Aus der Gemeinde

Aktuelle Sperrungen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.01.2019
Seit 15. Januar, 12 Uhr, sind nur noch die Straße Schwand-Ringang und der Wanderweg Schönblick-Riezlern (Söllereck – Oberwestegg) gesperrt. Alle anderen Sperrungen sind aufgehoben.

Wegen notwendiger Winterdienstarbeiten kann sich die Begeh- bzw. Befahrbarkeit der Straßen Kühberg-Oytalhaus, Dietersberg-Gerstuben und Eschbach-Einödsbach ändern.

Bitte informieren Sie sich über www.oberstdorf.de/alpininfo/aktuell/wintersportbericht/
zum aktuellen Zustand der Straßen und Wege.

Für das Gemeindegebiet und den Landkreis:
www.lawinenwarndienst-bayern.de/res/start_winter.php

Kreisstraße OA 5
Besuchen Sie hierfür bitte die Seite des Landratsamt Oberallgäu
www.oberallgaeu.org/wirtschaft_verkehr/auto_verkehr/kreisstrassen/Sperrungen_wegen_Schneebruchs_bzw_Lawinengefahr.html

Hydranten_Schnee

Hydranten vom Schnee befreien

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.01.2019
Die Freiwillige Feuerwehr Oberstdorf bittet die Bürgerinnen und Bürger die Zugänge zu den Hydranten frei zu räumen und frei zu halten. Im Notfall verlieren die Einsatzkräfte sonst wertvolle Zeit. Ebenso wichtig und im eigenen Interesse der Anwohner ist es, die Zugänge zu den Stromverteilerkästen und besonders auch die Gullys frei zu halten. Danke für Ihre Mithilfe!

OBERSTDORF BIBLIOTHEK

OBERSTDORF BIBLIOTHEK-NEU 11.11.2015 Oberstdorf Bibliothek
via Markt Oberstdorf
am 14.01.2019
Die OBERSTDORF BIBLIOTHEK ist wie gewohnt geöffnet: Montag bis Mittwoch von 14 Uhr bis 18 Uhr, Donnerstag von 14 Uhr bis 19 Uhr.

Informationen zur Schneelast auf Dächern

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 13.01.2019
Für die Räumung von Schneelasten auf Dächern zum Schutz vor dem Einstürzen oder vor Dachlawinen ist der Eigentümer oder Verkehrssicherungspflichtige verantwortlich.

Dieser hat in seiner eigenen Verantwortung das Dach rechtzeitig zu räumen oder räumen zu lassen, oder sonstige Maßnahmen zu treffen, um die von der Schneelast oder von Dachlawinen für Dritte ausgehende Gefahren zu vermeiden.

Weitere Informationen zur Schneelast und deren Einschätzung unter

www.lawinenwarndienst-bayern.de/download/infothek/anltg_schneelast.pdf

www.stmi.bayern.de/assets/stmi/buw/baurechtundtechnik/iib8_merkblatt_der_naechste_winter_kommt_bestimmt_201211.pdf

Lawinengefahr

Sperrungen wegen Schneeräumarbeiten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.01.2019
Die Hauptzufahrtsstraßen in das Stillachtal und in das Trettachtal sind geöffnet.

Weiterhin gesperrt bleiben

  • Schwand - Ringang (Stillachtal)
  • Wanderweg Schönblick - Riezlern

Wegen Schneeräumarbeiten kommt es am Freitag bis Sonntag noch auf folgenden Strecken zu Einschränkungen

  • Eschbach - Einödsbach
  • Kühberg - Oytal
  • Hohenadel-Weg ins Oytal
  • Dietersbach - Gerstruben
  • Hangstraße nach Spielmannsau

Weitere aktuelle Informationen zu Pisten und Loipen unter www.oberstdorf.de und www.ok-bergbahnen.com

Kreisstraße OA 5

Besuchen Sie hierfür bitte folgende Seite oberallgaeu.org/wirtschaft_verkehr/auto_verkehr/kreisstrassen/Sperrungen_wegen_Schneebruchs_bzw_Lawinengefahr.html

Der Markt Oberstdorf appelliert deshalb an alle, sich ihrer Verantwortung und ihrer Vorbildfunktion bewusst zu sein und angeordnete Sperrungen wegen Lawinengefahr konsequent zu beachten, auch wenn das für den einzelnen möglicherweise mit Einschränkungen oder Belastungen verbunden ist.

Sperrung der Kreisstraße OA5

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via Markt Oberstdorf
am 10.01.2019
Am Mittwoch Abend musste die Kreisstraße OA 5 zwischen Oberstdorf und Tiefenbach-Weidach gesperrt werden. Durch das Gewicht des Schnees drohten Bäume auf die Fahrbahn zu stürzen bzw. sind bereits umgefallen.

Eine Begutachtung der Situation am Donnerstag Mittag ergab, dass die Kreisstraße OA 5 zwischen McDonalds (Fischen/Oberstdorf) und Tiefenbach-Weidach bis auf weiteres gesperrt bleiben muss. Die Gefahr vor Schneebruch durch dessen Gewicht ist weiterhin gegeben und betrifft nicht nur erste Baumreihen direkt an der Straße, sondern auch unmittelbar dahinter und bereits nachdrückende Fichten. Auch geht von einigen höher gelegen Bäumen eine unmittelbare Gefahr für die Benutzung der Straße aus. Die Straßenmeisterei arbeitet derzeit mit allen Beteiligten unter Hochdruck daran, diese wichtige Verbindung dem Verkehr wieder freizugeben und die Gefahren im Einvernehmen mit den betroffen Eigentümern zu beseitigen. Dabei wird zeitgleich durch tägliche Kontrollen festgestellt wie sich der aktuelle Gefahrenzustand entwickelt. Auch wird versucht die Straße insoweit wieder schnellstmöglich freizugeben, sobald es die Änderung der Witterungslage zulässt.

Kurpark gesperrt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.01.2019
Aufgrund der aktuellen Witterungssituation muss der Kurpark rund um das Oberstdorf Haus gesperrt werden. Grund dafür sind Baumfällarbeiten, die der nasse Schnee notwendig macht. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Freitag, 11.01.2019, an.

Bitte informieren Sie Ihre Gäste, damit diese sich alternative Wege suchen und den Kurpark großräumig umgehen können. Vielen Dank!

Das Oberstdorf Haus ist über den Hintereingang weiterhin erreichbar.
Sobald die Sperrung aufgehoben ist, werden wir Sie informieren.

Resümee zur Kursreihe "Aktiv im Alter"

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via Markt Oberstdorf
am 02.01.2019
Endlich im Ruhestand – endlich Zeit für Dinge, die während des langen Arbeitslebens zu kurz gekommen sind. Den Keller ausmisten, sich um den Garten kümmern, den heimatlichen Verein unterstützen, für die Enkel da sein.

Die in vielen Berufsjahren erworbene Lebens- und Berufserfahrung ist ein wertvoller Schatz für eine ehrenamtliche Tätigkeit, die viele Menschen gerne an der richtigen Stelle weitergeben möchten.

Als Orientierungshilfe hatte jetzt der Kurs "Aktiv im Alter" eine gelungene Premiere. Vom Bildungsbüro des Landkreises Oberallgäu und von der Oberallgäuer Volkshochschule entwickelt, beschäftigten sich die Teilnehmer/innen an drei Tagen mit dem Thema "ehrenamtliches Engagement".

Gisela Bock, die Seniorenbeauftragte des Landkreises, gab einen Überblick über ehrenamtliche Betätigungsfelder. Sie stellte auch das Oberallgäuer Seniorenkonzept und die darin enthaltenen Ziele und Aufgaben vor. Außerdem fand ein Workshops zum Thema "Die Rente - ein neuer, spannender Lebensabschnitt“ statt. Schließlich beschäftigten sich die Teilnehmer in einer weiteren Einheit mit verschiedenen Einsatzmöglichkeiten im Bereich des Ehrenamts. So stellte u.a. die Freiwilligenagentur Oberallgäu ihre verschiedenen Betätigungsfelder vor und nannte konkrete Bedarfe an ehrenamtlicher Unterstützung.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen der Teilnehmer/innen soll die Kursreihe "Aktiv im Alter" im Herbst kommenden Jahres an der Oberallgäuer Volkshochschule in Sonthofen erneut stattfinden. Das Ziel: Menschen im oder am Übergang in den Ruhestand eine Orientierung für ehrenamtliche Tätigkeiten bieten und sie so für ein soziales Engagement in der Gesellschaft zu gewinnen.

Erworbene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Ruhestand weitergeben, sich einbringen, Gemeinschaft und Wertschätzung erfahren – das Ehrenamt ist eine erfüllende Aufgabe!

Oberstdorfer Galtalpen: Bekanntmachung

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via Markt Oberstdorf
am 02.01.2019
Das Landratsamt Oberallgäu und der Alpwirtschaftliche Verein stellt das Satzungsmuster für die Oberstdorfer Genossenschafts-Galtalpen am Mittwoch, 16. Januar 2019, um 20 Uhr, im Oberstdorf-Haus, Raum Freibergsee (Prinzregenten-Platz 1) vor.

Alle interessierten Alpmeister und Alpgenossen der Alpgenossenschaften Oberstdorf mit Ortsteilen sind recht herzlich eingeladen.

Franz Kögel
Oberalpmeister

Digital Day 2019

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via Markt Oberstdorf
am 20.12.2018
Großer Infotag am 19. Januar für Eltern, Kinder und Jugendliche

Das Bildungsbüro veranstaltet in Kooperation mit der Allgäuer Zeitung, dem Schulmedienzentrum und dem Kreisjugendring Oberallgäu am Samstag, 19. Januar 2019 in der Berufsschule Immenstadt einen „Digital Day“. Die Veranstaltung ist offen für alle Bürgerinnen und Bürger, egal ob Erwachsene, Jugendliche oder Kinder.

Die digitale Welt nimmt mit Internet, sozialen Medien, Messenger-Diensten und Spielen bei den meisten Kindern und Erwachsenen eine große Rolle ein. Der „Digital Day“ soll ein Tag mit vielen Informationen rund um die digitale Welt sein. Die Teilnehmer/innen können sich kostenlos in Form von Workshops/Vorträgen und an Ständen Informationen von Fachkräften zum sicheren Umgang mit digitalen Medien einholen.
Das Programm für den Digital Day ist unter www.oberallgaeu.org veröffentlicht.
Bilden Sie sich über folgenden Link einen ersten Eindruck vom „Digital Day“: https://youtu.be/bCQZXPnYKGg

Vereinspauschale 2019: Die Frist für Sportvereine läuft

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via Markt Oberstdorf
am 20.12.2018
Bis zum 1. März 2019 können Anträge zur Sportförderung (Vereinspauschale) für das Antragsjahr 2019 gestellt werden.

Anträge, die nach diesem Stichtag eingehen, können nach den rechtlichen Vorgaben nicht mehr berücksichtigt werden. Die Vereine werden gebeten, ihre Anträge und Unterlagen möglichst frühzeitig vor dem Stichtag 1. März 2019 vollständig einzureichen, damit Probleme im Antrag oder bei den Lizenzen noch rechtzeitig geklärt werden können.

Das Antragsformular und weitergehende Informationen sind auf der Internetseite www.oberallgaeu.org - Stichwort "Vereinspauschale" abrufbar. Auskünfte können auch bei Herrn Steffel unter 08321/612-249 oder kommunalrecht@lra-oa.bayern.de eingeholt werden.

Tickentverkauf für Winterhighlights

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 18.12.2018
FIS Weltcup Skifliegen + FIS Weltcup Skispringen Damen

FIS Weltcup Skifliegen

Vom 1. bis 3. Februar 2019 kehren die besten Skiflieger zurück nach Oberstdorf.
Zahlreiche Flüge über die 200-Meter Marke garantieren ein spannendes Skiflug- Wochenende.

FIS Weltcup Skispringen Damen 2019

Bereits zum fünften Mal reisen die besten Skisprung-Damen nach Oberstdorf zu einem Doppel-Weltcup von der Großschanze HS 137 vom 15. bis 17. Februar 2019.

Kartenverkauf:

Arena-Ticket-Allgäu / Skisport- und Veranstaltungs GmbH, Am Faltenbach 27, Oberstdorf, Hotline: 08322 8090–350, Fax: 08322 8090-301, Email: bestellung@arena-ticket-allgaeu.de, www.arena-ticket-allgaeu.de/ticketbestellung/

Tourismus Oberstdorf, Oberstdorf Haus, Prinzregenten-Platz 1, Oberstdorf, Telefon: 08322 700 2103 oder -2104

Eventim - www.eventimsports.de/ols/oberstdorf-vvk, Tel. 01806 200 111

Es wird davon abgeraten, die Karten bei Zweitmarktplattformen wie z.B. Viagogo zu kaufen. Die Gültigkeit der Karten kann nicht garantiert werden.

Ab in den Süden - am 19. Januar

Oberstdorf Haus Tourismus Oberstdorf (OTG)
via Markt Oberstdorf
am 18.12.2018
Mitten im Winter geht es für das Allgäu wieder AB IN DEN SÜDEN. Bereits im vorletzen Jahr feierte das Ensemble des Musicals AB IN DEN SÜDEN mit seinem Publikum einen grandiosen Abend im Oberstdorf Haus.

Der Riesenerfolg auf Deutschlands Bühnen - 50 größten deutschen Hits aus Rock, Pop & Schlager - sechs namhafte Musical-Stars- eine turbulente Komödie - 60 Jahre deutsche Musikgeschichte

Samstag, 19. Januar, 20 Uhr, Oberstdorf Haus

Winterfest im Nordic Park

Oberstdorf Haus Tourismus Oberstdorf (OTG)
via Markt Oberstdorf
am 18.12.2018
Es ist wieder soweit: das Winterfest in Oberstdorf geht in eine neue Runde.

Genießen Sie den Abend bei einer Tasse Glühwein, einem heißen Caipi oder einem Punsch. Probieren Sie die Allgäuer Schmankerl und Köstlichkeiten, die die Wirte zu bieten haben.

Die Hütten öffnen ab 17 Uhr.
Für ausgelassene Stimmung und Partyfeeling sorgen ab jeweils 19.30 Uhr erstklassige Livebands.
Die längste Outdoor-Bar im Allgäu öffnet um 20 Uhr ihre Tore. Hier heizen Ihnen die DJs bis 3 Uhr morgens ein.

Termine

Freitag, 18. Januar - mit den HuNis
Samstag, 19. Januar - mit Take Off
Freitag, 25. Januar - mit Wildbock
Samstag, 26. Januar - mit Hindervier
Freitag, 1. Februar - mit den Oberallgäu Musikanten
Samstag, 2. Februar - mit Alpenstarkstrom

Angebot für Gäste mit Allgäu Walser Premium Card

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 18.12.2018
Ein öffentliches Bade-, Wellness- und Saunaangebot gehört seit über vier Jahrzehnten zur touristischen Vielfalt Oberstdorfs. Bis zur Fertigstellung der neuen Therme gibt es nun alternative Angebote:

Gäste mit der Allgäu Walser Premium Card erhalten für die
Übergangszeit Ermäßigungen in den benachbarten Erlebnisbädern
Wonnemar (Sonthofen) und Aquaria (Oberstaufen).

Ermäßigung auf Eintrittspreise
Der Tourismus ist für Oberstdorf von großer Bedeutung. Aus diesem Grund sorgen die Kurbetriebe dafür, dass sich unsere Gäste in der Gemeinde rundum wohl fühlen. Die Schließung der Therme stellt sich hier als Herausforderung dar. Denn für die Übergangszeit bis zur Eröffnung der neuen Therme gibt es innerhalb von Oberstdorf kein adäquates,
öffentliches Ersatzangebot. Deshalb wurde nach Lösungen gesucht, um auch hier den Tourismus weiter zu fördern. Gesucht, gefunden!

Allen Übernachtungsgästen macht Tourismus Oberstdorf nun ein attraktives Angebot. Denn bei Vorlage einer Allgäu Walser Premium Card erhalten Oberstdorfer Gäste eine Ermäßigung von 2,50 Euro in den Erlebnisbädern Wonnemar in Sonthofen sowie Aquaria in Oberstaufen.

Dieses Angebot gilt für alle Jahrgangsstufen und bezieht sich auf alle Eintrittsmodelle. Für die Kosten der Ermäßigungen kommen die Kurbetriebe Oberstdorf auf.

Das Angebot ist gültig bis zur Fertigstellung des Thermenneubaus in Oberstdorf. Dann können wir unseren Gästen wieder ein eigenes Bade-, Wellness- und Saunaangebot unterbreiten.

Tourismus Oberstdorf unterstützt Sportler

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 18.12.2018
Oberstdorf ist als Wintersportort weithin bekannt und bringt erfolgreiche Athleten hervor. Tourismus Oberstdorf unterstützt in der kommenden Wintersaison Katharina Althaus (Skisprung), Vinzenz Geiger (Nord. Kombination) und Karl Geiger (Skisprung).

Bei allen drei Sportlern wird das Oberstdorf-Logo auf dem Sprungski zu sehen sein.
Mit einem solchen Engagement profitiert der Ort in den Bereichen Bekanntheit und Imagetransfer. Die Athletinnen und Athleten untermauern das Renommee des Wintersportortes Oberstdorf und werden als sympathische, erfolgreiche Botschafter wahrgenommen.
Die Kurbetriebe Oberstdorf sind davon überzeugt, dass mit der Unterstützung dieser Oberstdorfer Sportler das Image des Ortes positiv mit dem Thema Wintersport verknüpft ist und die Marke Oberstdorf dadurch ihre Bekanntheit weiter steigern kann.

Tourismus Oberstdorf wünscht Katharina, Karl und Vinzenz eine erfolgreiche Wintersaison!

Winterzeit - Schneeräumzeit

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 13.12.2018
Der Winter steht vor der Türe und damit auch wieder die wenig erfreuliche Pflicht rund um das eigene Grundstück zu räumen und zu streuen. Leider sorgt das Thema Schneeräumung in jedem Winter auch für Ärger, bei Gästen und Einheimischen.

Ob der risikoreiche Schulweg oder der mühsame Gang ins Dorf – schlecht, oder gar nicht geräumte Gehbahnen sind nicht nur für die Fußgänger beschwerlich und gefährlich, es kommen, z. B. bei einem Sturz, auch Schadenersatzforderungen auf denjenigen zu, der seiner Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Die Vernachlässigung der Räumpflicht stellt außerdem eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Und wenn es einmal kräftig schneit, stellt sich auch wieder die Frage: Wohin mit der weißen Pracht? Bitte beachten Sie: Schnee von Privatgrundstücken darf nicht auf öffentliche Straßen, Wege, Plätze oder Anlagen geschaufelt oder gefräst werden. Missachtungen können ebenfalls ein Bußgeld zur Folge haben und der Verursacher hat zusätzlich die Kosten für die Abfuhr des Schnees zu tragen. Ihre Räum- und Streupflicht sollten Sie daher schon aus eigenem Interesse gewissenhaft erfüllen.

Winterdienstpflichten der Haus- und Grundstückseigentümer:
- Räumen und Streuen von Gehsteigen, die an die Grundstücke grenzen
- Räumen und Streuen eines ein Meter breiten Streifens am Straßenrand, sofern kein Gehweg vorhanden ist
- an Werktagen von 7 Uhr bis 20 Uhr
- an Sonn- und Feiertagen von 8 Uhr bis 20 Uhr
- der geräumte Schnee ist so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird
- bei Tau- und Regenwetter sind Abflussrinnen, Hydranten, Straßeneinlaufschächte und Löschwasserentnahmestellen frei zu halten

Bayerischer Denkmal-Atlas

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 13.12.2018
Im überarbeiteten Bayerischen Denkmal-Atlas sind die Bau- und Bodendenkmäler des Marktes Oberstdorf dargestellt. Über den Link www.blfd.bayern.de oder www.denkmal.bayern.de kann diese Liste eingesehen werden.

Große Freude am Eissportzentrum Oberstdorf

Logo Eissportzentrum Eissportzentrum Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 13.12.2018
Die Deutsche Eislauf-Union teilte mit, dass das Oberstdorfer Eissportzentrum wieder mit dem Prädikat Bundesstützpunkt für Eiskunstlauf ausgezeichnet wurde. Die Anerkennung gilt für weitere vier Jahre, vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2022.

Das Prädikat ist für eine jährliche Trainingsstättenförderung und eine Beteiligung von Bund und Land bei investiven Maßnahmen bis zu 80 Prozent wichtig. Aufgrund der Spitzensportreform im Deutschen Hochleistungssport war es bis zuletzt nicht sicher, ob die Eislauf Union alle Stützpunkte erhalten konnte, denn die Reform sieht eine Reduzierung der Bundesstützpunkt in alle olympischen Wintersportarten vor.
Die Prädikate am Eissportzentrum haben eine lange Tradition mit Höhen und Tiefen.
Mit dem Neubau in den Jahren 1978 bis 1981 wurde das Eissportzentrum Bundesleistungszentrum für Eiskunstlauf. Damit waren eine jährliche Beteiligung von Bund und Land am Betriebskostendefizit von insgesamt 70 Prozent und ebenso an Bau- und Bauunterhalt gesichert. In dieser Zeit trainierten viele bekannte deutsche Eiskunstläufer, wie Nobert Schramm, Rudi Cerne oder Daniel Weiß am Zentrum in Oberstdorf.
Im Jahr 2001 wurden bundesweit die Bundesleistungszentren nach und nach abgeschafft. Das Eissportzentrum war ab 1. Januar 2002 dann nur noch Bundesstützpunkt für Eiskunstlauf. Dies hatte Auswirkung auf den jährlichen Bundes- und Landeszuschuss, der in reduzierter Form als pauschale Trainingsstättenförderung ausbezahlt wurde.
Den Tiefpunkt erreichte man 2006 mit der Aberkennung des Prädikats. Fehlende sportliche Erfolge, zu wenig Kaderläufer, ablehnend eingestellte Sportfunktionäre und eine teilweise fehlende lokale Unterstützung waren die Gründe. Die für Oberstdorf wichtige Trainingsstättenförderung sollte innerhalb von vier Jahren auf Null abgeschmolzen werden. In den folgenden Jahren kämpften die Marktverwaltung und den Sportstätten zusammen mit vielen Beteiligten dafür, das Prädikat wiederzuerlangen. Auch das Präsidium der Deutschen Eislauf Union setze sich wieder für das für den deutschen und internationalen Eissport so wichtige Traininigszentrum ein. Dieser Einsatz sowie gute Konzepte schafften das nahezu Unmögliche: der Bund verlieh das Prädikat Bundestützpunkt ab 1. Januar 2011 erneut an Oberstdorf. 2014 wurde das Prädikat bis 2018 verlängert.
Nur so war es möglich, dass die Wahl Oberstdorfer Aljona Savchenko und Bruno Massot mit ihrer Traumkür in Korea die Goldmedaille bei den olympischen Spielen erreichten und damit den größten Erfolg des Deutschen Eiskunstlaufs sowie das Eissportzentrum einfahren konnten.

Teilnahme an der Handy-Sammel-Aktion Bayern

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 13.12.2018
Ab sofort werden gebrauchte Handys, Smartphones, Tablets und Zubehör wie Kabel, Ladegeräte, Kopfhörer gesammelt. Sammelboxen stehen im Weltladen, Oststraße 24, und in der Gemeindeverwaltung im Oberstdorf Haus, 1. OG

Warum? Pro Sekunde werden weltweit 36 Handys hergestellt. Zum Vergleich: pro Sekunde werden weltweit vier Babys geboren. Für die Herstellung von Handys werden wertvolle Rohstoffe verwendet. In einem Gerät befinden sich über 30 verschiedene Metalle, darunter auch Gold. Diese Metalle werden in Minen verschiedenster Ländern, z. B. in Chile, Bolivien und dem Kongo gewonnen. Dafür müssen viele Menschen unter harten Bedingungen arbeiten und werden oft ausgebeutet, die Umwelt zerstört. Die meisten Handys werden in China hergestellt. In Deutschland gibt es zurzeit rund 57 Millionen Smartphone-Benutzer und es werden immer mehr. Die Geräte werden in der Regel nicht länger als 18 Monate genutzt. Mittlerweile sind schon über 100 Millionen Handys und Smartphones ausgemustert. Das ergibt rund 5.000 Tonnen Elektroschrott im Jahr. Doch diese Handys sind viel zu wertvoll, um sie einfach in den Müll zu werfen.
Die Handyaktion Bayern wird vom Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom organisiert. Für jedes gespendete Handy oder Smartphone werden 70 Cent an Bildungsprojekte in verschiedenen Ländern gespendet. Die gesammelten Geräte werden repariert oder recycelt.

Mehr Informationen unter www.handyaktion-bayern.de

Auch der Markt Oberstdorf sammelt in Zusammenarbeit mit dem Oberstdorfer Weltladen mit. In der Hauptverwaltung im Oberstdorf Haus (1. OG) und im Weltladen können Handys, Smartphones und alle Zubehörteile abgegeben werden. Dafür stehen spezielle Boxen zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:
• Keine losen Akkus in die Boxen stecken
• Entfernen Sie die Speicherkarte aus Ihrem Gerät bevor Sie es in die
Boxen werfen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung dieser Aktion zum Wohle vieler Menschen und unserer Umwelt.

Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung, Prinzregenten-Platz 1
Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr.

Die Öffnungszeiten des Oberstdorfer Weltladens, Oststraße 24:
Bis 14. Dezember: Mo bis Fr 10:30 bis 17 Uhr; Samstag geschlossen
Ab 17. Dezember: Mo bis Fr 10 Uhr bis 18 Uhr; Samstag 10 bis 13 Uhr

Neue Busfahrpläne und Anpassung der Verkaufspreise

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 10.12.2018
Auf vielen Buslinien des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im südlichen Oberallgäu finden am Samstag, 15. Dezember, Fahrplanänderungen statt.

Das Fahrtenangebot ist dann auf die touristische Wintersaison abgestimmt. Ebenfalls erhältlich sind wieder die kleinen ortsbezogenen Faltfahrpläne.

Neben den allgemeinen Tariferhöhungen (Einzelfahrkarten, Monatskarten etc.) bei den Bussen und Bahnen werden dieses Jahr auch die Verkaufspreise für die Angebote Tages- und Urlaubskarten erhöht.

Die neuen Preise sind:
Tageskarte Nördl. Lkr (incl. Kempten) bzw. Südl. Lkr 11 €,
Tageskarte Gesamt Lkr 15 € (alleinreisende Kinder 9,50 € und 13 €).
Urlaubskarten 4-Tage 17 €, 7-Tage 23 €, 14-Tage 36 €

Detaillierte Informationen, das neue Fahrplanheft, die Ortsfahrpläne sowie Flyer bzgl. der Tarifangebote sind bei den Busunternehmen und den Verkehrsämtern im südlichen Oberallgäu erhältlich.
Die Fahrpläne und weitere ÖPNV-Informationen, auch zu den genauen Fahrplanänderungen, können auf den Internetseiten des Landkreises Oberallgäu www.oberallgaeu.org/oepnv und unter www.mona-allgaeu.de/fahrplaene/suedliches-oberallgaeu eingesehen und heruntergeladen werden.

Seniorenpolitisches Gesamtkonzept

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 10.12.2018
Stehen im Landkreis ausreichend ambulante, teilstationäre und vollstationäre Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren zur Verfügung? Wie sieht es bei wie Wohnen, Soziales, Information und Kooperation aus oder bei Themen wie Altersarmut/soziale Sicherheit im Alter, Mobilität, Barrierefreiheit und Verkehr?

Diese und andere Fragen sollen im Seniorenpolitischen Gesamtkonzept für den Landkreis Oberallgäu aufgearbeitet werden, das vom Ausschuss für Soziales, Familie, Gesundheit und Integration in seiner letzten Sitzung auf den Weg gebracht wurde und 2018/19 erstellt werden soll. Zuletzt war ein solches Konzept im Jahr 2013 verabschiedet worden. Bestehende Angebote und Rahmenbedingungen haben sich seitdem verändert, insbesondere durch das Pflegestärkungsgesetz und die demografische Entwicklung. Daher wurde nun der Beschluss gefasst, das Seniorenpolitische Gesamtkonzept komplett neu aufzulegen. Die Ergebnisse des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes sollen nicht nur auf Landkreisebene aufgezeigt werden, sondern auch auf der Ebene der Gemeinden. Ziel dabei ist ein Konzept, das für den Landkreis und die Gemeinden konkrete und realisierbare Empfehlungen für die kommenden Jahre aufzeigt.

Erster Schritt für das neue Konzept ist eine Bevölkerungs- und Bestandsanalyse. Daneben haben die Gemeinden bereits entsprechende Fragebogen erhalten. Anfang 2019 folgt eine stichprobenartige Befragung von Seniorinnen und Senioren aus dem gesamten Landkreis.

Auf Grundlage der Ergebnisse dieser ersten Arbeitsschritte wird dann im weiteren Verlauf in Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen, Expertinnen und Experten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern darüber diskutiert und Maßnahmen entwickelt.

Hintergrund
Alle Landkreise Bayerns sind gesetzlich verpflichtet, ein Seniorenpolitisches Gesamtkonzept zu entwickeln. Mit einem solchen Seniorenpolitische Gesamtkonzept (SPGK) wird der aktuelle Bestand an Einrichtungen und Unterstützungsangeboten für ältere Menschen mit dem bestehende und zukünftigen Bedarf abgeglichen und Maßnahmen entwickelt, wie die Situation verbessert werden kann.

Aktuelle Informationen
Um dahingehend aktuelle und weitere Informationen zu erfahren, können Sie sich über die Homepage www.oberallgaeu.org/seniorenamt, Unterpunkt Seniorenpolitisches Gesamtkonzept auf dem Laufenden halten.

Ist euer Verband/Verein fit beim Datenschutz?

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 10.12.2018
Zu einem Vortrag über die neue Datenschutz-Grundverordnung laden Kreisjugendring Oberallgäu und Hanns Seidel Stiftung alle Vereine, Verbände und Interessierte am 12. Dezember, 19 Uhr in das Landratsamt Oberallgäu, großer Sitzungssaal ein.

Was ist bei personenbezogenen Daten zu beachten? Wann ist ein Datenschutzbeauftragter notwendig? Worauf müssen Vorstände achten? Diese und viele andere Fragen wird der Referent Jürgen Funke beantworten.
Mehr Infos und Anmeldung unter www.kjr-oberallgaeu.de.

Demenzbegleiter in Kempten und im Oberallgäu

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 10.12.2018
Die Betreuung von Menschen mit der Diagnose Demenz ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Wissen über die Krankheit und über den Umgang mit Betroffenen ist hier hilfreich.

In Kempten und im Oberallgäu gibt es bisher fünf Kontaktstellen der Demenzhilfe. Diese bieten neben ihren Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Landkreis Oberallgäu und in der Stadt Kempten Schulungen zum Demenzbegleiter an. Der Kurs richtet sich insbesondere an pflegende Angehörige und Ehrenamtliche. Die Termine der Schulungsorten Kempten, Immenstadt, Sonthofen, Oberstdorf, Fischen und Bad Hindelang sind dem eigens gestalteten Flyer zu entnehmen.
In 40 Unterrichtseinheiten erlernen die Schulungsteilnehmerinnen und teilnehmer neben den Grundlagen hilfreiche Kommunikations und Betreuungsmöglichkeiten. Zum Abschluss der Schulung wird ein Zertifikat überreicht, welches vom ZBFS (Zentrum Bayern Familie und Soziales) anerkannt ist.
Der Schulungsflyer ist erhältlich bei den Kontaktstellen, in den Rathäusern oder im Seniorenamt des Landratsamtes Oberallgäu sowie über www.oberallgaeu.org, Stichwort "Demenzbegleiter". Für Fragen zum Thema Demenz steht im Landratsamt Oberallgäu Frau Petra Christiansen-Lammel zur Verfügung. Ihre Sprechzeiten im Landratsamt in Sonthofen sind jeweils freitags von 8 – 12 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 08321/612-153.

Erweiterung beim Kindergarten St. Michael geplant

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 29.11.2018
Der Kindergarten St. Michael in Schöllang soll ebenfalls erweitert werden.

Mit dem Anbau an das Gebäude soll der Turnraum im Untergeschoss vergrößert werden und ein Lagerraum entstehen. Im Erdgeschoss sind neben dem neuen Gruppenraum eine zweite Garderobe und ein Büro für die Kindergartenleitung angedacht. Die Sanitärräume müssen ebenfalls erweitert werden. Ein größerer Personalraum und ein Besprechungszimmer sind im Obergeschoss geplant.

Generalsanierung Grundschule Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 29.11.2018
Der Marktgemeinderat hat in seiner Sitzung am 25. Oktober die Architektenleistungen für die Generalsanierung der Grundschule vergeben. Weitere Planungsaufträge für die Freianlagen und Technik folgen.

In den nächsten Monaten wird mit den Nutzern das Raumkonzept erarbeitet. Das Besondere an der Grundschule in Oberstdorf ist die Integration der Horteinrichtung in das Schulgebäude. Im September 2019 soll der Förderantrag gestellt werden.
Die Bauarbeiten sollen mit den Sommerferien 2020 beginnen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2022 vorgesehen. Um die Bauzeit kurz zu halten, wird im angrenzenden Fuggerpark eine Containerschule errichtet.

Richtfest im Kinderhaus St. Nikolaus

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 29.11.2018
Die Oberstdorfer Kindertageseinrichtung wird derzeit um einen Raum für eine fünfte Gruppe erweitert. Am 24. Oktober konnte Richtfest gefeiert werden.

Mit dem Baubeginn am 1. August startete auch die dreiwöchige Schließzeit. Sie wurde dazu genutzt, den provisorischen Eingang für die Bauphase einzurichten und die Baustelle so vom Bestand abzutrennen, dass sich die Einschränkungen für den Kindergartenbetrieb während der Bauzeit auf ein Minimum reduzieren.

Mit dem Anbau des Gruppenraums wird ein großer Speiseraum mit einer „Mitmachküche“ errichtet. Dort können die Kinder an einer langen Anrichte mit Kochstelle gemeinsam mit den Erziehern kochen und backen. Auch für die Erzieher wird ein neuer Bereich geschaffen. Sie bekommen zum Personalraum mit Arbeitsbereich eine kleine Teeküche und ein separates Erzieher-WC, ein zusätzliches WC für eingeschränkt mobile Menschen (Behinderten-WC) ist ebenfalls fertig.
Am 24. Oktober konnte Richtfest gefeiert werden.

Es ist geplant, dass das Kinderhaus im Januar 2019 fertiggestellt wird. Der neue Gruppenraum kann evtl. schon etwas früher in Betrieb gehen.
Der Anbau kostet rund 1,15 Millionen Euro und wird mit 300.000 Euro gefördert.

Pumptrack

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 29.11.2018
Im kommenden Sommer wird wieder ein Pumptrack hinter dem Oberstdorf Haus aufgebaut. Ab August kann dann wieder fleißig trainiert werden.

Der Pumptrack hinter dem Oberstdorf Haus war von August bis Ende Oktober rege besucht. Viele Kinder und Jugendliche aus Oberstdorf, aber auch Gäste, nutzten das Angebot und hatten mit Mountainbikes, Laufrädern und Rollern viel Spaß.

Winterdienst

Winterdienst in Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.11.2018
Die Schneezeichen sind gesetzt, die Salzdepots gefüllt und die Fahrzeuge mit Räumschildern und Streuautomaten versehen: seit Mitte November steht die Winterdienst-Bereitschaft der Kommunalen Dienste Oberstdorf parat.

Bis Ende des Winters ist die KDO wieder in der Pflicht, 230 km Straßen und 140 km Wanderwege zu räumen und zu streuen. Dafür stellt der Markt Oberstdorf jährlich ein Budget von 875.000 Euro bereit. Dazu kommen etwa 100.000 Euro für die benötigten Streumittel.

Die Einsatzleiter der KDO führen je nach Wetterlage tägliche Kontrollfahrten ab circa 2.30 Uhr in der Früh durch, um einen differenzierten Winterdienst zu organisieren. Dies bedeutet, dass täglich die Einsätze nach Bedarf koordiniert werden, was die Kosten senkt. Mit einer sogenannten Cloudphone Lösung werden dann die Fahrer mit einem Mausklick telefonisch durch eine individuelle Sprachansage alarmiert. Pro Räumeinsatz sind rund 40 Fahrzeuge im Einsatz. Alle Strecken und Standorte der Räumfahrzeuge sind digital in einem Geo-Informationssystem erfasst. So können unter anderem die Prioritäten und verwendeten Streumittel festgelegt werden. Die Streuer werden zu Beginn jeder Saison überprüft und kalibriert, um die Streumittel genau den Straßenverhältnissen angemessen und dadurch möglichst umweltfreundlich auszubringen.

Auf den Wanderwegen wird in der Regel Splitt gestreut, auf den Straßen ist Salz das Mittel der Wahl. Salz ist sowohl in Sachen Verkehrssicherheit als auch in der ökologischen Bilanz dem Splitt überlegen, so das Ergebnis einer Untersuchung des Öko-Instituts Freiburg.

Die Verkehrssicherungspflicht umfasst den Zeitraum von 7 bis 20 Uhr und betrifft auch die private Räumpflicht der Gehwege bzw. den Streifen entlang der Straßen, an denen kein Gehweg vorhanden ist. Bitte denken Sie an Ihre Mitbürger, insbesondere an die Kinder auf dem Schulweg und an die Senioren und Gehbehinderten: räumen Sie den Gehsteig so, dass niemand zu Schaden kommt.

Winterdienstpflichten der Haus- und Grundstückseigentümer:
- Räumen und Streuen von Gehsteigen, die an die Grundstücke grenzen
- Räumen und Streuen eines ein Meter breiten Streifens am Straßenrand, sofern kein Gehweg vorhanden ist
- an Werktagen von 7 Uhr bis 20 Uhr
- an Sonn- und Feiertagen von 8 Uhr bis 20 Uhr
- der geräumte Schnee ist so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird
bei Tau und Regenwetter sind Abflussrinnen, Hydranten, Straßeneinlaufschächte und Löschwasserentnahmestellen frei zu halten

Bürgerkarte 2019

Bürgerkarte Oberstdorf-Kleinwalsertal 2019

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 26.11.2018
Ab 27. November gibt es die Bürgerkarte sowie das Kaufpaket 2019. Das attraktive Kaufpaket beinhaltet die gleichen Nutzungsmöglichkeiten wie bisher.

Die Bürgerkarte und das Kaufpaket 2019 sind im Einwohnermeldeamt am Bahnhofplatz 3 in Oberstdorf erhältlich. Das für die Karte benötigte Foto wird von den Mitarbeitern im Einwohnermeldeamt gefertigt. Beachten Sie bitte: Die Bezahlung des Kaufpaketes ist ausschließlich per EC-Karte oder Abbuchung möglich.
Die einmalige Ausstellungsgebühr der Bürgerkarte beträgt 5 Euro.

Das Kaufpaket 2019 kostet für:
• Kinder (Jg. 2004-2013) 67,00 Euro
• Schüler, Studenten, Azubis,
Behinderte mit Merkzeichen aG und Bl, 140,50 Euro
• Senioren (Jg. 1959 und älter) 140,50 Euro
• Erwachsene (Jg. 1959-2002) 199,50 Euro

Die Bürgerkarte 2019 mit Kaufpaket beinhaltet die freie Nutzung von:
• Ortsbus Oberstdorf
• Walserbus (alle Linien)*
• Buslinie Oberstdorf-Tiefenbach, Oberstdorf-Schöllang, Oberstdorf-Birgsau * *ausgenommen Benutzung zur Schülerbeförderung
• Bergbahnen Sommer 2019 (während der Betriebszeiten): Fellhorn, Nebelhorn, Söllereck, Kanzelwand, Walmendingerhorn, Ifen, Zaferna, Heuberg,
• Naturbad Freibergsee
• Moorbad Oberstdorf
• Moorbad Reichenbach
• Freischwimmbad Riezlern
• Heimatmuseum Oberstdorf
• Walser Museum Riezlern
• Breitachklamm

Die Bürgerkarte bietet ohne Kaufpaket bereits viele Vorteile und Vergünstigungen. Beispielsweise gilt sie als Gildepass beim Kurfilmtheater Oberstdorf und im LOFT Oberstdorf und gewährt Ermäßigungen in der Audi Arena und der Skiflugschanze.

Stellenangebot: Tourismusdirektor (m/w/d)

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 26.11.2018
Mit jährlich über 2,6 Millionen Übernachtungen und über 450.000 Gästen gehört Oberstdorf zu den führenden Urlaubsregionen der Alpen. Für die Sicherung der langfristigen, touristischen Entwicklung suchen wir für den Eigenbetrieb „Kurbetriebe Oberstdorf“ eine engagierte Führungspersönlichkeit als Tourismusdirektor (m/w/d)

Das sind Ihre Hauptaufgaben:
Führung des Unternehmens „Tourismus Oberstdorf“
Verantwortung für die nachhaltige Tourismusentwicklung
Fortentwicklung der strategischen Ausrichtung von Tourismus Oberstdorf
Budgetverantwortung für die Tourismusbetriebe

Was wir von Ihnen erwarten:
Abgeschlossenes Studium in den Bereichen Betriebswirtschaft, Tourismus oder Marketing
Mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung sowie fundierte Marketing- und Vertriebskenntnisse
Unternehmerische Denkweise und repräsentatives Auftreten mit hoher Kommunikationsfähigkeit
Entwicklung innovativer und zukunftsweisender Strategien
Moderner Führungsstil mit positiver Grundeinstellung zu Mitarbeitern und Geschäftspartnern
Identifikation mit Tradition und Naturbewusstsein der Gemeinde Oberstdorf

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Ihre vollständige Bewerbung richten Sie bitte auf dem Postweg oder per E-Mail an:
Markt Oberstdorf
Herrn 1. Bürgermeister Laurent O. Mies
Prinzregenten-Platz 1
D-87561 Oberstdorf
E-Mail: Hauptverwaltung@markt-oberstdorf.de

Stellenangebot: Kaufmännischer Leiter (m/w/d)

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 26.11.2018
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir für den Eigenbetrieb „Kurbetriebe Oberstdorf“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen engagierten kaufmännischen Leiter (m/w/d)

Das sind Ihre Hauptaufgaben:

• Eigenverantwortliche Bearbeitung sowie selbstständige Bilanzierung
der Eigenbetriebe „Kurbetriebe“ und „Sportstätten“
sowie der „Oberstdorf Tourismus GmbH“
• Führung der Kaufmännischen Abteilung (Vier Mitarbeiter)
• Selbständige Erstellung, Überwachung und Koordination der Monatsund
Jahresabschlüsse mit periodengerechten Abgrenzungen
• Erstellung bzw. Mitwirkung an den Wirtschaftsplänen
• Verantwortung für die Kreditoren-, Debitoren- und Anlagenbuchhaltung
• Sicherstellung der Einhaltung aller steuerlichen und rechtlichen Belange
• Erstellung der Steuermeldungen sowie von Statistiken
• Vorbereitung, Begleitung und Bewertung der Inventuren
• Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern
• Präsentation von Monats- und Jahresabschlüssen in Gremien

Ihr Profil:
• gute Kenntnisse in MS-Office
und Anwenderkenntnisse in Agenda (oder Datev)
• gute kommunikative und soziale Kompetenz
• Teamfähigkeit, Ergebnisorientierung und analytisches Denkvermögen

Wir bieten Ihnen:
• ein anspruchsvolles und interessantes Aufgabengebiet
• Teilnahme an internen und externen Fortbildungen
• arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung

Die Vergütung erfolgt je nach Qualifikation und Berufserfahrung im
Rahmen des TVöD.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden sie bitte bis 14. Dezember 2018 an:
Markt Oberstdorf
Personalamt
Prinzregenten-Platz 1
87561 Oberstdorf

oder per E-Mail an personalamt@markt-oberstdorf.de

Wintersperrung Wanderwege

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 23.11.2018
Ab dem 21. November gilt für diverse Wanderwege die Wintersperre und auch wegen der Sturmschäden bleiben Wanderwege gesperrt (siehe Aufstellung)

Wegen der Sturmschäden weiterhin gesperrt:
1. Wanderweg Richtung Moorbad und Jägerstand
2. Bergkristall (Waldesruh - Bergkristall)

Wintersperre:
1. Rauteweg in Tiefenbach
2. Alber Gschwender Weg
3. Wanderweg Hölltobel, Trettachtal
4. Allmoos – Kornau Wanne
5. Anstieg Freibergsee – Hochleite
6. Anstieg oberer Renksteg (hoher Stieg)
7. Aufstieg Jägerstandweg – Rundweg Moorweiher (Blockhütte)
8. Eybachtobel (Schöllang)
9. Faltenbachtobel,
10 Fußweg Gottenried – Spielmannsau
11.Gaisalptobel
12. Graf-Voikffy-Weg, Hölltobel

Das Projekt „Neue Therme Oberstdorf“ ist gestartet

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 22.11.2018
Die bisherige Therme in Oberstdorf stellte im August 2018 den Betrieb ein. Der Bau einer neuen, harmonisch ins Gemeindebild integrierten Therme ist beschlossen. Der Sauna- und Wellnessbereich wird einen uneingeschränkten Blick in die Oberstdorfer Bergwelt bieten. Im nächsten Schritt folgt die Auslobung des Architektenwettbewerbs. Spatenstich ist im Jahr 2021.

Nach 46 Betriebsjahren wurde die Oberstdorf Therme im August 2018 geschlossen. Ursächlich waren Verschleißerscheinungen und bauliche Mängel, deren Behebung eine hohe Investition erfordert hätte. Auch der laufende Betrieb war nur unter enormem finanziellem Aufwand möglich (siehe hierzu Pressemitteilung vom 18.05.2018). Die Einrichtung war bei Gästen und Einheimischen von Oberstdorf gleichermaßen beliebt. Da jedoch laut Gutachten eine ganzheitliche Sanierung unwirtschaftlich wäre, wurde zeitnah beschlossen, eine neue Therme zu bauen.
In mehreren Sitzungen besprachen Bürgermeister, Gemeinderat und die Kurbetriebe Oberstdorf (der Bauherr) relevante Eckpunkte, um das Projekt anzustoßen. Alle Beteiligten sind sich einig, dass die neue Therme wesentliche Eigenschaften erfüllen muss, damit sie den Ansprüchen von Gemeinde und Bevölkerung genügt. Diese Bedürfnisse und die Anforderungen an ein neues Bade-, Wellness- und Saunaangebot wurden in einer begleitenden Befragung von Einheimischen und Gästen der Marktgemeinde ermittelt.

Multifunktional, hochwertig und in das Gemeindebild integriert
„Die neue Therme in Oberstdorf wird eine zusätzliche Attraktion für Einheimische und Besucher“, ist sich Laurent Mies, 1. Bürgermeister der Marktgemeinde sicher. Geplant ist eine hochwertige Einrichtung im Herzen von Oberstdorf, die sich harmonisch ins Gemeindebild integriert. Dabei soll sich der Neubau flächenmäßig an der alten Therme orientieren.
Die neue Therme wird über ein multifunktionales Schwimmbecken mit mehreren Bahnen sowie über ein höhenverstellbares Kurs- und Lehrschwimmbecken mit Hubboden verfügen. Somit kann der Schwimmbereich auch von Schulen und Vereinen ideal genutzt werden. Außerdem wird es einen größeren Kinder- und Familienbereich geben. Und selbstverständlich wird eine gastronomische Einrichtung mit regionalem Angebot vorhanden sein.
Den Schwerpunkt bildet das zukünftige Sauna- und Wellnessangebot. Im dafür vorgesehenen Bereich sollen mehrere Heilluftsaunen und ein Dampfbad entstehen. Außerdem wird ein Saunagarten mit uneingeschränktem Panoramablick in die Oberallgäuer Bergwelt integriert. Hier finden sich dann eine Panorama-Aufguss-Sauna, eine Feuersauna und ein Sole-Panorama-Becken.
Die neue Therme wird aufgrund ihrer zentralen Lage für Gäste und Einheimische gut zu Fuß erreichbar sein. Die geplante Tiefgarage und eine optimale Anbindung an den Nahverkehr (inklusive Ortsbuslinie) dienen der Lärmvermeidung und sorgen zusätzlich für eine Entlastung der unmittelbaren Nachbarschaft.

Gemeinderat und Kurbetriebe Oberstdorf legen nächste Schritte fest
„Um die zentralen Anforderungen an das Projekt zu konkretisieren, benötigen wir nun die notwendige fachliche Unterstützung,“ sagt Projektkoordinator Max Feldengut von den Kurbetrieben Oberstdorf. „Deshalb haben wir in der letzten Gemeinderatssitzung den Auslobungstext für den Architektenwettbewerb beschlossen.“ Hierfür wurden von den Mitgliedern unter anderem die Mindestanforderungen festgelegt und das Preisgericht bestimmt. Es besteht aus sechs Fachpreisrichtern (Architekten) sowie fünf Sachpreisrichtern (örtliche Vertreter aus Politik und Verwaltung). Ihre Aufgabe wird darin bestehen, eine anspruchsvolle architektonische Lösung auszuwählen, die gleichzeitig den Bedürfnissen des Marktes und des Bauherrn entspricht.
Die Auslobung des Architektenwettbewerbs bildet den ersten von zahlreichen Schritten, die das Projekt-Team „Neue Therme Oberstdorf“ nach und nach anstoßen wird. Gemeinsam wurde ein Zeitplan festgelegt, der die nächsten Phasen konkretisiert. Demnach findet der Wettbewerb von Dezember 2018 bis September 2019 statt. Bereits im Juli 2019 werden die Entwurfsmodelle vorliegen. Ein wichtiger Bestandteil ist dann die Entwurfsplanung des Wettbewerbssiegers, die im März 2020 feststehen wird. Parallel dazu wird bereits im Frühjahr 2019 das alte Bestandsgebäude auf der Fläche abgerissen. Baubeginn für die neue Therme wird unter Einhaltung aller vergaberechtlichen Bedingungen und gesetzlicher Fristen sowie teilweise EU-weiter Ausschreibungsverfahren im Frühjahr 2021 sein.

Weitere Informationen zur neuen Therme Oberstdorf sowie den Zeitplan und aktuelle Informationen finden Sie auf der Website www.neue-therme-oberstdorf.de.

Pächter für Tennisplatz in der Fuggerstraße gesucht

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.11.2018
Die Kurbetriebe Oberstdorf suchen zum Beginn der kommenden Tennissaison einen neuen Pächter für den Tennisplatz in der Fuggerstraße.

Der Platz selbst liegt sehr zentral in der Ortsmitte und hat genügend Parkplätze. Bei dem Objekt handelt es sich um fünf Outdoor-Tennisplätze mit Sandboden. Im Gebäude selbst sind getrennte Umkleideräume für Damen und Herren sowie getrennte Duschen und Schließfächer untergebracht. Im Sommer spendet eine Markise auf der Terrasse Schatten.
Das Objekt wird ganzjährig verpachtet. Die Freiluft-Tennissaison dauert von März bis Oktober.

Interessenten wenden sich bitte an Fatih Sengün, senguen@oberstdorf.de.

Kommunale Energieberatung

Gemeindewerke Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.11.2018
Die Gemeindewerke Oberstdorf bieten weiterhin für alle Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose Energieberatung an.

Der Energieberater Gerhard Schmid informiert zu allen energierelevanten Themen, wie zum Beispiel Neubau, Altbau-Sanierung, Solarenergie, Heizung, Wärmedämmung, effizienter Stromeinsatz, Stromsparpotentiale, Förderungen, etc.

Die Beratungen finden jeden zweiten Mittwoch im Monat statt, in der Zeit zwischen 17 und 18.30 Uhr.

Termine erhalten Sie bei Ulrike Metternich, Gemeindewerke Oberstdorf, Telefon 911-131.

Vorbereitung zu den allgemeinen Kommunalwahlen 2020 können anlaufen

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 15.11.2018
Im März 2020 finden die nächsten allgemeinen Kommunalwahlen statt; die bayerische Staatsregierung wird den Wahltag spätestens sechs Monate vor der Wahl festsetzen.

Aufstellungsversammlungen für die sich bewerbenden Personen für alle vier Wahlen (Landrats-, Kreistags-, Bürgermeister- und Gemeinderatswahl) können bereits ab dem 01. Dezember 2018 durchgeführt werden.

Für Fragen rund um das Thema Aufstellungsversammlung steht im Landratsamt Oberallgäu das Team Wahlen unter der E-Mail-Adresse: wahlen@lra-oa.bayern.de gerne zur Verfügung. Fehler in der Aufstellungsversammlung führen in aller Regel zur Nichtzulassung des Wahlvorschlags, da sie nicht mehr geheilt werden können. Nur durch eine erneute Aufstellungsversammlung kann dann noch ein gültiger Wahlvorschlag eingereicht werden.

Unterlagen wie zum Beispiel Formulare für die Aufstellungsversammlung und die Wahlvorschläge erhalten Sie zu einem späteren Zeitpunkt für die Gemeindewahlen bei den jeweiligen Gemeinden und für die Landkreiswahlen beim Kreiswahlleiter im Landratsamt Oberallgäu.

Streuwiesen – ein Beitrag zur Biodiversität

Landschaftspflegeverband Oberallgäu-Kempten e. V.
via Markt Oberstdorf
am 13.11.2018
In den kommenden Wochen pflegt der Landschaftspflegeverband zusammen mit Oberstdorfer Landwirten bei Kornau brachgefallene Streuwiesen. Damit werden seltene Arten und das einmalige Landschaftsbild erhalten.

„So a nixige Wies!“ denkt sich manch einer, wenn er vor einer Moorwiese steht. Schwer zu mähen sind die Wiesen mit dem quietschfeuchten, moosigen Untergrund und all den Grasbulten. Ein nahrhaftes Futter werfen sie auch nicht ab, aber gute Streue. Das Mahdgut dient als saugfähiges Einstreu, kann aber auch als ballaststoff- und mineralstoffreiches Jungvieh-Futter eingesetzt werden.

Streuwiesen beherbergen eine Fülle an Arten, die auf die feucht-kühlen, aber lichten Bedingungen angewiesen sind. Neuerdings ist das Insektensterben in aller Munde, aber in Oberstdorf gibt es sie noch: Arktische Smaragdlibelle, Randring-Perlmuttfalter, Moor-Wiesenvögelchen. Moosbeeren glänzen auf den Moospolstern und laden zum Essen ein.
Im Herbst färben sich die Moor- und Streuwiesenlandschaften im Allgäu malerisch orange-rot wegen des welkenden Pfeifengrases.

Zahlreiche Landwirte mähen die wertvollen Streuwiesen noch und tragen damit zum Erhalt einer vielfältigen und extrem artenreichen Kulturlandschaft bei. Mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft sind viele Extensivflächen rund um Oberstdorf verbracht, so auch einige Streuwiesen bei Kornau. Streufilz und aufkommende Sträucher und Bäume lassen den lichtbedürftigen und konkurrenzschwachen Offenlandarten (z. B. Orchideen) keine Chance.

Laut dem Masterplan Klimaschutz des Landratsamtes verzeichnet der Landkreis Oberallgäu seit 2004 einen Waldzuwachs von 1.704 ha Fläche. Da produktive Flächen für die Nahrungsmittelherstellung gebraucht werden, sind es meist artenreiche Extensivwiesen, die durch Aufforstung oder natürlichen Sukzession verloren gehen – eine Entwicklung, die zum Verlust zahlreicher Allgäuer Blumenwiesen führt.

Der Landschaftspflegeverband hat in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Markt Oberstdorf, den Grundeigentümern und ortsansässigen Landwirten Streuwiesen südlich von Kornau an der B19 wiederhergestellt. Wo einst dichter Fichtenaufwuchs stand, blühen heute wieder Orchideen und Wollgräser. Die renaturierten Streuwiesen werden künftig von Oberstdorfer Landwirten bewirtschaftet und damit langfristig erhalten.

Die Moore und Streuwiesen im Allgäu haben deutschlandweit eine ganz einzigartige Funktion. Nur hier kommen diese über alle Höhenstufen hinweg vor, was temperatursensiblen Arten in Zeiten des Klimawandels die Möglichkeit gibt, auf höher gelegene Biotopflächen auszuweichen. Damit diese sogenannte „Moortreppe“ funktioniert, werden viele intakte Moorflächen als Trittsteine benötigt. Seit vielen Jahren wertet daher der Landschaftspflegeverband im Landkreis Oberallgäu bedeutsame Flächen auf.
In diesem Spätherbst werden Streuwiesen im Moorgebiet östlich von Kornau mit Hilfe bayerischer Landschaftspflege-Fördermittel aufgewertet. Durch Entbuschung und Pflegemahd können diese Flächen als Lebensraum erhalten und der Blick in die Landschaft geöffnet werden.

Der Landschaftspflegeverband dankt der Gemeinde, allen Grundeigentümern und den umsetzenden Landwirten, die dieses Projekt erst möglich machen.

Weitere Infos zur Landschaftspflege und zu Projekten des Landschaftspflegeverbandes finden Sie unter www.landschaftspflege-allgaeu.de.

Bild: Nach der Landschaftspflege
Foto: Leonie Schäfer

"Zukunftskino“ im Oberallgäu und Kempten

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 08.11.2018
Am 23. November startet in Weitnau mit dem Film „Zeit für Utopien“ die Filmreihe „Zukunftskino - Filme und Gespräche für neue Lösungen“.

Veranstalter sind die Öko-Modellregion Oberallgäu-Kempten sowie das Klimaschutzmanagement des Landkreises Oberallgäu und der Stadt Kempten.

Filme können nicht die Welt verändern, sehr wohl aber unseren Horizont erweitern - das ist das Motto der Filmreihe „Zukunftskino“.

Von November 2018 bis April 2019 werden in fünf Oberallgäuer Kommunen und der Stadt Kempten Filme gezeigt, die Mut machen und Lösungen auf Fragen unserer Zeit aufzeigen. Nachhaltigkeit, Landwirtschaft und Klimaschutz stehen dabei im Fokus.
An jeden Film schließt sich ein Podiumsgespräch an das, passend zum Thema des Films, lokale Initiativen vorstellt und Raum für Gedankenaustausch und Diskussion bietet.

Die Filmvorführungen finden in Weitnau, Altusried, Bad Hindelang, Fischen, Kempten und Durach statt - das Zukunftskino kommt also wohnortnah zu allen Bürgerinnen und Bürgern im Oberallgäu und Kempten, der Eintritt ist kostenfrei!

Weitere Informationen sowie das Programm sind unter www.allgaeu-klimaschutz.de/zukunftskino zu finden. Außerdem liegen in den Rathäusern Programmflyer aus.

Das Programm:

Zeit für Utopien, Dokumentarfilm Ö / 2018, Regie: Kurt Langbein
23.11.2018, 20.00 Uhr, Gasthof Goldener Adler, Weitnau

Die 4. Revolution - Energy Autonomy, Dokumentarfilm D / 2010, Regie: Carl-A. Fechner
07.12.2018, 20.00 Uhr, Theaterkästle, Altusried

More than honey, Dokumentarfilm CH, D, Ö / 2012, Regie: Markus Imhoof
25.01.2019, 20.00 Uhr, Kurhaus, Bad Hindelang

Das System Milch, Dokumentarfilm D, I / 2017, Regie: Andreas Pichler
15.02.2019, 20.00 Uhr, Kurhaus Fiskina, Fischen

Der Bauer und sein Prinz, Dokumentarfilm UK / 2013, Regie: Bertram Verhaag
17.03.2019, 11.00 Uhr, Colosseum, Kempten

Tomorrow, die Welt ist voller Lösungen, Dokumentarfilm F / 2015, Regie: Cyril Dion, Mélanie Laurent
April 2019, 20.00 Uhr, Jugendkulturwerkstatt Durach (der genaue Termin wird unter www.allgaeu-klimaschutz.de/zukunftskino bekannt gegeben.)

Weitere Infos: Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt Oberallgäu: klimaschutz@lra-oa-bayern.de.Tel.: 08321/612-743 / 08321/612-617

Imagefilm_Nov. 2018

1,43 Minuten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.11.2018
Arbeiten beim Markt Oberstdorf – hier bietet nicht nur die Natur Perspektiven

Informationen zur öffentlichen Verwaltung finden Interessierte auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de. Seit Neuestem ist unter der Rubrik Aktuell - Karriere beim Markt Oberstdorf - auch ein Imagefilm eingestellt. Neben den modernen Arbeitsbedingungen und dem lebenswerten Umfeld vermittelt dieser Kurzfilm den Leitgedanken der Gemeinde: Wir sind ein Dorf mit Gemeinsinn und Charakter. Familiär, sportbegeistert, weltoffen & traditionell.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marktes Oberstdorf zeigen den Arbeitsalltag in einer öffentlichen Verwaltung - 1,43 Minuten lang. Schauen Sie gern zu uns herein.

Sollten Sie den Film auf unserer Homepage nicht öffnen können, verwenden Sie bitte folgenden Link:
https://www.youtube.com/watch?v=_EfVCJo-Wv4

Oberstdorf ist weiterhin Fairtrade-Gemeinde

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 30.10.2018
Der Markt Oberstdorf erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Gemeinde.

Vor zwei Jahren erhielt der Markt Oberstdorf von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für das Engagement zum fairen Handel, für das sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Der Marktgemeinderat hielt die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest und im Bürgermeisterbüro und bei den Sitzungen des Marktgemeinderats werden fair gehandelte Getränke eingesetzt. Eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.
Oberstdorf ist eine von über 560 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.
Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de

Sie bieten fair gehandelte Waren in ihrem Geschäft an oder verwenden fair gehandelte Produkte in Ihrem Gastronomiebetrieb oder in Ihrer Organisation?
Dann werden Sie doch Teil der Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf. Bitte sprechen Sie uns an.
Markt Oberstdorf, Christine Uebelhör, Tel. 08322 700-7105, E-Mail: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de

Neue Ladestationen für E-Autos

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 30.10.2018
Sauber und lautlos durchs Allgäu fahren und dabei Natur und Landschaft bewahren – mit strombetriebenen Fahrzeugen, welche mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden – kann genau das wahr gemacht werden.

In Oberstdorf können nun an drei Ladestationen die Akkus wieder aufgeladen werden: in der Nebelhornstraße 53, Prinzregenten-Platz 1 und am Parkplatz in der Sonthofener Straße 19. Pro Ladesäule können maximal zwei E-Autos gleichzeitig laden. Pro Ladepunkt ist eine Ladeleistung von 11 Kilowatt gewährleistet. Bei der Nutzung von einem Ladepunkt stehen dem Fahrzeug 22 kW zur Verfügung. Sind beide Ladepunkte an der Ladesäule belegt, lädt das Fahrzeug mit 11 kW.
Spontanes Laden an den Ladesäulen: Über den AdHoc Zugang kann man den Ladepunkt jederzeit mit einem Smartphone und einer Kreditkarte freischalten.

Preise AdHoc, AC-Ladesäulen:
Startpauschale 1,00 Euro /Ladevorgang
Preis pro kWh 35 ct./kWh
Standzeitgebühr 2 ct/min (1,20 Euro/h)

Große Schritte in Richtung neue Oberstdorf Therme

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 30.10.2018
Im Jahr 2005 hat der damalige Marktgemeinderat Oberstdorfs beschlossen, die Bausubstanz, die Technikkomponenten und die Elektrik der Oberstdorf Therme aus dem Jahr 1971 in Form mehrerer Gutachten überprüfen zu lassen.

Die durch die Gutachten festgestellten und notwendigen Maßnahmen konnten in den Folgejahren abgearbeitet werden und trugen so zum Erhalt der Therme bei. Im Jahr 2012 wurde im Rahmen einer Neuwertermittlung ein Standsicherheitsgutachten für eine Brandschutzversicherung durchgeführt und ein erneuter Sanierungsbedarf ermittelt, welcher zu weiteren Instandsetzungsmaßnahmen geführt hat.
2015 hat der Marktgemeinderat beschlossen, dass die Oberstdorf Therme weiterhin im Besitz des Marktes Oberstdorfs bleibt und am bestehenden Standort weiter betrieben werden soll. Dies wurde zudem durch ein damals initiiertes Bürgerbegehren gefordert.
Ebenso wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, welche die notwendigen Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen aufzeigen und gleichzeitig Ideen für Erweiterungen liefern sollte, um die Marktfähigkeit der Therme zu erhalten. Hier wurde durch das Ingenieurbüro eine Summe von mindestens 19 Millionen Euro ermittelt, welche notwendig gewesen wäre, den Altbestand der Therme zu sanieren. Dieses Ergebnis war der Startschuss für die Diskussion zum Neubau einer Therme und eine seitdem methodisch strukturierte Herangehensweise durch die Gremien und die Verwaltung.
Zunächst wurden die Bedürfnisse unserer Gäste und Einheimischen für eine neue Oberstdorf Therme im Rahmen einer Befragung ermittelt. Ebenso wurden eine Potential- und Konkurrenzanalyse und eine standörtliche Machbarkeitsanalyse und Angebotsentwicklung erstellt. Das Ergebnis mündete in einen Masterplan, der vom Marktgemeinderat in seiner 2. Fassung am 09.05.2018 als Basis für alle weitergehenden Planungen beschlossen wurde.
Parallel dazu wurde ein europaweites Interessensbekundungsverfahren durchgeführt. Bei diesem Verfahren möchte der Fördergeber erfahren, ob am Privatmarkt möglicherweise Interesse besteht, ein multifunktionales Bade-, Wellness- und Saunaangebot zu den Bedingungen von Oberstdorf selbstständig zu erbauen und zu betreiben. Dieses Verfahren wurde im Oktober 2017 von den Kurbetrieben mit dem Ergebnis abgeschlossen, dass es keinen privatwirtschaftlichen Interessenten für den Bau und Betrieb der neuen Oberstdorf Therme gibt.
Um für den Neubau der Therme auch Fördergelder zu erhalten, setzt die Regierung von Schwaben, als möglicher Fördergeber, weitere Mindestanforderungen voraus, die für eine Förderfähigkeit erfüllt sein müssen. Beispielsweise muss sichergestellt sein, dass die Kosten für eine Sanierung der Bestandstherme mindestens 80 Prozent der Kosten eines Neubaus betragen. Ein Bestandsgutachten einschließlich Wirtschaftlichkeitsbetrachtung konnte diese Voraussetzung sicherstellen. Zudem muss es sich bei dem Neubau um eine „multifunktionale Anlage“ handeln. Ein reines Schwimmbad beispielsweise würde nach RÖFE (Richtlinien zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen) nicht gefördert werden.

Die technischen Einschränkungen, wie teilweise nicht mehr erhältliche Ersatzteile oder Mängel in der Raumluft- und Ablufttechnik, sicherheitstechnische Schwachstellen, die einen Weiterbetrieb der heutigen Therme nicht mehr ermöglichen und nicht zuletzt der Fachkräftemangel, machten eine Schließung der Therme nach 47 Betriebsjahren am 15. August dieses Jahrs unumgänglich. Der ermittelte, kurzfristig zu leistende Sanierungsbedarf von mindestens 662.000 Euro, um den Betrieb der Therme mit allen sicherheitsrelevanten und technisch notwendigen Maßnahmen aufrecht zu erhalten, war betriebswirtschaftlich nicht zu vertreten.
Im September wurde dem Marktgemeinderat der Projektstrukturplan von den Kurbetrieben Oberstdorf vorgestellt. Dieser teilt den Rück- und Neubau der Oberstdorf Therme in Teilprojekte und strukturierte Einzelprozesse und zeigt eindrücklich die Komplexität dieses Bauprojektes. Beispielsweise sind wir als öffentlicher Auftraggeber an komplizierte und dadurch auch oft langwierige Ausschreibungs- und Vergabeprozesse gebunden. Die Planungs- und Bauzeit kann daher nicht mit einem privaten Bauvorhaben verglichen werden. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen des Architektenwettbewerbs. Damit soll für die Fläche des Bestandsgrundstücks eine optimale Gebäudelösung gefunden werden. Als wichtigsten Schritt gilt dabei die Ausfertigung der sogenannten Auslobung, welche für die Architekten das inhaltliche Handwerkszeug darstellt und die Rahmenbedingungen festlegt, die bei der Planung und Erstellung eines Entwurfs zu beachten sind. Diese Auslobung beinhaltet ein Raum- und Funktionsprogramm, diverse Anforderungen an das Grundstück und den Thermenneubau, Gestaltungsrichtlinien, rechtliche Grundlagen und vieles mehr. Im Dezember soll diese vom Marktgemeinderat beschlossen werden, um anschließend in einer europaweiten Ausschreibung veröffentlicht zu werden. Der Gewinner des Architektenwettbewerbes als Ergebnis von insgesamt 20 möglichen Vorschlägen/Architektenentwürfen soll im September 2019 feststehen.
Für den Architektenwettbewerb, das Bebauungsplanverfahren oder aber für den Rückbau notwendige Gutachten wie etwa Immissionsschutzgutachten, Verkehrsgutachten, Baugrundgutachten oder Schadstoffgutachten sind bereits erstellt bzw. werden aktuell finalisiert.
Aktuell befindet sich das Projekt im Zeitplan, sodass der Neubau einer innovativen, authentischen und zukunftsfähigen Oberstdorf Therme schnellstmöglich vorangetrieben wird.

Ehrungen 2018

Wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.09.2018
Der Markt Oberstdorf zeichnete Franz Bisle mit der Verdienstmedaille und Karl Geiger und Vinzenz Geiger mit der Verdienstspange Sport aus.

Verdienstmedaille für Franz Bisle

In Anerkennung und Würdigung seiner ehrenamtlichen Verdienste im
Bereich Sport, Kultur und Gesellschaft ehrte Bürgermeister Laurent Mies am 18. September Franz Bisle mit der Verdienstmedaille des Marktes Oberstdorf.
Mit dem Zitat von Korad Adenauer: „Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat.“, stieg der Rathauschef in die Aufzählung der Verdienste von Franz Bisle ein.
Nach dem Abitur, das er als Jahrgangsbester abschloss, und dem Studium mit Ziel Realschullehramt unterrichtete Bisle Generationen von Schülern in Immenstadt und Sonthofen und beendete das aktive Berufsleben 2009 als Realschuldirektor. In den Jahren 2006 bis 2011 unterstütze er die Recherche zur Geschichte des Marktes Oberstdorf.
In der Politik hat der Oberstdorfer ebenfalls ein Wörtchen mitzureden – Bisle engagiert sich seit 2008 als Mitglied des Kreistags Oberallgäu für seine Heimat.
Auch beim Sport war mit ihm zu rechen. Mit Talent und Fleiß schaffte es Bisle als Skispringer bis in die Deutsche Nationalmannschaft und 1968/69 auch ins Team der Vierschanzentournee. Einen sehr achtbaren Erfolg errang er 1969, als Dritter der Deutschen Meisterschaften.
Dem Sport und speziell dem Skiclub Oberstdorf blieb Franz Bisle nach seiner aktiven Sportlerkarriere auch weiterhin eng verbunden. Er setzte sich engagiert für den Nachwuchs ein und war als Stützpunktleiter im Deutschen Skiverband tätig. Als Stadionsprecher an der Schattenbergschanze - bei ganz großen wie bei kleinen Veranstaltungen – stellte Bisle sein Talent unter Beweis, die Menschen zu unterhalten. Dieses Talent zeigte sich auch bei der 500-Jahr-Feier (1998) der Gemeinde, bei der er sich als Co-Regisseur einbrachte.
Ab 2003 startete Franz Bisle als Kabarettist, Autor und Spielleiter in der Rolle des Frater Gallus und las den Oberstdorfern beim Bockbierfest die Leviten. Dabei sah er bei den Ereignissen in Oberstdorf über die Jahre ganz genau hin und schrieb in unzähligen Stunden die Drehbücher. Allein für diese Arbeit, hast Du meinen größten Respekt.“, sagte der Rathauschef. Das sprichwörtiche Sahnehäubchen war aber das hervorragende komödiantische Schauspiel, das Bisle als Frater Gallus, als Oma, als Postler oder als Benedikta, alleine oder mit seinen Partnern dem Publikum servierte. Ganz nebenbei war Bisle damit auch Garant für eine jedes Mal voll besetzte Oybele-Halle. Gründe genug für den Marktgemeinderat die Auszeichnung mit der Verdienstmedaille zu beschließen.

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Bürgermeister Laurent Mies dankte Franz Bisle für sein großartiges
Engagement für die Gemeinde und gab ihm mit Urkunde und
Verdienstmedaille auch die besten Wünsche mit auf den Weg.

Verdienstspange Sport für Karl Geiger und Vinzenz Geiger

Eingeladen zur Ehrung am 18. September waren ebenso Karl Geiger, Skispringer, und Vinzenz Geiger, Nordischer Kombinierer, mit ihren Familien. Beide Sportler starten für den Skiclub Oberstdorf und gehören dem Zoll-Ski-Team sowie der Lehrgangsgruppe I a des Deutschen Skiverbands an.

Im Alter von sechs Jahren sprang Karl Geiger das erste Mal von einer Schanze. Vom Fluggefühl begeistert, nahm er im Skiclub Oberstdorf seither am Training der Skispringer teil.
Mit dem fünften Platz in der Gesamtwertung des Sommer-Grand-Prix wurde er für den Weltcupauftakt 2012 in Lillehammer nominiert und punktete dort auf der Normalschanze und der Großschanze. Am 9. Dezember 2012 erreichte er den sechsten Platz beim Weltcup im russischen Sotschi. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2013 im tschechischen Liberec gewann er mit den Team-Kollegen die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb. Im Einzel belegte er den siebenten Rang. In der Saison 2013/14 erreichte Karl Geiger mit dem zweiten Platz beim Teamspringen in Klingenthal seinen ersten Weltcup-Podestplatz. Im Dezember 2014 wurde er erstmals in die Nationale Gruppe bei den Springen zur Vierschanzentournee 2014/15 nominiert. Im Dezember 2015 erfolgte die erneute Nominierung. Am 21. Februar 2016 erreichte Geiger beim Wettbewerb von der Normalschanze in Lahti den zweiten Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang erreichte er Platz zehn auf der Normalschanze und Platz sieben auf der Großschanze. Zusammen mit den Team-Kollegen gewann Karl Geiger die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb.
Bei der ersten Weltcup-Station nach den Olympischen Winterspielen in Lahti gewann er mit Markus Eisenbichler, Richard Freitag und Andreas Wellinger den Mannschaftswettbewerb und erzielte damit seinen ersten Weltcupsieg.

Vinzenz Geiger wurde mit acht Jahren auf das Skispringen aufmerksam. Vier Jahre später stieg er auch noch auf die Langlaufskier und damit war er bei den Nordischen Kombinierern gelandet. Seine internationale Karriere begann im Rahmen des Alpencups im September 2012 in Oberstdorf. Bis heute gewann er dreimal einen Wettbewerb des Alpencups. Im Continental-Cup startete Geiger im Januar 2015 in Planica. In diesem Cup gelangen ihm im Februar 2016 in Ramsau zwei Siege. Im Weltcup nahm Vinzenz Geiger im Dezember 2015 an zwei Wettbewerben in Lillehammer teil. Zu Beginn der Weltcupsaison 2016/17 erreichte er zwei siebte und einen vierten Rang und landete im Dezember 2016 in Ramsau mit einem dritten Platz erstmals auf dem Podest. Zwei Silbermedaillen gewann Vinzenz Geiger bei den Juniorenweltmeisterschaften 2016 im rumänischen Râșnov in den Wettbewerben von der Normalschanze sowohl über die zehn Kilometer als auch im Mannschaftswettbewerb mit dem deutschen Team über die viermal fünf Kilometer. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2017 in Soldier Hollow gewann er im 5-km-Wettbewerb die Goldmedaille. Im Januar 2018 holte er gemeinsam mit Eric Frenzel im Teamsprint in Val di Fiemme einen Sieg im Weltcup. Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang gewann er im Teamwettbewerb mit der Mannschaft Gold und platzierte sich in den Einzelwettbewerben auf dem siebten und neunten Rang.

Die beiden jungen Sportler haben ihre Leistungen kontinuierlich gesteigert, so Mies, und weiter: „Ihr habt euch durchgebissen, mit Fleiß, Konzentration und Zielstrebigkeit, mit Disziplin und dem Glauben an Euch selbst. Rückhalt gibt es aus der Familie, von Freunden, Sportkollegen, Betreuern und natürlich auch den Trainern.“

Mit dem besonders schönen Erfolg – einer olympischen Medaille - krönten Vinzenz Geiger und Karl Geiger ihre junge Laufbahn bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang 2018.
Dafür, so beschloss der Marktgemeinderat, erhalten die beiden Ausnahme-Athleten in Anerkennung und Würdigung ihrer sportlichen Leistungen die Sportverdienstspange des Marktes Oberstdorf.

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Vinzenz Geiger und Karl Geiger nahmen die Urkunden und die Sportverdienstspangen bei einer Feierstunde im blauen Salon des Königlichen Jagdhauses aus den Händen von Bürgermeister Laurent Mies entgegen. Mies wünschte den beiden Sportlern für die Zukunft viel Erfolg und dazu das entscheidende Quäntchen Glück, das man zum Erreichen seiner Ziele braucht.

Fair gehandelte Karten für jeden Anlass

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 13.09.2018
Die Verwaltung des Marktes Oberstdorf verwendet jetzt fair gehandelte Karten für verschiedene Anlässe.

Diese Karten wurden in einer Werkstatt am Stadtrand von Kigali in Ruanda gefertigt. Von der Papierherstellung (wobei ausschließlich Altpapier verwendet wird), der Färbung, des Zuschnitts und den handwerklich aufwändigen Motiven bis zur Verpackung wird alles selber gemacht. Die Motive werden teilweise in England, von den verschiedenen Auftraggebern weltweit und vor Ort gestaltet.
In der Werkstatt arbeiten 60 junge Erwachsene, alles Waisen, die immer drei Monate lang in einem Zweierteam zusammenarbeiten. Die vergleichsweise gute Bezahlung ermöglicht den Mitarbeiter/innen kleine Häuschen oder kleine Wohnungen zu mieten und gut über die Runden zu kommen. Ein Sozialarbeiter schult alle Mitarbeiter/innen regelmäßig zu den unterschiedlichsten Lebensbereichen mit dem Ziel ein Leben in Selbständigkeit führen zu können. Dazu gehören Schulungen zur Gesundheitsvorsorge, Familienplanung, Haltung von Nutztieren, Informationen zur Weiterbildungen und vieles mehr.

Gemeinderätin Bergith Hornbacher-Burgstaller konnte im Rahmen einer Ruandareise diese Werkstätte besuchen und sich von diesem tollen Projekt persönlich überzeugen lassen.

Auch Sie können viele Menschen unterstützen, indem sie Karten aus dem fairen Handel kaufen. Erhältlich sind sie im Oberstdorfer Weltladen, Oststraße 24.

Bürgerportal

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 03.09.2018
Mit dem Service „Bürgerportal“ können Bürgerinnen und Bürger eine große Anzahl von behördlichen Formalitäten über das Internet abgewickeln.

Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort weiterverarbeitet werden.

Die Vorteile sind ein 24-Stunden-Service, Ersparnis oder Verkürzung von Behördengängen, bequeme und einfache Bedienung, Ausfüllhilfe durch elektronischen Dialog sowie sichere und geschützte Datenübertragung. Für die Begleichung anfallender Gebühren steht das Bezahlverfahren giropay zur Verfügung.

Der Link zum Bürgerportal:
www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Diese Leistungen können Sie künftig online erledigen:
Antrag Erweiterte Meldebescheinigung
Antrag Meldebescheinigung
Antrag Übermittlungssperre
Antrag Führungszeugnis
Abmeldung Hundesteuer
Anmeldung Hundesteuer
Einfache Melderegisterauskunft
Einzugsermächtigung
Passabfrage
Wahlhelfer online

Nicht alle Behördengänge können per Computer erledigt werden. Für bestimmte Vorgänge ist es auch künftig erforderlich, persönlich ins Rathaus zu kommen, beispielsweise für eine rechtllich vorgeschrieben Unterschrift. Das Bürgerportal bietet die Möglichkeit, bereits zu Hause die entsprechenden Formulare in Ruhe vorzubereiten und auszudrucken.

Mit der Bereitstellung der Online-Anwendungen hat der Markt Oberstdorf die Firma komuna GmbH, Altdorf, als vertrauenswürdigen Dritten beauftragt; beim Aufruf der Online-Anwendungen wird entsprechend verlinkt. Die Verbindung wird verschlüsselt mit 128-Bit SSL. Dieses Angebot wird ständig verbessert und erweitert.

www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Logo offiziell vorgestellt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.07.2018
Exakt 946 Tage vor dem Start der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021 in Oberstdorf/Allgäu wurde jetzt das Logo präsentiert, das der Großveranstaltung ihr Gesicht verleiht.

Es baut auf dem Logo auf, das bereits von der letzten Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf vom vergangenen Januar bekannt ist. Zum stilisierten Skispringer hat sich im O wie Oberstdorf nun ein Langläufer in derselben Anmutung gesellt. Gehalten ist das Ganze in pastellfarbigen Rot- und Blautönen, die die Farben des Marktes Oberstdorf sowie des Allgäus wiederspiegeln.
Zur Präsentation waren rund 300 Zuschauer gekommen. Auch drei Olympiateilnehmer erwiesen sich als sympathische Botschafter für das Sport-Großereignis, das von 23. Februar bis 7. März 2021 in Oberstdorf stattfindet. Skispringerin Katharina Althaus sowie die Nordischen Kombinierer Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger versicherten, dass sie sich schon jetzt riesig auf die Heim-WM freuen. Alle drei erinnerten sich noch an die Ski-WM von 2005, die sie im Kindergartenalter, in der Grundschule oder wie Rydzek als 13-Jähriger direkt vor der Haustüre miterlebt hatten. Doppelolympiasieger Rydzek fühlte sich damals vor allem von den Leistungen Ronny Ackermanns und Georg Späths inspiriert. Auf die Heim-WM 2021 freue er sich riesig. „Die Anlagen, die vorhanden sind und die Bevölkerung, die dahinter steht, das ist ein Traum“, meinte er und betonte, dass eine solche Großveranstaltung nur im Miteinander funktionieren kann.
Katharina Althaus, damals als Fahnenträgerin für den Skiclub im Einsatz, hätte 2005 noch keine Vorbilder ihrer Sportart entdecken können, denn Frauenskispringen gab es damals noch nicht. Für die Zukunft wünscht sich die Olympiamedaillengewinnerin, dass es in Oberstdorf, anders als zuvor bei der WM in Seefeld 2019, mit dem Teamwettbewerb einen weiteren Wettkampf für die Frauen gibt.
Vinzenz Geiger staunte, wie schnell doch die Zeit vergeht. In einem guten halben Jahr finde die WM in Seefeld statt und dann dürfe man sich bereits auf Oberstdorf freuen. Eine Heim-WM sei zwar vom Druck her nicht ausschließlich „toll“. Umso mehr freue er sich aber, auf den vertrauten Sportanlagen starten zu dürfen.
Bürgermeister Laurent Mies berichtete von der riesigen Arbeit, die, hochprofessionell auf vielen Schultern verteilt, im Vorfeld der WM geleistet werde. Das große Ziel der Marktgemeinde sei die Nachhaltigkeit, für die Oberstdorf das beste Beispiel sei. Es gehe darum, die Anlagen für den Nachwuchs in Ordnung zu halten und Perspektiven für den Leistungssport zu liefern.
Landrat Anton Klotz wünscht sich das gleiche Feuer der Begeisterung wie bei der Ski-WM 2005, deren Strahlkraft weit über Oberstdorf und den Landkreis hinausging. Der Landkreis leiste neben der Unterstützung bei der Finanzierung einen wesentlichen Beitrag durch den Ausbau der Straßen und des ÖPNV.
Dr. Franz Steinle vom Deutschen Skiverband sagte, dass die Nachhaltigkeit der Ski-WM 2005 über zwei Sportlergenerationen angehalten habe. „Das Gleiche erwarte ich von der kommenden WM“, so der DSV-Präsident.
Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer ist sich sicher, dass die Nachwuchsgewinnung durch die WM einen Schub erhält. „Das ist der Motor für den Skiclub, generiert neue Athleten und fördert den Zusammenhalt“, sagte Kruijer. Die Unterstützung durch den eigenen Verein sei groß. Aber bei der Austragung einer WM brauche man zudem Hilfe von auswärts, mehr sogar als die 1600 Helfer, die das letzte Mal dabei waren.

Foto-Copyright: Dominik Berchtold
Bild: von links Vinzenz Geiger, Katharina Althaus und Johannes Rydzek.

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Masterplan barrierefreies Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.04.2018
Der Markt Oberstdorf beauftragte im Februar 2017 die Planungsgemeinschaft Raab + Kurz, Regional- und Stadtplanung, mit der Erstellung eines Masterplans „barrierefreies Oberstdorf“.

Beteiligt waren über eine so genannte Arbeitswerkstatt auch Mitglieder des Gemeinderats, Mitarbeiter des Marktes, aus Tourismus, Gewerbeverband, Seniorenheimen, VdK und Senioren- und Behindertenbeirat.

Um sich die Grundanforderungen an Barrierefreiheit bewusst zu machen, starteten die Mitwirkenden mit einem Gang durchs Dorf. Der Erkenntnis der Ausgangssituation in Oberstdorf folgte die Bestandserhebung. Der öffentliche Raum, ÖPNV, Grün- und Freibereiche, öffentliche Gebäude und Geschäftszugänge wurden unter Berücksichtigung der Grundlagen bewertet. Erarbeitet wurde ein Konzept mit Handlungsanforderungen, die kategorisiert und priorisiert aufgelistet sind.
Den Schlussbericht, der im Städtebauförderungsprogramm mit Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern gefördert wurde, legte die Planungsgemeinschaft im Februar 2018 vor.

Menschen mit Behinderung haben im täglichen Leben mit zahlreichen Einschränkungen zu kämpfen. Bayern hat daher ein Gleichstellungsgesetz erlassen, um Menschen mit Behinderung die gleichen Chancen zur freien Gestaltung ihres Lebens zu bieten. Es trat am 1. August 2003 in Kraft, seit dem 31. Juli 2008 gilt es unbefristet.
Große Teile des öffentlichen Raums - zum Beispiel Straßen, Wege und Plätze - befinden sich in der Verantwortung der Kommunen. Mithilfe der Städtebauförderung unterstützt der Freistaat die barrierefreie Umgestaltung der Stadt- und Ortszentren sowie die barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Gebäuden und des öffentlichen Raums. Der Markt Oberstdorf hat mit dem Masterplan jetzt die Aufgabe methodisch in der Verwaltung für die Zukunft verankert.

Bei dem Masterplan handelt es sich um eine umfassende Grundlagenermittlung für weitere Detail- und Objektplanungen. Er schafft eine Vorstufe zur Umsetzung in Bezug auf räumliche Schwerpunkte, Funktionalität und Materialität. Der Masterplan dient somit als Entscheidungshilfe für die Abwägung von Umsetzungsmaßnahmen.
Er zeigt nachhaltige Lösungen zur Barrierefreiheit im Gesamtzusammenhang auf. Die ausführliche Untersuchung beleuchtet das gesamte Untersuchungsgebiet hinsichtlich der Barrierefreiheit und leitet entsprechende Maßnahmen ab. Diese fließen beispielsweise in zukünftige Straßenplanungen ein. Kein Ziel des Masterplans ist es, alle Maßnahmen sofort umzusetzen.
Die Grundlagenermittlung dient auch zur Vorbereitung eines kommunalen Förderverfahrens für den privaten Einzelhandel und die Wirtschaftsbetriebe in Oberstdorf. Dafür wurde der Bestand aufgenommen und es sind Vorschläge für den Umbau der Eingangsbereiche und der Infrastruktur erarbeitet worden. Diese Umbauten sollen mit dem Masterplan förderfähig werden und damit den innerörtlichen Wirtschaftsstandort stärken.

Wussten Sie schon?
Barrierefreiheit bedeutet nicht nur eine bauliche Anpassung und den Abbau physischer Hindernisse. Nach dem Behindertengleichstellungsgesetz bedeutet barrierefrei „grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich, erreichbar und nutzbar“ zu sein. Viele Barrieren, die einzelne Menschen einschränken, sind der Allgemeinheit kaum bewusst.
Nicht nur schwer behinderte Menschen sind auf eine barrierefreie Umgebung angewiesen. Auch Menschen mit vorübergehender Einschränkung, ältere Menschen,
Schwangere, Eltern mit Kleinkindern und auch Reisende mit Gepäck profitieren von einem barrierefreien Umfeld. Letztlich ziehen alle Nutzer des öffentlichen Raumes Vorteile aus der Verbesserung der Benutzbarkeit. Speziell vor dem Hintergrund der älter werdenden Gesellschaft mit einer verlängerten Teilhabe am aktiven Leben gewinnt Barrierefreiheit für alle an Bedeutung.

Hürden auf dem Weg zur Barrierefreiheit:
Ortsräume sind gebaut und können nur nach und nach umgebaut werden.
Umbaumaßnahmen erfordern Investitionen.
Für den Bestand müssen praktikable und akzeptable Kompromisse gefunden werden.
Barrierefreiheit für ein ganzes Gemeindegebiet ist nur schwer erreichbar. Die Benutzbarkeit kann jedoch deutlich verbessert werden, in Teilräumen kann ein barrierefreier Zustand geschaffen werden.

Qualitätssiegel "Reisen für Alle"
Das Thema Barrierefreiheit gewinnt in allen Lebensbereichen zunehmend an Bedeutung, so auch im Tourismus. Initiativen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene befassen sich mit der Etablierung barrierefreier Reise- und Urlaubsmöglichkeiten - zum einen ethisch motiviert, weil Barrierefreiheit als erster Schritt zu einer inklusiven Gesellschaft anzusehen ist, zum anderen aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus.
Der Leitgedanke der Barrierefreiheit zielt darauf ab, eine Umwelt für Alle komfortabel und zugänglich zu gestalten. Das Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ soll in diesem Sinne dazu beitragen, die Angebotsstruktur transparent zu gestalten sowie Sensibilisierungs- und Entwicklungsprozesse anzuregen.
Das Deutsche Seminar für Tourismus Berlin e.V. hat sich der Problematik der unterschiedlichen Kennzeichnungssysteme / Mindeststandards in Deutschland zur Barrierefreiheit angenommen und mit dem Verein Tourismus für Alle in Deutschland e.V. ein einheitliches, bundesweites Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ geschaffen.
„Reisen für Alle“ ist ein Informations- und Bewertungssystem, dass es dem Gast ermöglicht, die Eignung des Angebotes für seine Ansprüche eigenständig zu beurteilen. Gäste können so die Nutz- und Erlebbarkeit touristischer Angebote anhand verlässlicher Detailinformationen im Vorfeld der Reise prüfen und gezielt die für sie geeigneten Angebote auswählen. Gehandicapte Gäste sind potentielle Stammgäste!
In 2016 war Oberstdorf Pilotdestination für das Qualitätssiegel „Reisen für Alle“. Hierbei konnten 19 Betriebe erhoben, zertifiziert und damit ein kleines Angebot geschaffen werden, dass sich für den mobilitäts- und/oder aktivitätseingeschränkten Gast an der touristischen Servicekette orientiert. www.oberstdorf.de/reisen-alle
Tourismus Oberstdorf hat sich das Ziel gesetzt, das Angebot an geprüften barrierefreien Unterkünften/Gastronomiebetrieben/Freizeiteinrichtungen zu steigern - dafür wird Ihre Unterstützung für das Qualitätssiegel „Reisen für Alle“ benötigt.
Sind Sie barrierefrei eingerichtet und möchten Ihre Qualität steigern? So setzen Sie sich bitte mit Tourismus Oberstdorf in Verbindung:
Kontakt: Stefanie Probst, Tel. 08322/700-128, probst@oberstdorf.de

Wohnraum_Trettachkanal_Variante 1.1_2018

Startschuss für bezahlbaren Wohnraum

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.04.2018
Der Marktgemeinderat machte Anfang März den Weg frei für den Bau von 45 neuen Wohnungen am Trettachkanal.

Möglich wird dies durch den Bau des neuen Wasserkraftwerks Illerursprung. Das neue Kraftwerk ersetzt die alte Anlage an der Trettach, Gebäude und Kanal werden nicht mehr gebraucht. Dadurch wird eine Fläche von rund 10.000 qm frei, die für vier Mehrfamilienhäuser und, weiter südlich, für fünf Einfamilienhäuser genutzt werden kann.
In seiner Sitzung am 6. März beschloss das Gremium einstimmig die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet. Der Bebauungsplan soll auch den Bereich der bestehenden Gebäude an der Hermann-von-Barth-Straße umfassen. Die in den 50er Jahren gebauten SWW-Häuser bleiben zunächst unberührt. Für die Zukunft sollen jedoch alle Möglichkeiten offen gehalten werden.

Über die zweite Säule des Wohnungspaktes Bayern soll das Projekt finanziert werden. Das kommunale Förderprogramm richtet sich an Gemeinden, um Wohnraum für einkommensschwache Haushalte zu schaffen. Der Markt Oberstdorf kann sich mit der Verpflichtung, die Mieten niedrig zu halten, einen hohen Fördersatz sichern.

Oberstdorf entwickelt Ökokonto

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.02.2018
Seit mehr als einem Jahr beschäftigt sich der Markt Oberstdorf mit der Aufwertung von Flächen, die im Rahmen eines so genannten Ökokontos eingetragen werden können.

Ein Ökokonto ist eine freiwillige Vorleistung. Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft, wie sie durch den Straßen- oder Leitungsbau, die Ausweisung von Baugebieten oder durch sonstige Vorhaben entstehen, erfordern Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.
Die Gemeinde muss daher auf anderen Flächen landschaftspflegerische und der Natur dienliche Maßnahmen durchführen, und die ökologische Qualität dieser Flächen deutlich steigern. Die ökologisch höherwertigen Flächen erfordern eine dauerhafte Sicherung und Erhaltung. Die Aufwertungen, die mit Wertpunkten bemessen werden, können in das Ökokonto „eingezahlt“ werden.
Die Maßnahmen werden mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt, die auch die Ermittlung der Wertpunkte bestätigt.
Vorteil eines Ökokontos ist die Erhöhung der Planungssicherheit und die Beschleunigung der Verfahren, da die erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen bei Bedarf aus dem Guthaben des Ökokontos entnommen werden können.

Der Markt Oberstdorf soll bei der Suche nach geeigneten Flächen und deren Aufwertung durch ein Beratungs- bzw. Planungsbüro unterstützt werden. Ziel ist die Erarbeitung eines Flächenpools von ca. 100 Hektar Untersuchungsfläche.
Im Gemeindegebiet des Marktes Oberstdorf kommen beispielsweise Waldflächen in unteren Lagen in Frage, die sich für einen Waldumbau eignen. Eine weitere Option sind feuchte, saure Wiesenflächen, die sich für eine Aufwertung anbieten und dabei der Landwirtschaft nicht entgegenstehen.

Für die Ermittlung der Aufwertung ist der Zustand vor und nach der Maßnahme entscheidend. Die Biotopwertliste zur Anwendung der Bayerischen Kompensationsverordnung weist hier jeder Art von Fläche eine bestimmte Wertigkeit zu. Wird eine bestimmte Waldfläche vor einer Maßnahme mit 5 Wertpunkten/m² und im Anschluss mit 10 Wertpunkten/m² kategorisiert, lässt sich die Differenz der Wertpunkte in das Ökokonto einbuchen. Bei einer Fläche von 2,0 ha wären dies 100.000 Wertpunkte, die man sich „ansparen“ und für zukünftig notwendige Baumaßnahmen einsetzen kann.

Der Bau-, Planungs-, Umwelt- und Liegenschaftsausschuss des Marktes Oberstdorf beschäftigt sich in seiner Sitzung am 22. Februar mit der ersten Maßnahme die für das Ökokonto umgesetzt werden soll.

FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 06.02.2018
Bereits im Dezember 2016 gründeten die DSV Leistungssport GmbH (45 Prozent), der Markt Oberstdorf (35 Prozent), der Landkreis Oberallgäu und die Skisport- und Veranstaltungs GmbH (je 10 Prozent) die FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH.

Das Unternehmen soll Planung, Organisation und Durchführung der FIS Nordischen Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu und der damit verbundenen
Veranstaltungen übernehmen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 800.000 Euro.
Die Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführer, die Gesellschafterversammlung, der Aufsichtsrat sowie Beiräte und Ausschüsse.

Die Geschäftsführer der WM 2021 GmbH, Robert Büchel und Florian Stern, stellen wir Ihnen hier vor.

Robert Büchel
49 Jahre, geboren in Vaduz / Fürstentum Liechtenstein, verheiratet, 2 Töchter im Alter von 2 und 5 Jahren.
Ich bin seit über 25 Jahren im Sport- und Eventmanagement tätig, habe das Geschäft von Grund auf gelernt, und die Welt des Sports aus den verschiedensten Blickwinkeln als Aktiver und Manager betrachten können.
Persönliches Motto: Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen.
Hobbies:Meine Familie, Skifahren, Golf, Theater, mein Beruf.

Die Basis des Sportmanagement-Geschäftes habe ich ab 1992 im Wintersport erlernt. Nach einigen Zwischenstationen war ich dann von 2008 bis 2012 als „Senior Director“ von Lagardere Sports Deutschland für alle Wintersport Engagements zuständig und mit meinem Team direkt im Gebäude des Deutschen Skiverbandes in Planegg angesiedelt. Aus dieser Zeit haben sich sehr gute und vertrauensvolle Kontakte entwickelt. Nach meiner Rückkehr von der Fußball Weltmeisterschaft 2014 und den Olympischen Sommerspielen 2016 hat mich der DSV kontaktiert um über die FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf/Allgäu zu sprechen und es war bald klar, dass wir bei diesem Thema zusammenarbeiten möchten. Nach einem Treffen mit dem Vorstand des Ski Club Oberstdorf beim Skiflug Weltcup 2017, und dessen Zustimmung zu meiner Person, haben wir uns dann schnell auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

Die Sportler, die Fans, die FIS und alle anderen Interessierten oder Beteiligten erwarten von Oberstdorf die perfekte Durchführung der FIS Nordischen Weltmeisterschaften 2021 (NWM 2021). Und diese Erwartung werden wir Dank der hervorragenden Basis welche die Skisport- und Veranstaltungs GmbH und der Skiclub Oberstdorf über die Jahre gelegt haben, auch erfüllen.
Darüber hinaus ist es mir ein großes Anliegen dass die NWM 2021 vor allem auch ein Fest für die Oberstdorfer und die Region wird. Wir möchten gerne, dass sich die Menschen als Teil der NWM 2021 sehen, und nicht als unbeteiligte Außenstehende. Wir hoffen, dass die Oberstdorfer stolz sind auf die Tatsache, dass die FIS und ihre Mitglieder zum wiederholten Male der Meinung sind, dass Oberstdorf der richtige Ort ist, um deren wichtigste Veranstaltung, die Weltmeisterschaften, durchzuführen. Denn darauf kann man, ja darauf sollte wir alle gemeinsam stolz sein! Wir stehen zwar erst am Anfang der Organisation dieses großartigen Sport-Festivals, aber ich kann jetzt schon versprechen, dass wir in den kommenden Monaten alles dafür tun werden, um die Oberstdorfer und die Region für die NWM 2021 weiter zu begeistern. Dazu gehört auch, dass wir immer ein offenes Ohr haben werden, für Wünsche, Ideen oder sonstige Anliegen - gleich welcher Art. Wir wollen und werden die NWM 2021 nicht an der Bevölkerung „vorbei“ planen, Wenn es uns gelingt, die volle Unterstützung der Bevölkerung zu bekommen, dann wird die NWM 2021 ein noch viel größerer Erfolg werden als wir es uns im Moment vorstellen können.

Florian Stern
43 Jahre, geboren in Bayreuth, verheiratet, 3 Kinder im Alter von 2, 7 und 11 Jahren.
Freiberufliche Beschäftigungen bei Sportveranstaltungen sowie eine langjährige Beschäftigung im Eventmanagement sind meine Basis
Persönliches Motto: Locker bleiben aber nicht locker lassen
Hobbies: Familie, Snowboarding, Mountainbiking

Das Handwerk Eventmanagement habe ich zum einen durch jahrelange freiberufliche Tätigkeiten bei Sport- und Wintersportveranstaltungen gelernt. Dazu gehörte unter anderem die Wettkampfleitung als Technischer Delegierter von Snowboard Veranstaltungen bis hin zum Weltcup. Zusätzlich absolvierte ich von 1997 bis 2003 an der Sporthochschule Köln eine Studium in Sportmanagement/Sportökonomie.
Meine Ausbildung und Erfahrungen erlaubten es mir im Jahr 2004 in Laax, Schweiz die Stelle des Eventmanagers für ein grosses Skigebiet anzutreten. Dort war ich bis Juni 2017 im Bereich Veranstaltungen und Projektmanagement Tourismus in führender Position beschäftigt.
Nach intensiven Gesprächen im Frühjahr 2018 konnte ich zum Juli 2018 die Geschäftsführung der Skisport- und Veranstaltungs GmbH übernehmen. Die vorgesehene Organisationsstruktur der Nordischen WM 2021 bedingt für mich als Geschäftsführer der Skisport- und VeranstaltungsGmbH ebenfalls die Geschäftsführung der NWM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH, die ich seit Herbst 2017 gemeinsam mit meinem Co Geschäftsführer Robert Büchel innehabe.

Eine erfolgreiche FIS Nordische Ski WM 2021 in Oberstdorf/Allgäu bedeutet für mich, dass eine Vielzahl der Beteiligten vor, während und vor allem nach der Veranstaltung zufrieden sind. Natürlich erwarten wir begeisterte Zuschauer und Athleten während der Wettkämpfe. Wichtig ist aber, dass es für Oberstdorf und die Region unter dem Strich ein positives Fazit gibt. Ich bin überzeugt, dass die Nordische WM 2021 Oberstdorf und die Region positiv beeinflusst. Großveranstaltungen verursachen kurzfristig betrachtet hohen Aufwand und auch Investitionen. Für eine Sport- und Tourismus Region ist es jedoch unerlässlich, am Ball zu bleiben und die Grundlagen für den Erfolg der Zukunft zu schaffen. Die Möglichkeit, internationale Großveranstaltungen bei uns zu haben ist ein unschätzbarer Wert, um welchen uns vergleichbare Orte und Regionen beneiden. In diesem Sinne freue ich mich gemeinsam mit allen Beteiligten auf eine Nordische Ski WM 2021, die uns Freude macht und unsere Zukunft sichert.

FIS Nordische Ski Weltmeisterschaft 2021 Oberstdorf/Allgäu

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.01.2018
Sportliche Entwicklung des Standortes Oberstdorf von 2005 bis 2017:

In Oberstdorf sind neben dem Bundesstützpunkt Ski Nordisch auch die Bundesstützpunkte Ski Alpin und Ski Freestyle des Deutschen Skiverbandes anerkannt. Hinzu kommen die Bundesstützpunkte Snowboard und Eiskunstlauf.

Oberstdorf ist neben Oberhof, Oberwiesenthal, Ruhpolding und Hinterzarten einer der bedeutendsten Bundesstützpunkte Ski Nordisch.
In den vergangenen 12 Jahren, seit der Nordischen Ski WM 2005, hat sich der Stützpunkt Oberstdorf extrem positiv entwickelt. In den letzten fünf Jahren kamen allein 45 Weltcup-Teilnehmer aus dem Bundesstützpunkt Oberstdorf. Im Winter 2016/2017 errangen vier Stützpunktathleten WM Medaillen: Johannes Rydzek, Nordische Kombination, Markus Eisenbichler, Skisprung, Carina Vogt und Svenja Würth, beide Skisprung. Bei den Juniorenweltmeisterschaften erreichten Tim Fuchs, Agnes Reisch, Luisa Görlich, Pauline Hessler und Gianina Ernst (alle Skisprung) Colette Rydzek (Skilanglauf), Vinzenz Geiger (Nordische Kombination) und Kira Weidle (Alpin) Medaillenränge.

Im Skisprung findet in Oberstdorf eine Zentralisierung der Nationalmannschaft Damen ab dem C-Kader statt. Im Herrenbereich trainiert täglich ein hoher Prozentsatz an A-/B-Kader-Athleten (Lehrgangsgruppe Ia/b) am Stützpunkt. Im Skilanglauf trainieren hier zwölf Kaderathleten im A- bis C-Kader, das sind 27 Prozent Anteil am Gesamtkader. In der Nordischen Kombination sind es sechs von 23 Athleten und somit 26 Prozent im A- bis C-Kader.
Im Nachwuchs- sowie im Spitzensportbereich trainieren seit 2005 kontinuierlich zwischen sieben und 14 D/C-Kaderathleten am Standort. Die Anzahl der Bundeskaderathleten im A- bis C-Kader stieg von sechs auf 34 Athleten und versechsfachte sich.
Der Bundesstützpunkt Oberstdorf ist neben Ruhpolding/Berchtesgaden und Garmisch-Partenkirchen auch zentraler Trainingsstützpunkt für Athleten aus Bayern. Darüber hinaus besteht eine Kooperationsvereinbarung mit den Landes-Skiverbänden aus Baden-Württemberg, die zahlreiche Spitzen-Athleten in Oberstdorf zentralisieren. Zusätzlich werden Athleten aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, punktuell auch aus Thüringen und Sachsen, nach Oberstdorf delegiert. Derzeit sind unterhalb des DC Kaders 43 Landeskader über sämtliche Skidisziplinen dem Standort zugeordnet.
Der Allgäuer Skiverband ist gemeinsam mit den Landes-Skiverbänden aus Baden-Württemberg die Keimzelle für die Zentralisierung der Nachwuchsathleten am Bundesstützpunkt. Im Skisprung und der Nordischen Kombination sorgen neben dem Skiclub Oberstdorf die Vereine Buchenberg, Isny und Füssen für die Nachwuchsgewinnung. Im Skilanglauf erstreckt sich der Nachwuchsleistungssport über das gesamte Allgäu, in Nordrichtung bis hinter Kempten.
Neben den idealen Trainingsbedingungen ist die Unterstützung des Spitzensports im Bereich der schulischen und universitären Ausbildung, im Bereich Duale Karriere sowie im Dienstleistungssektor Spitzensport essentiell. Im Allgäu stehen dafür zur Verfügung der Eliteschulverbund mit Gymnasium, Realschule, Mittelschule, Fachoberschule, das Skiinternat Oberstdorf, die Hochschule Kempten als Partnerhochschule des Spitzensportes, der OSP Bayern – Regionalzentrum Allgäu, die Sportfördergruppe der Bundeswehr in Sonthofen und das Zoll Ski-Team in Sonthofen.
Am Bundesstützpunkt Oberstdorf leben und trainieren derzeit 107 Athleten in acht Disziplinen des Deutschen Skiverbandes vom D/C-Kader bis zum A-Kader. Zusätzlich zu den Bundeskaderathleten trainieren weitere 43 Athleten der Landeskader am Stützpunkt. In den Disziplinen Skilanglauf, Skisprung und Nordische Kombination befinden sich am Standort derzeit 15 Trainingsgruppen, die von 22 hauptamtlichen Trainern ausgebildet werden.
Zu den Trainingsgruppen ist aufgrund der modernen Sportinfrastruktur die Anzahl der Lehrgangsgruppen deutlich gestiegen. Im Vergleich zu 2005 ist eine Verdreifachung der Lehrgangstage zu verzeichnen.
Durch das Stützpunkttraining und die Lehrgangsgruppen werden derzeit pro Jahr auf den Skisprunganlagen in Oberstdorf 25.500 Sommer- und Wintersprünge absolviert (Durchschnitt der letzten fünf Jahre). 35 Prozent der Sprünge finden im Schnitt im Winter und 65 Prozent im Sommer statt. Die Haupttrainingsschanze ist hierbei die HS 106 mit rund 10.500 Sprüngen pro Jahr.
Beim Langlauftraining absolvieren die Stützpunktmannschaften 80.000 km auf der Rollerbahn sowie 107.000 km im Winter auf den Loipen. Hinzu kommen die Kilometerlaufleistungen der Lehrgangsgruppen (Rollerbahn 40.000 km, Loipe 50.000 km). Insgesamt werden also auf der Rollerbahn jährlich rund 120.000 km sowie auf den Loipen rund 160.000 km zurückgelegt.

Ein weiterer Schwerpunkt in einem Bundesstützpunkt ist die Durchführung von Sportveranstaltungen mit regionaler Bedeutung, aber auch nationale und internationale Veranstaltungen. Gerade in den Wintermonaten findet sowohl im Skisprungstadion als auch im Skilanglaufstadion fast jedes Wochenende eine Veranstaltung statt. Auf nationaler Ebene handelt es sich um die Nachwuchsserien des Regionalverbandes über Bayerische Wettkampfserien bis hin zum Deutschen Schülercup und dem Deutschlandpokal. Im Bereich der internationalen Wettkämpfe sind es die Vierschanzentournee, das Skifliegen, der Weltcup Damen Skisprung, die Tour de Ski sowie der Weltcup in der Nordischen Kombination.
In der Saison 2016/2017 wurden fünf Weltcupveranstaltungen durchgeführt. Damit ist Oberstdorf der größte Weltcupveranstaltungsort mit unterschiedlichen Disziplinen in Deutschland. Für den Deutschen Skiverband ist der Bundesstützpunkt Oberstdorf damit einer der wichtigsten Standorte in Deutschland.
Quelle: Deutscher Skiverband

Der Deutsche Skiverband (DSV) gehört zu den führenden Spitzenfachverbänden im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und ist Mitglied in den wichtigsten nationalen und internationalen Dachverbänden. Mit seinen 20 Landesskiverbänden betreut der Deutsche Skiverband 975.000 Mitglieder in 4.000 Vereinen und deckt somit das gesamte Bundesgebiet ab. Der Spitzensportbereich wird an insgesamt zehn Bundesstützpunkten (BSP) sowie drei Nachwuchs-Bundesstützpunkten zentralisiert.

Vorsicht vor falschen Polizisten und anderen Tricksern

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.12.2017
Derzeit häuft sich das Phänomen des falschen Polizeibeamten. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West rät zur Vorsicht.

Einige Betrüger geben sich am Telefon als Polizeibeamte oder Behördenmitarbeiter aus, andere versprechen Gewinne.

Hinterfragen Sie die Geschichte, denken Sie drüber nach, ob der Anruf einen realen Hintergrund hat.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch angeblich
dringende Ermittlungen zu einem Einbruch in der Nähe!

Bedenken Sie, dass die Polizei nie mit der Rufnummer 110 bei Ihnen anruft! Die Polizei fordert auch niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen!

Legen Sie auf und verständigen Sie umgehend unter der Notrufnummer 110 die Polizei!

Verwenden Sie nie die angezeigte Rufnummer und nützen Sie nicht die Wahlwiederholung!

Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Verständigen Sie deshalb auch dann die Polizei, wenn Ihr vermeintlicher Enkel Geld fordert oder Ihnen weisgemacht wird, dass Ihr Geld nicht auf der Bank bleiben kann!

Im Zweifel ...
Polizeinotruf 110

Auf Mottfeuer verzichten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.11.2017
Urlaubsgäste und Bürger beschweren sich häufig über die Belästigungen durch Mottfeuer (Forstfeuer). Gerade bei Inversionswetterlagen zieht der Rauch nicht ab und führt zu weithin sichtbaren Luftverschmutzungen.

Denn nach wie vor werden pflanzliche Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft oft einfach verbrannt. Dabei entstehen bei der Verbrennung Kohlenmonoxid, Staub und schädliche organische Verbindungen (z. B. PAK - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Die Schadstoffkonzentrationen sind dabei aufgrund des feuchteren Holzes und der im allgemein niedrigeren Verbrennungstemperaturen deutlich höher als bei der Verbrennung lufttrockenen Holzes in Holzöfen.
Nach der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen (PflAbfV) dürfen pflanzliche Abfälle aus der Forstwirtschaft unter bestimmten Maßgaben zwar dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind. Zur Vermeidung von Luftverunreinigungen appelliert der Markt Oberstdorf an alle Land- und Forstwirte - ebenso wie die Gemeinde - auf ihren Waldflächen auf Mottfeuer zu verzichten. Die Verwertung der Grünabfälle durch Kompostieren ist bedeutend umweltverträglicher. Auch wenn ein Abtransport nicht möglich oder sinnvoll ist, so können die pflanzlichen Abfälle immer noch vor Ort der Verrottung überlassen werden. Dies schafft auch Lebensraum für Kleinstlebewesen. Zudem bleiben so die Nährstoffe des abgebauten Materials dem Wald erhalten.
Sollte dennoch im Einzelfall nicht auf die Verbrennung verzichtet werden können, ist dies Vorab bei der Polizei und bei der Leitstelle Allgäu Tel. 0831 96096689 anzuzeigen.
Dabei ist zu beachten, dass das Verbrennen nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur an Werktagen von 8 Uhr bis 18 Uhr zulässig ist. Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus, sind zu verhindern. Das Feuer ist von mindestens zwei mit geeignetem Gerät ausgestatteten, leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahre ständig zu überwachen. Bei starkem Wind oder erhöhter Waldbrandgefahr darf kein Feuer entzündet werden; brennende Feuer sind dann umgehend zu löschen. Um die Brandflächen sind Bearbeitungsstreifen von 3 Metern Breite zu ziehen, die von pflanzlichen Abfällen freizuhalten sind. Außerdem ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen ist.

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 16.08.2017
Fairtrade war auch beim Oberstdorfer Dorffest Mitte August ein Thema. Der katholische Frauenbund bot neben selbst gemachtem Kuchen wieder Kaffee aus fairem Handel an. Herzlichen Dank für die Unterstützung der Fairtrade-Gemeinde.

Im Bild von links: Angela Zapf, Marianne Imminger, Pia Gehring, Klara Schweer, Resi Herzog und Petra Mies.

Blumengießen bei Regen?

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 25.07.2017
Auch bei Regenwetter sind die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste in Oberstdorf unterwegs und pflegen die öffentlichen Anlagen. Mancher Bürger fragt sich dabei, warum um Himmels Willen werden die Blumen gegossen, wenn es ohnehin schon regnet?

Ganz einfach: Um den ganzen Sommer üppig blühenden Blumenschmuck und damit ein schönes Ortsbild für Einheimische und unsere Gäste anbieten zu können, ist regelmäßiges Düngen unerlässlich.

Und diese Regelmäßigkeit wird eben auch bei Regenwetter eingehalten.

Straßenbeleuchtung am Tag?

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 20.07.2017
Manch einer reibt sich verwundert die Augen, wieso am helllichten Tag die Straßenbeleuchtung eingeschaltet ist. Das hat einen einfachen Grund: nur so lässt sich feststellen, welche Laterne defekt ist.

Die Mitarbeiter der Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) nehmen die Hinweise der Bürger auf, schalten im entsprechenden Bereich die Beleuchtung ein und kümmern sich um eine schnelle Reparatur.

Bürgerportal

Behördengänge online erledigen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 12.07.2017
Der Markt Oberstdorf bietet auf seiner Homepage ein neues, virtuelles Bürgerportal an. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.

eGovernment ist vielen von Ihnen sicher schon ein Begriff. Mit dem eGovernment-Gesetz der Bundesregierung soll die elektronische Kommunikation zwischen behördlichen Institutionen, Unternehmen und Bürgern durch den Einsatz von digitalen Technologien gefördert werden.
Bund, Länder und Kommunen sollen damit einfachere, nutzerfreundlichere und effizientere elektronische Verwaltungsdienste anbieten können.

Mit unserer 2015 neu gestalteten Homepage www.markt-oberstdorf.de haben wir bereits eine breite Informationspalette für Sie geschaffen. Satzungen, Verordnungen und Formulare sind hier ebenso zu finden wie aktuelle Mitteilungen, Rathaustelegramm und Gemeindeblatt.

Jetzt gehen wir einen Schritt weiter, mit dem neuen virtuellen Bürgerportal. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.
Hier bieten wir Ihnen an, viele Behördengänge online zu erledigen, bequem und unkompliziert von zu Hause aus, rund um die Uhr und auch am Wochenende.
Für den Fall, dass ein persönliches Erscheinen aus rechtlichen Gründen erforderlich ist, z. B. für eine Unterschrift, können Sie die Formulare bereits zuhause ausfüllen, ausdrucken und verkürzen so den Gang ins Rathaus.
Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort direkt weiterverarbeitet werden. Mit dem Online-Bezahlverfahren giropay lassen sich anfallende Gebühren ebenso einfach begleichen. Selbstverständlich wird das Serviceangebot im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten laufend erweitert.

Und für noch schnellere Informationen aus der Gemeinde laden Sie sich die App Oberstdorfer auf Ihr Mobile. Kostenlos im App Store oder goople play.

Unterhalt der Wanderwege

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 03.07.2017
Der Beginn der Wandersaison ist für den Wegetrupp eine besonders arbeitsreiche Zeit. Das Wegenetz der Marktgemeinde wird überprüft und Schäden, die durch die Nutzung in den Wintermonaten sowie durch Wettereinflüsse entstanden sind, werden beseitigt.

Zum Start der Wandersaison werden die Wanderwege hergerichtet, Brücken und Geländer gesichert und Hangverbauungen wieder stabilisiert. In Oberstdorf liegt der Fokus auf der Sicherheit der Wanderer.

Die Kurbetriebe der Marktgemeinde Oberstdorf sind verantwortlich für die Wanderwege. Das Team um kaufmännischen Leiter Florian Speigl wahrt den Überblick über den Leistungskatalog für den Unterhalt, Beschilderungen und die Wegenetzlisten. Zur Umsetzung der laufenden Unterhaltsleistungen ist der Wegetrupp beauftragt, der bei den Kommunalen Diensten Oberstdorf (KDO) angesiedelt ist.

Vom Wegetrupp werden 200 Kilometer Sommerwanderwege und 140 km Winterwanderwege betreut. Das Gebiet umfasst im Wesentlichen die Tallagen und mittleren Lagen von Hinang bis zur Buchrainer Alpe, von den Sonnenköpfen bis weit ins Rohrmoos. Die hochalpinen Lagen rings um Oberstdorf werden von vier Sektionen des Deutschen Alpenvereins betreut. Die Bergbahnen kümmern sich um die Wege rings um ihre Bergstationen. Die Rechtler sowie viele Alp- und Wegegenossenschaften pflegen und unterhalten die Wege im Bereich ihrer Grundstücke.
Dank dieser vielen Partner kann Oberstdorf so ein großes Wegenetz für Einheimische und Gäste überhaupt erst anbieten und unterhalten.

Die Wanderwege in Oberstdorf sind je nach Bedeutung in verschiedene Kategorien eingeteilt und werden entsprechend gepflegt. Jetzt im Frühsommer rücken die Spezialisten der Abteilung Wegebau aus, um die Schäden, die während der Wintermonate durch Eis und Schnee entstanden sind, zu sichten und zu beheben.
„Im Frühling müssen vor allem Ausspülungen der Wegeoberfläche ausgebessert werden. Starke Regenfälle oder auch die Schneeschmelze sorgen dafür, dass der Wegekies an Stellen, wo das Wasser nicht direkt abfließen kann, weggespült wird. So entstehen Pfützen und Rinnen, die immer größer werden, sofern diese Stellen nicht möglichst rasch bearbeitet werden“, erklärt Peter Herb vom Wegetrupp der KDO und ergänzt: „Neben dem Auftragen neuer Kiesschichten legen die Mitarbeiter neue Gräben an, machen bestehende Gräben, Drainagen und Durchlässe wieder gangbar und setzen marode Brüstungen oder Ruhebänke wieder in Stand.“ Ebenso wird liegengebliebener Abfall eingesammelt.
Zusätzlich gilt es nach dem Winter die Schneezeichen – insgesamt mehrere Tausend Stück – zu entfernen. Diese sorgen während der Wintermonate dafür, dass sich die Fahrer der Schneeräumfahrzeuge orientieren können. Beim Stecken der Stangen im Herbst muss sehr penibel vorgegangen werden, denn bereits eine nicht markierte Abflussrinne oder eine fehlende Stange an einem Baumstumpf können enorme Schäden am Fahrzeug verursachen und zugleich Mitarbeiter in ernsthafte Gefahr bringen. So ist vor einigen Jahren ein Fahrzeug vom vereisten Weg abgekommen und an einem Baum hängen geblieben. „Gott sei Dank gab es nur einen Sachschaden“, zeigt sich Florian Speigl erleichtert.

Die Arbeiten an den Wanderwegen erfolgen das ganze Jahr über. In den Sommermonaten stehen Instandhaltungen und Mäharbeiten im Vordergrund. Im Winter werden bei Schneefall ab 04.00 Uhr in der Früh die Wege geräumt und präpariert. Angesichts des vielfältigen Aufgabengebietes und der Lage in der freien Natur ist der Wegeunterhalt eine Aufgabe, die viel Erfahrung erfordert.

Das Team der KDO benötigt für den Unterhalt der Wanderwege jährlich etwa 7.250 Arbeitsstunden. Die jährlichen Aufwendungen für den Wegebau belaufen sich auf etwa 500.000 €. Dieser Betrag wird mehrheitlich über den Kurbeitrag der Oberstdorfer Gäste finanziert.

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf_Logo_2017

Was ist Fairer Handel?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.06.2017
Mit der Auszeichnung zur Fairtrade-Gemeinde im März hat sich der Markt Oberstdorf für die Verwendung Fair gehandelter Produkte verpflichtet. Die Verbindung von regionaler Landwirtschaft, Fairem Handel und biologischer Herstellung unterstützt heimische Betriebe ebenso wie Kleinbauern im Süden der Welt. Mit der Enscheidung für diese Produkte sorgen die Verbraucher für angemessene Bezahlung und faire Bedingungen.

Die Kriterien, die unsere Kaufentscheidungen heute beeinflussen, haben sich erweitert um die Begriffe Regionalität, Biologische Herstellung und auch Fairer Handel. Heimische Lebensmittel wie Milch, Käse, Fleisch, Brot oder Obst sind nachvollziehbar hergestellt, wir wissen, wo sie herkommen und dass wir etwas Gesundes essen. Bei Lebensmitteln die bei uns nicht wachsen, wie Tee, Kaffee, Kakao, Bananen und Orangen, vertrauen die Verbraucher zunehmend auf die Fairtrade-Zertifizierung.

Die Kriterien des Fairen Handels
Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte.

Die Fairtrade-Standards sind das Regelwerk, das Kleinbauernorganisationen, Plantagen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einhalten müssen. Sie umfassen soziale, ökologische und ökonomische Kriterien, um eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu gewährleisten.

Stärkung der Kleinbauern, Kleinbäuerinnen und Arbeiter und Arbeiterinnen:
• Organisation in demokratischen Gemeinschaften (bei Kooperativen)
• Förderung gewerkschaftlicher Organisation (auf Plantagen)
• Geregelte Arbeitsbedingungen
• Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
• Diskriminierungsverbot

Umweltschutz: Mensch im Mittelpunkt
• Umweltschonender Anbau
• Schutz natürlicher Ressourcen
• Verbot gefährlicher Pestizide
• Kein gentechnisch verändertes Saatgut
• Förderung des Bio-Anbaus durch den Bio-Aufschlag

Anforderungen an Händler und Hersteller
• Bezahlung von Fairtrade-Mindestpreis und Fairtrade-Prämie
• Nachweis über Waren- und Geldfluss
• Richtlinien zur Verwendung des Siegels
• Transparente Handelsbeziehungen
• Vorfinanzierung

Die Fairtrade-Standards bestehen aus Kernanforderungen und so genannten Entwicklungs-Indikatoren. Die Kernanforderungen müssen von jeder Produzentengruppe erfüllt werden, um die Fairtrade-Zertifizierung zu erhalten. Nach der ersten Zertifizierung müssen die Produzentenorganisationen zudem die Entwicklungsanforderungen erfüllen. Diese sind weitreichender und haben unter anderem das Ziel, die Organisation und die Arbeitsbedingungen der Produzenten zu verbessern, aber auch langfristig wirkende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt umzusetzen. Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Überprüfung der Standarts
Die Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT überprüft vor Ort, ob Produzenten und Händler die Fairtrade-Standards einhalten und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards erfüllen. Sie kontrolliert auch, ob die Produzentenorganisationen den festgelegten Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie ausgezahlt bekommen.
FLOCERT ist ein unabhängiges Zertifizierungsunternehmen und Tochtergesellschaft von Fairtrade International. Das Unternehmen zertifiziert Produzenten, Händler und Hersteller in rund 115 Ländern nach den Fairtrade-Standards. Über 100 hochqualifizierte Auditorinnen und Auditoren nehmen in regelmäßigen Abständen Kontrollen und Audits vor Ort vor.
Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Sie bieten fair gehandelte Waren in ihrem Geschäft an oder verwenden fair gehandelte Produkte in Ihrem Gastronomiebetrieb oder in Ihrer Organisation?
Dann werden Sie doch Teil der Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf. Bitte sprechen Sie uns an. Kontakt: Markt Oberstdorf, Christine Uebelhör, Tel. 08322 700-723, E-Mail: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de.

Weitere Informationen unter www.fairtrade-deutschland.de

Eine Sensation im Oytal - Oberstdorfer Gemeinde- und Fremdenblatt 27. Juli 1927

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.02.2017
Archivar Eugen Thomma hat in alten Zeitungen geschmökert und den Hinweis auf einen sensationellen Vorgang gefunden: „Ein einzigartiges Schauspiel wird sich am Samstag, 30. Juli, bei günstiger Witterung im Oytal abspielen.

In der Zeit von vorm. 1/210 bis 11 Uhr und nachm. von 2 bis 1/24 Uhr werden 100 Holzstämme vom Seewald über die 620 Meter hohen Seewände in das Talbett hinabgestürzt werden. Es dürfte unter den Kurgästen, auch unter den Einheimischenwenige geben, die ein so seltenes Schauspiel jemals gesehen haben. Mit ungeheurer Wucht und unter krachendem Donner werden die Riesen des Waldes über die Wände stürzen, und unten zu Brennholz verarbeitet. Einen anderen Weg, das Holz aus dem Seewald ins Tal zu befördern, gibt es nicht. Dabei ist nicht zu vergessen, daß die Arbeiten des Ablassen der Stämme für die Holzfäller mit Öebensgefahr verbunden ist, weshalb den Mutigen Bewunderung und Anerkennng zu zollen ist. Also auf ins Oytal am nächsten Samstag.“
Die Ankündigung hat ihr Ziel nicht verfehlt. Zu hunderten stürmten Schaulustige ins Oytal um sich diese seltene Art der Holzbringungn aus dem Bergwald anzuschauen. Am 2. August berichtete die Presse wieder von dem Vorgang:
„Das Oytal hatte am letzten Samstag anlässlich des Holzablassens über die 620 Meter hohen Seewände Rekordbesuch. Hunderte von Menschen waren schon in aller Frühe herangepilgert, denen am Nachmittag noch eine stattliche Anzahl folgte, um sich dieses seltene Schauspiel anzusehen. Schon von weitem hörte man das donnerähnliche Krachen vom Fallen der Holzstämme. Vom Garten des Oytalhauses konnte man bequem den Vorgang beobachten. Zuerst kollerten die Stämme die ersten hundert Meter den Hang hinunter, bis sie dann in so unheimlich schnelle Fahrt gerieten, daß sie lotrecht über die Wände sausten und wie eine einschlagende Granate „Marke dicke Berta“ (Anm.: Dicke Berta war im ersten Weltkrieg ein 42 cm Geschütz der Firma Krupp) auf die untersten Hänge aufschlugen, Staubwolken aufwirbelten und weiter zu Tal rollten. Wie solide das Holz ist, dafür zeugte, daß die wenigsten Stämme unten zerschellt ankommen. Sehr schön war das gewaltige Echo, das vielfach von den Wänden zurückgeworfen wurde.“
Die Holzaktion in den Seewänden war damit noch nicht beendet, denn am 6. September wurde wieder durch eine Presse-Vorankündigung auf die neuerliche Ablassung von Holz hingewiesen. In der gleichen Ausgabe wies der Unternehmer in einem Inserat allzu Neugierige auf die Gefährdung während der Holzbergung hin:

Warnung !
In der Zeit vom 7. bis 11. September werden in den
Seewänden im Oytal wieder Holzblöcke abgelassen
und lehne ich beim Betreten des gefährdeten durch
Warnungstafeln abgesperrten Gebietes jede Haftung ab.
Wilhelm Geiger, Holz- und Kohlen-Handlung
NB. Trockene Buchen- und Fichtenscheiter habe ich
fortwährend auf Lager und sehe geneigter Abnahme
Entgegen. Der Obige.

Aus heutiger Sicht fragt man sich, ob so etwas überhaupt noch möglich wäre. Viele Behördengänge wären nötig, viele Absperrposten müssten aufgestellt werden.
Der damals gerade dreißigjährige Unternehmer hatte eine gehörige Portion Risiko auf sich genommen, as er persönlich mit ein paar Helfern die gefährliche Aktion durchführte. Sicher ein guter Werbeeffekt für seine junge Firma. Wenn man heute, nach 90 Jahren, den damaligen Ein-Mann-Betrieb mit dem Unternehmen Geiger-Gruppe vergleicht, kann man erahnen, was dafür an Pioniergeist und unternehmerischem Wagnis notwendig war.
Der damalige Oytal-Wirt Wilhelm Fischer brachte sicher ein paar kräftige Brotzeiten für die Holzer auf den Tisch. Denn die trieben ihm mit dem Holzeinschlag über Tage hinweg den „gebratenen Hasen“ in die Küche.

Bild1: Wilhelm Geiger im Jahr 1927 im Oytal beim Brennholz
schneiden.

Bild 2: Vom Seealpsee fällt der Seebach rund 600 Meter über die
berüchtigten Seewände in die Tiefe

Altes und Neues?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.01.2017
Archivar Eugen Thomma erinnert an Berichterstattung von 1927.

In alten Zeitungen findet sich oft heute Neues, besonders wenn es sich um Lokalnachrichten handelt: So in der ersten Nummer des "Oberstdorfer Gemeinde- und Fremdenblatt" vom 5.01.1927. Meldungen mit ernsterem Charakter, die einen Bezug zur Gegenwart haben, wechseln mit solchen, die heute zum Schmunzeln anregen.

Gleich auf der Titelseite eine Überschrift: "Nebelhornbahn in Sicht?"
Da wird bei den Oberstdorfern die Werbetrommel zur Zeichnung von Anteilscheinen gerührt, um das Projekt der Bergbahn anzutreiben. Die Befürchtungen sind groß, daß Oberstdorf bedeutungslos wird, wenn der Ort nicht auf den Zug der Zeit aufspringt.
"Man möchte sogar sagen, daß Oberstdorfs Zukunft steht oder fällt mit der Errichtung der Nebelhornbahn. Die Erfahrung dieses Jahres hat gezeigt, daß die bei uns weilenden Fremden zum größten Teile nach Ehrwald mit unseren Gesellschaftswagen befördert werden wollen, um auf die Zugspitze zu fahren. [.....) Soll da Oberstdorf sich den Rang ablaufen lassen und hinter den andern Orten mehrere Jahre nachhinken, wenn dort der Rahm schon abgeschöpft ist? [....]", war der Tenor bei den vielen Versammlungen.
Jetzt, 90 Jahre später: das neue Gipfelrestaurant, die Nordwand-Runde!

Heute undenkbar, folgen namentlich Berichte über Skiunfälle junger Einheimischer beim Skilaufen mit detailgetreuem Unfallhergang. Eine ganze Abteilung von Datenschützern würde heute aufschreien.
Aber auch tierisches Unglück wird genau beschrieben: "Ein Achter-Hirsch wurde am 31. Dezember in Oytal gegen Abend von einer niedergehenden Lawine erfaßt und in die Tiefe gerissen. [....] Das Erstaunen der Jäger, die am andern Morgen den Hirsch holen wollten, war groß, als sie drei Adler sahen, die sich an dem Tiere bereits gütlich taten. In gemessener Entfernung lauerten zwei Füchse und etliche Aasraben auf den Moment in welchem die Adler vollgefressen das Weite suchten.[.........]".

Detailgetreu wird damals weiter berichtet: "Das Sporthotel Trettach ist seit sonntags abends ohne Kapelle, da Kapellmeister Professor Rosé zu Folge Differenzen mit einem Mitwirkenden der Kapelle und einem Kellner seine Tätigkeit niederlegte [.......]." Drei Tage später erscheint nicht nur eine Gegendarstellung des Herrn, sondern auch gleich ein Werbe-Inserat seiner Konzerte, jetzt spielt er im "Hotel Mohren" und das Trettachhotel? Das hatte schon eine neue Kapelle. Die große Zeit der Arbeitslosigkeit brachte es mit sich, dass ein Musikprofessor im hintersten Winkel Deutschlands das Tanz-Qintett eines kleinen Hotels leitete und dass in wenigen Stunden Ersatz zur Verfügung stand.

"Stand der Erwerbslosen im Bezirk Sonthofen am 8. Januar 1927, insgesamt 847.“
Oberstdorf 130, Immenstadt 158, Sonthofen 136, Schöllang 31, Fischen 18, Obermaiselstein 4.
Diese Statistik erschien jeden Monat. Tiefenbach ist als einzige Gemeinde im Bezirk nicht aufgeführt. Es scheint als habe es dort keine Arbeitslosen gegeben.

Der Skilauf wird immer mehr zum Motor der Wintersaison. Oberstdorfs Skisprung-Star Franz Thannheimer siegt mit Weiten von 40, 42 und 47 Metern beim Allgäuer Jugend-Skitag in Oberstaufen und erringt den "Pokal für den besten Allgäuer, den Polkal für den besten Springer des Tages und ein silbernes Zigarettenetui für den weitesten gestanden Sprung des Tages". Ein solch wertvoller Preis brachte damals einen Sportler schon in Gefahr den Amateurstatus zu verlieren.

Der Freude am abendlichen Vergnügen der "Fremden" trägt der Marktgemeinderat Oberstdorf auch dahingehend Rechnung, dass die erst ein Jahr alte Sperrstunden-Festsetzung (24.00 Uhr) aufgehoben und auf 01.00 Uhr verlegt wird. Ein Spielchen das sich mit pro und contra, teils mit andern Uhrzeiten, bis in die heutigen Tage immer und immer wieder fortsetzt.

Aus der "Amtlichen Fremdenliste", die in jeder Ausgabe beinhaltet war, sind Name, Beruf, Begleitung, Wohnort sowie die Unterkunft des Gastes in Oberstdorf zu ersehen. Die Gäste waren damals stolz, daß ihr Name veröffentlicht wurde und kauften diese Listen.
Wir lesen auch, dass sich am 10.01.1927 insgesamt 37 "Fremde" angemeldet haben. Besonders fällt dabei auf, daß nur vier davon privat wohnten und alle andern in Hotels, Pensionen oder Kuranstalten. Ach, wird derzeit nicht nach der höheren Wohnqualität gesucht?

Bild
Der "Gesellschaftswagen" des Oberstdorfer Unternehmers Emil Fischer bei einer Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen. Links am Wagen (mit Stock) der Kaufmann Georg Fischer, der Bruder des Emil, der gelegentlich als Reisebegeleiter mitfuhr.

Beschädigung von Schneezeichen kein Kavaliersdelikt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 03.01.2017
Mutwillige Beschädigungen von Schneezeichen verursachen dem Markt Oberstdorf jährlich Kosten. Für Anschaffung und Aufstellung muss pro Schneezeichen mit rund 15 bis 20 Euro gerechnet werden.

Die kurz vor dem Winter aufgestellten farbigen Holzstangen sind Teil der Straßenausstattung, die den Verlauf der Straßen und Wege bei hoher Schneedecke markieren. Werden die Schneezeichen herausgerissen oder beschädigt, gefährdet der Verursacher die Verkehrssicherheit und begeht damit eine Straftat. Die Polizei wird in nächster Zeit ein besonderes Augenmerk auf auffällige Bereiche richten.

Lindenacker – Kurpark

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.12.2016
Heute würde man den früheren „Lindenacker“ südlich der katholischen Pfarrkirche als Streuobstwiese bezeichnen, berichtet Archivar Eugen Thomma.

Ob dort wirklich die namensgebende Gerichtslinde stand, unter der das Dorfgericht getagt hat, weiß man nicht mit Sicherheit. Dass aber auf dem Lindenacker jährlich Märkte stattfanden, bei dem so manches Rind und mancher Ochse den Besitzer wechselten, ist belegt.

Als Oberstdorf sich zum Beginn des 20. Jahrhunderts gewaltig nach Süden ausdehnte, wurde dieser zentrale Platz als Standort einer dringend notwendigen Kureinrichtungen – eines Kurplatzes und eines Kurhauses – interessant. Angesparte Gelder wurden 1922 geschickt beim Kauf des Grundes angelegt, gerade noch vor der Entwertung durch die Inflation. Der Grundstein für den Kurpark war gelegt.

Die folgenden Jahre galten der Gestaltung des Platzes, auf dem ursprünglich der Bau des Kurhauses geplant war. Weil der Sitzungssaal des Rathauses, der den Gästen als Lesesaal diente, 1924 zum Schulsaal der privaten Realschule wurde, entstand 1925 im Kurpark ein schmuckes Holzhäuschen, das als Lesehalle diente.

Die gelegentlich auf dem Marktplatz abgehaltenen Standkonzerte – anfänglich von Militörkapellen, dann von der Musikkapelle Oberstdorf – konnten nun am neuen Kurplatz stattfinden. In dem 1927 von Zimmermeister Hans Haneberg erbauten runden Pavillon bot die Musikkapelle Oberstdorf künftig in der Sommersaison täglich ein Konzert. Das Repertoire der Musiker war so umfangreich, dass erst nach vier Wochen ein Musikstück wiederholt wurde.

Im Jahr 1933 verbot die Regierung das Konzertieren von Amateuren während Berufsmusiker arbeitslos waren. Im Rahmen der „Arbeitsschlacht“, wie diese Maßnahme pathetisch genannt wurde, hatte die Gemeinde ein Orchester von Berufsmusikern einzustellen. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, aber auch noch im Rahmen der Arbeitsschlacht, entstand 1936 / 1937 an der Westseite des Kurparks die Wandelhalle. Dort konnten die flanierenden Gäste auch bei Regen dem Kurkonzert lauschen.

Gab die Kurkapelle unter Leitung von Josef Scharrer im Sommer 1942 noch 150 Konzerte, wurden im August 1943 die letzten Musiker zur Wehrmacht einberufen. Die Öffnungen der Wandelhall nach Süden wurden mit Bretterwänden zugenagelt. Dahinter entstand ein Lagerplatz für Möbel von nach Oberstdorf evakuierten Familien aus bombenbedrohten Städten. Bis Anfang der 1950er Jahre dauerte dieser Zustand an.

Ende der 1940er Jahre behalf sich die Kurverwaltung mit Schallplattenkonzerten. Nur mit Hilfe von auswärts konnte 1950 die Musikkapelle die Lücken in den eigenen Reihen, die der Krieg geschlagen hatte, schließen und wieder Konzerte veranstalten.
Wohl mehr als tausend Menschen waren es, die nach der langen musiklosen Zeit im Park den Sonntagskonzerten lauschten.
Oberstdorf entsprach dem Wunsch der Gäste nach mehr Musik. Eine Kurkapelle mit zwölf Musikern unterhielt künftig vormittags das dankbare Publikum. Die Musikkapelle gab ein Sonntagskonzert und überbrückte die freien Tage des Orchesters. Dies geschah alles im neuen Pavillon.
Die Zeit elte und das auch im Kurpark. Zusammen mit der Generalsanierung des Kurhauses erfuhr auch der Kurpark eine Erneuerung, die den Gästen den Aufenthalt auf dem ehemaligen Lindenacker noch angenehmer gestalten sollte.

Das Holzhäuschen, das als Lesehalle diente, wurde später abgebrochen und im Schulhof der Grundschule als Kindergarten wieder aufgebaut. Später war darin die Musikschule unterbracht. 2010 musste das Häuschen dann endgültig weichen.

Bild 1 Viehmarkt auf dem Lindenacker um 1910. In der Bildmitte
der Pfarrhof

Bild 2 Der Kurpark 1928: Links die Lesehalle, in der Mitte das
Lichtspielhaus und rechts der Musikpavillon

Pioniere des Skisprungs

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 05.10.2016
Erinnerungen von Archivar Eugen Thomma an Bruno Biehler, Heini Klopfer, Toni Brutscher und Sepp Weiler

Anläßlich des Grüntentages am 11. September berichtete die Tagespresse auch über das Jägerdenkmal auf dem "Wächter des Allgäus" und über dessen Planer.

Es jährte sich heuer zum 50. Mal der Todestag des Architekten Bruno Biehler. Biehler, selbst Leutnant im 3. Jägerregiment, entwarf dieses Mahnmal zum Gedenken an seine im Ersten Weltkrieg gefallenen rund 3.000 Regimentskameraden.
Bereits während des Krieges hatte er die Planung für den Soldatenfriedhof von Macarlau im Vasertal der Karpathen geschaffen, bei dessen Anlage der Oberstdorfer Holzbildhauer Wilhelm Math und der Hindelanger Kunstmaler Hermann Grosselfinger tätig waren.

Mich hat die Person des Architekten schon als junger Bursche fasziniert. Unsere Generation, die doch kaum Möglichkeit hatte ins Ausland zu kommen, konnte nur staunen, wenn man über Bühlers Reisen las. Indien, Ceylon, Java, China waren Ziele von ihm gewesen. Der Bericht über die Winterbesteigung des Fujiyama in Japan und seine Rückreise mit der Transsibirischen Eisenbahn im Mai 1914 fesselten mich.

Der Skipionier Bruno Biehler war auch in Oberstdorf kein Unbekannter. Bei den ersten Allgäuer Skimeisterschaften errang er auf der 1909 erbauten Haldenschanze mit einem Sprung auf 21 1/2 Metern den Titel des Allgäuer Meisters. Er war in der Nordischen Kombination der härteste Konkurrent des Eugen Heimhuber, der da für den Skiklub Oberstdorf den Titel sicherte.
Das Heimhuber-Foto von Biehlers Meistersprung an der Haldenschanze zeigt auch noch den damaligen Sprungstil, der ein möglichst aufrechtes Stehen verlangte.

Die Postkarte mit den Prinzregenten-Marken konnte ich vor etwa 30 Jahren von einem Franzosen erwerben. Sie ist in Esperanto geschrieben. Interessant ist dabei auf der Bildseite das Datum des Sprunges, der 2.Februar 1910.
Genau 40 Jahre später am 2.Februar 1950 gingen der Planer der Skiflugschanze Heini Klopfer und seine Kameraden Toni Brutscher und Sepp Weiler über diesen Bakken.
Wenige Tage später setzte der Österreicher Willi Gantschnigg dort mit 124 Metern eine neue Weltrekord-Marke. Ja, was für eine Steigerung hier am Ort in 40 Jahren!
Nach weiteren 65 Jahren liegt die Höchstweite bei 225 Meter, also Bruno Biehlers Weite um mehr als 200 Meter übertroffen.
Und wie weit wird es gehen auf der derzeit umgebauten Heini-Klopfer-Schanze?

Verkehrssicherheit: Überhängenden Bewuchs an Straßen und Wegen entfernen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.10.2016
Durch überhängende Äste und Sträucher wird der Verkehr auf Gehsteigen und Fahrbahnen behindert. Gerade Gehsteige sind durch herausragende Sträucher häufig fast nicht passierbar. Gleiches gilt für Straßen ohne Gehsteig, bei denen Sträucher oder Äste Sicht behindernd in die Fahrbahn ragen.

Ebenso tragen nur gut sichtbare Verkehrszeichen zur Verkehrssicherheit bei.

Der Markt Oberstdorf als Straßenbaubehörde hat für die Sicherheit auf öffentlichen Straßen zu sorgen und die Beseitigung von evtl. Gefahren zu veranlassen.
Grundstückseigentümer und Bürger des Marktes Oberstdorf werden daher dringend gebeten, den überhängenden Bewuchses vor dem Wintereinbruch zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass Verkehrszeichen gut sichtbar sind. Abgesehen von der Unzulässigkeit können Grundstückseigentümer zum Kostenersatz bei evtl. Schadensereignissen herangezogen werden.

Kontakt zum Marktgemeinderat

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.09.2016
Ab sofort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit allen Marktgemeinderatsmitgliedern direkt und zeitgleich eine Mitteilung zukommen zu lassen.

Auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de/politik/gemeinderat ist dafür ein entsprechendes Formular eingestellt. Dateien können mitgeschickt werden.

Dieses Portal ist nicht der offizielle Posteingang des Marktes Oberstdorf.
Die Kontakte zu den Mitarbeitern finden Sie auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de.

Geschichte des Marktes Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 31.08.2016
Band 1 bis 5 der Geschichte des Marktes Oberstdorf sind im örtlichen Buchhandel, im Oberstdorf Lädele, in der OBERSTDORF BIBLIOTHEK und beim Markt Oberstdorf erhältlich.

Grillen in freier Natur

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz (BayNatSchG) darf grundsätzlich jeder zum Genuss der Naturschönheiten und zur Erholung alle Teile der freien Natur ohne behördliche Genehmigung und ohne Zustimmung des Grundeigentümers oder sonstigen Berechtigten unentgeltlich betreten.

Darf man überall draußen in der Natur picknicken und grillen?
Dieses so genannte Betretungsrecht gilt jedoch nur für Freizeitgestaltung und Sportausübung, die dem Naturgenuss und der Erholung dienen. Das Entzünden und Betreiben offener Feuer zum Grillen oder als Lagerfeuer in der freien Natur ist mehr als nur ein „normales Betreten“ und wird daher nicht vom Betretungsrecht gedeckt. Dafür ist stets die Zustimmung des Grundstücksberechtigten - für das Sammeln von Brennholz im Wald auch die Zustimmung des Waldbesitzers - erforderlich.

Das Entzünden und Betreiben offener Feuer ist in Natur-, Wild- und Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich verboten. Die Schutzgebiete sind in der Regel beschildert. Alle Seitentäler südlich von Oberstdorf liegen jeweils in einem Landschaftsschutzgebiet, damit ist das Grillen in diesen Bereichen nicht erlaubt.
Wer gegen die naturschutz-, forst-, jagd-, wasser-, abfallrechtlichen oder Brandschutzbestimmungen oder die Anzeigepflicht bei Veranstaltungen verstößt, handelt ordnungswidrig und kann mit Geldbuße belegt werden.

Auch beim erlaubten Feuermachen sollte die allgemeine Verpflichtung zum Schutz der Natur beachtet werden (§ 1 BNatSchG). Verhalten Sie sich stets so, dass die Lebensgrundlagen für wild wachsende Pflanzen und wild lebende Tiere soweit wie möglich erhalten, nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt und gegebenenfalls wieder hergestellt werden.

  • Machen Sie keinen unnötigen Lärm.
  • Wählen Sie den Platz für eine Feuerstelle so, dass keine Brandgefahr für die Umgebung entstehen kann, mindestens 100 Meter von einem Wald und leicht entzündlichen Stoffen entfernt. Und mindestens fünf Meter von Gebäuden aus brennbaren Stoffen, vom Dachvorsprung ab gemessen mindestens fünf Meter von sonstigen brennbaren Stoffen. Suchen Sie möglichst einen Platz in der Nähe eines Gewässers, um Wasser zum Feuerlöschen zu haben.
  • Verwenden Sie als Brennstoff für das Grillfeuer nur Grillkohle, für Lagerfeuer nur trockenes Holz. Altöle, Altreifen oder Kunststoffe etc. dürfen keinesfalls verwendet werden.
  • Halten Sie das Feuer ständig unter Aufsicht. Löschen Sie es bei starkem Wind. Wenn Sie das Feuer verlassen, müssen Feuer und Glut ganz erloschen sein.
  • Wenn Sie den Platz endgültig verlassen, stellen Sie so weit wie möglich den Zustand her, wie er sein sollte.
  • Lassen Sie keine Abfälle, auch kein Brennmaterial, zurück. Seien Sie sich als echter Naturfreund nicht zu schade, auch einmal liegen gebliebenen Müll anderer zum nächsten Abfallbehälter mitzunehmen.

Jeder Einzelne von uns muss schonend mit Natur und Landschaft umgehen, damit wir und unsere Nachkommen auch in Zukunft darin Lebensgrundlage und Erholung finden können!

Öffentliche Grillplätze
Öffentliche Grillplätze gibt es in Altusried, Balderschwang, Betzigau, Immenstadt, Obermaiselstein, Oy-Mittelberg, Sonthofen, Weitnau und Wertach. In Oberstdorf ist kein Grillplatz ausgewiesen.