Verschiedenes

Dauerbeleuchtung im Garten schadet Insekten

Energie- und Umweltzentrum Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 08.08.2020
Sommerzeit ist Gartenzeit – auch abends. Viele Gärten werden die ganze Nacht beleuchtet, nicht nur dann, wenn man auf der Terrasse sitzt. Verantwortlich dafür sind meist Solarleuchten. Sie kosten wenig und sind vermeintlich auch ökologisch sinnvoll.

Der Strom kommt ja aus einem Akku, der untertags mittels Solarpanel von der Sonne geladen wird. Der Haken: Naturschützer beklagen die zunehmende Lichtverschmutzung. Darunter leiden Insekten und letztendlich
auch die Pflanzenwelt. Denn viele tierische Pflanzenbestäuber verlieren durch das künstliche Licht von Straßenlaternen, Reklameschilden, aber auch Gartenleuchten die Orientierung oder sterben, weil sie verglühen oder durch kaputte Hüllen ins Lampeninneren gelangen und aus der Falle nicht mehr
herausfinden. Die Bestäubungsleistung der heimischen Insekten hat auch aus diesem Grund bereits deutlich abgenommen.

Um die Lichtverschmutzung einzudämmen, sollte man als Gartenbesitzer also möglichst sparsam mit Lichtquellen umgehen - und wenn nötig, dann Solarleuchten mit Bewegungsmeldern verwenden. Wichtig ist auch, dass warmweiße Leuchtmittel mit weniger als 3.000 Kelvin Farbtemperatur eingesetzt werden. Sie locken kaum Insekten an. Zudem sollte man Lampen wählen, die nur nach unten leuchten.

Weitere Informationen zu den gemeinsamen Energieberatungsangeboten von eza! und Verbraucherzentrale gibt es unter Telefon 0831 9602860 oder unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 und im Internet unter www.eza-energieberatung.de .

Logo Hilfetelefon

Das Hilfetelefon – Beratung und Hilfe für Frauen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 05.08.2020
Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben.

Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung unterstützen wir Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr.
Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte beraten wir anonym und kostenfrei.

Öffnungszeiten Grüngutannahme Oberstdorf

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 11.07.2020
bis 30. September Montag, Mittwoch, Freitag 13.30 bis 16.30 Uhr und Samstag 9.00 bis 11.30 Uhr

Kontakt: Kompostieranlage, Rubinger Str. 31, Oberstdorf, Tel. 08322 911-168

Den Öffnungszeiten-Kalender finden Sie auch unter
www.gemeindewerke-oberstdorf.de/produkte/kommunale-dienste/kompostierungsanlage.html

Flussuferläufer zurück an unseren Flüssen

LBV Logo_2018 Landesbund für Vogelschutz
via Markt Oberstdorf
am 10.06.2020
Die Allgäuer Iller und ihre Zuflüsse Ostrach, Stillach, Trettach, und Breitach sind ein attraktives Ziel für viele Freizeitaktivitäten. Wanderer und auch Bootfahrer genießen die Natur auf dem Wasser und den angrenzenden Ufer- und Kiesbankbereichen.

Gleichzeitig sind diese Wildflusslandschaften die letzten geeigneten Lebensräume für den vom Aussterben bedrohten Flussuferläufer und den gefährdeten Flussregenpfeifer im Oberallgäu.
Wegen ihrer heimlichen Lebensweise stellen diese beiden Arten alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Ihr Lebensraum sind Kiesbänke und inseln, die in den dynamischen Wildbächen immer wieder verlagert werden. Dort ernähren sie sich von Spinnen, Insekten, Würmern sowie Larven, Krebs und Weichtieren, die sie am Boden und im flachen Uferbereich picken. Um Feinde frühzeitig erkennen zu können, sind die Flussregenpfeifer auf vegetationsarme bis vegetationsfreie Flächen angewiesen. Das Nest ist eine kleine, leicht ausgepolsterte Mulde auf wenig bewachsenen Kiesbänken. Flussuferläufer brüten im nahen Uferbereich und am Rand der Auenvegetation.
Auf Störungen reagieren die Kiesbrüter sehr empfindlich. Mit dem „Verleiten“ versucht ein brütender Vogel die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dabei verhält er sich bewusst auffällig und laut, um einen Feind vom Nest bzw. den Küken fortzulocken. Besonders unter Druck geraten die Vögel, wenn ihrem Nest Hunde oder Erholungssuchende auf den Kiesbänken zu Nahe kommen. Häufige Störungen können dazu führen, dass Fressfeinde auf die Brut aufmerksam werden oder die Brut abgebrochen wird. Die bestens getarnten Eier, die sich kaum von den Steinen der Umgebung abheben, werden von Besuchern übersehen und zertreten.
„Meiden Sie daher als verantwortungsbewusste Freizeitsportler und Naturliebhaber die als Vogelbrutplatz gekennzeichneten Kiesbänke und Kiesinseln“, so die Biologin Brigitte Kraft vom LBV. Nach der Jungenaufzucht in diesem Jahr werden die Schilder vom LBV wieder abgebaut.
Der Landesbund für Vogelschutz e.V. (LBV) engagiert sich grenzüberschreitend mit dem Landratsamt Tölz-Wolfratshausen, dem Naturpark Tiroler Lech und Naturpark Karwendel für ein gemeinsames Miteinander von Naturschutz und Freizeitnutzung. Die Besucherlenkung mit zeitlich begrenzten Einschränkungen auf Kiesbänken und -inseln ist Teil des grenzübergreifenden INTERREG-Projektes „Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen“ für ein respektvolles Miteinander von Menschen und Natur. Das Projekt findet im Oberallgäu in Kooperation mit dem Landratsamt sowie dem Wasserwirtschaftsamt statt.

Notruf 112

BRK Bayerisches Rotes Kreuz
via Markt Oberstdorf
am 06.02.2020
„Hier ist der Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst – bitte legen Sie nicht auf“ – diese Bandansage hört jeder, der im Notfall die 112 wählt.

Kurz darauf hat man einen Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle
persönlich am Telefon.
„Es ist deshalb wichtig, auf keinen Fall aufzulegen, denn die Ansage wiederholt sich so lange, bis eine Leitung frei ist. In der Regel werden die Anrufe innerhalb weniger Sekunden entgegengenommen“, erklärt Ingo Hofer, stellvertretender Leiter der ILS Allgäu.

Die Integrierte Leitstelle Allgäu wird seit dem Jahr 2010 von der
Stadt Kempten (Allgäu) betrieben. Hier wird der europaweite Notruf 112
entgegengenommen. Diese Notrufnummer gilt im Übrigen auch in allen
anderen EU-Mitgliedsstaaten und in weiteren Ländern wie z.B. Island,
Norwegen, Schweiz, Russland oder der Türkei.

„Der überwiegende Teil der Allgäuer Bevölkerung kennt die 112 als
Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst mittlerweile, allerdings werden wir immer häufiger wegen Nichtigkeiten angerufen“, beschreibt Hofer eine gewisse Tendenz im Zuständigkeitsgebiet. Wenn ich am Wochenende einen Schnupfen habe, dann muss dafür nicht die 112 alarmiert werden.“
Es sei wichtig vor Absetzen eines Notrufs abzuwägen, ob wirklich eine
lebensbedrohliche Situation vorliege oder es Anzeichen für eine Bedrohung
gebe, so Hofer. „Bei Feuer, Verkehrsunfällen, akuten Notfallsituationen oder Anzeichen für eine akute Bedrohung, da ist umgehend die 112 zu wählen. Dann auch lieber einmal zu viel anrufen, als einmal zu wenig.“

Für Erkrankungen, bei denen man tagsüber den Hausarzt aufsuchen würde, steht außerhalb der Sprechzeiten der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117 zur Verfügung – weitere Infos hierzu unter www.116117.de.

Es sei auch ein Irrtum, dass man in der Notaufnahme eher drankomme, wenn man mit dem Rettungsdienst eingeliefert wurde. Auch die Notaufnahmen haben zwischenzeitlich auf den immer größer werdenden Ansturm reagiert. Mittels eines Triage-Systems werden die Patienten gesichtet und priorisiert, unabhängig davon, wann und über welchen Weg sie letztendlich in der Notaufnahme eintreffen.

Was nach dem Anruf der 112 passiert

„Unsere Leitstelle im Allgäu ist tagsüber mit fünf und nachts mit drei Mitarbeitern besetzt, die Anrufe entgegennehmen. Alle Disponenten haben eine feuerwehrtechnische sowie auch eine rettungsdienstliche Ausbildung. Von ihnen werden alle wichtigen Informationen abgefragt, um die für die jeweilige Situation erforderlichen und geeigneten Rettungsmittel anfordern zu können.
Die Zeiten, in denen jeder die 5-W-Fragen selbstständig runterbeten sollte, sind lange vorbei. Unser Personal ist professionell geschult und stellt alle Fragen, die benötigt werden. Es braucht also keiner Angst haben, etwas falsch zu machen“, erläutert Ingo Hofer.
Im Anschluss wird ein Meldebild erstellt und entschieden, welche Einsatzmittel benötigt werden: die Feuerwehr, der Notarzt, der
Rettungswagen oder der Krankenwagen. Bei einer akuten Lebensbedrohung bleibt der Mitarbeiter der Leitstelle häufig mit dem Anrufer so lange telefonisch verbunden, bis der Rettungsdienst vor Ort eingetroffen ist. „Bei einem Herzstillstand geben wir sofort über das Telefon Anweisungen für die Reanimation. Je schneller mit der Herzdruckmassage begonnen wird, umso größer ist die Überlebenschance.“

Das Bundesland Bayern hat vor ein paar Jahren als erstes
Flächenbundesland die Telefonreanimation in allen Integrierten Leitstellen
eingeführt. „Erst vor kurzem konnten wir einen jungen Mann über das Telefon wiederbeleben und ein paar Tage später stand er dann persönlich bei uns vor der Tür, um sich zu bedanken. Das sind natürlich tolle und bewegende Momente, die einem im Gedächtnis bleiben. Selbst nach 20 Jahren Erfahrung in diesem Bereich“, freut sich Ingo Hofer. Er habe in den letzten Jahren aber auch deutliche negative Tendenzen feststellen müssen: „Viele Leute hören einem nicht aktiv zu und beantworten unsere Fragen nicht ausreichend oder nehmen nicht die Hilfe an, die wir ihnen anbieten. Stattdessen fordert man sofort den Rettungswagen oder Notarzt, wobei der Notarzt auch noch oft mit dem ärztlichen Notdienst verwechselt wird. Das ist bedauerlich, wie ich finde. Jeder will das Maximale bekommen und
das Schnellste. Oftmals haben meine Kollegen und ich mit Diskussionen am Telefon zu kämpfen oder werden sogar persönlich angegangen.“

Dem Rettungsdienst die Arbeit erleichtern

Die Integrierte Leitstelle Allgäu hat wie alle Rettungsleitstellen immer mehr
eingehende Notrufe zu verzeichnen. Bayernweit stieg die Anzahl der
Notfallereignisse in den letzten 10 Jahren in den Landkreisen und Städten um insgesamt 53%. Das geht aus dem aktuellsten Rettungsdienstbericht Bayern hervor.
Der überwiegende Teil der Notrufe sind Einsätze für den Rettungsdienst.
Wenn der Rettungsdienst zu einem Notruf ausrückt, dann zählt meist jede
Sekunde.
„Im Zuge des Europäischen Notruftags am 11.2. möchte ich die
Öffentlichkeit gerne nochmal sensibilisieren, unsere Rettungskräfte durch richtiges Verhalten zu unterstützen“, appelliert Peter Fraas, Leiter des Rettungsdienstes beim BRK Kempten-Oberallgäu. „Das fängt schon bei der Rettungsgasse an. Je besser unsere Einsatzfahrzeuge im Straßenverkehr durchkommen, umso schneller sind sie am Einsatzort, um Erste Hilfe zu leisten. Große Hausnummern, die von der Straße aus klar erkennbar sind, und vor allem Namensschilder an den Türen sind für uns extrem wichtig. In Wohnanlagen mit vielen Parteien gibt es oft nur eine Hausnummer für dutzenden Wohnungen. Wenn wir minutenlang durch das Treppenhaus irren müssen, dann kann das im schlimmsten Fall dramatisch
Folgen haben.“
Der Teamleiter des Rettungsdienstes und erfahrene Einsatzleiter
fordert außerdem: „Es ist immer hilfreich, wenn Einweiser unten auf der Straße auf uns warten und uns den Weg weisen. Im Notfall kann man auch einfach einen Nachbarn bitten, sich aufzustellen, wenn kein Familienmitglied greifbar ist.“ Ferner erleichtere es die Arbeit der Einsatzkräfte, wenn die Angehörigen bestimmte Unterlagen griffbereit hätten. Neben der Versicherungskarte gehörten dazu Dokumente über Vorerkrankungen, Arztbriefe und natürlich Medikamente, besonders bei chronisch kranken Patienten.

Zentrale Meldestelle bei Störungen des Stromnetzes

Logo-allgaeunetz-allgaeu-kempten-energieversorger AllgäuNetz GmbH & Co KG
via Markt Oberstdorf
am 30.04.2019
Bei einem Stromausfall, einer Stromstörung oder Schäden an einer Stromleitung erreichen die Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger ganzjährig und rund um die Uhr die zentrale Störungsmeldestelle, Telefon 0800 2521-222 (kostenlos)

Der technische Service und die Betreuung des Oberstdorfer Stromnetzes obliegen dem Leitungsverbund AllgäuNetz GmbH & Co. KG.

Die Mitarbeiter der zentralen Netzleitstelle in Kempten leiten die Behebung sofort in die Wege und setzten sich mit den zuständigen Mitarbeitern vor Ort in Verbindung.

Adressen

Markt Oberstdorf
Prinzregenten-Platz 1
und Bahnhofplatz 3
87561 Oberstdorf

Tel. 08322 700 7000
Fax 08322 700 7209

Öffnungszeiten

Mo - Do
08:00 - 17:00
Freitag
08:00 - 12:00
Sa, So
geschlossen

Öffnungszeiten Marktkasse

Montag
08:00 - 12:00 und 13:00 - 17:00
Di - Do
08:00 - 12:00 und 13:00 - 16:00
Freitag
08:00 - 11:30
Sa, So
geschlossen

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