Verschiedenes

Fahrsicherheitstrainings

Wappen Markt Oberstdorf Markt Oberstdorf
am 19.05.2022
Die Verkehrswacht Oberallgäu Süd bietet wieder Fahrsicherheitstrainings an:

PKW 21. Mai, 28. Mai, 23. Juli. 17. Sep., 1. Okt.

PKW für Anfänger BF 17 25. Juni

PKW für Senioren über 65 9. Juli

Motorrad, Roller und
Kleinkrafträder 30. April, 7. Mai

Ort: Grüntenkaserne, Salzweg 24, Sonthofen statt.
Kursdauer: ca. vier Stunden

Informationen und Anmeldung unter: https://www.verkehrswacht-oa-sued.de/projekte/fahrtrainings-buchen
Auskünfte zum Training auch telefonisch bei P. Schad, Tel. 0171 8037860

Wissenswertes über Zecken

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 19.05.2022
Frank Schönmetzler vom BRK Oberallgäu gibt Tipps zur Vermeidung und dem Umgang mit Zeckenstichen

Mit steigenden Frühlingstemperaturen werden auch Zecken wieder aktiv. Das Allgäu gehört, wie ganz Bayern, zu den Risikogebieten, in denen die Blutsauger neben Borreliose auch die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen können, eine Entzündung der Hirnhäute, des Gehirns und Rückenmarks. Frank Schönmetzler, Ausbildungsleiter beim BRK Oberallgäu, klärt auf, wie man sich am besten schützt und was bei einem Zeckenstich zu tun ist. Außerdem: Wissenswertes und kuriose Fakten über die Spinnentiere.

„Wenn Zecken stechen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie dabei Krankheitserreger übertragen, wie etwa Bakterien, die Borreliose verursachen oder Viren, die eine FSME auslösen können. Das Tückische ist, dass viele Menschen einen Zeckenstich überhaupt nicht bemerken und darum auftretende Krankheitssymptome auch nicht damit in Verbindung bringen. Wenn Sie grippeähnliche Symptome haben, denken Sie also bitte nicht nur an Grippe oder Corona, sondern auch an eine mögliche Borreliose oder FSME“, rät Frank Schönmetzler. „Eine Borreliose kann in unterschiedlichen Schweregraden verlaufen und das Nervensystem, die Gelenke und das Herz in Mitleidenschaft ziehen. Rechtzeitig erkannt, kann die Erkrankung mit Antibiotika verhindert oder behandelt werden. Anders verhält es sich bei FSME. Antibiotika sind bei dieser viralen Erkrankung, die sehr schwere und dauerhafte Folgen für die Betroffenen nach sich ziehen kann, wirkungslos. Hiergegen kann man sich mit einer kostenlosen FSME-Impfung beim Hausarzt schützen.“

Zur Vorbeugung vor einem Zeckenstich empfiehlt Schönmetzler, beim Laufen durch Wald und Wiese auf jeden Fall lange Hosen und feste Schuhe zu tragen und sich danach (gegenseitig) gründlich abzusuchen. „Zecken können leicht übersehen werden“, weiß er. Vor allem die winzigen, nur 1 mm kleinen Nymphen – so heißen noch nicht erwachsene Zecken – seien mit ihrem weißen bis durchsichtigen Körper schwer zu erkennen. Aber auch ausgewachsene Zecken können, wenn sie noch nicht zu saugen begonnen haben, leicht mit einem Krümel oder Staubkorn verwechselt werden. „Darum gilt es, sehr aufmerksam zu kontrollieren, vor allem – aber nicht nur - in Kniekehle, Achselhöhlen und in der Leistengegend, denn Zecken lieben verdeckte, feuchtwarme Körperstellen.“

Sollte man eine Zecke feststellen, muss diese sofort vorsichtig entfernt werden. „Dazu keinesfalls Alkohol oder Öl auf die Zecke auftragen“, mahnt Frank Schönmetzler. „Denn das führt dazu, dass die Tiere sich in die Wunde erbrechen, wodurch die Infektionsgefahr erst recht ansteigt. Besser ist es, die Zecke mit einer Zeckenkarte oder Zeckenzange zu entfernen, die man für wenig Geld in der Apotheke bekommt. Auch mit einer Pinzette oder längeren Fingernägeln kann man die Tiere vorsichtig herausziehen, am besten ohne sie dabei zu drehen und vor allem, ohne den Körper zu quetschen. Danach muss die Einstichstelle desinfiziert und zwei Wochen lang aufmerksam beobachtet werden.“ Wenn sich um die Stelle ein (manchmal eindeutig, manchmal aber auch nur sehr schwach zu erkennender) roter Kreis bildet, sollte man unbedingt den Arzt aufsuchen und auf den Zeckenstich hinweisen! Gleiches gilt, wenn grippeähnliche Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Kopf- oder Gliederschmerzen auftreten.

Fakten über Zecken

*Zecken mögen hohe Luftfeuchtigkeit. Nach Regen sind sie besonders aktiv.
* Zecken springen nicht auf ihren Wirt, sondern lassen sich von ihrem Warteplatz (z.B. Grashalm) fallen, wenn jemand vorbeistreift
* Männchen saugen sich ca. 1 Tag lang voll, bei Weibchen dauert die Nahrungsaufnahme bis zu 10 Tage
* Zecken sind Überlebenskünstler: Sie überstehen 12 Stunden im Gefrierfach, Waschmaschinenwäschen bis 40 Grad und können auch bis zu 3 Wochen unter Wasser aushalten
* Zecken können, je nach Art, zwischen 1 und 5 Jahre ohne Nahrung überleben

Wohin mit der Zecke?

Hat man eine Zecke vom Körper entfernt, kann man sie am besten durch Zerdrücken unschädlich machen. Dazu sollte man das Tier in ein Stück Papier legen, dieses fest zu falten und einen harten Gegenstand (z.B. einem Glas) mit Druck darüber ziehen, um sie zu zerquetschen. Auch 40-prozentiger Alkohol oder Chlorreiniger töten die Tiere ab. Wichtig ist, dass man bei alledem nicht in Kontakt mit den Körperflüssigkeiten der Zecke kommt.

Buchtipp: Brunnenstrasse

OBERSTDORF BIBLIOTHEK-NEU 11.11.2015 Oberstdorf Bibliothek
via Markt Oberstdorf
am 18.05.2022
Andrea Sawatzkis ungeschminkter autofiktionaler Roman

Keine Kindheit wie jede andere. Eine, die Andrea Sawatzki wie in einem Kurzfilm einfängt: 1971 wird der Journalist Günther Sawatzki von seiner Stelle in London abgezogen und geht zu seiner Familie nach Deutschland zurück. Aber er will sein altes Leben aufgeben und mit seiner Geliebten zusammen sein, mit der er eine Tochter hat: Andrea. Doch bald stellt sich heraus, dass dieser weltläufige und gebildete Mann schwer krank ist. Das Geld wird knapp, die Mutter muss wieder als Nachtschwester arbeiten, und die zehnjährige Andrea kümmert sich um den dementen Vater, der launisch, ungeduldig und jähzornig ist. Es entspinnt sich ein geheimes Leben zwischen den beiden von Nähe und Entfremdung, Liebe und Überforderung. Bis zu seinem katastrophalen Ende.
Ein eindringlicher und sehr persönlicher Roman der Bestsellerautorin

Öffnungszeiten
Die Oberstdorf Bibliothek ist Montag bis Mittwoch von 14 bis 18 Uhr und Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet.
Die Bücherei ist mit der Ortsbuslinie, Haltestelle Sonthofener Straße/Burgbichl/P1, gut erreichbar. Für die Anfahrt mit dem PKW stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Bärlauch, Maiglöckchen oder Herbstzeitlose?

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 08.05.2022
So unterscheiden Sie Bärlauch von Maiglöckchen und Herbstzeitlose Ausbildungsleiter des BRK Oberallgäu gibt Erste-Hilfe-Tipps bei Vergiftungen

Beim Spaziergang entlang halbschattiger Laub- oder Auenwälder kann man ihn jetzt wieder riechen, den Duft des Bärlauchs. Wer ihn für die Küche verwenden möchte, muss jedoch Vorsicht walten lassen, denn das leckere Wildgemüse hat einige hochgiftige Doppelgänger. Wir nennen Unterscheidungsmerkmale und haben Erste-Hilfe-Tipps zum Thema Vergiftungen von Frank Schönmetzler, dem Ausbildungsleiter beim BRK Oberallgäu.

Bärlauch kann leicht mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden, wobei beide Doppelgänger sehr giftig sind. Maiglöckchen lösen Übelkeit und Erbrechen aus. Bei Herbstzeitlosen, die an ähnlichen Orten wie Bärlauch wachsen, kann schon der Verzehr eines einzigen Blattes tödlich sein. Hier einige Tipps, wie man die drei voneinander unterscheiden kann.

Unterschiede Bärlauch - Maiglöckchen - Herbstzeitlose:

  • Bärlauch verströmt einen knoblauchartigen Duft, der sich vor allem beim Zerreiben der Blätter zwischen den Fingern deutlich zeigt. Herbstzeitlose und Maiglöckchen weisen keinen Knoblauchgeruch auf. Aber Achtung: der Geruch haftet lange an den Fingern und kann zu Irrtümern führen.
  • Die Unterseite der Bärlauchblätter ist matt. Maiglöckchenblätter glänzen deutlich auf der Unterseite. Herbstzeitlosenblätter glänzen auf beiden Blattseiten.
  • Bärlauchblätter haben einen klar erkennbaren Stiel, mit dem jedes Blatt einzeln aus dem Boden wächst. Auch Maiglöckchen wachsen an einem Stiel aus dem Boden, haben aber meistens zwei Blätter an einem Stängel. Herbstzeitlosen wachsen hingegen ohne Blattstiel aus dem Boden, aus einer Rosette von meist drei Blättern.
  • Bärlauchblätter sind weich und empfindlich – anders als die festeren Maiglöckchen- und Herbstzeitlosenblätter.

„Wer sich unsicher ist, sollte auf das Sammeln für die Küche verzichten“, rät Frank Schönmetzler. „Bereits beim Verzehr geringer Menschen von Maiglöckchen oder Herbstzeitlose drohen Vergiftungen, die im schlimmsten Fall bis hin zum Tod führen können. Vergiftungen durch Maiglöckchen beginnen meist zwei bis sechs Stunden nach dem Verzehr und äußern sich durch Kratzen und Brennen im Mund- und Rachenbereich sowie durch Schluckbeschwerden. Hinzu kommen Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und ein verlangsamter oder unregelmäßiger Puls. Anders als bei Herbstzeitlosen gibt es hier ein Gegengift“, so der Fachmann. „Typische Symptome einer Vergiftung durch Herbstzeitlose sind Magenkrämpfe, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen und blutiger Durchfall, die eine bis sechs Stunden nach dem Verzehr auftreten. Später können Störungen der Leber- und Nierenfunktion, der Blutgerinnung und Herz-Kreislauf-Störungen bis hin zu Herzversagen oder tödlichem Multiorganversagen hinzukommen.“

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte man keinesfalls zögern, sondern sofort die Giftnotrufzentrale München unter Telefon 089/19240 anrufen, wahlweise auch den Hausarzt oder den Rettungsdienst unter 112. „So kann rasch gehandelt werden. Sofern vorhanden, bewahren Sie Reste der Mahlzeit für eine spätere Untersuchung im Labor auf. Trinken Sie viel Wasser, aber keine Milch! Diese kann die Giftwirkung noch verstärken. Absichtliches Erbrechen darf nur unter Aufsicht oder nach vorheriger Absprache mit der Giftnotrufzentrale herbeigeführt werden.“

Erste-Hilfe-Maßnahmen:

  • kontrollieren Sie regelmäßig Bewusstsein, Atmung und Puls der betroffenen Person
  • bei Bewusstlosigkeit und vorhandener Atmung: stabile Seitenlage
  • bei Erbrechen im Liegen: den Kopf des Erbrechenden zur Seite wenden. Mit der freien Hand ein Gefäß (Schale, Schüssel) unter den Mund halten
  • bei Erbrechen im Sitzen: Kopf nach vorne beugen und dabei die Stirn mit einer Hand halten. Mit der freien Hand ein Gefäß (Schale, Schüssel) dicht unter den Mund halten.
  • Erbrochenes zur Laboruntersuchung aufbewahren

Wöchentliche Leerung der Biotonne

ZAK _Logo ZAK - Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten
via Markt Oberstdorf
am 02.05.2022
Die Biotonne wird in allen Städten und Gemeinden während der Sommermonate wöchentlich abgefahren. Darüber informiert der Zweckverband für Abfallwirtschaft in Kempten

Dies erfolgt in der Zeit von Montag, 16. Mai 2022 (KW 20) bis einschließlich Freitag, 30. September 2022 (KW 39).

Ein grüner Tonnenanhänger wurde in den letzten Tagen rechtzeitig vom Abfuhrunternehmen an den Gefäßen angebracht. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Tonne ab 7.00 Uhr bereitzustellen.

Öffnungszeiten Grüngutannahme Oberstdorf

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 02.05.2022
2. bis 31. Mai, Mittwoch, Freitag 13.30 bis 16.30 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr

Pfingsten 4. bis 6. Juni geschlossen

1. Juni bis 30. September:
Montag, Mittwoch, Freitag 13.30 bis 16.30 Uhr und Samstag 9 bis 12 Uhr

Kontakt: Kompostieranlage, Rubinger Str. 31, Oberstdorf, Tel. 08322 911-168
Den Öffnungszeiten-Kalender finden Sie auch unter
www.gemeindewerke-oberstdorf.de/produkte/kommunale-dienste/kompostierungsanlage.html und http://www.markt-oberstdorf.de/einrichtungen/entsorgung

Notruf 112

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 11.11.2021
„Hier ist der Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst – bitte legen Sie nicht auf“ – diese Bandansage hört jeder, der im Notfall die 112 wählt.

Kurz darauf hat man einen Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle
persönlich am Telefon.
„Es ist deshalb wichtig, auf keinen Fall aufzulegen, denn die Ansage wiederholt sich so lange, bis eine Leitung frei ist. In der Regel werden die Anrufe innerhalb weniger Sekunden entgegengenommen“, erklärt Ingo Hofer, stellvertretender Leiter der ILS Allgäu.

Die Integrierte Leitstelle Allgäu wird seit dem Jahr 2010 von der
Stadt Kempten (Allgäu) betrieben. Hier wird der europaweite Notruf 112
entgegengenommen. Diese Notrufnummer gilt im Übrigen auch in allen
anderen EU-Mitgliedsstaaten und in weiteren Ländern wie z.B. Island,
Norwegen, Schweiz, Russland oder der Türkei.

„Der überwiegende Teil der Allgäuer Bevölkerung kennt die 112 als
Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst mittlerweile, allerdings werden wir immer häufiger wegen Nichtigkeiten angerufen“, beschreibt Hofer eine gewisse Tendenz im Zuständigkeitsgebiet. Wenn ich am Wochenende einen Schnupfen habe, dann muss dafür nicht die 112 alarmiert werden.“
Es sei wichtig vor Absetzen eines Notrufs abzuwägen, ob wirklich eine
lebensbedrohliche Situation vorliege oder es Anzeichen für eine Bedrohung
gebe, so Hofer. „Bei Feuer, Verkehrsunfällen, akuten Notfallsituationen oder Anzeichen für eine akute Bedrohung, da ist umgehend die 112 zu wählen. Dann auch lieber einmal zu viel anrufen, als einmal zu wenig.“

Für Erkrankungen, bei denen man tagsüber den Hausarzt aufsuchen würde, steht außerhalb der Sprechzeiten der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117 zur Verfügung – weitere Infos hierzu unter www.116117.de.

Es sei auch ein Irrtum, dass man in der Notaufnahme eher drankomme, wenn man mit dem Rettungsdienst eingeliefert wurde. Auch die Notaufnahmen haben zwischenzeitlich auf den immer größer werdenden Ansturm reagiert. Mittels eines Triage-Systems werden die Patienten gesichtet und priorisiert, unabhängig davon, wann und über welchen Weg sie letztendlich in der Notaufnahme eintreffen.

Was nach dem Anruf der 112 passiert

„Unsere Leitstelle im Allgäu ist tagsüber mit fünf und nachts mit drei Mitarbeitern besetzt, die Anrufe entgegennehmen. Alle Disponenten haben eine feuerwehrtechnische sowie auch eine rettungsdienstliche Ausbildung. Von ihnen werden alle wichtigen Informationen abgefragt, um die für die jeweilige Situation erforderlichen und geeigneten Rettungsmittel anfordern zu können.
Die Zeiten, in denen jeder die 5-W-Fragen selbstständig runterbeten sollte, sind lange vorbei. Unser Personal ist professionell geschult und stellt alle Fragen, die benötigt werden. Es braucht also keiner Angst haben, etwas falsch zu machen“, erläutert Ingo Hofer.
Im Anschluss wird ein Meldebild erstellt und entschieden, welche Einsatzmittel benötigt werden: die Feuerwehr, der Notarzt, der
Rettungswagen oder der Krankenwagen. Bei einer akuten Lebensbedrohung bleibt der Mitarbeiter der Leitstelle häufig mit dem Anrufer so lange telefonisch verbunden, bis der Rettungsdienst vor Ort eingetroffen ist. „Bei einem Herzstillstand geben wir sofort über das Telefon Anweisungen für die Reanimation. Je schneller mit der Herzdruckmassage begonnen wird, umso größer ist die Überlebenschance.“

Das Bundesland Bayern hat vor ein paar Jahren als erstes
Flächenbundesland die Telefonreanimation in allen Integrierten Leitstellen
eingeführt. „Erst vor kurzem konnten wir einen jungen Mann über das Telefon wiederbeleben und ein paar Tage später stand er dann persönlich bei uns vor der Tür, um sich zu bedanken. Das sind natürlich tolle und bewegende Momente, die einem im Gedächtnis bleiben. Selbst nach 20 Jahren Erfahrung in diesem Bereich“, freut sich Ingo Hofer. Er habe in den letzten Jahren aber auch deutliche negative Tendenzen feststellen müssen: „Viele Leute hören einem nicht aktiv zu und beantworten unsere Fragen nicht ausreichend oder nehmen nicht die Hilfe an, die wir ihnen anbieten. Stattdessen fordert man sofort den Rettungswagen oder Notarzt, wobei der Notarzt auch noch oft mit dem ärztlichen Notdienst verwechselt wird. Das ist bedauerlich, wie ich finde. Jeder will das Maximale bekommen und
das Schnellste. Oftmals haben meine Kollegen und ich mit Diskussionen am Telefon zu kämpfen oder werden sogar persönlich angegangen.“

Dem Rettungsdienst die Arbeit erleichtern

Die Integrierte Leitstelle Allgäu hat wie alle Rettungsleitstellen immer mehr
eingehende Notrufe zu verzeichnen. Bayernweit stieg die Anzahl der
Notfallereignisse in den letzten 10 Jahren in den Landkreisen und Städten um insgesamt 53%. Das geht aus dem aktuellsten Rettungsdienstbericht Bayern hervor.
Der überwiegende Teil der Notrufe sind Einsätze für den Rettungsdienst.
Wenn der Rettungsdienst zu einem Notruf ausrückt, dann zählt meist jede
Sekunde.
„Im Zuge des Europäischen Notruftags am 11.2. möchte ich die
Öffentlichkeit gerne nochmal sensibilisieren, unsere Rettungskräfte durch richtiges Verhalten zu unterstützen“, appelliert Peter Fraas, Leiter des Rettungsdienstes beim BRK Kempten-Oberallgäu. „Das fängt schon bei der Rettungsgasse an. Je besser unsere Einsatzfahrzeuge im Straßenverkehr durchkommen, umso schneller sind sie am Einsatzort, um Erste Hilfe zu leisten. Große Hausnummern, die von der Straße aus klar erkennbar sind, und vor allem Namensschilder an den Türen sind für uns extrem wichtig. In Wohnanlagen mit vielen Parteien gibt es oft nur eine Hausnummer für dutzenden Wohnungen. Wenn wir minutenlang durch das Treppenhaus irren müssen, dann kann das im schlimmsten Fall dramatisch
Folgen haben.“
Der Teamleiter des Rettungsdienstes und erfahrene Einsatzleiter
fordert außerdem: „Es ist immer hilfreich, wenn Einweiser unten auf der Straße auf uns warten und uns den Weg weisen. Im Notfall kann man auch einfach einen Nachbarn bitten, sich aufzustellen, wenn kein Familienmitglied greifbar ist.“ Ferner erleichtere es die Arbeit der Einsatzkräfte, wenn die Angehörigen bestimmte Unterlagen griffbereit hätten. Neben der Versicherungskarte gehörten dazu Dokumente über Vorerkrankungen, Arztbriefe und natürlich Medikamente, besonders bei chronisch kranken Patienten.

Adressen

Markt Oberstdorf
Prinzregenten-Platz 1
und Bahnhofplatz 3
87561 Oberstdorf

Tel. 08322 700 7000
Fax 08322 700 7209

Öffnungszeiten

Mo - Do
08:00-17:00
Freitag
08:00-12:00
Sa, So
geschlossen

Öffnungszeiten Marktkasse

Montag
08:00-12:00 und 13:00-17:00
Di - Do
08:00-12:00 und 13:00-16:00
Freitag
08:00-11:30
Sa, So
geschlossen

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