie dient lediglich der Information der Feuerwehr. Mottfeuer sollen bei der ILS kurz vor dem Abbrennen des Feuers gemeldet werden (max. 1 Stunde Vorlauf).

Grundsätzlich ist zu beachten:

Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle führt erfahrungsgemäß immer wieder zu erheblichen Rauchentwicklungen und Luftverunreinigungen. Bei extrem trockener Witterung besteht zudem die Gefahr, dass sich das Feuer auf umliegende Flächen ausbreitet. Es wird daher empfohlen, nach Möglichkeit auf Mottfeuer zu verzichten. Das gilt besonders bei Inversionswetterlagen, wie sie im Allgäu häufig im Frühjahr und Herbst vorherrschen. So ist es in vielen Fällen ohne weiteres möglich, die Holzabfälle auch in der Nähe der Anfallstelle zusammenzutragen und hier dem natürlichen Abbauprozess zu überlassen. Die Beseitigung pflanzlicher Abfälle außerhalb von Beseitigungsanlagen ist in einer bayerischen Verordnung (PflAbfV) geregelt. Danach dürfen pflanzliche Abfälle, die beim Forst und Alpbetrieb anfallen, durch Liegenlassen, Einarbeiten und ähnliche Verfahren zur Verrottung gebracht werden. Sie dürfen auch dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind, soweit dies aus forst- und alpwirtschaftlichen Gründen erforderlich ist. Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus sind zu
verhindern. Eine Erforderlichkeit für das Verbrennen ist in der Regel nur dann gegeben, wenn das Verbringen zu geeigneten Verwertungsanlagen oder Sammelstellen wegen schlechter Erreichbarkeit der Anfallsstelle nicht möglich oder nicht zumutbar ist.

Generell sind bei einem Mottfeuer folgende Maßnahmen zu beachten:

  • Das Mottfeuer soll kurz vor dem Anzünden als Information für die Feuerwehr bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Kempten angezeigt werden. Ergänzend dazu kann ein Mottfeuer auch bei der Gemeinde und beim Landratsamt angemeldet werden.
  • Die Feuerstelle muss außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile liegen.
  • Die pflanzlichen Abfälle dürfen nur an Werktagen (Montag bis Samstag) von 8 bis 18 Uhr verbrannt werden.
  • Die Feuerstelle ist durch mindestens zwei leistungs- und reaktionsfähige, mit geeignetem Löschgerät ausgestattete Personen über 16 Jahre ständig zu beaufsichtigen.
  • Bei starkem Wind darf kein Mottfeuer entfacht werden.
  • Die pflanzlichen Abfälle dürfen nur im trockenen Zustand verbrannt werden.
  • Um die Feuerstelle muss ein ausreichend breiter Schutzstreifen vorhanden sein (im Umkreis des Feuers ist auf mindestens 5 m Breite alles Brennbare zu entfernen. Hitzestrahlung beachten! - Durch Entfernen des Auflagehumus bis zum Mineralboden sollte rings um die Feuerstelle ein Schutzstreifen von 1,50 m Breite angelegt werden).
  • Es ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens bei Einbruch der Dunkelheit erloschen ist.
  • Verbrennungsrückstände sind möglichst bald in den Boden einzuarbeiten.

Darüber hinaus sind folgende Schutzabstände einzuhalten:

  • 300 m zu Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen u.ä. Einrichtungen
  • 300 m zu Gebäuden, deren Wände oder Dächer aus brennbaren Baustoffen bestehen oder in denen leicht entflammbare Stoffe, brennbare Flüssigkeiten oder brennbare Gase hergestellt, gelagert oder bearbeitet werden
  • 100 m zu sonstigen Gebäuden
  • 100 m zu Zeltplätzen, anderen Erholungseinrichtungen und Parkplätzen
  • 75 m zu Schienenwegen und öffentlichen Straßen
  • 25 m zu Feldgehölzen, Hecken und anderen brandgefährdeten Gegenständen
  • 10 m zu öffentlichen Feldwegen, beschränkt-öffentlichen Wegen und Eigentümerwegen sowie Privatwegen, die von der Öffentlichkeit benutzt werden
  • 25 m von leicht entzündbaren Stoffen
  • 5 m von Gebäuden aus brennbaren Stoffen
  • 5 m von sonstigen brennbaren Stoffen

Stadt Kempten (Allgäu)
Amt für Brand- und Katastrophenschutz
Abteilung 4 - Integrierte Leitstelle Allgäu
Rottachstraße 2
87439 Kempten (Allgäu)
Telefon: (0831) 2525-3711
Telefax: (0831) 2525-3715
Internet: www.kempten.de; www.ils-allgaeu.de

Zentrale Meldestelle bei Störungen des Stromnetzes

Logo-allgaeunetz-allgaeu-kempten-energieversorger AllgäuNetz GmbH & Co KG
via Markt Oberstdorf
am 16.11.2021
Bei einem Stromausfall, einer Stromstörung oder Schäden an einer Stromleitung erreichen die Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger ganzjährig und rund um die Uhr die zentrale Störungsmeldestelle, Telefon 0800 2521-222 (kostenlos)

Der technische Service und die Betreuung des Oberstdorfer Stromnetzes obliegen dem Leitungsverbund AllgäuNetz GmbH & Co. KG.

Die Mitarbeiter der zentralen Netzleitstelle in Kempten leiten die Behebung sofort in die Wege und setzten sich mit den zuständigen Mitarbeitern vor Ort in Verbindung.

Notruf 112

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 11.11.2021
„Hier ist der Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst – bitte legen Sie nicht auf“ – diese Bandansage hört jeder, der im Notfall die 112 wählt.

Kurz darauf hat man einen Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle
persönlich am Telefon.
„Es ist deshalb wichtig, auf keinen Fall aufzulegen, denn die Ansage wiederholt sich so lange, bis eine Leitung frei ist. In der Regel werden die Anrufe innerhalb weniger Sekunden entgegengenommen“, erklärt Ingo Hofer, stellvertretender Leiter der ILS Allgäu.

Die Integrierte Leitstelle Allgäu wird seit dem Jahr 2010 von der
Stadt Kempten (Allgäu) betrieben. Hier wird der europaweite Notruf 112
entgegengenommen. Diese Notrufnummer gilt im Übrigen auch in allen
anderen EU-Mitgliedsstaaten und in weiteren Ländern wie z.B. Island,
Norwegen, Schweiz, Russland oder der Türkei.

„Der überwiegende Teil der Allgäuer Bevölkerung kennt die 112 als
Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst mittlerweile, allerdings werden wir immer häufiger wegen Nichtigkeiten angerufen“, beschreibt Hofer eine gewisse Tendenz im Zuständigkeitsgebiet. Wenn ich am Wochenende einen Schnupfen habe, dann muss dafür nicht die 112 alarmiert werden.“
Es sei wichtig vor Absetzen eines Notrufs abzuwägen, ob wirklich eine
lebensbedrohliche Situation vorliege oder es Anzeichen für eine Bedrohung
gebe, so Hofer. „Bei Feuer, Verkehrsunfällen, akuten Notfallsituationen oder Anzeichen für eine akute Bedrohung, da ist umgehend die 112 zu wählen. Dann auch lieber einmal zu viel anrufen, als einmal zu wenig.“

Für Erkrankungen, bei denen man tagsüber den Hausarzt aufsuchen würde, steht außerhalb der Sprechzeiten der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117 zur Verfügung – weitere Infos hierzu unter www.116117.de.

Es sei auch ein Irrtum, dass man in der Notaufnahme eher drankomme, wenn man mit dem Rettungsdienst eingeliefert wurde. Auch die Notaufnahmen haben zwischenzeitlich auf den immer größer werdenden Ansturm reagiert. Mittels eines Triage-Systems werden die Patienten gesichtet und priorisiert, unabhängig davon, wann und über welchen Weg sie letztendlich in der Notaufnahme eintreffen.

Was nach dem Anruf der 112 passiert

„Unsere Leitstelle im Allgäu ist tagsüber mit fünf und nachts mit drei Mitarbeitern besetzt, die Anrufe entgegennehmen. Alle Disponenten haben eine feuerwehrtechnische sowie auch eine rettungsdienstliche Ausbildung. Von ihnen werden alle wichtigen Informationen abgefragt, um die für die jeweilige Situation erforderlichen und geeigneten Rettungsmittel anfordern zu können.
Die Zeiten, in denen jeder die 5-W-Fragen selbstständig runterbeten sollte, sind lange vorbei. Unser Personal ist professionell geschult und stellt alle Fragen, die benötigt werden. Es braucht also keiner Angst haben, etwas falsch zu machen“, erläutert Ingo Hofer.
Im Anschluss wird ein Meldebild erstellt und entschieden, welche Einsatzmittel benötigt werden: die Feuerwehr, der Notarzt, der
Rettungswagen oder der Krankenwagen. Bei einer akuten Lebensbedrohung bleibt der Mitarbeiter der Leitstelle häufig mit dem Anrufer so lange telefonisch verbunden, bis der Rettungsdienst vor Ort eingetroffen ist. „Bei einem Herzstillstand geben wir sofort über das Telefon Anweisungen für die Reanimation. Je schneller mit der Herzdruckmassage begonnen wird, umso größer ist die Überlebenschance.“

Das Bundesland Bayern hat vor ein paar Jahren als erstes
Flächenbundesland die Telefonreanimation in allen Integrierten Leitstellen
eingeführt. „Erst vor kurzem konnten wir einen jungen Mann über das Telefon wiederbeleben und ein paar Tage später stand er dann persönlich bei uns vor der Tür, um sich zu bedanken. Das sind natürlich tolle und bewegende Momente, die einem im Gedächtnis bleiben. Selbst nach 20 Jahren Erfahrung in diesem Bereich“, freut sich Ingo Hofer. Er habe in den letzten Jahren aber auch deutliche negative Tendenzen feststellen müssen: „Viele Leute hören einem nicht aktiv zu und beantworten unsere Fragen nicht ausreichend oder nehmen nicht die Hilfe an, die wir ihnen anbieten. Stattdessen fordert man sofort den Rettungswagen oder Notarzt, wobei der Notarzt auch noch oft mit dem ärztlichen Notdienst verwechselt wird. Das ist bedauerlich, wie ich finde. Jeder will das Maximale bekommen und
das Schnellste. Oftmals haben meine Kollegen und ich mit Diskussionen am Telefon zu kämpfen oder werden sogar persönlich angegangen.“

Dem Rettungsdienst die Arbeit erleichtern

Die Integrierte Leitstelle Allgäu hat wie alle Rettungsleitstellen immer mehr
eingehende Notrufe zu verzeichnen. Bayernweit stieg die Anzahl der
Notfallereignisse in den letzten 10 Jahren in den Landkreisen und Städten um insgesamt 53%. Das geht aus dem aktuellsten Rettungsdienstbericht Bayern hervor.
Der überwiegende Teil der Notrufe sind Einsätze für den Rettungsdienst.
Wenn der Rettungsdienst zu einem Notruf ausrückt, dann zählt meist jede
Sekunde.
„Im Zuge des Europäischen Notruftags am 11.2. möchte ich die
Öffentlichkeit gerne nochmal sensibilisieren, unsere Rettungskräfte durch richtiges Verhalten zu unterstützen“, appelliert Peter Fraas, Leiter des Rettungsdienstes beim BRK Kempten-Oberallgäu. „Das fängt schon bei der Rettungsgasse an. Je besser unsere Einsatzfahrzeuge im Straßenverkehr durchkommen, umso schneller sind sie am Einsatzort, um Erste Hilfe zu leisten. Große Hausnummern, die von der Straße aus klar erkennbar sind, und vor allem Namensschilder an den Türen sind für uns extrem wichtig. In Wohnanlagen mit vielen Parteien gibt es oft nur eine Hausnummer für dutzenden Wohnungen. Wenn wir minutenlang durch das Treppenhaus irren müssen, dann kann das im schlimmsten Fall dramatisch
Folgen haben.“
Der Teamleiter des Rettungsdienstes und erfahrene Einsatzleiter
fordert außerdem: „Es ist immer hilfreich, wenn Einweiser unten auf der Straße auf uns warten und uns den Weg weisen. Im Notfall kann man auch einfach einen Nachbarn bitten, sich aufzustellen, wenn kein Familienmitglied greifbar ist.“ Ferner erleichtere es die Arbeit der Einsatzkräfte, wenn die Angehörigen bestimmte Unterlagen griffbereit hätten. Neben der Versicherungskarte gehörten dazu Dokumente über Vorerkrankungen, Arztbriefe und natürlich Medikamente, besonders bei chronisch kranken Patienten.

Eissportzentrum Oberstdorf

Logo Eissportzentrum Eissportzentrum Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 06.11.2021
Vom 15. November bis einschließlich 19. Dezember sind die Öffnungszeiten des Eissportzentrums eingeschränkt.

Freitag von 14:00 - 16:30 Uhr geöffnet,
Publikumslauf von 14:30 – 16:30 Uhr.

Samstag und Sonntag von 10:00 – 16:30 geöffnet,
Publikumslauf von 10:30 – 12:00 Uhr und 14:30 – 16:30.

www.eissportzentrum-oberstdorf.de, Tel.: 08322 700-5000

Änderungen vorbehalten

Weiterbildungsberatung

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 25.10.2021
Die Bildungsberatung bietet wieder Außensprechtagen in Oberstdorf und an der Oberallgäuer Volkshochschule. Neu ist, dass die Bildungsberatung jetzt zusätzlich Online (z.B. per Skype) angeboten wird.

So können Sie bequem, von zuhause aus, die Beratung in Anspruch nehmen.
Nutzen Sie die Möglichkeit zu einem persönlichen, kostenlosen und unverbindlichen Beratungsgespräch, bei dem Sie sich mit Ihren Fähigkeiten, Interessen und Wünschen auseinandersetzen, um eine passende Lösung für Sie zu finden.

Für eine Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an Susanne Gendner,
Tel. 08321 – 667350 oder per E-Mail an bildungsberatung@oa-vhs.de.
Nächster Termin: 14. Dezember, 14 bis 16 Uhr, Oberstdorf Haus, Prinzregenten-Platz 1, Besprechungsraum 1 OG.

Öffnungszeiten Grüngutannahme Oberstdorf

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 01.10.2021
von 1. Oktober bis 22. Dezember 2021
1.10.21 bis 31.10.21Montag bis Freitag 13.30 bis 16.30 Uhr
Freitag und Samstag 9.00 bis 11.30 Uhr
01.11.21geschlossen
02.11.21 bis 30.11.21Montag und Mittwoch 13.30 bis 16.30 Uhr
Samstag 9.00 bis 11.30 Uhr
01.12.21 bis 22.12.21Mittwoch 13.30 bis 16.30 Uhr
23.12.21 bis 09.01.22geschlossen

Kontakt: Kompostieranlage, Rubinger Str. 31, Oberstdorf, Tel. 08322 911-168
Den Öffnungszeiten-Kalender finden Sie auch unter
www.gemeindewerke-oberstdorf.de/produkte/kommunale-dienste/kompostierungsanlage.html und http://www.markt-oberstdorf.de/einrichtungen/entsorgung

Adressen

Markt Oberstdorf
Prinzregenten-Platz 1
und Bahnhofplatz 3
87561 Oberstdorf

Tel. 08322 700 7000
Fax 08322 700 7209

Öffnungszeiten

Mo - Do
08:00 - 17:00
Freitag
08:00 - 12:00
Sa, So
geschlossen

Öffnungszeiten Marktkasse

Montag
08:00 - 12:00 und 13:00 - 17:00
Di - Do
08:00 - 12:00 und 13:00 - 16:00
Freitag
08:00 - 11:30
Sa, So
geschlossen

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