Kirche & Kultur

Geierstanger Wilhelm

Verdienter Ruhestand: Wilhelm Geierstanger verabschiedet

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via Markt Oberstdorf
am 31.05.2017
Die Mitgliederversammlung der „Initiative Villa Jauss e.V.“ am 26. April war sehr gut besucht. Man wollte dabei sein, wenn Wilhelm Geierstanger verabschiedet wird und damit große Wertschätzung für dessen unermüdliches Engagement zum Ausdruck bringen.

Geierstanger hat die Villa Jauss gemeinsam mit einem hervorragendem Team zu dem gemacht, was sie heute ist: ein Kleinod der Kunst und Kultur ganz im Süden der Republik. Die große Präsenz der Mitglieder war aber auch Rückenstärkung für das neu zu wählende Team, bekundetes Interesse an der Arbeit, zukünftigen Projekten und Ideen.
Und zum Schluss erhoben alle freudig das Glas, um auf 20 äußerst erfolgreiche Jahre Villa Jauss anzustoßen.

Zum letzten Mal zog Wilhelm Geierstanger Bilanz, ließ in Bildern das vergangene Ausstellungsjahr Revue passieren, dessen Höhepunkte die Ausstellungen mit Kilian Lipp und Jörg Heilmann sowie die Berglandschaften von Nino Malfatti waren.

Das laufende Jahr steht ganz im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums – besonders viele Veranstaltungen neben den Ausstellungen, als große Sommerausstellung „Shoppingmall“ – der Einkaufswagen als Kultobjekt.
Einstimmig zur neuen ersten Vorsitzenden wurde Angelika Blüml gewählt, die als Architektin, Organisatorin und Kuratorin von Anfang an dabei ist. Sie behält auch weiterhin die Leitung der Geschäftsstelle der Villa Jauss. Als 2. Vorsitzende wurde Irmela Fischer gewählt, weiterhin zuständig für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, und zur neuen Schatzmeisterin Sylvia Veltes. Der bisherige Schatzmeister Josef Geiger sagt nach 20 Jahren engagierter Mitarbeit servus – er hat die Finanzen des Vereins auf das Beste verwaltet.

Neben der Bestätigung der bisherigen Beisitzer wurden zwei außerordentliche Beisitzer benannt: Victoria Rains, Fachbereichsleiterin Kunst am Oberstdorfer Gymnasium, übernimmt die künstlerische Leitung ab Sommer 2018 und stellt ein ambitioniertes Programm vor. Irene Gimmler ist weiterhin zuständig für den von ihr angeregten Kultursalon Villa Jauss.

Wilhelm Geierstanger wird noch die nächste Winter- und Frühjahrsausstellung kuratieren und bleibt zuständig für die Sammlung Tauscher. Er wird dafür sorgen, dass die wunderbare Grafiksammlung immer wieder im Kunsthaus zu sehen sein wird.

Das Team der Villa Jauss hat das Dichterhaus in Kornau übernommen und hofft, über regelmäßige Öffnungszeiten während des Sommers interessierte Besucher erreichen zu können. Geplant sind außerdem wechselnde Ausstellungen mit Werken regionaler Künstlerinnen und Künstler sowie kleinere Konzerte und Lesungen.
Bis zum 5. November ist das HAUS BONATZ – Arthur Maximilian Miller-Stiftung jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Christoph Schneider

Impressionen aus der Allgäuer Heimat

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 30.05.2017
Ausstellung des Tiefenbacher Malers Christoph Schneider in der Galerie für moderne Kunst Oberstdorf, Trettachhäusle, Oststraße 39. 1. bis 18. Juni, täglich von 13 bis 17 Uhr

Schnell haben die farbfrohen Bilder des heimischen Malers Christoph Schneider den Weg in die Galerie für moderne Kunst im Trettachhäusle gefunden. Dort haben sie gewissermaßen ihr Zuhause. Zwar liegen zwischen dem Häusle, das zu den ältesten Gebäuden Oberstdorfs zählt, und den Gemälden Schneiders einige Jahrhunderte, dennoch scheint das Alte im Neuen fortzubestehen, nach einem Ausspruch Thomas Manns: „Das sind die Rechten, die das Alte kennen und lieben und es in das Moderne hinüberretten.“
Zu den Motiven des Künstlers zählen neben den Landschaften, Gartenstücke und Szenen aus dem Allgäuer Brauchtum, wie der Trachtentanz oder der Viehscheid.
Kräftige, frische Farben und Konturen sind die Kennzeichen dieser Malersprache, die „Heimat“ auf moderne Weise zu beschreiben vermag.

21. Fußwallfahrt von Loretto nach Holzgau

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via Markt Oberstdorf
am 29.05.2017
Unter dem Motto: „Du führst mich hinaus ins Weite“, findet die 21. Fußwallfahrt von Loretto nach Holzgau über’s Mädelejoch mit Pfarrer Maurus B. Mayer am 8. Juli statt.

Die Aussendung der Pilger ist um 5 Uhr, Treffpunkt Loretto Josefskapelle. Ab 5.15 Uhr besteht die Möglichkeit, mit dem Bus von Loretto bis Spielmannsau zu fahren.
Der Aufstieg führt über 1.000 Höhenmeter bis zum knapp 2.000 m hohen Mädelejoch. Im Abstieg sind ebenso 1.000 Meter bis nach Holzgau zu bewältigen. Die reine Gehzeit von Loretto nach Holzgau beträgt sieben Stunden. Erforderlich sind eine gute körperliche Verfassung und Vertrautheit mit den alpinen Gegebenheiten.
Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.
Die Wallfahrtsmesse in der Pfarrkirche in Holzgau ist um 14 Uhr und wird wieder von den Breitachtaler Jodlern musikalisch mitgestaltet.
Rückfahrt der Busse ab 18 Uhr.
Die Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich im Pfarrbüro Tel. 08322 977550 während der Bürozeiten Montag bis Freitag, 9 bis 11.30 Uhr.
Als Unkostenbeitrag für die Organisation und alle Ausgaben der Wallfahrt, insbesondere für die Rückfahrt mit dem Omnibus von Holzgau nach Oberstdorf werden 17 Euro erbeten. Die Fahrscheine zur Busrückfahrt werden auf der Kemptner Hütte ausgegeben.

Anmeldeschluss für die Wallfahrt ist am Freitag, 30. Juni.

Die Verantwortlichen freuen sich, wenn auch wieder viele Einheimische an der Wallfahrt teilnehmen.

Oberstdorfer Musiksommer 2017

OberstdorferMusiksommer Logo 4c Oberstdorfer Musiksommer
via Markt Oberstdorf
am 29.05.2017
Vor der imposanten Kulisse der Allgäuer Alpen präsentiert der Oberstdorfer Musiksommer eine erlesene Auswahl an Künstlern und musikalischen Kostbarkeiten.

Mit 16 erstklassigen Konzertveranstaltungen, sieben Meisterkursen und dem traditionellen „Abend der Begegnung“ erfreut der Oberstdorfer Musiksommer 2017 wieder seine Konzertbesucher und Freunde des Musiksommers mit einem abwechslungsreichen Programm.

27. Juli, 20 Uhr, Oberstdorf, Katholische Pfarrkirche
Eröffnung des Musiksommers: Jodlergruppe Oberstdorf
Eröffnungskonzert: Consortium Classicum

28. Juli, 20 Uhr, Oberstdorf Haus
Konrad Elser, Klavier

29. Juli, 20 Uhr, Oberstdorf Haus
Minguet Quartett

30. Juli, 20 Uhr, Oberstdorf, Haus Bergesgrün
Christoph Heesch, Violoncello I Till Hoffmann, Klavier

31. Juli, 19 Uhr, Oberstdorf, Nebelhorn
Kammerorchester arcata stuttgart

1. August, 20 Uhr, Fischen, Kurhaus Fiskina
trio adorno

2. August, 19 Uhr, Oberstdorf, Gemeindehaus Ev.Kirche
Abend der Begegnung

3. August, 20 Uhr, Oberstdorf Haus
Wen-Sinn Yang, Violoncello I Michael Endres, Klavier

4. August, 20 Uhr, Oberstdorf Haus
Dozentenkonzert

5. August, 20 Uhr, Oberstdorf Haus
Rastrelli Cello Quartett, AROUND „B“

6. August, 20 Uhr, Oberstdorf Haus
Bayerisches Landesjugendorchester

8. August. 18 & 20 Uhr, Oberstdorf Haus
Abschlusskonzerte der Meisterkurse

9. August. 19 Uhr, Fellhorn-Gipfel, Bergschau
Novus String Quartet

10. August, 20 Uhr, Oberstdorf Haus
Mona Asuka, Klavier I Serge Zimmermann, Violine I Felix Klieser, Horn

11. August, 20 Uhr, Oberstdorf Haus
Ye-Eun Choi, Violine I Vladimir Babeshko, Viola I Pablo Ferrandez, Violoncello

13. August, 20 Uhr, Oberstdorf Haus
Abschlusskonzert: Janoska Ensemble

Programmänderungen vorbehalten!

Kontakt & Kartenvorverkauf:
Festivalbüro Oberstdorfer Musiksommer Tourismus Oberstdorf
Nebelhornstr. 25, 87561 Oberstdorf Oberstdorf Haus
Telefon: 08322 959-2005 Telefon: 08322/700-290
E-Mail: info@oberstdofer-musiksommer.de E-Mail: kartenvorverkauf@oberstdorf.de

Online buchen: www.oberstdorfer-musiksommer.de

OLYMPUS Galerie und Ausstellung

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am 26.05.2017
Im Rahmen des 5. Oberstdorfer Fotogipfels, ist das Kunsthaus Villa Jauss vom 7. bis 11. Juni wieder OLYMPUS Galerie und Ausstellungsort. Ausstellungen OLYMPUS Galerie: "GESCHICHTEN" von Thomas Rabsch und "EUROPE & ME" der OLYMPUS Visionaries

Der in Köln beheimatete Fotograf arbeitet unter anderem für GEO, Stern, SZ-Magazin, ZEITmagazin, Billboard Magazin, die New York Times und den Rolling Stone. Von Helmut Kohl bis Angela Merkel, von Lady Gaga bis Dave Grohl, von TC Boyle bis Werner Herzog, von Tanzania bis Corleone, Thomas Rabsch braucht den Spagat zwischen Portraits und Reportage, den Input, um Dinge zu ordnen und neu sehen zu können.

Eröffnung des Fotogipfels mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellungen, auch durch die Villa Jauss am 7. Juni, 19 Uhr.

Öffnungszeiten: Donnerstag 8. Juni bis Sonntag 11. Juni von 9 bis 18 Uhr.

Moor Colour

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am 16.05.2017
Bilder und Skulpturen von Bruno Wank und Max Schmelcher aus so unterschiedlichen Werkstoffen, faszinierend bearbeitet und voll eigenwilliger Farbigkeit - Natur und Kunst im Dialog.

Natürliche und künstlich erzeugte Farbigkeit ist das Verbindende dieser Ausstellung. So leuchtet der Allgäuer Kultberg in allen möglichen Farben und der dunkle Moortorf gibt nicht nur seine natürliche Farbigkeit preis, sondern auch Farbpigmente dürfen das Moor durchdringen.

Noch bis 28. Mai im Kunsthaus Villa Jauss.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 15 bis 18 Uhr

„Das Berghotel“ - Probenprofis zeigen Schauspiel von Václav Havel

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.05.2017
Václav Havels zeitlos aktuelle Stücke haben es den „Probenprofis“unter der Leitung von Alfred Juraschitz angetan. Das Schauspiel „Das Berghotel“ thematisiert ernsthaft-humorvoll die Beliebigkeit und den Bedeutungsverlust der Sprache ...

... wodurch auch Sinn und Identität ins Wanken geraten.

„Wenn alle reden um zu reden und nicht um miteinander zu sprechen, weil sowieso niemand dem anderen zuhört...“(Laila Mahfouz), entsteht eine abstruse Situationskomik, die die Spiellust der Akteure weckt.Sehen Sie selbst, wie wirklichkeitsnah absurdes Theater sein kann!

Aufführungstermine:

Theaterkeller des Gertrud-von-Le-Fort Gymnasiums:
Donnerstag 11. Mai, 19.30 Uhr
Samstag 13. Mai, 19.30 Uhr
Sonntag 14. Mai, 19.30 Uhr
Donnerstag 18. Mai, 19.30 Uhr

LOFT Oberstdorf:
Freitag 19. Mai, 19.30 Uhr

Mitwirkende:
Susanne Dachs, Irmela Fischer, Eva Gehring, Ruben Heidfeld, Tamas Horvath, Ragna Juraschitz, Bruno Kuen, Uli Lachenmair, Andrea Leonard, Ulrike Rogg, Martin Tröster, Barbara Wiesinger

Kartenvorverkauf:
Ulrike Rogg Tel. 08321 22542,
Ragna Juraschitz Tel. 08322 7449
Abendkasse ab 19 Uhr

Evangelische Kirchengemeinde: Treten Sie uns Ihre Schuhe ab.

Evangelische Kirche Oberstdorf Evang. Christuskirche
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am 24.04.2017
Zugunsten des neuen Gemeindehauses werden immer noch Schuhe gesammelt. Als Sammelbehälter stehen gut sichtbare rote Tonnen am Eingang der Tourist-Information im Oberstdorf Haus und in der Bücherstube der Christuskirche bereit.

Bisher kamen um die zwei Tonnen Schuhe zusammen, die über 2.000 Euro erbrachten.
Schuhe können auch ganz bequem direkt an die Partnerfirma „shuuz“ geschickt werden. Kostenlose Paketscheine liegen im Foyer der Christuskirche oder können unter www.shuuz.de herunter geladen werden.
Im Menüpunkt „Schuhspender“ muss die Sammelnummer „1161“ und die Postleitzahl für Oberstdorf „87561“ eingegeben werden. Hier finden Sie auch die Versandbedingungen.
Ein Paket muss mindestens 5kg wiegen, um für uns einen Gewinn zu bringen, und nicht mehr als 31,5 kg auf die Waage bringen, um von der Post kostenfrei transportiert zu werden.

Trettachspitze im Trettachhäusle

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 13.04.2017
Die Bilderwelt des Trettachtals, mit dem eindrucksvollen Gipfelmassiv der Mädelegabel und der Trettachspitze am Talende, dem Christlessee, sowie der Seitenblick auf die Höfats, bietet ein wildromantisches Abbild der Allgäuer Alpenschaft.

Für Winfried Egger ist es „Der Berg vor meiner Haustür“. Stimmungen, die oft von Minute zu Minute wechseln, reizen den Fotografen, der zu allen Jahreszeiten und bei ganz unterschiedlichen Wetterverhältnissen sein Motiv immer vor Augen hat. So entstehen Landschaftsfotos und Composing als FineArtPrint, moderner Leinwand- und Siebdruck. In mehreren Ebenen mit Holz, Wellpappe oder Plastik verfremdet, entwickelt das Vertraute Nähe und Distanz zugleich. Lassen Sie sich von den festgehaltenen Augenblicken der grandiosen Natur verzaubern.
Trettachspitze - DER BERG DAS LICHT

Galerie für moderne Kunst Oberstdorf
Oststraße 39, Oberstdorf

Ausstellung vom 2. bis 30. Mai
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 13 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr.

Villa Jauss

20 Jahre Villa Jauss

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via Markt Oberstdorf
am 03.04.2017
Gefeiert wird am 21. April, 20 Uhr, im Oberstdorf Haus, Saal Breitachklamm. Mit dabei: Heimatsound – Markus Noichl Sextett (Markus und Martina Noichl, Andreas und Markus Kerber, Oliver Radtke und Jörg Holik).

Am 16. April 1997 wurde der Verein “Initiative Villa Jauss e.V.” gegründet – Dr. Wolfgang Nettesheim und Wilhelm Geierstanger haben mit einem engagierten Team in unermüdlicher, ehrenamtlicher Arbeit die Villa Jauss zu dem gemacht, was sie heute ist: ein kulturelles Kleinod im südlichsten Allgäu.

Haus Bonatz_Kornau

Paul-Bonatz-Haus

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am 31.03.2017
Im Ortsteil Kornau ist das von Paul Bonatz erbaute Haus zu besichtigen. Erd- und Obergeschoss beheimaten eine Ausstellung zu Leben und Werk des Heimatdichters Arthur Maximilian Miller und eine Architekturausstellung über das Werk von Paul Bonatz.

Der bekannte Stuttgarter Architekt nutzte das Anwesen selbst als Ferienhaus.

Das Haus ist zu Fuß über den beschilderten Arthur-Maximilian-Miller-Weg von Oberstdorf über die Walserbrücke – Reute bis nach Kornau erreichbar.

Geöffnet ist das Paul-Bonatz-Haus vom 9. April bis 5. November jeden Sonntag. Die Räume und Ausstellungen sind jeweils von 15 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Männer-Nachtwallfahrt

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am 31.03.2017
Als persönliche Vorbereitung auf die Ostertage sehen viele Männer ihre Teilnahme an der Nachtwallfahrt, die von Gründonnerstag (13. April) auf Karfreitag (14.4.) in 32 Orten des Bistums Augsburg stattfindet – so auch in Oberstdorf.

Gemeinsam auf dem Weg zu sein, sei es im stillen Gebet, singend oder nur in Gedanken versunken mit anderen Männern zusammen zu sein, dass ist es, was viele einmal im Jahr erleben möchten.

Diakon Gerhard Kahl, Leiter der Männerseelsorge im Bistum Augsburg, motiviert Männer und gibt ihnen konkrete Modelle an die Hand, damit die Teams vor Ort ihre Nachtwallfahrt gestalten können. In diesem Jahr dient dazu ein Textheft zum Reformationsgedenken als Impulsgeber. Die Männer, die gemeinsam die Route ausarbeiten, können Teile des Textheftes übernehmen und bestimmen das Programm ihrer Nachtwallfahrt ganz individuell. „Es soll nicht zu tief religiös sein“, betont Diakon Kahl. Wichtig sei es ihm, auch Männer anzusprechen, die sonst nicht in die Kirche gingen. Sie könnten während der Nachtwallfahrt in einer ganz besonderen Atmosphäre losgelöst von Konkurrenz- und Alltagszwängen beim langsamen, meditativen Gehen ihren eigenen Körper wahrnehmen, religiöse Sehnsüchte entdecken und so zu sich selbst finden, weiß Gerhard Kahl aus eigener Erfahrung. Der Seelsorger hat schon viele Wallfahrten geleitet und war dieses Jahr acht Wochen als Einzelpilger auf dem Jakobsweg unterwegs. Besonders intensiv sei in der Nacht zum Karfreitag das Vollmond-Erlebnis und die Atmosphäre in den am Weg liegenden Kapellen. „Manche Mesnerinnen und Mesner sperren ihre Kirchen auf und warten auf die Wallfahrer“, berichtet Kahl. Häufig werde dort nicht nur gebetet, geschwiegen, gesungen, sondern auch gegessen, getrunken und auch ein bisschen geschlafen.

In Oberstdorf findet die Nachtwallfahrt erstmals als ökumenische Veranstaltung statt. Unter der Leitung von Gerhard Kahl, Harald Müller und Hermann Schott starten die Männer um 22 Uhr vom Johannisheim an der katholischen Pfarrkirche aus. Der Rundweg beträgt etwa 13,5 Kilometer und endet mit einem gemeinsamen Frühstück um 8 Uhr.

Hosianna und Kreuziget ihn! Passionskonzert am Palmsonntag

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 30.03.2017
Zur musikalischen Einstimmung in die Karwoche gestalten die Vokalsolisten der Capella Sancti Magni Füssen ein Passionskonzert am Palmsonntag, 9. April, in der katholischen Pfarrkirche in Oberstdorf.

Die Capella unter der Leitung des Füssener Kirchenmusikers und Regionalkantors Albert Frey musiziert in der Besetzung Sabrina Tiedtke (Sopran), Heike Glinka (Alt), Stefan Heidweiler (Tenor) und Willie Pirzer (Baß).
Neben Motetten zum Palmsonntag und zur Karwoche erklingt als Hauptwerk die Johannespassion von Heinrich Schütz. Die Komposition aus dem Jahr 1666 gilt als Meisterwerk des Frühbarocks und wird a capella, also ohne Begleitung durch Instrumente, in kleiner, solistischer Besetzung vorgetragen.

Das Konzert beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

MOOR COLOUR - Ausstellung im Kunsthaus Villa Jauss

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am 01.03.2017
Bilder und Skulpturen von Bruno Wank und Max Schmelcher aus so unterschiedlichen Werkstoffen, faszinierend bearbeitet und voll eigenwilliger Farbigkeit - Natur und Kunst im Dialog als spannender Einstieg in das Ausstellungsjahr der Villa Jauss.

Eröffnung: 24. März 2017, 19 Uhr
Einführung: Silvie-Lisa Sperlich (Bayerischer Rundfunk)

Ausstellung:
25. März bis 28. Mai 2017
Geöffnet Mittwoch bis Sonntag, 15 bis 18 Uhr, Ostermontag geöffnet

Bruno Wank erzählt Geschichten in der Ausstellung der Villa Jauss und er erzählt sie zusammen mit Max Schmelcher. Er erzählt Geschichten von Charakterköpfen, von denen jeder auch eine Farbe besitzt, von Masken, die jede hinter sich ein reales Gesicht verbirgt. So ist der Betrachter eingeladen, das Geheimnis hinter jeder Maske und somit der vielen Gesichter selbst zu ergründen. Er erzählt von einem Berg, der Höfats, einem ungewöhnlichen Berg, sagt er, seinem idealen Berg. Er erzählt von den „northern lights“, den Stimmungen, die er so liebt, all das umgesetzt in Bronze und Keramik. Wenn einer Künstler und Gießer in einer Person ist, ist er mehrsprachig.
Die Form, teilweise mit neuester 3D Technik gedruckt, und das Material sind das eine, die Oberfläche das andere. Ein sanfter Schimmer zieht sich den bronzenen Berg hinauf. Von einem ins Blau verlaufenden Rosa und Violett über ein Blau, das ins Grün diffundiert, welches wiederum in einen kühlen lichten Goldton weitergeleitet und in den Bergspitzen in einem Kupferbraun ausläuft. Da ist keine der Bronze nachträglich beigegebene Patina, kein Lack, keine aufgetragene Farbe, was auch immer wir uns sonst vorstellen könnten, „nur" Hitze.
Bei Bruno Wanks neuer Farbigkeit der Bronzen entsteht der Eindruck, dass da der Wank ganz bei sich ist. Der österreichische Dichter Hugo von Hofmannsthal hat gesagt: "Die Tiefe muß man verstecken. Wo? An der Oberfläche." (Quelle: u.a. Birgit Höppel)

Max Schmelchers Werkstoff könnte alleine schon unzählige Geschichten erzählen. Aus dem Schoß der Erde geschöpft, verdichtet, modelliert, getrocknet, mit Farben kombiniert, entstehen aus dem Jahrtausende alten Torf der Allgäuer Moore faszinierende Bilder und Skulpturen. Torf schrumpft und schwindet, reißt und wölbt sich wenn er trocknet – ein naturgegebener Prozess, den Max Schmelzer in bestimmten Momenten beeinflussen kann. Er verwendet für den Trocknungsprozess mal Feuer, mal Luft oder Sonne und nutzt unterschiedliche Temperaturen, je nachdem, welches Ergebnis er erzielen möchte. Die Trocknung verhindert das Vorhersehbare der Form. Sie entwickelt sich und fügt ihr natürliches Eigenleben der Intention des Künstlers hinzu. Form und Farbe verändern sich, Natur und Kunst ringen und finden zusammen. Das mystische, uralte Moor wird so in einer neuen Form lebendig. Ist der Trocknungsprozess abgeschlossen, hat sich der Rohstoff in einen holzähnlichen Zustand verwandelt. Das Werk ist - wie bei gewachsenem Holz in der Natur - stabil und verändert sich nicht mehr.
Natürliche und künstlich erzeugte Farbigkeit ist das Verbindende dieser Ausstellung. So leuchtet der Allgäuer Kultberg in allen möglichen Farben und der dunkle Moortorf gibt nicht nur seine natürliche Farbigkeit preis, sondern auch Farbpigmente dürfen das Moor durchdringen.

Trauerbegleitung

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via Markt Oberstdorf
am 20.02.2017
„Was braucht der Mensch als Trauernder in seiner besonderen Situation?“ Diese Frage müssen sich Beteiligte immer wieder neu stellen, wenn sie in einem Trauerfall Kontakt mit den Hinterbliebenen haben, betont Pastoralreferent Benno Driendl.

Der Mitarbeiter der Kontaktstelle Trauerbegleitung des Bistums Augsburg zeigte während eines Vortrags im Johannisheim in Oberstdorf Priestern, Diakonen und pastoralen Mitarbeiter/innen des Dekanats Sonthofen verschiedene Möglichkeiten und Ansatzpunkte zur individuellen Begleitung Trauernder auf.

In seinen Ausführungen während der Dekanatskonferenz betonte Benno Driendl, dass nicht nur der Tod Trauernde zurücklasse. Der Verlust von Lebensraum, von körperlichen Fähigkeiten oder von Lebensvorstellungen gehe mit Trauer einher: „Das ist eine natürliche Reaktion und sie umfasst den ganzen Menschen“, schilderte er. Der Körper könne mit Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten reagieren. Das soziale Umfeld verändere sich – häufig seien Hinterbliebene kontaktarm und einsam. Hier sei die Pfarrgemeinde gefragt und müsse sich die Frage stellen: „Wie kann man diesen Menschen auffangen?“
Die Arbeits- und Leistungsfähigkeit sei beeinflusst. Mancher sei wie gelähmt und könne nicht seinem Dienst nachgehen, anderen biete die Arbeit ein willkommenes Gerüst für die Alltagsbewältigung. Große Sorgen bereiteten vielen Trauernden auch das Thema der materiellen Sicherheit. Die eigene Spiritualität und Sinnfragen seien außerdem für viele Hinterbliebenen ein wichtiges Thema, bei dem die Seelsorger Hilfe bieten könnten. „Wir müssen hingehen und die Sorgen und Nöte wahrnehmen“, so Driendl. Nicht jeder gutgemeinte Ausspruch sei passend und gewünscht. Er habe einmal von einer Betroffenen die sehr nachdenklich stimmende Bemerkung gehört: „Ratschläge können auch Schläge sein!“
Während der Dekanatskonferenz wurden die unterschiedlichen Angebote der Pfarreien vorgestellt. So gibt es in den einzelnen Pfarrgemeinden bereits Trauercafés, Tischmessen, Jahresmessen mit persönlicher Einladung und der Verteilung von Kerzen sowie Rosen, Witwen-/Witwertreffs zum Wandern oder Frühstücken, angemeldete Besuche der Hinterbliebenen durch Ehrenamtliche oder einen Seelsorger, Verteilung von Briefen und Büchlein „Worte des Trostes“, Gebetsimpulse durch ein Heft „Abschiedsgebete“ und viele andere Angebote. In der Vergangenheit wurden bereits Impulse durch die diözesane Kontaktstelle in den Pfarreien aufgegriffen und in die Tat umgesetzt.

Außerdem wies der Pastoralreferent die Seelsorger auf das Angebot des TrauerTelefons hin. Es sei mittwochs von 19 bis 22 Uhr besetzt und biete unter der Nummer 0821/3497349 allen Menschen konfessionsunabhängige Hilfe durch ausgebildete Trauerbegleiter/-innen an. Hier erhielten die Ratsuchenden fachliche Begleitung und Hinweise zu Seminaren für Trauernde. Informationen und Angebote finden sich auf der Internetseite www.kontaktstelle-trauerbegleitung.de.

Oberstdorfer Pfarrer zum Prodekan ernannt

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via Markt Oberstdorf
am 20.02.2017
Pfarrer Maurus B. Mayer ist von Bischof Dr. Konrad Zdarsa zum neuen Prodekan des Dekanats Sonthofen ernannt worden.

Der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Oberstdorf tritt damit die Nachfolge von Karl-Bert Matthias aus Bad Hindelang an, der im November in das Amt als Dekan eingeführt worden war. „Ich lasse die neue Tätigkeit auf mich zukommen und werde vor allem Dekan Matthias helfen, wo er mich braucht“, so der 56-Jährige.
Seit vergangenem Oktober ist der Geistliche als neuer Pfarrer in Oberstdorf tätig. Momentan ist das Pfarrhaus in der Oststraße eine Baustelle. Die Handwerker haben das Sagen - sie bauen hier um und modernisieren, um beispielsweise größere Büros für das Sekretariat zu schaffen. Bevor Mayer nach Oberstdorf kam, hatte der im „Holzwinkel“ im Landkreis Günzburg aufgewachsene Sohn eines Lehrers zehn Jahre lang die Pfarreiengemeinschaft Sulzberg geleitet.

internationales forum für neue musik - oberstdorf_Logo

internationales festival forum für neue musik

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via Markt Oberstdorf
am 16.02.2017
Zum elften Mal findet das internationale festival forum für neue musik – oberstdorf statt. Neben dem Oberstdorfer Musiksommer hat sich ein Festival der Neuen Musik etabliert, das sich besonders um die Vermittlung zeitgenössischer Kunst bemüht.

Künstler von Japan bis Amerika, von Finnland bis Sizilien haben sich die letzten 10 Jahre für dieses kleine Oberstdorfer Juwel engagiert. Initiator Hans-Jürgen Gerung begrüßt zum zweiten Mal Prof. Markus Utz von der Züricher Hochschule der Künste – und er kommt nicht allein sondern mit seinem hochdekorierten ensemble cantissimo. Außerdem reist die Religionswissenschaftlerin Dr. Melanie Barbato von der im Vatikan beheimateten University of Rome an, um einen Vortrag über das anstehende Passionskonzert zu halten. Sie bezieht sich dabei auch auf das zugrunde liegende unveröffentlichte Textmaterial des Oberstdorfer Dichters Martin Hehl.

Hehls Texte werden in vier Meditationen mit neuen Werken für Barockcello verknüpft und von dem Dozenten und Schauspieler Oliver Mannel (ebenfalls von der Züricher Hochschule der Künste) rezitiert. Das Barockcello spielt der aus Moskau stammende Virtuose Dmitri Dichtiar.
Domenico Scarlattis Stabat Mater wird als zweites Hauptstück zusammen mit dem berühmten Miserere von Gregorio Allegri im Zentrum stehen. Es handelt sich bei beiden Werken um einzigartige Perlen sakraler Vokalkunst, die als Eckpunkte das Passionskonzert rahmen werden und die inhaltliche Bezüge zu allen anderen Programmpunkten haben.
Ein neues, dreiteiliges Chorwerk des Oberstdorfes Hans-Jürgen Gerung, über die Klage des Jeremias, entstanden im Auftrag von Prof. Utz und dem ensemble cantissimo, wird - zusammen mit den Hehl-Meditationen und einem sakralen Frühwerk von Karlheinz Stockhausen den zeitgenössischen Bereich der Passionsmusiken abdecken und sowohl in Besetzung als auch in kompositorischer Ausarbeitung in engem Zusammenhang zu den tradierten Werken des Programms stehen.

Vortrag: Der Schmerz in der Musik
Referentin: Dr. Melanie Barbato –Westfälische Wilhelms-Universität Münster & American University of Rome
17. März, 20 Uhr, Johannisheim, Oststraße 2

Moderierte Generalprobe
Leitung: Prof Markus Utz – Züricher Hochschule der Künste
18. März, 10 bis 12.30 Uhr, Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist

Passionskonzert mit unveröffentlichten Texten des 2012 verstorbenen Oberstdorfer Dichters Martin Hehl
ensemble cantissimo
Dmitri Dichtiar - Violoncello
Oliver Mannel – Rezitation
Markus Utz - Leitung und Orgel
18. März, 15 Uhr, Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist

Das internationale festival forum für neue musik – oberstdorf wurde 2006 von dem Komponisten Hans-Jürgen Gerung ins Leben gerufen. Die Vermittlung zeitgenössischer Werke an Schüler ist Hauptanliegen dieser jährlich im März stattfindenden Reihe. In der Zeitspanne eines Wochenendes wird ein enger Kontakt zwischen Publikum, Komponisten und Interpreten hergestellt. Jede Veranstaltung widmet sich ganz einem Komponisten, einem herausragenden Interpreten oder Ensemble, dessen Werk und einem ausgewählten thematischen Schwerpunkt in Konzerten, Workshops und Vorträgen. Das Festival hat mittlerweile einen klangvollen Namen weit über Oberstdorf hinaus und erst 2015 wurde die Veranstaltungsreihe durch die Schwedische Sibelius Foundation ausgezeichnet und finanziell unterstützt.

2017 liegt der Fokus ganz auf der Chorarbeit und es ist gelungen, mit Prof. Markus Utz einen der führenden Dirigenten ins Oberallgäu zu holen. Das von Utz gegründete ensemble cantissimo gehört zu den besten Chören Deutschlands und seine spezielle Ausrichtung auf die Verbindung Alter und Neuer Musik macht die Konzerte zu einem einzigartigen Erlebnis.
Neben dem Passionskonzert werden die Sänger des Ensembles eine moderierte Generalprobe für ausgewählte und interessierte Schülern der Chorklassen der Oberallgäuer Gymnasien durchführen. Außerdem wird die Religionswissenschaftlerin Dr. Melanie Barbato von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster einen Vortrag zum Thema ‚Der Schmerz in der Musik‘ halten. Der Vortrag bezieht sich auch auf musikalische und textliche Inhalte des anstehenden Passionskonzertes.

Arbeitskreis Oberstdorfer Advent 2017

Spende für Passionskonzert

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.02.2017
Der Arbeitskreis Oberstdorfer Advent organisiert seit 2003 ehrenamtlich die vorweihnachtlichen Veranstaltungen zum Oberstdorfer Advent. Dazu gehören das Anzünden der Kerze am Adventskranz im Kurpark, der weihnachtliche Markt im Oberstdorf Haus, echte Volksmusik und Mundart zur Eröffnung, Klöüsezit und riebege Schtünd sowie der klassische Advent und Kinder im Advent.

Der Arbeitskreis hat sich dafür entschieden, dass die im Advent gesammelten Spenden in Oberstdorf bleiben sollen. Der Betrag wird verwendet für die Mitwirkenden, die Pflege von Musikinstrumenten, für die musikalische Früherziehung und die musikalische Nachwuchsförderung der Kinder in der Grundschule und den Kindergärten und für einen Meisterkurs beim Oberstdorfer Musiksommer.

Dieses Jahr unterstützt der Arbeitskreis Oberstdorfer Advent insbesondere das Passionskonzert in der Pfarrkirche am 18. März im Rahmen des internationalen festival forum für neue musik - oberstdorf. Hier werden bisher nicht veröffentlichte Texte von Martin Hehl vorgetragen. Hehl war von Beginn an Mitglied im Arbeitskreis Oberstdorfer Advent.

Bild von links: Helga Große Wichtrup, Ursula Sabel und Gretel
Kissner vom Arbeitskreis Oberstdorfer Advent übergaben die
Spende für das Passionskonzert an Bürgermeister Laurent Mies
(2. von links) und Musikschulleiter Reiner Metzger (rechts).

Nätt glii_1.CD_2017

Erste CD von „Nätt glii“

Musikschule Logo Musikschule Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 08.02.2017
Die Oberstdorfer Gesangsgruppe „Nätt glii“, Sieger des Internationalen Oberstdorfer Jodlerwettbewerbs 2016 hat gemeinsam mit der Oberstdorfer „Mathesdag-Museg“ ihre erste CD im kleinen Saal der kommunalen Musikschule aufgenommen.

Vorgestellt wird die CD am 1. April um 20 Uhr im Oberstdorf Haus. Durch das Programm führt Josef Dornach.

Der Eintritt ist frei.

Bild
Die beiden Gruppen gemeinsam mit dem Wiener Tonmeister Ulli Treutwein, der die Aufnahmen leitete.

Bistum Augsburg Logo

Ehevorbereitungsseminar

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.02.2017
Einen Ehevorbereitungskurs mit Spaß und neuen Erfahrungen bietet die Ehe- und Familienseelsorge des Bistums Augsburg am Samstag, 22. April, und Sonntag, 23. April 2017, in der Jugendbildungsstätte des Deutschen Alpenvereins in Bad Hindelang an.

Unter dem Thema „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“ werden sich die Teilnehmer gemeinsam im Seilgarten und in der Gruppe beim Bauen
einer Brücke über den Fluss erleben.

Sie können ihrer Beziehung nachspüren, sich als Paar sowie in der Gemeinschaft mit anderen reflektieren und in einen gemeinsamen Gottesdienst einbringen.
Außerdem werden Aspekte der kirchlichen Eheschließung besprochen: Welche Motivation hat das Paar, was bedeutet das Sakrament der Ehe und wie aktiv kann ein Traugottesdienst mitgestaltet werden?

Anmeldungen sind möglich bis zum 19. Februar in der Ehe- und Familienseelsorge, Frühlingstraße 27, 87439 Kempten, Tel. 0831/6972833-12 oder per Mail an efs-kempten@bistum-augsburg.de

Die Kosten belaufen sich auf 160 € pro Paar.

Sommer am See von Mags, Magdalena Nothaft

Galerie für Moderne Kunst im Trettachhäusle

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 19.01.2017
In der Faschingswoche eröffnet Magdalena Nothaft im historischen, denkmal-geschützten Trettachhäusle, Oststraße 39, neben der Nebelhornbahn, ihre neue Künstlergalerie. „Moderne Kunst in historischen Gebäude“ ist das Motto.

Magdalena Nothaft lässt das Haus ihres Grossvaters, dem bekannten Juwelier und Goldschmied Alexander Weiss, wieder in seinem Sinne aufleben.
Alexander Weiss kaufte 1936 das kleine Gerberhaus, eröffnet eine Goldschmiedewerkstatt und ein Kleinkunstgewerbe in dem original Allgäuer Fachwerkhaus, das seinen Ursprung 1645 hat.

Magdalena Nothaft studiert Malerei bei dem bekannten deutschen Maler Markus Lüpertz. Ihr Anliegen ist es, eine Begegnungsstätte für Künstler zu schaffen, die hier die Möglichkeit haben ihre Kunstwerke selbst zu vermarkten, ohne hohe Provisionen an einen Galeristen abgeben zu müssen. Gesucht sind innovative Künstler aus allen Bereichen: Malerei, Fotographie, Skulptur und Installation.

Informationen unter www.sunshine-art.de
Kontakt: magdalenatherapylife@gmail.com
Geschüttet und gerührt – Landschaften der anderen „Art“
so lautet der Titel der Eröffnungsausstellung in der Faschingswoche.
Der Tegernseer Maler Juergen Welker, Lüpertz Schüler in den 80er Jahren, und Magdalena Nothaft zeigen ihre grossformatigen, abstrakten Acrylbilder, bei denen durch Schüttung in vielen Schichten geheimnisvolle Landschaftsbilder entstehen.
Welker verwendet nicht grundierte Leinwände und Magdalena malt auf Leinwand und auf alten Stoffen, die sie in Kisten auf dem Speicher des Trettachhäusle fand.
Magdalena, früher tätig als Dekorateurin und Kunsttherapeutin, bringt ihre Kreativität auf ungewöhnliche Weise jetzt in ihre Malerei ein. Juergen Welker der auf fast 40 erfolgreiche Jahre als freischaffender Künstler zurückblickt, hat sich immer wieder neu erfunden und seine Stilrichtungen der Zeit angepasst. Beide Künstler haben eines gemeinsam, ihre Bilder sind einzigartige Unikate, die vom Zufall und Kreativität leben und nicht auf Bestellung oder in Serie wiederholbar sind.

Die Galerie ist vom 24. Februar bis 12. März täglich von 13-17 Uhr geöffnet.
Schauen sie vorbei, die Künstler sind selbst anwesend und freuen sich auf Ihren Besuch.

Mundartverein und Landfrauen suchen „Gedichte, Geschichten und Versla“

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 12.12.2016
Unter dem Motto „Wir suchen Eure Gedichte, Geschichten und Versla“ starten die Kreisbäuerinnen des BBV-Kreisverbandes Oberallgäu in Zusammenarbeit mit dem Förderverein mundART Allgäu eine Aktion, um den Allgäuer Dialekt und die Heimat zu stärken.

Anlass dazu ist das 30-jährige Jubiläum des Bäuerinnenchores Oberallgäu. „Wir möchten mit dem Förderverein mundART Allgäu e.V. ein Büchle mit Gedichten, Geschichten, Versla und Fotos unserer Oberallgäuer Bäuerinnen und Landfrauen veröffentlichen.
Dieses Büchle soll beim Landfrauentag im Februar 2017 in Fischen vorgestellt werden. Wir rufen Euch hiermit auf, die schönsten und besten Gedichte, Geschichten, Versla und Fotos einzusenden. Mitmachen kann jeder, der viel Freude am reimen und dichten hat. Bevorzugt sind Einsendungen im Allgäuer Dialekt“, so Luzia Wölfle, stellvertretende Kreisbäuerin.

Bei den Einsendungen sollte sich das Thema Singen, der Allgäuer Humor, Traditionen oder Kirchenfeste, vielleicht aber auch Nachdenkliches wiederfinden. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Einsendungen nicht zu lang sind. Sollte es sich um eine Geschichte handeln, bitte auf keinen Fall länger als eine DIN A-5 Seite. „Gerne können auch mehrere Einsendungen von einer Person kommen. Natürlich winkt eine Prämierung mit Siegerehrung.
Wir bitten deshalb alle Bäuerinnen und verborgenen Talente so schnell als möglich, ihre Werke einzusenden“, so Mundart-Vereinsvorsitzender Simon Gehring.

Einsendungen bitte bis spätestens 17. Dezember 2016 direkt an den Förderverein „mundART Allgäu e.V.“, Feldweg 2, 87471 Durach oder per Fax an die 0831/206 354. Oder einfach per Mail unter hoimatversla@azv.de

Bitte vergessen Sie nicht, Ihre vollständige Anschrift mit anzugeben. Mit der Einsendung gibt der Autor die Vervielfältigungsrechte für dieses Buch frei. Der Verkaufserlös des Büchles soll an den Bäuerlichen Hilfsdienst fließen.

Neuapostolische Kirche Oberstdorf

Neuapostolische Kirche
via Markt Oberstdorf
am 24.11.2016
Weihnachtgottesdienst: Sonntag, 25. Dezember 2016, um 09.30 Uhr Jahresabschluss-Gottesdienst: Samstag, 31.Dezember, um 18.00 Uhr Neujahrsgottesdienst: Sonntag, 1. Januar 2017, um 11.00 Uhr

Benefizkonzert „d`Wettertanne“

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 22.11.2016
Freitag, 16. Dezember 2016, um 20 Uhr, in der Pfarrkirche Sankt Barbara in Tiefenbach

zugunsten des Kinderhospizes St. Nikolaus in Bad Grönenbach

Mitwirkende:
Bläsergruppe
Breitachtaler Johlar
Breitachtaler Kirbemuseg
Harmonikaduo Jule und Lisl
Hiinet und Diinet
Nätt glii

Herzenslust – Kalender 2017

Evangelische Kirche Oberstdorf Evang. Christuskirche
via Markt Oberstdorf
am 02.11.2016
Gehen Sie mit einem herzigen Begleiter durch das Jahr 2017. Inspiriert von der Jahreslosung aus dem Buch Ezechiel „Ich will euch ein neues Herz schenken und einen neuen Geist in euch legen“ haben wir einen Kalender erstellt, der zu Herzen geht.

Mit 7,50 Euro ist der Kalender ein ideales Weihnachtsgeschenk. Und Sie tun etwas Gutes, denn die Einnahmen sind für das neue Gemeindehaus bestimmt. Sie erhalten Ihren Kalender in der Bücherstube der Christuskirche, beim „Adventsglühen“, nach den Gottesdiensten oder bei Bücher Edele in der Oststraße 19.

Buntes Baustellentreffen unter Freunden

Logo Erdinger Arena Erdinger Arena
via Markt Oberstdorf
am 20.10.2016
Bald startet das starke Oberstdorf-Team schon in die neue Wintersportsaison mit gleich mehreren Highlights. Vorher aber gab es noch das alljährliche Helferfest. Die Skisport-und Veranstaltungs GmbH und der Skiclub Oberstdorf hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen, um sich bei den vielen hundert Ehrenamtlichen zu bedanken für ihren Einsatz bei den vielen Events rund um den Skisport in Oberstdorf.

Diesmal führte der Weg zum Fest an die Skiflugschanze. Hier wird emsig gebaut, damit 2018 auf einer modernen Anlage eine spannende Skiflug-Weltmeisterschaft stattfinden kann und bereits im Februar 2017 die Vor-WM. Über dreihundert der freiwilligen Helfer waren der Einladung gefolgt und hatten sich nachmittags zum gemütlichen Beisammensein im eigens aufgebauten Festzelt eingefunden. Zunächst gab es für jeden der treuen Ehrenamtlichen einen Skirolli sowie Handschuhe als Ergänzung für das Helfer-Outfit. Eine kurze Retrospektive auf die vergangenen Veranstaltungen lieferten der Skiclub-Vorsitzende Dr. Peter Kruijer und der Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH Stefan Huber. Ebenso gaben sie einen Ausblick auf die großen und kleinen Events im kommenden Winter. Das gemütliche Beisammensein bei Essen und Trinken wurde aufgelockert durch knifflige Rätsel- und Aktionsspiele. Den Gutschein für „Einmal graben“ bei der Schatzsuche lösten alle Helfer ein, denn der riesen Haufen Sand mitten im Zelt barg jede Menge Überraschungseier mit Losen. Für die findigen „Maulwürfe“ gab es hochwertige Preise von den Partnern Ziener, Audi, Allgäuer Alpenwasser und dem Deutschen Skiverband. Im Unterhaltungsteil des Nachmittags waren zudem Baustellungen-Führungen an der Skiflugschanze, Einsätze auf einem großen Bagger der Firma Geiger und das schwindelerregende Live-Erlebnis auf der Skiflugschanze per VR-Brille geboten.

Gertrud von le Fort

Kunsthaus Villa Jauss: Gesang aus den Bergen

Logo Kunsthaus Villa Jauss
via Markt Oberstdorf von Christine Uebelhör
am 20.10.2016
Zum 140. Geburtstag der weltweit gelesenen Dichterin und Ehrenbürgerin von Oberstdorf richtet die Literaturgesellschaft Gertrud von le Fort e.V. zusammen mit dem Markt Oberstdorf eine Ausstellung im Kunsthaus Villa Jauss ein, die umfassend Leben und Werk dieser bedeutenden Frau vermittelt.

Gesang aus den Bergen
• Gertrud-von-le-Fort-Ausstellung der Literaturgesellschaft Gertrud
von le Fort e. V. zum 140. Geburtstag der Dichterin
• Eberhard Doser – Malerei 1996-2016
• Grafik der klassischen Moderne aus der Stiftung Hugo J. Tauscher:
Dali, Miro, Tapies, Beuys u.a.

Gertrud von le Fort wurde in Minden (Westfalen) geboren, vor 45 Jahren ist sie in Oberstdorf gestorben. Die Dichterin von europäischem Rang, deren Werk in fast 20 Sprachen übersetzt wurde, zählte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland noch zu den meistgelesenen Autoren. Hermann Hesse hatte sie für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen, Carl Zuckmayer sah in ihr die 'größte Dichterin der Transzendenz in unserer Zeit'. Vor 40 Jahren wurde das 'Gymnasium Oberstdorf' umbenannt in Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium, vor 10 Jahren wurde die Literaturgesellschaft Gertrud von le Fort e.V. gegründet.

Eberhard Doser, der 1926 in Gerstruben geborene Maler, kann nach 20 Jahren wieder mit einer kleinen Ausstellung im Dachgeschoss des Kunsthauses Villa Jauss zu seinem 90. Geburtstag die Vielfalt seiner Themen aufzeigen. Ein neues Bild „Gesang aus den Bergen“ mit den Maßen 1,70 × 1,60 m wurde im Frühjahr 2016 begonnen als eine Hommage an die große deutsche Dichterin und an Oberstdorf. Fotos mit Detailaufnahmen geben in der Ausstellung einen ersten Eindruck von diesem Werk. Grafik der klassischen Moderne aus der Stiftung von Hugo

J. Tauscher füllt nach längerer Zeit wieder die Räume des Erdgeschosses. Sicher ein erfreuliches Wiedersehen für viele Oberstdorfer und eine Entdeckung für die Gäste, die ein Quartett wie Picasso, Dali, Miro und Tapies oder das Trio Beuys, Polke und Grass nicht unbedingt in Oberstdorf erwarten.

Ausstellung: bis 20.11.2016 und 21.12.2016 bis 08.01.2017
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr
Geschlossen am 24. und 31.12.2016

Alpenklänge
Hansjörg Gehring (Gunzesried) - Kontrabass, Akkordeon
Achim Rinderle (Seifen West) - Klarinette, Bassklarinette
mit Alpenländischen Improvisationen aus dem Allgäu
Eintritt 12 Euro, Reservierungen zu den Öffnungszeiten der Ausstellung
„Gesang aus den Bergen
5. November, 20 Uhr

Kultursalon
Eva Schroer liest „Die Verfemte“ von Gertrud von le Fort
18. November, 20 Uhr

Rauhnächte
Konzert mit Martina Noichl, dabei stellt sie ihre neue CD vor.
27. November, 19 Uhr

Diakon Hans-Peter Pickart feiert Weihejubiläum

Logo Katholische Pfarrgemeinde Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 10.10.2016
Sein 25-jähriges Weihejubiläum feiert der Diakon der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist Hans-Peter Pickart mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche am Samstag, 15. Oktober, um 18.30 Uhr.

Beim anschließenden Stehempfang im Johannisheim neben der Kirche ist die gesamte Bevölkerung eingeladen, mit dem Jubilar anzustoßen und ins Gespräch zu kommen.

„Ich habe Euch ein Beispiel gegeben“ (Joh 13,15a) war der Weihespruch von Hans-Peter Pickart, als er am 12. Oktober 1991 im Hohen Dom zu Augsburg von Weihbischof Rudolf Schmid zum Ständigen Diakon geweiht wurde. Von 1991 bis 1993 war Pickart in St. Gallus in Sigmarszell tätig, anschließend ging er für acht Jahre in die Pfarrei St. Ludwig in Lindau-Aeschach, bevor er am 1. Mai 2011 nach Oberstdorf kam. Bis 2002 arbeitete Hans-Peter Pickart neben seinen kirchlichen Aufgaben weiter als Arbeitsvermittler in der Bundesagentur für Arbeit, bevor er 2003 zum Ständigen Diakon im Hauptberuf wurde.
Neben seinen Aufgaben bei der Feier der Gottedienste ist er in der Kranken- und Seniorenseelsorge sowie der Sterbebegleitung tätig. Der aus der Nähe von Düren in Nordrhein-Westfalen stammende 61-jährige Pickart wirkt zudem in den Bereichen Jugend- und Ministrantenarbeit, Kommunion- sowie Firmvorbereitung.

Zuletzt hat er während der Zeit zwischen dem Ausscheiden von Dekan Peter Guggenberger und dem Amtsantritt von Pfarrer Maurus Bernhard Mayer die Geschicke in der Pfarrei mitverantwortlich begleitet.

Gästegottesdienst in Gedenken an Entschlafene

Neuapostolische Kirche
via Markt Oberstdorf
am 06.10.2016
Sonntag, 06.November, 10.00 Uhr, Neuapostolische Kirche Oberstdorf, Trettachstr. 25. In diesem Gottesdienst denken wir fürbittend an Verstorbene. Gäste sind herzlich willkommen.

Paul-Bonatz-Haus

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 05.10.2016
Im Ortsteil Kornau oberhalb von Oberstdorf ist das von Paul Bonatz erbaute Haus zu besichtigen. Am 16. Oktober sind die Räume und Ausstellungen von 14 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.

Das Erd- und Obergeschoss beheimatet eine Dauerausstellung zu Leben
und Werk des schwäbischen Heimatdichters Arthur Maximilian Miller und eine einmalige Architekturausstellung über das umfangreiche Werk von Paul Bonatz. Der bekannte Stuttgarter Architekt nutzte das Anwesen selbst als Ferienhaus.

Das Haus ist zu Fuß über den beschilderten Arthur-Maximilian-Miller-Weg von Oberstdorf über die Walserbrücke – Reute bis nach Kornau erreichbar.

In kleinem Rahmen sind in den Räumen auch Lesungen und Konzerte möglich.
Informationen sind beim Markt Oberstdorf unter Tel. 700-700 erhältlich.

Gertrud von le Fort

Gertrud von le Fort - Leben und Werk

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.10.2016
Ausstellung anlässlich des 140. Geburtstag der Dichterin und Ehrenbürgerin des Marktes Oberstdorf im Kunsthaus Villa Jauss, ab 26. Oktober.

Zum 140. Geburtstag der weltweit gelesenen Dichterin und Ehrenbürgerin von Oberstdorf richtet die Literaturgesellschaft Gertrud von le Fort e.V. zusammen mit der Marktgemeinde Oberstdorf eine Ausstellung im Kunsthaus Villa Jauss ein, die umfassend Leben und Werk dieser bedeutenden Frau vermittelt.

Gertrud von le Fort wurde in Minden (Westfalen) geboren, vor 45 Jahren ist sie in Oberstdorf gestorben. Die Dichterin von europäischem Rang, deren Werk in fast 20 Sprachen übersetzt wurde, zählte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland noch zu den meistgelesenen Autoren. Hermann Hesse hatte sie für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen, Carl Zuckmayer sah in ihr die 'größte Dichterin der Transzendenz in unserer Zeit'.
Vor 40 Jahren wurde das 'Gymnasium Oberstdorf' umbenannt in Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium, vor 10 Jahren wurde die Literaturgesellschaft Gertrud von le Fort e.V. gegründet. Dies alles ist Anlass, der Dichterin in Oberstdorf zu gedenken. Denn Oberstdorf und das Allgäu waren ihr (Wahl-)Heimat geworden. Nirgendwo war sie in ihrem 95jährigen Leben so lange wirklich zuhause. Die Ausstellung will Leben und Werk Gertrud von le Forts mit Bildern, Texten, Übersichten und Erläuterungen bewusst machen, vermitteln und insbesondere zum eigenen Lesen und Bedenken anregen. Wer sich auf die Lektüre ihrer Werke einlässt, ist verblüfft über deren Aktualität, Weitsicht und Tiefgang, neben der literarischen Qualität.

Ausstellung:
26. Oktober 2016 bis 20. November 2016
21. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017

Ausstellungsort:
Kunsthaus Villa Jauss
Fuggerstraße 7, Oberstdorf

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr
24. und 31. Dezember 2016 geschlossen

Eine Ausstellung der Literaturgesellschaft Gertrud von le Fort
Vorsitzender: Manfred Schäfer, Ofterschwang

Veranstaltungen der evangelischen Kirchengemeinde

Evangelische Kirche Oberstdorf Evang. Christuskirche
via Markt Oberstdorf
am 28.09.2016
Vorträge, Konzerte, Gesprächskreise ...

Frauenkreis
Dienstag, 11. Oktober, 14.30 Uhr
Film: Botanische Paradiese

Vortrag anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Eine Welt-Ladens
Freitag, 14. Oktober, 20 Uhr
„Fairer Handel in Ruanda“

Kreativkreis „Flotte Nadel“
Dienstag 18. Oktober und 1. November, jeweils 14.30 Uhr sowie Freitag, 28. Oktober, 19.30 Uhr Stricken leichtgemacht – mit Brigitte Stadler

Sitztanz
Dienstag, 25. Oktober, 15 Uhr
mit Waltraud Paulus-Kruck

TrauerZeit – WandelZeit
Dienstag, 25. Oktober, 16 Uhr
Trauergruppe mit Barbara Wiesinger und Ariane Landwehr.

Nicht nur einMa(h)l
Mittwoch, 26. Oktober, 11 Uhr miteinander kochen, ab 12 Uhr gemeinsam essen
mit Barbara Wiesinger, bitte unter Tel. 1015 anmelden.

Seniorentreff
Mittwoch, 2. November, 15. Uhr
Beatrice Blockhus trägt Erich Kästner vor

Kirchenmusik

Chorkonzert
Donnerstag, 13. Oktober 20 Uhr
Der Projektchor von „Singen und Wandern“ unter Leitung von Meike Pape und der Chor der Christuskirche gestalten dieses Konzert gemeinsam.

Trompetenkonzert
Samstag, 15. Oktober, 17 Uhr
Vincenz Kling, Hannes Math und Claudius Titscher spielen festliche und virtuose Musik für eine und mehrere Trompeten aus Klassik und Romantik.

Pfarrer Maurus Mayer

Pfarrer Maurus Mayer stellt sich vor

Logo Katholische Pfarrgemeinde Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 27.09.2016
Einführung als Pfarrer am Sonntag, 9. Oktober + Termine Herbstmessen

Pfarrer Maurus Mayer stellt sich vor
„Ich bin 56 Jahre alt und habe meine Kindheit und Jugend in zwei Dörfern im sogenannten „Holzwinkel“, östlich von Burgau/Schwaben verbracht, bin also auf dem Land aufgewachsen, (für Allgäuer allerdings im tiefen Unterland...). Das Leben auf dem Dorf, mit der Natur, in dieser damals noch ganz von der Landwirtschaft geprägten Welt, erfüllt mich heute noch mit Freude und Dankbarkeit. Mein Vater war ein Dorfschullehrer vom alten Schlag, neben dem meine Schwester und ich jeden Sonntag in der Kirche auf der Orgelbank saßen. Später hat mir mein Vater das Orgelspielen beigebracht. Nach dem Abitur in Günzburg trat ich 1979 ins Benediktinerkloster Ottobeuren ein (also ein erster Schritt Richtung Oberland...), bekam zu meinem Taufnamen Bernhard den Ordensnamen Maurus und studierte ab 1980 Theologie und Schulmusik in Augsburg. Nach einer Referendarzeit in München war ich von 1989 bis 2006 in Ottobeuren an Gymnasium und Realschule als Religions- und Musiklehrer tätig. An der Schule habe ich die Bigband geleitet, zeitweise den Schulchor und einen weiteren Kammerchor. 1995 empfing ich von Bischof Viktor Dammertz die Priesterweihe und war dann, neben der Schule als „Kaplan“, also zweiter Priester im Pfarrverband dreier Dörfer rund um Ottobeuren eingesetzt, mit Schwerpunkt Jugendseelsorge. 2002 wurde ich Pfarrer von Hawangen. 2006 bin ich aus dem Kloster ausgetreten und leitete zehn Jahre die Pfarreiengemeinschaft Sulzberg (nächster Schritt Richtung Oberland...). Dort war bzw. bin ich sehr gerne und gebe ehrlich zu, dass mir der Abschied ganz schön schwerfällt. Doch nach zehn erfüllten Jahren ist ein Stellenwechsel sinnvoll und ganz natürlich. Nun hat mir unser Bischof die Pfarreiengemeinschaft Oberstdorf anvertraut (und noch weiter ins Oberland geht es zumindest in unserer Diözese nicht!...).
Auf die kommende gemeinsame Zeit freue ich mich und erbitte für uns Seinen Segen, Sie/Euch bitte ich herzlich, auch für mich zu beten.“
Ihr/Euer Pfarrer Maurus B. Mayer.

Herbstmessen der Pfarrei St. Johannes Baptist Oberstdorf
Donnerstag, 6. Oktober, 11 Uhr, in der Kapelle Spielmannsau
Mittwoch, 12. Oktober, 11 Uhr, in der Kapelle Einödsbach
Freitag, 14. Oktober, 11 Uhr, Breitachklamm-Messe
Sonntag, 16. Oktober, 14 Uhr, Holzermesse am Schwandkreuz
Donnerstag, 20. Oktober, 11 Uhr, Wendelinus-Herbstmesse in der Birgsau

Trio Opus 8_2016

Jubiläumskonzert Trio Opus 8 am 22. Oktober

OberstdorferMusiksommer Logo 4c Oberstdorfer Musiksommer
via Markt Oberstdorf
am 22.09.2016
Der künstlerische Leiter des Oberstdorfer Musiksommers, Eckhard Fischer, gastiert mit seinem Trio Opus 8 - Eckhard Fischer, Violine, Mario De Secondi, Violoncello, Michael Hauber, Klavier – in Oberstdorf: Samstag, 22. Oktober, 20 Uhr im Oberstdorf Haus.

Das renommierte und vielfach ausgezeichnete Trio Opus 8 wurde 1986 gegründet und spielt seitdem unverändert in der gleichen Besetzung. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens lädt der Vorstand der „Vereinigung der Freunde und Förderer des Oberstdorfer Musiksommers e.V.“, Eckhard Fischer mit seinem Trio zu einem Jubiläumskonzert ein.

Programm:
Ludwig van Beethoven Trio für Klavier, Violine und Violoncello G-Dur op.1 Nr.2
Felix Mendelssohn Bartholdy Trio für Klavier, Violine und Violoncello d-moll op. 49
Johannes Brahms Trio für Klavier, Violine und Violoncello H-Dur op. 8

Kartenvorverkauf:
Festivalbüro Oberstdorfer Musiksommer, Nebelhornstr. 25, Oberstdorf
Telefon: 08322 959 2005, Fax: 08322 959 2009, E-Mail: info@oberstdorfer-musiksommer.de, www.oberstdorfer-musiksommer.de
Öffnungszeiten Festivalbüro: Montag-Freitag von 10-12 Uhr & Dienstag von 14-16 Uhr

Pater Dr. Rainer Meyer 2016

Tourismusseelsorger leitet Pfarrei auf Zeit

Logo Katholische Pfarrgemeinde Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 14.09.2016
Als eine „Pfarrei auf Zeit“ bezeichnet Pater Dr. Rainer Meyer die Katholische Gäste- und Kurseelsorge in Oberstdorf. Der Urlauber sei während der kostbarsten Tage des Jahres bereit für Angebote.

„Wir müssen sie ihm nur machen“, kommentiert der 77-jährige Gästeseelsorger die Chancen seiner Arbeit. Pater Meyer möchte den „Oberstdorfern auf Zeit“ Raum geben für Stille, Zeit, Begegnung, Schöpfung und Natur. In den Räumlichkeiten der Einrichtung in der Weststraße 7-9 bietet er an jedem Freitag eine „Offene Tür“ an mit der Möglichkeit zu Austausch, Gespräch, Beratung und Beichtgelegenheit. Zahlreiche Veranstaltungen und Vorträge sollen das Angebot für die Gäste abrunden und so zum Gelingen der Erholungsphase beitragen.
„Im Schnitt beträgt die Aufenthaltsdauer fünfeinhalb Tage“, schildert der aus Freiburg stammende Pallottinerpater, der vor vier Jahren nach Oberstdorf kam. Für diese kurze Zeitspanne gilt es natürlich, regelmäßige Termine einzurichten und zudem interessante Veranstaltungen innerhalb des Kirchenjahres anzubieten. Seine Mitarbeiterin Elisabeth Schreiber hat dazu umfangreiches Material erstellt und die eigene Linie für die Publikationen der Gästeseelsorge gestaltet.
Großen Anklang finden bei den Sommerurlaubern im südlichsten Teil des Oberallgäus die wöchentlichen Bergmessen, deren Leitidee lautet „Gott ein Stück näher: Den Glauben und das Leben feiern“. Mit der Pferdekutsche oder dem Marktbähnle sind einige dieser Angebote auch für Gehbehinderte erreichbar.
Ein neueres Feld sind für Pater Meyer und Elisabeth Schreiber Oberstdorfer Campingplätze: „Da kommen wir mit Urlaubern auch an Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Mariä Himmelfahrt oder an Erntedank in Kontakt“, freut sich der wache Seelsorger Meyer.

Bild:
Leitet als Gästeseelsorger eine „Pfarrei auf Zeit“: Pater Dr. Rainer Meyer

Foto: Verspohl-Nitsche/pdsf

St. Anna Rubi_Glocken1_2016

Zwei neue Bronzeglocken für St. Anna in Rubi

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 07.09.2016
Bei einem Glockenfest Ende Juli feierten die Bürger von Rubi die Taufe der neuen Glocken.

Bei einem Ortstermin im August 2015 mit dem Glockensachverständigen des Bistums Augsburgs stellte sich heraus, dass die große Stahlglocke von St. Anna mehrere Löcher hatte. Seitdem durfte sie aus Sicherheitsgründen nicht mehr geläutet werden und es erklang nur noch die kleinen Stahlglocke aus dem Jahr 1918.
Pater Kling schlug damals vor, zwei neue Bronzeglocken für Rubi anzuschaffen. Im März 2016 genehmigte die Kirchenverwaltung Schöllang die Neuanschaffung der beiden Glocken.
Am 9. Juni 2016 fand in einem sehr feierlichen Rahmen, der von Pfarrer Werner Schnell mitgestaltet wurde, der Glockenguss bei der Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck statt. Die Glocken wurden mit folgenden Inschriften gegossen:

Große Glocke: Kleine Glocke:
S. Anna heisse ich S. Josef heisse ich
die Lebenden rufe ich die Kinder schütze ich
um die Toten trauere ich den Sterbenden helfe ich

Die Glockentaufe erfolgte am 24. Juli auf dem Rubinger Dorfplatz im Rahmen einer feierlichen Andacht, die die Geschwister Burlefinger auf ihren Steirischen begleiteten.
Mit einem Glockenfest, einem gemütliche Frühschoppen am Vormittag, umrahmt von der Schöllanger Musikkapelle, Mittagessen, Kaffee und selbstgemachten Kuchen am Nachmittag mit Unterhaltung durch das Trio Schneaggemoosar-Büebe, wurden die Glocken im Dorf begrüßt.
Der Erlös des Festes floss in die Finanzierung der neuen Bronzeglocken der Kapelle St. Anna.

Kunsthaus Villa Jauss

Logo Kunsthaus Villa Jauss
via Markt Oberstdorf
am 01.09.2016
Nino Malfatti – Konglomerat - Kultursalon - Gertrud von le Fort – Leben und Werk

Nino Malfatti – Konglomerat
Die große Sommerausstellung 2016 im Kunsthaus Villa Jauss zeigt den Documenta VI - Teilnehmer Nino Malfatti (Berlin) in einer großen Gesamtschau seiner Werke von 1970 bis heute.
Malfatti, der selbst Bergsteiger ist, hat das Motiv Berg zu seinem Hauptthema gemacht. Nach zahlreichen Entwicklungsphasen, in denen er verschiedene Gegenstände als räumliche Konzeption in serieller Anordnung auf der Bildfläche inszeniert hat, entdeckte er schließlich für seine Kunst die faszinierenden geologischen Formationen der Berge, in denen er aufgewachsen ist. Mit Pinsel, Bleistift, Lithokreide und Radiernadel erweckt er Landschaften zum Leben. Ausstellung: bis 16. Oktober
Führungen: 11. September, 9. Oktober, jeweils 16 Uhr

Kultursalon
Hans-Jürgen Gerung, arabische Musik - Geschichte und Notation
Eine blühende arabische Musikkultur wurde nicht durch Notation, sondern durch mündliche Überlieferung weitergegeben. Ihr Gefühlsgehalt lässt sich nicht im Tonsystem westlicher Notenschrift darstellen.
Ein geschichtlicher Überblick, Tonbeispiele, gedanklicher Reichtum und die Frage u.a. nach der Europäisierung der orientalischen Musik seit der Reform der arabischen Musik in Ägypten 1932 sind Gegenstand des Vortrags
30. September, 20 Uhr, Villa Jauss, Kostenbeitrag: 10 Euro

Gertrud von le Fort – Leben und Werk
Ausstellung zum 140. Geburtstag
Eröffnung am 23. Oktober
Ausstellung von 26. Oktober bis 20. November
und von 21. Dezember bis 8. Januar.
Öffnungszeiten des Kunsthauses:
Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr
24. und 31.12. geschlossen

STOP & GO

Loft rot LOFT Kino-Kultur-Event-Gastronomie-Catering
via Markt Oberstdorf
am 31.08.2016
Hochaktueller Video-Kunstfilm (45 Min.) von Veronika Dünßer-Yagci / Video-Kunst und Rupert Volz / Musik-Komposition. Mit syrischen und irakischen Asylbewerbern aus Kempten.

Interviews, Statements, kurze Bewegungsskizzen und kreatives Potential der FilmteilnehmerInnen.

Inhaltliche Knotenpunkte sind Gedanken und Gefühle rund um das Thema Zukunft.

Termine für Schulen & Interessierte:

Vormittags nach tel. Anmeldung (08322-300 48 80)
Donnerstag, 29.9. und Freitag, 30.9.

Abendvorstellung: Freitag, 30.9., 20 Uhr
mit Vortrag von Prof. Dr. H.-M. Schönherr-Mann (LMU München/Polit. Philosophie und anschließendem Gespräch mit ihm, der Regisseurin Veronika Dünßer-Yagci und Mitwirkenden.

Neuapostolische Kirche 2016

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche
via Markt Oberstdorf
am 29.08.2016
Veranstaltung im Oktober: Erntedankgottesdienst mit anschließendem Brunch, 2. Oktober, 9.30 Uhr, Neuapostolische Kirche Oberstdorf, Trettachstraße 25

Alle Gottesdienstbesucher sind herzlich zur Teilnahme am anschließenden Brunch eingeladen. Gäste sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen unter www.nak-kempten.de/oberstdorf

Paul-Bonatz-Haus

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 26.08.2016
Geöffnet ist das Paul-Bonatz-Haus jeden dritten Sonntag im Monat. Am 18. September sind die Räume und Ausstellungen von 14 bis 17 Uhr zu besichtigen.

Im Ortsteil Kornau oberhalb von Oberstdorf ist das von Paul Bonatz erbaute Haus zu besichtigen. Das Erd- und Obergeschoss beheimatet eine Dauerausstellung zu Leben
und Werk des schwäbischen Heimatdichters Arthur Maximilian Miller und eine einmalige Architekturausstellung über das umfangreiche Werk von Paul Bonatz. Der bekannte
Stuttgarter Architekt nutzte das Anwesen selbst als Ferienhaus.
Das Haus ist zu Fuß über den beschilderten Arthur-Maximilian-Miller-Weg von Oberstdorf
über die Walserbrücke – Reute bis nach Kornau erreichbar.
In kleinem Rahmen sind in den Räumen auch Lesungen und Konzerte möglich.
Informationen sind beim Markt Oberstdorf unter Tel. 700-700 erhältlich.

Geöffnet ist das Paul-Bonatz-Haus jeden dritten Sonntag im Monat. Am 18. September sind die Räume und Ausstellungen von 14 bis 17 Uhr zu besichtigen.

Ev. Kirche_KuBuKi 2016

Evangelische Kirchengemeinde

Evangelische Kirche Oberstdorf Evang. Christuskirche
via Markt Oberstdorf
am 25.08.2016
Veranstaltungen und Angebote der evangelischen Kirchengemeinde

Erstmals in Oberstdorf: Friedensgebet der Religionen
Im Juni 2015 gab es in Fischen das erste Friedensgebet der Religionen für das Oberallgäu. Es ist aus der Begegnung mit Flüchtlingen entstanden und gründet seitdem darin, dass die Sehnsucht nach Frieden Menschen unterschiedlicher Konfessionen und Religionen miteinander verbindet. Dieses besondere Gebet lebt davon, dass in der jeweils eigenen Religion abwechselnd zu Gott gebetet wird und Texte aus der Bibel bzw. dem Koran gelesen werden. So nimmt man Anteil aneinander und teilt gemeinsam die Hoffnung auf den inneren wie äußeren Frieden. Gestaltet wird das Friedensgebet von Imam Yasin Sanver von der Moschee in Immenstadt und Pfarrer Markus Wiesinger.
19. September, 19 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus.

Auf zum nächsten „Kunterbunten Kindertreff“
Das Motto: „Mach´was draus!“ Vielleicht fragst du dich: Was soll ich machen – und woraus? Eine spannende Frage! Ihr gehen wir nach beim „KubuKi. Dabei erwartet euch eine interessante Entdeckungsreise. Eingeladen seid ihr von sechs bis 12 Jahren. Und wir freuen uns, wenn in der letzten halben Stunde auch Erwachsene wieder mit dabei sind.
8. Oktober von 10 Uhr bis 14 Uhr

Angebote der Kirchengemeinde

Frauenkreis, Thema: „Jesus besser kennenlernen“, mit Heidi Hageneier
13. September um 14.30 Uhr

Seniorentreff, „Perlen des Glaubens“ mit Barbara Wiesinger
5. Oktober um 15 Uhr

Gesprächskreis „Ganz im Vertrauen“
„Himmlisches Jerusalem – barrierefreies Wohnen“, mit Barbara Wiesinger
5. September, 17 Uhr
„Lebensernte“ mit Barbara Wiesinger
6. Oktober, 17 Uhr

Besuchsdienstkreis
16. September, 14.30 Uhr, mit Pfr. Markus Wiesinger

„Nicht nur einMa(h)l“
11 Uhr miteinander kochen, ab 12 Uhr gemeinsam essen
mit Barbara Wiesinger, bitte vorab unter Tel.-Nr. 1015 anmelden.
21. September

Sitztanz, mit Waltraud Paulus-Kruck
27. September, 15 Uhr

„TrauerZeit – WandelZeit“
Trauergruppe mit Barbara Wiesinger und Ariane Landwehr
27. September, 16 Uhr

Kreativkreis „Flotte Nadel“
Stricken leichtgemacht – mit Brigitte Stadler
6. und 20. September und 4. Oktober jeweils um 14.30 Uhr im Gemeindehaus
16. und 30. September jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindehaus

Angebote der Kirchenmusik

Konzert der Wolga Kosaken
3. September, 20 Uhr, in der Christuskirche.
Eintritt: 19,- bzw. 17,- Euro

Abendliedersingen im Grünen
Ein kleiner Spaziergang am Abend und Singen im Grünen mit Kantorin Katharina Pohl; bei Regen im Gemeindehaus.
14./21./28. September jeweils um 19.30 Uhr

„Alphornblaser für Jedermann“
16. September, 19.30 Uhr mit Kantorin Katharina Pohl und Pfrin. Daniela Ditz-Sievers. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, bitte unter Tel.-Nr. 9408037 anmelden.

Benefizkonzert mit musikalischen Nachwuchstalenten
24. September, 20 Uhr

Benefizkonzert - Kammermusik im Konzert
02. Oktober, 20 Uhr

Wir freuen uns über Ihr Interesse!
Markus Wiesinger, Pfarrer

Abbé Raphael Wade 2016

Ich entdecke immer wieder etwas Neues

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via Markt Oberstdorf
am 25.08.2016
„Ich entdecke immer wieder etwas Neues“, stellt der 71-jährige senegalesische Diözesanpriester Raphael Wade fest. Seit über 20 Jahren kommt er nun schon als Urlaubsvertretung in die katholische Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist nach Oberstdorf.

Der Geistliche ist auch in diesem August wieder Gast der Familie Meßenzehl. Bei ihnen gefällt es dem Seelsorger ausgesprochen gut und er ist sehr glücklich über die familiäre Aufnahme: „Meine Mitbrüder leben oft im Pfarrhaus in Deutschland und haben weniger Kontakt zur Gemeinde“, weiß der Senegalese von anderen Vertretern.
Abbé Raphael Wade erzählt in fließendem Deutsch von seiner Kindheit im Ort Lalane. „Es war fast ein Wunder, dass ich in die Schule gegangen bin“, denn ab 1953 gab es eine „echte“ Schule in seinem Heimatort – eine Seltenheit in dem westafrikanischen Land. 1960 wechselte er ins Knabenseminar, danach ging er zu den Maristen nach Dakar und legte im Oktober 1968 sein Abitur ab. Während seines Theologiestudiums „hat man mich nach Rom geschickt“, so der Geistliche. In Italien entstand Anfang der 1970er Jahre seine persönliche Bindung zu Deutschland: Er erhielt die Möglichkeit, über die Stephanus-Stiftung in Obergünzburg zu arbeiten. „Erst half ich als Maler, dann als Krankenpflegehelfer“, erinnert sich der Pfarrer. Zurück in seiner Heimat fand 1974 Wades Priesterweihe statt, bevor er kurz darauf vom Bischof zum Studium der Biblischen Theologie nach Straßburg gesandt wurde. Nach dem Studienende im Jahr 1977 „wollte ich noch etwas entdecken“, schildert er Seelsorger mit enthusiastischer Stimme. „Per Autostopp ging es bis Helsinki“, lacht der 71-Jährige.
Im Anschluss an sein Abenteuer kehrte der Geistliche zunächst als Kaplan in seine Heimatstadt Thiès zurück, anschließend wurde er dort Pfarrer. Erneuter Kontakt zu Deutschland entstand unter anderem über den Oberstdorfer Franz Bickel, der den Verein „Hilfe für Afrika, Wasser für Senegal“ leitet und in Westafrika sehr aktiv ist. „1992 hat mich Franz Bickel zu seinem 50. Geburtstag eingeladen und seitdem bin ich alle zwei Jahre im August hierhergekommen“, berichtet Wade. Momentan vertritt er den in den Ruhestand verabschiedeten Dekan Peter Guggenberger.
Zu seiner Oberstdorfer Gastfamilie hat er ein vertrautes, beinahe familiäres Verhältnis: Heike Meßenzehl ist seit 20 Jahren als Referentin für Schulen und Patenschaften im Verein „Hilfe für Afrika, Wasser für Senegal“ aktiv und hat Raphael Wade besucht. „Ich habe Anfang der 70er Jahre als Entwicklungshelferin im Krankenhaus von Diourbel gearbeitet“, erinnert sich die 73-jährige ehemalige Medizinisch-Technische Assistentin an ihre ersten Kontakte zu dem westafrikanischen Land.
Neben dem Brunnenbau sei eines besonders wichtig, nämlich Bildung, betont Abbé Raphael. Der Bau einer Schule in Khombole war eines der wichtigen Projekte für ihn. 350 Kinder besuchten sie, doch nur 15 von ihnen seien Christen. „Aber wir zeigen allen, was Christsein bedeutet“, so der Pfarrer. Und die Eltern seien stolz, dass ihre Kinder eine christliche Schule besuchen. „Der Verein hat mir viel bei meiner Arbeit geholfen“, ist der Geistliche dankbar.
Raphael Wade hat mit Gleichgesinnten liturgische Texte vom Französischen in das im Senegal gesprochenen Wolof übersetzt, die nun als offizielle Übersetzung von Rom anerkannt werden sollen. Das sei wichtig, denn schließlich würden in der ganzen Welt die gleichen Texte aus dem Evangelium gelesen und „Priester versuchen, das Evangelium zu leben“, stellt der 71-Jährige fest.
Ihm gefalle es, auch als Rentner noch pastoral zu arbeiten – deshalb sei er in Thiès noch als Kaplan aktiv. Weiter erzählt der Geistliche, dass sein Ortsbischof ihn darum gebeten habe, dort eine Diözesan-Bibliothek zu gründen. Diesem Wunsch will Raphael Wade in nächste Zeit nachkommen – an Aufgaben mangelt es dem sympathischen Geistlichen offenbar nicht.

Foto: pdsf/Sabine Verspohl-Nitsche

Vorträge im Johannisheim

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 19.08.2016
Vorträge von Pfarrer Franz Neumair, Kurseelsorger i. R.

Jesus von Nazaret – Leben und Lehre
Vortrag von Pfarrer Franz Neumair, Kurseelsorger i. R.
8. September, 20 Uhr, Johannisheim

Leben und Lebenswerk von Pfarrer Franz Neumair
Lichtbildervortrag von Pfarrer Franz Neumair, Kurseelsorger i. R.
20. September, 20 Uhr, Johannisheim

Abschied Pfarrer Guggenberger 2016

Abschied in den Ruhestand

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via Markt Oberstdorf
am 09.08.2016
Nach 22 Priesterjahren in Oberstdorf verabschiedet sich Pfarrer Peter Guggenberger Ende August in den Ruhestand. Mit einem festlichen Gottesdienst dankten ihm die Pfarrgemeinde, zahlreiche Fahnenabordnungen und viele kirchliche und weltliche Weggefährten, ehe er im Herbst in seine alte Heimat Murnau zurückkehrt.

Ganz im Zeichen der Jugend und mit Blick in die Zukunft – am selben Vormittag fand der Abschlussgottesdienst des Weltjugendtags in Krakau statt – zelebrierte Pfarrer Guggenberger den Gottesdienst und ließ seine insgesamt 55 Priesterjahre Revue passieren. Schon bald nach seiner Priesterweihe 1971 zog es ihn ins „Obere Allgäu“, zunächst als Stadtkaplan nach Immenstadt, dann als Pfarrer nach Stein, Akams und Eckarts. Ab 1994 schließlich zog er zusammen mit seiner Mutter ins Oberstdorfer Pfarrhaus und übernahm nach Oberstdorf und Tiefenbach auch die Pfarrgemeinde Schöllang. In guter Erinnerung geblieben sind ihm besonders die vielen Sportveranstaltungen, Bergmessen, Wallfahrten nach Holzgau und die intensiven Begegnungen mit den Oberstdorfern und den vielen Gästen aus Nah und Fern.
Ehe im Johannisheim und Pfarrgarten zu einem gemütlichen Beisammensein geladen wurde, bedankten sich Prodekan Pfarrer Karl-Bert Matthias, Bürgermeister Laurent Mies, Martin Schmalholz als Vertreter der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen sowie Dekanatsratsvorsitzender Albert Goll in persönlichen Reden bei ihm und würdigten seine theologische Weitsicht, die gute Zusammenarbeit mit dem Rathaus sowie die vielen festlichen Gottesdienste. Nachdem die Oberstdorfer Jodler, die Oberstdorfer Hackbrettmusik und der Kirchenchor für eine festliche Stimmung während der Messe sorgten, spielten vor der Kirche – bei leider verregnetem Wetter – die Schöllanger Alphornbläser mit ruhigen Melodien sowie die Musikkapelle Oberstdorf mit zünftigen Märschen auf. Nach einem Sektempfang wurden alle Kirchenbesucher zu Speis und Trank geladenen und bekamen auf einer großen Leinwand viele Bilder von Pfarrer Guggenbergers Schaffen zu sehen. Diese bekam er – in Form eines Fotobuchs – von den Pfarrgemeinderäten und den Kirchenverwaltungen aus Oberstdorf, Schöllang und Tiefenbach geschenkt – als Erinnerung an seine Zeit in seinen drei Pfarreien.

Haus Bonatz

Paul-Bonatz-Haus

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 25.07.2016
Im Ortsteil Kornau oberhalb von Oberstdorf ist das von Paul Bonatz erbaute Haus zu besichtigen. Das Erd- und Obergeschoss beheimatet eine Dauerausstellung zu Leben und Werk des schwäbischen Heimatdichters Arthur Maximilian Miller und eine einmalige Architekturausstellung über das umfangreiche Werk von Paul Bonatz.

Der bekannte Stuttgarter Architekt nutzte das Anwesen selbst als Ferienhaus.

Das Haus ist zu Fuß über den beschilderten Arthur-Maximilian-Miller-Weg von Oberstdorf über die Walserbrücke – Reute bis nach Kornau erreichbar.

In kleinem Rahmen sind in den Räumen auch Lesungen und Konzerte möglich.
Informationen sind beim Markt Oberstdorf unter Tel. 700-700 erhältlich.

Geöffnet ist das Paul-Bonatz-Haus jeden dritten Sonntag im Monat. Am 21. August sind die Räume und Ausstellungen von 14 bis 17 Uhr zu besichtigen.

Kunsthaus Villa Jauss: Nino Malfatti

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via Markt Oberstdorf
am 22.07.2016
Die große Sommerausstellung 2016 im Kunsthaus Villa Jauss zeigt den Documenta VI - Teilnehmer Nino Malfatti (Berlin) in einer großen Gesamtschau seiner Werke von 1970 bis heute.

Malfatti, der selbst Bergsteiger ist, hat das Motiv Berg zu seinem Hauptthema gemacht. Nach zahlreichen Entwicklungsphasen, in denen er verschiedene Gegenstände als räumliche Konzeption in serieller Anordnung auf der Bildfläche inszeniert hat, entdeckte er schließlich für seine Kunst die faszinierenden geologischen Formationen der Berge, in denen er aufgewachsen ist. Mit Pinsel, Bleistift, Lithokreide und Radiernadel erweckt er Landschaften zum Leben. In ihrer urwüchsigen Kraft ziehen sie den Betrachter in ihren Bann. Charakteristisch sind Felsformationen in verschiedenen Farbtönen mit räumlich-atmosphärischer Wirkung. Satte Flächen, markante Strukturen, Felsbrüche und Gesteinsschichtungen sind das Markenzeichen seiner Ölbilder.
Ausstellung: bis 16. Oktober
Führungen: 16. August, 11. September, 9. Oktober, jeweils 16 Uhr

Gertrud von le Fort – Leben und Werk
Ausstellung zum 140. Geburtstag
Eröffnung am 23. Oktober
Ausstellung von 24. Oktober bis 20. November und von 21. Dezember bis 8. Januar.

Kath. Kirche_Wallfahrt 2106

Über 300 Fußwallfahrer auf dem Weg nach Holzgau

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via Markt Oberstdorf
am 20.07.2016
Fast hätte die Holzgauer Pfarrkirche die vielen Menschen nicht fassen können, die heuer zum zwanzigsten Mal von Oberstdorf übers Gebirge ins obere Lechtal gezogen sind. Über dreihundert Wallfahrer waren zusammen mit dem Oberstdorfer Pfarrer Peter Guggenberger auf dem Weg.

Die traditionsreiche Wallfahrt der Holzgauer übers Gebirge nach Loretto ist seit über 350 Jahren bezeugt, die Wallfahrt von Oberstdorf hinüber nach Holzgau gibt es erst seit 1996, also seit 20 Jahren. Initiatoren waren damals Fritz Gentner und Pfarrer Peter Guggenberger.
Zwei Jahre später entstand nahe beim Sperrbachtobel die Wegkapelle "Maria am Knie" mit dem Hinterglasbild von Annelies Titscher. Es zeigt die Gottesmutter Maria mit den Oberstdorfer Lorettokapellen und den Kirchen im oberen Lechtal.
Um fünf Uhr früh machten sich die dreihundert Pilger auf den Weg und wurden mit einem wolkenlosen Himmel belohnt. Eine eingebrochene Schneebrücke im Sperrbachtobel meisterten die Wallfahrer mit Hilfe der Oberstdorfer Bergwacht und Hüttenwirt Martin Braxmair.
Pfarrer Guggenberger freute sich besonders, dass mehrere Kinder mit ihren Eltern dabei waren. Der jüngste Teilnehmer war gerade vier Jahre alt.
Auf der Kemptener Hütte waren schließlich alle Wallfahrer beisammen und machten sich auf den Weg zum Mädelejoch (1973 m), dem höchsten Punkt der Wallfahrt. Beim Gesang der Breitachtaler Jodler am Joch und später in der Holzgauer Pfarrkirche ging vielen das Herz auf.
Bergab war erhöhte Konzentration und Trittsicherheit gefragt. Albert Titscher und alle Verantwortlichen waren sichtlich erleichtert, als alle wohlbehalten bei der Unteren Roßgumpenalpe angekommen waren. Die letzte Wegstrecke führte an den gewaltigen Simsfällen vorbei, bevor Holzgau mit seiner großen Pfarrkirche auftauchte.
Die Oberstdorfer Wallfahrer wurden vom Holzgauer Bürgermeister Günter Blaas, Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Elmar Huber, Pfarrer Baumgartner und Tiroler Böllerschützen am "Oberstdorfer Platz" willkommen geheißen, bevor alle zum großen Dankgottesdienst in die Holzgauer Pfarrkirche zogen, der von Holzgauer Jugendlichen musikalisch mitgestaltet wurde.
In seiner Predigt ließ Pfarrer Guggenberger die Geschichte der Wallfahrt anklingen und erinnerte an den früheren Holzgauer Pfarrer Markus Sommer, der 1992 die Holzgauer Wallfahrt neu angestoßen hatte.
Beim geselligen Beisammensein im Holzgauer Gemeindesaal betonten die beiden Bürgermeister Laurent Mies und Günter Blaas die enge Verbundenheit beider Gemeinden, die nicht zuletzt durch die Wallfahrt alljährlich vertieft wird.
Am 28. August wollen die Holzgauer wieder die 350-jährige Tradition fortsetzen und übers Gebirge nach Loretto pilgern. Dabei soll dann der neugestaltete "Holzgauer Platz" im Ried seiner Bestimmung übergeben werden.

Bild ( Manfred Pudell)
Am "Oberstdorfer Platz" in Holzgau mit Bürgermeister Blaas, Albert
Tischer, Pfarrer Peter Guggenberger, Fritz Gentner (ganz rechts) und den jüngsten Wallfahrern.

Oberstdorfer Musiksommer

OberstdorferMusiksommer Logo 4c Oberstdorfer Musiksommer
via Markt Oberstdorf
am 19.07.2016
Das Internationale Klassikfestival unter der künstlerischen Leitung von Prof. Eckhard Fischer findet vom 28. Juli bis 12. August statt. Mit 18 erstklassigen Konzertveranstaltungen, acht Meisterkursen und dem traditionellen „Abend der Begegnung“ erfreut der Oberstdorfer Musiksommer 2016 wieder Konzertbesucher und Freunde mit einem abwechslungsreichen Programm. Neben international bedeutenden Ensembles sind auch junge regionale Nachwuchstalente und renommierte Dozenten zu Gast.

Programm

Tanja Becker-Bender, Violine, und Peter Nagy, Klavier
5. August, 20 Uhr, Oberstdorf Haus

Leonard Elschenbroich, Violoncello, und Alexei Grynyuk, Klavier
6. August, 20 Uhr, Oberstdorf Haus

Mandelring Quartett, Thomas Lindhorst, Klarinette
7. August, 20 Uhr, Oberstdorf Haus

Dr. Konstanze Koepff-Röhrs Förderpreis
Preisträger, Kursteilnehmer der Meisterkurse
8. August, 18 Uhr, Oberstdorf Haus

Abschlusskonzert der Meisterkurse
9. August, 18 Uhr und 20 Uhr, Johannisheim Kath. Kirche Oberstdorf

Musikalische Soirée
Kursteilnehmer der Meisterkurse
9. August, 20 Uhr, Haus Bergesgrün

Wenn-Sinn Yang, Violoncello
10. August, 19 Uhr, Fellhorn Gipfel, Bergschau

Signum Quartett, Konrad Elser, Klavier
10. August, 20 Uhr, Fischen, Kurhaus Fiskina

Arcis Saxophon Quartett
11. August, 20 Uhr, Kleinwalsertal, Naturhotel Chesa Valisa

Abschlusskonzert: munich brass connection
„verrückt – verdreht – verschoben“
12. August, 20 Uhr, Oberstdorf Haus

Weitere Informationen unter www.oberstdorfer-musiksommer.de oder im Festivalbüro Telefon 08322 959-2005.
Kartenvorverkauf: Festivalbüro Oberstdorfer Musiksommer, Nebelhornstr. 25, 87561 Oberstdorf, Telefon 08322 959-2005, kartenvorverkauf@oberstdofer-musiksommer.de und Tourismus Oberstdorf im Oberstdorf Haus, Prinzregentenplatz 1, 87561 Oberstdorf, Kartenvorverkauf 08322 700-290, kartenvorverkauf@oberstdorf.de, online buchen: www.oberstdorf.de

Ev. Kirche - Spende 2016

Evanglische Kirchengemeinde

Evangelische Kirche Oberstdorf Evang. Christuskirche
via Markt Oberstdorf
am 18.07.2016
Angebote der Kirchengemeinde, Kirchenmusik und eine Spende für den Verein "Schaut hin".

Spende für "Schaut hin e.V."
800 Euro kamen am 23. Juni in der Kollekte beim Ökumenischen Berggottesdienst zum Sonnwendfest auf dem Nebelhorn zusammen. Passend zum Thema des Gottesdienstes "Licht ins Dunkel bringen" war die Kollekte für den Oberstdorfer Verein "Schaut hin e.V." bestimmt. Der Verein widmet sich seit über dreißig Jahren Opfern sexueller und häuslicher Gewalt.

Bild
Nun konnten Pfr. Roland Sievers (links) und Pater Dr. Rainer Meyer (rechts) der ersten Vorsitzenden des Vereins, Resi Kraft, den Scheck überreichen.

Angebote der Kirchengemeinde

Frauenkreis
Dienstag, 9. August um 14.30 Uhr
Ausflug

Musikalischer Gottesdienst mit Flöte und Orgel.
Sonntag, 14. August, 10.00 Uhr
Es musizieren Annette Garbe (Flöten) und Bernd Ebener (Orgel),
Liturgie und Predigt: Pfr. Roland Sievers

Sitztanz
Dienstag, 16. August um 15.00 Uhr
mit Waltraud Paulus-Kruck

Kreativkreis „Flotte Nadel“
Stricken leichtgemacht – mit Brigitte Stadler
Dienstag 09. und 23. August um 14.30 Uhr im Gemeindehaus
sowie Freitag, 19. August und 02. September um 19.30 Uhr im Gemeindehaus

Kirchenmusik

Konzert für Orgel und Flöte: „Die Lerche schwingt sich in die Luft“
Sonntag, 14. August, 17.00 Uhr
mit Annette Garbe (Flöten) und Bernd Ebener (Orgel). Eintritt frei; Spenden erbeten.

Abendliedersingen im Grünen
Mittwoch, 10./17./24./31. August jeweils um 19.30 Uhr
Ein kleiner Spaziergang am Abend und Singen im Grünen mit Gästekantor Bernd Ebener; bei Regen im Gemeindehaus.

Konzert der Wolga Kosaken
Samstag, 03. September, 20.00 Uhr
Mächtige Stimmen aus dem alten Russland;
Eintritt €17,- (Vvk im Oberstdorf Haus) und €19,- an der Abendkasse

Wir freuen uns über Ihr Interesse!
Markus Wiesinger, Pfarrer

Oberstdorfer Musiksommer

OberstdorferMusiksommer Logo 4c Oberstdorfer Musiksommer
via Markt Oberstdorf
am 13.07.2016
Die Meisterkurse für Violine (Prof. Igor Ozim, Prof. Sebastian Schmidt), Violoncello (Prof. Wen-Sinn Yang), Viola (Prof. Barbara Westphal), Flöte (Prof. Gaby Pas-Van Riet), Klarinette (Prof. Thomas Lindhorst), Klavier (Prof. Konrad Elser) und Gesang (Renée Morloc) finden vom 1. August bis 9. August täglich im Gertrud-von-le-Fort Gymnasium sowie in der benachbarten Musikschule statt. Die Meisterkurse sind für Zuhörer frei zugänglich.

Musikinteressierte können hier einen Einblick bekommen, wie die jungen Nachwuchstalente gemeinsam mit den Professoren ihre Stücke erarbeiten und perfektionieren.

Im Rahmen der Abschlusskonzerte der Meisterkursteilnehmer am 8. und 9.August im Johannisheim zeigen die jungen Talente ihr Können.

Paul Bonatz Haus

Paul Bonatz Haus

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 23.06.2016
Im Ortsteil Kornau oberhalb von Oberstdorf ist das von Paul Bonatz erbaute Haus zu besichtigen. Das Erd- und Obergeschoss beheimatet eine Dauerausstellung zu Leben und Werk des schwäbischen Heimatdichters Arthur Maximilian Miller und eine einmalige Architekturausstellung über das umfangreiche Werk von Paul Bonatz.

Der bekannte Stuttgarter Architekt nutzte das Anwesen selbst als Ferienhaus.
Das Haus ist zu Fuß über den beschilderten Arthur-Maximilian-Miller-Weg von Oberstdorf über die Walserbrücke – Reute bis nach Kornau erreichbar.
In kleinem Rahmen sind in den Räumen auch Lesungen und Konzerte möglich. Informationen sind beim Markt Oberstdorf unter Tel. 700-700 erhältlich.

Geöffnet ist das Paul-Bonatz-Haus jeden dritten Sonntag im Monat. Am 17. Juli sind die Räume und Ausstellungen von 14 bis 17 Uhr zu besichtigen.

Kapelle St. Anna in Rubi

St. Anna Kapelle in Rubi

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 21.06.2016
Für die St. Anna Kapelle wurden zwei neue Bronze-Glocken gegossen. Die feierliche Andacht mit Glockenweihe findet am 24. Juli um 14 Uhr am Rubinger Dorfplatz statt.

Glanzvoller Auftritt in Kassel

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.06.2016
Beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend musiziert“ erspielte sich der Oberstdorfer Schüler Leo Heidweiler (17, Waldhorn) gemeinsam mit seinem Augsburger Team-Kollegen Johannes Bettac (16, Klavier) einen 2. Preis auf Bundesebene in Kassel.

Seit über 50 Jahren existiert der Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ und erreicht jedes Jahr mehr als 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und den deutschen Schulen im Ausland. Zur Teilnahme an der deutschen Finalrunde berechtigt sind ausschließlich erste Preisträger, die bereits zwei Wettbewerbsrunden vorher auf Regional- und Landesebene erfolgreich bestanden haben.
Neben der Hornsonate von Beethoven glänzten die jungen Musiker mit einer selbstgeschriebenen Kompostion, die schon auf Landesebene in Regensburg mit dem hochdotierten Sonderpreis der Versicherungskammer ausgezeichnet wurde.
Kennengelernt haben sich die beiden frisch gekürten Bundespreisträger im Bayerischen Landesjugendorchester. Nun freuen sie sich - Johannes als Kontrabassist - auf den Sommer und die gemeinsame Orchestertournee durch Japan.

Kunsthaus Villa Jauss

Logo Kunsthaus Villa Jauss
via Markt Oberstdorf
am 20.06.2016
Die große Sommerausstellung 2016 im Kunsthaus Villa Jauss zeigt den Documenta VI - Teilnehmer Nino Malfatti (Berlin) in einer großen Gesamtschau seiner Werke von 1970 bis heute. Das Kunsthaus ist Mittwoch bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Nino Malfatti – Konglomerat
Einführung: 1. Juli - Bettina Ruhrberg (Leiterin Mönchehaus Museum Goslar)
Ausstellung: 2. Juli bis 16. Oktober
Führungen: 17. Juli, 16. August, 11. September, 9. Oktober, jeweils 16 Uhr
Die große Sommerausstellung 2016 zeigt den Documenta VI - Teilnehmer

Kultursalon
Michael Frank Meier, DENKEN GEGEN DIE ZEIT – Roger Willemsen (1955 – 2015)
15. Juli, 20 Uhr
Der Vortrag untersucht die Wirkungen seiner Texte in einer utopielosen Welt.
Kostenbeitrag: 10 Euro

Gertrud von le Fort – Leben und Werk
Ausstellung zum 140. Geburtstag
Eröffnung am 23. Oktober
Ausstellung von 24. Oktober bis 20. November

Evangelische Kirchengemeinde

Evangelische Kirche Oberstdorf Evang. Christuskirche
via Markt Oberstdorf
am 20.06.2016
Veranstaltungen

Abend entspannter Achtsamkeit
Meditation mit Alfred Juraschitz
4. Juli, 20 Uhr

TrauerZeit – WandelZeit:
Scherben neu zusammengefügt
Mit Ariane Landwehr und Barbara Wiesinger
5. Juli, 16 Uhr

Seniorentreff
Kanada – von Toronto bis Niagara
mit Rainer Roggendorf
6. Juli, 15 Uhr

Sommerfest
Auftakt für das Sommerfest, familienfreundlicher Gottesdienst um 10 Uhr.
Anschließend buntes Programm im Innenhof des Gemeindehauses, mit Leckerem vom Grill und der Kuchentheke. Wir freuen uns, wenn Sie vorbeischauen!
10. Juli, 10 Uhr

Kreativkreis „Flotte Nadel“ mit Brigitte Stadler
12. und 26. Juli um 14.30 Uhr und 22. Juli um 19.30 Uhr, Gemeindehaus.
7. und 21. Juli im Haus der Senioren.

Frauenkreis
Anders geht es besser – Referent Bodo Hageneier
12. Juli, 14.30 Uhr

Mehr als einMa(h)l
Miteinander grillen.
20. Juli, 16 Uhr

Gesprächskreis Ganz im Vertrauen“
Ausflug mit Einkehr, mit Barbara Wiesinger.
14. Juli, 17 Uhr

Pfarrer Peter Guggenberger

Verabschiedung von Pfarrer Peter Guggenberger

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am 20.06.2016
Seit 12. Juni 1994 ist unser Pfarrer Peter Guggenberger hier in Oberstdorf, in der Pfarrei St. Johannes Baptist, und gleichzeitig Pfarrer der beiden Pfarreigemeinden St. Michael Schöllang und St. Barbara Tiefenbach.

Am 17. August 1945 in Murnau geboren, und dort vier Jahre zur Schule gegangen, wurde Peter Guggenberger 1955 Seminarist im Bischöflichen Knabenseminar St. Magnus in Kempten (Allgäu) und besuchte dort das Humanistische Gymnasium (Carl-von-Linde-Gymnasium). Nach dem Abitur wechselte er im Herbst 1964 ins Priesterseminar und an die Phil. Theol. Hochschule in Dillingen (Donau). Das sog. Freijahr verbrachte er in Bonn am Rhein.
Am 20. Juni 1971 wurde Peter Guggenberger von Bischof Dr. Josef Stimpfle im Hohen Dom zu Augsburg zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren in Augsburg- Oberhausen St. Peter und Paul (1971/72) und in Immenstadt (1972-75) war er ab Oktober 1975 fast 19 Jahre Pfarrer in der Pfarrei St. Mauritius in Stein bei Immenstadt. Gleichzeitig war er auch für die Pfarrei St. Otmar in Akams zuständig und zwischendurch (1975-78) auch für die Pfarrei St. Peter und Paul in Eckarts.
Am 8. November 1986 wurde Pfarrer Peter Guggenberger durch Bischof Stimpfle zusätzlich als Regionaldekan der Diözesanregion Kempten eingeführt. Dieses Amt führte er bis 30. November 2012 aus. Von Bischof Konrad Zdarsa wurde er ab 1.12.2012 zum Dekan für das Dekanat Sonthofen, das 33 Pfarreien umfasst, ernannt.
Pfarrer Peter Guggenberger ging immer gerne auf Wallfahrten nach Holzgau übers Gebirge oder nach Flüeli in die Schweiz (Bruder-Klaus-Wallfahrt). Von seinen vielen mehrtägigen Pilgerreisen, brachte er viele Videofilme mit.
Die Oberstdorfer Berge waren sein „Zuhause“. Deswegen freut er sich ganz besonders auf die vielen Bergmessen im Juli und August.

Herzliche Einladung ergeht zum Dankgottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrer Peter Guggenberger am Sonntag, 31. Juli, 19 Uhr in der Pfarrkirche und zum anschließenden geselligen Beisammensein im Pfarrgarten und im Johannisheim.

Sakrament der Firmung

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am 20.06.2016
46 Jugendliche aus den Pfarreien Oberstdorf (36), Schöllang (4) und Tiefenbach (6) empfingen in der Oberstdorfer Pfarrkirche das Sakrament der Firmung. Firmspender war Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier aus Augsburg.

Für seine Predigt brachte der Firmspender einen Fußball ohne Luft mit. Er erklärte damit den Firmlingen, dass ein Leben ohne den Heiligen Geist wie ein Fußball ohne Luft sei. Den Firmgottesdienst feierten Pfarrer Peter Guggenberger, Pfarrer Werner Schnell, Diakon Hans-Peter Pickart und Pastoralreferentin Nicola Traskalik mit.
Die Firmlinge: Pia Balcon, Luisa Bartl, Karolina Berktold, Pirmin Bietsch, Sebastian Birker, Benedikt Böck, Julia Bossler, Jana Brandmair, Roman Braxmair, Magdalena Burkart, Alissa Dreher, Florian Dresler, Noelle Falk, Lucia Geiger, Ashley Gilomen, Carolin Gößner, Leonie Graf, Magnus Haag, Jonas Holzhauer, Anna Lisa Huber, Judith, Huber, Johanna Kappeler, Alice Ländle, Marilena Lipp, Luisa Luxenhofer, Josef Math, Andreas Maurus, Antonia Müller, Theresa Müller, Judith Neumann, Felix Porkert, Raphaela Rackette, Jakob Ricken, Max Schönfeld, Felix Schraudolph, Celine Seefried, Elia Sommer, Lena Speiser, Sandro Stetter, Dustin-Lorenz Tauscher, Juliane Tauscher, Fanny Thannheimer, Nicola Thannheimer, Jonas Tremmel, Katja Veit, Katharina Vogler.

Foto: Christoffer Leitner

Oberstdorfer Musiksommer 2016

OberstdorferMusiksommer Logo 4c Oberstdorfer Musiksommer
via Markt Oberstdorf
am 15.06.2016
Das Internationale Klassikfestival unter der künstlerischen Leitung von Prof. Eckhard Fischer findet vom 28. Juli bis 12. August statt.

Mit 18 erstklassigen Konzertveranstaltungen, acht Meisterkursen und dem traditionellen „Abend der Begegnung“ erfreut der Oberstdorfer Musiksommer 2016 wieder Konzertbesucher und Freunde mit einem abwechslungsreichen Programm. Neben international bedeutenden Ensembles sind auch junge regionale Nachwuchstalente und renommierte Dozenten zu Gast.

Weitere Informationen unter www.oberstdorfer-musiksommer.de oder im Festivalbüro Telefon 08322 959-2005.

Kartenvorverkauf: Festivalbüro Oberstdorfer Musiksommer, Nebelhornstr. 25, 87561 Oberstdorf, Telefon 08322 959-2005,

kartenvorverkauf@oberstdofer-musiksommer.de und Tourismus Oberstdorf im Oberstdorf Haus, Prinzregentenplatz 1, 87561 Oberstdorf, Kartenvorverkauf 08322 700-290, kartenvorverkauf@oberstdorf.de, online buchen: www.oberstdorf.de

Valentin Metzger

Sensationeller Erfolg für Oberstdorfer Akkordeonisten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Der Oberstdorfer Akkordeonist Valentin Metzger (Staatliche Hochschule für Musik Trossingen bei Prof. Hans Mair) hat ein Stipendium des „Fonds impulsneuemusik 2016 Berlin“ bekommen.

Der langjährige Schüler der kommunalen Musikschule Oberstdorf bekam dieses begehrte Stipendium, das normalerweise nur postgraduierte Studenten erhalten, bereits zu Beginn seines Studiums – als einziger Akkordeonist.

Im Zentrum des Stipendiums steht eine Sommerakademie auf Schloss Salem, wo namhafte Komponisten und Professoren der Avantgarde mit den ausgewählten Stipendiaten zusammenarbeiten und „Neue Musik“ auf höchstem Niveau vermitteln. Es folgen kammermusikalische Uraufführungen und Konzerte in größeren Besetzungen.

Kunsthaus Villa Jauss

Logo Kunsthaus Villa Jauss
via Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Menschen fotografieren ist eine der Königsdisziplinen in der Fotografie. Die Einzigartigkeit des menschlichen Individuums ist für Fotografen eine schier unerschöpfliche Motivquelle.

Anhand Klassikern aus der fotografischen Geschichte und Beispielen aus seiner eigenen Arbeit, lüftet der in Altusried lebende, niederländische Fotograf Kees van Surksum das Geheimnis hinter der Menschenfotografie. Ein gemeinsamer Besuch der Ausstellungen des Fotogipfels rundet den Vortrag ab.

Freitag, 10. Juni, 20 Uhr, Villa Jauss

Kultursalon -
einmal im Monat, jeweils freitags um 20 Uhr
Kostenbeitrag: 10 €

Oberstdorfer Musiksommer 2016

OberstdorferMusiksommer Logo 4c Oberstdorfer Musiksommer
via Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Das Internationale Klassikfestival unter der künstlerischen Leitung von Prof. Eckhard Fischer findet vom 28. Juli bis 12. August statt.

Mit 18 erstklassigen Konzertveranstaltungen, acht Meisterkursen und dem traditionellen „Abend der Begegnung“ erfreut der Oberstdorfer Musiksommer 2016 wieder Konzertbesucher und Freunde mit einem abwechslungsreichen Programm. Neben international bedeutenden Ensembles sind auch junge regionale Nachwuchstalente und renommierte Dozenten zu Gast.

Weitere Highlights im Rahmen der Konzertreihe des Oberstdorfer Musiksommers sind die Bergkonzerte auf dem Nebelhorn am 1. August mit den Rheinsirenen und auf dem Fellhorn am 10. August mit Wen-Sinn Yang, der zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten als Kammermusiker und Solist im Cellofach zählt.

Das Abschlusskonzert im Oberstdorf Haus gibt das aufstrebende Ensemble munich brass connection.
Die Meisterkurse für Violine (Prof. Igor Ozim, Prof. Sebastian Schmidt), Violoncello (Prof. Wen-Sinn Yang), Viola (Prof. Barbara Westphal), Flöte (Prof. Gaby Pas-Van Riet), Klarinette (Prof. Thomas Lindhorst), Klavier (Prof. Konrad Elser) und Gesang (Renée Morloc) finden vom 1. bis 9. August statt. Im Rahmen der Abschlusskonzerte der Meisterkursteilnehmer am 8. und 9. August zeigen die jungen Talente ihr Können.
Weitere Informationen unter www.oberstdorfer-musiksommer.de oder im Festivalbüro Telefon 08322 959-2005.

Kartenvorverkauf: Festivalbüro Oberstdorfer Musiksommer, Nebelhornstr. 25, 87561 Oberstdorf, Telefon 08322 959-2005, kartenvorverkauf@oberstdofer-musiksommer.de und Tourismus Oberstdorf im Oberstdorf Haus, Prinzregentenplatz 1, 87561 Oberstdorf, Kartenvorverkauf 08322 700-290, kartenvorverkauf@oberstdorf.de, online buchen: www.oberstdorf.de

Kunterbunter Kindertreff

Evangelische Kirche Oberstdorf Evang. Christuskirche
via Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Samstag, 18. Juni, 10 Uhr , Motto: „Hallo Gott“ Gewohntes pflegen, Neues kennenlernen, Kontakte knüpfen, singen, spielen, interessante Geschichten hören, spannende Entdeckungen machen - an sich und anderen, gemeinsam feiern und essen, … für Kinder von sechs bis zwölf Jahren.

In der letzten halben Stunde sind auch die Erwachsenen, die die Kinder begleiten, herzlich willkommen. Unkostenbeitrag 3 Euro. Wir freuen uns auf dich wie auf Sie!
Anmeldungen unter Tel.-Nr. 1015 oder pfarramt.oberstdorf@elkb.de

Abendliedersingen im Grünen

Mittwoch, 15. Juni um 19.30 Uhr ab Christuskirche; bei Regen im Gemeindehaus.
Kleiner Spaziergang und Singen im Grünen mit Kantorin Katharina Pohl.

Gruppen und Kreise

Meditation - Abend entspannter Achtsamkeit
Montag, 6. Juni, 20 Uhr, mit Alfred Juraschitz

Trauergruppe
Dienstag, 7. Juni, 16 Uhr, mit Barbara Wiesinger und Ariane Landwehr
Thema: Heilpflanzen – das Leben, das für mich blüht.

Frauenkreis
Dienstag, 14. Juni, 14.30 Uhr, mit Bodo Hageneier
Thema: Jesus besser kennenlernen

Mehr als nur ein Ma(h)l
Mittwoch, 15. Juni. Ab 11 Uhr miteinander kochen, ab 12 Uhr miteinander essen.
mit Barbara Wiesinger

Sitztanz
Dienstag, 21. Juni, 15 Uhr, mit Waltraud Paulus-Kruck

Gesprächskreis „Ganz im Vertrauen“
Donnerstag, 23. Juni, 17 Uhr, mit Barbara Wiesinger
Thema: „In SEINEM Geiste leben“

Kreativkreis „Flotte Nadel“
Stricken leichtgemacht – mit Brigitte Stadler 
Dienstag 14. und 28. Juni, 14.30 Uhr im Gemeindehaus
Freitag, 24. Juni, 19.30 Uhr im Gemeindehaus

Wir freuen uns über Ihr Interesse!
Markus Wiesinger, Pfarrer

20. Fußwallfahrt von Loretto nach Holzgau

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via Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Samstag, 2. Juli. Die Aussendung der Pilger ist um 5.00 Uhr – Treffpunkt Loretto Marienkapelle. Ab 5.15 Uhr besteht die Möglichkeit, mit dem Bus von Loretto bis Spielmannsau zu fahren.

Der Aufstieg führt über 1.000 Höhenmeter bis zum knapp 2.000 m hohen Mädelejoch.Im Abstieg sind ebenso 1.000 Meter bis nach Holzgau zu bewältigen. Die reine Gehzeit von Loretto nach Holzgau beträgt sieben Stunden. Erforderlich sind eine gute körperliche Verfassung und Vertrautheit mit den alpinen Gegebenheiten. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.

Die Wallfahrtsmesse in der Pfarrkirche in Holzgau ist um 14 Uhr und wird wieder von den Breitachtaler Jodlern musikalisch mitgestaltet. Rückfahrt der Busse ab 17 Uhr. Die Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich im Pfarrbüro Tel. 08322-977550 während der Bürozeiten Montag bis Freitag 9 bis 11.30 Uhr.

Unkostenbeitrag für die Organisation und alle Ausgaben der Wallfahrt, insbesondere für die Rückfahrt mit dem Omnibus von Holzgau nach Oberstdorf 15 Euro. Die Fahrscheine zur Busrückfahrt werden auf der Kemptner Hütte ausgegeben.

Anmeldeschluss für die Wallfahrt ist am Dienstag, 28. Juni.
Die Verantwortlichen freuen sich, wenn auch wieder viele Einheimische am Bittgang teilnehmen.

Die Wallfahrt der Holzgauer nach Oberstdorf ist am 28. August und findet dieses Jahr zum 25. Mal statt. Aus diesem Anlass wurde der "Holzgauer Platz", südlich von Loretto, neu gestaltet.

Vier Schöllanger Kinder gingen zur Erstkommunion


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via Markt Oberstdorf
am 02.06.2016

Zusammen mit Pfarrer Werner Schnell empfingen am Weißen Sonntag, 3. April, vier Kinder in der katholischen Pfarrei St. Michael Schöllang die Erstkommunion. 


Sakrament der Erstkommunion


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via Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Zusammen mit Pfarrer Peter Guggenberger (rechts), Diakon Hans-Peter Pickart und Pastoralreferentin Nicola Traskalik (links) schritten am Weißen Sonntag, 3. April, vierzig Kinder in der katholischen Pfarrei St. Johannes Baptist, Oberstdorf zur Erstkommunion.

Zur Dankandacht am Nachmittag kamen auch die sechs Kommunionkinder aus Tiefenbach zusammen mit Pfarrer Bruno Koppitz (dritter von hinten links).