Aus der Gemeinde

Holzstapel

Wegesperrung am Freiberg

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.03.2019
An der Ortsverbindungsstraße zwischen Schwand und Freibergsee werden in der Woche vom 25. bis 29. März Baumfällarbeiten durchgeführt. Der gesamte Bereich und die Zugangswege sind für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt.

Das Naturbad Freibergsee ist über den Renksteg erreichbar.

Bei der Maßnahme werden Bäume entnommen, die aufgrund von Beschädigungen oder Erkrankungen eine Gefahr für den Verkehr darstellen.

Die privaten Grundeigentümer werden dabei von der Forstverwaltung und der FBG Oberallgäu bestmöglich unterstützt.

B19 Brückenbaumaßnahmen in Fischen - Verkehrsführung

Logo Staatliches Bauamt Kempten
via Markt Oberstdorf
am 20.03.2019
Das staatliche Bauamt Kempten lädt am kommenden Montag, 25 März 2019 um 19:00 Uhr zu einer Bürgerinformationsveranstaltung in das Kurhaus "Fiskina" nach Fischen ein.

Thema sind die diesjährigen Verkehrsführungen infolge der Baumaßnahmen auf der B19 bei Fischen. Eingeladen sind alle Interessierten.

Im Bereich Fischen Weiler werden dieses Jahr im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahme an der Weiler Ach drei Brücken erneuert. Hierfür wurde bereits im letzten Jahr eine neue Brücke in der Nähe der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe gebaut, um den B19 Verkehr behelfsmäßig umleiten zu können.

Für einen Zeitraum von ca. 3 Wochen wird erschwerend noch ein Einbahnverkehr von Sonthofen kommend in Richtung Fischen erforderlich, um Anpassungen an der Höhenlage der B19 wegen des Hochwasserschutzes durchzuführen. Der Verkehr in Richtung Norden wird über die OA4 bzw. OA5 umgeleitet. In der dritten Woche muss die B19 bei Weiler sogar für eine Nacht für Asphaltierungsarbeiten komplett gesperrt werden.

In Fischen selbst wird die Brücke über den Mühlkanal (Nähe Skilift) saniert. Um den Verkehr in Richtung Oberstdorf aus dem Baufeld zu bekommen, wird dieser über eine neu zu bauende Geh- und Radwegbrücke geführt.

Mehr Unterstützung für Ein-Eltern-Familien

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 20.03.2019
Jede fünfte Familie ist heute eine Ein-Eltern-Familie. In neun von zehn Fällen kümmert sich die Mutter allein um die Erziehung der Kinder. Hinzu kommen finanzielle Sorgen.

Hartz IV wird für viele zum unausweichlichen Schicksal, denn die Chancen für Alleinerziehende auf dem Arbeitsmarkt stehen nicht gut. Die Belastung ist groß und die Betroffenen vermissen oft das gesellschaftliche Verständnis für ihre Situation. Dies wurde deutlich beim ersten Fachtag für Alleinerziehende am Sonntag, 17. März im Union-Filmtheater in Immenstadt. Rund 70 betroffene Mütter und vereinzelt alleinerziehende Väter nutzten die Gelegenheit, mit KommunalpolitikerInnen und Beratungsstellen ins Gespräch zu kommen.
„Wir werden die vorgebrachten Sorgen und Nöte an die Politik weiterleiten, damit sich etwas verändert“, versprach Initiatorin Sandra Vogel, Alleinerziehende aus Waltenhofen. Kooperationspartnerinnen waren der „Runde Tisch Alleinerziehende“ in und um Kempten und die Gleichstellungsbeauftragten Ilona Authried (Landratsamt Oberallgäu) und Katharina Simon (Stadt Kempten). Nach dem ernüchternden Dokumentarfilm „MaPaSolo“ – die Welt der Alleinerziehenden“ stellten sich CSU-Kreisrätin und Kreis-Familienbeauftragte Renate Specht sowie die Kemptener Stadträte Erna-Kathrein Groll (Grüne) und Stephan Prause (CSU) unter Moderation von Norbert Kolz (Radio AllgäuHit) den Fragen des Publikums. Neben der Forderung nach flexiblen und unbürokratischen Hilfen kamen auch ein Gehalt für Alleinerziehende sowie eine bessere Altersabsicherung zur Sprache. „Alleinerziehende leisten schließlich eine wichtige Arbeit für die Gesellschaft“, so eine betroffene Mutter. Während der Veranstaltung betreuten Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes Immenstadt den Nachwuchs.

Tourismus Oberstdorf: Neuer Kurkontrolleur

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.03.2019
Seit März beschäftigen die Kurbetriebe Oberstdorf wieder einen Gästeberater und Kurkontrolleur im Außendienst. Am 1. März hatte Herr Attila Güngör seinen ersten Arbeitstag bei Tourismus Oberstdorf.

Herr Güngör ist der Nachfolger von Herrn Höhne, der Tourismus Oberstdorf im Dezember verlassen hat. Der Kurkontrolleur unterstützt mit seiner Tätigkeit die EDV-Abteilung direkt bei den Gastgebern und den zahlreichen Zweitwohnungen in Oberstdorf. Neben seiner Tätigkeit als Kontrolleur, bei der er überprüft, ob alle Gäste ordnungsgemäß gemeldet sind, berät er auch Gäste, insbesondere in Zweitwohnungen, über ihre Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sowie die vielfältigen Angebote der Allgäu Walser Premium Card.
Herr Güngör besucht in regelmäßigen Abständen Gastgeberbetriebe zu Routinekontrollen. Tourismus Oberstdorf bittet darum, Herrn Güngör bei seiner Arbeit zu unterstützen. Die Tätigkeit eines Kurkontrolleurs kommt jedem Oberstdorfer Gastgeber und auch den Gästen zugute. Denn jeder nicht angemeldete Übernachtungsgast verursacht Kosten, die angemeldete Gäste mittragen müssen. Langfristig gesehen, führt dieses Verhalten zu einer Kostenunterdeckung und dadurch, im schlimmsten Fall, zu einer Leistungskürzung oder einer Kostenerhöhung. Dies sollte, zum Wohle aller Oberstdorfer Gäste und Gastgeber, natürlich vermieden werden.

WUSSTEN SIE SCHON?

- dass wir mit unserem Gästeprogramm fast 500 Veranstaltungen vom Kurkonzert bis zur Theatervorstellung anbieten und über 230 geführte Wanderungen während des gesamten Jahres durchführen?

- dass in Oberstdorf über 1.000 Ruhebänke zum Verweilen einladen und wir im Winter über 140 km Winterwanderwege und im Sommer über 200 km mit über 1.500 Wegschildern über den Kurbetrag finanzieren.

- dass wir jedes Jahr über 37.000 Blumen für ein schönes Ortsbild in Kurparks, Grünanlagen und Blumenbeeten pflanzen und zusätzlich fast 150 zusätzliche Blumenkübel und -tröge aufstellen.

- dass sich unsere Mitarbeiter bei den Kommunalen Diensten Oberstdorf bereits ab 4 Uhr um die Schneeräumung und die Sauberkeit im Ort kümmern.

- dass im Winter regelmäßig 75 Kilometer Loipen präpariert werden.

Diese Angebote und noch viel mehr werden maßgeblich über die Kurbeitragseinnahmen finanziert.

Zämed duss_Logo

Zämed duss: Die Rad- und Wandersaison beginnt

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.03.2019
Wenn die ersten Schneeglöckchen ihre Köpfe aus dem Boden strecken und der Schnee sich in den Tallagen langsam zurückzieht, packen Radfahrer und Wanderer wieder ihre Sommersachen aus.

Oberstdorf ist im Frühling ein ganz besonderes Naturparadies. Die idyllische Lage im Talkessel, der von den schroffen Berggipfeln umgeben ist, bietet den perfekten Ausgangspunkt für sportliche Aktivitäten.
Damit auch jeder Spaß an der Bewegung hat und dabei die Einzigartigkeit der Natur bewahrt wird, ist es wichtig, einige Grundregeln zu beachten. Die gegenseitige Rücksichtnahme gehört unbedingt dazu – unabhängig davon, ob man auf zwei Rädern oder auf zwei Beinen unterwegs ist.

Rücksicht & Toleranz
Die Kampagne „Zämed duss“ soll ein kleiner Anstoß sein, sich gegenseitig mit Respekt zu begegnen und in Erinnerung rufen, dass alle nur aus dem einen Grund draußen unterwegs sind: um die Natur zu genießen. Konfliktpotential gibt es sicherlich genug: Mal fährt ein Mountainbiker zu schnell an einem Wanderer vorbei ohne rechtzeitig Bescheid zu geben, mal spaziert ein Wanderer mitten auf dem Weg ohne auf die anderen Wegenutzer zu achten und mal hat man einfach einen schlechten Tag. Gründe, wieso es zu Streitigkeiten zwischen Radlern und Fußgängern kommt, sind sicherlich zahlreich vorhanden. Beide Seiten können sich aber bemühen, miteinander im Einklang draußen zu sein.

Das Rezept dafür ist ganz einfach:

1. Rücksicht nehmen
Egal ob auf dem Fahrradsattel oder zu Fuß - es gilt "Share the trail", also die Wege mit anderen zu teilen. Mit einer angepassten Geschwindigkeit und der Anwendung der allgemein gültigen Höflichkeitsformeln ist man immer auf der richtigen Seite.

2. Freundlich sein
Gerne kann man die Menschen, denen man begegnet, grüßen. Freundlichkeit hat noch keinem geschadet und kommt immer gut an. Um sich bemerkbar zu machen, kann man freundlich rufen und sich auch danach bedanken. Beschimpfungen und Streitigkeiten helfen niemandem weiter.

3. Wanderern den Vortritt lassen
Gerade auf engen oder stark frequentierten Wegen ist es ratsam, als Mountainbiker auch mal abzusteigen und die Wanderer vorbei zu lassen.

4. Die Natur schützen
Wir sind alle zusammen draußen unterwegs – und deshalb muss auch das, was uns so viel Spaß macht, geschützt werden. Deshalb gilt für Zweiradler und Zweibeiner: immer den Müll mitnehmen, einen nachhaltigen Umgang mit der Natur pflegen, markierte Wege nicht verlassen, keine unnötigen Drifts und Bremsungen. Dass natürlich auch die Viehgatter immer geschlossen werden, versteht sich von selbst.

5. Auf ausgewiesenen Wegen bleiben
Gerade im Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet, in dem sich 75 Prozent der Grundfläche von Oberstdorf befindet, ist es wichtig, nicht von den ausgewiesenen Wegen abzuweichen.

Es gibt gute Gründe, wieso die Flora und Fauna hier geschützt werden soll und dies gilt es auch zu respektieren. Schließlich wollen wir alle noch möglichst lange „zämed duss“ sein.

Der Gott des Gemetzels

Oberstdorf Haus Tourismus Oberstdorf (OTG)
via Markt Oberstdorf
am 14.03.2019
29. März, 20 Uhr, Oberstdorf Haus - mit Sebastian Edtbauer, Ina Meling, Cornelia von Fürstenberg und Matthias Ransberger

Der Sohn von Alex und Annette Huber hat dem Sohn von Micha und Veronika Rey zwei Vorderzähne ausgeschlagen. Also beschließen die beiden Ehepaare, sich zu treffen und sich gütlich zu einigen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Was als versöhnliche Übereinkunft bei Clafoutis und Espresso beginnt, eskaliert zur verbalen Schlammschlacht, bei der alle Masken des zivilisierten Bürgertums fallen.

Der Gott des Gemetzels ist eines der erfolgreichsten Stücke der vergangenen Jahrzehnte und wurde unter der Regie von Roman Polanski verfilmt.

"Hochland"-Lesung im Oberstdorf Haus

Oberstdorf Haus Tourismus Oberstdorf (OTG)
via Markt Oberstdorf
am 14.03.2019
Der Roman „Hochland – der Himmel über dem K2“ ist nicht nur ein abenteuerliches Roadmovie und ein spannendes Bergbuch mit einer hinreißenden Liebesgeschichte, sondern auch eine Hommage an die Bewohner der südlichsten Marktgemeinde Deutschlands und ihre urige Mundart.

Im Mittelpunkt stehen zwei „Wilde Hünd“, die mit dem Rad zum K2 aufbrechen, um mit der Besteigung des zweithöchsten Bergs der Welt sich und ihrem Heimatort zu Ruhm und Ehre zu verhelfen.

Lesung mit Franz Bisle
5. April, 20 Uhr, Oberstdorf-Haus

WM Empfang 2019

Herzlicher Empfang für erfolgreiche Athletinnen und Athleten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 07.03.2019
Rund 3000 Fans bejubelten am 5. März im Kurpark Oberstdorf begeistert die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Welt-, Junioren- und Europa-Meisterschaften.

Moderator Jens Zimmermann begrüßte auf der Bühne Bürgermeister Laurent Mies, Landrat Anton Klotz, DSV Präsident Dr. Steinle, BSV Präsident Manfred Baldauf, den Skiclub-Vorsitzenden Dr. Peter Kruijer, den Präsidenten des Eissportclubs Harald Löffler und die Trainer Andreas Bauer und Kai Bracht.

Laut wurde es im Kurpark als die Sportlerinnen und Sportler aufgerufen wurden. Mit großem Applaus und Fähnchen schwingend begrüßten die Fans ihre Helden.

Bei der Junioren WM in Lahti 2019 waren gestartet:
Nordische Kombination Julian Schmid (2 x Gold, 1 x Silber)
Nordische Kombination David Mach ( 1 x Gold)
Skispringen Herren Philipp Raimund (1 x Gold)
Skispringen Damen Selina Freitag (1 x Silber)
Skispringen Damen Agnes Reisch (1 x Silber)

Bei der Alpin Ski WM in Are 2019 nahmen teil:
Christina Geiger, Alexander Schmid, Kira Weidle, Meike Pfister und Manuel Schmid

Zur Europameisterschaft der Eiskunstläufer nach Minsk gereist war:
Nicole Schott

Teilnehmer bei der Nordischen Ski WM in Seefeld 2019 waren:
Skispringen Damen / Mixed Katharina Althaus (2 x Gold, 1 x Silber)
Skispringen Damen / Mixed Juliane Seyfarth (2 x Gold)
Skispringen Herren / Mixed Karl Geiger ( 2 x Gold, 1 x Silber)
Skispringen Herren Richard Freitag (1 x Gold)
Nordische Kombination Johannes Rydzek (1 x Silber)
Nordische Kombination Vinzenz Geiger (1 x Silber)
Langlauf:
Sebastian Eisenlauer, Janosch Brugger, Pia Fink, Laura Gimmler, Sofie Krehl, Katharina Henning und Florian Notz.

Alle anwesenden Sportlerinnen und Sportler (einige waren verhindert bzw. erkrankt) erhielten neben einem Blumenstrauß auch ein Präsent des Marktes Oberstdorf. Bürgermeister Laurent Mies übergab mit seinen Glückwünschen eine Fleece-Decke mit dem Oberstdorfer Wappen sowie Einkaufsgutscheine.

Schließlich durften sich die Athletinnen und Athleten noch in das Goldene Buch des Marktes Oberstdorf eintragen.

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf_Logo_2017

Fairtrade: Orangensaft und Orangen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 07.03.2019
Orangensaft ist der meist getrunkene Fruchtsaft weltweit. In Deutschland lag der Pro-Kopf-Verbrauch in 2017 bei 7,4 Litern. Geerntet werden die Saftorangen vor allem in Brasilien, dort zu Fruchtsaftkonzentrat verarbeitet und in die Welt exportiert.

Das Geschäft mit dem Orangensaftkonzentrat liegt in den Händen weniger Großkonzerne, die den Preis für die Orangen oft unter die Produktionskosten drücken. Die Arbeit auf Orangen-Plantagen ist hart und gefährlich, die Arbeitsbedingungen prekär. Die Löhne sind oft unter dem Mindestlohn, gearbeitet wird zehn bis elf Stunden täglich, eine gewerkschaftliche Organisation wird nicht gestattet. Großplantagen verdrängen kleinbäuerliche Betriebe.

Fairtrade ist ein alternativer Ansatz zum konventionellen Handel. Im Mittelpunkt stehen die Kleinbauernkooperativen und Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen, die die Saftorangen ernten. Fairtrade-Orangenkooperativen sind demokratisch organisiert. Sie erhalten die Fairtrade-Prämie für Projekte, die der sozialen, wirtschaftlichen oder ökonomischen Entwicklung der Gemeinschaft dienen und so für alle ein besseres Leben ermöglichen. Die Löhne und Arbeitszeiten sind geregelt und Kinderarbeit ist verboten.

Seit 2001 gibt es in Deutschland fair gehandelten Orangensaft. Oberstdorf ist seit 2017 als Faire Gemeinde zertifiziert. Ein Kriterium dabei ist, dass im Marktgemeinderat zu den Sitzungen neben regionalem Wasser fair gehandelter Orangensaft aufgetischt wird.
In Oberstdorf können Sie Fairen Orangensaft im Weltladen und in verschiedenen Supermärkten kaufen. Bitte achten Sie auf das Fairtrade Siegel.

Die meisten Orangen in Deutschland kommen aus den europäischen Mittelmeerländern, aus Italien und Spanien. Auch dort finden sich Beispiele für ausbeuterische Arbeitsverhältnisse für die Orangenpflücker. Dazu gibt es in der evangelischen Kreuzkirche in Hirschegg im Kleinwalsertal noch bis zum 19. April eine Ausstellung des Kulturanthropologen Prof. Gilles Reckinger aus Innsbruck mit dem Titel „Bittere Orangen“. Sie ist täglich geöffnet von 9 bis 19 Uhr.
Um den Fair-Trade-Handel auch biblisch zu vertiefen, wird Pfarrer Frank Witzel aus dem Kleinwalsertal themenbezogene Gottesdienste halten:
Am 24. März, 10 Uhr in Hirschegg in der Kreuzkirche, am 31. März, 10 Uhr in Oberstdorf in der Christuskirche und am 5. Mai, 9.30 Uhr in Fischen in der Kirche zum Guten Hirten.

Mehr Informationen zu fairem Orangensaft unter: www.fairtrade-deutschland.de/produkte-de/orangensaft/hintergrund-fairtrade-orangensaft.html

Baustelle

Sperrung der Hermann-von-Barth-Straße

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.03.2019
Vom 4. März bis 28. Juni ist die Hermann-von-Barth-Straße für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund ist der Neubau der Wasserkraftanlage Illerursprung.

Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert

Anlieger sind frei bis Baustelle.

Baustart Kraftwerke Illerursprung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 01.03.2019
Die Kraftwerk Illerursprung GmbH & Co. KG investiert in den Ausbau erneuerbarer Energien und ersetzt das alte Wasserkraftwerk „Trettach II“ durch den Bau der neuen Wasserkraftanlage „Illerursprung“.

Baustart ist in der ersten Märzwoche 2019. Die Baumaßnahmen beginnen am Einlaufbauwerk des Kraftwerks und der Wehranlage. Der Umbau der Wehranlage ist noch ein Teil des Hochwasserschutzprojektes an der Trettach und liegt in der Verantwortung des Wasserwirtschaftsamtes. Durch die Zusammenlegung der beiden Projekte wird die Baumaßnahme mit größtmöglicher Effizienz durchgeführt. Für die Zeit von 12 Wochen wird die Hermann-von-Barth Straße im Bereich Einmündung Holzerstrasse bis Einmündung Viehtrieb vollständig gesperrt. Die Verkehrs-Umleitung in südliche Fahrt-Richtung erfolgt über die Trettach- und Holzerstrasse. Der Verkehr in nördlicher Richtung wird über Nebelhorn-, Garten- und Trettachstraße geführt.

Im Rahmen der Baumaßnahme wird direkt an der Wehranlage ein neuer Steg über die Trettach errichtet und die dortige Bushaltestelle neu / gestaltet.

Der Bau der neuen Dummelsmoosbrücke wird voraussichtlich im August erfolgen. Der Neubau ist mit der aktuellen Baumaßnahme des Kraftwerk Illerursprung abgestimmt und wird davon nicht beeinträchtigt.
Die Gesellschafter der Kraftwerk Illerursprung GmbH & Co. KG sind die Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) und die Kraftwerke Oberstdorf GmbH & Co. KG (KWO). Bereits zum Jahresende 2019 wird mit der Stromerzeugung aus dem Kraftwerk Illerursprung gerechnet.
Weitere Informationen unter
www.gemeindewerke-oberstdorf.de/produkte/evo/wasserkraftwerk-illerursprung.html

100 Jahre GWO_März 2019

100 Jahre Energieversorgung in Oberstdorf

Gemeindewerke Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 28.02.2019
1919 wurden die Elektrizitätswerke Oberstdorf gegründet. Heute heißt die Gesellschaft Energieversorgung Oberstdorf GmbH und ist ein Teil der Gemeindewerke Oberstdorf, zu der auch die Wasserversorgung und die Kommunalen Dienste gehören.

Als traditionsreiches Oberstdorfer Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen stehen die Gemeindewerke Oberstdorf im Dienst der Bürger. Die Gemeindewerke Oberstdorf sind traditionsreicher Dienstleister für Oberstdorf und seine Ortsteile. Die zuverlässige Versorgung mit bestem Trinkwasser und sauberer Energie genauso wie die kommunalen Dienste des Bauhofs sind die Kernaufgaben – 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, seit 100 Jahren!

Die Geschichte der Gesellschaft begann 1919 mit dem Erwerb des bis dahin privaten Wasserkraftwerkes an der Oberen Mühle aus dem Jahr 1898. Fungierten die Gemeindewerke Oberstdorf zunächst noch ausschließlich als Energieversorgungsunternehmen, übernahmen sie im Jahr 1938 auch die Wasserversorgung und die angeschlossene Abrechnungsverwaltung. Von nun an firmierten sie unter dem Namen Elektrizitäts- und Wasserwerk.

1978 entstanden aus dem Elektrizitäts- und Wasserwerk (EWO) die Gemeindewerke Oberstdorf. Im Jahr 2001 wurden die Gemeindewerke zu einer Art Holding mit den beiden Tochtergesellschaften Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) und Wasserversorgung Oberstdorf GmbH (WVO). 2006 wurde der Bauhof als Kommunale Dienste Oberstdorf (KDO) eingegliedert.

Heute beschäftigen die Gemeindewerke Oberstdorf rund 85 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und leisten täglich und rund um die Uhr vielfältige Aufgaben und Dienstleistungen auf kommunaler wie privatwirtschaftlicher Ebene.

Die Gemeindewerke Oberstdorf stehen für eine sichere und ressourcenschonende Versorgung der Gemeinde Oberstdorf mit Energie durch die Energieversorgung EVO (mit angeschlossenem Elektroinstallationsbetrieb und Ladengeschäft) und heimischem Trinkwasser höchster Qualität durch die Wasserversorgung WVO. Zusätzlich gehören den Gemeindewerken die Kommunalen Dienste KDO als kompetenter Infrastrukturdienstleister an.

Die Gemeindewerke gehören zu Oberstdorf, hier ist ihre Heimat und hier ist ihre Zukunft.

Meilensteine der Energie- und Wasserversorgung in Oberstdorf

  • 1898 erste Elektrifizierung Oberstdorfs durch das private Wasserkraftwerk an der
    oberen Mühle.
  • 1919 Erwerb dieses Wasserkraftwerks durch die Tochtergesellschaft des Marktes
    Oberstdorf: „Elektrizitätswerke Oberstdorf“ und Eröffnung des
    Installationsgeschäftes.
  • 1923 Bau des Kraftwerk Faltenbach
  • 1949 Stützl Quellen werden gefasst
  • 1951 Hochbehälter Stützl wird gebaut zur Speicherung des Quellwassers
  • 1956 Umstellung von Gleichstrom auf Wechselstrom
  • 1966 Wasserversorgung Christlessee: Brunnen 1, 2 und 3 sowie der Hochbehälter
    Burgstall sind fertig gestellt und ermöglichen eine ganzjährige
    Trinkwasserversorgung
  • 1968 Kauf der Wasserkraftanlage Trettach II von der Firma Robert Bosch GmbH
  • 1977 Brunnen 4 wird am Christlessee in Betrieb genommen
  • 1987 Brunnen 5 wird in Betrieb genommen
    1992 Bau des Kraftwerks Warmatsgund.
  • 2018 Neubau Pumpwerk Stützl inklusive Versorgungsleitung zum Hochbehälter

6. Internationales Käsefestival

Oberstdorf Haus Tourismus Oberstdorf (OTG)
via Markt Oberstdorf
am 28.02.2019
Rund fünfzig Aussteller aus verschiedenen Ländern Europas präsentieren an drei Tagen ihre Käsevariationen und bieten Käsegenuss für Jedermann.

Unter anderem sind auch die schmackhaften Alp- und Bergkäse vertreten, die rund um Oberstdorf jeden Sommer auf den Sennalpen hergestellt werden. Ein besonderes Ereignis ist daher auch der so genannte Bergkäseausstich des Alpwirtschaftlichen Vereins. Hier werden die Köstlichkeiten von einer fachkundigen Jury getestet, bewertet und prämiert.
Das Käsefestival wird von einem abwechslungsreichen Rahmenprogram begleitet. Speziell für Kinder gibt es Spiel und Spaß im Kindervlub, Puppentheater und Zaubereien. Handgemachte Musik im alpenländischen Stil, Brauchtum von Oberstdorfer Trachtenverein und Blasmusik mit der Musikkapelle Oberstdorf machen das Käsevestival zu einem Highlight.

8. bis 10. März, Oberstdorf Haus

NWM2021 CC Funktionsgebäude_Feb. 2019

WAS, WANN, WOZU?

Logo Bauprogramm NSWM 2021 Bauprogramm FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 27.02.2019
Das Bauprogramm im Überblick + Erste Vorarbeiten bereits im Herbst 2018 erfolgreich abgeschlossen

Im Frühjahr 2019 beginnen die Haupt-Baumaßnahmen im Rahmen der FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu an den Skisprunganlagen sowie im Langlaufzentrum Ried.
Beide Anlagen werden umfangreich saniert und teilweise umgebaut, um vor dem Hintergrund sportlicher Weiterentwicklungen auch für die kommenden Jahre bestmögliche Trainingsbedingungen für den Spitzen-, Nachwuchs- und Breitensport gewährleisten zu können.

Bereits im Herbst 2018 wurden an beiden Sportanlagen erste Vorarbeiten erfolgreich abgeschlossen.

Seit vielen Jahrzehnten steht Oberstdorf für intakte Natur, Gastfreundschaft und den nordischen Skisport. Dabei fungieren Natur, Tourismus und Sport als Partner, die sich gegenseitig unterstützen und
in direkter Beziehung zueinander stehen.
Das Thema nordischer Skisport ist im Image von Oberstdorf fest verankert und prägt das Bild der Tourismus-Destination maßgeblich. Für viele Gäste – genauso wie für viele Einheimische – ist beispielsweise das Langlaufzentrum im Winter ein wichtiges Aktivitäts-Angebot und auch ein Schanzen-Besuch steht bei vielen Gästen ganz oben auf der Agenda.

Durch die sportliche Betätigung im Oberstdorfer Naturraum wiederum wird bei Gästen wie Einheimischen das Bewusstsein für eine intakte Natur geschärft. Diesem Hintergrund möchten die Projektverantwortlichen
im Rahmen der Baumaßnahmen konsequent Rechnung tragen.

So zielen die Maßnahmen darauf ab, den Trainingsstützpunkt Oberstdorf in den nordischen Disziplinen zukunftsweisend und nachhaltig weiterzuentwickeln und den Status eines Bundesstützpunktes und
Landesleistungszentrum Ski nordisch auch in Zukunft beizubehalten. Verbesserte Trainingsbedingungen kommen dabei neben dem Spitzensport auch dem Nachwuchs- und Breitensport und damit auch den
Einheimischen sowie den Gästen zugute. Den Projektverantwortlichen ist es in diesem Zusammenhang wichtig zu erwähnen, dass ausschließlich Bauten errichtet werden, die für die Aufrechterhaltung des
Trainingsbetriebs auf Weltcup-Niveau zwingend erforderlich sind.
Zur WM oder sonstigen Großveranstaltungen werden die Sportstadien mit notwendigen temporären Bauten ergänzt, die nach den Veranstaltungen wieder abgebaut werden.
Naturschutz und Erhalt des Ortsbildes wurden bei der Bauplanung intensiv berücksichtigt und die vom Marktgemeinderat zu Projektbeginn erlassenen Nachhaltigkeits-Leitlinien sind unmittelbar in den Bauplanungs-Prozess eingeflossen. Elemente dieser Leitlinien, die für den Erhalt des Landschaftsbildes sorgen, sind unter anderem die Verwendung regionaltypischen Materials, die Beachtung von Blickbeziehungen oder auch ein möglichst geringer Flächenbedarf. Ein landschaftspflegerischer
Begleitplan legt fest, wie die erforderlichen Eingriffe minimiert werden oder ein Ausgleich geschaffen wird.
Eine eingesetzte Umweltbaubegleitung wird bereits während der Bauphase sicherstellen, dass die Bauarbeiten umweltschonend erfolgen.
Der Hauptteil der Baumaßnamen findet von März bis November 2019 statt. Restarbeiten sind für 2020 vorgesehen. Im Frühjahr 2021 nach der WM werden die letzten Bepflanzungen erfolgen.

Die Vorarbeiten im Herbst 2018
Im Langlaufzentrum wurden im Herbst bereits die Loipen oberhalb des Burgstallanstieges überarbeitet, ein neuer Anstieg angelegt und einige bisher als gefährlich geltende Abfahrten „entschärft“. Diese Passagen entsprachen nicht mehr den aktuellen FIS Anforderungen und mussten daher angepasst werden. 80% der bisherigen Strecken bleiben für die Weltmeisterschaften jedoch unverändert. Auch wurde im Herbst 2018 der vorhandene Materialstadl abgetragen und etwa 200 Meter weiter
nördlich wieder aufgebaut, um am alten Standort Platz für das ab Frühjahr 2019 neu zu errichtende Funktionsgebäude zu schaffen. An einigen Stellen der Skisprunganlage wurden im Herbst diverse Betonbauteile altersbedingt saniert.
Durch das Vorziehen einzelner Arbeiten werden die Haupt-Maßnahmen auf den Baustellen räumlich und zeitlich entzerrt. Zusätzlich können die betroffenen Weideflächen nach dem Winter wieder schnell anwachsen, wodurch ein Futterausfall für das Vieh bestmöglich vermieden wird.
Im Bereich der Sprungschanzen sowie im Langlaufzentrum wurden im Herbst zudem – außerhalb der Vogelbrutzeit und vor dem Wintereinbruch – vereinzelte Baumfällarbeiten durchgeführt.

Integration im Oberallgäu

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 25.02.2019
Ziel: Integrationsbeirat Oberallgäu e.V. zukunftsfähig machen Landratsamt unterstützt Integrationsbeirat Oberallgäu e.V. bei der Neuorientierung

Bei vielen Vereinen machen sich die Verantwortlichen Sorgen um die Zukunft, so auch der Integrationsbeirat Oberallgäu e.V.. Denn immer weniger Menschen können oder wollen sich für die Gemeinschaft engagieren. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hatte die Migrationsbeauftragte im Landratsamt Oberallgäu in Kooperation mit dem Vereinscoach Karl Bosch eine Klausurtagung organisiert.

Zunächst wurde in einem persönlichen Erstgespräch das Vorhaben und die Situation des Vereins besprochen und gemeinsam das weitere Vorgehen geplant. Im Gespräch wurde zunächst geklärt, ob ein Coachingprozess grundsätzlich Sinn macht. Nachdem sich gezeigt hat, dass ein professionell moderierter Prozess sinnvoll sei, wurde ein Vereinscoaching durch den externen Berater Karl Bosch beauftragt.

Im Rahmen der Klausurtagung wurden zunächst die Erwartungen der Teilnehmer abgefragt, die aktuelle Situation des Vereins analysiert sowie die Aufgabenverteilung im Vorstand diskutiert. Anschließend machten sich die Teilnehmer in Kleingruppen Gedanken über die Ziele und Visionen des Vereins. Dabei kristallisierte sich schnell heraus, dass eine Neustrukturierung notwendig sei, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Im zweiten Teil der Klausurtagung wurde die aktuelle Vereinsstruktur und Aufgabenverteilung im Vorstand vom Vereinecoach Karl Bosch visualisiert sowie mögliche Varianten der künftigen Organisation gemeinsam erarbeitet.

„Händeringend haben wir versucht, den Posten des Vorstands neu zu besetzen. Karl Bosch unterstützte uns dabei, den Vorstand neu zu strukturieren und die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Für uns war es von Vorteil, dass wir direkt vor Ort einen Mann sitzen hatten, an den wir uns persönlich wenden konnten.“, so war das Echo der Teilnehmer.

Jetzt gilt es den theoretischen Ansatz in die praktische Umsetzung zu transportieren. Wer Interesse hat, im Verein mitzuwirken, ist herzlich eingeladen. Der nächste Monatstreff findet am Mittwoch, den 13. März 2019 um 18 Uhr im Landratsamt Oberallgäu in Sonthofen statt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle im Landratsamt, Zimmer 2.60 bei der Migrationsbeauftragten - Miriam Duran oder auf der Facebook-Seite des Vereins.

Sommerkampagne 2019

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 21.02.2019
Gemeinsam die Wahrnehmung am Markt verstärken – das ist das Ziel von Tourismus Oberstdorf. Deshalb wird auch in diesem Jahr wieder zur Bewerbung der kommenden Sommer-Monate eine gemeinsame Sommerkampagne durchgeführt.

Interessierte Gastgeber haben die Möglichkeit, sich über verschiedene Marketing-Pakete in die Kampagne zu integrieren.
Insgesamt wird mit einem Mix aus Print- und Online-Maßnahmen gearbeitet, um dadurch eine sehr gute Kampagnen-Reichweite zu erzielen.
Da wir laufend daran arbeiten, die Kampagne für die teilnehmenden Betriebe erfolgreich zu gestalten, wurde auch in diesem Jahr der Maßnahmen-Mix angepasst und leicht verändert.
Damit auch kleinere Vermietungsbetriebe die Möglichkeit haben, bei der Kampagne dabei zu sein, gibt es unterschiedliche Pakete. Das Paket XS kostet 395 Euro und beinhaltet Werbemaßnahmen auf Facebook und Google. Das Paket L kostet 1950 Euro und beinhaltet neben den Online-Maßnahmen auch Printanzeigen. Die Pakete dazwischen staffeln sich sowohl in der Preis- als auch in der Angebotsgestaltung. Tourismus Oberstdorf verdoppelt pro Anschließer-Paket den Betrag.

Mit dem gemeinsamen Auftritt ist Oberstdorf am Markt deutlich präsenter und wird so besser wahrgenommen. Alle teilnehmenden Gastgeber werden, ähnlich wie bei Ski Oberstdorf-Kleinwalsertal, auf einer separaten Landingpage dargestellt.

Bei Interesse wenden sich Gastgeber bitte an die Marketingabteilung, Miriam Frietsch, frietsch@oberstdorf.de. Die Unterlagen können unter intern.oberstdorf.de als PDF heruntergeladen werden. Gerne senden wir die Unterlagen aber auch direkt zu.

Ein weiteres Rekordjahr

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 21.02.2019
Urlaub in den deutschen Alpen und besonders im Allgäu liegt im Trend. Das zeigen die Tourismuszahlen der vergangenen Jahre eindeutig. Der positive Trend bleibt auch im Jahr 2018 ungebrochen und setzt im direkten Vergleich zum Vorjahr sogar noch die Erfolgsserie fort.

Mit 2.696.422 Übernachtungen und 487.323 Gästen liegt das Jahr 2018 an der absoluten Spitze der jemals verzeichneten Tourismuszahlen. Die Übernachtungszahlen weisen zum Vorjahr ein Plus von 3,3 Prozent, die Gästemeldungen ein Plus von 2,8 Prozent aus. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer (5,53 Tage) konnte zum Vorjahr (5,51 Tage) um 0,5 Prozent leicht angehoben werden. Die Oberstdorfer Gastgeber konnten die Auslastung im Durchschnitt um 3,5 Prozent zum Vorjahr (2017) steigern. Im Vergleich zum Durchschnitt der letzten zehn Jahre liegt Oberstdorf bei einer Auslastungssteigerung von 14 Prozent. Die Gesamtbettenzahl verringerte sich geringfügig um 39 Betten zum Vorjahr. Innerhalb der letzten zehn Jahre zeigt die Statistik einen Bettenrückgang von 568 Betten, dies entspricht einem Rückgang von 3,4 Prozent.
Die monatsgenaue Betrachtung ergibt, dass der Januar 2018 die höchste Auslastung (50 Prozent) seit dem Erfassen der Tourismuszahlen hatte. Dies ist unter anderem auf die langen Ferien in Hessen (bis 13.01.2018), die Tour de Ski und die Skiflug-Weltmeisterschaft zurückzuführen. Die Loipen im Süden von Oberstdorf standen zur Verfügung und alle Skigebiete befanden sich im Vollbetrieb. Auch der winterliche Februar mit den Faschingsferien erzielte Höchstergebnisse (Auslastung 62 Prozent). Ein weiterer Rekordmonat war der Mai, der mit einer 40prozentigen Auslastung glänzte. Dies ist auf die sommerlichen Temperaturen und die optimale Lage der Pfingstferien in Bayern und Nordrhein Westfalen zurückzuführen. In Summe erzielten die Sommerferienmonate Juli und August das gleiche Spitzenergebnis wie im Jahr 2017 (67 prozentige Auslastung).
Die Auslastung von 35 Prozent im Winterhalbjahr erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent. Das Sommerhalbjahr bescherte der Region von April bis September stabiles Hochdruckwetter, was sicherlich ein Grund für die 56prozentige Auslastung war.
Die Altersstruktur hat sich auch im Jahr 2018 nicht wesentlich verändert. Die meisten Zuwächse hat Oberstdorf in den Altersgruppen 51 bis 60 Jahre und 61 bis 70 Jahre. Das Durchschnittsalter des Oberstdorfer Übernachtungsgastes lag bei 46,31 Jahren (2017 = 46,17 Jahre).
Das größte und wichtigste Bundesland NRW schreibt im Jahr 2018 ein Plus von 4,5 Prozent zum Vorjahr. Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 7,6 Tagen kommen rein rechnerisch 35 Prozent der Mehrübernachtungen in 2018 aus NRW. Das zweitstärkste Bundesland Bayern weist ein Minus von 1,8 Prozent aus. An dritter Stelle liegt Hessen mit einem Plus von 3,4 Prozent zum Vorjahr – auch hier konnte Oberstdorf in keiner Statistik höhere Zahlen schreiben.
Die Marketingkampagnen, die im vergangenen Jahr von Tourismus Oberstdorf durchgeführt wurden, decken sich mit den genannten Märkten. Gerade in NRW sowie in Hessen wurden im Bereich der Online-Werbung Gäste angesprochen.
Der Ausländeranteil bei den Übernachtungen konnte zum Vorjahr um 2 Prozent erhöht werden. Rechnerisch resultiert dieses Plus (3.234 Übernachtungen) aus den Niederlanden, welche um 9,8 Prozent zum Vorjahr (4.547 Übernachtungen) zulegten. Dies ist ebenfalls ein Spitzenwert. Hier zeigen die Marketingkampagnen Wirkung, die in den vergangenen Jahren mit einem Budget von 100.000 Euro pro Jahr durchgeführt wurden. Im Fokus stand die Generierung von Anfragen und Buchungen – vor allem im Bereich der Online-Maßnahmen. An zweiter Stelle steht Schweiz/Liechtenstein mit einem Entwicklungsplus von 1,1 Prozent (396 Übernachtungen), gefolgt von Belgien mit einem Plus von 3,2 Prozent (417 Nächtigungen) zum Vorjahr.
Zusammenfassend war das Tourismusjahr 2018 ein Rekordjahr für Oberstdorf. Noch nie konnten in der Vergangenheit annähernde Werte erzielt werden. Gründe hierfür sind sicherlich unter anderem die weltpolitische Sicherheitslage, das Angebot „Bergbahnen inklusive“, die ideale Lage aller Ferientermine in 2018 und die stabile Wetterlage von Frühjahr bis Herbst. Die Zahlen belegen ebenfalls, dass die Marketingkampagnen, die aus einem Mix aus Image- und Angebotsbewerbung bestehen, in den Zielmärkten ankommen.

Anmeldung von Funkenfeuer

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 21.02.2019
Funken-Sonntag am 10. März +++ Der Markt Oberstdorf und die Feuerwehr bitten alle Personen und Vereine, die ein Funkenfeuer im Gemeindegebiet entzünden möchten, dies vorher rechtzeitig beim Ordnungsamt, Bahnhofplatz 3 in Oberstdorf, anzumelden.

Die Anmeldung nimmt das Ordnungsamt auch telefonisch entgegen, Tel. 08322 700-7404. Alle Veranstalter von Funkenfeuer erhalten ein Infoblatt mit den erforderlichen Brandschutzauflagen.

Informationen der Forstverwaltung

Bayerische Forstverwaltung Bayerische Forstverwaltung
via Markt Oberstdorf
am 20.02.2019
Das Tief „Vaia“ hat Ende Oktober 2018 im Gemeindegebiet Oberstdorf zu teilweise massiven Schäden im Wald geführt und die starken Schneefälle Anfang Januar führten stellenweise zu Schneebruch.

Sobald es die Witterungsverhältnisse und die Schneelage zulassen, sollten die Waldbesitzer unbedingt ihren Wald auf Schäden durch Schneebruch, Sturm und evtl. Käferschäden kontrollieren. Wenn Schäden festgestellt werden, sollte mit der Aufarbeitung grundsätzlich nur begonnen werden, wenn der Umgang mit forstlichem Gerät beherrscht wird. Oftmals ist es besser, wenn zertifizierte, fachkundige Forstunternehmer eingesetzt werden - rät das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten. Denn das Gefahrenpotential geknickter, nicht abgerissener Baumkronen oder hängender Bäume ist als sehr hoch einzustufen. Zudem steht mancher Baum unter schwer einzuschätzender Spannung.
Bei Gefahrenbäumen entlang öffentlicher Straßen wird empfohlen, die Gemeinde zu informieren. Oftmals sind Straßen und Wege zu sperren, damit eine risikofreie Aufarbeitung möglich wird.
Wichtig ist die frühzeitige Abfuhr der geschädigten Nadelhölzer aus dem Wald. Denn bei warmer Frühjahrswitterung beginnen bereits wieder rindenbrütende Borkenkäfer zu schwärmen, die dann weitere Bestände befallen können.
Für die Wiederaufforstung von Schadensflächen mit Mischwald und bereits naturverjüngte Waldflächen, wie auch für die präventive Aufarbeitung von potentiellem Käferbrutmaterial, gibt es staatliche Unterstützung aus dem Waldförderprogramm.

Zu Fragen rund um den Waldschutz und zur Förderung steht Ihnen
Robert Proksch, Forstrevier Oberstdorf, unter 0160 587 18 67 zur Verfügung.

Ewerk installation 4c

Stellenangebot: Elektriker*In

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.02.2019
Zur Verstärkung des Teams ewerk Oberstdorf Installation sucht die Energieversorgung Oberstdorf GmbH zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen ELEKTRIKER (M/W/D) in Vollzeit.

Die Vergütung erfolgt nach TVÖD.

Aufgaben, Erwartungen und Angebot finden Sie im Detail bei den Stellenangeboten unter www.gemeindewerke-oberstdorf.de.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 15.3.2019 an Personalabteilung
bewerbung@gemeindewerke-oberstdorf.de
(gerne zusammengefasst in einer PDF-Datei).

Energieversorgung Oberstdorf GmbH,
Nebelhornstr. 51-53,
87561 Oberstdorf,
Telefon (008322) 911-0.

Olympische Jugendspiele in Sarajewo

Skiclub Oberstdorf Skiclub Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 18.02.2019
Germana Thannheimer holt einen 4. Platz bei den Olympischen Jugendspielen im Langlauf in Sarajewo.

Ihr Bruder Wendelin Thannheimer durfte in Lahti gemeinsam mit dem Clubkollegen Julian Schmid bei den Nordischen Kombinierern Weltcup-Luft schnuppern. Nun war auch Germana Thannheimer als einzige Allgäuerin erfolgreich unterwegs, um ihren Skiclub Oberstdorf in der Welt gut zu vertreten. Zu den „European Youth Olympic Festival“ ( EYOF) nach Sarajewo (Bosnien) ist die Nachwuchsathletin gemeinsam mit sieben weiteren Langlauf-Talenten aus Bayern, Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg im „Team D“ gereist. Alle hatten sich über den Deutschlandpokal für das 14. Olympischen Winterfestival qualifiziert. Vier Wettbewerbe standen auf dem Programm und bereits das erste Rennen über 7,5 Kilometer Klassik bei Dauerregen bescherte Germana Thannheimer einen hervorragenden 4. Platz. Am Dienstag folgte das Rennen über 5 Kilometer in freier Technik. Germana erreichte auch hier einen Top Ten Platzierung. Unter 81 Teilnehmerinnen lief die Oberstdorferin, die im März ihren 17. Geburtstag feiert, auf einen starken 7. Rang. Bei dem am Donnerstag stattgefunden Klassik-Sprint pausierte sie. Mit der Mixed-Staffel am Freitag belegte sie den achtbaren 6. Platz.

Bild
Germana Thannheimer (hintere Reihe, zweite von rechts) und ihre Kollegen von Team Deutschland.

Große Spendenbereitschaft

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 18.02.2019
70. Geburtstag von Alt-Landrat Gebhard Kaiser mit großer Spendenbereitschaft - 52.300 Euro für drei Einrichtungen.

Wiggensbach/Oberallgäu. Einmal mehr hat Gebhard Kaiser gezeigt, dass der Name des Oberallgäuer Alt-Landrates weit über die Region hinaus nach wie vor hohe Strahlkraft hat. Die mehr als 230 Besucher seines 70. Geburtstags hat er gebeten, statt Geschenke zu bringen, an gemeinnützige Einrichtungen zu spenden. Dies kam gut an. Die Gäste waren großzügig und spendeten mehr als 52.300 Euro für drei Hilfsorganisationen, denen Gebhard Kaiser in unterschiedlichster Weise und Funktion nahe steht. Er sei dankbar und stolz zugleich, dass er durch diese Spendenaktion Menschen helfen und zugleich drei Organisationen unterstützen kann, die zum einen Regional, aber auch überregional und sogar weltweit tätig sind, meine Kaiser. Die Vertreter der Empfängereinrichtungen vom Allgäuer Hilfsfonds e.V., von Humedica und der Kolpingstiftung waren voll des Lobes für den Initiator, der beispielgebend aufgezeigt habe, wie Menschen geholfen werden könne. Die Spendensumme sei überragend. Auf Gebhard Kaiser sei immer schon Verlass gewesen, so die Beteiligten, die sich für ihre Einrichtungen und Institutionen herzlich bedankten.

Gebaut wird, was wirklich nötig ist und langfristig genutzt wird

Logo Bauprogramm NSWM 2021 Bauprogramm FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu
via Markt Oberstdorf
am 11.02.2019
Der Anspruch nachhaltiger Weltmeisterschaften zeigt sich eindrucksvoll bei den geplanten Baumaßnahmen.

Nach dem Wintermärchen von 2005 wird Oberstdorf vom 23. Februar bis zum 7. März 2021 zum dritten Mal Austragungsort der FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu und Gastgeber für Wintersportbegeisterte aus aller Welt. Oberstdorf hat sich zur Aufgabe gemacht, eine nachhaltige Weltmeisterschaft auszurichten, die in jeder Hinsicht Vorbildcharakter hat. Speziell hierzu entwickelte Leit- und Richtlinien garantieren, dass nur das gebaut wird, was auch wirklich nötig ist und vor allem langfristig – auch außerhalb sportlicher Großveranstaltungen – intensiv von Einheimischen, Kinder- und Jugendlichen, Vereinen und Gästen genutzt wird. Zur Beibehaltung des Status eines Bundesstützpunktes und Landesleistungszentrum Ski nordisch sind verschiedene Anpassungen der Sportanlagen nötig.

Bereits seit Monaten werden die geplanten Baumaßnahmen im Allgäu und natürlich auch im Ort selbst zum beliebten Gesprächsthema. Große Vorfreude und Stolz sind dabei bei den Einheimischen ebenso zu spüren wie Skepsis und Vorbehalte. Kein Wunder, boten Vergabe-Praktiken und Rahmenbedingungen internationaler Sport-Großveranstaltungen in den vergangenen Jahren doch genügend Anlass für Kritik und Unverständnis.

In Oberstdorf möchte man alles anders und besser machen. So wurde bereits zu Beginn der Organisation eine Nachhaltigkeits-Strategie samt entsprechenden Leitlinien für die Bereiche Sport, Infrastruktur, Umwelt und Kommunikation entwickelt. Mit diesen Leitlinien soll die Vision zur FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu konkret umgesetzt und ein „Grünes Erbe“ entwickelt werden. Zur konsequenten Einhaltung der Leitlinien wurde bereits in der frühen Planungsphase der Ausschuss „Umwelt und Nachhaltigkeit“ einberufen.

Das Konzept nachhaltiger Weltmeisterschaften zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass:
- die bestehenden Sportstätten und Infrastruktur bestmöglich genutzt werden.
- nachhaltig nutzbare, multifunktionale Einrichtungen sinnvoll ergänzt und modernisiert werden.
- Gebäude und Räumlichkeiten, die ausschließlich zur WM genutzt werden, als temporäre Bauten konzipiert und so die Eingriffe in die Landschaft minimiert werden. Unvermeidbare Eingriffe werden – von einer Umweltbaubegleitung koordiniert – umfassend kompensiert.
- die Wege für Athleten, Offizielle und alle Beteiligten zwischen Wettkampfstätten, Unterbringung und allen wichtigen WM-Einrichtungen möglichst kurz sind.
- die Besucher die Veranstaltungsorte schnell erreichen können.
- die örtliche Verkehrsinfrastruktur verbessert und leistungsfähiger wird.
- umweltfreundliche und energiesparende Verkehrsmittel fokussiert werden.
- höchste Effektivität im Bezug auf Sicherheit und Logistik gewährleistet wird.

Die Baumaßnahmen betreffen sowohl die Skisprung-Anlagen als auch das Langlaufzentrum. Beide Sportanlagen werden bis zur Weltmeisterschaft umfangreichen Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten unterzogen. Diese sind notwendig, um die Anlagen wettkampftauglich zu halten und den laufenden Trainingsbetrieb auf Weltcupniveau durchführen zu können. Seit 2005 haben sich beide Sportarten enorm weiter entwickelt. Sowohl Langlaufzentrum als auch die Skisprunganlagen entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen der FIS und müssen daher in Teilen angepasst werden. Die Maßnahmen sind somit ohnehin erforderlich, um den Status eines Bundesstützpunktes und Landesleistungszentrum Ski nordisch auch weiterhin aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus werden weitere öffentliche Infrastrukturen im Umfeld der Weltmeisterschaften verbessert, wie die bereits abgeschlossene Sanierung der Westumgehung zum Langlaufzentrum Ried.

Eine nachhaltige Nutzung der Anlagen hat für die Projektverantwortlichen oberste Priorität. Es werden ausschließlich Anlagen gebaut, die auch und vor allem nach der WM intensiv genutzt werden. Ausschließlich zur WM benötigte, bzw. nicht nachhaltig genutzte Infrastruktur wird mit temporären Bauten geschaffen, die nach der WM wieder abgebaut werden. Zudem erfolgt die gewährte finanzielle Förderung insbesondere für den Trainingsstützpunkt in Oberstdorf. Das bedeutet, dass die Baumaßnahmen hauptsächlich die Modernisierung der Wettkampfstätten vorsehen, die zwar zur WM modernisiert werden, aber vor allem danach als Trainingsanlage (vom Breitensport bis zum Leistungssport) und für nachfolgende Wettbewerbe (vom Nachwuchswettbewerb bis hin zum Weltcup) dauerhaft genutzt werden.

Die Sportanlagen sind ein wesentlicher Teil der Infrastruktur von Oberstdorf und fördern den Tourismus im Ort maßgeblich. Die Sportveranstaltungen unterstützen das Image, sorgen für zusätzliche Bekanntheit und tragen so wesentlich zur Wertschöpfung und damit zum Wohlstand von Oberstdorf und seinen Bürgern bei. Die Anlagen können von den Gästen wie Einheimischen besucht oder im Fall des Langlaufzentrums auch selbst genutzt werden. Durch die Baumaßnahmen verbessert sich letztendlich das Angebot von Oberstdorf.

Eine Übersicht der Leitlinien im Rahmen der Nachhaltigkeits-Strategie entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage.

Handy-Sammel-Aktion Bayern

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 06.02.2019
Ab sofort werden gebrauchte Handys, Smartphones, Tablets und Zubehör wie Kabel, Ladegeräte, Kopfhörer gesammelt. Sammelboxen stehen im Weltladen, Oststraße 24, und in der Gemeindeverwaltung im Oberstdorf Haus, 1. OG

Warum? Pro Sekunde werden weltweit 36 Handys hergestellt. Zum Vergleich: pro Sekunde werden weltweit vier Babys geboren. Für die Herstellung von Handys werden wertvolle Rohstoffe verwendet. In einem Gerät befinden sich über 30 verschiedene Metalle, darunter auch Gold. Diese Metalle werden in Minen verschiedenster Ländern, z. B. in Chile, Bolivien und dem Kongo gewonnen. Dafür müssen viele Menschen unter harten Bedingungen arbeiten und werden oft ausgebeutet, die Umwelt zerstört. Die meisten Handys werden in China hergestellt. In Deutschland gibt es zurzeit rund 57 Millionen Smartphone-Benutzer und es werden immer mehr. Die Geräte werden in der Regel nicht länger als 18 Monate genutzt. Mittlerweile sind schon über 100 Millionen Handys und Smartphones ausgemustert. Das ergibt rund 5.000 Tonnen Elektroschrott im Jahr. Doch diese Handys sind viel zu wertvoll, um sie einfach in den Müll zu werfen.
Die Handyaktion Bayern wird vom Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom organisiert. Für jedes gespendete Handy oder Smartphone werden 70 Cent an Bildungsprojekte in verschiedenen Ländern gespendet. Die gesammelten Geräte werden repariert oder recycelt.

Mehr Informationen unter www.handyaktion-bayern.de

Auch der Markt Oberstdorf sammelt in Zusammenarbeit mit dem Oberstdorfer Weltladen mit. In der Hauptverwaltung im Oberstdorf Haus (1. OG) und im Weltladen können Handys, Smartphones und alle Zubehörteile abgegeben werden. Dafür stehen spezielle Boxen zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:
• Keine losen Akkus in die Boxen stecken
• Entfernen Sie die Speicherkarte aus Ihrem Gerät bevor Sie es in die
Boxen werfen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung dieser Aktion zum Wohle vieler Menschen und unserer Umwelt.

Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung, Prinzregenten-Platz 1
Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr.

Die Öffnungszeiten des Oberstdorfer Weltladens, Oststraße 24:
Bis 14. Dezember: Mo bis Fr 10:30 bis 17 Uhr; Samstag geschlossen
Ab 17. Dezember: Mo bis Fr 10 Uhr bis 18 Uhr; Samstag 10 bis 13 Uhr

Wirtschaft spendet 28.180 Euro für Menschen in der Region

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 06.02.2019
Durch eine Gemeinschaftsaktion des Landkreises Oberallgäu, der Kliniken Kempten-Oberallgäu, des SWW Oberallgäu und des Zweckverbandes für Abfallwirtschaft (ZAK) wurden Partner und Unternehmen aufgerufen, statt Geschenke zu Weihnachten, für regionale Einrichtungen zu spenden.

Dabei hatten die Spender eine Auswahlmöglichkeit zwischen mehreren Einrichtungen. Vor kurzem konnten die Initiatoren Landrat Anton Klotz und Kliniken-Aufsichtsratsvorsitzender und ZAK-Chef Alt-Landrat Gebhard Kaiser, die Spende in Höhe von 28.180 Euro an den Schatzmeister des Allgäuer Hilfsfonds e.V., Simon Gehring überreichen.

Wie wichtig diese regionale Spendenbereitschaft ist, sehe man derzeit bei den Soforthilfen bei unerwarteten Unterstützungsmaßnahmen, wie bei dem verehrenden Wohnhausbrand in Oberstaufen-Konstanzer oder bei dem Unfall eines zweijährigen Kindes in Kempten, dass seither Schwerstbehindert ist. Mehr als 124 Einzelfälle hat der Allgäuer Hilfsfonds allein im Jahr 2018 unterstützt.

Einmal mehr wurde der Allgäuer Hilfsfonds e. V. – der sich seit 1998 um Menschen, die unverschuldet in Not gekommen sind – kümmert, als wichtige regionale Einrichtung hervorgehoben. „Das hat der Verein aktuell wieder unter Beweis gestellt. Das alles ehrenamtlich erledigt wird, zeichnet den Verein im besonderen Maße aus“, so Landrat Anton Klotz. .

Wer Mitglied werden möchte oder den Allgäuer Hilfsfonds e.V. unterstützen möchte kann dies unter Kontakt: www.allgäuer-hilfsfonds.de oder allgaeuer-hilfsfonds@gmx.de

Die Spendenkonten lauten:
Sparkasse Allgäu:
IBAN: DE 94 7335 0000 0000 0028 57, BIC: BYLADEM1ALG oder
Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu:
IBAN: DE 04 7336 9920 0000 8848 80, BIC: GENODEF1KM1

Kinder-Kleider-Basare Frühjahr 2019

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 05.02.2019
Die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) stellt wieder ihre Basar-Übersicht für den Landkreis Oberallgäu vor. Über 25 Basare gibt es von Februar bis April im Landkreis Oberallgäu und in den angrenzenden Gemeinden.

Erwartet werden nahezu 30 Termine. Erstmals sind dieses Jahr auch zwei Zwillingsbasare aus den Nachbarlandkreisen dabei – für Zwillingseltern lohnt sicher auch ein weiterer Weg. Ob es als Verkäufer darum geht, „Platz im Schrank“ zu schaffen – oder als Käufer preiswert die Garderobe der Kleinen wieder aufzufüllen – alles ist möglich. Babyausstattung, Spielzeug, Kinderkleidung für Frühjahr und Sommer – das Angebot ist weit gefächert. Oft dürfen Schwangere mit Mutterpass vor allen anderen auf den Basar, um in Ruhe stöbern zu können, denn sobald der offizielle Verkauf beginnt, wird es ganz schön hektisch.

Veranstaltet werden die „Kinderbasare“ von Kirchengemeinden, Krabbelgruppen, Elternbeiräten oder Basar-Teams – entweder als Selbstverkäuferbasar oder mit einem gut organisiertem Verkauf durch die Basar-Gruppe. Pausieren können die Basarbesucher meist bei selbst gebackenem Kuchen und Kaffee, der Erlös wird in der Regel für einen guten Zweck gespendet. Teilweise wird sogar eine Kinderbetreuung angeboten. Kinderkleidung gebraucht zu kaufen liegt voll im Trend – ob aus finanziellen, praktischen oder ökologischen Gründen – gerade wenn die Kleinsten bereits nach wenigen Wochen aus den Stramplern heraus gewachsen sind macht es Sinn, diese weiter zu verwenden.

Die Anmeldung für Verkäufer läuft mittlerweile oft ganz modern übers Internet – die Verkäufer-Nummern sind heiß begehrt. Noch fehlende Basartermine nimmt die KoKi unter koki@lra-oa.bayern.de gerne entgegen.

Außerdem kann man sich auf der Homepage www.fruehe-kindheit-oberallgaeu.de auch über das neue Familiengeld und das Baukindergeld informieren.

Wechsel im Ordnungsamt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 01.02.2019
Ab 1. Februar 2019 übernimmt Jörg Merten die Leitung des Amts für Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Der bisherige Amtsleiter, Max Schedler, ist künftig als Stellvertreter tätig.

Eine von Max Schedler aus persönlichen Gründen beantragte unbefristete Halbtagstätigkeit hatte der Marktgemeinderat bereits vor einem Jahr mit Wirkung ab dem 01.01.2019 einstimmig genehmigt.

Max Schedler steht damit dem Markt Oberstdorf weiterhin, aber zeitlich deutlich eingeschränkt, mit seinem Wissen und seiner Erfahrung zur Verfügung.
Die darüber hinaus gestellten Anforderungen an eine Amtsleitung beim Markt Oberstdorf sind jedoch in Teilzeit nicht abzudecken, weshalb ein Wechsel in der Amtsleitung auf den bisherigen Stellvertreter Jörg Merten erfolgt.
Die dauerhafte Regelung ermöglicht dem Markt Oberstdorf außerdem seine Aufgaben- und Personalstruktur längerfristig zu planen und an geänderte Gegebenheiten anzupassen.

Zusätzlich Mülleimer für Hundekot-Tüten

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 29.01.2019
Auf Anregung des Tourismusbeirat stellten die Kommunalen Dienste Oberstdorf zusätzliche Entsorgungsmöglichkeiten für Hundekot-Tüten auf.

Die neuen Standorte sind:
• Stillachtal – Birgsau
• Stillachtal - Wanderparkplatz Faistenoy
• Trettachtal - Christlessee
• Trettachtal - Spielmannsau (nur Sommer)

Ohmayer Franz_Bürgermedaille_Jan. 2019

Verleihung der Bürgermedaille

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 25.01.2019
Der Markt Oberstdorf zeichnete am 23. Januar Franz Ohmayer mit der Bürgermedaille aus.

Im Kreis der Fraktionsvorsitzenden im Marktgemeinderat würdigte 2. Bürgermeister Friedrich Sehrwind das herausragende ehrenamtliche Engagement Franz Ohmayers.
Viele Jahrzehnte machte sich Ohmayer um seine Heimatgemeinde verdient, unter anderem als Mitglied im Marktgemeinderat, bei der Bergwacht, der Jagdgenossenschaft, im Verschönerungsverein.

Der Geehrte dankte im Beisein seiner Familie auf die ihm eigene, unnachahmlichen Art mit den Worten: „Hätts it brücht“. Er sei nur ein kleines Zahnrad in einem großen Uhrwerk. Überzeugung und Liebe zur Heimat seien der Antrieb für sein ehrenamtliches Handeln für das Gemeinwesen auf kommunaler und auf Vereinsebene gewesen.

Bild
von links: Gemeinderat Martin Rees, Gemeinderat Siegmund Rohrmoser, Gemeinderätin Alexa Schwendinger. 2. Bürgermeister Friedrich Sehrwind, Franz Ohmayer, Elfriede Ohmayer, Gemeinderat Anton Weiler und Christel Dresler.

Winterdienst

Winterzeit - Schneeräumzeit

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 21.01.2019
Winterdienstpflichten der Haus- und Grundstückseigentümer

- Räumen und Streuen von Gehsteigen, die an die Grundstücke grenzen
- Räumen und Streuen eines ein Meter breiten Streifens am Straßenrand, sofern kein Gehweg vorhanden ist
- an Werktagen von 7 Uhr bis 20 Uhr
- an Sonn- und Feiertagen von 8 Uhr bis 20 Uhr
- der geräumte Schnee ist so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird
- bei Tau- und Regenwetter sind Abflussrinnen, Straßeneinlaufschächte frei zu halten.
- Hydranten und Löschwasserentnahmestellen sind frei zu halten.

Schlecht oder gar nicht geräumte Gehbahnen sind gefährlich und es kommen, z. B. bei einem Sturz, auch Schadenersatzforderungen auf denjenigen zu, der seiner Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Die Vernachlässigung der Räumpflicht stellt außerdem eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Und wenn es kräftig schneit, stellt sich die Frage: Wohin mit der weißen Pracht?
Bitte beachten Sie: Schnee von Privatgrundstücken darf nicht auf öffentliche Straßen, Wege, Plätze oder Anlagen geschaufelt oder gefräst werden.
Dies gilt auch für Eigentümer, die ihre Räumpflicht an Dritte, wie Hausmeisterdienste etc., abgegeben haben. Wer den Schnee auf öffentlichem Grund ablädt, verursacht dadurch zusätzlich erforderliche Schneeräumungen durch die Gemeinde. Dies geht zu Lasten der Allgemeinheit: Die Kosten erhöhen sich und die Räumung in anderen Bereichen verzögert sich.
Missachtungen können ebenfalls ein Bußgeld zur Folge haben und der Verursacher hat zusätzlich die Kosten für die Abfuhr des Schnees zu tragen.

Schnee, der von privaten Grundstücken abtransportiert wird, kann kostenfrei auf die gemeindliche Lagerfläche an der Stillach/Lido verbracht werden.

Wir bitten Sie um Ihre Mithilfe:
Das Räumen aller 2300 Straßenabläufe (Gullys) übersteigt die Leistungsfähigkeit der Gemeinde. In Ihrem eigenen Interesse bitten wir um Ihre Mithilfe. Merken oder kennzeichnen Sie die Lage „Ihres“ Gullys und räumen Sie diesen regelmäßig frei. So können bei Tauwettereinbrüchen mit starkem Regen Seenlandschaften auf den Straßen verhindert werden. Mit dem Freiräumen des Hydranten an Ihrer Grundstücksgrenze fördern Sie ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr im Brandfall und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit ihres Anwesens aber auch für die Allgemeinheit.
Danke für Ihre Unterstützung!

Hydranten vom Schnee befreien

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.01.2019
Die Freiwillige Feuerwehr Oberstdorf bittet die Bürgerinnen und Bürger die Zugänge zu den Hydranten frei zu räumen und frei zu halten. Im Notfall verlieren die Einsatzkräfte sonst wertvolle Zeit. Ebenso wichtig und im eigenen Interesse der Anwohner ist es, die Zugänge zu den Stromverteilerkästen und besonders auch die Gullys frei zu halten. Danke für Ihre Mithilfe!

Vereinspauschale 2019: Die Frist für Sportvereine läuft

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 20.12.2018
Bis zum 1. März 2019 können Anträge zur Sportförderung (Vereinspauschale) für das Antragsjahr 2019 gestellt werden.

Anträge, die nach diesem Stichtag eingehen, können nach den rechtlichen Vorgaben nicht mehr berücksichtigt werden. Die Vereine werden gebeten, ihre Anträge und Unterlagen möglichst frühzeitig vor dem Stichtag 1. März 2019 vollständig einzureichen, damit Probleme im Antrag oder bei den Lizenzen noch rechtzeitig geklärt werden können.

Das Antragsformular und weitergehende Informationen sind auf der Internetseite www.oberallgaeu.org - Stichwort "Vereinspauschale" abrufbar. Auskünfte können auch bei Herrn Steffel unter 08321/612-249 oder kommunalrecht@lra-oa.bayern.de eingeholt werden.

Angebot für Gäste mit Allgäu Walser Premium Card

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 18.12.2018
Ein öffentliches Bade-, Wellness- und Saunaangebot gehört seit über vier Jahrzehnten zur touristischen Vielfalt Oberstdorfs. Bis zur Fertigstellung der neuen Therme gibt es nun alternative Angebote:

Gäste mit der Allgäu Walser Premium Card erhalten für die
Übergangszeit Ermäßigungen in den benachbarten Erlebnisbädern
Wonnemar (Sonthofen) und Aquaria (Oberstaufen).

Ermäßigung auf Eintrittspreise
Der Tourismus ist für Oberstdorf von großer Bedeutung. Aus diesem Grund sorgen die Kurbetriebe dafür, dass sich unsere Gäste in der Gemeinde rundum wohl fühlen. Die Schließung der Therme stellt sich hier als Herausforderung dar. Denn für die Übergangszeit bis zur Eröffnung der neuen Therme gibt es innerhalb von Oberstdorf kein adäquates,
öffentliches Ersatzangebot. Deshalb wurde nach Lösungen gesucht, um auch hier den Tourismus weiter zu fördern. Gesucht, gefunden!

Allen Übernachtungsgästen macht Tourismus Oberstdorf nun ein attraktives Angebot. Denn bei Vorlage einer Allgäu Walser Premium Card erhalten Oberstdorfer Gäste eine Ermäßigung von 2,50 Euro in den Erlebnisbädern Wonnemar in Sonthofen sowie Aquaria in Oberstaufen.

Dieses Angebot gilt für alle Jahrgangsstufen und bezieht sich auf alle Eintrittsmodelle. Für die Kosten der Ermäßigungen kommen die Kurbetriebe Oberstdorf auf.

Das Angebot ist gültig bis zur Fertigstellung des Thermenneubaus in Oberstdorf. Dann können wir unseren Gästen wieder ein eigenes Bade-, Wellness- und Saunaangebot unterbreiten.

Tourismus Oberstdorf unterstützt Sportler

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 18.12.2018
Oberstdorf ist als Wintersportort weithin bekannt und bringt erfolgreiche Athleten hervor. Tourismus Oberstdorf unterstützt in der kommenden Wintersaison Katharina Althaus (Skisprung), Vinzenz Geiger (Nord. Kombination) und Karl Geiger (Skisprung).

Bei allen drei Sportlern wird das Oberstdorf-Logo auf dem Sprungski zu sehen sein.
Mit einem solchen Engagement profitiert der Ort in den Bereichen Bekanntheit und Imagetransfer. Die Athletinnen und Athleten untermauern das Renommee des Wintersportortes Oberstdorf und werden als sympathische, erfolgreiche Botschafter wahrgenommen.
Die Kurbetriebe Oberstdorf sind davon überzeugt, dass mit der Unterstützung dieser Oberstdorfer Sportler das Image des Ortes positiv mit dem Thema Wintersport verknüpft ist und die Marke Oberstdorf dadurch ihre Bekanntheit weiter steigern kann.

Tourismus Oberstdorf wünscht Katharina, Karl und Vinzenz eine erfolgreiche Wintersaison!

Bayerischer Denkmal-Atlas

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 13.12.2018
Im überarbeiteten Bayerischen Denkmal-Atlas sind die Bau- und Bodendenkmäler des Marktes Oberstdorf dargestellt. Über den Link www.blfd.bayern.de oder www.denkmal.bayern.de kann diese Liste eingesehen werden.

Große Freude am Eissportzentrum Oberstdorf

Logo Eissportzentrum Eissportzentrum Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 13.12.2018
Die Deutsche Eislauf-Union teilte mit, dass das Oberstdorfer Eissportzentrum wieder mit dem Prädikat Bundesstützpunkt für Eiskunstlauf ausgezeichnet wurde. Die Anerkennung gilt für weitere vier Jahre, vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2022.

Das Prädikat ist für eine jährliche Trainingsstättenförderung und eine Beteiligung von Bund und Land bei investiven Maßnahmen bis zu 80 Prozent wichtig. Aufgrund der Spitzensportreform im Deutschen Hochleistungssport war es bis zuletzt nicht sicher, ob die Eislauf Union alle Stützpunkte erhalten konnte, denn die Reform sieht eine Reduzierung der Bundesstützpunkt in alle olympischen Wintersportarten vor.
Die Prädikate am Eissportzentrum haben eine lange Tradition mit Höhen und Tiefen.
Mit dem Neubau in den Jahren 1978 bis 1981 wurde das Eissportzentrum Bundesleistungszentrum für Eiskunstlauf. Damit waren eine jährliche Beteiligung von Bund und Land am Betriebskostendefizit von insgesamt 70 Prozent und ebenso an Bau- und Bauunterhalt gesichert. In dieser Zeit trainierten viele bekannte deutsche Eiskunstläufer, wie Nobert Schramm, Rudi Cerne oder Daniel Weiß am Zentrum in Oberstdorf.
Im Jahr 2001 wurden bundesweit die Bundesleistungszentren nach und nach abgeschafft. Das Eissportzentrum war ab 1. Januar 2002 dann nur noch Bundesstützpunkt für Eiskunstlauf. Dies hatte Auswirkung auf den jährlichen Bundes- und Landeszuschuss, der in reduzierter Form als pauschale Trainingsstättenförderung ausbezahlt wurde.
Den Tiefpunkt erreichte man 2006 mit der Aberkennung des Prädikats. Fehlende sportliche Erfolge, zu wenig Kaderläufer, ablehnend eingestellte Sportfunktionäre und eine teilweise fehlende lokale Unterstützung waren die Gründe. Die für Oberstdorf wichtige Trainingsstättenförderung sollte innerhalb von vier Jahren auf Null abgeschmolzen werden. In den folgenden Jahren kämpften die Marktverwaltung und den Sportstätten zusammen mit vielen Beteiligten dafür, das Prädikat wiederzuerlangen. Auch das Präsidium der Deutschen Eislauf Union setze sich wieder für das für den deutschen und internationalen Eissport so wichtige Traininigszentrum ein. Dieser Einsatz sowie gute Konzepte schafften das nahezu Unmögliche: der Bund verlieh das Prädikat Bundestützpunkt ab 1. Januar 2011 erneut an Oberstdorf. 2014 wurde das Prädikat bis 2018 verlängert.
Nur so war es möglich, dass die Wahl Oberstdorfer Aljona Savchenko und Bruno Massot mit ihrer Traumkür in Korea die Goldmedaille bei den olympischen Spielen erreichten und damit den größten Erfolg des Deutschen Eiskunstlaufs sowie das Eissportzentrum einfahren konnten.

Pumptrack

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 29.11.2018
Im kommenden Sommer wird wieder ein Pumptrack hinter dem Oberstdorf Haus aufgebaut. Ab August kann dann wieder fleißig trainiert werden.

Der Pumptrack hinter dem Oberstdorf Haus war von August bis Ende Oktober rege besucht. Viele Kinder und Jugendliche aus Oberstdorf, aber auch Gäste, nutzten das Angebot und hatten mit Mountainbikes, Laufrädern und Rollern viel Spaß.

Stellenangebot: Tourismusdirektor (m/w/d)

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 26.11.2018
Mit jährlich über 2,6 Millionen Übernachtungen und über 450.000 Gästen gehört Oberstdorf zu den führenden Urlaubsregionen der Alpen. Für die Sicherung der langfristigen, touristischen Entwicklung suchen wir für den Eigenbetrieb „Kurbetriebe Oberstdorf“ eine engagierte Führungspersönlichkeit als Tourismusdirektor (m/w/d)

Das sind Ihre Hauptaufgaben:
Führung des Unternehmens „Tourismus Oberstdorf“
Verantwortung für die nachhaltige Tourismusentwicklung
Fortentwicklung der strategischen Ausrichtung von Tourismus Oberstdorf
Budgetverantwortung für die Tourismusbetriebe

Was wir von Ihnen erwarten:
Abgeschlossenes Studium in den Bereichen Betriebswirtschaft, Tourismus oder Marketing
Mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung sowie fundierte Marketing- und Vertriebskenntnisse
Unternehmerische Denkweise und repräsentatives Auftreten mit hoher Kommunikationsfähigkeit
Entwicklung innovativer und zukunftsweisender Strategien
Moderner Führungsstil mit positiver Grundeinstellung zu Mitarbeitern und Geschäftspartnern
Identifikation mit Tradition und Naturbewusstsein der Gemeinde Oberstdorf

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Ihre vollständige Bewerbung richten Sie bitte auf dem Postweg oder per E-Mail an:
Markt Oberstdorf
Herrn 1. Bürgermeister Laurent O. Mies
Prinzregenten-Platz 1
D-87561 Oberstdorf
E-Mail: Hauptverwaltung@markt-oberstdorf.de

Stellenangebot: Kaufmännischer Leiter (m/w/d)

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 26.11.2018
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir für den Eigenbetrieb „Kurbetriebe Oberstdorf“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen engagierten kaufmännischen Leiter (m/w/d)

Das sind Ihre Hauptaufgaben:

• Eigenverantwortliche Bearbeitung sowie selbstständige Bilanzierung
der Eigenbetriebe „Kurbetriebe“ und „Sportstätten“
sowie der „Oberstdorf Tourismus GmbH“
• Führung der Kaufmännischen Abteilung (Vier Mitarbeiter)
• Selbständige Erstellung, Überwachung und Koordination der Monatsund
Jahresabschlüsse mit periodengerechten Abgrenzungen
• Erstellung bzw. Mitwirkung an den Wirtschaftsplänen
• Verantwortung für die Kreditoren-, Debitoren- und Anlagenbuchhaltung
• Sicherstellung der Einhaltung aller steuerlichen und rechtlichen Belange
• Erstellung der Steuermeldungen sowie von Statistiken
• Vorbereitung, Begleitung und Bewertung der Inventuren
• Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern
• Präsentation von Monats- und Jahresabschlüssen in Gremien

Ihr Profil:
• gute Kenntnisse in MS-Office
und Anwenderkenntnisse in Agenda (oder Datev)
• gute kommunikative und soziale Kompetenz
• Teamfähigkeit, Ergebnisorientierung und analytisches Denkvermögen

Wir bieten Ihnen:
• ein anspruchsvolles und interessantes Aufgabengebiet
• Teilnahme an internen und externen Fortbildungen
• arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung

Die Vergütung erfolgt je nach Qualifikation und Berufserfahrung im
Rahmen des TVöD.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden sie bitte bis 14. Dezember 2018 an:
Markt Oberstdorf
Personalamt
Prinzregenten-Platz 1
87561 Oberstdorf

oder per E-Mail an personalamt@markt-oberstdorf.de

Wintersperrung Wanderwege

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 23.11.2018
Ab dem 21. November gilt für diverse Wanderwege die Wintersperre und auch wegen der Sturmschäden bleiben Wanderwege gesperrt (siehe Aufstellung)

Wegen der Sturmschäden weiterhin gesperrt:
1. Wanderweg Richtung Moorbad und Jägerstand
2. Bergkristall (Waldesruh - Bergkristall)

Wintersperre:
1. Rauteweg in Tiefenbach
2. Alber Gschwender Weg
3. Wanderweg Hölltobel, Trettachtal
4. Allmoos – Kornau Wanne
5. Anstieg Freibergsee – Hochleite
6. Anstieg oberer Renksteg (hoher Stieg)
7. Aufstieg Jägerstandweg – Rundweg Moorweiher (Blockhütte)
8. Eybachtobel (Schöllang)
9. Faltenbachtobel,
10 Fußweg Gottenried – Spielmannsau
11.Gaisalptobel
12. Graf-Voikffy-Weg, Hölltobel

Kommunale Energieberatung

Gemeindewerke Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.11.2018
Die Gemeindewerke Oberstdorf bieten weiterhin für alle Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose Energieberatung an.

Der Energieberater Gerhard Schmid informiert zu allen energierelevanten Themen, wie zum Beispiel Neubau, Altbau-Sanierung, Solarenergie, Heizung, Wärmedämmung, effizienter Stromeinsatz, Stromsparpotentiale, Förderungen, etc.

Die Beratungen finden jeden zweiten Mittwoch im Monat statt, in der Zeit zwischen 17 und 18.30 Uhr.

Termine erhalten Sie bei Ulrike Metternich, Gemeindewerke Oberstdorf, Telefon 911-131.

Vorbereitung zu den allgemeinen Kommunalwahlen 2020 können anlaufen

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 15.11.2018
Im März 2020 finden die nächsten allgemeinen Kommunalwahlen statt; die bayerische Staatsregierung wird den Wahltag spätestens sechs Monate vor der Wahl festsetzen.

Aufstellungsversammlungen für die sich bewerbenden Personen für alle vier Wahlen (Landrats-, Kreistags-, Bürgermeister- und Gemeinderatswahl) können bereits ab dem 01. Dezember 2018 durchgeführt werden.

Für Fragen rund um das Thema Aufstellungsversammlung steht im Landratsamt Oberallgäu das Team Wahlen unter der E-Mail-Adresse: wahlen@lra-oa.bayern.de gerne zur Verfügung. Fehler in der Aufstellungsversammlung führen in aller Regel zur Nichtzulassung des Wahlvorschlags, da sie nicht mehr geheilt werden können. Nur durch eine erneute Aufstellungsversammlung kann dann noch ein gültiger Wahlvorschlag eingereicht werden.

Unterlagen wie zum Beispiel Formulare für die Aufstellungsversammlung und die Wahlvorschläge erhalten Sie zu einem späteren Zeitpunkt für die Gemeindewahlen bei den jeweiligen Gemeinden und für die Landkreiswahlen beim Kreiswahlleiter im Landratsamt Oberallgäu.

Imagefilm_Nov. 2018

1,43 Minuten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.11.2018
Arbeiten beim Markt Oberstdorf – hier bietet nicht nur die Natur Perspektiven

Informationen zur öffentlichen Verwaltung finden Interessierte auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de. Seit Neuestem ist unter der Rubrik Aktuell - Karriere beim Markt Oberstdorf - auch ein Imagefilm eingestellt. Neben den modernen Arbeitsbedingungen und dem lebenswerten Umfeld vermittelt dieser Kurzfilm den Leitgedanken der Gemeinde: Wir sind ein Dorf mit Gemeinsinn und Charakter. Familiär, sportbegeistert, weltoffen & traditionell.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marktes Oberstdorf zeigen den Arbeitsalltag in einer öffentlichen Verwaltung - 1,43 Minuten lang. Schauen Sie gern zu uns herein.

Sollten Sie den Film auf unserer Homepage nicht öffnen können, verwenden Sie bitte folgenden Link:
https://www.youtube.com/watch?v=_EfVCJo-Wv4

Oberstdorf ist weiterhin Fairtrade-Gemeinde

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 30.10.2018
Der Markt Oberstdorf erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Gemeinde.

Vor zwei Jahren erhielt der Markt Oberstdorf von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für das Engagement zum fairen Handel, für das sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Der Marktgemeinderat hielt die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest und im Bürgermeisterbüro und bei den Sitzungen des Marktgemeinderats werden fair gehandelte Getränke eingesetzt. Eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.
Oberstdorf ist eine von über 560 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.
Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de

Sie bieten fair gehandelte Waren in ihrem Geschäft an oder verwenden fair gehandelte Produkte in Ihrem Gastronomiebetrieb oder in Ihrer Organisation?
Dann werden Sie doch Teil der Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf. Bitte sprechen Sie uns an.
Markt Oberstdorf, Christine Uebelhör, Tel. 08322 700-7105, E-Mail: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de

Neue Ladestationen für E-Autos

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 30.10.2018
Sauber und lautlos durchs Allgäu fahren und dabei Natur und Landschaft bewahren – mit strombetriebenen Fahrzeugen, welche mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden – kann genau das wahr gemacht werden.

In Oberstdorf können nun an drei Ladestationen die Akkus wieder aufgeladen werden: in der Nebelhornstraße 53, Prinzregenten-Platz 1 und am Parkplatz in der Sonthofener Straße 19. Pro Ladesäule können maximal zwei E-Autos gleichzeitig laden. Pro Ladepunkt ist eine Ladeleistung von 11 Kilowatt gewährleistet. Bei der Nutzung von einem Ladepunkt stehen dem Fahrzeug 22 kW zur Verfügung. Sind beide Ladepunkte an der Ladesäule belegt, lädt das Fahrzeug mit 11 kW.
Spontanes Laden an den Ladesäulen: Über den AdHoc Zugang kann man den Ladepunkt jederzeit mit einem Smartphone und einer Kreditkarte freischalten.

Preise AdHoc, AC-Ladesäulen:
Startpauschale 1,00 Euro /Ladevorgang
Preis pro kWh 35 ct./kWh
Standzeitgebühr 2 ct/min (1,20 Euro/h)

Bürgerportal

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 03.09.2018
Mit dem Service „Bürgerportal“ können Bürgerinnen und Bürger eine große Anzahl von behördlichen Formalitäten über das Internet abgewickeln.

Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort weiterverarbeitet werden.

Die Vorteile sind ein 24-Stunden-Service, Ersparnis oder Verkürzung von Behördengängen, bequeme und einfache Bedienung, Ausfüllhilfe durch elektronischen Dialog sowie sichere und geschützte Datenübertragung. Für die Begleichung anfallender Gebühren steht das Bezahlverfahren giropay zur Verfügung.

Der Link zum Bürgerportal:
www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Diese Leistungen können Sie künftig online erledigen:
Antrag Erweiterte Meldebescheinigung
Antrag Meldebescheinigung
Antrag Übermittlungssperre
Antrag Führungszeugnis
Abmeldung Hundesteuer
Anmeldung Hundesteuer
Einfache Melderegisterauskunft
Einzugsermächtigung
Passabfrage
Wahlhelfer online

Nicht alle Behördengänge können per Computer erledigt werden. Für bestimmte Vorgänge ist es auch künftig erforderlich, persönlich ins Rathaus zu kommen, beispielsweise für eine rechtllich vorgeschrieben Unterschrift. Das Bürgerportal bietet die Möglichkeit, bereits zu Hause die entsprechenden Formulare in Ruhe vorzubereiten und auszudrucken.

Mit der Bereitstellung der Online-Anwendungen hat der Markt Oberstdorf die Firma komuna GmbH, Altdorf, als vertrauenswürdigen Dritten beauftragt; beim Aufruf der Online-Anwendungen wird entsprechend verlinkt. Die Verbindung wird verschlüsselt mit 128-Bit SSL. Dieses Angebot wird ständig verbessert und erweitert.

www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Logo offiziell vorgestellt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.07.2018
Exakt 946 Tage vor dem Start der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021 in Oberstdorf/Allgäu wurde jetzt das Logo präsentiert, das der Großveranstaltung ihr Gesicht verleiht.

Es baut auf dem Logo auf, das bereits von der letzten Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf vom vergangenen Januar bekannt ist. Zum stilisierten Skispringer hat sich im O wie Oberstdorf nun ein Langläufer in derselben Anmutung gesellt. Gehalten ist das Ganze in pastellfarbigen Rot- und Blautönen, die die Farben des Marktes Oberstdorf sowie des Allgäus wiederspiegeln.
Zur Präsentation waren rund 300 Zuschauer gekommen. Auch drei Olympiateilnehmer erwiesen sich als sympathische Botschafter für das Sport-Großereignis, das von 23. Februar bis 7. März 2021 in Oberstdorf stattfindet. Skispringerin Katharina Althaus sowie die Nordischen Kombinierer Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger versicherten, dass sie sich schon jetzt riesig auf die Heim-WM freuen. Alle drei erinnerten sich noch an die Ski-WM von 2005, die sie im Kindergartenalter, in der Grundschule oder wie Rydzek als 13-Jähriger direkt vor der Haustüre miterlebt hatten. Doppelolympiasieger Rydzek fühlte sich damals vor allem von den Leistungen Ronny Ackermanns und Georg Späths inspiriert. Auf die Heim-WM 2021 freue er sich riesig. „Die Anlagen, die vorhanden sind und die Bevölkerung, die dahinter steht, das ist ein Traum“, meinte er und betonte, dass eine solche Großveranstaltung nur im Miteinander funktionieren kann.
Katharina Althaus, damals als Fahnenträgerin für den Skiclub im Einsatz, hätte 2005 noch keine Vorbilder ihrer Sportart entdecken können, denn Frauenskispringen gab es damals noch nicht. Für die Zukunft wünscht sich die Olympiamedaillengewinnerin, dass es in Oberstdorf, anders als zuvor bei der WM in Seefeld 2019, mit dem Teamwettbewerb einen weiteren Wettkampf für die Frauen gibt.
Vinzenz Geiger staunte, wie schnell doch die Zeit vergeht. In einem guten halben Jahr finde die WM in Seefeld statt und dann dürfe man sich bereits auf Oberstdorf freuen. Eine Heim-WM sei zwar vom Druck her nicht ausschließlich „toll“. Umso mehr freue er sich aber, auf den vertrauten Sportanlagen starten zu dürfen.
Bürgermeister Laurent Mies berichtete von der riesigen Arbeit, die, hochprofessionell auf vielen Schultern verteilt, im Vorfeld der WM geleistet werde. Das große Ziel der Marktgemeinde sei die Nachhaltigkeit, für die Oberstdorf das beste Beispiel sei. Es gehe darum, die Anlagen für den Nachwuchs in Ordnung zu halten und Perspektiven für den Leistungssport zu liefern.
Landrat Anton Klotz wünscht sich das gleiche Feuer der Begeisterung wie bei der Ski-WM 2005, deren Strahlkraft weit über Oberstdorf und den Landkreis hinausging. Der Landkreis leiste neben der Unterstützung bei der Finanzierung einen wesentlichen Beitrag durch den Ausbau der Straßen und des ÖPNV.
Dr. Franz Steinle vom Deutschen Skiverband sagte, dass die Nachhaltigkeit der Ski-WM 2005 über zwei Sportlergenerationen angehalten habe. „Das Gleiche erwarte ich von der kommenden WM“, so der DSV-Präsident.
Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer ist sich sicher, dass die Nachwuchsgewinnung durch die WM einen Schub erhält. „Das ist der Motor für den Skiclub, generiert neue Athleten und fördert den Zusammenhalt“, sagte Kruijer. Die Unterstützung durch den eigenen Verein sei groß. Aber bei der Austragung einer WM brauche man zudem Hilfe von auswärts, mehr sogar als die 1600 Helfer, die das letzte Mal dabei waren.

Foto-Copyright: Dominik Berchtold
Bild: von links Vinzenz Geiger, Katharina Althaus und Johannes Rydzek.

Barrierefrei1

Masterplan barrierefreies Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.04.2018
Der Markt Oberstdorf beauftragte im Februar 2017 die Planungsgemeinschaft Raab + Kurz, Regional- und Stadtplanung, mit der Erstellung eines Masterplans „barrierefreies Oberstdorf“.

Beteiligt waren über eine so genannte Arbeitswerkstatt auch Mitglieder des Gemeinderats, Mitarbeiter des Marktes, aus Tourismus, Gewerbeverband, Seniorenheimen, VdK und Senioren- und Behindertenbeirat.

Um sich die Grundanforderungen an Barrierefreiheit bewusst zu machen, starteten die Mitwirkenden mit einem Gang durchs Dorf. Der Erkenntnis der Ausgangssituation in Oberstdorf folgte die Bestandserhebung. Der öffentliche Raum, ÖPNV, Grün- und Freibereiche, öffentliche Gebäude und Geschäftszugänge wurden unter Berücksichtigung der Grundlagen bewertet. Erarbeitet wurde ein Konzept mit Handlungsanforderungen, die kategorisiert und priorisiert aufgelistet sind.
Den Schlussbericht, der im Städtebauförderungsprogramm mit Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern gefördert wurde, legte die Planungsgemeinschaft im Februar 2018 vor.

Menschen mit Behinderung haben im täglichen Leben mit zahlreichen Einschränkungen zu kämpfen. Bayern hat daher ein Gleichstellungsgesetz erlassen, um Menschen mit Behinderung die gleichen Chancen zur freien Gestaltung ihres Lebens zu bieten. Es trat am 1. August 2003 in Kraft, seit dem 31. Juli 2008 gilt es unbefristet.
Große Teile des öffentlichen Raums - zum Beispiel Straßen, Wege und Plätze - befinden sich in der Verantwortung der Kommunen. Mithilfe der Städtebauförderung unterstützt der Freistaat die barrierefreie Umgestaltung der Stadt- und Ortszentren sowie die barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Gebäuden und des öffentlichen Raums. Der Markt Oberstdorf hat mit dem Masterplan jetzt die Aufgabe methodisch in der Verwaltung für die Zukunft verankert.

Bei dem Masterplan handelt es sich um eine umfassende Grundlagenermittlung für weitere Detail- und Objektplanungen. Er schafft eine Vorstufe zur Umsetzung in Bezug auf räumliche Schwerpunkte, Funktionalität und Materialität. Der Masterplan dient somit als Entscheidungshilfe für die Abwägung von Umsetzungsmaßnahmen.
Er zeigt nachhaltige Lösungen zur Barrierefreiheit im Gesamtzusammenhang auf. Die ausführliche Untersuchung beleuchtet das gesamte Untersuchungsgebiet hinsichtlich der Barrierefreiheit und leitet entsprechende Maßnahmen ab. Diese fließen beispielsweise in zukünftige Straßenplanungen ein. Kein Ziel des Masterplans ist es, alle Maßnahmen sofort umzusetzen.
Die Grundlagenermittlung dient auch zur Vorbereitung eines kommunalen Förderverfahrens für den privaten Einzelhandel und die Wirtschaftsbetriebe in Oberstdorf. Dafür wurde der Bestand aufgenommen und es sind Vorschläge für den Umbau der Eingangsbereiche und der Infrastruktur erarbeitet worden. Diese Umbauten sollen mit dem Masterplan förderfähig werden und damit den innerörtlichen Wirtschaftsstandort stärken.

Wussten Sie schon?
Barrierefreiheit bedeutet nicht nur eine bauliche Anpassung und den Abbau physischer Hindernisse. Nach dem Behindertengleichstellungsgesetz bedeutet barrierefrei „grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich, erreichbar und nutzbar“ zu sein. Viele Barrieren, die einzelne Menschen einschränken, sind der Allgemeinheit kaum bewusst.
Nicht nur schwer behinderte Menschen sind auf eine barrierefreie Umgebung angewiesen. Auch Menschen mit vorübergehender Einschränkung, ältere Menschen,
Schwangere, Eltern mit Kleinkindern und auch Reisende mit Gepäck profitieren von einem barrierefreien Umfeld. Letztlich ziehen alle Nutzer des öffentlichen Raumes Vorteile aus der Verbesserung der Benutzbarkeit. Speziell vor dem Hintergrund der älter werdenden Gesellschaft mit einer verlängerten Teilhabe am aktiven Leben gewinnt Barrierefreiheit für alle an Bedeutung.

Hürden auf dem Weg zur Barrierefreiheit:
Ortsräume sind gebaut und können nur nach und nach umgebaut werden.
Umbaumaßnahmen erfordern Investitionen.
Für den Bestand müssen praktikable und akzeptable Kompromisse gefunden werden.
Barrierefreiheit für ein ganzes Gemeindegebiet ist nur schwer erreichbar. Die Benutzbarkeit kann jedoch deutlich verbessert werden, in Teilräumen kann ein barrierefreier Zustand geschaffen werden.

Qualitätssiegel "Reisen für Alle"
Das Thema Barrierefreiheit gewinnt in allen Lebensbereichen zunehmend an Bedeutung, so auch im Tourismus. Initiativen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene befassen sich mit der Etablierung barrierefreier Reise- und Urlaubsmöglichkeiten - zum einen ethisch motiviert, weil Barrierefreiheit als erster Schritt zu einer inklusiven Gesellschaft anzusehen ist, zum anderen aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus.
Der Leitgedanke der Barrierefreiheit zielt darauf ab, eine Umwelt für Alle komfortabel und zugänglich zu gestalten. Das Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ soll in diesem Sinne dazu beitragen, die Angebotsstruktur transparent zu gestalten sowie Sensibilisierungs- und Entwicklungsprozesse anzuregen.
Das Deutsche Seminar für Tourismus Berlin e.V. hat sich der Problematik der unterschiedlichen Kennzeichnungssysteme / Mindeststandards in Deutschland zur Barrierefreiheit angenommen und mit dem Verein Tourismus für Alle in Deutschland e.V. ein einheitliches, bundesweites Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ geschaffen.
„Reisen für Alle“ ist ein Informations- und Bewertungssystem, dass es dem Gast ermöglicht, die Eignung des Angebotes für seine Ansprüche eigenständig zu beurteilen. Gäste können so die Nutz- und Erlebbarkeit touristischer Angebote anhand verlässlicher Detailinformationen im Vorfeld der Reise prüfen und gezielt die für sie geeigneten Angebote auswählen. Gehandicapte Gäste sind potentielle Stammgäste!
In 2016 war Oberstdorf Pilotdestination für das Qualitätssiegel „Reisen für Alle“. Hierbei konnten 19 Betriebe erhoben, zertifiziert und damit ein kleines Angebot geschaffen werden, dass sich für den mobilitäts- und/oder aktivitätseingeschränkten Gast an der touristischen Servicekette orientiert. www.oberstdorf.de/reisen-alle
Tourismus Oberstdorf hat sich das Ziel gesetzt, das Angebot an geprüften barrierefreien Unterkünften/Gastronomiebetrieben/Freizeiteinrichtungen zu steigern - dafür wird Ihre Unterstützung für das Qualitätssiegel „Reisen für Alle“ benötigt.
Sind Sie barrierefrei eingerichtet und möchten Ihre Qualität steigern? So setzen Sie sich bitte mit Tourismus Oberstdorf in Verbindung:
Kontakt: Stefanie Probst, Tel. 08322/700-128, probst@oberstdorf.de

Wohnraum_Trettachkanal_Variante 1.1_2018

Startschuss für bezahlbaren Wohnraum

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.04.2018
Der Marktgemeinderat machte Anfang März den Weg frei für den Bau von 45 neuen Wohnungen am Trettachkanal.

Möglich wird dies durch den Bau des neuen Wasserkraftwerks Illerursprung. Das neue Kraftwerk ersetzt die alte Anlage an der Trettach, Gebäude und Kanal werden nicht mehr gebraucht. Dadurch wird eine Fläche von rund 10.000 qm frei, die für vier Mehrfamilienhäuser und, weiter südlich, für fünf Einfamilienhäuser genutzt werden kann.
In seiner Sitzung am 6. März beschloss das Gremium einstimmig die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet. Der Bebauungsplan soll auch den Bereich der bestehenden Gebäude an der Hermann-von-Barth-Straße umfassen. Die in den 50er Jahren gebauten SWW-Häuser bleiben zunächst unberührt. Für die Zukunft sollen jedoch alle Möglichkeiten offen gehalten werden.

Über die zweite Säule des Wohnungspaktes Bayern soll das Projekt finanziert werden. Das kommunale Förderprogramm richtet sich an Gemeinden, um Wohnraum für einkommensschwache Haushalte zu schaffen. Der Markt Oberstdorf kann sich mit der Verpflichtung, die Mieten niedrig zu halten, einen hohen Fördersatz sichern.

Vorsicht vor falschen Polizisten und anderen Tricksern

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.12.2017
Derzeit häuft sich das Phänomen des falschen Polizeibeamten. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West rät zur Vorsicht.

Einige Betrüger geben sich am Telefon als Polizeibeamte oder Behördenmitarbeiter aus, andere versprechen Gewinne.

Hinterfragen Sie die Geschichte, denken Sie drüber nach, ob der Anruf einen realen Hintergrund hat.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch angeblich
dringende Ermittlungen zu einem Einbruch in der Nähe!

Bedenken Sie, dass die Polizei nie mit der Rufnummer 110 bei Ihnen anruft! Die Polizei fordert auch niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen!

Legen Sie auf und verständigen Sie umgehend unter der Notrufnummer 110 die Polizei!

Verwenden Sie nie die angezeigte Rufnummer und nützen Sie nicht die Wahlwiederholung!

Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Verständigen Sie deshalb auch dann die Polizei, wenn Ihr vermeintlicher Enkel Geld fordert oder Ihnen weisgemacht wird, dass Ihr Geld nicht auf der Bank bleiben kann!

Im Zweifel ...
Polizeinotruf 110

Auf Mottfeuer verzichten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.11.2017
Urlaubsgäste und Bürger beschweren sich häufig über die Belästigungen durch Mottfeuer (Forstfeuer). Gerade bei Inversionswetterlagen zieht der Rauch nicht ab und führt zu weithin sichtbaren Luftverschmutzungen.

Denn nach wie vor werden pflanzliche Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft oft einfach verbrannt. Dabei entstehen bei der Verbrennung Kohlenmonoxid, Staub und schädliche organische Verbindungen (z. B. PAK - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Die Schadstoffkonzentrationen sind dabei aufgrund des feuchteren Holzes und der im allgemein niedrigeren Verbrennungstemperaturen deutlich höher als bei der Verbrennung lufttrockenen Holzes in Holzöfen.
Nach der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen (PflAbfV) dürfen pflanzliche Abfälle aus der Forstwirtschaft unter bestimmten Maßgaben zwar dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind. Zur Vermeidung von Luftverunreinigungen appelliert der Markt Oberstdorf an alle Land- und Forstwirte - ebenso wie die Gemeinde - auf ihren Waldflächen auf Mottfeuer zu verzichten. Die Verwertung der Grünabfälle durch Kompostieren ist bedeutend umweltverträglicher. Auch wenn ein Abtransport nicht möglich oder sinnvoll ist, so können die pflanzlichen Abfälle immer noch vor Ort der Verrottung überlassen werden. Dies schafft auch Lebensraum für Kleinstlebewesen. Zudem bleiben so die Nährstoffe des abgebauten Materials dem Wald erhalten.
Sollte dennoch im Einzelfall nicht auf die Verbrennung verzichtet werden können, ist dies Vorab bei der Polizei und bei der Leitstelle Allgäu Tel. 0831 96096689 anzuzeigen.
Dabei ist zu beachten, dass das Verbrennen nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur an Werktagen von 8 Uhr bis 18 Uhr zulässig ist. Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus, sind zu verhindern. Das Feuer ist von mindestens zwei mit geeignetem Gerät ausgestatteten, leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahre ständig zu überwachen. Bei starkem Wind oder erhöhter Waldbrandgefahr darf kein Feuer entzündet werden; brennende Feuer sind dann umgehend zu löschen. Um die Brandflächen sind Bearbeitungsstreifen von 3 Metern Breite zu ziehen, die von pflanzlichen Abfällen freizuhalten sind. Außerdem ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen ist.

Blumengießen bei Regen?

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 25.07.2017
Auch bei Regenwetter sind die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste in Oberstdorf unterwegs und pflegen die öffentlichen Anlagen. Mancher Bürger fragt sich dabei, warum um Himmels Willen werden die Blumen gegossen, wenn es ohnehin schon regnet?

Ganz einfach: Um den ganzen Sommer üppig blühenden Blumenschmuck und damit ein schönes Ortsbild für Einheimische und unsere Gäste anbieten zu können, ist regelmäßiges Düngen unerlässlich.

Und diese Regelmäßigkeit wird eben auch bei Regenwetter eingehalten.

Straßenbeleuchtung am Tag?

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 20.07.2017
Manch einer reibt sich verwundert die Augen, wieso am helllichten Tag die Straßenbeleuchtung eingeschaltet ist. Das hat einen einfachen Grund: nur so lässt sich feststellen, welche Laterne defekt ist.

Die Mitarbeiter der Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) nehmen die Hinweise der Bürger auf, schalten im entsprechenden Bereich die Beleuchtung ein und kümmern sich um eine schnelle Reparatur.

Bürgerportal

Behördengänge online erledigen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 12.07.2017
Der Markt Oberstdorf bietet auf seiner Homepage ein neues, virtuelles Bürgerportal an. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.

eGovernment ist vielen von Ihnen sicher schon ein Begriff. Mit dem eGovernment-Gesetz der Bundesregierung soll die elektronische Kommunikation zwischen behördlichen Institutionen, Unternehmen und Bürgern durch den Einsatz von digitalen Technologien gefördert werden.
Bund, Länder und Kommunen sollen damit einfachere, nutzerfreundlichere und effizientere elektronische Verwaltungsdienste anbieten können.

Mit unserer 2015 neu gestalteten Homepage www.markt-oberstdorf.de haben wir bereits eine breite Informationspalette für Sie geschaffen. Satzungen, Verordnungen und Formulare sind hier ebenso zu finden wie aktuelle Mitteilungen, Rathaustelegramm und Gemeindeblatt.

Jetzt gehen wir einen Schritt weiter, mit dem neuen virtuellen Bürgerportal. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.
Hier bieten wir Ihnen an, viele Behördengänge online zu erledigen, bequem und unkompliziert von zu Hause aus, rund um die Uhr und auch am Wochenende.
Für den Fall, dass ein persönliches Erscheinen aus rechtlichen Gründen erforderlich ist, z. B. für eine Unterschrift, können Sie die Formulare bereits zuhause ausfüllen, ausdrucken und verkürzen so den Gang ins Rathaus.
Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort direkt weiterverarbeitet werden. Mit dem Online-Bezahlverfahren giropay lassen sich anfallende Gebühren ebenso einfach begleichen. Selbstverständlich wird das Serviceangebot im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten laufend erweitert.

Und für noch schnellere Informationen aus der Gemeinde laden Sie sich die App Oberstdorfer auf Ihr Mobile. Kostenlos im App Store oder goople play.

Unterhalt der Wanderwege

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 03.07.2017
Der Beginn der Wandersaison ist für den Wegetrupp eine besonders arbeitsreiche Zeit. Das Wegenetz der Marktgemeinde wird überprüft und Schäden, die durch die Nutzung in den Wintermonaten sowie durch Wettereinflüsse entstanden sind, werden beseitigt.

Zum Start der Wandersaison werden die Wanderwege hergerichtet, Brücken und Geländer gesichert und Hangverbauungen wieder stabilisiert. In Oberstdorf liegt der Fokus auf der Sicherheit der Wanderer.

Die Kurbetriebe der Marktgemeinde Oberstdorf sind verantwortlich für die Wanderwege. Das Team um kaufmännischen Leiter Florian Speigl wahrt den Überblick über den Leistungskatalog für den Unterhalt, Beschilderungen und die Wegenetzlisten. Zur Umsetzung der laufenden Unterhaltsleistungen ist der Wegetrupp beauftragt, der bei den Kommunalen Diensten Oberstdorf (KDO) angesiedelt ist.

Vom Wegetrupp werden 200 Kilometer Sommerwanderwege und 140 km Winterwanderwege betreut. Das Gebiet umfasst im Wesentlichen die Tallagen und mittleren Lagen von Hinang bis zur Buchrainer Alpe, von den Sonnenköpfen bis weit ins Rohrmoos. Die hochalpinen Lagen rings um Oberstdorf werden von vier Sektionen des Deutschen Alpenvereins betreut. Die Bergbahnen kümmern sich um die Wege rings um ihre Bergstationen. Die Rechtler sowie viele Alp- und Wegegenossenschaften pflegen und unterhalten die Wege im Bereich ihrer Grundstücke.
Dank dieser vielen Partner kann Oberstdorf so ein großes Wegenetz für Einheimische und Gäste überhaupt erst anbieten und unterhalten.

Die Wanderwege in Oberstdorf sind je nach Bedeutung in verschiedene Kategorien eingeteilt und werden entsprechend gepflegt. Jetzt im Frühsommer rücken die Spezialisten der Abteilung Wegebau aus, um die Schäden, die während der Wintermonate durch Eis und Schnee entstanden sind, zu sichten und zu beheben.
„Im Frühling müssen vor allem Ausspülungen der Wegeoberfläche ausgebessert werden. Starke Regenfälle oder auch die Schneeschmelze sorgen dafür, dass der Wegekies an Stellen, wo das Wasser nicht direkt abfließen kann, weggespült wird. So entstehen Pfützen und Rinnen, die immer größer werden, sofern diese Stellen nicht möglichst rasch bearbeitet werden“, erklärt Peter Herb vom Wegetrupp der KDO und ergänzt: „Neben dem Auftragen neuer Kiesschichten legen die Mitarbeiter neue Gräben an, machen bestehende Gräben, Drainagen und Durchlässe wieder gangbar und setzen marode Brüstungen oder Ruhebänke wieder in Stand.“ Ebenso wird liegengebliebener Abfall eingesammelt.
Zusätzlich gilt es nach dem Winter die Schneezeichen – insgesamt mehrere Tausend Stück – zu entfernen. Diese sorgen während der Wintermonate dafür, dass sich die Fahrer der Schneeräumfahrzeuge orientieren können. Beim Stecken der Stangen im Herbst muss sehr penibel vorgegangen werden, denn bereits eine nicht markierte Abflussrinne oder eine fehlende Stange an einem Baumstumpf können enorme Schäden am Fahrzeug verursachen und zugleich Mitarbeiter in ernsthafte Gefahr bringen. So ist vor einigen Jahren ein Fahrzeug vom vereisten Weg abgekommen und an einem Baum hängen geblieben. „Gott sei Dank gab es nur einen Sachschaden“, zeigt sich Florian Speigl erleichtert.

Die Arbeiten an den Wanderwegen erfolgen das ganze Jahr über. In den Sommermonaten stehen Instandhaltungen und Mäharbeiten im Vordergrund. Im Winter werden bei Schneefall ab 04.00 Uhr in der Früh die Wege geräumt und präpariert. Angesichts des vielfältigen Aufgabengebietes und der Lage in der freien Natur ist der Wegeunterhalt eine Aufgabe, die viel Erfahrung erfordert.

Das Team der KDO benötigt für den Unterhalt der Wanderwege jährlich etwa 7.250 Arbeitsstunden. Die jährlichen Aufwendungen für den Wegebau belaufen sich auf etwa 500.000 €. Dieser Betrag wird mehrheitlich über den Kurbeitrag der Oberstdorfer Gäste finanziert.

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf_Logo_2017

Was ist Fairer Handel?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.06.2017
Mit der Auszeichnung zur Fairtrade-Gemeinde im März hat sich der Markt Oberstdorf für die Verwendung Fair gehandelter Produkte verpflichtet. Die Verbindung von regionaler Landwirtschaft, Fairem Handel und biologischer Herstellung unterstützt heimische Betriebe ebenso wie Kleinbauern im Süden der Welt. Mit der Enscheidung für diese Produkte sorgen die Verbraucher für angemessene Bezahlung und faire Bedingungen.

Die Kriterien, die unsere Kaufentscheidungen heute beeinflussen, haben sich erweitert um die Begriffe Regionalität, Biologische Herstellung und auch Fairer Handel. Heimische Lebensmittel wie Milch, Käse, Fleisch, Brot oder Obst sind nachvollziehbar hergestellt, wir wissen, wo sie herkommen und dass wir etwas Gesundes essen. Bei Lebensmitteln die bei uns nicht wachsen, wie Tee, Kaffee, Kakao, Bananen und Orangen, vertrauen die Verbraucher zunehmend auf die Fairtrade-Zertifizierung.

Die Kriterien des Fairen Handels
Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte.

Die Fairtrade-Standards sind das Regelwerk, das Kleinbauernorganisationen, Plantagen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einhalten müssen. Sie umfassen soziale, ökologische und ökonomische Kriterien, um eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu gewährleisten.

Stärkung der Kleinbauern, Kleinbäuerinnen und Arbeiter und Arbeiterinnen:
• Organisation in demokratischen Gemeinschaften (bei Kooperativen)
• Förderung gewerkschaftlicher Organisation (auf Plantagen)
• Geregelte Arbeitsbedingungen
• Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
• Diskriminierungsverbot

Umweltschutz: Mensch im Mittelpunkt
• Umweltschonender Anbau
• Schutz natürlicher Ressourcen
• Verbot gefährlicher Pestizide
• Kein gentechnisch verändertes Saatgut
• Förderung des Bio-Anbaus durch den Bio-Aufschlag

Anforderungen an Händler und Hersteller
• Bezahlung von Fairtrade-Mindestpreis und Fairtrade-Prämie
• Nachweis über Waren- und Geldfluss
• Richtlinien zur Verwendung des Siegels
• Transparente Handelsbeziehungen
• Vorfinanzierung

Die Fairtrade-Standards bestehen aus Kernanforderungen und so genannten Entwicklungs-Indikatoren. Die Kernanforderungen müssen von jeder Produzentengruppe erfüllt werden, um die Fairtrade-Zertifizierung zu erhalten. Nach der ersten Zertifizierung müssen die Produzentenorganisationen zudem die Entwicklungsanforderungen erfüllen. Diese sind weitreichender und haben unter anderem das Ziel, die Organisation und die Arbeitsbedingungen der Produzenten zu verbessern, aber auch langfristig wirkende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt umzusetzen. Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Überprüfung der Standarts
Die Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT überprüft vor Ort, ob Produzenten und Händler die Fairtrade-Standards einhalten und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards erfüllen. Sie kontrolliert auch, ob die Produzentenorganisationen den festgelegten Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie ausgezahlt bekommen.
FLOCERT ist ein unabhängiges Zertifizierungsunternehmen und Tochtergesellschaft von Fairtrade International. Das Unternehmen zertifiziert Produzenten, Händler und Hersteller in rund 115 Ländern nach den Fairtrade-Standards. Über 100 hochqualifizierte Auditorinnen und Auditoren nehmen in regelmäßigen Abständen Kontrollen und Audits vor Ort vor.
Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Sie bieten fair gehandelte Waren in ihrem Geschäft an oder verwenden fair gehandelte Produkte in Ihrem Gastronomiebetrieb oder in Ihrer Organisation?
Dann werden Sie doch Teil der Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf. Bitte sprechen Sie uns an. Kontakt: Markt Oberstdorf, Christine Uebelhör, Tel. 08322 700-723, E-Mail: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de.

Weitere Informationen unter www.fairtrade-deutschland.de

Altes und Neues?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.01.2017
Archivar Eugen Thomma erinnert an Berichterstattung von 1927.

In alten Zeitungen findet sich oft heute Neues, besonders wenn es sich um Lokalnachrichten handelt: So in der ersten Nummer des "Oberstdorfer Gemeinde- und Fremdenblatt" vom 5.01.1927. Meldungen mit ernsterem Charakter, die einen Bezug zur Gegenwart haben, wechseln mit solchen, die heute zum Schmunzeln anregen.

Gleich auf der Titelseite eine Überschrift: "Nebelhornbahn in Sicht?"
Da wird bei den Oberstdorfern die Werbetrommel zur Zeichnung von Anteilscheinen gerührt, um das Projekt der Bergbahn anzutreiben. Die Befürchtungen sind groß, daß Oberstdorf bedeutungslos wird, wenn der Ort nicht auf den Zug der Zeit aufspringt.
"Man möchte sogar sagen, daß Oberstdorfs Zukunft steht oder fällt mit der Errichtung der Nebelhornbahn. Die Erfahrung dieses Jahres hat gezeigt, daß die bei uns weilenden Fremden zum größten Teile nach Ehrwald mit unseren Gesellschaftswagen befördert werden wollen, um auf die Zugspitze zu fahren. [.....) Soll da Oberstdorf sich den Rang ablaufen lassen und hinter den andern Orten mehrere Jahre nachhinken, wenn dort der Rahm schon abgeschöpft ist? [....]", war der Tenor bei den vielen Versammlungen.
Jetzt, 90 Jahre später: das neue Gipfelrestaurant, die Nordwand-Runde!

Heute undenkbar, folgen namentlich Berichte über Skiunfälle junger Einheimischer beim Skilaufen mit detailgetreuem Unfallhergang. Eine ganze Abteilung von Datenschützern würde heute aufschreien.
Aber auch tierisches Unglück wird genau beschrieben: "Ein Achter-Hirsch wurde am 31. Dezember in Oytal gegen Abend von einer niedergehenden Lawine erfaßt und in die Tiefe gerissen. [....] Das Erstaunen der Jäger, die am andern Morgen den Hirsch holen wollten, war groß, als sie drei Adler sahen, die sich an dem Tiere bereits gütlich taten. In gemessener Entfernung lauerten zwei Füchse und etliche Aasraben auf den Moment in welchem die Adler vollgefressen das Weite suchten.[.........]".

Detailgetreu wird damals weiter berichtet: "Das Sporthotel Trettach ist seit sonntags abends ohne Kapelle, da Kapellmeister Professor Rosé zu Folge Differenzen mit einem Mitwirkenden der Kapelle und einem Kellner seine Tätigkeit niederlegte [.......]." Drei Tage später erscheint nicht nur eine Gegendarstellung des Herrn, sondern auch gleich ein Werbe-Inserat seiner Konzerte, jetzt spielt er im "Hotel Mohren" und das Trettachhotel? Das hatte schon eine neue Kapelle. Die große Zeit der Arbeitslosigkeit brachte es mit sich, dass ein Musikprofessor im hintersten Winkel Deutschlands das Tanz-Qintett eines kleinen Hotels leitete und dass in wenigen Stunden Ersatz zur Verfügung stand.

"Stand der Erwerbslosen im Bezirk Sonthofen am 8. Januar 1927, insgesamt 847.“
Oberstdorf 130, Immenstadt 158, Sonthofen 136, Schöllang 31, Fischen 18, Obermaiselstein 4.
Diese Statistik erschien jeden Monat. Tiefenbach ist als einzige Gemeinde im Bezirk nicht aufgeführt. Es scheint als habe es dort keine Arbeitslosen gegeben.

Der Skilauf wird immer mehr zum Motor der Wintersaison. Oberstdorfs Skisprung-Star Franz Thannheimer siegt mit Weiten von 40, 42 und 47 Metern beim Allgäuer Jugend-Skitag in Oberstaufen und erringt den "Pokal für den besten Allgäuer, den Polkal für den besten Springer des Tages und ein silbernes Zigarettenetui für den weitesten gestanden Sprung des Tages". Ein solch wertvoller Preis brachte damals einen Sportler schon in Gefahr den Amateurstatus zu verlieren.

Der Freude am abendlichen Vergnügen der "Fremden" trägt der Marktgemeinderat Oberstdorf auch dahingehend Rechnung, dass die erst ein Jahr alte Sperrstunden-Festsetzung (24.00 Uhr) aufgehoben und auf 01.00 Uhr verlegt wird. Ein Spielchen das sich mit pro und contra, teils mit andern Uhrzeiten, bis in die heutigen Tage immer und immer wieder fortsetzt.

Aus der "Amtlichen Fremdenliste", die in jeder Ausgabe beinhaltet war, sind Name, Beruf, Begleitung, Wohnort sowie die Unterkunft des Gastes in Oberstdorf zu ersehen. Die Gäste waren damals stolz, daß ihr Name veröffentlicht wurde und kauften diese Listen.
Wir lesen auch, dass sich am 10.01.1927 insgesamt 37 "Fremde" angemeldet haben. Besonders fällt dabei auf, daß nur vier davon privat wohnten und alle andern in Hotels, Pensionen oder Kuranstalten. Ach, wird derzeit nicht nach der höheren Wohnqualität gesucht?

Bild
Der "Gesellschaftswagen" des Oberstdorfer Unternehmers Emil Fischer bei einer Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen. Links am Wagen (mit Stock) der Kaufmann Georg Fischer, der Bruder des Emil, der gelegentlich als Reisebegeleiter mitfuhr.

Beschädigung von Schneezeichen kein Kavaliersdelikt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 03.01.2017
Mutwillige Beschädigungen von Schneezeichen verursachen dem Markt Oberstdorf jährlich Kosten. Für Anschaffung und Aufstellung muss pro Schneezeichen mit rund 15 bis 20 Euro gerechnet werden.

Die kurz vor dem Winter aufgestellten farbigen Holzstangen sind Teil der Straßenausstattung, die den Verlauf der Straßen und Wege bei hoher Schneedecke markieren. Werden die Schneezeichen herausgerissen oder beschädigt, gefährdet der Verursacher die Verkehrssicherheit und begeht damit eine Straftat. Die Polizei wird in nächster Zeit ein besonderes Augenmerk auf auffällige Bereiche richten.

Lindenacker – Kurpark

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.12.2016
Heute würde man den früheren „Lindenacker“ südlich der katholischen Pfarrkirche als Streuobstwiese bezeichnen, berichtet Archivar Eugen Thomma.

Ob dort wirklich die namensgebende Gerichtslinde stand, unter der das Dorfgericht getagt hat, weiß man nicht mit Sicherheit. Dass aber auf dem Lindenacker jährlich Märkte stattfanden, bei dem so manches Rind und mancher Ochse den Besitzer wechselten, ist belegt.

Als Oberstdorf sich zum Beginn des 20. Jahrhunderts gewaltig nach Süden ausdehnte, wurde dieser zentrale Platz als Standort einer dringend notwendigen Kureinrichtungen – eines Kurplatzes und eines Kurhauses – interessant. Angesparte Gelder wurden 1922 geschickt beim Kauf des Grundes angelegt, gerade noch vor der Entwertung durch die Inflation. Der Grundstein für den Kurpark war gelegt.

Die folgenden Jahre galten der Gestaltung des Platzes, auf dem ursprünglich der Bau des Kurhauses geplant war. Weil der Sitzungssaal des Rathauses, der den Gästen als Lesesaal diente, 1924 zum Schulsaal der privaten Realschule wurde, entstand 1925 im Kurpark ein schmuckes Holzhäuschen, das als Lesehalle diente.

Die gelegentlich auf dem Marktplatz abgehaltenen Standkonzerte – anfänglich von Militörkapellen, dann von der Musikkapelle Oberstdorf – konnten nun am neuen Kurplatz stattfinden. In dem 1927 von Zimmermeister Hans Haneberg erbauten runden Pavillon bot die Musikkapelle Oberstdorf künftig in der Sommersaison täglich ein Konzert. Das Repertoire der Musiker war so umfangreich, dass erst nach vier Wochen ein Musikstück wiederholt wurde.

Im Jahr 1933 verbot die Regierung das Konzertieren von Amateuren während Berufsmusiker arbeitslos waren. Im Rahmen der „Arbeitsschlacht“, wie diese Maßnahme pathetisch genannt wurde, hatte die Gemeinde ein Orchester von Berufsmusikern einzustellen. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, aber auch noch im Rahmen der Arbeitsschlacht, entstand 1936 / 1937 an der Westseite des Kurparks die Wandelhalle. Dort konnten die flanierenden Gäste auch bei Regen dem Kurkonzert lauschen.

Gab die Kurkapelle unter Leitung von Josef Scharrer im Sommer 1942 noch 150 Konzerte, wurden im August 1943 die letzten Musiker zur Wehrmacht einberufen. Die Öffnungen der Wandelhall nach Süden wurden mit Bretterwänden zugenagelt. Dahinter entstand ein Lagerplatz für Möbel von nach Oberstdorf evakuierten Familien aus bombenbedrohten Städten. Bis Anfang der 1950er Jahre dauerte dieser Zustand an.

Ende der 1940er Jahre behalf sich die Kurverwaltung mit Schallplattenkonzerten. Nur mit Hilfe von auswärts konnte 1950 die Musikkapelle die Lücken in den eigenen Reihen, die der Krieg geschlagen hatte, schließen und wieder Konzerte veranstalten.
Wohl mehr als tausend Menschen waren es, die nach der langen musiklosen Zeit im Park den Sonntagskonzerten lauschten.
Oberstdorf entsprach dem Wunsch der Gäste nach mehr Musik. Eine Kurkapelle mit zwölf Musikern unterhielt künftig vormittags das dankbare Publikum. Die Musikkapelle gab ein Sonntagskonzert und überbrückte die freien Tage des Orchesters. Dies geschah alles im neuen Pavillon.
Die Zeit elte und das auch im Kurpark. Zusammen mit der Generalsanierung des Kurhauses erfuhr auch der Kurpark eine Erneuerung, die den Gästen den Aufenthalt auf dem ehemaligen Lindenacker noch angenehmer gestalten sollte.

Das Holzhäuschen, das als Lesehalle diente, wurde später abgebrochen und im Schulhof der Grundschule als Kindergarten wieder aufgebaut. Später war darin die Musikschule unterbracht. 2010 musste das Häuschen dann endgültig weichen.

Bild 1 Viehmarkt auf dem Lindenacker um 1910. In der Bildmitte
der Pfarrhof

Bild 2 Der Kurpark 1928: Links die Lesehalle, in der Mitte das
Lichtspielhaus und rechts der Musikpavillon

Pioniere des Skisprungs

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 05.10.2016
Erinnerungen von Archivar Eugen Thomma an Bruno Biehler, Heini Klopfer, Toni Brutscher und Sepp Weiler

Anläßlich des Grüntentages am 11. September berichtete die Tagespresse auch über das Jägerdenkmal auf dem "Wächter des Allgäus" und über dessen Planer.

Es jährte sich heuer zum 50. Mal der Todestag des Architekten Bruno Biehler. Biehler, selbst Leutnant im 3. Jägerregiment, entwarf dieses Mahnmal zum Gedenken an seine im Ersten Weltkrieg gefallenen rund 3.000 Regimentskameraden.
Bereits während des Krieges hatte er die Planung für den Soldatenfriedhof von Macarlau im Vasertal der Karpathen geschaffen, bei dessen Anlage der Oberstdorfer Holzbildhauer Wilhelm Math und der Hindelanger Kunstmaler Hermann Grosselfinger tätig waren.

Mich hat die Person des Architekten schon als junger Bursche fasziniert. Unsere Generation, die doch kaum Möglichkeit hatte ins Ausland zu kommen, konnte nur staunen, wenn man über Bühlers Reisen las. Indien, Ceylon, Java, China waren Ziele von ihm gewesen. Der Bericht über die Winterbesteigung des Fujiyama in Japan und seine Rückreise mit der Transsibirischen Eisenbahn im Mai 1914 fesselten mich.

Der Skipionier Bruno Biehler war auch in Oberstdorf kein Unbekannter. Bei den ersten Allgäuer Skimeisterschaften errang er auf der 1909 erbauten Haldenschanze mit einem Sprung auf 21 1/2 Metern den Titel des Allgäuer Meisters. Er war in der Nordischen Kombination der härteste Konkurrent des Eugen Heimhuber, der da für den Skiklub Oberstdorf den Titel sicherte.
Das Heimhuber-Foto von Biehlers Meistersprung an der Haldenschanze zeigt auch noch den damaligen Sprungstil, der ein möglichst aufrechtes Stehen verlangte.

Die Postkarte mit den Prinzregenten-Marken konnte ich vor etwa 30 Jahren von einem Franzosen erwerben. Sie ist in Esperanto geschrieben. Interessant ist dabei auf der Bildseite das Datum des Sprunges, der 2.Februar 1910.
Genau 40 Jahre später am 2.Februar 1950 gingen der Planer der Skiflugschanze Heini Klopfer und seine Kameraden Toni Brutscher und Sepp Weiler über diesen Bakken.
Wenige Tage später setzte der Österreicher Willi Gantschnigg dort mit 124 Metern eine neue Weltrekord-Marke. Ja, was für eine Steigerung hier am Ort in 40 Jahren!
Nach weiteren 65 Jahren liegt die Höchstweite bei 225 Meter, also Bruno Biehlers Weite um mehr als 200 Meter übertroffen.
Und wie weit wird es gehen auf der derzeit umgebauten Heini-Klopfer-Schanze?

Verkehrssicherheit: Überhängenden Bewuchs an Straßen und Wegen entfernen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.10.2016
Durch überhängende Äste und Sträucher wird der Verkehr auf Gehsteigen und Fahrbahnen behindert. Gerade Gehsteige sind durch herausragende Sträucher häufig fast nicht passierbar. Gleiches gilt für Straßen ohne Gehsteig, bei denen Sträucher oder Äste Sicht behindernd in die Fahrbahn ragen.

Ebenso tragen nur gut sichtbare Verkehrszeichen zur Verkehrssicherheit bei.

Der Markt Oberstdorf als Straßenbaubehörde hat für die Sicherheit auf öffentlichen Straßen zu sorgen und die Beseitigung von evtl. Gefahren zu veranlassen.
Grundstückseigentümer und Bürger des Marktes Oberstdorf werden daher dringend gebeten, den überhängenden Bewuchses vor dem Wintereinbruch zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass Verkehrszeichen gut sichtbar sind. Abgesehen von der Unzulässigkeit können Grundstückseigentümer zum Kostenersatz bei evtl. Schadensereignissen herangezogen werden.

Kontakt zum Marktgemeinderat

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.09.2016
Ab sofort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit allen Marktgemeinderatsmitgliedern direkt und zeitgleich eine Mitteilung zukommen zu lassen.

Auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de/politik/gemeinderat ist dafür ein entsprechendes Formular eingestellt. Dateien können mitgeschickt werden.

Dieses Portal ist nicht der offizielle Posteingang des Marktes Oberstdorf.
Die Kontakte zu den Mitarbeitern finden Sie auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de.

Geschichte des Marktes Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 31.08.2016
Band 1 bis 5 der Geschichte des Marktes Oberstdorf sind im örtlichen Buchhandel, im Oberstdorf Lädele, in der OBERSTDORF BIBLIOTHEK und beim Markt Oberstdorf erhältlich.

Grillen in freier Natur

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz (BayNatSchG) darf grundsätzlich jeder zum Genuss der Naturschönheiten und zur Erholung alle Teile der freien Natur ohne behördliche Genehmigung und ohne Zustimmung des Grundeigentümers oder sonstigen Berechtigten unentgeltlich betreten.

Darf man überall draußen in der Natur picknicken und grillen?
Dieses so genannte Betretungsrecht gilt jedoch nur für Freizeitgestaltung und Sportausübung, die dem Naturgenuss und der Erholung dienen. Das Entzünden und Betreiben offener Feuer zum Grillen oder als Lagerfeuer in der freien Natur ist mehr als nur ein „normales Betreten“ und wird daher nicht vom Betretungsrecht gedeckt. Dafür ist stets die Zustimmung des Grundstücksberechtigten - für das Sammeln von Brennholz im Wald auch die Zustimmung des Waldbesitzers - erforderlich.

Das Entzünden und Betreiben offener Feuer ist in Natur-, Wild- und Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich verboten. Die Schutzgebiete sind in der Regel beschildert. Alle Seitentäler südlich von Oberstdorf liegen jeweils in einem Landschaftsschutzgebiet, damit ist das Grillen in diesen Bereichen nicht erlaubt.
Wer gegen die naturschutz-, forst-, jagd-, wasser-, abfallrechtlichen oder Brandschutzbestimmungen oder die Anzeigepflicht bei Veranstaltungen verstößt, handelt ordnungswidrig und kann mit Geldbuße belegt werden.

Auch beim erlaubten Feuermachen sollte die allgemeine Verpflichtung zum Schutz der Natur beachtet werden (§ 1 BNatSchG). Verhalten Sie sich stets so, dass die Lebensgrundlagen für wild wachsende Pflanzen und wild lebende Tiere soweit wie möglich erhalten, nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt und gegebenenfalls wieder hergestellt werden.

  • Machen Sie keinen unnötigen Lärm.
  • Wählen Sie den Platz für eine Feuerstelle so, dass keine Brandgefahr für die Umgebung entstehen kann, mindestens 100 Meter von einem Wald und leicht entzündlichen Stoffen entfernt. Und mindestens fünf Meter von Gebäuden aus brennbaren Stoffen, vom Dachvorsprung ab gemessen mindestens fünf Meter von sonstigen brennbaren Stoffen. Suchen Sie möglichst einen Platz in der Nähe eines Gewässers, um Wasser zum Feuerlöschen zu haben.
  • Verwenden Sie als Brennstoff für das Grillfeuer nur Grillkohle, für Lagerfeuer nur trockenes Holz. Altöle, Altreifen oder Kunststoffe etc. dürfen keinesfalls verwendet werden.
  • Halten Sie das Feuer ständig unter Aufsicht. Löschen Sie es bei starkem Wind. Wenn Sie das Feuer verlassen, müssen Feuer und Glut ganz erloschen sein.
  • Wenn Sie den Platz endgültig verlassen, stellen Sie so weit wie möglich den Zustand her, wie er sein sollte.
  • Lassen Sie keine Abfälle, auch kein Brennmaterial, zurück. Seien Sie sich als echter Naturfreund nicht zu schade, auch einmal liegen gebliebenen Müll anderer zum nächsten Abfallbehälter mitzunehmen.

Jeder Einzelne von uns muss schonend mit Natur und Landschaft umgehen, damit wir und unsere Nachkommen auch in Zukunft darin Lebensgrundlage und Erholung finden können!

Öffentliche Grillplätze
Öffentliche Grillplätze gibt es in Altusried, Balderschwang, Betzigau, Immenstadt, Obermaiselstein, Oy-Mittelberg, Sonthofen, Weitnau und Wertach. In Oberstdorf ist kein Grillplatz ausgewiesen.