Aus der Gemeinde

Rathaustelegramm

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 22.05.2019
Dieses Rathaustelegramm informiert Sie über die Sitzung des Marktgemeinderats vom 21.05.2019.

Oberstdorf Therme
Fortsetzung des abgesetzten TOP der Sitzung am 09.05.2019

Der Marktgemeinderat hat die Vergabe der vollumfänglichen Rückbauleistungen der Oberstdorf Therme beschlossen und damit der Auftragserteilung der Firma Geiger Umweltsanierung GmbH & Co. KG zugestimmt. Das Auftragsvolumen in Höhe von 1.250.942,33 € netto beinhaltet dabei die vollständige Entkernung einschließlich einer aufwendigen Schadstoffsanierung, den selektiven maschinellen Rückbau der Baukubatur, die fachgerechte Entsorgung der getrennten Materialien sowie die Rückverfüllung der Baugrube mit Aushubmaterial. Bis zum projektierten Baubeginn der neuen Therme im März 2021 wird die Fläche begrünt. Die Parkplatzflächen im aktuellen Bestand bleiben vom Rückbau unbetroffen und können auch nach Ende der Maßnahmen weiterhin genutzt werden.
Die Absicherung des Grundstücks sowie die Baustelleneinrichtung erfolgt in der KW 24. Für die vollständige Entkernung sowie die Schadstoffsanierung werden etwa 13 Wochen kalkuliert. Voraussichtlich kann dann ab dem 02. September der maschinelle Rückbau des Gebäudes beginnen. Der maschinelle Rückbau wird in etwa bis 30. November 2019 andauern.
Diese Vorgaben wurden in einer Klausur mit den Projektverantwortlichen und den Gemeinderäten am 14. Mai definiert und führten zu einem fraktionsübergreifenden Konsens.
Bei den unmittelbaren Anwohnern im Umkreis der Therme bedanken wir uns für das Verständnis und freuen uns gemeinsam auf das Projekt „Neue Therme Oberstdorf“.

Mobilitätskonzept 2030 Oberstdorf
Aktueller Sachstand der Projektbegleitung
Entscheidung über die Art der Öffentlichkeitsbeteiligung und Auswahl der Steuerungsgruppe

In der Marktgemeinderatsitzung am 05.12.2018 wurde die Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes in einem zweistufigen Verfahren beschlossen. Im ersten Schritt wurde eine Projektbegleitung gesucht. Mit der Arbeitsgemeinschaft komobile und Axel Kühn, aus Wien und Karlsruhe, wurde eine kompetente Projektbegleitung gefunden, die die Bauverwaltung derzeit bei der Ausschreibung der fachplanerischen Leistung unterstützt.
Die Projektbegleitung soll des Weiteren mit der Betreuung der Öffentlichkeitsbeteiligung während des gesamten Prozesses der Mobilitätskonzeptentwicklung beauftragt werden.

Das Gremium beauftragte die Bauverwaltung, den Arbeitskreis für das Mobilitätskonzept für die erste Sitzung im Juli 2019 einzuladen. Der Arbeitskreis soll eine Geschäftsordnung erarbeiten mit Festlegung des Tagesordnungsmodus.

Die Räte befürworteten die intensive Öffentlichkeitsbeteiligung durch zwei zusätzliche Bügerbeteiligungs-Workshops und beauftragten die Bauverwaltung, dies bei der Vergabe der Leistungen der Projektbegleitung und der fachplanerischen Leistung des Mobilitätskonzeptes zu berücksichtigen. Die Auswahl der Teilnehmer des Arbeitskreises soll vorab im Marktgemeinderat besprochen werden.

FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu; Bauprogramm Sachstandsbericht und Vergaben

Rascher Baufortschritt - Die Baustellen im Langlaufzentrum Ried sowie an den Schanzen verändern derzeit täglich ihr Gesicht.
So sportlich wie der Zeitplan für das Bauprogramm zu den FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu ist, gehen auch die Arbeiten voran. Sowohl an den Sprungschanzen der Audi Arena als auch im Langlaufzentrum gilt es die Anlagen bis zum Winterbeginn fertig zu stellen. Trotz des Hubschrauber-Unglücks von letzter Woche, welches bei allen Beteiligten für große Bestürzung gesorgt hat, und obwohl bis zur Fertigstellung noch viel zu tun ist, liegen die Arbeiten aktuell voll im Plan.

In der Audi Arena wurde bereits mit den Hangsicherungsmaßnahmen für die Athletenunterführung sowie mit dem Aushub für den neuen Athletenbereich oberhalb der Schanzenanlage begonnen. Zudem werden an der HS 137 mithilfe eines Schreitbaggers derzeit die Banden erneuert. Die neu zu errichtenden Kleinschanzen HS 25 und HS 42 sowie der Schrägaufzug wurden bereits gänzlich zurückgebaut.

Im Langlaufzentrum wurde der bestehende Schneiteich komplett mit Kiesmaterial aus dem neu ausgehobenen Schneiteich verfüllt. Die ersten Fundamente und Stützwände für die Funktionsgebäude konnten bereits errichtet und die Ver- sowie Entsorgungsleitungen verlegt werden. Am Burgstallaufstieg haben die Hangsicherungsarbeiten begonnen.

Der Marktgemeinderat vergab weitere Aufträge im Wert von 3,17 Mio. Euro. Inzwischen sind 78% der Baukosten beauftragt bzw. submittiert.

Generalsanierung Grundschule
Sachstandsbericht Vorstellung Konzept

Im Marktgemeinderat wurde das Sanierungskonzept der Grundschule vorgestellt.
Der neuen Grundrissgestaltung liegt ein von den Lehrern und Erziehern erarbeitetes pädagogisches Konzept zu Grunde. In mehreren Workshops zusammen mit den Nutzern und Planer wurde ein Raumkonzept entwickelt, dass zeitgemäßes Lernen in dem Bestandsgebäude der Grundschule ermöglicht.
Es ist vorgesehen die Horteinrichtung in das Schulkonzept zu integrieren. Damit können von beiden Einrichtungen alle Räumlichkeiten künftig gleichberechtigt genutzt werden.

Die Entwurfsplanung sieht vor, dass der Gebäudeteil zwischen dem Schulgebäude und der Turnhalle zurück gebaut wird. Dadurch entstehen zusammenhänge Freiflächen. Die Pausenhöfe sind dann nicht mehr getrennt.
Künftig gibt es nur noch einen Eingang für das Gebäude, der auf der Nordseite angeordnet ist.
Das Sanierungskonzept beinhaltet auch die Sanierung der Turnhalle. Diese soll um neue Umkleiden und Sanitärbereiche erweitert werden.

Die Freiflächenplanung sieht im südlichen Bereich neue Sportanlagen und Flächen für Spielgeräte vor.

In den nächsten Monaten werden von den Planer die Entwurfsplanung erstellt und die Kosten ermittelt.
Im September 2019 soll ein Förderantrag gestellt werden.
Der Zeitplan sieht vor, dass mit den Bauarbeiten im August 2020 begonnen wird. Die Bauzeit beträgt ca. 20 Monate. Für diese Zeit wird im angrenzenden Fuggerpark eine Containerschule errichtet.

Ortsteilversammlungen 2019

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 22.05.2019
Der Markt Oberstdorf lädt ein zu den Ortsteilversammlungen 2019. Die Bürgerinnen und Bürger können dabei ihre ortsbezogenen Anliegen an Bürgermeister Laurent Mies herantragen.
Reute/Jauchen/KornauDienstag, 28. Mai20 UhrHotel Oberstdorf, Raum Innsbruck
TiefenbachMontag, 3. Juni20 UhrTourismuszentrum Alpenrose
SchöllangDienstag, 9. Juli20 UhrFeuerwehrhaus Schöllang, Floriansstüble
RubiMittwoch, 10 Juli20 UhrLandgasthof Almenhof

B19 - Vollsperrung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 22.05.2019
Am Donnertag, 23. Mai wird ab 18 Uhr die B 19 zwischen Sonthofen und Fischen für Asphaltierungsarbeiten voll gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis in die Morgenstunden.

Die Vorarbeiten zur Anhebung der Höhenlage der B19 für den "Hochwasserschutz Fischen Weiler" sind durch die Baufirma termingerecht beendet worden. Die ursprünglich angedachte Vollsperrung für die Asphaltierung der Fahrbahndecke (= oberste Asphaltschicht) von Montag auf Dienstag musste wegen des Dauerregens verschoben werden.
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Nach der Vollsperrung wird der Verkehr als Einbahnstraße zwischen Sonthofen und Fischen geführt, um die Restarbeiten wie Bankette und Ausstattung mit Markierung und Fahrzeugrückhaltesystemen ("Leitplanken") durchführen zu können.
Der Verkehr Richtung Norden wird weiterhin über die OA 4 bzw. OA 5 geführt.

Die drei Ersatzneubauten der maroden B19-Brücken bei Fischen Weiler liegen ebenfalls im Zeitplan und sollen in diesem Jahr zusammen mit dem Hochwasserschutz abgeschlossen werden. Restarbeiten v.a. im untergeordneten Wegenetz erfolgen allerdings noch bis ins nächstes Jahr hinein.

Das Straßenbauamt Kempten bittet um Verständnis für die auftretenden Behinderungen

ISU Adult Wettbewerb in Oberstdorf

Logo Eissportzentrum Eissportzentrum Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 20.05.2019
Vom 19. - 25. Mai 2019 findet im Oberstdorfer Eissportzentrum erneut die beliebte ISU Adult Figure Skating Competition statt.

In den Kategorien Master Elite, Master, Gold, Silber und Bronze stellen sich die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jury, eingeteilt nach ihrer jeweiligen Erfahrung und ihrem Können.
Von ehemaligen Profis, die neben den Grundtechniken auch anspruchsvolle Sprünge und Pirouetten beherrschen, bis zu Hobbysportler in der Bronze-Kategorie, bei denen weniger die Choreographie, als mehr der Spaß im Vordergrunf steht, begeistern alle Darbietungen das Publikum.

Die Läuferinnen und Läufer im Alter zwischen 28 und 78 Jahre, treten in den üblichen Kategorien Einzellauf Damen/Herren, Paarlauf sowie Eistanz an und werden nach offiziellem Wertungssystem beurteilt.
Die große Professionalität, mit der der Wettkampf durchgeführt wird, macht die Adult-Competition zu einem international hoch angesehenen Event, bei dem neben zahlreichen Vertretern der DEU (Deutsche Eislauf-Union) bereits der Präsident der ISU (International Skating Union) Ottavio Chinquanta aus Italien anwesend war.

Die Trainingstage begannen bereits am gestrigen Donnerstag, bevor am Sonntag die Wettkämpfe beginnen.
Der Zeitplan ist angehängt.

Weitere Informationen unter www.ec-oberstdorf.de.

Obere Bahnhofstraße gesperrt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 17.05.2019
Vom 20. Mai bis 26. Juli ist die Obere Bahnhofstraße im Bereich Haus Nr. 10 für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund sind Kranstellung und Materiallager für ein Bauvorhaben.

Anlieger sind frei bis Baustelle. Die Umleitung erfolgt über Bahnhofstraße, Weberstraße, Trettachstraße und umgekehrt.

Neue Busfahrpläne

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 13.05.2019
Auf zahlreichen Buslinien des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im südlichen Oberallgäu finden am Samstag, 18. Mai 2019, Fahrplanänderungen statt.

Das Fahrtenangebot ist dann auf die touristische Sommersaison abgestimmt.

Alle Fahrpläne für das südliche Oberallgäu sind in einem Gesamtfahrplanheft dargestellt. Zusätzlich bieten kundenfreundliche ortsbezogene Faltfahrpläne einen Überblick über wichtige Fahrstrecken und -zeiten.

Detaillierte Informationen, das neue Fahrplanheft und die Faltfahrpläne gibt es bei den Busunternehmen und den Verkehrsämtern im südlichen Oberallgäu.
Die Fahrpläne und weitere ÖPNV-Informationen können auch unter www.mona-allgaeu.de/fahrplaene/suedliches-oberallgaeu eingesehen und heruntergeladen werden.

Brücken bauen / Eine Frage der Haltung

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 13.05.2019
Fachforum Inklusion beschäftigt sich mit dem Thema Elternzusammenarbeit

„Die Eltern ins Boot holen“ – das war das Thema des 6. Fachforums Inklusion des Landkreises Oberallgäu in der Albert-Schweitzer-Schule in Sonthofen. Was tun, wenn Eltern einfach nicht greifbar sind? Welche guten Gründe haben Eltern, nicht ins Boot zu steigen? Welche Unterstützung brauchen Eltern? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 80 Lehrkräfte, Sozialpädagogen, Psychologen und Fachkräfte von Beratungsstellen. Sie alle arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und Familien mit erhöhtem emotional-sozialen Förderbedarf. „Wir freuen uns, dass mittlerweile über 30 unterschiedliche Einrichtungen vertreten sind und wir seit Jahren vielfältige Anregungen von fachlicher Seite erhalten“, so die Organisatorinnen aus dem Bildungsbüro.
Die Bildungsregion Oberallgäu lebt von einer guten Vernetzung. Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung „Mensch und Gesellschaft“ im Landratsamt, lobte das Fachforum als Paradebeispiel für gelungene Zusammenarbeit. Ziel sei es, die „gesellschaftliche Teilhabe der Menschen zu verbessern, die nicht die besten Startmöglichkeiten besitzen“. „Es ist wichtig, dass sich das System mit den Bedürfnissen der Menschen auseinandersetzt und sich anpasst“.
Das „System“ sind in diesem Fall die Einrichtungen, die von Kitas über Schulen, die Jugendhilfe, Beratungsstellen, Kinderschutzbund und Berufsbildungswerken reichen. Moderator Christian Frey visualisierte die Fragestellung des Tages mit Hilfe einer Bildergeschichte: „Wie können Eltern gestärkt und ins Boot geholt werden?“
Im Praxisteil wurden „Best Practice“-Beispiele aus verschiedenen beruflichen Kontexten vorgestellt und diskutiert. Beispielsweise die positive Auswirkung einer gemeinsamen Unterstützergruppe aus Eltern und Mitarbeitern der Schule oder die besondere Herangehensweise bei der Zusammenarbeit mit Vätern. Die Teilnehmenden entwickelten in Kleingruppen weitere Ideen, wie zwischen Einrichtung und Eltern eine Kooperation auf Augenhöhe besser gelingen könnte. Insgesamt zeigte sich, dass es sich vor allem um eine Frage der Haltung handelt.
Die Ideen der Veranstaltung werden nun von der fachlichen Steuerungsgruppe bewertet und nach Möglichkeit in die Praxis umgesetzt. Mittlerweile liefert das jährliche Fachforum regelmäßig Ergebnisse für die praktische Bearbeitung des Themas Inklusion im Rahmen der Bildungsregion Oberallgäu. „Wenn wir eine gemeinsame Haltung im Netzwerk innerhalb der Bildungsregion haben, dann ist schon viel gewonnen“, schloss Christian Frey die Veranstaltung.

Klimaschutzmanager aus ganz Deutschland zu Gast

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 13.05.2019
Vom 6. bis 8. Mai fand im Landratsamt in Sonthofen ein Vernetzungstreffen der 22 sog. „Masterplankommunen“ statt, die im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums einen „Masterplan 100% Klimaschutz“ umsetzen.

Das Oberallgäu ist seit dem Jahr 2016 „Masterplan-Landkreis“ und seit dem tauschen sich die Klimaschutzmanager des Landkreises zweimal jährlich bei Vernetzungstreffen mit Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Masterplankommunen und -landkreisen aus ganz Deutschland sowie mit Vertretern der projektbegleitenden Forschungsinstitute und des Umweltministeriums aus. Die Treffen bieten eine Gelegenheit zur Vernetzung, für Erfahrungsaustausch, gegenseitiges Lernen und fachlichen Input. Im Oberallgäu standen dieses Mal ganz konkret die Umsetzung und das Controlling sog. „harter“ Klimaschutzmaßnahmen im Mittelpunkt, also Maßnahmen, die eine direkt messbare CO2-Einsparung nach sich ziehen.
Nach der Erarbeitung der Klimaschutzmasterpläne bis Mitte 2017 befinden sich alle 22 Kommunen aktuell mitten in der Umsetzungsphase der zahlreichen Maßnahmen aus verschiedensten Handlungsfeldern. Beim Treffen wurde deutlich, dass die Themen Photovoltaik, klimafreundliche Heizsysteme und Sanierung in vielen Kommunen Handlungsschwerpunkte bilden. Der Landkreis Oberallgäu greift diese Themen mit der aktuellen Solar-Offensive und einer für den Herbst geplanten Heizungskampagne auf.
Den Auftakt für das Treffen bildete eine Exkursion mit dem E-Bike, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zum großen Teil aus Norddeutschland angereist waren, nicht nur die wunderschöne Oberallgäuer Landschaft bewundern konnten, sondern auch das Biomasse-Heizkraftwerk in Sonthofen, die Freizeitanlage in Altstädten mit großer PV-Anlage und innovativer Wasseraufbereitung sowie den Biberhof besichtigten. Auch dem Biberrevier an der Iller wurde ein Besuch abgestattet.
Insgesamt bot das siebte Treffen der Masterplankommunen eine gelungene Mischung aus wissenschaftlichem und fachlichem Input, bereichernden Erfahrungsberichten und einem gelungenen „Outdoor-Rahmenprogramm“. Der Landkreis Oberallgäu präsentierte sich als perfekter Gastgeber – wie die begeisterten Reaktionen der knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ender der Veranstaltung zeigten.

Imagefilm_Nov. 2018

1,43 Minuten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 12.05.2019
Arbeiten beim Markt Oberstdorf – hier bietet nicht nur die Natur Perspektiven

Informationen zur öffentlichen Verwaltung finden Interessierte auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de. Seit Neuestem ist unter der Rubrik Aktuell - Karriere beim Markt Oberstdorf - auch ein Imagefilm eingestellt. Neben den modernen Arbeitsbedingungen und dem lebenswerten Umfeld vermittelt dieser Kurzfilm den Leitgedanken der Gemeinde: Wir sind ein Dorf mit Gemeinsinn und Charakter. Familiär, sportbegeistert, weltoffen & traditionell.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marktes Oberstdorf zeigen den Arbeitsalltag in einer öffentlichen Verwaltung - 1,43 Minuten lang. Schauen Sie gern zu uns herein.

Sollten Sie den Film auf unserer Homepage nicht öffnen können, verwenden Sie bitte folgenden Link:
https://www.youtube.com/watch?v=_EfVCJo-Wv4

Stellenangebot

Sportstätten Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 09.05.2019
Die Sportstätten Oberstdorf - kommunaler Eigenbetrieb des Marktes Oberstdorf - stellen ein: einen Mitarbeiter (m/w/d) in Vollzeit für den touristischen Betrieb an der Skiflugschanze Oberstdorf zum 1. Juli 2019

Ihre Aufgaben:
- Ticketverkauf, Gästeservice, Kassenführung
- Betreuung der Aufzugsanlagen
- Pflege der Stationen und dazu gehörenden Außenflächen

Ihre Voraussetzungen:
- Technische und kaufmännische Grundkenntnisse
- Flexibilität (7 Tage Betrieb)
- Selbständiges und verantwortliches Arbeiten
- Englisch Grundkenntnisse
- EDV-Kenntnisse
- Bereitschaft zur Fortbildung

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Ihre Bewerbung senden Sie bitte an:
Sportstätten Oberstdorf | Stefan Betz
Roßbichlstr. 2-6 | 87561 Oberstdorf
oder per Mail an sb@oberstdorf-sport.de
Telefonische Auskunft erhalten Sie unter 08322-7005201

Gaststättenmodernisierungsprogramm

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 07.05.2019
des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Programmstart am 17. Mai 2019.

Das Hotel- und Gaststättengewerbe ist Hauptleistungsträger des Tourismus. Der Tourismus ist bayerische Leitökonomie und Stabilitätsanker und sichert Existenzen in ganz Bayern.

Vor allem in ländlichen Regionen gibt das Gastgewerbe Menschen eine attraktive Arbeit und ist wesentlicher Baustein funktionsfähiger touristischer Strukturen.

Immer mehr Wirte haben mit existentiellen Sorgen zu kämpfen, und stehen oftmals vor der Entscheidung, ob sie sich notwendige Investitionen in ihren Betrieb noch leisten können.

Mit dem Gaststättenmodernisierungsprogramm wollen wir gezielt die Finanzkraft der Gaststätten zur Unterstützung bei Modernisierungs­maßnahmen stärken und damit zu einer lebendigen Wirtshauskultur in allen Teilen Bayerns, vor allem im ländlichen Raum, beitragen. Die für den bayerischen Tourismus wesentliche bayerische Wirtshauskultur soll möglichst flächendeckend auch in der Zukunft erhalten bleiben.

Detaillierte Informationen zum Förderprogramm sowie zur Antragstellung finden Sie auf der Seite:
https://www.stmwi.bayern.de/service/foerderprogramme/modernisierung-von-gaststaetten-in-bayern/

Den Text der Förderrichtlinien und die Allgemeinen Neben­bestimmungen zur Projektförderung bzw. für Kommunen können Sie von dieser Seite abrufen.

Ebenso gelangen Sie hier zum Antragsformular (ab 17. Mai 2019, 10.00 Uhr). Bitte informieren Sie sich unbedingt rechtzeitig anhand der hier bereitgestellten ChecklistePDF.

Weitere Informationen:
Kernpunkte des bayerischen Gaststättenmodernisierungsprogramms
Wer kann einen Antrag stellen?
Wann ist eine Förderung ausgeschlossen?
Welche Maßnahmen können gefördert werden?
Wie hoch sind die Fördersätze?
Wie viel muss mindestens investiert werden?
Antragsverfahren und Muster

Neue Therme, (n)euer Name!

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 04.05.2019
Mit dem Neubau der Therme in Oberstdorf soll auch ein moderner, zum Angebot passender Name entstehen.

Authentisch, Natürlich und Vielfältig sind die Schwerpunkte, die die Planungen der „Neuen Therme Oberstdorf" begleiten. Ziel ist es, bis zum Frühjahr 2023 am gleichen zentralen Standort eine neue Wohlfühl-Oase mit attraktivem Angebot zu schaffen, die sich harmonisch ins Ortsbild einfügt und Gästen wie Einheimischen gleichermaßen einen Ort der Entspannung und des Wohlbefindens bietet.

Seit Monaten ist das Thema „Neue Therme Oberstdorf“ in der Marktgemeinde präsent und wird leidenschaftlich diskutiert. Das ist auch gut so, denn schließlich hat die Einrichtung für die Bürger wie für die Gäste eine enorm hohe Relevanz. Das neue Bade-, Sauna- und Wellnessangebot wird authentisch, natürlich und vielfältig mit ortstypischen und regionalen Materialien geplant.

Der moderne und zeitlose Charakter des neuen Bades wird Wärme und Behaglichkeit ausstrahlen und umfasst u. a. folgende Angebote:

• authentischer Saunabereich mit Garten, Bergpanorama und Solebecken in Form
eines Infinity-Pools
• umfangreicher Wellnessbereich für Erholungssuchende
• größerer Kinder- und Familienbereich
• multifunktionales 25-Meter-Becken
• höhenverstellbares Kurs- und Lehrschwimmbecken
• qualitativ hochwertiges Schul- und Vereinsschwimmen
• Gastronomie mit regionalem Angebot

Eine eigene Bushaltestelle sowie die zentrale Lage sorgen für eine schnelle und unkomplizierte Erreichbarkeit zu Fuß oder mit dem Ortsbus. Eine Tiefgarage bietet Besuchern mit Auto mehr Komfort und minimiert zugleich die Lärmbelastung. Das Gebäude wird sich flächenmäßig an der ehemaligen Therme orientieren und sich
architektonisch stimmig ins Ortsbild einfügen.

Diese Angebote sind das Ergebnis einer Einwohner- und Gästebefragung aus dem Frühjahr 2016. Damals wurden 550 Einheimische und 536 Gäste in Bezug auf ihr Nutzungsverhalten bzgl. der bisherigen Therme sowie zu ihren Wünschen für die Ausstattung eines neuen Bades befragt.
Die in der Befragung genannten Wünsche an das Angebot eines neuen Bades flossen direkt in die Bedarfsplanung ein und sind Grundlage des aktuellen Konzepts für den Neubau.

Bürgerbeteiligung Namensfindung „Neue Therme Oberstdorf“

Nun haben alle Oberstdorfer sowie Gäste die Möglichkeit, sich auch beim Prozess der Namensfindung einzubringen. Machen Sie mit und schlagen Sie einen Namen für Oberstdorfs neue Wohlfühl-Oase vor! Mit etwas Glück trägt diese dann die kommenden Jahrzehnte den Namen, den Sie vorgeschlagen haben.

Jeder Bürger, aber auch Gäste, haben nun bis zum 27. Mai 2019 Zeit, eigene Vorschläge für einen passenden Namen einzureichen.
Bitte füllen Sie dazu eine der Teilnahmekarten (im aktuellen Oberstdorfer Ausgabe Mai auf Seite 6 sowie in der Tourist Information des Oberstdorf Hauses) vollständig aus und werfen diese in die dafür vorgesehene Box in der Tourist Information des Oberstdorf Hauses ein.

Alle bis zum 27. Mai 2019 eingegangenen Vorschläge werden in einem ersten Schritt anonymisiert von einem Gremium aus Tourismus, Politik, Verbänden und Interessengruppierungen bewertet. Dieses Gremium wählt anhand verschiedener Kriterien drei Vorschläge aus, die markenrechtlich geprüft werden und über die anschließend im Marktgemeinderat beraten und entschieden wird.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und sind sehr gespannt auf kreative und zukunftsfähige Vorschläge.

Sperrung wegen Verkehrserziehung

Logo GSO Website RGB Grundschule Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 03.05.2019
Vom 6. bis 24. Mai ist die Kreuzung Im Haslach / Promenadestraße an Schultagen von 8 bis 13 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund ist die Verkehrserziehung der Grundschüler

Von dem Verbot ausgenommen sind die Anwohner des gesperrten Bereiches.

Innerhalb des gesperrten Bereichs können die Verkehrsregelungen geändert werden.

In allen Zufahrtsstraßen zur Kreuzung werden jeweils vor dem täglichen Beginn der Verkehrserziehung entsprechende Verkehrszeichen sowie Absperrschranken aufgestellt und unmittelbar nach Ende der Verkehrserziehung wieder entfernt.

Müllsammelaktion Ortsteile Mai 2019

Müllsammelaktion

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 29.04.2019
Aus den Ortsteilen Schöllang, Reichenbach und Rubi machten sich viele Kinder mit ihren Müttern nach Ostern auf, um gemeinsam etwas für die Umwelt zu tun.

Ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, Müllzangen und Mülltüten, die von den Kommunalen Diensten Oberstdorf gestellt wurden, packten die rund 40 Leute fest an. Einsatzgebiet der drei Gruppen waren die Wanderwege, Parkplätze und entlang der Waldränder.

Abschließend trafen sich alle im Moorstüble in Reichenbach. Dort spendierte Wirtin Barbara Brutscher den Kindern wieder Pommes und der Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten übernahm für jeden ein Getränk. Bei gutem Wetter fand die Aktion einen entspannten Ausklang auf dem Spielplatz am Moorbad und alle waren sich einig: „Das wiederholen wir nächstes Jahr!“

Dank geht an die Gemeindearbeiter Armin Maetzler und Markus Wolf, die bei der Organisation geholfen und im Anschluss den Abfall entsorgt haben, und ganz besonders an alle Mitwirkenden.

Materialtransport rund um die Audi Arena

Logo Bauprogramm NSWM 2021 Bauprogramm FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 26.04.2019
In den kommenden Wochen ist mit Fluglärm und vermehrtem Baustellenverkehr im Ort zu rechnen.

Ab dem 29. April beginnt im Rahmen der Baumaßnahmen zu den FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu in der Audi Arena ein Hubschrauber-Transport von Beton-Elementen an den Aufsprunghang der Großschanzen. Zudem wird in den kommenden drei Wochen Aushubmaterial von der Schanzenanlage mit LKW zum Langlaufzentrum transportiert.
Beide Maßnahmen werden im Ort punktuell für Beeinträchtigungen durch Fluglärm und Baustellenverkehr sorgen.

Der Hubschrauber-Transport der Beton-Elemente, die für die Bandenkonstruktion der Großschanzen benötigt werden, wird voraussichtlich bis Ende Juni abgeschlossen sein, wobei nie ganztägig, sondern nur etwa eine Stunde pro Tag tatsächlich geflogen wird. Dabei wird die Baustelle vom Schanzenturm her bedient, um die Immissionen so gering wie möglich zu halten. Der Hubschrauber wird hierzu auf der
Freifläche hinter den Anlaufbauwerken starten, landen und auch aufgetankt. Die Elemente können nur per Hubschrauber an den Aufsprunghang geflogen werden, da dieser Bereich nicht mit einem Baukran erreicht werden kann.
Bis zum Ende der Baumaßnahmen sind weitere vereinzelte Hubschraubereinsätze möglich.

Um im Bereich der Audi Arena Platz für die neuen Schanzenbauwerke, den neuen Athletenbereich und für den neuen Schrägaufzug zu schaffen, muss hier in der nächsten Zeit eine Menge Erde bewegt werden. Das Aushubmaterial wird dabei zum Streckenbau und in den Außenanlagen des Langlaufzentrums genutzt. Der Transport des Aushubmaterials erfolgt zur Aufbereitung in das Kieswerk Ziegelbach und wird später von dort ins Langlaufzentrum verbracht. Ab kommender Woche beginnt der
Transport und wird etwa drei Wochen in Anspruch nehmen. Somit ist in den kommenden Tagen mit verstärktem LKW Verkehr im Ort zu rechnen.

Die für die Baumaßnahmen Verantwortlichen betonen in diesem Zusammenhang, dass sie planerisch alles tun werden, um die Beeinträchtigungen für Bürger und Gäste so gering wie nur möglich zu halten.

Defibrillator-Standorte in Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 24.04.2019
Ein Defibrillator, auch Schockgeber, ist ein medizinisches Gerät, das die Aufgabe hat, das Herz mit elektrischen Impulsen zu versorgen.

Das Ziel dieser Impulsgebung ist einerseits die Aktivierung des Herzschlags und andererseits die korrekte Rhythmusherstellung.

Defibrillatoren gehören zur Ausstattung von Intensivstationen, Operationssälen, Notaufnahmen, sowie Rettungsfahrzeugen. Defibrillatoren werden aber auch in Form von automatisierten externen Geräten in öffentlich zugänglichen Gebäuden für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgestellt.

In Oberstdorf finden Sie Defibrillatoren an folgenden Standorten:

BRK Bereitschaft Am Gstad 2
Dialyse Institut Weststraße 28
Gemeindewerke OberstdorfNebelhornstraße 55
Fellhornbahn GmbHFaistenoy 10 (Tal-, Berg- und Gipfelstation)
Golfclub Oberstdorf e.V.Gebrgoibe 2
Tourist-InformationBahnhofplatz 3
Gymnasium Oberstdorf, TurnhalleRubinger Straße 8
Nebelhornbahn AGNebelhornstraße 67
Oberstdorf HausPrinzregenten-Platz 1
Parkhotel FrankSachsenweg 11
Raiffeisenbank Kempten-OA eGNebelhornstraße 2
Evang.-Luth. ChristuskircheFreiherr-von-Brutscher-Straße 7
SöllereckbahnKornau Wanne 8
SportstättenRoßbichlstraße 2
Stillachhaus Privatklinik Alte Walserstraße 15
Wilhelm Geiger GmbH & CoWilhelm-Geiger-Straße 1
Naturbad Freibergsee Freibergsee
Moorbad OberstdorfAm Rauhen
SchelchwangsaalSchöllang

Die Notsituation:

• Wenn ein Herzstillstand eingetreten ist (Hinweise darauf sind fehlende Atmung und fehlende andere Lebenszeichen), muss die Person schnellstens wiederbelebt werden. Schon nach wenigen Minuten Unterversorgung mit Sauerstoff sterben die ersten Gehirnzellen ab.

• Wenn weitere Helfer vorhanden sind, durch diese den Notruf absetzen lassen (sonst selbst anrufen, 112) und falls vorhanden einen Defibrillator (AED) besorgen lassen

• Unverzüglicher Beginn mit 30 Herzdruckmassagen, Geschwindigkeit circa zwei Kompressionen pro Sekunde, mindestens fünf cm tief. Ein sofortiger Beginn der Herzdruckmassage ist von entscheidender Bedeutung für die Überlebenschance des Patienten.

• Zwei Atemspenden

• Fortsetzen der Wiederbelebung im Rhythmus 30:2

• Sobald der Defibrillator zur Verfügung steht, anwenden.

Und so funktioniert es:

Ein Laiendefibrillator ist ein kleines, kompaktes Gerät, das den Herzrhythmus selbstständig analysiert und entscheidet, ob ein Impuls notwendig ist. Nur wenn erforderlich, wird diese Funktion des Gerätes freigegeben und der Anwender mittels Sprachanweisung aufgefordert, den Impuls per Knopfdruck auszulösen.

• Ein einfacher Druck auf die Ein-/Aus-Taste genügt und Sie werden durch klare Sprachanweisungen des Gerätes durch die Reanimationsschritte geleitet. Somit können im Ernstfall alle nötigen Schritte problemlos und fehlerfrei vollzogen werden.

• Wie die Elektroden angebracht werden müssen, ist genau erklärt. Auf den einzelnen Elektroden sind Abbildungen, dort wird aufgezeigt, wo sie zu positionieren sind.

• Der Defibrillator prüft selbstständig den Herzrhythmus und entscheidet, ob eine Schockabgabe nötig ist. Erst nach der Anweisung den Schock auszuführen, kann dieser an den Patienten abgegeben werden. Somit wird das Risiko eines überflüssigen Schocks ausgeschlossen.

• Auch für die weitere Versorgung des Patienten durch Herzdruckmassage und Beatmung erhalten Sie in Form von Sprachanweisungen und Taktvorgabe Unterstützung.

Energietipp

Energie- und Umweltzentrum Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 24.04.2019
Wohnfläche: Weniger ist manchmal mehr

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden hat seinen Preis, Bauen ist teuer geworden. Dafür gibt es mehrere Gründe. Da sind zunächst einmal die in die Höhe schießenden Grundstückspreise und die allgemeinen Preissteigerung.
Gleichzeitig sind aber auch die Ansprüche der Bauherren gewachsen - insbesondere in puncto Wohnfläche. So ist die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf in Deutschland im selbstgenutzten Wohnraum auf rund 52 Quadratmeter gestiegen. Wenn man bedenkt, dass pro Quadratmeter Wohnfläche mit Bauwerkskosten von über 2000 Euro gerechnet werden muss, wird schnell klar, wie viele Geld sich mit einer kompakterer Bauweise einsparen lässt. Dabei bedeutet eine geringere Wohnfläche keineswegs zwangsläufig weniger Wohnkomfort. Wichtig ist eine clevere Planung mit gut durchdachten und an den Bedürfnissen der Bewohner orientierten Grundrissen.
Experten raten, lieber bei der Wohnfläche als bei der Qualität der Gebäudehülle zu sparen. Jeder Quadratmeter zusätzliche Wandfläche bedeutet letztlich mehr Wärmeverlust über die Wände und damit höhere Energiekosten. Eine gute Gebäudehülle zahlt sich daher langfristig aus. Auch weil eine nachträgliche Sanierung teuer und mitunter nervenaufreibend ist.

Im Steinach werden Versorgungsleitungen erneuert

Logo WVO Wasserversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 23.04.2019
Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH investiert in die Erneuerung der Wasserversorgungsleitung und der Hausanschlüsse im Bereich Im Steinach - Baubeginn ist am 23. April.

Die Bauarbeiten werden rund zehn Wochen dauern.

Die Baumaßnahmen beginnen beim Anwesen im Steinach 13. Die Baustelle verschiebt sich im Laufe der zehn Wochen je nach Baufortschritt Richtung Süden.

Alle Anlieger in diesem Bereich können ihre Anwesen von beiden Seiten bis zur jeweiligen Baustelle anfahren. Der Zugang zum Grundstück ist möglich, kurzfristige Ausnahmen werden mit den Betroffenen abgesprochen.

Eine Baumaßnahme ist mit Einschränkungen für die Anlieger verbunden. Der Markt Oberstdorf und die Gemeindewerke Oberstdorf bitten um Verständnis für die Erneuerung der Versorgungsleitungen und der Hausanschlüsse. Für die Beibehaltung der Trinkwassersicherheit bedarf es kontinuierlicher Leitungspflege und dazu gehört auch der Austausch veralteter Leitungen.

Stellenangebot: Projektleitung Bauverwaltung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 17.04.2019
Der Markt Oberstdorf sucht zum 01.01.2020 oder nach Vereinbarung einen Mitarbeiter (M/W/D) für die Projektleitung Bauverwaltung.

Ihr Aufgabengebiet umfasst schwerpunktmäßig:
Planung, Steuerung und Abwicklung von gemeindlichen Hochbauprojekten
(Umbau / Neubau / Erweiterungen)
Vertretung der gemeindlichen Bauherrschaft
Begleitung von Baumaßnahmen mit externen Fachplanern
Verhandlungen mit Fördergebern
Präsentation in den gemeindlichen Gremien
Beratung von Bauherren

Wir freuen uns auf:
Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Fachrichtung Hochbau oder ein vergleichbarer Abschluss
Erfahrung in der Projektleitung bzw. im Projektmanagement
Umfassende Kenntnisse des Vergabewesens und der HOAI
Kenntnisse im Bauplanungs- und Bauordnungsrecht
Sicheres Auftreten, Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick
Teamfähigkeit und ein hohes Maß an Motivation
Selbstständige und strukturierte Arbeitsweise
Bereitschaft zur Teilnahme an Abendterminen

Das bieten wir Ihnen:
Beschäftigung mit den Leistungen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)
Die Mitarbeit in einem hochmotivierten und kollegialen Team
Flexible Arbeitszeiten
Einen sicheren, modernen und attraktiven Arbeitsplatz an dem Sie Ihre interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit ausüben

Sie suchen eine neue Herausforderung?
Dann senden Sie uns Ihre Bewerbung!
Markt Oberstdorf,
Personalamt,
Prinzregenten-Platz 1,
87561 Oberstdorf
Email: personalamt@markt-oberstdorf.de

Begegnungen mit Weidetieren

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 16.04.2019
Ein Ratgeber des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Kempten, für das richtige Verhalten bei Begegnungen mit Weidetieren.

Wandern ist die mit Abstand beliebteste Aktivität in den oberbayerischen und Allgäuer Alpen. Doch ist bei Begegnungen mit dem Weidevieh eine gewisse Umsicht geboten.
Um gefährliche Situationen zu vermeiden, sollten einige Empfehlungen beachtet und wichtige Verhaltensweisen der Rinder bekannt sein.

Bei Rinderherden sind zu unterscheiden:
Mutterkuhherde
Diese besteht aus Muttertieren und ihren Kälbern. Jungtiere sind neugierig, aber Achtung: Muttertiere verteidigen ihre Kälber impulsiv (Schutzinstinkt!). Dies kann zu sehr gefährlichen Situationen führen. Auch wenn männliche erwachsene Tiere (Stiere) dabei sind, ist besondere Vorsicht geboten.
Jungtierherde (Regelfall auf Almen/Alpen)
Diese jüngeren Tiere sind neugierig, oftmals bewegungsfreudig bis übermütig und kommen einem gerne entgegen. Beim Kontakt kann es zu Erschrecken, verbunden mit unkontrollierten Bewegungen kommen.
Milchkuhherde
Sie besteht aus in aller Regel ruhigen und friedlichen Kühen, welche regelmäßig gemolken werden. Ein enger Kontakt und Vertrautheit mit Menschen ist daher gegeben.

Beim Queren von Viehweiden gelten folgende Empfehlungen:
Tiere nicht berühren
Grundsätzlich sollte man auf den Wegen bleiben und weidenden Tieren nicht zu nahe kommen. Auf offener Weide sollte ein Stock mitgeführt werden. Es ist ratsam, die Tiere im Auge zu behalten und vor allem Kälber weder zu streicheln noch zu füttern!
Die Tiere könnten von vorherigen Störungen schon gereizt sein. Zeigt eine Herde Unruhe oder werden Wanderer bereits von Tieren fixiert, unbedingt Abstand halten! Lieber einen Umweg in Kauf nehmen!
Drohverhalten von Rindern
Im Falle einer Begegnung bleiben die meisten Rinder zu Beginn stehen und fixieren ihr Ziel. Dabei heben und senken sie den Kopf, schnauben (= intensives Riechen, da Rinder relativ schlecht sehen). Die Tiere gehen meist erst einige langsame Schritte in Richtung ihres Zieles, bevor sie loslaufen.
Weideflächen mit Hunden umgehen!
Halten Sie Ihren Hund an der Leine. So verhindern Sie, dass dieser der Herde zu nahe kommt oder diese jagen will. Hunde gleichen Wölfen und werden daher oft gerade von Muttertieren angegriffen. Leinen Sie Ihren Hund sofort ab, wenn ein Angriff abzusehen ist. Hunde sind schnell genug, um auszuweichen. Dadurch wird auch vom Hundehalter abgelenkt, sodass dieser den Gefahrenbereich verlassen kann!
Kommt es zu gefährlichen Situationen:
Bewahren Sie Ruhe und laufen Sie nicht davon! Im absoluten Notfall versetzen Sie dem Rind mit dem Stock einen gezielten Schlag auf die Nase. Andernfalls gehen Sie langsam und stetig aus der Gefahrenzone, ohne den Tieren den Rücken zuzukehren.

Stellenangebot: Lehrkräfte für Musikschule (M/W/D)

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.04.2019
Der Markt Oberstdorf sucht für die kommunale Musikschule Oberstdorf VdM ab dem Schuljahr 2019/2020 jeweils eine Lehrkraft (M/W/D) für Posaune (tiefes Blech), Horn, Trompete, Tuba

Aufgabengebiet:
- Erteilung von Einzel-, Gruppen- und Bläserklassenunterricht
- Posaune ca. 5 Unterrichtsstunden
- Horn ca. 2 Unterrichtsstunden
- Trompete ca. 2 Unterrichtsstunden
- Tuba ca. 3 Unterrichtsstunden

Ausbildung und Qualifikation:
- Hohe künstlerische und pädagogische Kompetenz
- Aktive und engagierte Mitarbeit bei Veranstaltungen der Musikschule
- Kommunikations- und Teamfähigkeit

Das bieten wir Ihnen:
- Beschäftigung mit den Leistungen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)

Oberstdorf liegt in einer landschaftlich reizvollen Region direkt in den Allgäuer Alpen. Oberstdorf verfügt über eine hervorragende Infrastruktur, ein vielseitiges kulturelles und sportliches Angebot sowie ausgezeichnete Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten für jede Altersgruppe.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Herr Musikschulleiter Reiner Metzger, Tel: 08322/9406360, www.musikschule-oberstdorf.de

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Kulturpreis 2019: Brauchtum / Pflege des Heimatgedankens

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 12.04.2019
Um kulturelles Engagement sowohl zu würdigen als auch zu wecken, verleiht der Landkreis Oberallgäu jährlich einen Kulturpreis für hervorragende Leistungen auf kulturellem, künstlerischem und wissenschaftlichem Gebiet.

Mit dem Kulturpreis 2019 sollen vor allem besondere Projekte gewürdigt werden, die über einen längeren Zeitraum hinweg verwirklicht wurden.
Gesucht werden deshalb in diesem Jahr einzelne Personen oder Gruppen, die für ihre Herzensprojekte leben und sie dadurch über die Grenzen ihres Ortes hinaus bekannt gemacht haben.
Der diesjährige Kulturpreis im Bereich Brauchtum / Pflege des Heimatgedankens soll eine Auszeichnung für diejenigen sein, die sich intensiv einem Projekt verschrieben haben, damit dieses in seinem vollen Glanz da steht.
Der Kulturpreis ist mit insgesamt 2.000 Euro dotiert. Grundlage für die zu vergebenen Auszeichnungen ist eine vom Kreistag beschlossene Richtlinie. Danach wird der Kulturpreis verliehen an Kulturschaffende, die im Landkreis Oberallgäu leben und/oder arbeiten und deren herausragende Leistungen Bezug zum Landkreis haben.

Wir bitten Sie, geeignete Vorschläge, mit einer kurzen schriftlichen Begründung und nach Möglichkeit mit Bildmaterial versehen, spätestens bis zum 31.05.2019, beim Landratsamt Oberallgäu, Landratsbüro, Oberallgäuer Platz 2, 87527 Sonthofen oder per E-Mail landratsbüro@lra-oa.bayern.de einzureichen.

Alle eingereichten Vorschläge werden von einer Jury bewertet, der ein oder mehrere externe Berater und Vertreter aus den Kreistags-Fraktionen angehören. Das Urteil dieser Jury wird im November dem Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Ehrenamt zur Beratung und Entscheidung vorgelegt. Eigenbewertungen können nicht berücksichtig werden.
Die Verleihung erfolgt voraussichtlich Ende 2019.

Halbseitige Sperrungen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.04.2019
Vom 8. April bis 30. Juni 2019 kommt es in der Poststraße, der Sonthofener Straße, im Alten Steinachweg, in der Weststraße, der Prinzenstraße, am Marktplatz, der Nebelhornstraße, Walserstraße und Hauptstraße zu halbseitigen Sperrungen.

Grund sind punktuelle Aufgrabungen im Zuge des Breitbandausbau der Telekom.

Stellenangebot: Projektleitung Raum- und Umweltplanung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 03.04.2019
Der Markt Oberstdorf sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Mitarbeiter (M/W/D)

Ihr Aufgabengebiet umfasst schwerpunktmäßig:
Planung und Abwicklung von Projekten auf dem Gebiet der Bauleit- und Umweltplanung
Betreuung von umweltfachlichen Themen, wie z. B. Ausgleichsflächenplanung, Gewässerentwicklung, Ökokonto
Betreuung von infrastrukturellen Themen, z. B. Verkehrsentwicklung, Breitbandausbau
Begleitung von Planungsaufgaben mit externen Fachplanern
Verhandlungen mit Fördergebern
Präsentation in den gemeindlichen Gremien

Wir freuen uns auf:
Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Fachrichtung Städtebau, Umweltwirtschaft, Infrastrukturmanagement, Raum- und Umweltplanung oder ein vergleichbarer Abschluss
Erfahrung in der Projektleitung
Teamfähigkeit und ein hohes Maß an Motivation
Selbstständige und strukturierte Arbeitsweise
Sicheres Auftreten und Durchsetzungsvermögen

Das bieten wir Ihnen:
Beschäftigung mit den Leistungen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)
Mitarbeit in einem hochmotivierten und kollegialen Team
Flexible Arbeitszeiten
Einen sicheren, modernen und attraktiven Arbeitsplatz an dem Sie Ihre interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit ausüben

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Markt Oberstdorf,
Personalamt,
Prinzregenten-Platz 1,
87561 Oberstdorf
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Nächster Schritt zum perfekten Fahrzeug

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 29.03.2019
KDO nimmt neuesten MAN TGM mit einzigartiger Technik in Betrieb

Schon 2014 nahmen die Kommunalen Dienste Oberstdorf (KDO) einen kompakten MAN LKW der Baureihe TGM sehr erfolgreich in Betrieb. Jetzt konnte die nächste Entwicklungsstufe erreicht werden.
Für die KDO als Eigenbetrieb der Gemeindewerke spielt die Wirtschaftlichkeit des Fuhrparkes eine entscheidende Rolle. Wichtigste Kriterien bei der Fahrzeugbeschaffung sind ein angemessener Preis und möglichst vielfältige Einsatzmöglichkeiten, um so eine hohe Auslastung zu erreichen. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung, die gewünschte Ausstattung auf das gekürzte Fahrgestell eines MAN TGM 13.290 aufbauen zu lassen.
Martin Winkler, der mit der Beschaffung des Fuhrparks betraut ist, erstellte einen Aufgabenkatalog und gab ihn an diverse Firmen zur Umsetzung heraus. Der Planungszeitraum von fast zwei Jahren zeigt, dass es hier nicht um übliche Ausstattungen ging, sondern um wirkliche Neuheiten.
An erster Stelle gesetzt waren Bedienerfreundlichkeit und Ergometrie. Beim MAN TGM handelt es sich um ein Fahrzeug mit automatisiertem Getriebe. Deshalb sollten auch alle anderen Funktionen für den Winterdienst, wie Schneepflug und Streuerbedienung, in nur einem Joystick integriert werden. Dabei stellte die Fahrtrichtungsänderung die größte Herausforderung dar. Mit der Firma Toni Mauer aus Mauerstetten gewann man den wohl kompetentesten Spezialisten in Sachen Fahrzeugumbau für dieses Projekt. In mehreren Stufen wurde hier schließlich eine perfekte Lösung gefunden.
Ein weiterer wichtiger Punkt für eine möglichst große Einsatzbreite war eine leistungsstarke Hydraulik, wie man sie normalerweise nur im Schlepperbereich findet. Hier kam schließlich eine so genannte LS Hydraulik zum Einsatz, die eine sehr hohe Literleistung je nach Bedarf zur Verfügung stellt. Damit wird auch dem Faktor Kraftstoffverbrauch, sprich Umweltschutz, Rechnung getragen.
Bei der Planung berücksichtigt wurde ebenso die lange Erhaltung des Fahrzeugs.
Die Kipperbrücke ließ Winkler daher aus Edelstahl fertigen.
Brücke und Hydraulik setzte die Firma Wohlgenannt aus Dornbirn um. Koordiniert wurde das Projekt von der Firma BayWa.
„Besonders erfreulich ist“, so Martin Winkler, „dass trotz der vielen Extras und Sonderwünsche ein Preis zustande gekommen ist, der noch deutlich unter dem des Platzhirsches aus dem Hause Daimler ist.“

Bild: Bastian Morell

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf_Logo_2017

Fairtrade: Orangensaft und Orangen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 07.03.2019
Orangensaft ist der meist getrunkene Fruchtsaft weltweit. In Deutschland lag der Pro-Kopf-Verbrauch in 2017 bei 7,4 Litern. Geerntet werden die Saftorangen vor allem in Brasilien, dort zu Fruchtsaftkonzentrat verarbeitet und in die Welt exportiert.

Das Geschäft mit dem Orangensaftkonzentrat liegt in den Händen weniger Großkonzerne, die den Preis für die Orangen oft unter die Produktionskosten drücken. Die Arbeit auf Orangen-Plantagen ist hart und gefährlich, die Arbeitsbedingungen prekär. Die Löhne sind oft unter dem Mindestlohn, gearbeitet wird zehn bis elf Stunden täglich, eine gewerkschaftliche Organisation wird nicht gestattet. Großplantagen verdrängen kleinbäuerliche Betriebe.

Fairtrade ist ein alternativer Ansatz zum konventionellen Handel. Im Mittelpunkt stehen die Kleinbauernkooperativen und Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen, die die Saftorangen ernten. Fairtrade-Orangenkooperativen sind demokratisch organisiert. Sie erhalten die Fairtrade-Prämie für Projekte, die der sozialen, wirtschaftlichen oder ökonomischen Entwicklung der Gemeinschaft dienen und so für alle ein besseres Leben ermöglichen. Die Löhne und Arbeitszeiten sind geregelt und Kinderarbeit ist verboten.

Seit 2001 gibt es in Deutschland fair gehandelten Orangensaft. Oberstdorf ist seit 2017 als Faire Gemeinde zertifiziert. Ein Kriterium dabei ist, dass im Marktgemeinderat zu den Sitzungen neben regionalem Wasser fair gehandelter Orangensaft aufgetischt wird.
In Oberstdorf können Sie Fairen Orangensaft im Weltladen und in verschiedenen Supermärkten kaufen. Bitte achten Sie auf das Fairtrade Siegel.

Die meisten Orangen in Deutschland kommen aus den europäischen Mittelmeerländern, aus Italien und Spanien. Auch dort finden sich Beispiele für ausbeuterische Arbeitsverhältnisse für die Orangenpflücker. Dazu gibt es in der evangelischen Kreuzkirche in Hirschegg im Kleinwalsertal noch bis zum 19. April eine Ausstellung des Kulturanthropologen Prof. Gilles Reckinger aus Innsbruck mit dem Titel „Bittere Orangen“. Sie ist täglich geöffnet von 9 bis 19 Uhr.
Um den Fair-Trade-Handel auch biblisch zu vertiefen, wird Pfarrer Frank Witzel aus dem Kleinwalsertal themenbezogene Gottesdienste halten:
Am 24. März, 10 Uhr in Hirschegg in der Kreuzkirche, am 31. März, 10 Uhr in Oberstdorf in der Christuskirche und am 5. Mai, 9.30 Uhr in Fischen in der Kirche zum Guten Hirten.

Mehr Informationen zu fairem Orangensaft unter: www.fairtrade-deutschland.de/produkte-de/orangensaft/hintergrund-fairtrade-orangensaft.html

Sperrung der Hermann-von-Barth-Straße

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.03.2019
Vom 4. März bis 28. Juni ist die Hermann-von-Barth-Straße für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund ist der Neubau der Wasserkraftanlage Illerursprung.

Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert

Anlieger sind frei bis Baustelle.

Baustart Kraftwerke Illerursprung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 01.03.2019
Die Kraftwerk Illerursprung GmbH & Co. KG investiert in den Ausbau erneuerbarer Energien und ersetzt das alte Wasserkraftwerk „Trettach II“ durch den Bau der neuen Wasserkraftanlage „Illerursprung“.

Baustart ist in der ersten Märzwoche 2019. Die Baumaßnahmen beginnen am Einlaufbauwerk des Kraftwerks und der Wehranlage. Der Umbau der Wehranlage ist noch ein Teil des Hochwasserschutzprojektes an der Trettach und liegt in der Verantwortung des Wasserwirtschaftsamtes. Durch die Zusammenlegung der beiden Projekte wird die Baumaßnahme mit größtmöglicher Effizienz durchgeführt. Für die Zeit von 12 Wochen wird die Hermann-von-Barth Straße im Bereich Einmündung Holzerstrasse bis Einmündung Viehtrieb vollständig gesperrt. Die Verkehrs-Umleitung in südliche Fahrt-Richtung erfolgt über die Trettach- und Holzerstrasse. Der Verkehr in nördlicher Richtung wird über Nebelhorn-, Garten- und Trettachstraße geführt.

Im Rahmen der Baumaßnahme wird direkt an der Wehranlage ein neuer Steg über die Trettach errichtet und die dortige Bushaltestelle neu / gestaltet.

Der Bau der neuen Dummelsmoosbrücke wird voraussichtlich im August erfolgen. Der Neubau ist mit der aktuellen Baumaßnahme des Kraftwerk Illerursprung abgestimmt und wird davon nicht beeinträchtigt.
Die Gesellschafter der Kraftwerk Illerursprung GmbH & Co. KG sind die Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) und die Kraftwerke Oberstdorf GmbH & Co. KG (KWO). Bereits zum Jahresende 2019 wird mit der Stromerzeugung aus dem Kraftwerk Illerursprung gerechnet.
Weitere Informationen unter
www.gemeindewerke-oberstdorf.de/produkte/evo/wasserkraftwerk-illerursprung.html

100 Jahre GWO_März 2019

100 Jahre Energieversorgung in Oberstdorf

Gemeindewerke Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 28.02.2019
1919 wurden die Elektrizitätswerke Oberstdorf gegründet. Heute heißt die Gesellschaft Energieversorgung Oberstdorf GmbH und ist ein Teil der Gemeindewerke Oberstdorf, zu der auch die Wasserversorgung und die Kommunalen Dienste gehören.

Als traditionsreiches Oberstdorfer Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen stehen die Gemeindewerke Oberstdorf im Dienst der Bürger. Die Gemeindewerke Oberstdorf sind traditionsreicher Dienstleister für Oberstdorf und seine Ortsteile. Die zuverlässige Versorgung mit bestem Trinkwasser und sauberer Energie genauso wie die kommunalen Dienste des Bauhofs sind die Kernaufgaben – 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, seit 100 Jahren!

Die Geschichte der Gesellschaft begann 1919 mit dem Erwerb des bis dahin privaten Wasserkraftwerkes an der Oberen Mühle aus dem Jahr 1898. Fungierten die Gemeindewerke Oberstdorf zunächst noch ausschließlich als Energieversorgungsunternehmen, übernahmen sie im Jahr 1938 auch die Wasserversorgung und die angeschlossene Abrechnungsverwaltung. Von nun an firmierten sie unter dem Namen Elektrizitäts- und Wasserwerk.

1978 entstanden aus dem Elektrizitäts- und Wasserwerk (EWO) die Gemeindewerke Oberstdorf. Im Jahr 2001 wurden die Gemeindewerke zu einer Art Holding mit den beiden Tochtergesellschaften Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) und Wasserversorgung Oberstdorf GmbH (WVO). 2006 wurde der Bauhof als Kommunale Dienste Oberstdorf (KDO) eingegliedert.

Heute beschäftigen die Gemeindewerke Oberstdorf rund 85 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und leisten täglich und rund um die Uhr vielfältige Aufgaben und Dienstleistungen auf kommunaler wie privatwirtschaftlicher Ebene.

Die Gemeindewerke Oberstdorf stehen für eine sichere und ressourcenschonende Versorgung der Gemeinde Oberstdorf mit Energie durch die Energieversorgung EVO (mit angeschlossenem Elektroinstallationsbetrieb und Ladengeschäft) und heimischem Trinkwasser höchster Qualität durch die Wasserversorgung WVO. Zusätzlich gehören den Gemeindewerken die Kommunalen Dienste KDO als kompetenter Infrastrukturdienstleister an.

Die Gemeindewerke gehören zu Oberstdorf, hier ist ihre Heimat und hier ist ihre Zukunft.

Meilensteine der Energie- und Wasserversorgung in Oberstdorf

  • 1898 erste Elektrifizierung Oberstdorfs durch das private Wasserkraftwerk an der
    oberen Mühle.
  • 1919 Erwerb dieses Wasserkraftwerks durch die Tochtergesellschaft des Marktes
    Oberstdorf: „Elektrizitätswerke Oberstdorf“ und Eröffnung des
    Installationsgeschäftes.
  • 1923 Bau des Kraftwerk Faltenbach
  • 1949 Stützl Quellen werden gefasst
  • 1951 Hochbehälter Stützl wird gebaut zur Speicherung des Quellwassers
  • 1956 Umstellung von Gleichstrom auf Wechselstrom
  • 1966 Wasserversorgung Christlessee: Brunnen 1, 2 und 3 sowie der Hochbehälter
    Burgstall sind fertig gestellt und ermöglichen eine ganzjährige
    Trinkwasserversorgung
  • 1968 Kauf der Wasserkraftanlage Trettach II von der Firma Robert Bosch GmbH
  • 1977 Brunnen 4 wird am Christlessee in Betrieb genommen
  • 1987 Brunnen 5 wird in Betrieb genommen
    1992 Bau des Kraftwerks Warmatsgund.
  • 2018 Neubau Pumpwerk Stützl inklusive Versorgungsleitung zum Hochbehälter
NWM2021 CC Funktionsgebäude_Feb. 2019

WAS, WANN, WOZU?

Logo Bauprogramm NSWM 2021 Bauprogramm FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 27.02.2019
Das Bauprogramm im Überblick + Erste Vorarbeiten bereits im Herbst 2018 erfolgreich abgeschlossen

Im Frühjahr 2019 beginnen die Haupt-Baumaßnahmen im Rahmen der FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu an den Skisprunganlagen sowie im Langlaufzentrum Ried.
Beide Anlagen werden umfangreich saniert und teilweise umgebaut, um vor dem Hintergrund sportlicher Weiterentwicklungen auch für die kommenden Jahre bestmögliche Trainingsbedingungen für den Spitzen-, Nachwuchs- und Breitensport gewährleisten zu können.

Bereits im Herbst 2018 wurden an beiden Sportanlagen erste Vorarbeiten erfolgreich abgeschlossen.

Seit vielen Jahrzehnten steht Oberstdorf für intakte Natur, Gastfreundschaft und den nordischen Skisport. Dabei fungieren Natur, Tourismus und Sport als Partner, die sich gegenseitig unterstützen und
in direkter Beziehung zueinander stehen.
Das Thema nordischer Skisport ist im Image von Oberstdorf fest verankert und prägt das Bild der Tourismus-Destination maßgeblich. Für viele Gäste – genauso wie für viele Einheimische – ist beispielsweise das Langlaufzentrum im Winter ein wichtiges Aktivitäts-Angebot und auch ein Schanzen-Besuch steht bei vielen Gästen ganz oben auf der Agenda.

Durch die sportliche Betätigung im Oberstdorfer Naturraum wiederum wird bei Gästen wie Einheimischen das Bewusstsein für eine intakte Natur geschärft. Diesem Hintergrund möchten die Projektverantwortlichen
im Rahmen der Baumaßnahmen konsequent Rechnung tragen.

So zielen die Maßnahmen darauf ab, den Trainingsstützpunkt Oberstdorf in den nordischen Disziplinen zukunftsweisend und nachhaltig weiterzuentwickeln und den Status eines Bundesstützpunktes und
Landesleistungszentrum Ski nordisch auch in Zukunft beizubehalten. Verbesserte Trainingsbedingungen kommen dabei neben dem Spitzensport auch dem Nachwuchs- und Breitensport und damit auch den
Einheimischen sowie den Gästen zugute. Den Projektverantwortlichen ist es in diesem Zusammenhang wichtig zu erwähnen, dass ausschließlich Bauten errichtet werden, die für die Aufrechterhaltung des
Trainingsbetriebs auf Weltcup-Niveau zwingend erforderlich sind.
Zur WM oder sonstigen Großveranstaltungen werden die Sportstadien mit notwendigen temporären Bauten ergänzt, die nach den Veranstaltungen wieder abgebaut werden.
Naturschutz und Erhalt des Ortsbildes wurden bei der Bauplanung intensiv berücksichtigt und die vom Marktgemeinderat zu Projektbeginn erlassenen Nachhaltigkeits-Leitlinien sind unmittelbar in den Bauplanungs-Prozess eingeflossen. Elemente dieser Leitlinien, die für den Erhalt des Landschaftsbildes sorgen, sind unter anderem die Verwendung regionaltypischen Materials, die Beachtung von Blickbeziehungen oder auch ein möglichst geringer Flächenbedarf. Ein landschaftspflegerischer
Begleitplan legt fest, wie die erforderlichen Eingriffe minimiert werden oder ein Ausgleich geschaffen wird.
Eine eingesetzte Umweltbaubegleitung wird bereits während der Bauphase sicherstellen, dass die Bauarbeiten umweltschonend erfolgen.
Der Hauptteil der Baumaßnamen findet von März bis November 2019 statt. Restarbeiten sind für 2020 vorgesehen. Im Frühjahr 2021 nach der WM werden die letzten Bepflanzungen erfolgen.

Die Vorarbeiten im Herbst 2018
Im Langlaufzentrum wurden im Herbst bereits die Loipen oberhalb des Burgstallanstieges überarbeitet, ein neuer Anstieg angelegt und einige bisher als gefährlich geltende Abfahrten „entschärft“. Diese Passagen entsprachen nicht mehr den aktuellen FIS Anforderungen und mussten daher angepasst werden. 80% der bisherigen Strecken bleiben für die Weltmeisterschaften jedoch unverändert. Auch wurde im Herbst 2018 der vorhandene Materialstadl abgetragen und etwa 200 Meter weiter
nördlich wieder aufgebaut, um am alten Standort Platz für das ab Frühjahr 2019 neu zu errichtende Funktionsgebäude zu schaffen. An einigen Stellen der Skisprunganlage wurden im Herbst diverse Betonbauteile altersbedingt saniert.
Durch das Vorziehen einzelner Arbeiten werden die Haupt-Maßnahmen auf den Baustellen räumlich und zeitlich entzerrt. Zusätzlich können die betroffenen Weideflächen nach dem Winter wieder schnell anwachsen, wodurch ein Futterausfall für das Vieh bestmöglich vermieden wird.
Im Bereich der Sprungschanzen sowie im Langlaufzentrum wurden im Herbst zudem – außerhalb der Vogelbrutzeit und vor dem Wintereinbruch – vereinzelte Baumfällarbeiten durchgeführt.

Sommerkampagne 2019

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 21.02.2019
Gemeinsam die Wahrnehmung am Markt verstärken – das ist das Ziel von Tourismus Oberstdorf. Deshalb wird auch in diesem Jahr wieder zur Bewerbung der kommenden Sommer-Monate eine gemeinsame Sommerkampagne durchgeführt.

Interessierte Gastgeber haben die Möglichkeit, sich über verschiedene Marketing-Pakete in die Kampagne zu integrieren.
Insgesamt wird mit einem Mix aus Print- und Online-Maßnahmen gearbeitet, um dadurch eine sehr gute Kampagnen-Reichweite zu erzielen.
Da wir laufend daran arbeiten, die Kampagne für die teilnehmenden Betriebe erfolgreich zu gestalten, wurde auch in diesem Jahr der Maßnahmen-Mix angepasst und leicht verändert.
Damit auch kleinere Vermietungsbetriebe die Möglichkeit haben, bei der Kampagne dabei zu sein, gibt es unterschiedliche Pakete. Das Paket XS kostet 395 Euro und beinhaltet Werbemaßnahmen auf Facebook und Google. Das Paket L kostet 1950 Euro und beinhaltet neben den Online-Maßnahmen auch Printanzeigen. Die Pakete dazwischen staffeln sich sowohl in der Preis- als auch in der Angebotsgestaltung. Tourismus Oberstdorf verdoppelt pro Anschließer-Paket den Betrag.

Mit dem gemeinsamen Auftritt ist Oberstdorf am Markt deutlich präsenter und wird so besser wahrgenommen. Alle teilnehmenden Gastgeber werden, ähnlich wie bei Ski Oberstdorf-Kleinwalsertal, auf einer separaten Landingpage dargestellt.

Bei Interesse wenden sich Gastgeber bitte an die Marketingabteilung, Miriam Frietsch, frietsch@oberstdorf.de. Die Unterlagen können unter intern.oberstdorf.de als PDF heruntergeladen werden. Gerne senden wir die Unterlagen aber auch direkt zu.

Ein weiteres Rekordjahr

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 21.02.2019
Urlaub in den deutschen Alpen und besonders im Allgäu liegt im Trend. Das zeigen die Tourismuszahlen der vergangenen Jahre eindeutig. Der positive Trend bleibt auch im Jahr 2018 ungebrochen und setzt im direkten Vergleich zum Vorjahr sogar noch die Erfolgsserie fort.

Mit 2.696.422 Übernachtungen und 487.323 Gästen liegt das Jahr 2018 an der absoluten Spitze der jemals verzeichneten Tourismuszahlen. Die Übernachtungszahlen weisen zum Vorjahr ein Plus von 3,3 Prozent, die Gästemeldungen ein Plus von 2,8 Prozent aus. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer (5,53 Tage) konnte zum Vorjahr (5,51 Tage) um 0,5 Prozent leicht angehoben werden. Die Oberstdorfer Gastgeber konnten die Auslastung im Durchschnitt um 3,5 Prozent zum Vorjahr (2017) steigern. Im Vergleich zum Durchschnitt der letzten zehn Jahre liegt Oberstdorf bei einer Auslastungssteigerung von 14 Prozent. Die Gesamtbettenzahl verringerte sich geringfügig um 39 Betten zum Vorjahr. Innerhalb der letzten zehn Jahre zeigt die Statistik einen Bettenrückgang von 568 Betten, dies entspricht einem Rückgang von 3,4 Prozent.
Die monatsgenaue Betrachtung ergibt, dass der Januar 2018 die höchste Auslastung (50 Prozent) seit dem Erfassen der Tourismuszahlen hatte. Dies ist unter anderem auf die langen Ferien in Hessen (bis 13.01.2018), die Tour de Ski und die Skiflug-Weltmeisterschaft zurückzuführen. Die Loipen im Süden von Oberstdorf standen zur Verfügung und alle Skigebiete befanden sich im Vollbetrieb. Auch der winterliche Februar mit den Faschingsferien erzielte Höchstergebnisse (Auslastung 62 Prozent). Ein weiterer Rekordmonat war der Mai, der mit einer 40prozentigen Auslastung glänzte. Dies ist auf die sommerlichen Temperaturen und die optimale Lage der Pfingstferien in Bayern und Nordrhein Westfalen zurückzuführen. In Summe erzielten die Sommerferienmonate Juli und August das gleiche Spitzenergebnis wie im Jahr 2017 (67 prozentige Auslastung).
Die Auslastung von 35 Prozent im Winterhalbjahr erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent. Das Sommerhalbjahr bescherte der Region von April bis September stabiles Hochdruckwetter, was sicherlich ein Grund für die 56prozentige Auslastung war.
Die Altersstruktur hat sich auch im Jahr 2018 nicht wesentlich verändert. Die meisten Zuwächse hat Oberstdorf in den Altersgruppen 51 bis 60 Jahre und 61 bis 70 Jahre. Das Durchschnittsalter des Oberstdorfer Übernachtungsgastes lag bei 46,31 Jahren (2017 = 46,17 Jahre).
Das größte und wichtigste Bundesland NRW schreibt im Jahr 2018 ein Plus von 4,5 Prozent zum Vorjahr. Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 7,6 Tagen kommen rein rechnerisch 35 Prozent der Mehrübernachtungen in 2018 aus NRW. Das zweitstärkste Bundesland Bayern weist ein Minus von 1,8 Prozent aus. An dritter Stelle liegt Hessen mit einem Plus von 3,4 Prozent zum Vorjahr – auch hier konnte Oberstdorf in keiner Statistik höhere Zahlen schreiben.
Die Marketingkampagnen, die im vergangenen Jahr von Tourismus Oberstdorf durchgeführt wurden, decken sich mit den genannten Märkten. Gerade in NRW sowie in Hessen wurden im Bereich der Online-Werbung Gäste angesprochen.
Der Ausländeranteil bei den Übernachtungen konnte zum Vorjahr um 2 Prozent erhöht werden. Rechnerisch resultiert dieses Plus (3.234 Übernachtungen) aus den Niederlanden, welche um 9,8 Prozent zum Vorjahr (4.547 Übernachtungen) zulegten. Dies ist ebenfalls ein Spitzenwert. Hier zeigen die Marketingkampagnen Wirkung, die in den vergangenen Jahren mit einem Budget von 100.000 Euro pro Jahr durchgeführt wurden. Im Fokus stand die Generierung von Anfragen und Buchungen – vor allem im Bereich der Online-Maßnahmen. An zweiter Stelle steht Schweiz/Liechtenstein mit einem Entwicklungsplus von 1,1 Prozent (396 Übernachtungen), gefolgt von Belgien mit einem Plus von 3,2 Prozent (417 Nächtigungen) zum Vorjahr.
Zusammenfassend war das Tourismusjahr 2018 ein Rekordjahr für Oberstdorf. Noch nie konnten in der Vergangenheit annähernde Werte erzielt werden. Gründe hierfür sind sicherlich unter anderem die weltpolitische Sicherheitslage, das Angebot „Bergbahnen inklusive“, die ideale Lage aller Ferientermine in 2018 und die stabile Wetterlage von Frühjahr bis Herbst. Die Zahlen belegen ebenfalls, dass die Marketingkampagnen, die aus einem Mix aus Image- und Angebotsbewerbung bestehen, in den Zielmärkten ankommen.

Gebaut wird, was wirklich nötig ist und langfristig genutzt wird

Logo Bauprogramm NSWM 2021 Bauprogramm FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 11.02.2019
Der Anspruch nachhaltiger Weltmeisterschaften zeigt sich eindrucksvoll bei den geplanten Baumaßnahmen.

Nach dem Wintermärchen von 2005 wird Oberstdorf vom 23. Februar bis zum 7. März 2021 zum dritten Mal Austragungsort der FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu und Gastgeber für Wintersportbegeisterte aus aller Welt. Oberstdorf hat sich zur Aufgabe gemacht, eine nachhaltige Weltmeisterschaft auszurichten, die in jeder Hinsicht Vorbildcharakter hat. Speziell hierzu entwickelte Leit- und Richtlinien garantieren, dass nur das gebaut wird, was auch wirklich nötig ist und vor allem langfristig – auch außerhalb sportlicher Großveranstaltungen – intensiv von Einheimischen, Kinder- und Jugendlichen, Vereinen und Gästen genutzt wird. Zur Beibehaltung des Status eines Bundesstützpunktes und Landesleistungszentrum Ski nordisch sind verschiedene Anpassungen der Sportanlagen nötig.

Bereits seit Monaten werden die geplanten Baumaßnahmen im Allgäu und natürlich auch im Ort selbst zum beliebten Gesprächsthema. Große Vorfreude und Stolz sind dabei bei den Einheimischen ebenso zu spüren wie Skepsis und Vorbehalte. Kein Wunder, boten Vergabe-Praktiken und Rahmenbedingungen internationaler Sport-Großveranstaltungen in den vergangenen Jahren doch genügend Anlass für Kritik und Unverständnis.

In Oberstdorf möchte man alles anders und besser machen. So wurde bereits zu Beginn der Organisation eine Nachhaltigkeits-Strategie samt entsprechenden Leitlinien für die Bereiche Sport, Infrastruktur, Umwelt und Kommunikation entwickelt. Mit diesen Leitlinien soll die Vision zur FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu konkret umgesetzt und ein „Grünes Erbe“ entwickelt werden. Zur konsequenten Einhaltung der Leitlinien wurde bereits in der frühen Planungsphase der Ausschuss „Umwelt und Nachhaltigkeit“ einberufen.

Das Konzept nachhaltiger Weltmeisterschaften zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass:
- die bestehenden Sportstätten und Infrastruktur bestmöglich genutzt werden.
- nachhaltig nutzbare, multifunktionale Einrichtungen sinnvoll ergänzt und modernisiert werden.
- Gebäude und Räumlichkeiten, die ausschließlich zur WM genutzt werden, als temporäre Bauten konzipiert und so die Eingriffe in die Landschaft minimiert werden. Unvermeidbare Eingriffe werden – von einer Umweltbaubegleitung koordiniert – umfassend kompensiert.
- die Wege für Athleten, Offizielle und alle Beteiligten zwischen Wettkampfstätten, Unterbringung und allen wichtigen WM-Einrichtungen möglichst kurz sind.
- die Besucher die Veranstaltungsorte schnell erreichen können.
- die örtliche Verkehrsinfrastruktur verbessert und leistungsfähiger wird.
- umweltfreundliche und energiesparende Verkehrsmittel fokussiert werden.
- höchste Effektivität im Bezug auf Sicherheit und Logistik gewährleistet wird.

Die Baumaßnahmen betreffen sowohl die Skisprung-Anlagen als auch das Langlaufzentrum. Beide Sportanlagen werden bis zur Weltmeisterschaft umfangreichen Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten unterzogen. Diese sind notwendig, um die Anlagen wettkampftauglich zu halten und den laufenden Trainingsbetrieb auf Weltcupniveau durchführen zu können. Seit 2005 haben sich beide Sportarten enorm weiter entwickelt. Sowohl Langlaufzentrum als auch die Skisprunganlagen entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen der FIS und müssen daher in Teilen angepasst werden. Die Maßnahmen sind somit ohnehin erforderlich, um den Status eines Bundesstützpunktes und Landesleistungszentrum Ski nordisch auch weiterhin aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus werden weitere öffentliche Infrastrukturen im Umfeld der Weltmeisterschaften verbessert, wie die bereits abgeschlossene Sanierung der Westumgehung zum Langlaufzentrum Ried.

Eine nachhaltige Nutzung der Anlagen hat für die Projektverantwortlichen oberste Priorität. Es werden ausschließlich Anlagen gebaut, die auch und vor allem nach der WM intensiv genutzt werden. Ausschließlich zur WM benötigte, bzw. nicht nachhaltig genutzte Infrastruktur wird mit temporären Bauten geschaffen, die nach der WM wieder abgebaut werden. Zudem erfolgt die gewährte finanzielle Förderung insbesondere für den Trainingsstützpunkt in Oberstdorf. Das bedeutet, dass die Baumaßnahmen hauptsächlich die Modernisierung der Wettkampfstätten vorsehen, die zwar zur WM modernisiert werden, aber vor allem danach als Trainingsanlage (vom Breitensport bis zum Leistungssport) und für nachfolgende Wettbewerbe (vom Nachwuchswettbewerb bis hin zum Weltcup) dauerhaft genutzt werden.

Die Sportanlagen sind ein wesentlicher Teil der Infrastruktur von Oberstdorf und fördern den Tourismus im Ort maßgeblich. Die Sportveranstaltungen unterstützen das Image, sorgen für zusätzliche Bekanntheit und tragen so wesentlich zur Wertschöpfung und damit zum Wohlstand von Oberstdorf und seinen Bürgern bei. Die Anlagen können von den Gästen wie Einheimischen besucht oder im Fall des Langlaufzentrums auch selbst genutzt werden. Durch die Baumaßnahmen verbessert sich letztendlich das Angebot von Oberstdorf.

Eine Übersicht der Leitlinien im Rahmen der Nachhaltigkeits-Strategie entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage.

Kommunale Energieberatung

Gemeindewerke Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.11.2018
Die Gemeindewerke Oberstdorf bieten weiterhin für alle Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose Energieberatung an.

Der Energieberater Gerhard Schmid informiert zu allen energierelevanten Themen, wie zum Beispiel Neubau, Altbau-Sanierung, Solarenergie, Heizung, Wärmedämmung, effizienter Stromeinsatz, Stromsparpotentiale, Förderungen, etc.

Die Beratungen finden jeden zweiten Mittwoch im Monat statt, in der Zeit zwischen 17 und 18.30 Uhr.

Termine erhalten Sie bei Ulrike Metternich, Gemeindewerke Oberstdorf, Telefon 911-131.

Neue Ladestationen für E-Autos

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 30.10.2018
Sauber und lautlos durchs Allgäu fahren und dabei Natur und Landschaft bewahren – mit strombetriebenen Fahrzeugen, welche mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden – kann genau das wahr gemacht werden.

In Oberstdorf können nun an drei Ladestationen die Akkus wieder aufgeladen werden: in der Nebelhornstraße 53, Prinzregenten-Platz 1 und am Parkplatz in der Sonthofener Straße 19. Pro Ladesäule können maximal zwei E-Autos gleichzeitig laden. Pro Ladepunkt ist eine Ladeleistung von 11 Kilowatt gewährleistet. Bei der Nutzung von einem Ladepunkt stehen dem Fahrzeug 22 kW zur Verfügung. Sind beide Ladepunkte an der Ladesäule belegt, lädt das Fahrzeug mit 11 kW.
Spontanes Laden an den Ladesäulen: Über den AdHoc Zugang kann man den Ladepunkt jederzeit mit einem Smartphone und einer Kreditkarte freischalten.

Preise AdHoc, AC-Ladesäulen:
Startpauschale 1,00 Euro /Ladevorgang
Preis pro kWh 35 ct./kWh
Standzeitgebühr 2 ct/min (1,20 Euro/h)

Bürgerportal

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 03.09.2018
Mit dem Service „Bürgerportal“ können Bürgerinnen und Bürger eine große Anzahl von behördlichen Formalitäten über das Internet abgewickeln.

Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort weiterverarbeitet werden.

Die Vorteile sind ein 24-Stunden-Service, Ersparnis oder Verkürzung von Behördengängen, bequeme und einfache Bedienung, Ausfüllhilfe durch elektronischen Dialog sowie sichere und geschützte Datenübertragung. Für die Begleichung anfallender Gebühren steht das Bezahlverfahren giropay zur Verfügung.

Der Link zum Bürgerportal:
www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Diese Leistungen können Sie künftig online erledigen:
Antrag Erweiterte Meldebescheinigung
Antrag Meldebescheinigung
Antrag Übermittlungssperre
Antrag Führungszeugnis
Abmeldung Hundesteuer
Anmeldung Hundesteuer
Einfache Melderegisterauskunft
Einzugsermächtigung
Passabfrage
Wahlhelfer online

Nicht alle Behördengänge können per Computer erledigt werden. Für bestimmte Vorgänge ist es auch künftig erforderlich, persönlich ins Rathaus zu kommen, beispielsweise für eine rechtllich vorgeschrieben Unterschrift. Das Bürgerportal bietet die Möglichkeit, bereits zu Hause die entsprechenden Formulare in Ruhe vorzubereiten und auszudrucken.

Mit der Bereitstellung der Online-Anwendungen hat der Markt Oberstdorf die Firma komuna GmbH, Altdorf, als vertrauenswürdigen Dritten beauftragt; beim Aufruf der Online-Anwendungen wird entsprechend verlinkt. Die Verbindung wird verschlüsselt mit 128-Bit SSL. Dieses Angebot wird ständig verbessert und erweitert.

www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Auf Mottfeuer verzichten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.11.2017
Urlaubsgäste und Bürger beschweren sich häufig über die Belästigungen durch Mottfeuer (Forstfeuer). Gerade bei Inversionswetterlagen zieht der Rauch nicht ab und führt zu weithin sichtbaren Luftverschmutzungen.

Denn nach wie vor werden pflanzliche Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft oft einfach verbrannt. Dabei entstehen bei der Verbrennung Kohlenmonoxid, Staub und schädliche organische Verbindungen (z. B. PAK - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Die Schadstoffkonzentrationen sind dabei aufgrund des feuchteren Holzes und der im allgemein niedrigeren Verbrennungstemperaturen deutlich höher als bei der Verbrennung lufttrockenen Holzes in Holzöfen.
Nach der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen (PflAbfV) dürfen pflanzliche Abfälle aus der Forstwirtschaft unter bestimmten Maßgaben zwar dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind. Zur Vermeidung von Luftverunreinigungen appelliert der Markt Oberstdorf an alle Land- und Forstwirte - ebenso wie die Gemeinde - auf ihren Waldflächen auf Mottfeuer zu verzichten. Die Verwertung der Grünabfälle durch Kompostieren ist bedeutend umweltverträglicher. Auch wenn ein Abtransport nicht möglich oder sinnvoll ist, so können die pflanzlichen Abfälle immer noch vor Ort der Verrottung überlassen werden. Dies schafft auch Lebensraum für Kleinstlebewesen. Zudem bleiben so die Nährstoffe des abgebauten Materials dem Wald erhalten.
Sollte dennoch im Einzelfall nicht auf die Verbrennung verzichtet werden können, ist dies Vorab bei der Polizei und bei der Leitstelle Allgäu Tel. 0831 96096689 anzuzeigen.
Dabei ist zu beachten, dass das Verbrennen nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur an Werktagen von 8 Uhr bis 18 Uhr zulässig ist. Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus, sind zu verhindern. Das Feuer ist von mindestens zwei mit geeignetem Gerät ausgestatteten, leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahre ständig zu überwachen. Bei starkem Wind oder erhöhter Waldbrandgefahr darf kein Feuer entzündet werden; brennende Feuer sind dann umgehend zu löschen. Um die Brandflächen sind Bearbeitungsstreifen von 3 Metern Breite zu ziehen, die von pflanzlichen Abfällen freizuhalten sind. Außerdem ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen ist.

Blumengießen bei Regen?

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 25.07.2017
Auch bei Regenwetter sind die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste in Oberstdorf unterwegs und pflegen die öffentlichen Anlagen. Mancher Bürger fragt sich dabei, warum um Himmels Willen werden die Blumen gegossen, wenn es ohnehin schon regnet?

Ganz einfach: Um den ganzen Sommer üppig blühenden Blumenschmuck und damit ein schönes Ortsbild für Einheimische und unsere Gäste anbieten zu können, ist regelmäßiges Düngen unerlässlich.

Und diese Regelmäßigkeit wird eben auch bei Regenwetter eingehalten.

Straßenbeleuchtung am Tag?

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 20.07.2017
Manch einer reibt sich verwundert die Augen, wieso am helllichten Tag die Straßenbeleuchtung eingeschaltet ist. Das hat einen einfachen Grund: nur so lässt sich feststellen, welche Laterne defekt ist.

Die Mitarbeiter der Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) nehmen die Hinweise der Bürger auf, schalten im entsprechenden Bereich die Beleuchtung ein und kümmern sich um eine schnelle Reparatur.

Bürgerportal

Behördengänge online erledigen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 12.07.2017
Der Markt Oberstdorf bietet auf seiner Homepage ein neues, virtuelles Bürgerportal an. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.

eGovernment ist vielen von Ihnen sicher schon ein Begriff. Mit dem eGovernment-Gesetz der Bundesregierung soll die elektronische Kommunikation zwischen behördlichen Institutionen, Unternehmen und Bürgern durch den Einsatz von digitalen Technologien gefördert werden.
Bund, Länder und Kommunen sollen damit einfachere, nutzerfreundlichere und effizientere elektronische Verwaltungsdienste anbieten können.

Mit unserer 2015 neu gestalteten Homepage www.markt-oberstdorf.de haben wir bereits eine breite Informationspalette für Sie geschaffen. Satzungen, Verordnungen und Formulare sind hier ebenso zu finden wie aktuelle Mitteilungen, Rathaustelegramm und Gemeindeblatt.

Jetzt gehen wir einen Schritt weiter, mit dem neuen virtuellen Bürgerportal. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.
Hier bieten wir Ihnen an, viele Behördengänge online zu erledigen, bequem und unkompliziert von zu Hause aus, rund um die Uhr und auch am Wochenende.
Für den Fall, dass ein persönliches Erscheinen aus rechtlichen Gründen erforderlich ist, z. B. für eine Unterschrift, können Sie die Formulare bereits zuhause ausfüllen, ausdrucken und verkürzen so den Gang ins Rathaus.
Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort direkt weiterverarbeitet werden. Mit dem Online-Bezahlverfahren giropay lassen sich anfallende Gebühren ebenso einfach begleichen. Selbstverständlich wird das Serviceangebot im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten laufend erweitert.

Und für noch schnellere Informationen aus der Gemeinde laden Sie sich die App Oberstdorfer auf Ihr Mobile. Kostenlos im App Store oder goople play.

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf_Logo_2017

Was ist Fairer Handel?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.06.2017
Mit der Auszeichnung zur Fairtrade-Gemeinde im März hat sich der Markt Oberstdorf für die Verwendung Fair gehandelter Produkte verpflichtet. Die Verbindung von regionaler Landwirtschaft, Fairem Handel und biologischer Herstellung unterstützt heimische Betriebe ebenso wie Kleinbauern im Süden der Welt. Mit der Enscheidung für diese Produkte sorgen die Verbraucher für angemessene Bezahlung und faire Bedingungen.

Die Kriterien, die unsere Kaufentscheidungen heute beeinflussen, haben sich erweitert um die Begriffe Regionalität, Biologische Herstellung und auch Fairer Handel. Heimische Lebensmittel wie Milch, Käse, Fleisch, Brot oder Obst sind nachvollziehbar hergestellt, wir wissen, wo sie herkommen und dass wir etwas Gesundes essen. Bei Lebensmitteln die bei uns nicht wachsen, wie Tee, Kaffee, Kakao, Bananen und Orangen, vertrauen die Verbraucher zunehmend auf die Fairtrade-Zertifizierung.

Die Kriterien des Fairen Handels
Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte.

Die Fairtrade-Standards sind das Regelwerk, das Kleinbauernorganisationen, Plantagen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einhalten müssen. Sie umfassen soziale, ökologische und ökonomische Kriterien, um eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu gewährleisten.

Stärkung der Kleinbauern, Kleinbäuerinnen und Arbeiter und Arbeiterinnen:
• Organisation in demokratischen Gemeinschaften (bei Kooperativen)
• Förderung gewerkschaftlicher Organisation (auf Plantagen)
• Geregelte Arbeitsbedingungen
• Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
• Diskriminierungsverbot

Umweltschutz: Mensch im Mittelpunkt
• Umweltschonender Anbau
• Schutz natürlicher Ressourcen
• Verbot gefährlicher Pestizide
• Kein gentechnisch verändertes Saatgut
• Förderung des Bio-Anbaus durch den Bio-Aufschlag

Anforderungen an Händler und Hersteller
• Bezahlung von Fairtrade-Mindestpreis und Fairtrade-Prämie
• Nachweis über Waren- und Geldfluss
• Richtlinien zur Verwendung des Siegels
• Transparente Handelsbeziehungen
• Vorfinanzierung

Die Fairtrade-Standards bestehen aus Kernanforderungen und so genannten Entwicklungs-Indikatoren. Die Kernanforderungen müssen von jeder Produzentengruppe erfüllt werden, um die Fairtrade-Zertifizierung zu erhalten. Nach der ersten Zertifizierung müssen die Produzentenorganisationen zudem die Entwicklungsanforderungen erfüllen. Diese sind weitreichender und haben unter anderem das Ziel, die Organisation und die Arbeitsbedingungen der Produzenten zu verbessern, aber auch langfristig wirkende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt umzusetzen. Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Überprüfung der Standarts
Die Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT überprüft vor Ort, ob Produzenten und Händler die Fairtrade-Standards einhalten und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards erfüllen. Sie kontrolliert auch, ob die Produzentenorganisationen den festgelegten Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie ausgezahlt bekommen.
FLOCERT ist ein unabhängiges Zertifizierungsunternehmen und Tochtergesellschaft von Fairtrade International. Das Unternehmen zertifiziert Produzenten, Händler und Hersteller in rund 115 Ländern nach den Fairtrade-Standards. Über 100 hochqualifizierte Auditorinnen und Auditoren nehmen in regelmäßigen Abständen Kontrollen und Audits vor Ort vor.
Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Sie bieten fair gehandelte Waren in ihrem Geschäft an oder verwenden fair gehandelte Produkte in Ihrem Gastronomiebetrieb oder in Ihrer Organisation?
Dann werden Sie doch Teil der Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf. Bitte sprechen Sie uns an. Kontakt: Markt Oberstdorf, Christine Uebelhör, Tel. 08322 700-723, E-Mail: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de.

Weitere Informationen unter www.fairtrade-deutschland.de

Altes und Neues?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.01.2017
Archivar Eugen Thomma erinnert an Berichterstattung von 1927.

In alten Zeitungen findet sich oft heute Neues, besonders wenn es sich um Lokalnachrichten handelt: So in der ersten Nummer des "Oberstdorfer Gemeinde- und Fremdenblatt" vom 5.01.1927. Meldungen mit ernsterem Charakter, die einen Bezug zur Gegenwart haben, wechseln mit solchen, die heute zum Schmunzeln anregen.

Gleich auf der Titelseite eine Überschrift: "Nebelhornbahn in Sicht?"
Da wird bei den Oberstdorfern die Werbetrommel zur Zeichnung von Anteilscheinen gerührt, um das Projekt der Bergbahn anzutreiben. Die Befürchtungen sind groß, daß Oberstdorf bedeutungslos wird, wenn der Ort nicht auf den Zug der Zeit aufspringt.
"Man möchte sogar sagen, daß Oberstdorfs Zukunft steht oder fällt mit der Errichtung der Nebelhornbahn. Die Erfahrung dieses Jahres hat gezeigt, daß die bei uns weilenden Fremden zum größten Teile nach Ehrwald mit unseren Gesellschaftswagen befördert werden wollen, um auf die Zugspitze zu fahren. [.....) Soll da Oberstdorf sich den Rang ablaufen lassen und hinter den andern Orten mehrere Jahre nachhinken, wenn dort der Rahm schon abgeschöpft ist? [....]", war der Tenor bei den vielen Versammlungen.
Jetzt, 90 Jahre später: das neue Gipfelrestaurant, die Nordwand-Runde!

Heute undenkbar, folgen namentlich Berichte über Skiunfälle junger Einheimischer beim Skilaufen mit detailgetreuem Unfallhergang. Eine ganze Abteilung von Datenschützern würde heute aufschreien.
Aber auch tierisches Unglück wird genau beschrieben: "Ein Achter-Hirsch wurde am 31. Dezember in Oytal gegen Abend von einer niedergehenden Lawine erfaßt und in die Tiefe gerissen. [....] Das Erstaunen der Jäger, die am andern Morgen den Hirsch holen wollten, war groß, als sie drei Adler sahen, die sich an dem Tiere bereits gütlich taten. In gemessener Entfernung lauerten zwei Füchse und etliche Aasraben auf den Moment in welchem die Adler vollgefressen das Weite suchten.[.........]".

Detailgetreu wird damals weiter berichtet: "Das Sporthotel Trettach ist seit sonntags abends ohne Kapelle, da Kapellmeister Professor Rosé zu Folge Differenzen mit einem Mitwirkenden der Kapelle und einem Kellner seine Tätigkeit niederlegte [.......]." Drei Tage später erscheint nicht nur eine Gegendarstellung des Herrn, sondern auch gleich ein Werbe-Inserat seiner Konzerte, jetzt spielt er im "Hotel Mohren" und das Trettachhotel? Das hatte schon eine neue Kapelle. Die große Zeit der Arbeitslosigkeit brachte es mit sich, dass ein Musikprofessor im hintersten Winkel Deutschlands das Tanz-Qintett eines kleinen Hotels leitete und dass in wenigen Stunden Ersatz zur Verfügung stand.

"Stand der Erwerbslosen im Bezirk Sonthofen am 8. Januar 1927, insgesamt 847.“
Oberstdorf 130, Immenstadt 158, Sonthofen 136, Schöllang 31, Fischen 18, Obermaiselstein 4.
Diese Statistik erschien jeden Monat. Tiefenbach ist als einzige Gemeinde im Bezirk nicht aufgeführt. Es scheint als habe es dort keine Arbeitslosen gegeben.

Der Skilauf wird immer mehr zum Motor der Wintersaison. Oberstdorfs Skisprung-Star Franz Thannheimer siegt mit Weiten von 40, 42 und 47 Metern beim Allgäuer Jugend-Skitag in Oberstaufen und erringt den "Pokal für den besten Allgäuer, den Polkal für den besten Springer des Tages und ein silbernes Zigarettenetui für den weitesten gestanden Sprung des Tages". Ein solch wertvoller Preis brachte damals einen Sportler schon in Gefahr den Amateurstatus zu verlieren.

Der Freude am abendlichen Vergnügen der "Fremden" trägt der Marktgemeinderat Oberstdorf auch dahingehend Rechnung, dass die erst ein Jahr alte Sperrstunden-Festsetzung (24.00 Uhr) aufgehoben und auf 01.00 Uhr verlegt wird. Ein Spielchen das sich mit pro und contra, teils mit andern Uhrzeiten, bis in die heutigen Tage immer und immer wieder fortsetzt.

Aus der "Amtlichen Fremdenliste", die in jeder Ausgabe beinhaltet war, sind Name, Beruf, Begleitung, Wohnort sowie die Unterkunft des Gastes in Oberstdorf zu ersehen. Die Gäste waren damals stolz, daß ihr Name veröffentlicht wurde und kauften diese Listen.
Wir lesen auch, dass sich am 10.01.1927 insgesamt 37 "Fremde" angemeldet haben. Besonders fällt dabei auf, daß nur vier davon privat wohnten und alle andern in Hotels, Pensionen oder Kuranstalten. Ach, wird derzeit nicht nach der höheren Wohnqualität gesucht?

Bild
Der "Gesellschaftswagen" des Oberstdorfer Unternehmers Emil Fischer bei einer Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen. Links am Wagen (mit Stock) der Kaufmann Georg Fischer, der Bruder des Emil, der gelegentlich als Reisebegeleiter mitfuhr.

Lindenacker – Kurpark

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.12.2016
Heute würde man den früheren „Lindenacker“ südlich der katholischen Pfarrkirche als Streuobstwiese bezeichnen, berichtet Archivar Eugen Thomma.

Ob dort wirklich die namensgebende Gerichtslinde stand, unter der das Dorfgericht getagt hat, weiß man nicht mit Sicherheit. Dass aber auf dem Lindenacker jährlich Märkte stattfanden, bei dem so manches Rind und mancher Ochse den Besitzer wechselten, ist belegt.

Als Oberstdorf sich zum Beginn des 20. Jahrhunderts gewaltig nach Süden ausdehnte, wurde dieser zentrale Platz als Standort einer dringend notwendigen Kureinrichtungen – eines Kurplatzes und eines Kurhauses – interessant. Angesparte Gelder wurden 1922 geschickt beim Kauf des Grundes angelegt, gerade noch vor der Entwertung durch die Inflation. Der Grundstein für den Kurpark war gelegt.

Die folgenden Jahre galten der Gestaltung des Platzes, auf dem ursprünglich der Bau des Kurhauses geplant war. Weil der Sitzungssaal des Rathauses, der den Gästen als Lesesaal diente, 1924 zum Schulsaal der privaten Realschule wurde, entstand 1925 im Kurpark ein schmuckes Holzhäuschen, das als Lesehalle diente.

Die gelegentlich auf dem Marktplatz abgehaltenen Standkonzerte – anfänglich von Militörkapellen, dann von der Musikkapelle Oberstdorf – konnten nun am neuen Kurplatz stattfinden. In dem 1927 von Zimmermeister Hans Haneberg erbauten runden Pavillon bot die Musikkapelle Oberstdorf künftig in der Sommersaison täglich ein Konzert. Das Repertoire der Musiker war so umfangreich, dass erst nach vier Wochen ein Musikstück wiederholt wurde.

Im Jahr 1933 verbot die Regierung das Konzertieren von Amateuren während Berufsmusiker arbeitslos waren. Im Rahmen der „Arbeitsschlacht“, wie diese Maßnahme pathetisch genannt wurde, hatte die Gemeinde ein Orchester von Berufsmusikern einzustellen. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, aber auch noch im Rahmen der Arbeitsschlacht, entstand 1936 / 1937 an der Westseite des Kurparks die Wandelhalle. Dort konnten die flanierenden Gäste auch bei Regen dem Kurkonzert lauschen.

Gab die Kurkapelle unter Leitung von Josef Scharrer im Sommer 1942 noch 150 Konzerte, wurden im August 1943 die letzten Musiker zur Wehrmacht einberufen. Die Öffnungen der Wandelhall nach Süden wurden mit Bretterwänden zugenagelt. Dahinter entstand ein Lagerplatz für Möbel von nach Oberstdorf evakuierten Familien aus bombenbedrohten Städten. Bis Anfang der 1950er Jahre dauerte dieser Zustand an.

Ende der 1940er Jahre behalf sich die Kurverwaltung mit Schallplattenkonzerten. Nur mit Hilfe von auswärts konnte 1950 die Musikkapelle die Lücken in den eigenen Reihen, die der Krieg geschlagen hatte, schließen und wieder Konzerte veranstalten.
Wohl mehr als tausend Menschen waren es, die nach der langen musiklosen Zeit im Park den Sonntagskonzerten lauschten.
Oberstdorf entsprach dem Wunsch der Gäste nach mehr Musik. Eine Kurkapelle mit zwölf Musikern unterhielt künftig vormittags das dankbare Publikum. Die Musikkapelle gab ein Sonntagskonzert und überbrückte die freien Tage des Orchesters. Dies geschah alles im neuen Pavillon.
Die Zeit elte und das auch im Kurpark. Zusammen mit der Generalsanierung des Kurhauses erfuhr auch der Kurpark eine Erneuerung, die den Gästen den Aufenthalt auf dem ehemaligen Lindenacker noch angenehmer gestalten sollte.

Das Holzhäuschen, das als Lesehalle diente, wurde später abgebrochen und im Schulhof der Grundschule als Kindergarten wieder aufgebaut. Später war darin die Musikschule unterbracht. 2010 musste das Häuschen dann endgültig weichen.

Bild 1 Viehmarkt auf dem Lindenacker um 1910. In der Bildmitte
der Pfarrhof

Bild 2 Der Kurpark 1928: Links die Lesehalle, in der Mitte das
Lichtspielhaus und rechts der Musikpavillon

Pioniere des Skisprungs

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 05.10.2016
Erinnerungen von Archivar Eugen Thomma an Bruno Biehler, Heini Klopfer, Toni Brutscher und Sepp Weiler

Anläßlich des Grüntentages am 11. September berichtete die Tagespresse auch über das Jägerdenkmal auf dem "Wächter des Allgäus" und über dessen Planer.

Es jährte sich heuer zum 50. Mal der Todestag des Architekten Bruno Biehler. Biehler, selbst Leutnant im 3. Jägerregiment, entwarf dieses Mahnmal zum Gedenken an seine im Ersten Weltkrieg gefallenen rund 3.000 Regimentskameraden.
Bereits während des Krieges hatte er die Planung für den Soldatenfriedhof von Macarlau im Vasertal der Karpathen geschaffen, bei dessen Anlage der Oberstdorfer Holzbildhauer Wilhelm Math und der Hindelanger Kunstmaler Hermann Grosselfinger tätig waren.

Mich hat die Person des Architekten schon als junger Bursche fasziniert. Unsere Generation, die doch kaum Möglichkeit hatte ins Ausland zu kommen, konnte nur staunen, wenn man über Bühlers Reisen las. Indien, Ceylon, Java, China waren Ziele von ihm gewesen. Der Bericht über die Winterbesteigung des Fujiyama in Japan und seine Rückreise mit der Transsibirischen Eisenbahn im Mai 1914 fesselten mich.

Der Skipionier Bruno Biehler war auch in Oberstdorf kein Unbekannter. Bei den ersten Allgäuer Skimeisterschaften errang er auf der 1909 erbauten Haldenschanze mit einem Sprung auf 21 1/2 Metern den Titel des Allgäuer Meisters. Er war in der Nordischen Kombination der härteste Konkurrent des Eugen Heimhuber, der da für den Skiklub Oberstdorf den Titel sicherte.
Das Heimhuber-Foto von Biehlers Meistersprung an der Haldenschanze zeigt auch noch den damaligen Sprungstil, der ein möglichst aufrechtes Stehen verlangte.

Die Postkarte mit den Prinzregenten-Marken konnte ich vor etwa 30 Jahren von einem Franzosen erwerben. Sie ist in Esperanto geschrieben. Interessant ist dabei auf der Bildseite das Datum des Sprunges, der 2.Februar 1910.
Genau 40 Jahre später am 2.Februar 1950 gingen der Planer der Skiflugschanze Heini Klopfer und seine Kameraden Toni Brutscher und Sepp Weiler über diesen Bakken.
Wenige Tage später setzte der Österreicher Willi Gantschnigg dort mit 124 Metern eine neue Weltrekord-Marke. Ja, was für eine Steigerung hier am Ort in 40 Jahren!
Nach weiteren 65 Jahren liegt die Höchstweite bei 225 Meter, also Bruno Biehlers Weite um mehr als 200 Meter übertroffen.
Und wie weit wird es gehen auf der derzeit umgebauten Heini-Klopfer-Schanze?

Verkehrssicherheit: Überhängenden Bewuchs an Straßen und Wegen entfernen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.10.2016
Durch überhängende Äste und Sträucher wird der Verkehr auf Gehsteigen und Fahrbahnen behindert. Gerade Gehsteige sind durch herausragende Sträucher häufig fast nicht passierbar. Gleiches gilt für Straßen ohne Gehsteig, bei denen Sträucher oder Äste Sicht behindernd in die Fahrbahn ragen.

Ebenso tragen nur gut sichtbare Verkehrszeichen zur Verkehrssicherheit bei.

Der Markt Oberstdorf als Straßenbaubehörde hat für die Sicherheit auf öffentlichen Straßen zu sorgen und die Beseitigung von evtl. Gefahren zu veranlassen.
Grundstückseigentümer und Bürger des Marktes Oberstdorf werden daher dringend gebeten, den überhängenden Bewuchses vor dem Wintereinbruch zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass Verkehrszeichen gut sichtbar sind. Abgesehen von der Unzulässigkeit können Grundstückseigentümer zum Kostenersatz bei evtl. Schadensereignissen herangezogen werden.

Kontakt zum Marktgemeinderat

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.09.2016
Ab sofort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit allen Marktgemeinderatsmitgliedern direkt und zeitgleich eine Mitteilung zukommen zu lassen.

Auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de/politik/gemeinderat ist dafür ein entsprechendes Formular eingestellt. Dateien können mitgeschickt werden.

Dieses Portal ist nicht der offizielle Posteingang des Marktes Oberstdorf.
Die Kontakte zu den Mitarbeitern finden Sie auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de.

Grillen in freier Natur

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz (BayNatSchG) darf grundsätzlich jeder zum Genuss der Naturschönheiten und zur Erholung alle Teile der freien Natur ohne behördliche Genehmigung und ohne Zustimmung des Grundeigentümers oder sonstigen Berechtigten unentgeltlich betreten.

Darf man überall draußen in der Natur picknicken und grillen?
Dieses so genannte Betretungsrecht gilt jedoch nur für Freizeitgestaltung und Sportausübung, die dem Naturgenuss und der Erholung dienen. Das Entzünden und Betreiben offener Feuer zum Grillen oder als Lagerfeuer in der freien Natur ist mehr als nur ein „normales Betreten“ und wird daher nicht vom Betretungsrecht gedeckt. Dafür ist stets die Zustimmung des Grundstücksberechtigten - für das Sammeln von Brennholz im Wald auch die Zustimmung des Waldbesitzers - erforderlich.

Das Entzünden und Betreiben offener Feuer ist in Natur-, Wild- und Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich verboten. Die Schutzgebiete sind in der Regel beschildert. Alle Seitentäler südlich von Oberstdorf liegen jeweils in einem Landschaftsschutzgebiet, damit ist das Grillen in diesen Bereichen nicht erlaubt.
Wer gegen die naturschutz-, forst-, jagd-, wasser-, abfallrechtlichen oder Brandschutzbestimmungen oder die Anzeigepflicht bei Veranstaltungen verstößt, handelt ordnungswidrig und kann mit Geldbuße belegt werden.

Auch beim erlaubten Feuermachen sollte die allgemeine Verpflichtung zum Schutz der Natur beachtet werden (§ 1 BNatSchG). Verhalten Sie sich stets so, dass die Lebensgrundlagen für wild wachsende Pflanzen und wild lebende Tiere soweit wie möglich erhalten, nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt und gegebenenfalls wieder hergestellt werden.

  • Machen Sie keinen unnötigen Lärm.
  • Wählen Sie den Platz für eine Feuerstelle so, dass keine Brandgefahr für die Umgebung entstehen kann, mindestens 100 Meter von einem Wald und leicht entzündlichen Stoffen entfernt. Und mindestens fünf Meter von Gebäuden aus brennbaren Stoffen, vom Dachvorsprung ab gemessen mindestens fünf Meter von sonstigen brennbaren Stoffen. Suchen Sie möglichst einen Platz in der Nähe eines Gewässers, um Wasser zum Feuerlöschen zu haben.
  • Verwenden Sie als Brennstoff für das Grillfeuer nur Grillkohle, für Lagerfeuer nur trockenes Holz. Altöle, Altreifen oder Kunststoffe etc. dürfen keinesfalls verwendet werden.
  • Halten Sie das Feuer ständig unter Aufsicht. Löschen Sie es bei starkem Wind. Wenn Sie das Feuer verlassen, müssen Feuer und Glut ganz erloschen sein.
  • Wenn Sie den Platz endgültig verlassen, stellen Sie so weit wie möglich den Zustand her, wie er sein sollte.
  • Lassen Sie keine Abfälle, auch kein Brennmaterial, zurück. Seien Sie sich als echter Naturfreund nicht zu schade, auch einmal liegen gebliebenen Müll anderer zum nächsten Abfallbehälter mitzunehmen.

Jeder Einzelne von uns muss schonend mit Natur und Landschaft umgehen, damit wir und unsere Nachkommen auch in Zukunft darin Lebensgrundlage und Erholung finden können!

Öffentliche Grillplätze
Öffentliche Grillplätze gibt es in Altusried, Balderschwang, Betzigau, Immenstadt, Obermaiselstein, Oy-Mittelberg, Sonthofen, Weitnau und Wertach. In Oberstdorf ist kein Grillplatz ausgewiesen.