Kirche & Kultur

Abend der Versöhnung

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via Markt Oberstdorf
am 18.03.2019
Pfarrkirche St. Johannes, am Freitag, 5. April, 19.30 bis ca. 21.45 Uhr Lichter – Stille – Anbetung – Lobpreislieder – Gebet – Einzelsegen – Beichte.

Eine von vielen Kerzen erleuchtete Kirche, der Wechsel von Liedern, Stille und meditativer Musik, in der Mitte der Kirche Jesus in der Eucharistie, weitere Stationen in der Kirche mit Gelegenheit zum Einzelsegen, zum Aufschreiben von Anliegen/Bitten/Dank, und Möglichkeit zu Beichte und Beichtgespräch, das ist der rahmen des versöhnungsabends.

Ein solcher Abend lebt vom Zusammenspiel der Menschen die dort gemeinsam und auch jeder für sich nachdenken, beten, ihr Leben in den Blick nehmen. Auf dem Altar, Christus in der Monstranz strahlt sozusagen in die Kirche hinein. Nach dem Wort des Hl. Pfarrers von Ars „Er schaut mich an, ich schaue ihn an“ können Sie sich anregen lassen, ins Gebet zu kommen. Die Dunkelheit der Kirche vermittelt Geborgenheit. Während der ganzen Zeit stehen Ihnen Priester zur Beichte oder zum Einzelgespräch zur Verfügung. Sie können sich die Hände auflegen und segnen lassen und dabei ihr Anliegen nennen. Sie können Gebetsanliegen aufschreiben und vorne, gleichsam Jesus zu Füßen legen, oder einfach still dasein und sich tragen lassen von der Atmosphäre.

Dabei ist es Ihnen überlassen, wann Sie kommen und wann Sie gehen, wir sind in dieser Zeit für Sie da – aber noch mehr ist es uns, den Seelsorgern und einigen Mitgliedern des Pfarrgemeinderates ein Anliegen, dass Sie spüren,

Gott ist uns nah er will uns Versöhnung und inneren Frieden schenken.
Ihr Pfarrer Maurus B. Mayer

Philosophie

Mensch und Natur im 21. Jahrhundert

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.03.2019
Zweites Philosophiefestival in den Allgäuer Alpen Oberstdorf / Kleinwalsertal „Im Tal und auf der Höh’“ - 5 Tage – 9 Referenten – 11 Veranstaltungen – 7 Veranstaltungsorte - Mittwoch, 05.06. bis Sonntag, 09.06.2019

Vom 05. bis 09.06.2019 findet das zweite Philosophiefestival in den Allgäuer Alpen Oberstdorf/Kleinwalsertal unter dem Motto Philosophieren „Im Tal und auf der Höh´“ statt. Der Verein Philosophie in den Allgäuer Alpen e.V. möchte mit seinem zweiten Philosophiefestival die begonnene Arbeit fortführen, die Philosophie stärker in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Praktische Beispiele ihrer grundlegenden Aufgabe, Orientierung in der Welt zu liefern, können dabei, eingebettet in die einzigartige Bergkulisse der Allgäuer Alpen (Oberstdorf / Kleinwalsertal), erfahren werden.

Das diesjährige Festival widmet sich dem Thema „Mensch und Natur im 21. Jahrhundert“. Preisträger des mit 5000,- Euro dotierten Meckatzer-Philosophie-Preises ist heuer Prof. Dr. Gernot Böhme aus Darmstadt. Für die inhaltliche Konzeption des Programms zeichnet Dr. Thomas Heichele, Augsburg, verantwortlich, die Projektleitung hat Stefanie Fuchs inne.
Mensch und Natur im 21. Jahrhundert – Leben im Zeitalter des Anthropozäns

Die schrittweise technische Überformung der Welt ist eine der zentralen Kulturleistungen des Menschen. Das heute erreichte Zivilisationsniveau geht allerdings gleichzeitig auch zu Lasten der Natur, was sich gerade in den Alpen feststellen lässt. Die Eingriffe des Menschen in die Natur führen zu teilweise unumkehrbaren Veränderungen mit Blick auf biologische, geologische und atmosphärische Prozesse. Ein neues Artensterben, die Transformation der Erdoberfläche und der Klimawandel sind nur einige Beispiele. Die Philosophie stellt sich angesichts dieses neuen Menschenzeitalters, für das von den Geowissenschaften der Begriff „Anthropozän“ vorgeschlagen wurde, unter anderem die Frage, was eigentlich (noch) Natur ist. Des Weiteren beschäftigt sie sich in diesem Zusammenhang damit, wie die Beziehung zwischen Mensch und Natur ist und wie vor dem Hintergrund der veränderten Umwelt verantwortungsvolles Handeln heute und in Zukunft auszusehen hat.
Ebenso sollen junge Menschen einen Zugang zur Philosophie finden. Aus diesem Grund wird die Nachwuchsförderung auch beim zweiten Philosophiefestival in den Allgäuer Alpen groß geschrieben. Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Gymnasien sowie Beruflicher Oberschulen aus dem Allgäu, dem Bodenseeraum und Augsburg haben die Möglichkeit, entsprechende Stipendien, finanziert durch die Sparkasse Allgäu, die Meckatzer Löwenbräu sowie durch diverse Serviceclubs aus der Region, zu erhalten.

Veranstaltet wird das zweite Philosophiefestival in den Allgäuer Alpen Oberstdorf / Kleinwalsertal von dem Verein Philosophie in den Allgäuer Alpen e.V., der seinen Sitz in Kempten im Allgäu hat. Erste Vorsitzende des Vereins ist Stefanie Fuchs, geschäftsführende Inhaberin FUCHS PR & CONSULTING, sie wird von dem zweiten Vorsitzenden Dr. Thomas Heichele, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Philosophie mit Schwerpunkt analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie (Universität Augsburg), unterstützt. Stephan Thomae, MdB, bekleidet das Amt des Schatzmeisters. Dr. Rainer Jehl, Akademiedirektor i.R., ist Schriftführer.

Weitere Informationen unter www.philosphieallgaeueralpen.com

Kartenvorverkauf:
Philosophie Allgäuer Alpen e. V.
Bahnhofstraße 18 · 87435 Kempten
Telefon: +49 (0) 831 - 512 910 0
Telefax: +49 (0) 831 - 512 910 20
info@philosophieallgaeueralpen.com
www.philosophieallgaeueralpen.com

RICERCARE - meditative und sakrale Werke

Musikschule Logo Musikschule Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 05.03.2019
Das internationale festival forum für neue musik – oberstdorf 2019 widmet sich ganz der zentralen Sinnfrage des Lebens – daher rührt auch der Festival-Titel Ricercare (Suche).

Die Religionswissenschaftlerin Dr. Melanie Barbato schrieb einen lyrischen Zyklus, der von der Religion des indischen Jainismus über den chinesischen Taoismus bis hin zur Spiritualität des Franz von Assisi reicht. Die Texte, rezitiert von Oliver Mannel, (Dozent für Sprechen in der Fachrichtung Theater an der Musikhochschule Zürich) setzte Festivalleiter Hans-Jürgen Gerung für zwei Violoncelli und Sprecher in Musik. Mit dem Gastkomponisten Boris Yoffe aus St. Petersburg und mit den herausragenden Cellisten Dmitri Dichtiar und Pavel Serbin (beide Moskau) wird das Kirchenkonzert in St. Johannes Baptist maßgeblich geprägt sein von Cellowerken des italienischen Barockkomponisten Domenico Gabrielli und der Bearbeitung dessen Werke durch Boris Yoffe.
Das internationale festival forum für neue musik – oberstdorf wurde 2006 von dem Komponisten Hans-Jürgen Gerung ins Leben gerufen. Die Vermittlung zeitgenössischer Werke an Schüler ist Hauptanliegen dieser jährlich im März stattfindenden Reihe. In der Zeitspanne eines Wochenendes wird ein enger Kontakt zwischen Publikum, Komponisten und Interpreten hergestellt. Jede Veranstaltung widmet sich ganz einem Komponisten, einem herausagenden Interpreten oder Ensemble, dessen Werk und einem ausgewählten thematischen Schwerpunkt in Konzerten, Workshops und Vorträgen. Das Festival hat mittlerweile einen klangvollen Namen weit über Oberstdorf hinaus und erst 2015 wurde die Veranstaltungsreihe durch die finnische Sibelius Foundation ausgezeichnet und finanziell unterstützt.

Musik und Gespräche
15. März, 20 Uhr, Johannisheim Oberstdorf
Interpreten: Dmitri Dichtiar, Pavel Serbin, Thilo Ruck, Valentin Metzger, Daniel Karg,
Fabian Gerung
Komponisten: Boris Yoffe, Elisabeth Paulus, Danile
Autorin: Dr. Melanie Barbato
Sprecher: Oliver Mannel

Kirchenkonzert
16. März, 15.30 Uhr, Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist
Interpreten: Dmitir Dichtiar, Pavel Serbin, Daniel Karg, Fabian Gerung
Komponisten: Boris Yoffe, Hans-Jürgen Gerung
Autorin: Dr. Melanie Barbato
Sprecher: Oliver Mannel

Weitere Informationen unter www.musikschule-oberstdorf.de/forum-neue-musik/

DIE LETZTE AM SCHAFOTT

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via Markt Oberstdorf
am 04.03.2019
Gertrud von le Forts Erzählung ist Thema des 7. Vortrags von Manfred Schäfer, StD a. D., im Rahmen der Vortragsreihe: „Literatur - ein Weg auch zu sich selbst“, veranstaltet von der Katholischen Gäste- und Kurseelsorge Oberstdorf am 1. April, um 19:30 Uhr im Johannisheim

Die Novelle „Die Letzte am Schafott“ aus dem Jahr 1931 ist Gertrud von le Forts wohl bekanntestes Werk. Sie wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt, als Bühnenstück, Hörspiel und Oper gestaltet und verfilmt.

Die Umbruchssituation zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in welcher die politischen, sozialen, kulturellen, ethischen und religiösen Gegebenheiten weitgehend in Frage gestellt wurden, erweckte in Gertrud von le Fort die Idee für die Hauptfigur der Novelle, Blanche de la Force. Die Dichterin charakterisiert sie so: „Geboren aus dem Grauen einer Zeit, die in Deutschland überschattet wurde von den vorauseilenden Ahnungen kommender Geschicke, stieg diese Gestalt vor mir auf gleichsam als ‚Verkörperung der Todesangst einer ganzen zu Ende gehenden Epoche‘“. Deren Auftreten verlegte sie in die Zeit der Französischen Revolution und verband sie mit dem Schicksal der 16 Karmelitinnen von Compiègne, die am 17. Juli 1794 in Paris hingerichtet wurden.

Wie in allen epischen Texten Gertrud von le Forts dient die Spiegelung in eine konkrete historische Gegebenheit der Dichterin dazu, aktuelle Probleme zu verdeutlichen, zu hinterfragen, zu verstehen und auf die grundsätzliche menschliche Lebenssituation zu reduzieren. Weil die von Gertrud von le Fort aufgezeigten Fragen auch heute noch von höchster Aktualität sind, ist es Ziel des Vortrags, die Novelle zu analysieren, zu erläutern und zu interpretieren. Der Vortrag will dabei nicht nur in das Werk der Dichterin einführen, deren gestalterisches Vorgehen aufzeigen, sondern auch Anregung sein zur Reflexion der eigenen Lebenssituation.

Der Referent:
Manfred Schäfer, Studium der Philosophie, Theologie, Germanistik
Studiendirektor a. D.
Vorsitzender der Literaturgesellschaft Gertrud von le Fort e. V.
Gertrud-von-le-Fort-Archiv Ofterschwang

Safadore 2

Kathrina Sofie Baumgartner beim Kunstsalon "Safadore"

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 21.02.2019
Am 8. Februar eröffnete zum 14ten mal der Kunstsalon „Safadore“ in Le Mont Dore in Frankreich. Neben den besten französischen Künstlern der phantastischen Stilrichtung zeigen auch jedes Jahr Kunstschaffende aus dem Ausland ihre Werke.

Dieses Jahr wurden ebenfalls zwei deutsche Künstler eingeladen, eine davon ist Kathrina Sofie Baumgartner aus Oberstdorf.

Kathrina Sofie wurde bereits 2013 als jüngste Künstlerin in das „Lexikon der phantastischen Künstler“ von Prof. Gerhard Habarta aufgenommen.
2018 brachte Habarta ein neues Kunstlexikon nur über phantastische Künstlerinnen auf dem Markt. In diesem Werk sind die 250 besten Phantastinnen aufgeführt, auch Kathrina Sofie.

Internationales Klassikfestival im Allgäu

OberstdorferMusiksommer Logo 4c Oberstdorfer Musiksommer
via Markt Oberstdorf
am 21.02.2019
Oberstdorfer Musiksommer – Klassischer Hochgenuss vor der einzigartigen Kulisse der Oberstdorfer Berge. Der Oberstdorfer Musiksommer präsentiert vom 25.07. - 11.08.2019 eine erlesene Auswahl an Künstlern und erstklassigen Konzertveranstaltungen.

Zu Gast sind international bedeutende Ensembles, Solisten, junge Preisträger und aufstrebende Nachwuchstalente.
Mit 17 erstklassigen Konzertveranstaltungen und 7 Meisterkursen erfreut der Oberstdorfer Musiksommer seine Konzertbesucher wieder mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm.

Eröffnet wird das Festival am 25.07. durch die Jodlergruppe Oberstdorf und anschließend mit dem Konzert der Württembergischen Philharmonie Reutlingen mit Wen-Sinn Yang, Violoncello und Maria-Elisabeth Lott,
Violine, als Solisten.

Auf dem Festivalprogramm stehen Preisträger wie das Aris Quartett, das Trio Marvin, das Dudok Kwartet Amsterdam, ein großes Orchesterkonzert mit dem Bayerischen Landesjugendorchester, mit der ARD Preisträgerin Natalya Boeva als Solistin, das traditionelle Dozentenkonzert, junge Nachwuchskünstler mit Tonali
Preisträgern wie das aufstrebende Ensemble CELLOnly, Till Hoffmann, Klavier und Elene Meipariani, Violine sowie ein Liederabend, mit Thilo Dahlmann, Bassbariton, begleitet von Götz Payer, Klavier. Die Konzerte mit dem Capricornus Ensemble Stuttgart, das Schätze aus der Renaissance und dem Barock spielt und dem
Filmmusikprogramm des Ensemble Duomo, spiegeln die außergewöhnliche Programmvielfalt wider.

Das Festival findet am 11.08. seinen Abschluss mit einem Konzert der Spitzenklasse, dem Janoska Ensemble, das berühmt für seine hervorragenden Arrangements und bestechende Virtuosität ist.
Erlebnisse der besonderen Art sind die Bergkonzerte, die unvergessliche Momente vor dem beeindruckenden Alpenpanorama garantieren : German Brass – ein Hochgenuss im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Nebelhorn am 29.07., das Profive Bläserquintett auf dem Fellhorngipfel am 08.08. und die Buddha Brez´n, die am 02.08. auf der Kanzelwand-Bergstation, Alpen und Pop, der unter die Haut geht, präsentieren.

Die Meisterkurse für Klavier (Prof. Konrad Elser), Violine (Prof. Maria-Elisabeth Lott), Violoncello (Prof. Wen-Sinn Yang), Flöte (Prof. Gaby Pas-Van Riet), Klarinette (Prof. Norbert Kaiser), Horn (Felix Klieser) und Gesang (Prof. Thilo Dahlmann) finden vom 29.07. - 07.08. im Gertrud-von-le-Fort Gymnasium statt.
Im Rahmen der Abschlusskonzerte der Meisterkursteilnehmer am 07.08. zeigen ausgewählte Nachwuchstalente ihr Können. Die Meisterkurse sind für Zuhörer frei zugänglich.

Weitere Informationen unter www.oberstdorfer-musiksommer.de

Tickets & Information:
Festivalbüro Oberstdorfer Musiksommer
Nebelhornstr. 25, 87561 Oberstdorf
Telefon +49 8322/959-2005
E-Mail: info@oberstdorfer-musiksommer.de
online buchen: www.oberstdorfer-musiksommer.de
Tourismus Oberstdorf im Oberstdorf Haus, Telefon +49 8322 / 700-2100

Pfarreiengemeinschaft Oberstdorf

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via Markt Oberstdorf
am 04.01.2019
Liebe Oberstdorfer! Schon als ich im Herbst 2016 nach Oberstdorf kam, eröffnete mir mein Vorgänger, Pfarrer Peter Guggenberger, dass eine große Sanierung und Renovierung der Kirche notwendig ist.

Zusammen mit der Kirchenverwaltung, besonders mit Klaus Noichl, dem Kirchenpfleger und weiteren staatlichen und kirchlichen Verantwortlichen planen wir nun diese Maßnahme – wie es bei uns üblich ist, gründlich, bedächtig, mit Blick auf die Möglichkeiten der Gemeinde und die Herausforderungen der Zukunft.

Daraus ergaben sich folgende Handlungsfelder:
- Außenfassade, Kirche und Turm: Dass die Außenfassade dringend einer Erneuerung/Sanierung bedarf, erkennt man mit bloßem Auge
- Untersuchungen ergaben Fäulnis-Schäden in geringem bis mittlerem Umfang an der Dachkonstruktion
- Zur Behebung der Schäden sind Gerüste nicht nur außen, sondern auch innen in der Kirche notwendig
- Auch der Innenzustand der Kirche (Wände) weist einen hohen Verschmutzungsgrad auf
- Wenn nun schon wegen der Dacharbeiten ein Gerüst innen notwendig ist, liegt es nahe, auch die sogenannte Raumschale innen zu säubern und neu zu fassen
- Die Heizung ist technisch und energetisch veraltet, und z.Teil in absehbarer Zukunft nicht mehr zulässig
- Die Beleuchtung ist marode oder einfach ungenügend und auch energetisch wird sid den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht, ähnliches gilt für die gesamte Elektroanlage;
- Der Bereich unter der Empore/Eingangsbereich muss dringend einladender gestaltet werden, das kostbare Mengs-Gemälde (Geschenk der Pfarrgemeinde an Pfarrer Rupp) hängt absolut ungünstig und ist gefährdet
- Die Beichtstühle genügen nicht den Anforderungen, wenigstens einer muss für heute oft stattfindende Beichtgespräche erneuert werden
- Verschiedene kleine Veränderungen, was Aufstellung und

Präsentation von Bildern und Figuren betrifft, müssen vorgenommen werden, ein Konzept für die Restaurierung (Reihenfolge wird von den Schäden her bestimmt) muss erarbeitet werden.
Allein schon die Aufstellung ergibt eine große Fülle von Notwendigkeiten. Anlass und überwiegender Kostenfaktor sind die baulich-notwendigen Sanierungen.

Die Kostenberechnung liegt jetzt ungefähr bei 1,5 Millionen Euro, wovon die politische Gemeinde, aufgrund ihrer Baulast am Turm, die Kosten für den Turm übernimmt. Wir danken der Gemeinde und ihren Verantwortlichen, die dafür schon die Mittel bereitstellt (ca. 130.000 Euro). Der weitaus größere Teil ist durch die Kirche zu finanzieren, wobei sich sas Bistum Augsburg mit etwa 60 Prozent der baulichen Kosten beteiligt. Zum Informationsabend wird eine genaue Kostenrechnung vorliegen und wir werden dann auch um Spenden bitten.

Bauzeit:
Baubeginn ist geplant nach Pfingsten, Ende zum Advent 2019. Das heißt, wochentags wird die Kirche nicht benutzbar sein, sonntags schon. Nach den bisherigen Vorschlägen werden die Werktagsgottesdienste in der Klausenkapelle und in Loretto (Marienkapelle) stattfinden, auch die Josefskapelle muss geschlossen bleiben.

Sondermaßnahme:
Das kostbare und für Oberstdorf sehr bedeutsame Gemälde „Geburt Christi“ von Anton Rafael Mengs, das momentan unter der Empore über dem Weihwasserbecken hängt, braucht einen neuen und ihm gemäßen Platz. Es gibt dazu eine Überlegung und konkrete Planungen, die nicht nur dem Gemälde sehr gerecht werden, sondern auch der Oberstdorfer Kirche, ja dem Ort insgesamt einen – wie wir meinen – großartigen Akzent verleihen können.
Es ist gedacht, das Untergeschoss des Turmes in eine „Weihnachtskapelle“ zu verwandeln, und darin allein dieses Gemälde zu platzieren. Außer einem entsprechend wertigen Hintergrund wird das Rauminnere in der Schönheit seiner 1000 jährigen Turmmauern und des Traufbergmarmorbodens belassen, nur eine einfache Sitzbank und ein Kerzenständer würden dann diesen Raum ganzjährig zu einem stillen, ja geheimnisvollen Ort machen, einem Rückzugsplatz für Oberstdorfer und Gäste, die hier nachdenken, meditieren, beten wollen.
Ein Modell, erstellt vom Architekturbüro Noichl, zeigt den Blick, den Kirchenbesucher von der Kirche aus (Spitzbogentür direkt neben dem Weihwasserbecken und dem bisherigen Platz des Gemäldes) in die Kapelle haben können

Auch und besonders für dieses Vorhaben, das mit knapp unter 100.000 Euro veranschlagt ist (es muss u.a. ein neuer Zugang zum Turm innerhalb der Kirche geschaffen werden) sind wir dringend auf Spenden angewiesen und bitten Sie darum.

Gerne sind wir von der Kirchenverwaltung bereit, weitere Informationen zu den ganzen Bauvorhaben zu geben, und wir laden alle Interessierten herzlich ein zum

Informationsabend

durch Kirchenpfleger und Planer Klaus Noichl, Kirchenverwaltung und Pfarrer am Dienstag 29. Januar, um 20 Uhr, im Johannisheim.

2019 wird – auch unter diesem Aspekt – ein spannendes Jahr für uns alle.
Im Namen der ganzen Kirchenverwaltung, Ihr Pfarrer Maurus B. Mayer.