Aus der Gemeinde

Leistungen für Bildung und Teilhabe

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via Markt Oberstdorf
am 19.07.2018
Anträge auf Zuschuss für persönlichen Schulbedarf bis 31. August 2018 einreichen

Das Bildungspaket unterstützt Familien mit geringem Einkommen dabei, ihren Kindern beispielsweise die Mitgliedschaft in einem Sportvereins oder die Teilnahme am Mittagessen in der Schule oder KiTa zu ermöglichen. Auch für die Anschaffung von Schulbedarf wie Schultasche, Sportzeug oder für Schreib-, Rechen- und Zeichenmaterialien, wie Füller, Malstifte, Zirkel, Geodreieck usw. gibt es zweimal im Jahr einen Zuschuss. Zum Schuljahresbeginn beträgt die Unterstützung 70 Euro. Der Schulbedarf wird als Geldleistung direkt an die Eltern bzw. Schüler ausgezahlt.

Bezieher von ALG II-Leistungen, Sozialhilfeleistungen oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommen diese Leistung automatisch durch das Jobcenter, das Sozialamt bzw. Amt für Migration gezahlt, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Im Gegensatz dazu ist für Familien, die Wohngeld oder Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG) bekommen, für jedes Kind ein gesonderter Antrag notwendig! Die Anträge für den Schuljahresanfang im September sollten bis spätestens 31. August 2018 eingereicht werden.

Das passende Antragsformular gibt es beim Landratsamt Oberallgäu, bei den Gemeinde- und Stadtverwaltungen des Landkreises sowie auf der Internetseite des Landratsamtes unter www.oberallgaeu.org/btl. Interessierte Eltern finden dort Informationen zur Anspruchsberechtigung und zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten des Bildungspakets. Telefonisch ist das Team für Bildungs- und Teilhabeleistungen im Landratsamt Oberallgäu unter Tel.: 08321/612- 140 bzw. 141 erreichbar.

Westumgehung_Juli 2018

Erneuerung Westumgehung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 19.07.2018
Seit 19. Juli ist die Westumgehung für den Verkehr in beide Richtungen frei gegeben. Die Gesamtbauzeit konnte, trotz erheblicher Mehrleistungen im ersten Bauabschnitt und der Bauverzögerung im zweiten Bauabschnitt, um rund zwei Wochen verkürzt werden.

Der Rückbau der alten Fahrbahn mit Humusierungsarbeiten wird bis spätestens am 28. Juli abgeschlossen sein. Dann ist auch der Unterer Renksteg wieder an den Ösch angebunden.

Mit Abschluss des Neubaus der Walserbrücke mit Kreisel im Jahr 2017 und der Westumgehung 2018 ist der Zubringer ins Stillachtal und zum LL-Stadion im Ried und der Skiflugschanze planmäßig abgeschlossen worden. Bis zur NWM 02/2021 soll noch die Birgsauer Straße zwischen Loretto und Renksteg erneuert werden. Die Planungen laufen.

Bürgerversammlung des Marktes Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 19.07.2018
Am Dienstag, 24. Juli 2018, um 19.30 Uhr, findet im Oberstdorf Haus (Saal Nebelhorn) eine Bürgerversammlung statt, zu der alle Gemeindebürgerinnen und -bürger von Oberstdorf und seinen Ortsteilen herzlich eingeladen sind.

Wer ein Anliegen nicht öffentlich vortragen möchte, hat
die Möglichkeit, sich rechtzeitig vor der Versammlung
mündlich oder schriftlich zu äußern; anonyme Eingaben
werden nicht behandelt.

Tagesordnung:
1. Bericht des 1. Bürgermeisters Laurent O. Mies
2. Aussprache und Diskussion
3. Verschiedenes

Oberstdorf, Juli 2018

MARKT OBERSTDORF
Laurent O. Mies
1. Bürgermeister

Die Solar-Offensive Oberallgäu 2018 nimmt Fahrt auf

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via Markt Oberstdorf
am 16.07.2018
Um beim Klimaschutz ernsthaft voran zu kommen, ist ein Ausbau der Erneuerbaren Energien unerlässlich. Die Solarenergie steht dabei in diesem Sommer im Oberallgäu ganz besonders im Fokus.

Solaranlagen auf den vorhandenen Dächern zu fördern und auf den privaten wie gesellschaftlichen Nutzen einer Investition in Sonnenenergie hinzuweisen – das sind die erklärten Ziele der „Solar-Offensive Oberallgäu 2018“.

Mit der Solar-Offensive hat der Landkreis Oberallgäu zusammen mit regionalen Energieversorgern, Anlagenerrichtern und Speicherherstellern eine Kampagne gestartet, die die BürgerInnen zum einen mit Informationen zum Thema Solarenergie versorgt, zum anderen aber auch ganz konkrete Angebote für diejenigen bereit hält, die sich für die Investition in eine eigene Anlage entscheiden.
Die teilnehmenden Firmen bieten dazu im Kampagnenzeitraum Rabatte und Aktionen an, die über die Kampagnenwebsite www.allgaeu-klimaschutz.de/solaroffensive eingesehen werden können.

Und investieren lohnt sich: Der Markt für PV-Anlagen hat sich stabilisiert, die Produkte sind günstig wie nie und auch Stromspeicher sind marktfähig geworden. Strom vom eigenen Dach kostet so meist nur 10 Cent, gegenüber marktüblichen 26 bis 30 Cent pro Kilowattstunde.

Landrat Klotz begrüßt das Engagement vieler Unternehmen, die Solar-Kampagne zu unterstützen: „Die Solar-Offensive soll die erste von mehreren Kampagnen sein, damit wir im Oberallgäu vorangehen und sinnvolle technische Innovationen für den Klimaschutz auch einsetzen. Dass so viele unserer heimischen Unternehmen die Solar-Offensive aktiv unterstützen wollen, freut mich sehr!“

Ganz neu: Das Solarkataster für den Landkreis Oberallgäu

Einen niederschwelligen und unverbindlichen Einstieg in das Thema bietet der Landkreis seinen Bürgerinnen und Bürgern mit dem neuen Solarkataster.
Als unabhängige Informationsplattform bietet das Kataster jedem die Möglichkeit, sich über die Eignung des eigenen Hausdachs für eine PV-Anlage, auch in Verbindung mit einem Batteriespeicher zu informieren:
Möglich ist zum Beispiel die interaktive Belegung des eigenen virtuellen Daches mit Solarzellen. Ein unverbindlicher Kostenvoranschlag bietet eine erste Orientierung. Auch die Eignung für die Nutzung von Solarthermie kann ermittelt werden. Viele weitere Funktionen warten darauf entdeckt zu werden. Dabei ist zu beachten, dass die ausgegebenen Ergebnisse auf einem automatisierten Verfahren basieren, sie dienen zur Informationen, ersetzen aber nicht die Fachberatung durch einen qualifizierten Installateur.
Das Solarkataster ist ab sofort unter www.allgaeu-klimaschutz.de/solarkataster erreichbar.

Wer wird Solarbotschafter für seinen Heimatort?

Wer ist bereit, als Solarbotschafter aktiv zu werden? Die Brauerei Zötler unterstützt das ehrenamtliche Engagement mit einem 500-Liter-Getränke-Gutschein für das nächste Stadt- oder Dorffest der aktivsten Oberallgäuer Solar-Kommune!

„Bei einem solchen Preis hoffe ich doch, dass insbesondere die Oberallgäuer Vereine einige Solarbotschafter mobilisieren werden! Für ihre Gemeinde und für ein zünftiges Dorffest!“ sagt Landrat Klotz und bedankt sich herzlich bei der Brauerei Zötler.

Es gewinnt die Kommune, für die sich bis zum 31.10.2018 am meisten Solarbotschafter unter klimaschutz@lra-oa.bayern.de anmelden. „Solarbotschafter“ sind Bürger, die selbst eine PV-Anlage oder einen Batteriespeicher betreiben und bereit sind, Nachbarn und Mitbürgern aus erster Hand über ihre Erfahrungen zu berichten. Für die Anmeldung genügen zunächst die Angabe von Namen und Telefonnummer. Die Klimaschutzbeauftragten des Landkreises klären dann mit Ihnen, ob Sie direkt kontaktiert werden wollen oder nur über den Landkreis bzw. die Heimatgemeinde.

Partner der Oberallgäuer Solar-Offensive und ihre Angebote

Die Solar-Offensive lebt von der Unterstützung und den Angeboten regionaler Unternehmen:
• Unabhängige Beratung bietet das Energie- und Umweltzentrum Allgäu in Kempten, sowie die kostenlose Energieberatung vieler Kommunen. Hausbesuche mit Solar-Check durch die Energieberater sind möglich – in einigen Kommunen sogar kostenlos für die ersten Interessenten!
• Die Sparkasse Allgäu ist Sponsor des Solarkatasters. Über die Bank können Sie sich die finanzielle Unterstützung sichern. Kompetente Beratung gibt es zu den vielfältigen Finanzierungsformen, dazu wie Sie Geld sparen und Spielraum gewinnen können, zu Kreditzinsen, Fördermitteln und Zuschüssen.
• Das AÜW möchte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Energieeffizienz steigern und die erneuerbaren Energien weiter ausbauen – jedes Jahr um 1 %. Dafür wird das Rundum-Sorglos-Paket „AÜW-Energiedach“ im Kampagnenzeitraum zu besonders attraktiven Konditionen angeboten. Ergänzt werden kann es mit Speichern, Energiemanagementsystem, Heimladebox für Elektrofahrzeuge und verschiedenes mehr.
• Die Firma sonnen Gmbh richtet die sonnenCommunity Oberallgäu ein. Die Strom-Sharing-Gemeinschaft erzeugt, speichert und verbraucht ihren Strom im Austausch miteinander. Im Rahmen der Solar-Offensive 2018 ist die Mitgliedschaft in der sonnenCommunity Oberallgäu für die ersten 100 Oberallgäuer Käufer einer Speicherbatterie für 3 Monate kostenlos.
• Die Firma energeticum, unterstützt interessierte Bürger mit einem „Unabhängigkeits-Rabatt“ von 1.000 Euro beim Kauf einer Solaranlage mit sonnenBatterie. Mit der sonnenBatterie haben Kunden den Vorteil, über die sonnenFlat echte Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, anonymen Großversorgern und steigenden Strompreisen zu erreichen. Wer seine Energiezukunft in die eigene Hand nimmt, profitiert von sauberem Strom zu langfristig niedrigen Preisen. „Unabhängigkeit ist im wahrsten Sinne zutiefst befreiend“ (Robert Specht, Geschäftsführer).
• Die Firma Stoll bietet beim Kauf eines umweltfreundlichen Salzwasserspeichers einen kostenlosen Check der elektrotechnischen Anlagen
• Die vielen weiteren Partner und Angebote finden Sie unter www.allgaeu-klimaschutz.de/solaroffensive

Kontakt und weitere Informationen:
Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt Oberallgäu, Simon Steuer und Heike Schmitt
klimaschutz@lra-oa.bayern.de. Tel.: 08321 / 612-743.

Mut zum Miteinander – Inklusion leben

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via Markt Oberstdorf
am 16.07.2018
Was bedeutet eigentlich Inklusion? Dieser Frage nimmt sich die Wanderausstellung „Miteinander“ an, die vom 24. Juli -10. August 2018 zu den allgemeinen Öffnungszeiten im Landratsamt Oberallgäu in Sonthofen gezeigt wird.

Die Ausstellung zum Thema "Inklusion" wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration erarbeitet. Sie soll den Betrachter einladen, sich mit dem Thema Inklusion aktiv auseinander zu setzen, indem sie aufzeigt, mit welchen Barrieren Menschen mit Behinderungen zu kämpfen haben und wie diese Hindernisse abgebaut werden können.

Jeder Mensch soll in unserer Gesellschaft akzeptiert werden. Alle Menschen haben das Recht selbstbestimmend und gleichberechtigt in unserer Gesellschaft leben zu können – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von eventuellen Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen – egal ob im Bereich Bildung, in der Arbeitswelt oder in der Freizeit.

Sperrung Wittelsbacherstraße

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.07.2018
Vom 17. Juli bis einschließlich 31. August ist die Wittelsbacherstraße für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund ist die Reparatur der Wasserversorgungsleitung.

Anlieger frei bis Baustelle.

Sperrung Grubenweg

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.07.2018
Vom 18. bis einschließlich 20. Juli ist der Grubenweg für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund sind Maßnahmen zum Hochwasserschutz Trettach.

.Der Verkehr wird über eine Behelfsfahrbahn umgeleitet.

Straßensperrung Oytalbrücke Juli

Sperrung der Oytalstraße

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.07.2018
Von Freitag, 13. Juli, 7 Uhr, bis Samstag, 14. Juli, 7 Uhr ist die Oytalstraße im Bereich der Oytalbrücke für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund sind Asphaltierungsarbeiten im Rahmen der Alpwegeerneuerung.

Telefonhotline des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht gestartet

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via Markt Oberstdorf
am 10.07.2018
Bayerns Innen- und Datenschutzminister Joachim Herrmann möchte Vereinen und Ehrenamtlichen bei der Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzregelungen rasch und individuell unter die Arme greifen.

Zu diesem Zweck startete der Präsident des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht, Thomas Kranig, am 9. Juli 2018 eine Telefonhotline des Landesamts.

Von Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.00 Uhr steht geschultes Personal unter der Telefonnummer 0981/531810 Ehrenamtlichen aus Vereinen für Fragen rund um das neue Datenschutzrecht zur Verfügung und beantwortet sie. "Außerdem wird das bayerische Innenministerium demnächst zentrale und gebündelte Informationen im Internet zum Umgang mit den neuen Datenschutzregelungen zur Verfügung stellen“, kündigte Herrmann an.

Ziel der Hotline ist es, den Vereinen und ehrenamtlich Tätigen in Bayern Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, die ihnen ihre Fragen rasch und unkompliziert beantworten. Die meistgestellten Fragen und Antworten werden auch auf der Homepage des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht veröffentlicht (www.lda.bayern.de).

Herrmann betont: "Die Datenschutz-Grundverordnung soll weder ehrenamtliches Engagement mit zusätzlicher Bürokratie überfordern, noch in den Alltag der Bürger mit lebensfremden Anforderungen eingreifen. Vor allem Vereinen und den vielen dort tätigen Ehrenamtlichen wollen wir bei der Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzvorschriften helfen. Sie sollen nicht unnötig mit bürokratischen Regeln kämpfen, sondern sich auf ihren überaus wichtigen Dienst für das Allgemeinwohl konzentrieren können."

Traurige Tage_Flyer LRA_2018

„Traurige Tage rund um die Geburt“

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via Markt Oberstdorf
am 10.07.2018
Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre des Kindes gehören zu den sensibelsten Zeiten im Leben von Menschen, die eine Familie gründen. Nicht immer verläuft diese Zeit wie erwartet glücklich und sorglos, immer häufiger erleben Mütter sie als seelisch belastet. Dabei sind psychische Erkrankungen von Müttern nach wie vor ein Thema, über das nicht gern gesprochen wird.

Über Krisen rund um die Geburt wollen deshalb die Beratungsstellen Kempten und Oberallgäu mit dem Flyer „Traurige Tage rund um die Geburt" aufklären. Die Kooperationspartner sind die "Kokis" Oberallgäu und Kempten - Netzwerk Frühe Kindheit, pro familia Kempten, die Schwangerenberatungsstelle im Landratsamt Oberallgäu, die Katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Kempten, die Mamababyhilfe der KJF Kinder- und Jugendhilfe Kempten-Oberallgäu, die Beratungsstelle im Familienzentrum Kinderschutzbund Immenstadt und das Bezirkskrankenhaus Kempten.

„Nicht jede Mutter erlebt vor und nach der Geburt ihres Kindes ein tiefes Glücksgefühl“, erklärt Luise Steinmetz von der Koordinierenden Kinderschutzstelle Oberallgäu. In den ersten Wochen nach der Geburt seien Stimmungsschwankungen, Unsicherheit und Zweifel ganz normal, man nenne dies den „Baby-Blues“. Bei einem Fünftel der Frauen stellten sich darüber hinaus lang anhaltende Erschöpfung und Traurigkeit ein, die sogenannte Wochenbettdepression oder „postpartale Depression“. Unter Umständen könnten auch schwerwiegende psychische Krisen ausgelöst werden. "Es handelt sich hierbei um Erkrankungen, die gut behandelbar sind, und nicht um ein persönliches Versagen der Mutter", wie Sozialpädagogin Steinmetz betont.

Der Flyer hat die Absicht, (werdende) Mütter und Väter und ihre Angehörigen über psychische Krisen rund um die Geburt zu informieren und Betroffene und Personen aus dem persönlichen Umfeld zu ermutigen, professionelle Beratung und fachärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Im Flyer werden die beteiligten Kooperationspartner als fachkundige Beratungsstellen in Kempten und im Oberallgäu benannt. Sie können zeitnah Beratung anbieten und Unterstützungs- und Entlastungsangebote in die Wege leiten, wie z.B. den Einsatz von Familienhebammen oder Familienkinderkrankenschwestern durch die KoKis. „In akuten Krisen können sich Betroffene rund um die Uhr an unsere psychiatrische Notfallambulanz wenden“, so Lisa Birke vom Sozialdienst des Bezirkskrankenhauses Kempten.

Fachkundige Beratungsstellen:
• KoKi Kempten - Netzwerk Frühe Kindheit, Tel. 0831/9606083
• KoKi Oberallgäu - Netzwerk Frühe Kindheit, Tel. 08321/612-603
• Schwangerenberatung pro familia Kempten, Tel. 0831/9607740
• Katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Kempten, Tel. 0831/26051
• Schwangerenberatungsstelle im Landratsamt Oberallgäu, Tel. 08321/612-896 für Kempten, Tel. 08321/612-129 für Sonthofen
• Mamababyhilfe der KJF Kinder- und Jugendhilfe Kempten-Oberallgäu, Tel. 0175/9387556
• Beratungsstelle im Familienzentrum Kinderschutzbund Immenstadt, Tel. 08323/4195
• In akuten Krisen rund um die Uhr: Bezirkskrankenhaus Kempten, psychiatrische Notfallambulanz, Tel. 0831/54026-0

Veranstaltungshinweis zum Thema:
Filmvorführung „Das Fremde in mir“ im Union Filmtheater Immenstadt am Dienstag, den 09.10.2018 um 19.00 Uhr im Rahmen der „Tage der seelischen Gesundheit“. Anschließend Gespräch mit Fachkräften der Beratungsstellen.

Austausch von Versorgungsleitungen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 10.07.2018
Im Bereich Alpgaustraße und der Straße Im Steinach werden derzeit die Wasserversorgungsleitungen ausgetauscht. Die Straßen sind daher noch bis Mitte Juli halbseitig gesperrt, teilweise muss für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Betroffen sind die südliche Fahrbahnhälfte der Alpgaustraße, der Gehweg von Alter Steinachweg bis Im Steinach und die Straße Im Steinach von der Alpgaustraße bis Zufahrt Feneberg.

12. bis 13. Juli und 16. bis 17.Juli
Vollsperrung Im Steinach zwischen Alpgaustraße und Zufahrt Feneberg

Umleitung über Rubingerstraße - Am Bannholz - Im Steinach und/oder Sonthofener Straße - Poststraße - Im Steinach.

Gibt es Energielabel auch für das Internet?

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via Markt Oberstdorf
am 09.07.2018
Zunächst zwei Zahlenvergleiche zum Nachdenken: • Wäre das Internet ein Land, hätte es nach einer Studie von Greenpeace den weltweit sechstgrößten Stromverbrauch. • das Fraunhofer-Institut hat ermittelt: um den Energiebedarf deutscher Rechenzentren zu decken, ist die Leistung von umgerechnet vier mittelgroßen Kohlekraftwerken notwendig.

Doch dazu gibt es eine gute Nachricht, denn große Internetfirmen wie Google sind mittlerweile auf Ökostrom umgestiegen und verringern damit die negativen Umweltauswirkungen des Stromverbrauchs.

Die schlechte Nachricht ist, dass der gesamte Energieverbrauch für das Internet vor einigen Jahren noch gar nicht angefallen ist. Und dieser Verbrauch wächst rasch – dabei wäre die beste Energie doch die, die gar nicht erst erzeugt werden muss.

Was bedeutet das für unseren Alltag? Sicher nicht, dass wir auf Internet und EDV verzichten sollten. Die Herstellung von Papier für allen Schriftverkehr wäre nämlich noch viel energieaufwändiger.
Tatsächlich gilt jedoch im Internet genauso, wie in der realen Welt, dass wir Nutzer entscheiden, wie klimaschonend die angebotenen Dienste sind. Greenpeace hat dafür vor wenigen Jahren kurzerhand ein Energielabel namens „Clickclean“ für die größten Internetunternehmen eingeführt. Nach dem englischen Schulnotensystem erhält z.B. das bekannte WhatsApp dort ein A = sehr gut, Twitter hingegen ein F = ungenügend.

Für unseren Alltag ist sicher auch die Wahl der Suchmaschine relevant, denn jede Suchanfrage verbraucht Strom. Und während das bei Google immerhin schon überwiegend Ökostrom ist, gibt es dennoch jede Menge Anbieter, die es noch besser machen. Das bedeutet, dass sie beispielsweise ihren Gewinn aus Werbeeinnahmen zum überwiegenden Teil in Klimaschutz investieren. Nach persönlichem Belieben lässt sich eine Seite z.B. hier aussuchen: https://utopia.de/ratgeber/alternative-suchmaschinen-google/.

Noch ein Hinweis zum Thema Strom sparen: Noch immer besteht die Möglichkeit, sich zum aktuellen Stromsparwettbewerb anzumelden und attraktive Preise zu gewinnen!
https://www.allgaeu-klimaschutz.de/allgaeuer-klimameisterschaft.html

Quellen:
Greenpeace: Bewertung von Internet-Unternehmen nach Energieeinsatz.
http://www.clickclean.org/germany/de/ (abgerufen am 28.5.2018).

SWR-Bericht vom 3.1.2017 mit weiterführenden Quellen:
https://www.swr.de/natuerlich/stromfresser-internet-wie-viel-energie-braucht-das-netz/-/id=100810/did=14939750/nid=100810/17wfi2i/index.html (abgerufen am 28.5.2018).

Westumgehung_Umleitung Vollsperrung

Westumgehung von 9. bis 13. Juli gesperrt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 05.07.2018
Die Straßensanierung der Westumgehung zwischen Karatsbichlbrücke bis Renksteg ist in vollem Gange. Im dritten Bauabschnitt, zwischen 9. und 13. Juli, wird auf gesamter Fahrbahnbreite die Asphaltverschleißschicht eingebaut. Die Maßnahme erfolgt unter Vollsperrung.

Der Verkehr wird umgeleitet über Walserstraße, Fellhornstraße, Zweistapfenweg, Ludwigstraße, Im Haslach, Prinzenstraße, Lorettostraße, Birgsauer Straße, Renksteg und umgekehrt. Anlieger können je nach Baufortschritt von Norden oder Süden durch die Baustelle zufahren.

Im anschließenden vierten Bauabschnitt werden Bankette, Leitplanken, Beschilderungen erstellt und die landschaftspflegerischen Maßnahmen der angrenzenden Grünflächen umgesetzt. Während dieser Zeit kann der Verkehr in Richtung Süden die Westumgehung einspurig befahren. Der Verkehr in Richtung Norden wird mit Ampelregelung über die Westumgehung geleitet.

Ziel ist eine Baufreigabe der neuen Westumgehung in beide Fahrtrichtungen bereits zum Schulferienbeginn. Die Aufforstungsarbeiten und die Umsetzung der Maßnahmen zum landschaftspflegerischen Ausgleich erfolgen im Herbst 2018.

Kinderfest_2018

Großes Kinderfest in Oberstdorf

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 05.07.2018
Tourismus Oberstdorf lädt alle Familien zum großen Kinderfest am Freitag, 27. Juli an der Westseite des Oberstdorf Hauses ein. Am Oberstdorfer Dorfspielplatz ist ab 13 Uhr ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Für Unterhaltung und Bewegung sorgen eine Hüpfburg, die Seifenblasenshow mit Maria Rinaldi, Luftballontiere und Kinderschminken, ein Glücksrad sowie ein gemeinsamer Ballonstart zum Ausklang des Festes. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Der Auftritt von „Broadway Joe“ animiert Groß und Klein zum Mitsingen. Gratis Demo-CDs zum Üben sind erhältlich in den Tourist-Informationen im Oberstdorf Haus, Bahnhofsplatz und in den Ortsteilen Schöllang und Tiefenbach (solange der Vorrat reicht).
Zauberer Thomasius hat allerlei Tricks zum Staunen auf Lager und wird mit seinem Können verzaubern. Natürlich wird es auch noch weitere Überraschungen geben.

Sollte es regnen, ist Freitag, der 3. August, als Ausweichtermin vorgesehen. Wenn das Wetter am Ausweichtermin ebenfalls schlecht sein sollte, findet die Veranstaltung im Oberstdorf Haus statt.

Programm:

13.00 Uhr Begrüßung
13.15 Uhr Broadway Joe
14.15 Uhr Seifenblasen-Show
15.15 Uhr Broadway Joe
16.15 Uhr Zaubershow mit Thomasius
17.00 Uhr Gemeinsamer Ballonstart zum Abschluss

Schlagwetter am 3. Juli bleibt am Faltenbach ohne Folgen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.07.2018
Zwischen 11.30 und 12.30 Uhr kam es am 3. Juli über Oberstdorf zu einem Starkregenereignis mit teilweise Hagel. Dank des schnellen Einsatzes der Kommunalen Dienste Oberstdorf blieb der Starkregen im Bereich Faltenbach ohne Folgen.

Durch das Schlagwetter und den daraus resultierenden erheblichen Materialtransport sind im Bereich Oybele / Kühberg die Kiesfänger stark in Anspruch genommen worden. Teilweise kam es zu einem Überlauf auf die Straße.
Der nach dem letzten Schadensereignis errichtete Leitdeich hat funktioniert, das Anwesen Faltenbach 6 war geschützt.
Die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste Oberstdorf nahmen unmittelbar ihre Kontrollfahrten auf. Mit dem schnellen Einsatz eines Baggers konnten die Kiesfänger funktionstauglich gehalten werden. Diesem Sofortzugriff ist es zu verdanken, dass der Starkregen in diesem Bereich ohne Folgen blieb. Die Kommunalen Dienste Oberstdorf kennen die kritischen Stellen und überwachen diese regelmäßig.

Gemeinde baut Hochwasserschutz aus
Um auch bei Starkregenereignissen zukünftig größtmöglichen Schutz für die Anlieger zu gewährleisten, wird das Einlaufbauwerk am Faltenbach erneuert und erweitert. Die Baumaßnahme beginnt bereits am 30. Juli.
Auch die Nebelhornbahn AG hat den Auftrag für den Neubau des Einlaufbauwerks am Parkplatz Oybele bereits vergeben.

Hangstraße Christlessee drei Tage gesperrt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.07.2018
Die Hangstraße zum Christlessee ist zwischen 3. und 6. Juli für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund sind Bauarbeiten nach einem Murenabgang durch den Starkregen am 3. Juli. Der Verkehr wird umgeleitet über den Dammweg an der Trettach.

Zwei neue Sonderprogramme zur Förderung der Hotellerie und Gastronomie

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via Markt Oberstdorf
am 04.07.2018
In Bayern wurden unter dem Oberbegriff „Tourismusland Bayern“ zwei neue Sonderprogramme zur Förderung der Hotellerie und Gastronomie aufgelegt.

Zum einen ein Sonderprogramm „Qualität und Gastlichkeit“: Gefördert werden hier Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen zur Qualitätsverbesserung der Bewirtschaftungs- und Gastbereiche.

Zum anderen ein Sonderprogramm „Barrierefreie Gastlichkeit“: hier sind Investitionsmaßnahmen in die Barrierefreiheit der Betriebe, d.h. Maßnahmen z.B. für Menschen mit Geh-, Hör- oder Sehbehinderung zuschussfähig.

In beiden Programmen gilt eine Mindestinvestitionsgrenze von 30.000 Euro. Die Zuschüsse betragen bis zu maximal 20 Prozent. Gefördert werden nur gewerbliche Betriebe - Privatvermieter sind also von der Fördermöglichkeit ausgeschlossen.

Förderstelle ist die Regierung von Schwaben, Herr Dr. Silvio Kermer, erreichbar unter Tel.: 0821 / 327-2659 oder per E-Mail: silvio.kermer@reg-schw.bayern.de

Erstauskünfte gibt´s auch im Landratsamt Oberallgäu, Frau Wegner unter Tel.: 08321 / 612 342 oder per E-Mail: wirtschaftsfoerderung@lra-oa.bayern.de

Aktuelle Information aus der Oberstdorf Therme

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 02.07.2018
Aufgrund von betrieblichen und technischen Gründen hat die Oberstdorf Therme von Dienstag, 03. Juli bis einschließlich Freitag, 06. Juli geschlossen.

Das Thermalsolebecken, das Fußwärmebecken und die Infrarotsauna bleiben aus betrieblichen und sicherheitstechnischen Gründen außer Betrieb.

Das Team der Oberstdorf Therme bittet um Ihr Verständnis.

KDO Bushäuschen_Juli 2018

Buswartehäuschen aufgestellt

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 29.06.2018
Auf Wunsch der Busunternehmer stellten die Kommunalen Dienste Oberstdorf im Trettachtal für die stärker frequentierte Haltestelle Gottenriedbrücke / Christlessee ein Buswartehäuschen neu auf. Das gebrauchte Wartehäuschen muss noch etwas aufgefrischt werden, ist aber schon jetzt eine Qualitätsverbesserung für die wartenden Fahrgäste.

Faire Bananen im Oberstdorfer Weltladen

Weltladen Logo Weltladen Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 29.06.2018
Im Oberstdorfer Weltladen in der Oststraße 24 kann man jeden Donnerstag frische Bananen aus dem fairen Handel kaufen. Was ist eine fair gehandelte Banane?

Die meisten Südfrüchte, die man in den Supermärkten hier kaufen kann, werden auf riesigen Plantagen, vor allem in Lateinamerika, Afrika, der Karibik und in Südostasien angebaut, wo viele Chemikalien eingesetzt werden. Die Arbeiterinnen und Arbeiter schuften und erhalten für ihre Arbeit sehr niedrige Löhne und die reichen in der Regel nicht, um die Grundbedürfnisse abzudecken und ein gutes Leben zu führen.
Fair gehandelte Bananen aus dem Weltladen kommen vom Kleinbauernverband UROCAL in Ecuador. Etwa 120 Familien bauen dort auf kleinen Fächen Bananen an, ohne chemische Dünger und Pestizide. Der Handel mit diesen fairen Bananen garantiert den Bauernfamilien stabile Preise, die die Selbstversorgung der Familien sicherstellt. Machen auch Sie mit! Kaufen Sie faire Bananen und unterstützen Sie so viele Familien in Ecuador. Im Weltladen finden Sie aber auch andere fair gehandelte Ware wie Schokolade, Nüsse, Trockenfrüchte, diverse Riegel. Ideal für Ihre Wanderungen, Bergtouren und Fahrradtouren.

Für den Weltladen werden dringend weitere ehrenamtliche Mitarbeiter/innen gesucht! Wer Interesse hat, meldet sich bitte im Weltladen oder unter der Tel. 5284

Bananenbrot
Zutaten: 3 Stück (sehr) reife faire Bananen, 330 g Mehl, 100 g fairen Zucker,
4 EL Öl, 1 Stück Bio-Ei, ½ TL Salz, 1 Paket Backpulver, 1 Paket Vanillezucker,
Fett für die Form, Einige gehackte Nüsse oder frische Heidelbeeren beifügen, nach Bedarf und Reifegrad der Bananen Honig beimischen
Zubereitung: Bananen, Zucker, Öl, Ei, Salz und Vanillezucker mit einem Mixer zu einer cremigen Masse verarbeiten, dann das mit Backpulver vermischte Mehl unterheben. Teig anschließend in eine gefettete Kastenform geben, im vorgeheizten
Backofen bei 180° Grad ca. 45 Minuten backen. Arbeitszeit ca. 10 Minuten, Backzeit ca. 45 Minuten

Bananenkuchen
Zutaten: 250g Margarine, 250 g fairen Zucker, 3 Stück Bio-Eier, 100g faire geriebene Zartbitterschokolade, 2 TL faires Kakaopulver, 4 Stück faire Bananen,
1 TL Natron, 300 g Mehl, 1 Packung Backpulver, Kuchenglasur mit fairer Schokolade oder Puderzucker. Variationsmöglichkeiten: 1 TL Zimt einarbeiten und/oder
geröstete Mandeln auf dem Kuchen platzieren.
Zubereitung: Margarine und den Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben. Die Schokolade raspeln, mit Zimt und Kakao vermischen und unterrühren. Die Bananen schälen, mit einer Gabel zerdrücken und mit etwas Natron bestäuben, damit sie nicht braun werden. Das Bananenmus zum Teig geben. Mehl und Backpulver vermischen und ebenfalls unterrühren. Den Teig in eine gefettete Springform (Durchmesser etwa 26 cm) geben und bei 175° Grad ca. 60 Minuten backen. Den ausgekühlten Kuchen entweder mit Schokoglasur überziehen oder mit Puderzucker bestäuben. Arbeitszeit ca. 20 Minuten, Backzeit ca. 60 Minuten

Ortsteilversammlung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 28.06.2018
Zur Ortsteilversammlung lädt der Markt Oberstdorf am 17. Juli, 20 Uhr, in den Gasthof Rubihorn ein.

Stromsparwettbewerb

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 27.06.2018
Sie haben kürzlich von Ihrem Stromversorger Ihre Stromrechnung für den Abrechnungszeitraum 2017 / 2018 erhalten? Dann nehmen Sie sich die Zeit für einen kurzen Vergleich Ihrer Verbrauchswerte von 2017/2018 mit den Werten aus der letzten Abrechnungsperiode von 2016/2017.

Sie haben weniger verbraucht? Prima! Dann haben Sie beste Chancen auf einen Gewinn beim aktuellen Stromsparwettbewerb des Landkreises Oberallgäu!
Machen Sie mit und schicken Sie einfach das Teilnahmeformular (gibt´s unter https://www.allgaeu-klimaschutz.de/kampagnen-aktionen.html ) sowie Kopien Ihrer Abrechnungen per Post an das
Landratsamt Oberallgäu,
Koordinationsstelle Klimaschutz,
Oberallgäuer Platz 2,
87527 Sonthofen
oder per Mail an: klimaschutz@lra-oa.bayern.de

Baumfällung im Fuggerpark

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 27.06.2018
Eine Säuleneiche, sie steht in der Nähe der Villa Jaus, muss aus Verkehrssicherungsgründen gefällt werden.

Die Eiche wurde die letzten 15 Jahre in gewissen Zeitabständen eingehend untersucht. Hierfür wurden externe Baumgutachter hinzugezogen, die mittels Schalltomografie Messungen am Baum vornahmen, um den Zustand im Inneren des Baumes festzustellen.
Baumpfleger waren in all den Jahren regelmäßig in der Eiche zur Pflege, beseitigten Totholz und bauten Kronensicherungen ein.
Vor Jahrzehnten wurde der Baum vom Schwefelporling, einem holzzersetzenden Pilz, befallen. Damals kam noch die Baum-Chirugie zum Einsatz.

Seit diesem Jahr sind auf der Ostseite des Stammansatzes zusätzlich Fruchtkörper des Riesenporlings aufgetreten. Der Pilz verursacht eine Weißfäule, die holzzersetzend ist. Der Pilz ist ein Schwächeparasit und dringt über abgestorbene Wurzeln in den Stamm ein und schädigt gesunde Wurzeln.

Aus biologischer, sowie baumerhaltender Sicht wurde in den letzten 20-30 Jahren alles mögliches getan, um den Baum bis zum jetzigen Zeitpunkt zu erhalten.
Das neueste Baumgutachten - aktuell von letzter Woche – besagt, dass der Baum aus Verkehrssicherungsgründen schnellstmöglichst gefällt werden muß.

Die Eiche wird am Vormittag des 27. Juni entnommen.
Die untere Naturschutzbehörde ist informiert

2011 06 Sommer 004

Achtung Alpauftrieb!

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 25.06.2018
Am Freitag, 29. Juni werden um 19 Uhr ca. 150 Stück Jungvieh vom Oytal über die Kühbergsteig, Faltenbach, Mühlenbrücke zur Hoffmannsruhe getrieben. Alle Anlieger sowie deren Gäste in den genannten Straßen werden gebeten, ihre Fahrzeuge zu entfernen und die Hofeinfahrten zu schließen.

Am Samstag, den 30. Juni 2018 gehen ab 05.00 Uhr alle fünf Herden der Oberstdorfer Galtalpen vom Ried und von der Zimmeroy aus auf die Alpfahrt.

Faistenoy_Sanierung Zufahrt_Juni 2018

Straßen- und Gehwegsanierung zum Ortsteil Faistenoy fertiggestellt

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 25.06.2018
Der Markt Oberstdorf hat in Zusammenarbeit mit der Fellhornbahn Oberstdorf die Zufahrtsstraße und den Gehweg zum Ortsteil Faistenoy saniert.

Aus verkehrssicherheitstechnischen Gründen mussten die schadhafte Entwässerungsrinne und der Fahrbahnbelag erneuert werden.

Die neu angelegte Wasserführung trennt den seitlichen, neu asphaltierten Gehweg deutlich von der Fahrbahn ab und sorgt damit für eine wesentlich höhere Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Die Schlaglöcher und die Senkungen im Fahrbahnbereich wurden mit einer Ausgleich- und Asphaltdeckschicht beseitigt. Im Zuge der Sanierungsarbeiten konnten die engen Kurven aufgeweitet werden. Die Straßenverbreiterungen verbessern den Verkehrsfluss, insbesondere für den öffentlichen Linienverkehr zur Fellhornbahn.

Der Markt Oberstdorf bedankt sich für die sehr gute konstruktive Zusammenarbeit der Anlieger und bei der Talsprecherin Martina Berktold für die schnelle Weitergabe der Baustelleninformationen an die Talbewohner.

Brutscher Anna_Auszeichnung_Juni 2018

Anna Brutscher als beste Absolventin geehrt

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 21.06.2018
Am 7. Mai 2018 fand in Kempten die Auszeichnungsfeier der Industrie- und Handelskammer Schwaben statt, die die besten Absolventinnen und Absolventen aus Industrie, Handel und Dienstleistung ehrte.

Dazu zählt auch Anna Brutscher aus Oberstdorf, die bei Tourismus Oberstdorf eine Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit absolvierte. Sie wurde nun unternehmensintern geehrte. Bürgermeister Laurent O. Mies, Horst Graf, Tourismusdirektor, sowie Petra Genster, Leitung Gästeservice, gratulierten ihr noch einmal herzlich.

Austausch Versorgungsleitungen

Austausch von Versorgungsleitungen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.06.2018
Im Bereich Alpgaustraße und der Straße Im Steinach werden derzeit die Wasserversorgungsleitungen ausgetauscht. Die Straßen sind daher noch bis Anfang Juli halbseitig gesperrt, teilweise muss für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

18. bis 24. Juni
Vollsperrung Im Steinach zwischen Alpgaustraße und Zufahrt Feneberg;
Alpgaustraße beidseitig befahrbar; Einbahnregelung Alpgaustraße aufgehoben

25. bis 27. Juni
Einbahnregelung Alpgaustraße ortsauswärts wie bisher

28.bis 29.Juni
Vollsperrung Alpgaustraße; Im Steinach beidseitig befahrbar

30. Juni bis 1. Juli
Einbahnregelung Alpgaustraße ortsauswärts wie bisher

2. bis 3. Juli
Vollsperrung Im Steinach zwischen Alpgaustraße und Zufahrt Feneberg;
Alpgaustraße beidseitig befahrbar; Einbahnregelung Alpgaustraße aufgehoben

4. bis 5.Juli
Halbseitige Sperrung Im Steinach zwischen Alpgaustraße und Zufahrt Holzbau Geiger; Alpgaustraße beidseitig befahrbar; Einbahnregelung Alpgaustraße aufgehoben

Umleitung über Rubingerstraße - Am Bannholz - Im Steinach bzw. Sonthofener Straße - Poststraße - Im Steinach.

Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH unterhält im Gemeindegebiet ein 148 km großes Leitungsnetz. Im Zuge der regelmäßigen Erneuerung werden nun die Versorgungsleitungen im Bereich Alpgaustraße und Im Steinach ausgetauscht. Sie entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen und werden durch eine moderne Gussleitung DN 150 ersetzt. Die Hausanschlussleitungen werden mittels PE-Leitungen inklusive dem Wasserzählerbügel erneuert. Auch die Löschwasserversorgung wird durch die Montage von weiteren Hydranten verbessert.

BayernTourNatur: Bergexkursion Sölleralpe am 8. Juli

Landschaftspflegeverband Oberallgäu-Kempten e. V.
via Markt Oberstdorf
am 20.06.2018
Erleben Sie bei dieser Wanderung aufs Söllereck (1706 m) die floristischen und faunistischen Highlights der Allgäuer Alpen. Veranstalter ist der Landschaftspflegeverband Oberallgäu-Kempten e. V.

8. Juli, 8.30 Uhr bis ca. 13 Uhr
Treffpunkt Talstation Söllereckbahn (Eingang)
Aufstieg zur Sölleralp ca. 1,5 Stunden, Beginn der Führung an der Sölleralpe 10 Uhr
Dauer: ca. 4,5 Stunden, im Anschluss Einkehr in Sölleralpe empfehlenswert
Ausrüstung: Wanderschuhe/Bergstiefel
Veranstalter: Landschaftspflegeverband Oberallgäu-Kempten e. V.
Führung: Leonie Schaefer, Biologin
Teilnehmerkreis: Familien, Kinder ab 12 Jahren, interessierte und fachkundige Personen

Rund um die Sölleralpe liegen herausragende Borstgrasrasen mit Bärtigen Glockenblumen, Einköpfigem Ferkelkraut und Dunkelbraunem Habichtskraut. Die blütenreichen Rasen sind typisch für die Allgäuer Grasberge und deutschlandweit einmalig. Mit Alpenrosen, Beerensträuchern und Grünerlengebüschen bilden sie den idealen Lebensraum für das Birkhuhn.
Alpwirtschaft und Landschaftspflege erhalten die Artenvielfalt in dem sensiblen Gebiet. Landschaftspflegeverband Oberallgäu-Kempten e. V.

Besuch auf dem Biohof_Juni 2018

Claudia Roth besucht Biohof bei Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.06.2018
Der südlichste Biohof Deutschlands steht im Oberstdorfer Birgsautal und wird von Josef Käufler und seiner Familie bewirtschaftet. Auf knapp 12 ha Grünland betreibt er im Nebenerwerb Mutterkuhhaltung mit drei Mutterkühen und Nachzucht.

Dazu übersommern noch 12 Stück Jungvieh auf seinen Weiden. Käufler hatte 2011 auf Bio um-gestellt und war damit der erste zertifizierte Hof auf Oberstdorfer Gemeindegebiet. Die Oberstdorfer Grünen hatten die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Bundestagsabgeordnete Claudia Roth auf den Käuflerhof eingeladen, damit sie sich ein Bild von der Situation der kleinen Bergbauernbetriebe machen kann.
"Die Umstellung auf Bio war die beste Entscheidung meines nebenberuflichen Land-wirtlebens", so Käufler bei einem Hofrundgang. Er erläuterte die Arbeitsabläufe und erklärte, wo bei den Kleinbauern im Berggebiet "der Schuh drückt". Was ihm am Her-zen liegt, ist eine bessere Unterstützung der kleinen und mittleren Betriebe im Berg-gebiet - ganz gleich ob sie biologisch oder konventionell wirtschaften. "Unser Hof funktioniert nur, weil die ganze Familie mithilft", so Käufler. Er betonte auch den Wert der Bergbauern für den Erhalt der Allgäuer Kulturlandschaft: "Ohne Beweidung und stetiges Schwenden würde hier alles sehr schnell verbuschen". Weitere Punkte waren die leidige Bürokratie, die Düngeverordnung, der Milchpreis und die Förderung der Bergbauern. Diskutiert wurden auch die Bodenverdichtung, die Anbindehaltung mit Freigang, die Rückkehr des Wolfes und warum Kühe Hörner tragen sollten.
Claudia Roth freute sich, dass im Allgäu die kleinbäuerliche Landwirtschaft fortbe-steht und immer mehr Betriebe auf biologische Produktion umstellen. Hier müsse die Politik die richtigen Anreize schaffen. "Die nachhaltige Produktion in kleinen Betrie-ben muss sich lohnen. Nur so kommen wir weg von der industriellen Massenware“, so Roth. Wenn die Bauern aufgeben müssen, sei das auch ein kultureller und sozialer Verlust. Sie nannte es „eine Missachtung“, wenn die Bauern für ihre Arbeit und das wertvolle Produkt Milch nur ein paar Cent bekommen. Mit einer deftigen Bio-Brotzeit endete der "Staatsbesuch" hoch im Süden.
(Heinrich Bonert)

Bild
Von links: Landwirt Josef Käufler, Grünen-Ortssprecherin Bergith Hornbacher-Burgstaller, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Claudia Roth, Landtagsabgeordneter Thomas Gehring und Bezirksrätin Barbara Holzmann.

Drei Medaillen in Kiel für Kevin Burba

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.06.2018
Hervorragende Platzierungen gab es für Kevin Burba bei den jüngsten Special Olympics Deutschland – den Spielen der Menschen mit geistigen Einschränkungen – in Kiel.

Der 23-Jährige SCO-Athlet hatte schon bei den World Wintergames zwei Bronzemedaillen geholt. Jetzt drehte er erneut auf und fuhr als Rennradfahrer Silber auf der 25-Kilometer-Strecke ein, Bronze über 10 Kilometer und eine weitere Silberne beim Straßenrennen über die 15-Kilometer-Distanz. Der Erfolg bei den Special Olympics in Kiel war eine Art Generalrobe für das nächste große Ziel: die Special Olympics Summer Games in Abu Dhabi.
In der Qualifikation über 5 Kilometer fuhr der Oberstdorfer die drittschnellste Zeit aller Teilnehmer. Noch am selben Nachmittag ging Kevin Burba beim 25 Kilometer Straßenrennen an den Start und musste sich nur dem Top-Favoriten David Pancke geschlagen geben. Einen Tag später trat der 23-Jährige beim 10-Kilometer-Rennen an. In einem furiosen Schlussspurt schob er sich auf Rang 3. Am dritten Tag kam es beim 15-Kilometer-Wettbewerb erneut zu einem Duell: der vierte des Vortages wollte die Revanche erzwingen und den begehrten Podestplatz ins Ziel bringen. Doch es kam erneut anders. Burba lag kurz vor dem Ende des Rennens auf Rang 3 und nutzte sein Stehvermögen im Anstieg, um sich auf Platz 2 zu schieben: Silber Nummer 2.
(Elke Wiartalla)

Klimaschutz im Allgäu jetzt online

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 18.06.2018
Der Klimaschutz im Allgäu hat nun einen eigenen Webauftritt im frischen Design. Seit Donnerstag, 14. Juni ist die neue Landkreis-Website zum Klimaschutz, www.allgaeu-klimaschutz.de, online.

Www.allgaeu-klimaschutz.de ist die Plattform für die vielfältigen Klimaschutz-Aktivitäten im Allgäu. Hier wird das Engagement in Sachen Klimaschutz von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Kommunen gebündelt und sichtbar gemacht. Die Präsentation von guten Beispielen und kleinen und großen Maßnahmen zum Klimaschutz stellt eine Wertschätzung dar und soll die Nutzer inspirieren und motivieren.

Bürger, Unternehmen und Kommunen, das sind die Partner, die der Landkreis Oberallgäu zur Verwirklichung seiner ehrgeizigen Klimaschutzziele unbedingt braucht. Und auf diese Zielgruppen ist die neue Web-site ausgerichtet.

Neben der Präsentation von „Allgäuer KlimabürgerInnen“, „Allgäuer Klimaschutz-Unternehmen“ und Klimaschutzmaßnahmen in Gemeinden bietet sie vielfältige Informationen zu Veranstaltungen, aktuellen Kampagnen, Beratungsangeboten, Fördermöglichkeiten und vielem mehr.

Und nun sind SIE gefragt! Melden Sie uns Ihren großen oder kleinen Beitrag zum Klimaschutz –egal ob als BürgerIn, Unternehmen oder Kommune. Machen Sie Ihr Engagement öffentlich und helfen Sie dabei, www.allgaeu-klimaschutz.de mit guten Beispielen zu füllen und zu einem interessanten und lebendigen Schaufenster für den Klimaschutz im Allgäu zu machen!

Infos und Kontakt: Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt Oberallgäu; Simon Steuer und Heike Schmitt: Tel.: 08321/612-743; klimaschutz@lra-oa-bayern.de.

Information der Forstverwaltung

Bayerische Forstverwaltung Bayerische Forstverwaltung
via Markt Oberstdorf
am 18.06.2018
Aufgrund der bayernweit kritischen Entwicklung der Borkenkäfersituation hat die Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, ein breit angelegtes Hilfsprogramm vorgestellt.

Neben verstärkter Beratung und gezieltem Personaleinsatz sind jetzt auch Fördermaßnahmen außerhalb des Schutzwaldes vorgesehen.

Bei Fragen rund um den Waldschutz und zu Details der Fördermöglichkeiten wenden Sie sich an Robert Proksch, Forstrevier Oberstdorf, Telefon 0160 587 18 67.

Sommerferienpass 2018

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 18.06.2018
Jede Menge Sommerferien-Freizeitspaß mit der ganzen Familie oder mit Freunden, wartet auf Mädels und Jungs mit dem Ferienpass. Es gibt viel Unbekanntes zu entdecken und Neues auszuprobieren.

Über 180 Gutscheine im Ferienpass machen den Urlaub zuhause spannend und kurzweilig und jeder Tag kann zum Abenteuer werden.

Der Sommerferienpass 2018 ist ab sofort erhältlich und ab 1. Juli bis 3. Oktober 2018 gültig!

Den Ferienpass mit über 180 Gutscheinen - inklusive Sommerferien-Busticket - gibt es für nur 7 € bei Gemeinden und Verkehrsämtern, den Kreisjugendringen, Familienstützpunkten, Landratsämtern, Stadtverwaltungen sowie den Verkaufsstellen der ÖPNV-Busunternehmen.

Alle einheimische Mädels und Jungs bis 17 Jahre, die in den Landkreisen Ober- und Ostallgäu, den Städten Kempten und Kaufbeuren, dem Kleinwalsertal und Jungholz, wohnen, können den Pass kaufen. Der dritte und jeder weitere Ferienpass für Kinder einer Familie ist nach wie vor kostenlos.

Die sechs Ferienpass-Regionen von Oberstdorf bis Buchloe und Oberstaufen bis Lechbruck bieten attraktive kostenlose Angebote für Bäder, Bergbahnen, Schiffe, Minigolfanlagen und andere Sportmöglichkeiten, Museen, Schlösser sowie interessante Veranstaltungen und Aktionen. Es gilt, die Regionen mit all ihren Möglichkeiten und Angeboten zu entdecken oder mit dem Sommerferien-Busticket einfach mal rauszufahren. Zusätzlich sind noch tolle Preise mit dem Ferienpass-Quiz zu gewinnen, das heuer in die Altstadt von Füssen führt.

Das Sommerferien-Busticket ist gültig ab 30. Juli bis 10. September 2018.
Einheimische Vollzeitschüler (auch Berufsschüler) von 18 bis 21 Jahre können sich freie Fahrt in allen Bussen mit dem Sommerferien-Busticket holen (ohne Gutscheine!). Für nur 7 € kann es in den ÖPNV-Bussen oder ÖPNV-Verkaufsstellen erworben werden. Es ist gültig in allen sechs Ferienpass-Regionen (Ausnahme: Nachtbusse der Allgäuer Festwoche und einige private Buslinien), Montag bis Freitag ab 9 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage ohne zeitliche Einschränkung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ferienpass-allgaeu.de .

Breitbandausbau

Breitbandausbau

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.06.2018
Der Glasfaserausbau der Telekom in Oberstdorf läuft auf Hochtouren. Im Hauptort und in den Ortsteilen Kornau, Jauchen, Reute, Rubi, Reichenbach, Schöllang und Tiefenbach werden zum Großteil Kupferkabel zwischen den örtlichen Vermittlungsstelle und den Verteilerkästen durch Glasfaserkabel ersetzt.

Hierfür werden Abschnittsweise neue Leerrohre verlegt, Glasfaser eingeblasen und neue Verteilerkästen gesetzt. Der erste Schritt der Leerrohr-Verlegung dürfte im Ortskern in den nächsten Wochen abgeschlossen sein.

Als nächster Schritt werden die Verteilerkästen gesetzt. Hierfür sind Schächte notwendig, die mindestens zwei Monate offen bleiben, damit die Glasfaser ordnungsgemäß angeschlossen und der Betrieb des Netzes sichergestellt werden kann.

Im Hinblick auf eine schnellere Internetversorgung für viele in Oberstdorf bitten wir um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen die in den nächsten Monaten noch bestehen bleiben.

Wanderweg Kornau_Juni 2018

Wanderweg Kornau gesperrt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.06.2018
Vom 11. bis 29. Juni ist der Fußweg Kornau (zwischen Hotel Nebelhornblick und B19) gesperrt. Grund sind Aufgrabarbeiten für den Energieversorger AllgäuNetz.

Elterngeld und Elternzeit

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via Markt Oberstdorf
am 05.06.2018
Vortrag am 4. Juli um 18 Uhr im Familienzentrum Rockzipfel, Burgsiedlung 1, 87527 Sonthofen

Basiselterngeld, Elterngeld Plus oder Partnerschaftsbonus– es ist gar nicht so leicht, die Elternzeit gut zu planen. Die Möglichkeiten sind vielfältig – doch welche passt zum eigenen Lebensentwurf?

Sind die Finanzen gut geregelt, haben Eltern den Kopf frei, sich angemessen um ihren Nachwuchs zu kümmern und die Kleinen haben einen guten Start ins Leben.

Darum bietet die KoKi-Oberallgäu und das Familienzentrum Rockzipfel einen Informationsvortrag zum Thema Elterngeld- und Elternzeit an.
Referentin ist Claudia Mergle vom Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) Augsburg. Sie wird auch über den aktuellen Stand zum neuen Familiengeld berichten, das Eltern im ersten und zweiten Lebensjahr in Bayern bekommen sollen.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit, sich über regionale Ansprechpartner im Bereich der frühen Kindheit zu informieren.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Servicestelle "Frau und Beruf"

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 04.06.2018
Berufliche Fachvorträge mit Beratungen am 11. Juni, 2. Juli und 16. Juli im Landratsamt Oberallgäu. Um Anmeldung wird gebeten.

Vortrag „450,-- € Job und das war es jetzt für mich?“
11. Juni, 9 bis 11 Uhr, Kleiner Sitzungssaal, 1. OG, Landratsamt
Referentin: Patricia Mühlebach
In diesem zweistündigen Vortrag erfahren Sie mehr über
- die Nachteile dieser Beschäftigungsverhältnisse,
- die Benachteiligungen, die Ihnen dadurch widerfahren, insbesondere im Hinblick auf Ihre Alterssicherung,
- aber auch Wege und Möglichkeiten, aus dieser Falle zu entkommen

Vortrag „Wie bewerbe ich mich?“
2. Juli, 9 bis 11 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt
Referentin: Patricia Mühlebach
In diesem zweistündigen Vortrag erfahren Sie, wie
- Sie Lücken im Lebenslauf behandeln,
- eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann,
- Sie sich und Ihre Fähigkeiten optimal präsentieren,
- Sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und sich trauen Ihre Bewerbungsinitiative zu starten.

Vortrag "450,-- € Job und das war es jetzt für mich?“
16. Juli, 9 bis 11 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt
Referentin: Patricia Mühlebach
In diesem zweistündigen Vortrag erfahren Sie mehr über
- die Nachteile dieser Beschäftigungsverhältnisse,
- die Benachteiligungen, die Ihnen dadurch widerfahren, insbesondere im Hinblick auf Ihre Alterssicherung,
-aber auch Wege und Möglichkeiten, aus dieser Falle zu entkommen

Nach allen Vorträgen besteht die Möglichkeit, sich beraten zu lassen.

Um Anmeldung wird gebeten bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Oberallgäu: Tel. 08321 612-234 vormittags,
per E-Mail: Ilona.Authried@lra-oa.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle Frau & Beruf, Kempten, Sandstr. 10,
Telefon 0831 2525 8050, E-Mail: Frau-und-Beruf@Kempten.de.

Über die Servicestelle "Frau & Beruf"
Die Servicestelle hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.
Sie bietet motivierten Wiedereinsteigerinnen Beratung und Unterstützung zu allen Fragen zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit,
zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen und bei Existenzgründungen.
Der Landkreis Oberallgäu, die Stadt Kempten und der Landkreis Ostallgäu sind an der Finanzierung der Servicestelle beteiligt,
um ihre Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf miteinander vereinbaren wollen zu unterstützen und um
ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.

Motivierte Frauen legen gemeinsam mit ihrer Beraterin individuell fest, welche Einzelcoachings und Seminare für sie wichtig und hilfreich sind.
Zur Auswahl stehen Kurse zu Fachthemen, Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung, prozessbegleitende Themen zum Wiedereinstieg und
Veranstaltungen zur Existenzgründung. Das Angebot ist für Oberallgäuerinnen und Oberallgäuer kostenlos.

Die Servicestelle Frau & Beruf wird gefördert vom BayStMAS und vom Europäischen Sozialfonds (ESF).

Unterstützung fürs Kinderferienprogramm gesucht

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 16.05.2018
Für unsere Oberstdorfer Ferienkinder suchen wir eine motivierte, aktive und emphatische Person, die auf selbstständiger Basis, die geplanten Veranstaltungen unseres Kinder- und Jugendferienprogrammes mit Freude durchführt.

Für die noch zu besetzenden organisierten Programme suchen wir, etwa einmal pro Woche (á 1-2 Stunden) - überwiegend in den Ferien -, Unterstützung.

Eine entsprechende Ausbildung ist wünschenswert. Räumlichkeiten sind vorhanden.
Bei Interesse kontaktieren Sie mich gerne, unter Tel.: 08322/700-2201 oder genster@oberstdorf.de

Ich freu mich auf Ihr Angebot, Petra Genster, Gästedirektorin

Die Nationalmannschaft Langlauf auf dem Weg in den WM-Ort Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 14.05.2018
Bundestrainer Peter Schlickenrieder radelt zu Beginn der Sommersaison mit seinen Top-Athleten nach Seefeld und Oberstdorf

Peter Schlickenrieder übernahm vor Kurzem beim Deutschen Skiverband den Posten des Cheftrainers Langlauf. Als eine seiner ersten Maßnahmen lud er Top-Athleten, Trainer und Betreuer zu einer 270 Kilometer langen
zweitägigen Radtour ein. Als Start wählte er das „Haus des Ski“ in München-Planegg, die Geschäftsstelle des Deustchen Skiverbandes. Von dort ging es in die WM-Orte Seefeld in Tirol (2019) und Oberstdorf (2021). Die Trainingsmaßnahme kam bei den Aktiven gut an: 30 Sportler nahmen die Herausforderung an. Unter ihnen waren auch die Allgäuer Langläufer wie Nicole Fessel und Sebastian Eisenlauer.

Bild
Kamen nach 270 Kilometern Radfahren erschöpft, aber glücklich in Oberstdorf an: die Allgäuer Sportler (von links) Stützpunkt Trainer Markus Hofmann, Elisabeth Schicho, Sofie Krehl, Sebastian Eisenlauer, Laura Gimmler, Janosch Brugger, Bundestrainer Peter Schlickenrieder (vorn), Florian Notz (hinten) und Nicole Fessel.

Vermessung der Hochspannungsfreileitungen

AÜW Logo Allgäuer Überlandwerke
via Markt Oberstdorf
am 14.05.2018
Das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) wird von Juni bis August 2018 an den Hochspannungsfreileitung von Rubi nach Riezlern Revisionsmessungen vornehmen lassen.

Dazu werden die Leitung von Personen mit entsprechender Einmessungsausrüstung abgegangen und die Leitung neu eingemessen. Es werden dabei keine weiteren Arbeiten oder Eingriffe (Tiefbau, Arbeiten an Masten) erfolgen. Während dieser Arbeiten ist es unvermeidbar, dass betroffener Grundbesitz bis zum Abschluss der Arbeiten durch die beauftragte Firma betreten wird.

Die Grundstückseigentümer wurden im Vorfeld von AÜW über die Arbeiten informiert.

Die beste Wintersaison seit dem WM-Winter 2005

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 14.05.2018
Winterurlaub in Oberstdorf ist sehr beliebt – das zeigen eindeutig die Übernachtungszahlen und Gästemeldungen der Wintersaison 2017/18. Mit 1.036.925 Übernachtungen ist dies der beste Winter nach dem WM-Winter 2004/2005.

Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich ein Plus von 4,67 Prozent. Noch deutlicher wird das positive Ergebnis, wenn man den Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre betrachtet: Hier liegt das Plus sogar bei 7,41 Prozent.

Eine sehr erfreuliche Entwicklung zeigt sich bei der Aufenthaltsdauer. Diese steigt im Vergleich zum Vorjahr leicht an und liegt nun bei 5,24 Tagen in der Wintersaison. Insgesamt haben 197.712 Gäste ihren Winterurlaub in Oberstdorf verbracht. Aufgrund des Trends zu mehreren, dafür kürzeren Urlauben, ist dies signifikant mehr als im WM-Winter 2004/2005. Damals urlaubten 158.582 Gäste in Oberstdorf, die damals allerdings auch 6,62 Tage blieben.
Betrachtet man den Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre, zeigt sich ein deutliches Plus bei den Gästemeldungen von 17 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung der Betriebe liegt bei 35,42 Prozent, was einem Plus im Vergleich zum Vorjahr von 4,88 Prozent entspricht. Die Steigerung der Auslastung in den vergangenen zehn Jahren liegt sogar bei 12,79 Prozent.

Die guten Schneeverhältnisse sowie die Skiflug-Weltmeisterschaft sind sicherlich zwei Gründe für diesen erfolgreichen Winter. Gerade die Skiflug-Weltmeisterschaft zeigt sich deutlich bei der Entwicklung der Auslandsmärkte. Sowohl die Übernachtungszahlen als auch die Meldungen konnten im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Gerade bei den niederländischen Gästen (+16,25 Prozent), bei den österreichischen Gästen (+16.09 Prozent) sowie bei den norwegischen Gästen (+135,37 Prozent) zeigt sich dies sehr deutlich.

„Die vorliegenden Zahlen der Wintersaison 2017/18 sind für uns natürlich ein Grund zur Freude. Hier zeigt sich ganz deutlich, dass die Nachfrage nach Winterurlaub in Oberstdorf ungebrochen ist. Gerade die Zahlen des Monats Januar beweisen, dass Spotgroßveranstaltungen wie die Skiflug-Weltmeisterschaft einen großen touristischen Nutzen haben und diesen werden wir auch bei den kommenden Veranstaltungen weiter nutzen“, so Horst Graf, Tourismusdirektor von Oberstdorf.

Ehrung der besten Absolventen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 14.05.2018
Am 7. Mai fand in Kempten die Auszeichnungsfeier der Industrie- und Handelskammer Schwaben statt, die die besten Absolventinnen und Absolventen aus Industrie, Handel und Dienstleistung ehrte. Mit dabei Anna Brutscher und Matthias Übelhör aus Oberstdorf

3.044 Prüfungsteilnehmer aus dem Allgäu haben im Prüfungsjahr 2017/2018 ihre Abschlussprüfung bei der IHK Schwaben abgelegt und 113 davon waren die besten Absolventen ihres jeweiligen Ausbildungsberufes. Dazu zählt auch Anna Brutscher aus Oberstdorf, die bei Tourismus Oberstdorf eine Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit absolvierte. Sie hat die IHK-Abschlussprüfung mit Bravour bestanden und wurde an diesem Nachmittag als beste Absolventin aus dem Allgäu in diesem Ausbildungsberuf ausgezeichnet.
Ebenfalls zu den 113 besten Absolventen des Prüfungsjahres 2017/2018 gehört Matthias Übelhör im Ausbildungsberuf Kaufmann für Büromanagement. Er absolvierte seine Ausbildung mit großem Erfolg bei den Gemeindewerken Oberstdorf.
Für die Ausbildungsbetriebe ist dies natürlich ein toller Erfolg und zeigt, welche hohe Qualität die Ausbildung besitzt. Der Markt Oberstdorf, Tourismus Oberstdorf und die Gemeindewerke Oberstdorf gratulieren Anna Brutscher und Matthias Übelhör herzlich zu dieser Auszeichnung und wünschen den beiden alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

Bild von links: Profisportlerin Lisa Brennauer, Anna Brutscher und Markus
Brehm, Vorsitzender der Regionalversammlung Oberallgäu

Bild von links: Radrennfahrerin Lisa Brennauer, Matthias Übelhör und
Markus Brehm, Vorsitzender der Regionalversammlung Oberallgäu

Die Lust auf digitales Lehren wecken

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 14.05.2018
Fachtag „Digitale Bildung“: 150 Lehrkräfte informieren sich in Sonthofen. Eine zunehmend digitalisierte Berufswelt setzt digitale Bildung voraus. Für Lehrkräfte bedeutet dies, sich selbst mit neuen Medien vertraut zu machen und im Unterricht neue Wege zu beschreiten.

Doch wie weit darf der Einsatz von Smartphone, Tablet & Co in der Schule gehen? Wie bringt man den Kindern einen vernünftigen Umgang mit den elektronischen Medien bei? Und welche Möglichkeiten gibt es, dem Nachwuchs den Lernstoff auf kreative Art zu vermitteln?
Damit beschäftigten sich rund 150 Pädagogen in der Fachtag „Digitale Bildung“ des Landkreises Oberallgäu, der Konferenz der Schulaufsicht und der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ArgeAlp) im Gymnasium in Sonthofen.
Ziel des Fachtages war, bei den Pädagogen die Lust auf digitales Lehren zu wecken und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den Unterricht aufzuzeigen, so Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung Mensch und Gesellschaft im Landratsamt. Medienkompetenz werde in der Bildungsregion Oberallgäu ein immer wichtigeres Bildungsziel. Die Digitalisierung verändere die moderne Lebenswelt rasant: „65 Prozent der Kinder, die heute die Grundschule besuchen, werden später in Berufen landen, die wir heute noch nicht kennen.“ Dieser gesellschaftliche Wandel sei auch für die Schulen eine Herausforderung.
Ministerialdirigent Walter Gremm (Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus) stellte den Tagungsteilnehmern den „Masterplan Bayern Digital II“ des Freistaates vor. Es gehe darum, digitale Medien im Unterricht zu bedienen und die dazu gehörigen Reflexionsprozesse bei den Schülern anzustoßen. Eine große Aufgabe sei dabei auch, den Schülern eine Technik-Affinität zu vermitteln, welche sie nicht fehlgesteuert ins Internet laufen lässt, ergänzte in seinem Impulsvortrag Studiendirektor Günther Lehner (Dillingen).
Dr. Gloria Petraschka und Andrea Schmid vom Bildungsbüro des Landkreises hatten elf Workshops für die Lehrkräfte vorbereitet. Diese boten wertvolle praktische Anregungen für den Unterricht und die Möglichkeit, den Einsatz digitaler Medien auszutesten. Dabei wurde unter anderem mit iPads und „Virtual Reality“-Brillen gearbeitet. Zudem probierten die Kursteilnehmer kindgerechte Roboter aus. (cis)

Bild:
In Workshops experimentierten die Lehrkräfte beim Fachtag „Digitale Bildung“ mit iPads, virtuellen Brillen und kindgerechten Robotern.

Foto: Katharina Schönberger

Baustelle

Verkehrsbehinderungen im Ort

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.05.2018
In der Zeit zwischen dem 4. und dem 29. Juni werden die Kabelschächte der Telekom saniert. Für jedes Bauwerk sind 1 bis 2 Tage eingeplant. Aus diesem Grund kommt es zu Fahrbahneinengungen, halbseitigen Sperrungen und Sperrungen der Gehwege.

Folgende Straßen sind betroffen:
Nebelhornstraße, Weststraße, Prinzenstraße, Freibergstraße, Marktplatz, Oststraße, Bahnhofsplatz, Ludwigstraße, Pfarrstraße, Blumengasse, Freibergstraße, Walserschanze.

WM 2018 Public Viewing

Oberstdorf Haus Tourismus Oberstdorf (OTG)
via Markt Oberstdorf
am 08.05.2018
Alle Spiele - alle Tore - Live & Open-Air im Kurpark Oberstdorf. Der Eintritt ist frei!

Wieder einmal heißt es: das Runde muss ins Eckige! Russland lädt zur 21. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft und fast alle großen Nationen sind wieder mit dabei... Kann die Deutsche Nationalmannschaft den Titel verteidigen? Wie stark sind Spanien, Italien & Co.?

Alle Partien werden bis 23 Uhr live auf LED Großbildleinwand im Oberstdorfer Kurpark übertragen. An den 600 Sitzplätzen versorgen wir Sie außerdem mit allem, was zu einem gelungenen Fußballabend dazugehört: Bier vom Faß, Wurst vom Grill, WM-Burger, Cocktails, Eis und Knabbersachen.

Bei schlechter Witterung findet die Übertragung im Oberstdorf Haus statt.
14. Juni bis 15. Juli, Kurpark

Energiesparen_2018

Gemeindewerke Oberstdorf

Gemeindewerke Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 07.05.2018
Kostenlose Energieberatung jeden 2. Mittwoch im Monat: Die Gemeindewerke Oberstdorf bieten für alle Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose Energieberatung an.

Energieberater Gerhard Schmid berät zu allen energierelevanten Themen, wie Neubau, Altbau-Sanierung, Solarenergie, Heizung, Wärmedämmung, effizienter Stromeinsatz, Stromsparpotentiale, Förderungen, etc. Die Beratungen finden jeden zweiten Mittwoch im Monat statt, in der Zeit zwischen 17 und 18:30 Uhr.

Beratungstermine erhalten Sie bei den Gemeindewerken Oberstdorf, Telefon 08322 911-131.

Errichtung eines Vitalparks im Fuggerpark

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 07.05.2018
Gesund sein und gesund bleiben – diese Thematik beschäftigt mittlerweile immer mehr Menschen. Daraus resultiert ein verstärktes Gesundheitsbewusstsein mit dem Fokus auf Bewegung, Ernährung und Prävention.

Tourismus Oberstdorf arbeitet schon seit fünf Jahren daran, im Rahmen des Geschäftsfeldes Gesundheit die passenden Rahmenbedingungen für Gäste und auch Einheimische zu schaffen. Ein Teil dieses Konzeptes war die Errichtung eines Vitalparks im Fuggerpark.
Als Planungsgrundlage dient der konzeptionelle Leitfaden „Gesundheitstourismus 3.0“, welcher sich an der natürlichen „Urkraft“ der Elemente orientiert. Um das Thema „Bewegung“ sichtbar zu machen, werden im Vitalpark ein Bewegungs- und Koordinationsparcours, ein neues Kneipptretbecken sowie ein Barfußparcours errichtet. Das Kneipptretbecken ersetzt das momentan geschlossene Kneippbecken im Jaussgarten. Die Errichtung eines Bewegungs- und Koordinationsparcours wird vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit einer Förderung in Höhe von 60 Prozent der Gesamtbausumme unterstützt.

„Das Geschäftsfeld Gesundheit ist für Tourismus Oberstdorf ein sehr wichtiger Baustein. Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird der Gesundheits-Prävention eine immer größere Bedeutung zukommen. Mit der Errichtung des Vitalparks im Fuggerpark setzt Oberstdorf auch ein optisches Zeichen für den Gesundheitstourismus im Ort“, so Horst Graf, Tourismusdirektor in Oberstdorf.

1. Zämed duss Outdoorfestival

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 07.05.2018
5. bis 7. Oktober 2018 rund um das Oberstdorf Haus

Oberstdorf ist mit seiner Lage inmitten der Allgäuer Alpen ein idealer Ausgangsort für sportliche Aktivitäten aller Art: Ob Bergsteigen, Klettern, Mountainbiken, Raften oder Gleitschirm fliegen – das Zämed duss - Outdoorfestival wird präsentiert von Eddie Bauer und bietet ein buntes Programm zum Mitmachen und Ausprobieren. Vom 5. bis zum 7. Oktober kann diese Vielfalt live vor Ort erlebt werden. Auf dem gesamten Kurpark-Areal haben die Besucher die Möglichkeit sich zu informieren und beraten zu lassen. Selbstverständlich kann auch Material getestet werden wie zum Beispiel aus der aktuellen Kollektion von „Eddie Bauer“.
Gemeinsam mit Bergschulen, Skischulen, den Oberstdorf-Kleinwalsertaler Bergbahnen, Gleitschirmschulen, Bikeschulen wird ein buntes und abwechslungsreiches Programm angeboten. Die Aussteller und Partner haben alle eines gemeinsam: egal, mit welchem Sportgerät sie unterwegs sind – alle möchten unvergessliche Momente in der Natur erleben und gemeinsam draußen sein. In der Bergwelt rund um Oberstdorf ist Platz für alle Sportarten und das möchte der Veranstalter Tourismus Oberstdorf vermitteln. Denn mit etwas Rücksicht aufeinander und Respekt vor dem Abenteuerspielplatz Natur kommt jeder auf seine Kosten.
Bei den Mitmachangeboten stehen neben Gipfelwanderungen und Klettersteigen auch Sonnenaufgangstouren, Yoga auf dem Berg, Canadiertouren und eine Hirschbrunftwanderung auf dem Programm. Für die Mountainbiker gibt es geführte Touren, Fahrtechnikkurse und einen Pumptrack. Samstags findet ab 9 Uhr auch der Feneberg Mountainbike-Marathon statt. Am Sonntag ist eines der Highlights sicherlich die Eddie Bauer-12h-Wanderung, die zu den schönsten Plätzen rund um Oberstdorf führt.
Tagsüber findet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm statt mit Vorträgen, Film- und Diavorführungen sowie Multivisions-Shows. Natürlich gibt es auch ein passendes Abendprogramm: Am Freitag eröffnet die Band „Kids of Adelaide“ das Zämed duss - Outdoorfestival und am Samstag findet eine stimmungsvolle Multivisionsshow statt.
Weitere Informationen unter www.zämed-duss.de.

Stellenangebot: Mitarbeiter/in für den touristischen Betrieb Skiflugschanze

Logo Eissportzentrum Eissportzentrum Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 07.05.2018
Die Sportstätten Oberstdorf - kommunaler Eigenbetrieb des Marktes Oberstdorf - stellen zum 1. Juni 2018 eine/n Mitarbeiter/in (Vollzeit, Teilzeit und 450,00 Euro) für den touristischen Betrieb ein.

Ihre Aufgaben:

-Ticketverkauf, Kundenservice, Kassenführung
-Betreuung der Aufzugsanlagen
-Pflege der Stationen und dazu gehörenden Außenflächen

Ihre Voraussetzungen:

-Technische und Kaufmännische Grundkenntnisse
-Flexibilität (7 Tage Betrieb)
-Selbständiges und verantwortliches Arbeiten
-Englisch Grundkenntnisse
-EDV-Kenntnisse
-Bereitschaft zur Weiterbildung

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte schnellstmöglichst an:
Sportstätten Oberstdorf
Roßbichlstr. 2-6
87561 Oberstdorf
oder an sb@oberstdorf-sport.de
Telefonische Auskunft erhalten Sie unter 08322-7005201.

Ortsteilversammlungen 2018

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 07.05.2018
Der Markt Oberstdorf lädt ein zu den Ortsteilversammlungen 2018. Die Bürger können dabei ihre ortsbezogenen Anliegen an Bürgermeister Laurent Mies herantragen.

Reichenbach 8. Mai 2018, 20 Uhr, Moorstüble Reichenbach
Schöllang 5. Juni 2018, 20 Uhr, Feuerwehrhaus Schöllang
Trettachtal 11. Juni 2018, 20 Uhr, Berggasthof Spielmannsau
Rubi 26. Juni 2018, 20 Uhr, Gasthof Rubihorn
Reute/Jauchen
/Kornau 27. Juni 2018, 20 Uhr, Berggasthof Seeweg
Tiefenbach 17. Juli 2018, 20 Uhr, Tourismuszentrum Alpenrose

Neue Busfahrpläne

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 02.05.2018
Auf zahlreichen Buslinien des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im südlichen Oberallgäu finden am Donnerstag, 10. Mai 2018, Fahrplanänderungen statt.

Das Fahrtenangebot ist dann auf die touristische Sommersaison abgestimmt.
Alle Fahrpläne für das südliche Oberallgäu sind in einem Gesamtfahrplanheft dargestellt. Zusätzlich bieten kundenfreundliche ortsbezogene Faltfahrpläne einen Überblick über wichtige Fahrstrecken und -zeiten.

Detaillierte Informationen, das neue Fahrplanheft und die Faltfahrpläne gibt es bei den Busunternehmen und den Verkehrsämtern im südlichen Oberallgäu. Die Fahrpläne und weitere ÖPNV-Informationen können auch auf den Internetseiten des Landkreises Oberallgäu www.oberallgaeu.org/oepnv und neu auch unter www.mona-allgaeu.de/fahrplaene/suedliches-oberallgaeu eingesehen und heruntergeladen werden.

Information der Forstverwaltung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 25.04.2018
Aufgrund der ungewöhnlich warmen Witterung im April hat bereits der erste Schwärmflug des Borkenkäfers begonnen. Im Raum Oberstdorf stellte Revierförster Robert Proksch den ersten Befall bereits in Höhenlagen bis 1100 müNN fest.

Somit ist in sechs bis acht Wochen mit dem Ausflug der angelegten Brut zu rechnen.

Die zum Teil noch immer verstreut im Wald liegenden Windwürfe oder Windbrüche bieten dem Schädling hervorragende Brutbedingungen.
Zur Abwendung einer drohenden Massenvermehrung des Käfers ergeht daher nochmals die eingehende Bitte an die Waldbesitzer, ihre Bestände auf Schadholz zu kontrollieren, dieses aufzuarbeiten oder gegebenenfalls zu entrinden.

Auch letztjährige Käfernester und Hiebe sollten nun auf Käferbefall (Bohrmehl) hin untersucht werden.

Zu Fragen rund um den Waldschutz und zur Förderung wenden Sie sich bitte an: Robert Proksch, Forstrevier Oberstdorf, Tel. 0160-587 18 67.

Mentorenprogramm: Mit VerA gut durch die Ausbildung

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 25.04.2018
Für das Tandem-Modell „Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen“ im Allgäu wird ehrenamtliche Unterstützung gesucht. Freiwillige begleiten Jugendliche vor und während der Ausbildung und stehen ihnen beratend zur Seite.

Der Landkreis Oberallgäu unterstützt diese bundesweite Initiative gemeinsam mit den Städten Kaufbeuren und Kempten sowie dem Landkreis Ostallgäu. „Kein Talent darf verloren gehen. Deshalb ist es uns als Landkreis wichtig, dass Auszubildenden bei Bedarf zusätzlich unterstützt und durch die Ausbildung begleitet werden. Das Projekt VerA setzt an diesem Punkt mit einer 1:1 Unterstützung durch erfahrene Mentoren an“, sagt Landrat Anton Klotz.

Als ehrenamtlicher Begleiter ist jeder willkommen, der seine Berufs- und Lebenserfahrung weitergeben und junge Menschen fit für ihren späteren Beruf machen möchte.
Interessierte können sich kostenfrei beim Projektträger registrieren lassen und an einer zweitägigen Schulung in der Region teilnehmen.

Die Initiative Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen, kurz VerA, ist ein Programm der „Senior Experten Service“ (SES), eine der größten deutschen Ehrenamtsorganisationen für Fach- und Führungskräfte im Ruhestand. Auf Wunsch stellt SES Jugendlichen, die in der Ausbildung auf Schwierigkeiten stoßen und mit dem Gedanken spielen, ihre Lehre abzubrechen, berufs- und lebenserfahrene Senior Expertinnen und Experten zur Seite. Begleiterin oder Begleiter kümmert sich ganz persönlich

Die Initiative richtet sich an Auszubildende in allen Berufen sowie an Teilnehmerinnen und Teilnehmer an berufsvorbereitenden Maßnahmen – unabhängig von Alter, Herkunft oder beruflicher Richtung. „Ich freue mich, wenn die Azubis mit meiner Hilfe ihren Abschluss schaffen“, sagt Mentor und Senior Expert Roland Wölfle, der ehrenamtlich sieben Berufseinsteiger begleitet hat. „Der Kontakt zu jungen Menschen macht meinen Alltag bunter. Die Tätigkeit finde ich spannend, weil ich mich immer wieder mit neuen Themen und interessanten Fragestellungen auseinandersetzen kann.“

Das Besondere an VerA ist das Tandem-Modell: Um jeden Jugendlichen kümmert sich ein Begleiter oder eine Begleiterin ganz persönlich. Welche Inhalte bei der Berufsvorbereitung oder der Ausbildungsbegleitung im Mittelpunkt stehen, wo und wie oft die Treffen stattfinden, entscheiden beide je nach Situation.

Im Rahmen der Bildungsregion Oberallgäu unterstützt der Landkreis Oberallgäu den Projektträger über bestehende Netzwerke bei der Gewinnung von interessierten Ehrenamtlichen und unterstützungsbedürftigen Jugendlichen im ländlichen Raum.

Interessierte können sich an zwei Informationsveranstaltungen in der Region Kaufbeuren/Ostallgäu und Kempten/ Oberallgäu über die Initiative und die Aufgaben ehrenamtlicher Begleiter informieren:

Dienstag 05.06.18, 15.00-17.00 Uhr, Saal Ostallgäu, Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
Anmeldung: Bildungsbüro Kaufbeuren, Jürgen Schick, Tel.: 08341 437 – 427, E-Mail: juergen.schick@kaufbeuren.de

Mittwoch, 06.06.2018, 15:00-17:00 Uhr, großer Sitzungssaal, Landratsamt Oberallgäu, Oberallgäuer Platz 2, 87527 Sonthofen
Anmeldung: Bildungsbüro Oberallgäu, Teresa Daubenmerkl, Tel.: 08321-612-162, E-Mail: bildungsbuero@lra-oa.bayern.de

Weitere Informationen über die Initiative VerA erhalten Sie über den Regionalkoordinator für den Bereich Allgäu:
Roland Müller
Mobil: 0172 6069350
E-Mail: kempten@vera.ses-bonn.de
www.vera.ses-bonn.de

Belegungspläne 2019

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 24.04.2018
Tourismus Oberstdorf hat für die Oberstdorfer Gastgeber spezielle Belegungskalender drucken lassen und verkauft diese seit Januar zum Selbstkostenpreis. Jetzt im April 2018 soll diese Aktion mit dem Verkauf der Restbestände beendet werden.

Aus diesem Grund können Gastgeber aus Oberstdorf ab sofort so viele Pläne wie benötigt erwerben. Die Limitierung (pro Betrieb ein Plan) entfällt somit.

Unsere Belegungskalender bieten neben einem attraktiven Erscheinungsbild:
• Kalenderseiten von Dezember 2018 bis März 2020
• 32 Zeilen pro Kalenderseite
• Wichtige Kontakte (Telefonnummer u. eMail-Adresse)
• Ferientermine 2019
• Kalendarium 2020/21

Sie erhalten den Kalender zum Selbstkostenpreis von 3 Euro in der EDV-Abteilung im Oberstdorf Haus. Abholung möglich solange der Vorrat noch reicht.

Ansprechpartner: EDV-Abteilung, Thomas Klein, Tel. 08322/700-1101, klein@oberstdorf.de

Jahresbericht 2017

Bildschirmfoto 2016-05-12 um 00.34.19 Polizeiinspektion Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 23.04.2018
Die Polizeiinspektion (PI) Oberstdorf ist zuständig für den Bereich Oberstdorf, Obermaiselstein und Balderschwang. Die Auswertung der Straftaten im Jahr 2017 ergab einen Anstieg um 12,5 Prozent gegenüber 2016.

Die Beamten bearbeiteten 682 Fälle.
Von den polizeilich erfassten Straftaten wurden 640 im Bereich Oberstdorf, 30 im Bereich Obermaiselstein und 12 im Bereich Balderschwang begangen.
Trotz der angestiegenen Zahlen konnte der Anteil der aufgeklärten Fälle von 62 Prozent auf 68,3 Prozent gesteigert werden. Unberücksichtigt bei diesen Zahlen sind die Verkehrsdelikte und die Straftaten im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen.
Die Gesamtzahl der Straftaten konnten 361 Tatverdächtigen zugeordnet werden. Es handelte sich um 292 männliche und 69 weibliche Personen.

Im Bereich Gewaltkriminalität, der Tötungsdelikte, Vergewaltigung, Raub und gefährliche und schwere Körperverletzung umfasst, musste ein Raubdelikt bearbeitet werden, das teilweise aufgeklärt werden konnte.
Bei den gefährlichen Körperverletzungen gab es 13 Fälle (2016 waren es sieben).

Die Straßenkriminalität stieg 2017 wieder an. Die Beamten bearbeiteten 92 Straftaten. Sachbeschädigungen auf Straßen, Wegen und Plätzen sowie an Kraftfahrzeugen bilden den Hauptanteil dieses Deliktbereichs, hier wurden 33 Fälle verzeichnet.

Die Gesamtzahl der Diebstähle erreichte, nach einem Rückgang 2016, mit 182 Fällen das Niveau von 2015. Die Aufklärungsquote verbesserte sich deutlich von 21,5 Prozent auf sehr gute 34,1 Prozent. Die Anzahl der Ladendiebstähle erhöhte sich stark von 12 (2016) auf 43 Fälle. Der Anstieg ist mit drei Serien von Einzeltätern zu erklären, auf deren Konto die Hälfte der Fälle geht. Die Aufklärungsquote lag hier bei 93 Prozent. Die Polizei geht jedoch von einer sehr hohen Dunkelziffer aus.

Die Beamten der PI Oberstdorf stellten 50 Drogendelikte fest, das sind 6 Fälle weniger als 2016. Die Aufklärungsquote bei dem so genannten Kontrolldelikt lag bei 96 Prozent.

Wie 2016 wurden vier Fälle von Sexualdelikten bekannt.

Die Anzahl der Ermittlungen wegen Vergehen der vorsätzlichen leichten Körperverletzung stieg um sieben auf 64 Fälle an. 87,5 Prozent davon konnten die Beamten aufklären. Die Anzahl der Sachbeschädigungen lag bei 71 Fällen, vier mehr als im Vorjahr. Vier Anzeigen wegen Widerstand gegen Polizeibeamte wurden erstattet, zwei Fälle von Branddelikten registriert und 75 Betrugsanzeigen (27 mehr als 2016) bearbeitet.

Die Auswertung der Statistik im Bereich Verkehr ergab einen Anstieg der Unfallzahlen. Die Beamten registrierten 2017 434 Unfälle, im Vorjahr waren es 422.
Dabei erhöhten sich die Unfälle mit Personenschaden auf nunmehr 90, darunter war leider ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. 25 Personen wurden schwer verletzt, 73 Personen trugen leichte Verletzungen davon.

Es ereigneten sich 124 Unfälle mit reinem Sachschaden, bei denen gegen den Fahrzeugführer ein Straf- oder Bußgeldverfahren eingeleitet wird. Gemeldet wurden 220 Kleinunfälle, hier ist für den Verursacher ein Verwarnungsgeld vorgesehen.
Mit der Ursache nicht angepasste Geschwindigkeit vermerkten die Beamten 47 Unfälle (2016 21 Unfälle), bei sieben Unfällen wurde Alkoholeinfluss festgestellt, bei einem Unfall waren es Drogen.
Ohne Unfallfolgen aber mit Führerscheinentzug oder Fahrverbot endete die Alkoholfahrt für 36 Fahrzeugführer (Vorjahr 52). Bei 14 Fahrern (Vorjahr 23) ergab die Kontrolle Hinweise auf die Einnahme von Betäubungsmitteln.
Die Beamten registrierten 83 Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, die Aufklärungsquote konnte auf 46,9 Prozent gesteigert werden.

2017 ereigneten sich zwei Schulwegunfälle, die beiden Schüler wurden zum Glück nur leicht verletzt.

Um einen Anstieg der alkohol- und drogenbedingten Unfälle und auch der folgenlosen Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss vorbeugend entgegen zu wirken, führen die Beamten laufend Verkehrskontrollen zu unterschiedlichen Zeiten durch.

Das neue Pauschalreiserecht

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 20.04.2018
Der deutsche Bundestag hat am 2. Juni 2017 das Gesetz zur Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie verabschiedet. Das neue Gesetz tritt ab 1. Juli 2018 in Kraft. Für Buchungen (Datum der Buchung), die bis zum 30. Juni 2018 eingehen, gilt noch das derzeitige Reiserecht.

Im Oktober 2017 konnten sich Oberstdorfer Gastgeber aus erster Hand über die Auswirkungen des neuen EU-Pauschalreiserechts informieren. Prof. Dr. Brenner hielt einen zweistündigen Vortrag und beantwortete alle auftretenden Fragen.
Zusammenfassend wirken sich die Änderungen auf alle Gastgeber aus, die neben dem Übernachtungsangebot noch weitere Fremdleistungen, wie Pauschal- und Inklusivangebote, anbieten.
Vor Vertragsabschluss muss dem Gast das Infoblatt (Formblatt Nr. 11) zur Kenntnisnahme zugestellt werden, sodass Sie nachweisen können, dass Sie Ihrer Pflicht nachgekommen sind. Gleiches gilt auch für Ihre AGB. Zu empfehlen ist, eine Betriebshaftpflichtversicherung abzuschließen bzw. zu prüfen, ob diese bereits vorliegt. Wenn Sie eine Vorauszahlung (Anzahlungen vor der Reise) verlangen, ist der Abschluss einer Insolvenzversicherung mit Ausgabe von Reisepreis-Sicherungsscheinen ratsam.

Neue AGBs lässt Tourismus Oberstdorf formulieren. In Tramino sind diese dann für alle Oberstdorfer Gastgeber verfügbar. Sollten Sie die Buchungs-/Suchfenster von Tramino eingebunden haben, so sind die AGBs dann auch auf Ihrer Homepage verfügbar. Ergänzungen (Regelung der An-/Abreise, Zahlungsmodalitäten etc.) können Sie in Tramino zusätzlich hinterlegen.

Besuchen Sie www.intern.oberstdorf.de/information/allgemeine-hinweise/eu-pauschalreiserecht.html. Hier finden Sie die Präsentation von Prof. Dr. Brenner und das neue Reisegesetz. Tourismus Oberstdorf informiert Sie zeitnah über künftige Änderungen bei den bestehenden Ortspauschalen ab dem 1. Juli 2018.

Sollten Sie nur Übernachtung mit ggf. Verpflegung anbieten, so wirkt sich das neue EU-Pauschalreiserecht nicht auf Ihr Angebot aus. In diesem Fall sind Sie von dieser Neuerung nicht betroffen.

Energiesparen_2018

Machen Sie mit beim Energiesparen

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 18.04.2018
Kostenlose Energieberatung jeden 2. Mittwoch im Monat + 1. Oberallgäuer Klimameisterschaft

Kostenlose Energieberatung jeden 2. Mittwoch im Monat
Die Gemeindewerke Oberstdorf bieten für alle Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose Energieberatung an. Energieberater Gerhard Schmid berät zu allen energierelevanten Themen, wie Neubau, Altbau-Sanierung, Solarenergie, Heizung, Wärmedämmung, effizienter Stromeinsatz, Stromsparpotentiale, Förderungen, etc. Die Beratungen finden jeden zweiten Mittwoch im Monat statt, in der Zeit zwischen 17 und 18:30 Uhr.
Beratungstermine erhalten Sie bei Ulrike Metternich, Gemeindewerke Oberstdorf, Telefon 08322 911-131.

1. Oberallgäuer Klimameisterschaft
Machen Sie mit bei der Klimameisterschaft. Sie werden feststellen: Energiesparen ist einfach, macht Spaß und bringt keinerlei Komforteinbußen mit sich.
Die 1. Oberallgäuer Klimameisterschaft ist eine Initiative im Rahmen des Masterplan 100% Klimaschutz im Landkreis Oberallgäu.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlichen eingeladen, sich an den Aktionen zu beteiligen und durch die Senkung ihres Energieverbrauchs einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Helfen Sie mit, bis 2050 100% Klimaschutz für das Oberallgäu zu verwirklichen – das heißt 100% erneuerbare Energien und 0% CO2-Ausstoß.
Der Flyer zur Teilnahme liegt im Eingangsbereich der Gemeindewerke Oberstdorf (Nebelhornstr. 51-53) aus.

Barrierefrei1

Masterplan barrierefreies Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.04.2018
Der Markt Oberstdorf beauftragte im Februar 2017 die Planungsgemeinschaft Raab + Kurz, Regional- und Stadtplanung, mit der Erstellung eines Masterplans „barrierefreies Oberstdorf“.

Beteiligt waren über eine so genannte Arbeitswerkstatt auch Mitglieder des Gemeinderats, Mitarbeiter des Marktes, aus Tourismus, Gewerbeverband, Seniorenheimen, VdK und Senioren- und Behindertenbeirat.

Um sich die Grundanforderungen an Barrierefreiheit bewusst zu machen, starteten die Mitwirkenden mit einem Gang durchs Dorf. Der Erkenntnis der Ausgangssituation in Oberstdorf folgte die Bestandserhebung. Der öffentliche Raum, ÖPNV, Grün- und Freibereiche, öffentliche Gebäude und Geschäftszugänge wurden unter Berücksichtigung der Grundlagen bewertet. Erarbeitet wurde ein Konzept mit Handlungsanforderungen, die kategorisiert und priorisiert aufgelistet sind.
Den Schlussbericht, der im Städtebauförderungsprogramm mit Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern gefördert wurde, legte die Planungsgemeinschaft im Februar 2018 vor.

Menschen mit Behinderung haben im täglichen Leben mit zahlreichen Einschränkungen zu kämpfen. Bayern hat daher ein Gleichstellungsgesetz erlassen, um Menschen mit Behinderung die gleichen Chancen zur freien Gestaltung ihres Lebens zu bieten. Es trat am 1. August 2003 in Kraft, seit dem 31. Juli 2008 gilt es unbefristet.
Große Teile des öffentlichen Raums - zum Beispiel Straßen, Wege und Plätze - befinden sich in der Verantwortung der Kommunen. Mithilfe der Städtebauförderung unterstützt der Freistaat die barrierefreie Umgestaltung der Stadt- und Ortszentren sowie die barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Gebäuden und des öffentlichen Raums. Der Markt Oberstdorf hat mit dem Masterplan jetzt die Aufgabe methodisch in der Verwaltung für die Zukunft verankert.

Bei dem Masterplan handelt es sich um eine umfassende Grundlagenermittlung für weitere Detail- und Objektplanungen. Er schafft eine Vorstufe zur Umsetzung in Bezug auf räumliche Schwerpunkte, Funktionalität und Materialität. Der Masterplan dient somit als Entscheidungshilfe für die Abwägung von Umsetzungsmaßnahmen.
Er zeigt nachhaltige Lösungen zur Barrierefreiheit im Gesamtzusammenhang auf. Die ausführliche Untersuchung beleuchtet das gesamte Untersuchungsgebiet hinsichtlich der Barrierefreiheit und leitet entsprechende Maßnahmen ab. Diese fließen beispielsweise in zukünftige Straßenplanungen ein. Kein Ziel des Masterplans ist es, alle Maßnahmen sofort umzusetzen.
Die Grundlagenermittlung dient auch zur Vorbereitung eines kommunalen Förderverfahrens für den privaten Einzelhandel und die Wirtschaftsbetriebe in Oberstdorf. Dafür wurde der Bestand aufgenommen und es sind Vorschläge für den Umbau der Eingangsbereiche und der Infrastruktur erarbeitet worden. Diese Umbauten sollen mit dem Masterplan förderfähig werden und damit den innerörtlichen Wirtschaftsstandort stärken.

Wussten Sie schon?
Barrierefreiheit bedeutet nicht nur eine bauliche Anpassung und den Abbau physischer Hindernisse. Nach dem Behindertengleichstellungsgesetz bedeutet barrierefrei „grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich, erreichbar und nutzbar“ zu sein. Viele Barrieren, die einzelne Menschen einschränken, sind der Allgemeinheit kaum bewusst.
Nicht nur schwer behinderte Menschen sind auf eine barrierefreie Umgebung angewiesen. Auch Menschen mit vorübergehender Einschränkung, ältere Menschen,
Schwangere, Eltern mit Kleinkindern und auch Reisende mit Gepäck profitieren von einem barrierefreien Umfeld. Letztlich ziehen alle Nutzer des öffentlichen Raumes Vorteile aus der Verbesserung der Benutzbarkeit. Speziell vor dem Hintergrund der älter werdenden Gesellschaft mit einer verlängerten Teilhabe am aktiven Leben gewinnt Barrierefreiheit für alle an Bedeutung.

Hürden auf dem Weg zur Barrierefreiheit:
Ortsräume sind gebaut und können nur nach und nach umgebaut werden.
Umbaumaßnahmen erfordern Investitionen.
Für den Bestand müssen praktikable und akzeptable Kompromisse gefunden werden.
Barrierefreiheit für ein ganzes Gemeindegebiet ist nur schwer erreichbar. Die Benutzbarkeit kann jedoch deutlich verbessert werden, in Teilräumen kann ein barrierefreier Zustand geschaffen werden.

Qualitätssiegel "Reisen für Alle"
Das Thema Barrierefreiheit gewinnt in allen Lebensbereichen zunehmend an Bedeutung, so auch im Tourismus. Initiativen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene befassen sich mit der Etablierung barrierefreier Reise- und Urlaubsmöglichkeiten - zum einen ethisch motiviert, weil Barrierefreiheit als erster Schritt zu einer inklusiven Gesellschaft anzusehen ist, zum anderen aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus.
Der Leitgedanke der Barrierefreiheit zielt darauf ab, eine Umwelt für Alle komfortabel und zugänglich zu gestalten. Das Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ soll in diesem Sinne dazu beitragen, die Angebotsstruktur transparent zu gestalten sowie Sensibilisierungs- und Entwicklungsprozesse anzuregen.
Das Deutsche Seminar für Tourismus Berlin e.V. hat sich der Problematik der unterschiedlichen Kennzeichnungssysteme / Mindeststandards in Deutschland zur Barrierefreiheit angenommen und mit dem Verein Tourismus für Alle in Deutschland e.V. ein einheitliches, bundesweites Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ geschaffen.
„Reisen für Alle“ ist ein Informations- und Bewertungssystem, dass es dem Gast ermöglicht, die Eignung des Angebotes für seine Ansprüche eigenständig zu beurteilen. Gäste können so die Nutz- und Erlebbarkeit touristischer Angebote anhand verlässlicher Detailinformationen im Vorfeld der Reise prüfen und gezielt die für sie geeigneten Angebote auswählen. Gehandicapte Gäste sind potentielle Stammgäste!
In 2016 war Oberstdorf Pilotdestination für das Qualitätssiegel „Reisen für Alle“. Hierbei konnten 19 Betriebe erhoben, zertifiziert und damit ein kleines Angebot geschaffen werden, dass sich für den mobilitäts- und/oder aktivitätseingeschränkten Gast an der touristischen Servicekette orientiert. www.oberstdorf.de/reisen-alle
Tourismus Oberstdorf hat sich das Ziel gesetzt, das Angebot an geprüften barrierefreien Unterkünften/Gastronomiebetrieben/Freizeiteinrichtungen zu steigern - dafür wird Ihre Unterstützung für das Qualitätssiegel „Reisen für Alle“ benötigt.
Sind Sie barrierefrei eingerichtet und möchten Ihre Qualität steigern? So setzen Sie sich bitte mit Tourismus Oberstdorf in Verbindung:
Kontakt: Stefanie Probst, Tel. 08322/700-128, probst@oberstdorf.de

Wohnraum_Trettachkanal_Variante 1.1_2018

Startschuss für bezahlbaren Wohnraum

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.04.2018
Der Marktgemeinderat machte Anfang März den Weg frei für den Bau von 45 neuen Wohnungen am Trettachkanal.

Möglich wird dies durch den Bau des neuen Wasserkraftwerks Illerursprung. Das neue Kraftwerk ersetzt die alte Anlage an der Trettach, Gebäude und Kanal werden nicht mehr gebraucht. Dadurch wird eine Fläche von rund 10.000 qm frei, die für vier Mehrfamilienhäuser und, weiter südlich, für fünf Einfamilienhäuser genutzt werden kann.
In seiner Sitzung am 6. März beschloss das Gremium einstimmig die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet. Der Bebauungsplan soll auch den Bereich der bestehenden Gebäude an der Hermann-von-Barth-Straße umfassen. Die in den 50er Jahren gebauten SWW-Häuser bleiben zunächst unberührt. Für die Zukunft sollen jedoch alle Möglichkeiten offen gehalten werden.

Über die zweite Säule des Wohnungspaktes Bayern soll das Projekt finanziert werden. Das kommunale Förderprogramm richtet sich an Gemeinden, um Wohnraum für einkommensschwache Haushalte zu schaffen. Der Markt Oberstdorf kann sich mit der Verpflichtung, die Mieten niedrig zu halten, einen hohen Fördersatz sichern.

Erneuerung Westumgehung_2018

Erneuerung Westumgehung

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 04.04.2018
Die Straßensanierung der Westumgehung zwischen Karatsbichlbrücke bis Renksteg wird ab 9. April in vier Bauabschnitten abgewickelt.

Im ersten Bauabschnitt, von 9. April bis 18. Mai, wird im Straßenabschnitt zwischen Karatsbichlbrücke und Ziegelbachbrücke der Fahrbahnbelag erneuert und gleichzeitig der Straßenabschnitt zwischen Ziegelbachbrücke und Abzweig Meyersoygasse, sowie die Anbindung Renksteg, im Vollausbau bearbeitet.
Die Durchführung der Arbeiten erfordert eine Vollsperrung.
Der Verkehr wird über die Birgsauer Straße, Loretto Straße, Prinzenstraße, Im Haslach, Ludwigstraße, Zweistapfenweg und Fellhornstraße umgeleitet. Anlieger können je nach Baufortschritt von Norden oder Süden durch die Baustelle zufahren.

Im zweiten Bauabschnitt, zwischen 19. Mai und 10.Juli, wird die neue Straßentrasse im bereits gerodeten Waldbereich zwischen Meyersoygasse und Renksteg erstellt. Während dieser Zeit kann der Verkehr in Richtung Süden die Westumgehung einspurig befahren. Der Verkehr in Richtung Norden wird, um die Anwohner an der Umleitungsstrecke zu entlasten, mit Ampelregelung über die Westumgehung geleitet.

Im dritten Bauabschnitt, zwischen 11. und 19. Juli, wird auf gesamter Fahrbahnbreite zwischen Karatsbichlbrücke und Renksteg die Asphaltverschleißschicht eingebaut. Der Einbau erfolgt unter Vollsperrung. Der Verkehr wird wie im ersten Bauabschnitt umgeleitet.

Im vierten Bauabschnitt, von 20. Juli bis 17. August, werden Bankette, Leitplanken, Beschilderungen erstellt und die landschaftspflegerischen Maßnahmen der angrenzenden Grünflächen umgesetzt. Während dieser Zeit kann der Verkehr in Richtung Süden die Westumgehung einspurig befahren. Der Verkehr in Richtung Norden wird mit Ampelregelung über die Westumgehung geleitet.

Ziel ist eine Baufreigabe der neuen Westumgehung in beide Fahrtrichtungen bereits zum Schulferienbeginn am 29. Juli. Die Aufforstungsarbeiten und die Umsetzung der Maßnahmen zum landschaftspflegerischen Ausgleich erfolgen im Herbst 2018.

Der Tourismusbeirat wurde bereits im Dezember 2017 über die geplante Bauzeit eingehend informiert.

Das 1,7 Millionen Euro Projekt wird staatlich gefördert, nur 30 Prozent der Summe muss die Gemeinde aufbringen

Breitbandausbau

Verkehrsbehinderungen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.04.2018
Noch bis Juli kommt es zu Verkehrsbehinderungen durch halbseitige Sperrung verschiedener Straßen in Oberstdorf und in Schöllang. Grund ist die Verlegung von Leitungen für den Breitbandausbau Telekom.

Folgende Straßen sind betroffen:

Oberstdorf

Am Bannholz (Einmündung Im Steinach bis Trettachstraße)
Trettachstraße (Am Bannholz bis Trettachstraße 48)
Hermann-von-Barth-Straße (Trettachstraße bis Einmündung Dummelsmoosbrücke)

Schöllang

Buchenhainweg
Heuländerweg
Rubihornstraße
Schelchwangweg
Am Weiher
Mühlenstraße

Austausch Versorgungsleitungen

Austausch der Versorgungsleitungen

Logo WVO Wasserversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 04.04.2018
Im Bereich Alpgaustraße und der Straße Im Steinach werden von 9. April bis voraussichtlich Ende Juni die Wasserversorgungsleitungen ausgetauscht.

Betroffen sind die südliche Fahrbahnhälfte der Alpgaustraße, der Gehweg von Alter Steinachweg bis Im Steinach und die Straße Im Steinach von der Alpgaustraße bis Zufahrt Feneberg.

Während der Baumaßnahme ist die Alpgaustraße nur halbseitig befahrbar. Ortsauswärts ist die Einbahnregelung für die Alpgaustraße im Baustellenbereich von Alter Steinachweg bis Im Steinach eingerichtet. Die Umleitungsstrecke ortseinwärts, über Rubinger Straße, Am Bannholz und Im Steinach, ist ausgeschildert.

Die Maßnahme erfolgt in drei Bauabschnitten:
Im ersten Abschnitt wird ab 9. April (KW 15) der Bereich Alpgaustraße von Höhe der Mittelschule bis zum Unteren Winkelweg bearbeitet. Voraussichtlich in der Kalenderwoche 17 erfolgt der Leitungstausch vom Unteren Winkelweg bis zur Kreuzung Im Steinach.
Im Anschluss daran folgen die Arbeiten Im Steinach von der Kreuzung bis Höhe Einfahrt Feneberg.

Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH unterhält im Gemeindegebiet ein 148 km großes Leitungsnetz. Im Zuge der regelmäßigen Erneuerung werden nun die Versorgungsleitungen im Bereich Alpgaustraße und Im Steinach ausgetauscht. Sie entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen und werden durch eine moderne Gussleitung DN 150 ersetzt. Die Hausanschlussleitungen werden mittels PE-Leitungen inklusive dem Wasserzählerbügel erneuert. Auch die Löschwasserversorgung wird durch die Montage von weiteren Hydranten verbessert.

Gefahren auf Bahnanlagen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 29.03.2018
Die Bundespolizei nimmt polizeiliche Aufgaben auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes wahr, zum Beispiel auf den Bahnhöfen. Sie ist dafür zuständig, dort Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren.

Der Polizei ist es ein großes Anliegen, gerade die Eltern und Erziehungsberechtigten über die vorhandenen Gefahren im Bahnbetrieb zu informieren, um eine möglichst flächendeckende Information der in den Familien lebenden Kindern und Jugendlichen zu erreichen.

Das Merkblatt gibt wichtige Hinweise zu Gefahren auf Bahnanlagen für
Eltern und Erziehungsberechtigte

Gerade zu Beginn des neuen Schuljahres und der beginnenden eigenständigen Mobilität der Kinder ist diese Information besonders wichtig.

Stifte machen Mädchen stark

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via Markt Oberstdorf
am 29.03.2018
Der Weltgebetstag der Frauen hat die Aktion „Stifte machen Mädchen stark“ ins Leben gerufen. Ziel dieses Projekts ist durch das Recycling von Stiften syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglicht.

Denn zum Stark-werden braucht es Bildung! In verschiedenen Sammelstellen in Deutschland werden alte Stifte gesammelt. Eine Fachfirma recycelt das Material und spendet pro Schreibgerät einen Cent an den Weltgebetstag.

Auch der Landkreis Oberallgäu beteiligt sich durch eine Kooperation des Frauenbunds Seifriedsberg-Ofterschwang und des Bildungsbüros Oberallgäu an diesem Projekt und hat im Landratsamt eine Sammelbox aufgestellt.
Während der Öffnungszeiten des Bürgerservices (Mo 07:30-17:00 Uhr, Di 07:30-13:00, Mi + Do 07:30-16.00 Uhr, Fr 07:30-12:30 Uhr) ist es möglich, die alte Stifte in der Sammelbox beim Bürgerservice abzugeben.
So unterstützen Sie ein nationales Recyclingprogramm und ermöglichen gleichzeitig syrischen Mädchen im Libanon Schulunterricht.

Die Aktion läuft bis Ende 2018 und abgegeben werden können jede Art von alten Kugelschreiber, Textmarkern, Korrekturmitteln und Filzstiften. Nicht akzeptiert werden können leider Klebestifte, Radiergummis, Lineal, Bleistifte etc.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden sie auch folgender Website http://weltgebetstag.de/projekte/projektarbeit-weltweit/libanon

Landkreis will Klimaschutz weiter voran bringen

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via Markt Oberstdorf
am 20.03.2018
Auch 2018 soll wieder viel voran gehen in Sachen Klimaschutz im Landkreis Oberallgäu.

In seiner ersten Sitzung 2018 befasste sich der Beirat für Energie und Klimaschutz mit einer Vielzahl an Themen und Projekten. Im Mittelpunkt standen die neue Klimaschutz-Webseite des Landkreises, die Solarkampagne 2018 sowie die Weiterführung des Projekts Energiezukunft.

Aktuell entsteht mit der Seite www.allgaeu-klimaschutz.de eine landkreiseigene Klimaschutz-Internetseite. Die Seite wird im Laufe des Frühjahrs online gehen und verfolgt zwei Hauptziele: Zum einen soll sie Bürgern, Kommunen und Unternehmen umfassende Informationen und Tipps bieten, und zum andern eine lebendige Plattform werden, auf der engagierte KlimaschützerInnen aus der Region mit ihren Ideen, Projekten und Maßnahmen vorgestellt werden.

Die neue Seite bietet die Chance sichtbar zu machen, wie viel bereits im Landkreis in Sachen Klimaschutz läuft und sie soll die Besucher dadurch anregen, selbst aktiv zu werden. Jeder, der einen Beitrag zum Klimaschutz leistet, egal ob Bürger, Unternehmen, Kommune oder Schule ist eingeladen, seine Aktivitäten auf der Seite vorzustellen. Eigens vorgesehene Eingabeformulare sollen künftig ein einfaches und bequemes Hochladen des persönlichen Klimaschutz-Beitrags inklusive Bildern ermöglichen.

Ein weiteres großes Projekt für das Jahr 2018 ist eine Photovoltaik-Kampagne für das Oberallgäu. Noch gibt es auf den Dächern im Landkreis gibt es noch jede Menge ungenutztes Potential für Solaranlagen, welches es für die Erreichung der Klimaschutzziele unbedingt zu Nutzen gilt. Bürgerinnen und Bürger sollen im Rahmen der Kampagne umfassend informiert und ermutigt werden, ihren eigenen Strom, idealerweise in Verbindung mit einem Stromspeicher zu erzeugen und zu nutzen. Wesentlich ist dabei die Einbindung von regionalen Unternehmen aus der Solarbranche und Installationsbetrieben, die die Kampagne mittragen und mit Aktionen und Angeboten unterstützen. Um interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie den Energieteams in den Gemeinden eine optimale Planungs- und Informationsgrundlage bieten zu können, wird der Landkreis zudem ein neues webbasiertes Solarkataster nach Vorbild des Unterallgäus erstellen lassen.

Für das Projekt „Energiezukunft vor Ort“ war im Jahr 2017 die Gemeinde Wiggensbach ausgewählt worden. Dank des Engagements von Bürgermeister und Gemeindeverwaltung wurde das Angebot einer kostenlosen Energieberatung von zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Gewerbepark der Gemeinde gerne angenommen.
Nach diesen positiven Erfahrungen soll dieses Projekt auch 2018 weitergeführt werden, allerdings in etwas abgewandelter Form. In der Neuauflage ist das gesamte Oberallgäu Projektgebiet. Allerdings erfolgt eine Beschränkung auf das Hotel- und Gastgewerbe – also auf eine Branche, die mit den bisherigen Beratungen in einem Gewerbegebiet nicht erreicht werden konnte, in der es aber gerade bei kleinen und mittleren Betrieben ein hohes Potential für Energiesparmaßnahmen gibt. Für kostenlose Einstiegsberatungen steht hierfür eine LEADER-Förderung in Aussicht, das Projekt ist auf 2 Jahre angelegt.

Kontakt und Info
Wer seine Aktivitäten auf der der neuen Internetseite darstellen möchte oder wer sich sich für das Projekt "Energiezukunft im Hotel- und Gaststättengewerbe" interessiert, kann sich gerne an das Klimaschutzteam im Landratsamt Oberallgäu wenden.

E-Mail an klimaschutz@lra-oa.bayern.de oder
telefonisch unter 08321 612-617 (Simon Steuer) bzw. 08321 612 743 (Heike Schmitt).

Nichts Neues kaufen, sondern etwas Altes repariert

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via Markt Oberstdorf
am 20.03.2018
Herzlich Willkommen beim Ökumenischen Energiefasten 2018! Schön, dass Sie mit dabei sind und sich dazu entschieden haben, in den sieben Wochen der Fastenzeit Ihren Energie- und Ressourcenverbrauch in den Fokus Ihrer Wahrnehmung zu rücken.

Mit unserem Newsletter geben wir Ihnen einfache und interessante Tipps für eine klimaschonende Lebensweise. Wir hoffen, Sie finden Anregungen und Inspiration!

Nichts Neues kaufen, sondern etwas Altes repariert – das ist das Motto dieser Woche!

In der heutigen Gesellschaft stellt sich oft die Frage: „Was brauche ich für ein glückliches Leben?“ In der Werbung ist die Antwort klar: Viel von Allem. Doch stimmt das auch? Ist unser Leben nur glücklich, wenn wir immer mehr Dinge anhäufen, die wir bei ehrlicher Betrachtung vermutlich doch gar nicht unbedingt brauchen?
Es gibt einen recht einfachen Weg, herauszufinden, was wir wirklich brauchen um glücklich zu sein: Indem wir einfach einmal versuchen, das wegzulassen, was wir nicht unbedingt benötigen. Dinge wegzulassen fällt uns schwer, vor allem in einer Welt in der es alles im Überfluss gibt. Wir rufen daher diese Woche zum Selbstversuch auf: Probieren Sie doch mal aus, nichts Neues zu kaufen, sondern etwas Altes zu reparieren!

Ein paar einfache Tipps helfen dabei:

  • Diese Woche nichts Neues kaufen – das ist aktiver Ressourcenschutz. Lebensmittel sind übrigens davon ausgenommen….
  • Computer und andere technische Geräte so lange wie möglich nutzen. Ein funktionsfähiges altes Gerät wegzuwerfen, nur weil es vielleicht eine schickere neue Version gibt, ist unnötige Ressourcenverschwendung.
    Lieber zweimal über den tatsächlichen Nutzen bei Neuanschaffungen nachdenken und sich die Frage stellen: Brauche ich das wirklich?
  • Gegenstände leihen ist auch eine gute Möglichkeit, um einen Neukauf zu vermeiden – daher einfach einmal den Nachbarn fragen, dies fördert zugleich die Kommunikation und das soziale Umfeld.
  • Second Hand ist „in“! Egal ob Kleidung, Sportgeräte, Möbel oder Kinderausstattung: in Second Hand - Läden oder auf Basaren erhalten Sie oft perfekt erhaltene Gegenstände zu einem Bruchteil des Normalpreises
  • Lieber Verschenken als Wegwerfen: Versuchen Sie einmal Dinge, die nicht mehr genutzt werden über Ebay, Secondhandläden, auf Basaren oder Kleiderkreisel, zu verschenken oder einzutauschen.
  • Das Radio funktioniert nicht mehr? Der Stuhl wackelt? Der Wecker weckt Sie nicht mehr zuverlässig? Kein Grund, die Dinge gleich zu entsorgen! Versuchen Sie sich doch einmal an der Reparatur solcher Alltagsgegenstände. Bei Repair Cafés erhalten Sie dabei kostenlos Unterstützung von Profis und können sich in einer schönen Umgebung gemeinschaftlich ans Werk machen.

Repair Cafés gibt es z.B. in Kempten: http://www.repaircafekempten.de/ und in Sonthofen.
Das nächste Repair Café in Kempten findet am 12.5.2018 im Kempodium, Untere Eicher Str. 2 von 15 bis 18 Uhr statt.
Das nächste Repair Café in Sonthofen findet am 28.4.2018 von 15 bis 18 Uhr, in der Aula der Realschule Sonthofen statt, Eingang: Ecke Sudetenstr. / Martin-Luther-Str.

Älter werden im Landkreis Oberallgäu

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 20.03.2018
Landkreis Oberallgäu legt Seniorenbroschüre neu auf. Wegweiser für ältere Mitbürger in Rathäusern und im Landratsamt erhältlich

Inhaltlich aktualisiert und im neuen Format präsentiert sich die 8. Neuauflage der Seniorenbroschüre „Älter werden im Landkreis Oberallgäu“. Herausgeber ist das Landratsamt.

Der Wegweiser soll älteren Mitbürgern und ihren Angehörigen helfen, sich unter den zahlreichen Beratungs- und Anlaufstellen, Hilfs- und Pflegeeinrichtungen zurecht zu finden. Zu relevanten Themen vermittelt die Broschüre eine allgemeine Wissensgrundlage und führt dazu Beratungshilfen und Ansprechpartner auf. Weiter findet sich ein Ausschnitt der Angebote für Senioren vor Ort. Die Broschüre enthält auch wichtige Informationen über gesetzliche Sozialleistungen, rechtliche Hilfen, Gesundheitsvorsorge und Wohnmöglichkeiten im Alter. Zudem wird die Thematik Vorsorge/Vollmacht beleuchtet.

Das Heft ist ab sofort kostenlos in den Rathäusern und im Landratsamt erhältlich. Daneben kann die Seniorenbroschüre digital über www.oberallgaeu.org/Seniorenamt abgerufen werden.

Sperrung Fußweg Hans-Besler-Str._2018

Sperrung Fußweg

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 16.03.2018
Der Fußweg, der die Hans-Besler-Straße mit der Oststraße verbindet, ist vom 19. März bis 31. Oktober komplett gesperrt. Grund sind Baumaßnahmen in diesem Bereich.
Skiflugschanze Oberstdorf

Faire Preise, attraktive Jahreskarte, erheblicher Mehrwert

Sportstätten Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 12.03.2018
Tarifgestaltung an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf.

Der Marktgemeinderat beauftragte im September 2015 die Sportstätten Oberstdorf mit dem zukünftigen Betrieb der Skiflugschanze. Zuvor war die Kur- und Verkehrsbetriebe AG (KurAG) Betreiber der Anlage.
Zusammen mit den Kurbetrieben Oberstdorf entwickelten die Sportstätten ein touristisches Betriebskonzept unter dem Motto „Skifliegen erlebbar machen“. Allen Besuchern der Anlage soll ein möglichst umfassender Einblick in das Thema Skifliegen geboten werden. Im Vordergrund steht die Vermittlung der Einzigartigkeit der Skiflugschanze und des Skifliegens. Der Besuch der Aussichtsplattform am Schanzenkopf, ein neu geschaffener Erlebnisweg, der Zugang zu Trainerpodest und Sprungrichterturm sowie historische Bilder im Wartebereich zum Turmaufzug sind nun Bestandteil des Erlebnispaketes. Bei der Tarifgestaltung orientierten sich die Sportstätten an der Audi Arena in Oberstdorf, dem Bergisel Stadion in Innsbruck und der berühmten Holmenkollenschanze in Oslo, die alle ein Gesamterlebnispaket anbieten.

Diese neue Tarifgestaltung wurde bemängelt und ein Bürgerantrag vom 15. November 2017 forderte unter anderem, wieder Einzelfahrten an der Skiflugschanze ins Angebot aufzunehmen.

In der Saison 2015 verlangte der damalige Betreiber KurAG für das Gesamtpaket Seilbahn und Lift einen ermäßigten Preis von 8,50 Euro. Eine einfache Fahrt mit der damals schon 45 Jahre alten Sesselbahn kostete 5,00 Euro. Die Gästeermäßigung betrug hier 50 Cent.

Die neue Preisgestaltung für das Gesamtpaket „Skifliegen erleben“ hat klar die Oberstdorfer Gäste und die Oberstdorfer Bürger im Fokus. So zahlt ein Erwachsener mit Oberstdorfer Premiumcard oder Bürgerkarte gerade einmal 7,50 Euro für den Besuch der Anlage. Für Vielnutzer wird zudem eine günstige Jahreskarte angeboten.
Auch Familien mit Kindern haben einen deutlichen Vorteil. Hier bezahlen lediglich die Elternteile ihren Eintrittspreis, die Kinder sind frei.
Auch Gäste, die nur ins Naherholungsgebiet Freibergsee wollen, sind nicht benachteiligt. Eine Familie bezahlte früher für eine Bergfahrt mit der Sesselbahn 13 Euro. Heute bezahlt diese Familie 15 Euro Eintritt. In diesem Preis sind eine Berg-und Talfahrt mit dem modernen Schrägaufzug, die Auffahrt zum Schanzenturm und der Besuch des Erlebnisweges eingeschlossen. Selbst wenn diese Leistungen nicht in Anspruch genommen werden, hat die Familie keinen Nachteil gegenüber der früheren Preisgestaltung. Auch für Nutzer, die nur das Naherholungsgebiet Freibergsee erreichen wollen, ist die neue Tarifstruktur höchst attraktiv.

Im Vergleich ist die aktuelle Tarifgestaltung der Sportstätten teilweise günstiger oder zumindest gleichgestellt gegenüber den früheren Preisen. Und das bei einem deutlichen Mehrwert. Heute kommen Besucher mit dem neuen Schrägaufzug wesentlich schneller, trocken und barrierefrei nach oben. Für mehr Bequemlichkeit sorgt auch der Ausstieg, der früher auf Höhe des Schanzentisches lag, und nun direkt am Zugang zum Anlaufturm situiert ist. Das Erlebnispaket, mit Aussichtsplattform, Trainerpodest, Sprungrichterturm und Erlebnisweg, komplettiert das attraktive Angebot.
Würde man turnusgemäße Preisanpassungen sowie einen Aufschlag für die neugewonnene Qualität der Anlage berücksichtigen, müsste für eine einzelne Fahrt ein wesentlich höherer Preis verlangt werden.

Der Marktgemeinderat befasste sich aufgrund des Bürgerantrags in seiner Sitzung am 16. Januar 2018 erneut mit dem Thema Tarifgestaltung. Das Gremium beschloss, die Tarife so zu belassen wie sie sind. Der Marktgemeinderat beauftragte jedoch zu prüfen, ob die Jahreskarte für Vielnutzer noch etwas günstiger angeboten werden kann. Mit Beginn des Frühjahrsbetriebes an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze wird die Jahreskarte zukünftig für 25 Euro (alter Preis 45 Euro) verkauft.
Es sind auch weiterhin Kombitarife mit der Söllereckbahn im Angebot. Das beliebte Wanderticket (WM-Tour) mit der Auffahrt der Söllereckbahn, der Wanderung über die Hochleite und dem anschließenden Besuch der Heini-Klopfer-Skiflugschanze wird bereits an der Söllereckbahn angeboten. Weitere Kombitarife, sowohl mit Söllereckbahn als auch mit Fellhornbahn, sind geplant.

Die modernisierte Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf ist ein Leuchtturmprojekt und eine wichtige touristische Infrastruktureinrichtung für Oberstdorf und die gesamte Region Allgäu.
Rund 50.000 Gäste besuchten mittlerweile die neue Anlage. Zwei Drittel aller Besucher waren Gäste aus der Region oder Oberstdorfer Bürgerkarteninhaber, die einen ermäßigten Eintrittspreis in Anspruch nehmen konnten. Insgesamt 82 Prozent aller Besucher nutzten die Aussichtsplattform am Schanzenkopf und genossen den grandiosen Ausblick in die Oberstdorfer Bergwelt.

Information der Forstverwaltung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.03.2018
Anfang Januar 2018 haben die Stürme Burglind und Friederike europaweit beträchtliche Schäden hinterlassen. Auch die Wälder im Gemeindegebiet Oberstdorf wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Geschädigt wurden vorwiegend Einzelbäume und Baumgruppen in Form von Windwurf, Windbruch und durch Wipfelbrüche.

Aufgrund der bevorstehenden Schwärmzeit der Borkenkäfer bittet die Forstverwaltung die Waldbesitzer ihre Bestände auf Schadholz – in erster Linie Fichte - zu kontrollieren.
Nur die konsequente Aufarbeitung der Fichte mit einem entsprechenden Brutraumentzug für den Borkenkäfer kann eine drohende Massenvermehrung verhindern.

Für die waldschutzwirksame Aufarbeitung von geschädigten Fichten im Schutzwald stellt die Forstverwaltung Fördermittel in Höhe von bis zu 30 Euro/fm bereit.
Darüber hinaus sind im Jahr 2018 wieder umfangreiche, waldbauliche Maßnahmen förderfähig. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie beim Forstrevier Oberstdorf.

Nehmen Sie bitte unbedingt vor Maßnahmenbeginn Kontakt mit dem Forstrevier Oberstdorf auf.
Den zuständigen Revierleiter Robert Proksch erreichen Sie regelmäßig mittwochs von 8 bis 12 Uhr unter der Telefon-Nr. 08322 4880 oder mobil unter 0160 587 18 67.

Wir schenken reines Wasser ein

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via Markt Oberstdorf
am 07.03.2018
Bayerischer BauernVerband, Zweckverband Fernwasserversorgung Oberes Allgäu, MUVA Kempten GmbH und der Landkreis Oberallgäu informieren: „Wir schenken reines Wasser ein – Zahlen, Fakten und Daten zur Wasserqualität im Oberallgäu und Kempten“.

Die öffentliche Diskussion um die Trinkwasserqualität, hat im vergangenen Jahr teilweise zu großer Verunsicherung auch bei den Oberallgäuer und Kemptener Bürgern geführt.

Seit vielen Jahren verfügen wir in unserer Region über ausreichend Trinkwasser in guter Qualität. Auch die Nitratwerte liegen unter dem Grenzwert. Wir können stolz auf unser Wasser sein! Grund dafür ist unter anderem auch die einzigartige, seit vielen Jahren gelebte Kooperation zwischen Landwirten und Wasserversorgern.

Der neue Flyer informiert Sie zum Thema Trinkwasser.

Genuss ohne Reue

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via Markt Oberstdorf
am 27.02.2018
Das bedeutet bewusstes und nachhaltiges Einkaufen und Konsumieren von hochwertigen Lebensmitteln.

Der Einkauf von Lebensmitteln ist für uns ein alltäglicher, vielleicht nicht selten auch „nerviger“ Vorgang. Etwas, das schnell noch nach der Arbeit oder an einem ohnehin mit Erledigungen schon voll gepackten Samstag getan werden muss. In keinem anderen Geschäft sind wir öfter anzutreffen und geben wir mehr Geld aus, als in unserem „Stamm-Supermarkt“. Über 11% der Konsumausgaben in Deutschland werden für Nahrungsmittel und (alkoholfreie) Getränke aufgewendet.
Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, den Einkauf unserer LEBENS-MITTEL bewusst zu gestalten und kurz darüber nachzudenken wie und v.a. was man für das eigene Leben konsumieren möchte.

Ein paar einfache Tipps helfen dabei:

Vor dem Einkaufen eine Einkaufsliste schreiben und sich daran halten.

Nicht zu viel Einkaufen.

Nicht durch Schnäppchenangebote zu einem unbewussten Kauf verleiten lassen.

Auf regionale, saisonale und Bio-Produkte achten.
Bio-Labels und andere Siegel, bei denen Gentechnik im Futter ausgeschlossen ist – wie das „Ohne Gentechnik“-Siegel – geben eine Hilfestellung.

Auf Plastikverpackungen verzichten und loses Obst und Gemüse kaufen.
Oder noch besser: eine Bio-Kiste von einem Bauern aus der Umgebung beziehen.

Wurst, Fleisch und Käse an der Bedientheke kaufen, das spart Müll.
Generell tierische Produkte nur in Maßen genießen.

Vielleicht können Sie sich in Ihrem Supermarkt frische Produkte in einer von zu Hause mitgebrachten Dose verpacken lassen? Fragen Sie doch mal nach.
In manchen Orten gibt es bereits komplette „Unverpackt“-Supermärkte.

Nicht erwarten, dass abends noch das komplette Sortiment an Frisch- und Backwaren verfügbar ist - andernfalls müsste sehr viel weggeschmissen werden.

Auf Fertigprodukte und „to-go“-Angebote, z.B. bei Salaten, verzichten.
Selber kochen schmeckt besser, Reste könne problemlos eingefroren werden.

Produkte mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum nicht einfach wegschmeißen, sondern zuerst in Augenschein nehmen. Oft sind diese noch einwandfrei. Vertrauen Sie Ihren Sinnen.

daran denken, eigene Taschen zum Einkauf mitzubringen. Eine Stofftasche an der Kasse zu kaufen ist schön und gut, aber auch deren Herstellung belastet die Umwelt. Und wer braucht schon 50 Stofftaschen zu Hause….

Birne raus

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via Markt Oberstdorf
am 27.02.2018
Wie wir einfach Strom sparen können durch die richtige Beleuchtung und unserem Umgang mit Licht.

Licht ist für jeden Menschen eine notwendige Quelle für Wohlbefinden. Jeden Tag nutzen wir auf unterschiedliche Weise Licht, das aus Strom erzeugt wurde.
Für unseren Stromverbrauch ist dabei nicht nur unser Umgang mit Licht ausschlaggebend, sondern auch die Wahl des richtigen Leuchtmittels wird eine positive Veränderung mit sich bringen: Das Stromsparpotential bei Licht liegt bei 80 Prozent, wenn man statt einer Glühbirne eine Energiesparlampe benutzt. Im Vergleich zur LED-Lampe ist es sogar noch drastischer, dabei kann der Stromverbrauch durch Licht um 90 Prozent reduziert werden.
Kennen Sie noch die 60 Watt-Glühbirnen? Angenommen eine Birne brennt pro Tag 8 Stunden und Sie bezahlen rund 30 Cent pro Kilowattstunde Strom, dann kostet Sie diese Birne im Jahr über 50 Euro für Strom. Eine gleichhelle LED-Lampe benötigt Strom für deutlich unter 10 Euro.

Hier ein paar einfache Tipps die helfen können Strom bei der Beleuchtung zu sparen:

Ersetzen Sie Ihre alten Glühbirnen durch moderne LED-Leuchten.

Schalten Sie das Licht aus wenn Sie den Raum für mehrere Minuten verlassen. LED-Lampen leiden kaum darunter.

Viele Geräte besitzen einen Stromsparmodus, stellen Sie diesen ein.

Geräte wirklich ausstecken wenn sie nicht benötigt werden, da allein durch das Anstecken Strom bezogen wird. Auch den Stand-by Modus meiden, erkennbar, z.B. an dem roten Licht am Fernseher.

Ladegeräte ausstecken, wenn sie nicht benutzt werden.

Akkubetriebene Geräte nicht mit vollem Akku am Stromnetz hängen lassen, sie ziehen auch dann kontinuierlich Strom. Generell die Geräte nur neu laden, wenn Sie fast leer sind.

Abschaltbare Mehrfachstecker benutzen. Dies sorgt zusätzlichen für mehr Komfort.

Achten Sie beim Kauf einer neuen Glühlampe auf das Umweltzeichen (z.B. eu-ecolabel: www.eu-ecolabel.de).

Eine durchgängige „Festbeleuchtung“ im ganzen Haus wird auch mit LED-Lampen teuer. Sparsamer ist es, die Beleuchtungsstärke gezielt zu wählen.

Diesen Tipp können Sie ganz sicher heute noch umsetzen: Auch das Anzünden einer Kerze reduziert den Stromverbrauch und erzeugt Licht. Das Kerzenlicht schafft eine angenehme Atomsphäre aus Ruhe und Frieden.

Der Winter hinterlässt Spuren auf den Straßen

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 21.02.2018
Für Autofahrer und Fußgänger zeigt sich jeden Winter das gleiche Bild. Risse und Schlaglöcher in Fahrbahnen älterer Straßen ohne frostsicheren Unterbau oder maroder Straßendecke.

Besonders stark zeigt sich dieses Phänomen, wenn sich Tauwetter und Frost immer wieder abwechseln. Bei Tauwetter fließt Wasser in Löcher und Ritzen in der Straßendecke. „Wenn es dann wieder friert, bilden sich sogenannte Eislinsen unter der Asphaltdecke. Tauen diese Eislinsen in Folge von Tauwetter wieder auf und Verkehr rollt über die entstandenen Hohlräume unter dem Asphalt, entstehen die charakteristischen Schlaglöcher“ erklärt Thomas Brandmeier (Abteilungsleiter Straßenunterhalt der Kommunalen Dienste Oberstdorf).
Darum sind vor allem in den Wintermonaten regelmäßig ein bis zwei Straßentrupps der Kommunalen Dienste Oberstdorf im Gemeindegebiet unterwegs. Da während der Wintermonate kein Heißasphalt verfügbar ist und Kaltasphalt bei tiefen Temperaturen nur sehr schlecht zu verarbeiten ist, setzt die KDO Asphalt ein, der chemisch aushärtet. Dieses kostenintensive Verfahren kann bei nahezu jeder Witterung eingesetzt werden und sorgt für eine schnelle Wiederherstellung der Verkehrssicherheit. Es ist aber zunächst nur ein provisorisches Reparaturverfahren. Eine echte Sanierung bleibt, wo es nötig ist, der wärmeren Jahreszeit vorbehalten.
Auf gekiesten Straßen und Wanderwegen ist es ungleich schwieriger, in Tauphasen Schlaglöcher und Wasserpfützen zu verhindern. Bei anhaltenden Minustemperaturen zeigt sich durch eine geschlossene Schneeoberfläche das gewünschte winterliche Ambiente. Bei Tauwetter entstehen dann in den Straßen durch Fahrverkehr ausgeprägte Fahrspuren und Löcher in der Schneedecke. Bei einsetzendem Regen verwandelt sich die vormals schöne Schneedecke in eine Eisfläche, die Fahrspuren werden zu Wasserrinnnen.
Die Mitarbeiter der KDO kümmern sich auch weiterhin darum, die Anzahl der Schlaglöcher so gering wie möglich zu halten.

Hund und Kuh auf Du und DU

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 16.02.2018
Tipps für ein gutes Miteinander von Hundehaltern und Landwirten +++ Die mobile Hundekackibox.

Der Landkreis Oberallgäu und der Bayerische BauernVerband bitten die Hundehalterinnen und Hundehalter um Rücksicht und Mithilfe, die schöne Allgäuer Landschaft zu schützen.

Die KackiBox ist ein Transportbehälter für befüllte Hundekotbeutel. Sie dient dem umweltbewußten Hundehalter, der die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners in Tüten entsorgen möchte, was ihm aber wegen fehlender Müllbehälter auf dem Gassiweg sehr erschwert wird. So bleibt der Hundekot – lose oder im Kotbeutel verpackt – dann doch liegen. Die KackiBox ist ein luft-und geruchsdichter Polypropylenbehälter (Fassungsvermögen 600 ml), der sich durch seine ergonomisch optimale Form in seiner mitgelieferten Tasche problemlos am Gürtel befestigen lässt. Im Deckel der Box lässt sich ein Duftstäbchen befestigen, so dass beim Öffnen des Behälters keine Geruchsbelästigung entsteht. In der mitgelieferten Tasche befinden sich zwei Fächer, für z.B. einen kleinen Vorrat an leeren Kottüten und Handdesinfektionstüchern.

Die Gürteltaschen gibt es in den Farben dunkelblau, khaki und beige.
Für nur 10 Euro ohne Versand
(Versand kostet zusätzlich: 6,99 Euro, Abholung in der Hundeschule: kostenfrei)

Kontakt:
Hundeschule Allgäu,
Sandra Mendler
E-Mail: info@hundeschule-allgaeu,de
Tel. 0175 1627670

Oberstdorf entwickelt Ökokonto

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.02.2018
Seit mehr als einem Jahr beschäftigt sich der Markt Oberstdorf mit der Aufwertung von Flächen, die im Rahmen eines so genannten Ökokontos eingetragen werden können.

Ein Ökokonto ist eine freiwillige Vorleistung. Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft, wie sie durch den Straßen- oder Leitungsbau, die Ausweisung von Baugebieten oder durch sonstige Vorhaben entstehen, erfordern Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.
Die Gemeinde muss daher auf anderen Flächen landschaftspflegerische und der Natur dienliche Maßnahmen durchführen, und die ökologische Qualität dieser Flächen deutlich steigern. Die ökologisch höherwertigen Flächen erfordern eine dauerhafte Sicherung und Erhaltung. Die Aufwertungen, die mit Wertpunkten bemessen werden, können in das Ökokonto „eingezahlt“ werden.
Die Maßnahmen werden mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt, die auch die Ermittlung der Wertpunkte bestätigt.
Vorteil eines Ökokontos ist die Erhöhung der Planungssicherheit und die Beschleunigung der Verfahren, da die erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen bei Bedarf aus dem Guthaben des Ökokontos entnommen werden können.

Der Markt Oberstdorf soll bei der Suche nach geeigneten Flächen und deren Aufwertung durch ein Beratungs- bzw. Planungsbüro unterstützt werden. Ziel ist die Erarbeitung eines Flächenpools von ca. 100 Hektar Untersuchungsfläche.
Im Gemeindegebiet des Marktes Oberstdorf kommen beispielsweise Waldflächen in unteren Lagen in Frage, die sich für einen Waldumbau eignen. Eine weitere Option sind feuchte, saure Wiesenflächen, die sich für eine Aufwertung anbieten und dabei der Landwirtschaft nicht entgegenstehen.

Für die Ermittlung der Aufwertung ist der Zustand vor und nach der Maßnahme entscheidend. Die Biotopwertliste zur Anwendung der Bayerischen Kompensationsverordnung weist hier jeder Art von Fläche eine bestimmte Wertigkeit zu. Wird eine bestimmte Waldfläche vor einer Maßnahme mit 5 Wertpunkten/m² und im Anschluss mit 10 Wertpunkten/m² kategorisiert, lässt sich die Differenz der Wertpunkte in das Ökokonto einbuchen. Bei einer Fläche von 2,0 ha wären dies 100.000 Wertpunkte, die man sich „ansparen“ und für zukünftig notwendige Baumaßnahmen einsetzen kann.

Der Bau-, Planungs-, Umwelt- und Liegenschaftsausschuss des Marktes Oberstdorf beschäftigt sich in seiner Sitzung am 22. Februar mit der ersten Maßnahme die für das Ökokonto umgesetzt werden soll.

FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 06.02.2018
Bereits im Dezember 2016 gründeten die DSV Leistungssport GmbH (45 Prozent), der Markt Oberstdorf (35 Prozent), der Landkreis Oberallgäu und die Skisport- und Veranstaltungs GmbH (je 10 Prozent) die FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH.

Das Unternehmen soll Planung, Organisation und Durchführung der FIS Nordischen Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu und der damit verbundenen
Veranstaltungen übernehmen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 800.000 Euro.
Die Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführer, die Gesellschafterversammlung, der Aufsichtsrat sowie Beiräte und Ausschüsse.

Die Geschäftsführer der WM 2021 GmbH, Robert Büchel und Florian Stern, stellen wir Ihnen hier vor.

Robert Büchel
49 Jahre, geboren in Vaduz / Fürstentum Liechtenstein, verheiratet, 2 Töchter im Alter von 2 und 5 Jahren.
Ich bin seit über 25 Jahren im Sport- und Eventmanagement tätig, habe das Geschäft von Grund auf gelernt, und die Welt des Sports aus den verschiedensten Blickwinkeln als Aktiver und Manager betrachten können.
Persönliches Motto: Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen.
Hobbies:Meine Familie, Skifahren, Golf, Theater, mein Beruf.

Die Basis des Sportmanagement-Geschäftes habe ich ab 1992 im Wintersport erlernt. Nach einigen Zwischenstationen war ich dann von 2008 bis 2012 als „Senior Director“ von Lagardere Sports Deutschland für alle Wintersport Engagements zuständig und mit meinem Team direkt im Gebäude des Deutschen Skiverbandes in Planegg angesiedelt. Aus dieser Zeit haben sich sehr gute und vertrauensvolle Kontakte entwickelt. Nach meiner Rückkehr von der Fußball Weltmeisterschaft 2014 und den Olympischen Sommerspielen 2016 hat mich der DSV kontaktiert um über die FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf/Allgäu zu sprechen und es war bald klar, dass wir bei diesem Thema zusammenarbeiten möchten. Nach einem Treffen mit dem Vorstand des Ski Club Oberstdorf beim Skiflug Weltcup 2017, und dessen Zustimmung zu meiner Person, haben wir uns dann schnell auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

Die Sportler, die Fans, die FIS und alle anderen Interessierten oder Beteiligten erwarten von Oberstdorf die perfekte Durchführung der FIS Nordischen Weltmeisterschaften 2021 (NWM 2021). Und diese Erwartung werden wir Dank der hervorragenden Basis welche die Skisport- und Veranstaltungs GmbH und der Skiclub Oberstdorf über die Jahre gelegt haben, auch erfüllen.
Darüber hinaus ist es mir ein großes Anliegen dass die NWM 2021 vor allem auch ein Fest für die Oberstdorfer und die Region wird. Wir möchten gerne, dass sich die Menschen als Teil der NWM 2021 sehen, und nicht als unbeteiligte Außenstehende. Wir hoffen, dass die Oberstdorfer stolz sind auf die Tatsache, dass die FIS und ihre Mitglieder zum wiederholten Male der Meinung sind, dass Oberstdorf der richtige Ort ist, um deren wichtigste Veranstaltung, die Weltmeisterschaften, durchzuführen. Denn darauf kann man, ja darauf sollte wir alle gemeinsam stolz sein! Wir stehen zwar erst am Anfang der Organisation dieses großartigen Sport-Festivals, aber ich kann jetzt schon versprechen, dass wir in den kommenden Monaten alles dafür tun werden, um die Oberstdorfer und die Region für die NWM 2021 weiter zu begeistern. Dazu gehört auch, dass wir immer ein offenes Ohr haben werden, für Wünsche, Ideen oder sonstige Anliegen - gleich welcher Art. Wir wollen und werden die NWM 2021 nicht an der Bevölkerung „vorbei“ planen, Wenn es uns gelingt, die volle Unterstützung der Bevölkerung zu bekommen, dann wird die NWM 2021 ein noch viel größerer Erfolg werden als wir es uns im Moment vorstellen können.

Florian Stern
43 Jahre, geboren in Bayreuth, verheiratet, 3 Kinder im Alter von 2, 7 und 11 Jahren.
Freiberufliche Beschäftigungen bei Sportveranstaltungen sowie eine langjährige Beschäftigung im Eventmanagement sind meine Basis
Persönliches Motto: Locker bleiben aber nicht locker lassen
Hobbies: Familie, Snowboarding, Mountainbiking

Das Handwerk Eventmanagement habe ich zum einen durch jahrelange freiberufliche Tätigkeiten bei Sport- und Wintersportveranstaltungen gelernt. Dazu gehörte unter anderem die Wettkampfleitung als Technischer Delegierter von Snowboard Veranstaltungen bis hin zum Weltcup. Zusätzlich absolvierte ich von 1997 bis 2003 an der Sporthochschule Köln eine Studium in Sportmanagement/Sportökonomie.
Meine Ausbildung und Erfahrungen erlaubten es mir im Jahr 2004 in Laax, Schweiz die Stelle des Eventmanagers für ein grosses Skigebiet anzutreten. Dort war ich bis Juni 2017 im Bereich Veranstaltungen und Projektmanagement Tourismus in führender Position beschäftigt.
Nach intensiven Gesprächen im Frühjahr 2018 konnte ich zum Juli 2018 die Geschäftsführung der Skisport- und Veranstaltungs GmbH übernehmen. Die vorgesehene Organisationsstruktur der Nordischen WM 2021 bedingt für mich als Geschäftsführer der Skisport- und VeranstaltungsGmbH ebenfalls die Geschäftsführung der NWM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH, die ich seit Herbst 2017 gemeinsam mit meinem Co Geschäftsführer Robert Büchel innehabe.

Eine erfolgreiche FIS Nordische Ski WM 2021 in Oberstdorf/Allgäu bedeutet für mich, dass eine Vielzahl der Beteiligten vor, während und vor allem nach der Veranstaltung zufrieden sind. Natürlich erwarten wir begeisterte Zuschauer und Athleten während der Wettkämpfe. Wichtig ist aber, dass es für Oberstdorf und die Region unter dem Strich ein positives Fazit gibt. Ich bin überzeugt, dass die Nordische WM 2021 Oberstdorf und die Region positiv beeinflusst. Großveranstaltungen verursachen kurzfristig betrachtet hohen Aufwand und auch Investitionen. Für eine Sport- und Tourismus Region ist es jedoch unerlässlich, am Ball zu bleiben und die Grundlagen für den Erfolg der Zukunft zu schaffen. Die Möglichkeit, internationale Großveranstaltungen bei uns zu haben ist ein unschätzbarer Wert, um welchen uns vergleichbare Orte und Regionen beneiden. In diesem Sinne freue ich mich gemeinsam mit allen Beteiligten auf eine Nordische Ski WM 2021, die uns Freude macht und unsere Zukunft sichert.

FIS Nordische Ski Weltmeisterschaft 2021 Oberstdorf/Allgäu

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.01.2018
Sportliche Entwicklung des Standortes Oberstdorf von 2005 bis 2017:

In Oberstdorf sind neben dem Bundesstützpunkt Ski Nordisch auch die Bundesstützpunkte Ski Alpin und Ski Freestyle des Deutschen Skiverbandes anerkannt. Hinzu kommen die Bundesstützpunkte Snowboard und Eiskunstlauf.

Oberstdorf ist neben Oberhof, Oberwiesenthal, Ruhpolding und Hinterzarten einer der bedeutendsten Bundesstützpunkte Ski Nordisch.
In den vergangenen 12 Jahren, seit der Nordischen Ski WM 2005, hat sich der Stützpunkt Oberstdorf extrem positiv entwickelt. In den letzten fünf Jahren kamen allein 45 Weltcup-Teilnehmer aus dem Bundesstützpunkt Oberstdorf. Im Winter 2016/2017 errangen vier Stützpunktathleten WM Medaillen: Johannes Rydzek, Nordische Kombination, Markus Eisenbichler, Skisprung, Carina Vogt und Svenja Würth, beide Skisprung. Bei den Juniorenweltmeisterschaften erreichten Tim Fuchs, Agnes Reisch, Luisa Görlich, Pauline Hessler und Gianina Ernst (alle Skisprung) Colette Rydzek (Skilanglauf), Vinzenz Geiger (Nordische Kombination) und Kira Weidle (Alpin) Medaillenränge.

Im Skisprung findet in Oberstdorf eine Zentralisierung der Nationalmannschaft Damen ab dem C-Kader statt. Im Herrenbereich trainiert täglich ein hoher Prozentsatz an A-/B-Kader-Athleten (Lehrgangsgruppe Ia/b) am Stützpunkt. Im Skilanglauf trainieren hier zwölf Kaderathleten im A- bis C-Kader, das sind 27 Prozent Anteil am Gesamtkader. In der Nordischen Kombination sind es sechs von 23 Athleten und somit 26 Prozent im A- bis C-Kader.
Im Nachwuchs- sowie im Spitzensportbereich trainieren seit 2005 kontinuierlich zwischen sieben und 14 D/C-Kaderathleten am Standort. Die Anzahl der Bundeskaderathleten im A- bis C-Kader stieg von sechs auf 34 Athleten und versechsfachte sich.
Der Bundesstützpunkt Oberstdorf ist neben Ruhpolding/Berchtesgaden und Garmisch-Partenkirchen auch zentraler Trainingsstützpunkt für Athleten aus Bayern. Darüber hinaus besteht eine Kooperationsvereinbarung mit den Landes-Skiverbänden aus Baden-Württemberg, die zahlreiche Spitzen-Athleten in Oberstdorf zentralisieren. Zusätzlich werden Athleten aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, punktuell auch aus Thüringen und Sachsen, nach Oberstdorf delegiert. Derzeit sind unterhalb des DC Kaders 43 Landeskader über sämtliche Skidisziplinen dem Standort zugeordnet.
Der Allgäuer Skiverband ist gemeinsam mit den Landes-Skiverbänden aus Baden-Württemberg die Keimzelle für die Zentralisierung der Nachwuchsathleten am Bundesstützpunkt. Im Skisprung und der Nordischen Kombination sorgen neben dem Skiclub Oberstdorf die Vereine Buchenberg, Isny und Füssen für die Nachwuchsgewinnung. Im Skilanglauf erstreckt sich der Nachwuchsleistungssport über das gesamte Allgäu, in Nordrichtung bis hinter Kempten.
Neben den idealen Trainingsbedingungen ist die Unterstützung des Spitzensports im Bereich der schulischen und universitären Ausbildung, im Bereich Duale Karriere sowie im Dienstleistungssektor Spitzensport essentiell. Im Allgäu stehen dafür zur Verfügung der Eliteschulverbund mit Gymnasium, Realschule, Mittelschule, Fachoberschule, das Skiinternat Oberstdorf, die Hochschule Kempten als Partnerhochschule des Spitzensportes, der OSP Bayern – Regionalzentrum Allgäu, die Sportfördergruppe der Bundeswehr in Sonthofen und das Zoll Ski-Team in Sonthofen.
Am Bundesstützpunkt Oberstdorf leben und trainieren derzeit 107 Athleten in acht Disziplinen des Deutschen Skiverbandes vom D/C-Kader bis zum A-Kader. Zusätzlich zu den Bundeskaderathleten trainieren weitere 43 Athleten der Landeskader am Stützpunkt. In den Disziplinen Skilanglauf, Skisprung und Nordische Kombination befinden sich am Standort derzeit 15 Trainingsgruppen, die von 22 hauptamtlichen Trainern ausgebildet werden.
Zu den Trainingsgruppen ist aufgrund der modernen Sportinfrastruktur die Anzahl der Lehrgangsgruppen deutlich gestiegen. Im Vergleich zu 2005 ist eine Verdreifachung der Lehrgangstage zu verzeichnen.
Durch das Stützpunkttraining und die Lehrgangsgruppen werden derzeit pro Jahr auf den Skisprunganlagen in Oberstdorf 25.500 Sommer- und Wintersprünge absolviert (Durchschnitt der letzten fünf Jahre). 35 Prozent der Sprünge finden im Schnitt im Winter und 65 Prozent im Sommer statt. Die Haupttrainingsschanze ist hierbei die HS 106 mit rund 10.500 Sprüngen pro Jahr.
Beim Langlauftraining absolvieren die Stützpunktmannschaften 80.000 km auf der Rollerbahn sowie 107.000 km im Winter auf den Loipen. Hinzu kommen die Kilometerlaufleistungen der Lehrgangsgruppen (Rollerbahn 40.000 km, Loipe 50.000 km). Insgesamt werden also auf der Rollerbahn jährlich rund 120.000 km sowie auf den Loipen rund 160.000 km zurückgelegt.

Ein weiterer Schwerpunkt in einem Bundesstützpunkt ist die Durchführung von Sportveranstaltungen mit regionaler Bedeutung, aber auch nationale und internationale Veranstaltungen. Gerade in den Wintermonaten findet sowohl im Skisprungstadion als auch im Skilanglaufstadion fast jedes Wochenende eine Veranstaltung statt. Auf nationaler Ebene handelt es sich um die Nachwuchsserien des Regionalverbandes über Bayerische Wettkampfserien bis hin zum Deutschen Schülercup und dem Deutschlandpokal. Im Bereich der internationalen Wettkämpfe sind es die Vierschanzentournee, das Skifliegen, der Weltcup Damen Skisprung, die Tour de Ski sowie der Weltcup in der Nordischen Kombination.
In der Saison 2016/2017 wurden fünf Weltcupveranstaltungen durchgeführt. Damit ist Oberstdorf der größte Weltcupveranstaltungsort mit unterschiedlichen Disziplinen in Deutschland. Für den Deutschen Skiverband ist der Bundesstützpunkt Oberstdorf damit einer der wichtigsten Standorte in Deutschland.
Quelle: Deutscher Skiverband

Der Deutsche Skiverband (DSV) gehört zu den führenden Spitzenfachverbänden im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und ist Mitglied in den wichtigsten nationalen und internationalen Dachverbänden. Mit seinen 20 Landesskiverbänden betreut der Deutsche Skiverband 975.000 Mitglieder in 4.000 Vereinen und deckt somit das gesamte Bundesgebiet ab. Der Spitzensportbereich wird an insgesamt zehn Bundesstützpunkten (BSP) sowie drei Nachwuchs-Bundesstützpunkten zentralisiert.

Vorsicht vor falschen Polizisten und anderen Tricksern

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.12.2017
Derzeit häuft sich das Phänomen des falschen Polizeibeamten. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West rät zur Vorsicht.

Einige Betrüger geben sich am Telefon als Polizeibeamte oder Behördenmitarbeiter aus, andere versprechen Gewinne.

Hinterfragen Sie die Geschichte, denken Sie drüber nach, ob der Anruf einen realen Hintergrund hat.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch angeblich
dringende Ermittlungen zu einem Einbruch in der Nähe!

Bedenken Sie, dass die Polizei nie mit der Rufnummer 110 bei Ihnen anruft! Die Polizei fordert auch niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen!

Legen Sie auf und verständigen Sie umgehend unter der Notrufnummer 110 die Polizei!

Verwenden Sie nie die angezeigte Rufnummer und nützen Sie nicht die Wahlwiederholung!

Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Verständigen Sie deshalb auch dann die Polizei, wenn Ihr vermeintlicher Enkel Geld fordert oder Ihnen weisgemacht wird, dass Ihr Geld nicht auf der Bank bleiben kann!

Im Zweifel ...
Polizeinotruf 110

Hochwasserschutz für die Trettach abgeschlossen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 14.12.2017
Der Hochwasserschutz an der Trettach ist so gut wie abgeschlossen. Auf der To-Do-Liste stehen noch der Umbau des Trettachswehres II und die Dummelsmoosbrücke, dann soll der Schutz vor einem hundertjährigen Hochwasser entlang des Iller-Quellflusses gewährleistet sein.

„Plus eines zehnprozentigen Aufschlags aufgrund des Klimawandels“, erläuterte David Kempter vom Wasserwirtschaftsamt vor dem Oberstdorfer Bauausschuss. Damit ist eine mehr als zweijährige Baumaßnahme beendet, die neben dem Hochwasserschutz auch ökologisch wertvoll war. Denn mehrere Sohlabstürze, die von Wassertieren nicht zu überwinden sind, wurden durch Rampen ersetzt, damit Fische auch wieder flussaufwärts wandern können. „Eine sehr positive Entwicklung für die Trettach“, lobte nicht nur Sigmund Rohrmoser (Die Grünen) das fertiggestellte Projekt.

Rund 6,8 Millionen Euro hat der Hochwasserschutz im Bereich zwischen Illerursprung und Oybele dann gekostet, mit 1,8 Millionen Euro ist der Markt Oberstdorf an den Baumaßnahmen beteiligt. Seit Juli 2015 war an der Trettach gebaut worden. Entlang der Rubinger Straße entstand eine Ufermauer und die Straße wurde gleich mit saniert. Gegenüber an der tennishalle wurde der Deichertüchtigt. In einem nächsten Bauabschnitt ging es dann weiter am Bannholz mit Deichneubau und –verstärkung. Viel Überzeugungsarbeit habe man bei den Anwohnern leisten müssen“, erinnerte Kempter sich an manch kuriose Situation. So sei nicht nur in vielen Fällen die alte Uferböschung mit Schuppen und Gartenanlagen zugebaut gewesen. In einigen Fällen hätten die Anlieger nach dem Deichneubau auch versucht, das verloren gegangene Terrain, das ihnen eigentlich gar nicht gehört, durch unerlaubte Bauten und Zäume zurückzuerobern.

Während zwischen Bannholz und Trettachwehr II der Neubau der Dummelsmoosbrücke noch aussteht, wär ansonsten kein besonderer Hochwasserschutz nötig. So ging es dann Anfang Oktober 2016 weiter mit dem Neubau und der Erhöhung der Ufermauer an der Hermann-von-Barth-Straße. „Da hat es ein paar Probleme mit der Baufirma gegeben, weshalb leider erst heuer fertig geworden sind“, bedauerte Kempter. Auch ein paar „kosmetische“ Nachbesserungen stünden in diesem Abschnitt noch aus. Die Hochwassersicherung am Nebelhornparkplatz dagegen unproblematisch. Wenn mit dem Umbau des Trettachwehrs II 2019/2020 über die Bühne ist, soll auf gleicher Höhe auch wieder ein Fußgängersteg den Fluss queren.

Während es für den Hochwasserschutz an der Trettach im Bauausschuss Lob gab, richtet das Wasserwirtschaftsamt bereits den Blick auf ein paar neuralgische Punkte in Oberstdorf. So ist laut Kempter der Hochwasserschutz an der Stillach defizitär. Der Stillachdamm werde in weiten Abschnitten als Gehweg benutzt und sei mit Bäumen bewachsen und sicherheitstechnisch ein „no-Go“.. „Aus Sicht von Naherholung und Naturschutz ist der Deich dort aber wohl nicht mehr zu ertüchtigen.“, räumte er ein. Die Verhandlungen mit den Grundstückseignern über eine zweite Sicherheitslinie in den südlichen Wiesen seien aber schon vor zehn Jahren ins Stocken geraten. „Da sollte er ein neuer Anlauf genommen werden“, riet Kempter. Nachbesserungen empfahl er auch für den Faltenbach und den Ziegelbach.

Sachstand zum Bauprogramm: Geplante Maßnahmen für die FIS Nordischen Ski Weltmei

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.11.2017
Mit der Durchführung der Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021 ergeben sich für Oberstdorf einige Vorteile. Die vorhandene Infrastruktur sowohl im sportlichen als auch im kommunalen Bereich wird verbessert. Dies kommt neben den Sportlern auch den Bürgern und den Gästen zu Gute.

An der Erstellung des Bauprogramms haben der Deutsche Skiverband, die Skisport- und Veranstaltungs GmbH und der Markt Oberstdorf mit allen Eigenbetrieben mitgewirkt. Es ging hier in erster Linie darum, Maßnahmen zu definieren, die im Bereich der Sport-Infrastruktur, aber auch im Bereich Tourismus und der Infrastruktur der Gemeinde durchgeführt werden können. Für den Spitzensport sind die FIS-Vorgaben an die Sportanlagen einzuhalten.
In mehreren Sitzungen und Zusammenkünften diskutierte der Marktgemeinderat intensiv das vorgeschlagene Bauprogramm. Es beinhaltet beispielsweise die Ertüchtigung der Beschneiungsanlage im Ried oder auch die Erneuerung der maroden Kleinschanzen in der Erdinger Arena. Im September einigte sich das Gremium auf die Projektbestandteile bzw. Bauinhalte für das Skisprung- und Langlaufstadion, die für das Förderverfahren bei Bund, Land und Landkreis eingereicht werden sollen.

Mit Beschlüssen in den Sitzungen im Juli, September, Oktober und November gab der Marktgemeinderat den Startschuss für die notwendigen Planungsschritte in den ersten Leistungsphasen für das Bauprogramm der WM 2021. In der November-Sitzung beschlossen die Räte nun die Leitlinien für das Bauprogramm, die Grundlage für die Planungsaufträge sind.

Ebenfalls in der November-Sitzung informierte sich der Marktgemeinderat über das
eingeleitete Vergabeverfahren und die teilweise ausgeschriebene Vorplanungsphase.
Die Eckdaten für diese Entscheidungen sind der enge Zeitrahmen, die Anforderungen der Fördermittelgeber an Planungssicherheit und Kostensicherheit sowie das Fördermittelrecht mit Auflagen. Die Ziele sind der frühestmögliche Start der Planung, die Auswahl kompetenter Fachplaner und das Ausschöpfen von vergaberechtlichen Möglichkeiten.
Das Vergaberecht ermöglicht eine Vergabe in der Vorplanungsphase unter 80.000 Euro pro Leistungsbild (Interimsvergabe). Darüber hinaus gehende Planungsleistungen werden im europaweiten Vergabeverfahren ausgeschrieben.
Das weitere Vorgehen:
• Beauftragung der mittels Zuschlagsentscheidung bestimmten Bieter.
• Start Planungsbeginn
• Start Vergabeverfahren sobald die abschließende Bedarfsfeststellung in allen Bereichen erfolgt und beschlossen ist.
Bei der Interimsvergabe handelt es sich um eine dem Projekt dienliche Lösung mit folgenden Vorteilen:
• Kurze Angebotsfristen (10 Kalendertage)
• Generieren einer wettbewerblichen Situation gem. den Anforderungen des VHF Bayern.
• Zeitnaher Planungsbeginn möglich
Die Vergabe- und Vertragsordnungsstelle für Bauleistungen (VOB) der Regierung von Schwaben bestätigte dieses Verfahren:
„Die genannten Zeitansätze für die Vergabeverfahren sind realistisch. Eine getrennte Beauftragung der Vorplanungsphase ist für die Weiterentwicklung des Projektes sachgerecht und zielführend. Das geplante Vorgehen entspricht insgesamt dem Vergaberecht und ist nicht zu beanstanden.“

Auf dieser Grundlage vergab der Marktgemeinderat Planungsaufträge für Tragwerksplanung, Objektplanung Ingenieurbau Bauwerke, Ingenieurbau Gelände,
Freianlagen, Technische Ausrüstung (ELT, HLS), Vermessung, Geotechnik und den
Landschaftspflegerischen Begleitplan jeweils bis zu einem Betrag unter 80.000 Euro.

Über die Beschlüsse, die der Marktgemeinderat in seinen Sitzungen fasst, informiert Sie regelmäßig das Rathaustelegramm. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de

Projektleiter für das Bauprogramm
Florian Speigl koordiniert das Bauprogramm für die FSI Nordische Ski WM 2021
Im Oktober beschloss der Marktgemeinderat, Florian Speigl als Projektleiter für das Bauprogramm des Marktes Oberstdorf zur Nordischen Ski WM 2021 einzusetzen. Das Gremium entschloss sich ebenfalls, ihn zum 1. Januar 2018 als Geschäftsführer in die Nordische Skisport-GmbH & Co. KG zu entsenden. Speigl folgt damit Kämmerer Martin Schmalholz, der das Amt viele Jahre ausübte und sich Ende Dezember in den Ruhestand verabschiedet. Kreiskämmerer Reinhard Reitzner ist weiterer Geschäftsführer in der Gesellschaft.
Seit 2001 ist Florian Speigl beim Markt Oberstdorf beschäftigt, zunächst bei den Sportstätten. Seit 2004 ist er kaufmännischer Leiter bei Kurbetrieben und Sportstätten. Bei den Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2005 war Speigl stellvertretender Ressortleiter Sport für den Langlauf und kennt daher die Anlagen im Ried. Seinen Erfahrungsschatz will der stellvertretende Werkleiter der Kurbetriebe in die WM 2021 einfließen lassen. Speigl sieht sich auch als Kontaktperson zwischen Marktgemeinderat und Nordische Skisport-GmbH & Co. KG und will regelmäßig in den Gremien berichten.

Schneeräumen

Winterzeit - Schneeräumzeit

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 22.11.2017
Der Winter steht vor der Türe und damit auch wieder die wenig erfreuliche Pflicht rund um das eigene Grundstück zu räumen und zu streuen. Leider sorgt das Thema Schneeräumung in jedem Winter auch für Ärger, bei Gästen und Einheimischen.

Ob der risikoreiche Schulweg oder der mühsame Gang ins Dorf – schlecht, oder gar nicht geräumte Gehbahnen sind nicht nur für die Fußgänger beschwerlich und gefährlich, es kommen, z. B. bei einem Sturz, auch Schadenersatzforderungen auf denjenigen zu, der seiner Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Die Vernachlässigung der Räumpflicht stellt außerdem eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Und wenn es einmal kräftig schneit, stellt sich auch wieder die Frage: Wohin mit der weißen Pracht? Bitte beachten Sie: Schnee von Privatgrundstücken darf nicht auf öffentliche Straßen, Wege, Plätze oder Anlagen geschaufelt oder gefräst werden. Missachtungen können ebenfalls ein Bußgeld zur Folge haben und der Verursacher hat zusätzlich die Kosten für die Abfuhr des Schnees zu tragen. Ihre Räum- und Streupflicht sollten Sie daher schon aus eigenem Interesse gewissenhaft erfüllen.

Winterdienstpflichten der Haus- und Grundstückseigentümer:
- Räumen und Streuen von Gehsteigen, die an die Grundstücke grenzen
- Räumen und Streuen eines ein Meter breiten Streifens am Straßenrand, sofern kein Gehweg vorhanden ist
- an Werktagen von 7 Uhr bis 20 Uhr
- an Sonn- und Feiertagen von 8 Uhr bis 20 Uhr
- der geräumte Schnee ist so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird
- bei Tau- und Regenwetter sind Abflussrinnen, Hydranten, Straßeneinlaufschächte und Löschwasserentnahmestellen frei zu halten

Auf Mottfeuer verzichten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.11.2017
Urlaubsgäste und Bürger beschweren sich häufig über die Belästigungen durch Mottfeuer (Forstfeuer). Gerade bei Inversionswetterlagen zieht der Rauch nicht ab und führt zu weithin sichtbaren Luftverschmutzungen.

Denn nach wie vor werden pflanzliche Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft oft einfach verbrannt. Dabei entstehen bei der Verbrennung Kohlenmonoxid, Staub und schädliche organische Verbindungen (z. B. PAK - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Die Schadstoffkonzentrationen sind dabei aufgrund des feuchteren Holzes und der im allgemein niedrigeren Verbrennungstemperaturen deutlich höher als bei der Verbrennung lufttrockenen Holzes in Holzöfen.
Nach der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen (PflAbfV) dürfen pflanzliche Abfälle aus der Forstwirtschaft unter bestimmten Maßgaben zwar dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind. Zur Vermeidung von Luftverunreinigungen appelliert der Markt Oberstdorf an alle Land- und Forstwirte - ebenso wie die Gemeinde - auf ihren Waldflächen auf Mottfeuer zu verzichten. Die Verwertung der Grünabfälle durch Kompostieren ist bedeutend umweltverträglicher. Auch wenn ein Abtransport nicht möglich oder sinnvoll ist, so können die pflanzlichen Abfälle immer noch vor Ort der Verrottung überlassen werden. Dies schafft auch Lebensraum für Kleinstlebewesen. Zudem bleiben so die Nährstoffe des abgebauten Materials dem Wald erhalten.
Sollte dennoch im Einzelfall nicht auf die Verbrennung verzichtet werden können, ist dies Vorab bei der Polizei und bei der Leitstelle Allgäu Tel. 0831 96096689 anzuzeigen.
Dabei ist zu beachten, dass das Verbrennen nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur an Werktagen von 8 Uhr bis 18 Uhr zulässig ist. Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus, sind zu verhindern. Das Feuer ist von mindestens zwei mit geeignetem Gerät ausgestatteten, leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahre ständig zu überwachen. Bei starkem Wind oder erhöhter Waldbrandgefahr darf kein Feuer entzündet werden; brennende Feuer sind dann umgehend zu löschen. Um die Brandflächen sind Bearbeitungsstreifen von 3 Metern Breite zu ziehen, die von pflanzlichen Abfällen freizuhalten sind. Außerdem ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen ist.

Gertrud-von-le-Fort-Medaille für Wilhelm Geierstanger

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 22.09.2017
In Anerkennung und Würdigung seiner herausragenden Verdienste um Kunst und Kultur in Oberstdorf zeichnete der Marktgemeinderat Wilhelm Geierstanger mit der Gertrud-von-le-Fort-Medaille aus.

Schon 1994 setzte sich Geierstanger mit dafür ein, die Villa Jauss zu einer Stätte der Kultur auszubauen. 1997 begründete er mit Gleichgesinnten die Initiative Villa Jauss e.V. In den Jahren 2013 bis 2017 übernahm er sogar den Vorsitz und die künstlerische Leitung des Vereins.
Dank seines großen Engagements entwickelte sich das denkmalgeschützte Gebäude zu einer idealen Begegnungsstätte für Bildende Kunst, Architektur, Fotografie, Video, Musik und Literatur in Oberstdorf.
Zahlreiche Ausstellungen von heimischen, regionalen oder weltweit bedeutenden Künstlern organisierte Geierstanger federführend im Kunsthaus. Berühmte Werke werden hier ebenso gezeigt, wie verborgene Schätze, Lebenswerke oder Sammlungen. Zum künstlerischen Programm in der Villa Jauss gehören auch regelmäßig Lesungen, Vorträge und Konzerte.
Für den Markt Oberstdorf fungierte der Studienrat in Rente jahrzehntelang als ehrenamtlicher Kunstexperte und beriet die Gemeinde bei jedem Ankauf. Auch für die Ausstellung „Die Südliche“ war er mit seiner Fachkenntnis tätig.

Bürgermeister Mies dankte Wilhelm Geierstanger in seiner Laudatio für seine Tatkraft, seine Ideen, seinen Einsatz für Kunst und Kultur und für das Kunsthaus Villa Jauss. Der Rathauschef wünschte sich, dass Geierstanger mit seiner hohen Kompetenz auch weiterhin Ansprechpartner in Sachen Kunst für die Gemeinde sei.

Wilhelm Geierstanger kuratiert noch die nächste Winter- und Frühjahrsausstellung und bleibt zuständig für die Sammlung Hugo J. Tauscher. Er wird dafür sorgen, dass die wunderbare Grafiksammlung immer wieder im Kunsthaus zu sehen sein wird.

Bild
Überraschungsbesuch in der Villa Jauss:
Bürgermeister Laurent Mies überbrachte mit der Gertrud-von–le-Fort-
Medaille des Marktes Oberstdorf auch den Dank und die Grüße aus
Marktgemeinderat und Verwaltung

Foto: Irmela Fischer

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 16.08.2017
Fairtrade war auch beim Oberstdorfer Dorffest Mitte August ein Thema. Der katholische Frauenbund bot neben selbst gemachtem Kuchen wieder Kaffee aus fairem Handel an. Herzlichen Dank für die Unterstützung der Fairtrade-Gemeinde.

Im Bild von links: Angela Zapf, Marianne Imminger, Pia Gehring, Klara Schweer, Resi Herzog und Petra Mies.

Strengere Regelungen bei der Waffenaufbewahrung

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 08.08.2017
Wesentliche Kernpunkte der Änderungen im Waffengesetz sind die Verschärfung der Waffenaufbewahrung sowie eine bis zum 01. Juli 2018 geltende Amnestieregelung für eine straffreie Abgabe unerlaubt besessener Waffen oder Munition.

Waffenmissbrauch wird erschwert
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die am 06. Juli 2017 in Kraft getretenen Änderungen des Waffengesetzes als einen Gewinn für die Sicherheit in Deutschland begrüßt: „Die strengeren Aufbewahrungsvorschriften für Waffen können dazu beitragen, dass zukünftig noch weniger Waffen in falsche Hände geraten.“

Das neue Gesetz hebt die Sicherheitsstandards für die Aufbewahrung von Waffen und Munition an. Schusswaffen und Munition sind nach der Reform des Waffengesetzes in speziellen Sicherheitsbehältnissen mit mindestens dem Widerstandsgrad „0“ aufzubewahren. Behältnisse dieser Sicherheitsstufe sind deutlich schwieriger aufzubrechen. Zudem können Kriminelle die Behälter wegen des höheren Gewichts schwerer mitnehmen.

Um insbesondere Jäger und Sportschützen vor übermäßigen finanziellen Belastungen zu schützen, gibt es eine Besitzstandsregelung, nach der die Waffenbesitzer ihre bereits vorhandenen Sicherheitsbehältnisse weiternutzen können. Herrmann dazu: „Es gilt das Augenmaß zu wahren. Gerade Jäger und Schützen pflegen eine jahrhundertealte, wertvolle Tradition. Nach unserer Erfahrung gehen sie sehr sorgfältig mit ihren Waffen um. Mir war es deshalb wichtig, sie nicht über Gebühr zu belasten.“

Amnestie ermöglicht straffreie Abgabe illegaler Waffen
Mit der Gesetzesänderung tritt auch die genannte Amnestieregelung für unberechtigte Waffenbesitzer in Kraft. Wer unerlaubt eine Waffe besitzt, kann sie bis zum 01. Juli 2018 einer Waffenbehörde oder der Polizei übergeben, ohne wegen des illegalen Besitzes eine Strafe fürchten zu müssen. Konkret bedeutet das, dass Personen, die innerhalb der Frist entsprechende Waffen oder Munition der zuständigen Waffenbehörde oder einer Polizeidienststelle übergeben, weder wegen des unerlaubten Erwerbs oder Besitzes noch wegen unerlaubten Führens auf dem direkten Weg zur Übergabe an die zuständige Stelle bestraft werden können. Zu beachten ist allerdings, dass die Gegenstände jeweils in verschlossenen Behältnissen transportiert werden.

Eine entsprechende Amnestieregelung im Jahr 2009 war ein großer Erfolg. Bundesweit konnten ca. 200.000 Schusswaffen aus dem Verkehr gezogen werden. Der Minister: „Ich hoffe, dass auch diesmal möglichst viele Besitzer von illegalen Waffen vernünftig sind und von der Amnestieregelung Gebrauch machen. Jede Waffe, die wir einsammeln, ist ein Gewinn für die Sicherheit.“

Das Bayerische Staatsministerium des Innern weist außerdem darauf hin, dass nach dem gleichen Verfahren auch legale Waffen bei der Polizei oder dem Landratsamt abgegeben werden können. Nach Abgabe einer Eigentumsverzichtserklärung werden diese an das Landeskriminalamt weitergeleitet und vernichtet.

Terminvereinbarung erleichtert Abgabeverfahren
Das Landratsamt Oberallgäu bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund der aktuellen Amnestie eine Waffe abgeben wollen, unbedingt um eine vorherige Terminvereinbarung.

Ansprechpartner:

Landratsamt Oberallgäu in Sonthofen,
Waffen- und Sprengstoffrecht,
Irmgard Adam und Andreas Henning,
Tel. 08321 612-304 bzw. 08321 612-305,
email: irmgard.adam@lra-oa.bayern.de und andreas.henning@lra-oa.bayern.de
Internet: www.oberallgaeu.org/waffenrecht

Blumengießen bei Regen?

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 25.07.2017
Auch bei Regenwetter sind die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste in Oberstdorf unterwegs und pflegen die öffentlichen Anlagen. Mancher Bürger fragt sich dabei, warum um Himmels Willen werden die Blumen gegossen, wenn es ohnehin schon regnet?

Ganz einfach: Um den ganzen Sommer üppig blühenden Blumenschmuck und damit ein schönes Ortsbild für Einheimische und unsere Gäste anbieten zu können, ist regelmäßiges Düngen unerlässlich.

Und diese Regelmäßigkeit wird eben auch bei Regenwetter eingehalten.

Bürgerportal

Neu: Bürgerportal

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 21.07.2017
Mit dem neuen Service „Bürgerportal“ können Bürgerinnen und Bürger eine große Anzahl von behördlichen Formalitäten über das Internet abgewickeln.

Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort weiterverarbeitet werden.

Die Vorteile sind ein 24-Stunden-Service, Ersparnis oder Verkürzung von Behördengängen, bequeme und einfache Bedienung, Ausfüllhilfe durch elektronischen Dialog sowie sichere und geschützte Datenübertragung. Für die Begleichung anfallender Gebühren steht das Bezahlverfahren giropay zur Verfügung.

Der Link zum Bürgerportal:
www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Diese Leistungen können Sie künftig online erledigen:
Antrag Erweiterte Meldebescheinigung
Antrag Meldebescheinigung
Antrag Übermittlungssperre
Antrag Führungszeugnis
Abmeldung Hundesteuer
Anmeldung Hundesteuer
Einfache Melderegisterauskunft
Einzugsermächtigung
Passabfrage
Wahlhelfer online

Nicht alle Behördengänge können per Computer erledigt werden. Für bestimmte Vorgänge ist es auch künftig erforderlich, persönlich ins Rathaus zu kommen, beispielsweise für eine rechtllich vorgeschrieben Unterschrift. Das Bürgerportal bietet die Möglichkeit, bereits zu Hause die entsprechenden Formulare in Ruhe vorzubereiten und auszudrucken.

Mit der Bereitstellung der Online-Anwendungen hat der Markt Oberstdorf die Firma komuna GmbH, Altdorf, als vertrauenswürdigen Dritten beauftragt; beim Aufruf der Online-Anwendungen wird entsprechend verlinkt. Die Verbindung wird verschlüsselt mit 128-Bit SSL. Dieses Angebot wird ständig verbessert und erweitert.

www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Straßenbeleuchtung am Tag?

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 20.07.2017
Manch einer reibt sich verwundert die Augen, wieso am helllichten Tag die Straßenbeleuchtung eingeschaltet ist. Das hat einen einfachen Grund: nur so lässt sich feststellen, welche Laterne defekt ist.

Die Mitarbeiter der Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) nehmen die Hinweise der Bürger auf, schalten im entsprechenden Bereich die Beleuchtung ein und kümmern sich um eine schnelle Reparatur.

Bürgerportal

Behördengänge online erledigen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 12.07.2017
Der Markt Oberstdorf bietet auf seiner Homepage ein neues, virtuelles Bürgerportal an. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.

eGovernment ist vielen von Ihnen sicher schon ein Begriff. Mit dem eGovernment-Gesetz der Bundesregierung soll die elektronische Kommunikation zwischen behördlichen Institutionen, Unternehmen und Bürgern durch den Einsatz von digitalen Technologien gefördert werden.
Bund, Länder und Kommunen sollen damit einfachere, nutzerfreundlichere und effizientere elektronische Verwaltungsdienste anbieten können.

Mit unserer 2015 neu gestalteten Homepage www.markt-oberstdorf.de haben wir bereits eine breite Informationspalette für Sie geschaffen. Satzungen, Verordnungen und Formulare sind hier ebenso zu finden wie aktuelle Mitteilungen, Rathaustelegramm und Gemeindeblatt.

Jetzt gehen wir einen Schritt weiter, mit dem neuen virtuellen Bürgerportal. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.
Hier bieten wir Ihnen an, viele Behördengänge online zu erledigen, bequem und unkompliziert von zu Hause aus, rund um die Uhr und auch am Wochenende.
Für den Fall, dass ein persönliches Erscheinen aus rechtlichen Gründen erforderlich ist, z. B. für eine Unterschrift, können Sie die Formulare bereits zuhause ausfüllen, ausdrucken und verkürzen so den Gang ins Rathaus.
Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort direkt weiterverarbeitet werden. Mit dem Online-Bezahlverfahren giropay lassen sich anfallende Gebühren ebenso einfach begleichen. Selbstverständlich wird das Serviceangebot im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten laufend erweitert.

Und für noch schnellere Informationen aus der Gemeinde laden Sie sich die App Oberstdorfer auf Ihr Mobile. Kostenlos im App Store oder goople play.

Unterhalt der Wanderwege

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 03.07.2017
Der Beginn der Wandersaison ist für den Wegetrupp eine besonders arbeitsreiche Zeit. Das Wegenetz der Marktgemeinde wird überprüft und Schäden, die durch die Nutzung in den Wintermonaten sowie durch Wettereinflüsse entstanden sind, werden beseitigt.

Zum Start der Wandersaison werden die Wanderwege hergerichtet, Brücken und Geländer gesichert und Hangverbauungen wieder stabilisiert. In Oberstdorf liegt der Fokus auf der Sicherheit der Wanderer.

Die Kurbetriebe der Marktgemeinde Oberstdorf sind verantwortlich für die Wanderwege. Das Team um kaufmännischen Leiter Florian Speigl wahrt den Überblick über den Leistungskatalog für den Unterhalt, Beschilderungen und die Wegenetzlisten. Zur Umsetzung der laufenden Unterhaltsleistungen ist der Wegetrupp beauftragt, der bei den Kommunalen Diensten Oberstdorf (KDO) angesiedelt ist.

Vom Wegetrupp werden 200 Kilometer Sommerwanderwege und 140 km Winterwanderwege betreut. Das Gebiet umfasst im Wesentlichen die Tallagen und mittleren Lagen von Hinang bis zur Buchrainer Alpe, von den Sonnenköpfen bis weit ins Rohrmoos. Die hochalpinen Lagen rings um Oberstdorf werden von vier Sektionen des Deutschen Alpenvereins betreut. Die Bergbahnen kümmern sich um die Wege rings um ihre Bergstationen. Die Rechtler sowie viele Alp- und Wegegenossenschaften pflegen und unterhalten die Wege im Bereich ihrer Grundstücke.
Dank dieser vielen Partner kann Oberstdorf so ein großes Wegenetz für Einheimische und Gäste überhaupt erst anbieten und unterhalten.

Die Wanderwege in Oberstdorf sind je nach Bedeutung in verschiedene Kategorien eingeteilt und werden entsprechend gepflegt. Jetzt im Frühsommer rücken die Spezialisten der Abteilung Wegebau aus, um die Schäden, die während der Wintermonate durch Eis und Schnee entstanden sind, zu sichten und zu beheben.
„Im Frühling müssen vor allem Ausspülungen der Wegeoberfläche ausgebessert werden. Starke Regenfälle oder auch die Schneeschmelze sorgen dafür, dass der Wegekies an Stellen, wo das Wasser nicht direkt abfließen kann, weggespült wird. So entstehen Pfützen und Rinnen, die immer größer werden, sofern diese Stellen nicht möglichst rasch bearbeitet werden“, erklärt Peter Herb vom Wegetrupp der KDO und ergänzt: „Neben dem Auftragen neuer Kiesschichten legen die Mitarbeiter neue Gräben an, machen bestehende Gräben, Drainagen und Durchlässe wieder gangbar und setzen marode Brüstungen oder Ruhebänke wieder in Stand.“ Ebenso wird liegengebliebener Abfall eingesammelt.
Zusätzlich gilt es nach dem Winter die Schneezeichen – insgesamt mehrere Tausend Stück – zu entfernen. Diese sorgen während der Wintermonate dafür, dass sich die Fahrer der Schneeräumfahrzeuge orientieren können. Beim Stecken der Stangen im Herbst muss sehr penibel vorgegangen werden, denn bereits eine nicht markierte Abflussrinne oder eine fehlende Stange an einem Baumstumpf können enorme Schäden am Fahrzeug verursachen und zugleich Mitarbeiter in ernsthafte Gefahr bringen. So ist vor einigen Jahren ein Fahrzeug vom vereisten Weg abgekommen und an einem Baum hängen geblieben. „Gott sei Dank gab es nur einen Sachschaden“, zeigt sich Florian Speigl erleichtert.

Die Arbeiten an den Wanderwegen erfolgen das ganze Jahr über. In den Sommermonaten stehen Instandhaltungen und Mäharbeiten im Vordergrund. Im Winter werden bei Schneefall ab 04.00 Uhr in der Früh die Wege geräumt und präpariert. Angesichts des vielfältigen Aufgabengebietes und der Lage in der freien Natur ist der Wegeunterhalt eine Aufgabe, die viel Erfahrung erfordert.

Das Team der KDO benötigt für den Unterhalt der Wanderwege jährlich etwa 7.250 Arbeitsstunden. Die jährlichen Aufwendungen für den Wegebau belaufen sich auf etwa 500.000 €. Dieser Betrag wird mehrheitlich über den Kurbeitrag der Oberstdorfer Gäste finanziert.

WLAN Hotspots für Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.06.2017
Mit der Initiative BayernWLAN des Freistaates Bayern hat der Markt Oberstdorf zwei WLAN Hotspots im Ortskern eingerichtet. Oberstdorfer und Gäste können sich ab sofort rund um die beiden Standorte Marktplatz 1 und Bahnhofplatz 3 kostenfrei ins Internet einloggen.

Hier wurden jeweils zwei Antennen installiert, die einen großen Bereich rund um den Bahnhofplatz und Busbahnhof sowie um den Marktplatz bis in den Kurpark abdecken.

Das Einwählen in die Hotspots lässt sich ganz einfach durchführen. Im Empfangsbereich der Antennen wählt man den Hotspot „@bayernwlan“ aus, ruft als nächsten Schritt eine beliebige Internetseite auf und schon landet man auf der Zugangsseite von BayernWLAN und kann sich in den Hotspot einwählen und kostenlos surfen.

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf_Logo_2017

Was ist Fairer Handel?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.06.2017
Mit der Auszeichnung zur Fairtrade-Gemeinde im März hat sich der Markt Oberstdorf für die Verwendung Fair gehandelter Produkte verpflichtet. Die Verbindung von regionaler Landwirtschaft, Fairem Handel und biologischer Herstellung unterstützt heimische Betriebe ebenso wie Kleinbauern im Süden der Welt. Mit der Enscheidung für diese Produkte sorgen die Verbraucher für angemessene Bezahlung und faire Bedingungen.

Die Kriterien, die unsere Kaufentscheidungen heute beeinflussen, haben sich erweitert um die Begriffe Regionalität, Biologische Herstellung und auch Fairer Handel. Heimische Lebensmittel wie Milch, Käse, Fleisch, Brot oder Obst sind nachvollziehbar hergestellt, wir wissen, wo sie herkommen und dass wir etwas Gesundes essen. Bei Lebensmitteln die bei uns nicht wachsen, wie Tee, Kaffee, Kakao, Bananen und Orangen, vertrauen die Verbraucher zunehmend auf die Fairtrade-Zertifizierung.

Die Kriterien des Fairen Handels
Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte.

Die Fairtrade-Standards sind das Regelwerk, das Kleinbauernorganisationen, Plantagen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einhalten müssen. Sie umfassen soziale, ökologische und ökonomische Kriterien, um eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu gewährleisten.

Stärkung der Kleinbauern, Kleinbäuerinnen und Arbeiter und Arbeiterinnen:
• Organisation in demokratischen Gemeinschaften (bei Kooperativen)
• Förderung gewerkschaftlicher Organisation (auf Plantagen)
• Geregelte Arbeitsbedingungen
• Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
• Diskriminierungsverbot

Umweltschutz: Mensch im Mittelpunkt
• Umweltschonender Anbau
• Schutz natürlicher Ressourcen
• Verbot gefährlicher Pestizide
• Kein gentechnisch verändertes Saatgut
• Förderung des Bio-Anbaus durch den Bio-Aufschlag

Anforderungen an Händler und Hersteller
• Bezahlung von Fairtrade-Mindestpreis und Fairtrade-Prämie
• Nachweis über Waren- und Geldfluss
• Richtlinien zur Verwendung des Siegels
• Transparente Handelsbeziehungen
• Vorfinanzierung

Die Fairtrade-Standards bestehen aus Kernanforderungen und so genannten Entwicklungs-Indikatoren. Die Kernanforderungen müssen von jeder Produzentengruppe erfüllt werden, um die Fairtrade-Zertifizierung zu erhalten. Nach der ersten Zertifizierung müssen die Produzentenorganisationen zudem die Entwicklungsanforderungen erfüllen. Diese sind weitreichender und haben unter anderem das Ziel, die Organisation und die Arbeitsbedingungen der Produzenten zu verbessern, aber auch langfristig wirkende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt umzusetzen. Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Überprüfung der Standarts
Die Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT überprüft vor Ort, ob Produzenten und Händler die Fairtrade-Standards einhalten und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards erfüllen. Sie kontrolliert auch, ob die Produzentenorganisationen den festgelegten Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie ausgezahlt bekommen.
FLOCERT ist ein unabhängiges Zertifizierungsunternehmen und Tochtergesellschaft von Fairtrade International. Das Unternehmen zertifiziert Produzenten, Händler und Hersteller in rund 115 Ländern nach den Fairtrade-Standards. Über 100 hochqualifizierte Auditorinnen und Auditoren nehmen in regelmäßigen Abständen Kontrollen und Audits vor Ort vor.
Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Sie bieten fair gehandelte Waren in ihrem Geschäft an oder verwenden fair gehandelte Produkte in Ihrem Gastronomiebetrieb oder in Ihrer Organisation?
Dann werden Sie doch Teil der Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf. Bitte sprechen Sie uns an. Kontakt: Markt Oberstdorf, Christine Uebelhör, Tel. 08322 700-723, E-Mail: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de.

Weitere Informationen unter www.fairtrade-deutschland.de

Laurent Mies leitet nun den Aufsichtsrat der Nebelhornbahn-AG

Logo-okb-adler-rgb-300dpi OBERSTDORF KLEINWALSERTAL Bergbahnen
via Markt Oberstdorf
am 24.06.2017
Laurent Mies ist der neue Vorsitzende des Aufsichtsrates der Oberstdorfer Nebelhornbahn-AG. Der Bürgermeister des Marktes Oberstdorf löst damit den bisherigen Amtsinhaber Augustin Kröll ab, der sein Amt als Aufsichtsrat mit Ende der Hauptversammlung am 5. April 2017 beendete.

Das Gremium wählte am Donnerstag, 22. Juni 2017 den 51-jährigen Volljuristen, der seit 2008 die Geschicke im Rathaus Oberstdorf leitet, einstimmig zu seinem Vorsitzenden. Mies ist seit April 2011 Mitglied des Aufsichtsrats der Nebelhornbahn-AG und seit Juli desselben
Jahres erster stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Die Marktgemeinde zählt mit 26,61 Prozent der Aktien zu den Großaktionären des traditionsreichen Unternehmens, das die touristische Entwicklung der Region maßgeblich geprägt hat.
„Mit Augustin Kröll verlieren wir einen wichtigen Motor und kreativen Kopf, der das Unternehmen entscheidend geprägt hat“, betonte Mies. Von 1995 an fungierte Kröll auch als Vorstand des Unternehmens, 2005 wechselte der Ingenieur in den Aufsichtsrat der Nebelhornbahn-AG.
„Laurent Mies verfügt über große Sachkunde“, erklärte Augustin Kröll, „er
wird die Bahn sicher in die Zukunft führen.“

Erst im letzten Jahr meisterte das Unternehmen mit dem Neubau des spektakulären Gipfelrestaurants und des Nordwandsteigs einen nicht alltäglichen Kraftakt. „Der Aufwand hat sich gelohnt“, betonte Peter Schöttl, seit 1993 Vorstand der Nebelhornbahn-AG. „Beide Neuheiten wurden vom Publikum begeistert aufgenommen.“ Bei ihrem Start am 1. April 1930, als die erste Gondel aufs Nebelhorn fuhr, war sie die längste Personenseilschwebebahn der Welt.
Noch heute ist sie ein wichtiger Faktor für den Tourismus in Oberstdorf und Umgebung.

Bayerisches Landesamt für Umwelt_Logo

Information aus dem Bayerischen Landesamt für Umwelt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 02.06.2017
Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) führt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit die geologische, hydrogeologische und bodenkundliche Landesaufnahme Bayerns durch.

In diesem Zusammenhang werden Mitarbeiter des Geologischen Dienstes des LfU zwischen 2017 und 2021 im Landkreis Oberallgäu
in den Gemeindegebieten Oberstdorf, Bolsterlang, Obermaiselstein, Fischen im Allgäu, Ofterschwang, Sonthofen, Blaichach sowie Bad Hindelang, im Rahmen einer Überarbeitung des Kartenblattes Oberstdorf geologische Kartierungen durchführen.

Ziel ist es, für Bayern flächendeckende Geologische Karten im Maßstab 1:25.000 zu erstellen.

Zu diesem Zweck werden Gesteinsaufschlüsse aufgenommen und Bohrungsdaten ausgewertet. Fallweise werden die Kartierarbeiten durch Bohrstockuntersuchungen und den Einsatz eines Kleinbohrgerätes unterstützt. Bei den Geländearbeiten ist es notwendig, auch forst- und ackerbaulich genutzte Flurstücke kurzzeitig zu betreten. Es wird selbstverständlich darauf geachtet, keine Schäden zu verursachen. Es kommen sowohl Dienstfahrzeuge als auch dienstlich genutzte Privatfahrzeuge zum Einsatz. Die Kartierarbeiten finden in mehreren Gelände-Kampagnen im Zeitraum von 2017 bis 2021 statt.
Die Ergebnisse der geologischen Kartierung werden u. a. in amtlichen Kartenwerken veröffentlicht und im UmweltAtlas sowie im Bodeninformationssystem Bayern unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Belange zur Verfügung gestellt.

Gesetzliche Grundlage eines Betretungsrechts für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LfU sind die §§ 2, 3 und 5 des Lagerstättengesetzes vom 04.12.1934, zuletzt geändert durch Artikel 22 des Gesetzes vom 10. Nov. 2001 (BGBl. I S. 2992) sowie Art. 8 und 9 des Bayerischen Boden-schutzgesetzes vom 23.02.1999 (GVBl 1999. S. 36), zuletzt geändert am 05.04.2006 (GVBl 2006, S. 178).

Danke für Ihre Unterstützung.

eMobilität: Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Oberstdorf

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 18.05.2017
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat ein Förderprogramm zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland beschlossen.

Der Markt Oberstdorf mit der Energieversorgung Oberstdorf GmbH hat umgehend reagiert und sogleich nach dem ersten Aufruf beim Ministerium den Antrag eingereicht. Oberstdorf ist heilklimatischer Kurort und aus dieser Verantwortung zur Luftreinhaltung wurde die Förderung von vier Ladestationen beantragt. Der bestehende Standort am Gebäude der Gemeindewerke soll mit mehr Leistung und neuer Technologie erneuert werden. Drei weitere Standorte über den Ort verteilt sollen neu entstehen. Maximal werden seitens des Ministeriums 40 Prozent der Kosten übernommen.

Saisonauftakt in den Outdoorsportanlagen

Sportstätten Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 28.04.2017
Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen meist der Leistungssport und die Ergebnisse der Top-Athleten. Die Grundlage für diese oft herausragenden Leistungen ist der Vereins- und Breitensport.

Außerhalb des Scheinwerferlichts unterstützt der Markt Oberstdorf deshalb durch die Sportstätten Oberstdorf den Breitensport und die Nachwuchsarbeit in den Oberstdorfer Vereinen in vielerlei Hinsicht:

• durch die freie Nutzung der Sportanlagen
• durch die Pflege der Sportanlagen
• und durch Dienstleistungen für Vereine und ihre Veranstaltungen

Dafür werden im Gemeindehaushalt jährlich rund 300.000 Euro aufgewendet.
Damit sind die Sportstätten Oberstdorf einer der wenigen Dienstleister, die keine Nutzungsgebühren für die Sportanlagen verlangen.

Anders verhält es sich bei der Nutzung der Räume im Oberstdorf Haus, das von der Oberstdorf Tourismus GmbH (OTG) betrieben wird. Die Vereine können die Räume je nach Verfügbarkeit nutzen und zahlen dafür nur 50 Prozent der angesetzten Raummiete. Hier kann es keine kostenfreie Nutzung geben, denn die Betriebskosten der OTG müssen gedeckt werden.

Die Sportstätten Oberstdorf unterstützen die Vereine mit einem breiten Spektrum an Leistungen. Damit fördert die Gemeinde den Breitensport und die Nachwuchsarbeit und anerkennt und unterstützt die Leistung der vielen ehrenamtlich tätigen Vereinsvorstände, der Trainer, Betreuer und Unterstützer.

Fairtrade_Auszeichnungsfeier_ März 2017

Oberstdorf ist Fairtrade-Gemeinde

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.03.2017
Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz übergab am 25. März die Ernennungsurkunde an Bürgermeister Laurent Mies und die Steuerungsgruppe.

Bürgermeister Mies ging in seinem Grußwort auf den fairen Handel als Urform eines gemeinsamen Geschäfts, eines Vertrags mit ausgeglichenem Interesse ein. „Fairer Handel im Sinne von eine Welt zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern ist ein ehrenwerter Ansatz.“, so Mies. Er dankte der Steuerungsgruppe für das engagierte Handeln und hofft auf viele weitere Unterstützer, die den Fairtrade-Gedanken aufnehmen.
Holz sprach über die Fairtrade-Bewegung, die sich engagiere gegen die Ungerechtigkeit in der Welt. Oberstdorf sei die 470. Fairtrade-Town in Deutschland.
Stellvertretende Landrätin Ulrike Hitzler freute sich, dass man mit Oberstdorf als Fairtrade-Gemeinde nun einen weiteren Schritt bei den Bemühungen als Fairtrade-Landkreis Oberallgäu sei.
Auf die Weltläden im Oberallgäu richtete Geschäftsführerin Renate Schiebel ihr Augenmerk.
Für gute Stimmung sorgte die Percussionsgruppe Open Hearts von Gundela Enzensberger, für den feierlichen Rahmen musizierte Jasmin Birker auf der Harfe.

Schon vor drei Jahren hatte Gemeinderätin Bergith Hornbacher-Burgstaller (Bündnis 90/Die Grünen) die Idee an den Marktgemeinderat herangetragen. Im Juli 2016 beschloss das Gremium einstimmig, den Titel Fairtrade Town anzustreben.
Erforderlich für die Bewerbung war die Erfüllung von fünf Kriterien: ein Ratsbeschluss, die Gründung einer Steuerungsgruppe, Geschäfte und Gastronomie die Fairtrade Produkte im Sortiment anbieten, Organisationen die fair gehandelte Waren verwenden und der Nachweis über Präsenz in den Medien.
Innerhalb von vier Monaten trug die Steuerungsgruppe mit Bergith Hornbacher-Burgstaller, Kathrin Bäuerle, Anton Weiler (alle Mitglieder des Marktgemeinderats), Renate Schiebel (Geschäftsführerin Weltläden), Irmela Fischer (Villa Jauss) und Dr. Susanne Benkert (ev. Kirchengemeinde) die notwendigen Unterlagen zusammen.

Die Auszeichnung zur Fairtrade-Town ist nicht das Ziel, sondern der Startschuss für weiterführendes Engagement. Der Titel Fairtrade-Gemeinde muss alle zwei Jahre erneuert werden.

Firmen und Organisationen die bereits Fairtrade-Produkte anbieten, verkaufen, verwenden:
REWE Hans-Jürgen Schnitzer oHG, Fellhornstraße, Oberstdorf
Feneberg, Im Steinach, Oberstdorf
Feneberg, Weststraße, Oberstdorf
Lidl, Im Steinach, Oberstdorf
Weltladen, Oststraße, Oberstdorf
Cafe am Dorbrunnen, Prinzregenten-Platz 1, Oberstdorf
Burgcafe, Nebelhornstaße, Oberstdorf
Loft, Ludwigstraße, Oberstdorf
Gertrud von le Fort Gymnasium, Oberstdorf
Kindergarten St. Elisabeth, Oberstdorf
Kindergarten St. Barbara, Oberstdorf-Tiefenbach
Kunsthaus Villa Jauss
Evangelische Kirchengemeinde

Weitere Teilnehmer, darunter EDEKA-Ebner, Oberstdorf, haben sich schon gemeldet.

Sie wollen auch mitmachen?
Melden Sie sich gerne.
Kontakt: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de

Oberstdorf wird Fairtrade-Gemeinde

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.03.2017
Zur offiziellen Auszeichnungsfeier lädt der Markt Oberstdorf herzlich ein: Am Samstag, 25. März 2017, ab 10 Uhr, im Oberstdorf Haus, Foyer.

Das Prüfungsgremium Fairtrade Deutschland hat die Bewerbung Oberstdorfs erfolgreich bestätigt.
Der Fairtrade Ehrenbotschafter Manfred Holz wird die Urkunde übergeben.
Musik, Information und eine Verkostung fair gehandelter Produkte runden die Veranstaltung ab.

Unternehmer Wilhelm Geiger 1927

Eine Sensation im Oytal - Oberstdorfer Gemeinde- und Fremdenblatt 27. Juli 1927

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.02.2017
Archivar Eugen Thomma hat in alten Zeitungen geschmökert und den Hinweis auf einen sensationellen Vorgang gefunden: „Ein einzigartiges Schauspiel wird sich am Samstag, 30. Juli, bei günstiger Witterung im Oytal abspielen.

In der Zeit von vorm. 1/210 bis 11 Uhr und nachm. von 2 bis 1/24 Uhr werden 100 Holzstämme vom Seewald über die 620 Meter hohen Seewände in das Talbett hinabgestürzt werden. Es dürfte unter den Kurgästen, auch unter den Einheimischenwenige geben, die ein so seltenes Schauspiel jemals gesehen haben. Mit ungeheurer Wucht und unter krachendem Donner werden die Riesen des Waldes über die Wände stürzen, und unten zu Brennholz verarbeitet. Einen anderen Weg, das Holz aus dem Seewald ins Tal zu befördern, gibt es nicht. Dabei ist nicht zu vergessen, daß die Arbeiten des Ablassen der Stämme für die Holzfäller mit Öebensgefahr verbunden ist, weshalb den Mutigen Bewunderung und Anerkennng zu zollen ist. Also auf ins Oytal am nächsten Samstag.“
Die Ankündigung hat ihr Ziel nicht verfehlt. Zu hunderten stürmten Schaulustige ins Oytal um sich diese seltene Art der Holzbringungn aus dem Bergwald anzuschauen. Am 2. August berichtete die Presse wieder von dem Vorgang:
„Das Oytal hatte am letzten Samstag anlässlich des Holzablassens über die 620 Meter hohen Seewände Rekordbesuch. Hunderte von Menschen waren schon in aller Frühe herangepilgert, denen am Nachmittag noch eine stattliche Anzahl folgte, um sich dieses seltene Schauspiel anzusehen. Schon von weitem hörte man das donnerähnliche Krachen vom Fallen der Holzstämme. Vom Garten des Oytalhauses konnte man bequem den Vorgang beobachten. Zuerst kollerten die Stämme die ersten hundert Meter den Hang hinunter, bis sie dann in so unheimlich schnelle Fahrt gerieten, daß sie lotrecht über die Wände sausten und wie eine einschlagende Granate „Marke dicke Berta“ (Anm.: Dicke Berta war im ersten Weltkrieg ein 42 cm Geschütz der Firma Krupp) auf die untersten Hänge aufschlugen, Staubwolken aufwirbelten und weiter zu Tal rollten. Wie solide das Holz ist, dafür zeugte, daß die wenigsten Stämme unten zerschellt ankommen. Sehr schön war das gewaltige Echo, das vielfach von den Wänden zurückgeworfen wurde.“
Die Holzaktion in den Seewänden war damit noch nicht beendet, denn am 6. September wurde wieder durch eine Presse-Vorankündigung auf die neuerliche Ablassung von Holz hingewiesen. In der gleichen Ausgabe wies der Unternehmer in einem Inserat allzu Neugierige auf die Gefährdung während der Holzbergung hin:

Warnung !
In der Zeit vom 7. bis 11. September werden in den
Seewänden im Oytal wieder Holzblöcke abgelassen
und lehne ich beim Betreten des gefährdeten durch
Warnungstafeln abgesperrten Gebietes jede Haftung ab.
Wilhelm Geiger, Holz- und Kohlen-Handlung
NB. Trockene Buchen- und Fichtenscheiter habe ich
fortwährend auf Lager und sehe geneigter Abnahme
Entgegen. Der Obige.

Aus heutiger Sicht fragt man sich, ob so etwas überhaupt noch möglich wäre. Viele Behördengänge wären nötig, viele Absperrposten müssten aufgestellt werden.
Der damals gerade dreißigjährige Unternehmer hatte eine gehörige Portion Risiko auf sich genommen, as er persönlich mit ein paar Helfern die gefährliche Aktion durchführte. Sicher ein guter Werbeeffekt für seine junge Firma. Wenn man heute, nach 90 Jahren, den damaligen Ein-Mann-Betrieb mit dem Unternehmen Geiger-Gruppe vergleicht, kann man erahnen, was dafür an Pioniergeist und unternehmerischem Wagnis notwendig war.
Der damalige Oytal-Wirt Wilhelm Fischer brachte sicher ein paar kräftige Brotzeiten für die Holzer auf den Tisch. Denn die trieben ihm mit dem Holzeinschlag über Tage hinweg den „gebratenen Hasen“ in die Küche.

Bild1: Wilhelm Geiger im Jahr 1927 im Oytal beim Brennholz
schneiden.

Bild 2: Vom Seealpsee fällt der Seebach rund 600 Meter über die
berüchtigten Seewände in die Tiefe

Kein Azubi? Ausbildungsbörse auf www.markt-oberstdorf.de

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 26.01.2017
Der Markt Oberstdorf bietet auf seiner Internetseite eine Ausbildungsbörse für einheimische Betriebe an.

Sie suchen einen Auszubildenden?
Unter www.markt-oberstdorf.de/ausbildungsbörse können Sie über ein Formular Ihren freien Ausbildungsplatz platzieren.

Die Angebote werden auf der Homepage des Marktes für vier Wochen eingestellt. Eine Wiederholung ist jederzeit möglich.

Winterzeit - Schneeräumzeit

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 13.01.2017
Der Winter ist da und damit auch wieder die wenig erfreuliche Pflicht rund um das eigene Grundstück zu räumen und zu streuen. Leider sorgt das Thema Schneeräumung in jedem Winter auch für Ärger, bei Gästen und Einheimischen.

Ob der risikoreiche Schulweg oder der mühsame Gang ins Dorf – schlecht, oder gar nicht geräumte Gehbahnen sind nicht nur für die Fußgänger beschwerlich und gefährlich, es kommen, z. B. bei einem Sturz, auch Schadenersatzforderungen auf denjenigen zu, der seiner Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Die Vernachlässigung der Räumpflicht stellt außerdem eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Und wenn es einmal kräftig schneit, stellt sich auch wieder die Frage: Wohin mit der weißen Pracht? Bitte beachten Sie: Schnee von Privatgrundstücken darf nicht auf öffentliche Straßen, Wege, Plätze oder Anlagen geschaufelt oder gefräst werden. Missachtungen können ebenfalls ein Bußgeld zur Folge haben und der Verursacher hat zusätzlich die Kosten für die Abfuhr des Schnees zu tragen. Ihre Räum- und Streupflicht sollten Sie daher schon aus eigenem Interesse gewissenhaft erfüllen.

Winterdienstpflichten der Haus- und Grundstückseigentümer:

  • Räumen und Streuen von Gehsteigen, die an die Grundstücke grenzen,
  • Räumen und Streuen eines ein Meter breiten Streifens am Straßenrand, sofern kein Gehweg vorhanden ist,
  • an Werktagen von 7 Uhr bis 20 Uhr,
  • an Sonn- und Feiertagen von 8 Uhr bis 20 Uhr,
  • der geräumte Schnee ist so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird,
  • bei Tau- und Regenwetter sind Abflussrinnen, Hydranten, Straßeneinlaufschächte und Löschwasserentnahmestellen frei zu halten
Gesellschaftswagen von Emil Fischer

Altes und Neues?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.01.2017
Archivar Eugen Thomma erinnert an Berichterstattung von 1927.

In alten Zeitungen findet sich oft heute Neues, besonders wenn es sich um Lokalnachrichten handelt: So in der ersten Nummer des "Oberstdorfer Gemeinde- und Fremdenblatt" vom 5.01.1927. Meldungen mit ernsterem Charakter, die einen Bezug zur Gegenwart haben, wechseln mit solchen, die heute zum Schmunzeln anregen.

Gleich auf der Titelseite eine Überschrift: "Nebelhornbahn in Sicht?"
Da wird bei den Oberstdorfern die Werbetrommel zur Zeichnung von Anteilscheinen gerührt, um das Projekt der Bergbahn anzutreiben. Die Befürchtungen sind groß, daß Oberstdorf bedeutungslos wird, wenn der Ort nicht auf den Zug der Zeit aufspringt.
"Man möchte sogar sagen, daß Oberstdorfs Zukunft steht oder fällt mit der Errichtung der Nebelhornbahn. Die Erfahrung dieses Jahres hat gezeigt, daß die bei uns weilenden Fremden zum größten Teile nach Ehrwald mit unseren Gesellschaftswagen befördert werden wollen, um auf die Zugspitze zu fahren. [.....) Soll da Oberstdorf sich den Rang ablaufen lassen und hinter den andern Orten mehrere Jahre nachhinken, wenn dort der Rahm schon abgeschöpft ist? [....]", war der Tenor bei den vielen Versammlungen.
Jetzt, 90 Jahre später: das neue Gipfelrestaurant, die Nordwand-Runde!

Heute undenkbar, folgen namentlich Berichte über Skiunfälle junger Einheimischer beim Skilaufen mit detailgetreuem Unfallhergang. Eine ganze Abteilung von Datenschützern würde heute aufschreien.
Aber auch tierisches Unglück wird genau beschrieben: "Ein Achter-Hirsch wurde am 31. Dezember in Oytal gegen Abend von einer niedergehenden Lawine erfaßt und in die Tiefe gerissen. [....] Das Erstaunen der Jäger, die am andern Morgen den Hirsch holen wollten, war groß, als sie drei Adler sahen, die sich an dem Tiere bereits gütlich taten. In gemessener Entfernung lauerten zwei Füchse und etliche Aasraben auf den Moment in welchem die Adler vollgefressen das Weite suchten.[.........]".

Detailgetreu wird damals weiter berichtet: "Das Sporthotel Trettach ist seit sonntags abends ohne Kapelle, da Kapellmeister Professor Rosé zu Folge Differenzen mit einem Mitwirkenden der Kapelle und einem Kellner seine Tätigkeit niederlegte [.......]." Drei Tage später erscheint nicht nur eine Gegendarstellung des Herrn, sondern auch gleich ein Werbe-Inserat seiner Konzerte, jetzt spielt er im "Hotel Mohren" und das Trettachhotel? Das hatte schon eine neue Kapelle. Die große Zeit der Arbeitslosigkeit brachte es mit sich, dass ein Musikprofessor im hintersten Winkel Deutschlands das Tanz-Qintett eines kleinen Hotels leitete und dass in wenigen Stunden Ersatz zur Verfügung stand.

"Stand der Erwerbslosen im Bezirk Sonthofen am 8. Januar 1927, insgesamt 847.“
Oberstdorf 130, Immenstadt 158, Sonthofen 136, Schöllang 31, Fischen 18, Obermaiselstein 4.
Diese Statistik erschien jeden Monat. Tiefenbach ist als einzige Gemeinde im Bezirk nicht aufgeführt. Es scheint als habe es dort keine Arbeitslosen gegeben.

Der Skilauf wird immer mehr zum Motor der Wintersaison. Oberstdorfs Skisprung-Star Franz Thannheimer siegt mit Weiten von 40, 42 und 47 Metern beim Allgäuer Jugend-Skitag in Oberstaufen und erringt den "Pokal für den besten Allgäuer, den Polkal für den besten Springer des Tages und ein silbernes Zigarettenetui für den weitesten gestanden Sprung des Tages". Ein solch wertvoller Preis brachte damals einen Sportler schon in Gefahr den Amateurstatus zu verlieren.

Der Freude am abendlichen Vergnügen der "Fremden" trägt der Marktgemeinderat Oberstdorf auch dahingehend Rechnung, dass die erst ein Jahr alte Sperrstunden-Festsetzung (24.00 Uhr) aufgehoben und auf 01.00 Uhr verlegt wird. Ein Spielchen das sich mit pro und contra, teils mit andern Uhrzeiten, bis in die heutigen Tage immer und immer wieder fortsetzt.

Aus der "Amtlichen Fremdenliste", die in jeder Ausgabe beinhaltet war, sind Name, Beruf, Begleitung, Wohnort sowie die Unterkunft des Gastes in Oberstdorf zu ersehen. Die Gäste waren damals stolz, daß ihr Name veröffentlicht wurde und kauften diese Listen.
Wir lesen auch, dass sich am 10.01.1927 insgesamt 37 "Fremde" angemeldet haben. Besonders fällt dabei auf, daß nur vier davon privat wohnten und alle andern in Hotels, Pensionen oder Kuranstalten. Ach, wird derzeit nicht nach der höheren Wohnqualität gesucht?

Bild
Der "Gesellschaftswagen" des Oberstdorfer Unternehmers Emil Fischer bei einer Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen. Links am Wagen (mit Stock) der Kaufmann Georg Fischer, der Bruder des Emil, der gelegentlich als Reisebegeleiter mitfuhr.

Sperrungen bei Lawinengefahr

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 05.01.2017
Bei akuter Lawinengefahr hat der Markt Oberstdorf die Befugnis und die Verpflichtung unter anderem die Benutzung bestimmter Straßen, Wege, Skipisten oder Loipen für jedermann zu verbieten.

Dabei ist er auf eine fachkundige und objektive Beratung bei der Beurteilung der örtlichen Lawinensituation durch die Lawinenkommissionen angewiesen.

In der Gemeinde Oberstdorf werden im Winter 76 Pistenkilometer, 75 Loipenkilometer, mehr als 140 km Winterwanderwege und eine Vielzahl öffentlicher Straßen gesichert. Dabei wird die vorherrschende Schnee-, Wetter- und Lawinenlage ständig von den örtlichen Lawinenkommissionen bewertet und gegebenenfalls schnell auf eine Änderung der Situation reagiert. Wegen dieses immens großen Beurteilungsbereichs, dem größten aller Lawinenkommissionen in Bayern, gibt es in Oberstdorf auch drei Kommissionen. Eine für das Skigebiet Nebelhorn, eine für das Skigebiet Fellhorn und eine für die Oberstdorfer Täler und das Skigebiet Söllereck.

Diese Lawinenkommissionen sind Beratungsgremien für die Sicherheitsbehörden (Gemeinde, Landratsamt), die regelmäßig bei Bedarf zusammentreten, um die aktuelle Wetter-, Schneedecken- und Lawinensituation zu beurteilen und daraus entsprechende Empfehlungen für Lawinensicherungsmaßnahmen (z.B. Sperrungen von Straßen und Skiabfahrten oder künstliche Lawinenauslösungen) ableiten. Auch die Aufhebung von Sperrungen wegen Lawinengefahr beruht auf einer Lagebeurteilung durch die örtlichen Lawinenkommissionen.
Die ehrenamtlichen Lawinenkommissionen in Oberstdorf bestehen deswegen aus ortskundigen, bergerfahrenen und ständig erreichbaren Mitgliedern, die auf Grund ihrer lawinenkundlichen Kenntnisse in besonderem Maße geeignet sind, drohende Lawinengefahren zu erkennen und zu beurteilen. Sie sind mit den entsprechenden Lehrgängen ausgebildet und bilden sich regelmäßig fort. Trotz der hohen Komplexität der Zusammenhänge sind die Kommissionen stetig bemüht Sperrungen nur im absolut notwendigen Umfang zu empfehlen und unterstützen auch den Markt Oberstdorf bei Lawinensprengungen, ohne die die betroffenen Bereiche oftmals nicht so schnell wieder freigegeben werden könnten. Denn nicht nur große Neuschneemengen oder ein starker Temperaturanstieg haben einen wesentlichen Einfluss auf die Lawinengefahr, sondern es spielt eine Vielzahl von Faktoren zusammen, so dass nicht selten Entscheidungen für Unkundige nicht ohne weiteres nachvollziehbar sind.

Leider kommt es immer wieder vor, dass diese mit großer Sorgfalt eingerichteten Sperrungen missachtet werden. Neben der Tatsache, dass dies eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit darstellt, bringt sich damit aber nicht nur die Person selbst in Gefahr, sondern es entsteht gerade bei Gästen der Eindruck, die Sperrung müsse man nicht so ernst nehmen. Dessen sollten sich gerade diejenigen bewusst sein, die die Örtlichkeiten kennen, wissen in welchen Abschnitten eines gesperrten Bereichs die Gefahr am größten ist und dann nur genau diese Bereiche meiden, während sich ein Ortsunkundiger dann möglicherweise genau dort länger aufhält.

Auch können Lawinensprengungen nur dann ausgeführt werden, wenn sichergestellt ist, dass sich in dem gesperrten Bereich tatsächlich niemand aufhält. Deswegen werden diese Bereiche dann mit hohem Personalaufwand zusätzlich noch mit Posten abgesichert. Führen aber bereits Fußspuren oder Fahrspuren in den Bereich, ist dies nicht mehr gewährleistet und die Sprengung kann nicht durchgeführt werden.

Der Markt Oberstdorf appelliert deshalb an alle, sich ihrer Verantwortung und ihrer Vorbildfunktion bewusst zu sein und angeordnete Sperrungen wegen Lawinengefahr konsequent zu beachten, auch wenn das für den einzelnen möglicherweise mit Einschränkungen oder Belastungen verbunden ist.

Beschädigung von Schneezeichen kein Kavaliersdelikt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 03.01.2017
Mutwillige Beschädigungen von Schneezeichen verursachen dem Markt Oberstdorf jährlich Kosten. Für Anschaffung und Aufstellung muss pro Schneezeichen mit rund 15 bis 20 Euro gerechnet werden.

Die kurz vor dem Winter aufgestellten farbigen Holzstangen sind Teil der Straßenausstattung, die den Verlauf der Straßen und Wege bei hoher Schneedecke markieren. Werden die Schneezeichen herausgerissen oder beschädigt, gefährdet der Verursacher die Verkehrssicherheit und begeht damit eine Straftat. Die Polizei wird in nächster Zeit ein besonderes Augenmerk auf auffällige Bereiche richten.

Viehmarkt auf dem Lindenacker um 1910. In der Bildmitte

Lindenacker – Kurpark

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.12.2016
Heute würde man den früheren „Lindenacker“ südlich der katholischen Pfarrkirche als Streuobstwiese bezeichnen, berichtet Archivar Eugen Thomma.

Ob dort wirklich die namensgebende Gerichtslinde stand, unter der das Dorfgericht getagt hat, weiß man nicht mit Sicherheit. Dass aber auf dem Lindenacker jährlich Märkte stattfanden, bei dem so manches Rind und mancher Ochse den Besitzer wechselten, ist belegt.

Als Oberstdorf sich zum Beginn des 20. Jahrhunderts gewaltig nach Süden ausdehnte, wurde dieser zentrale Platz als Standort einer dringend notwendigen Kureinrichtungen – eines Kurplatzes und eines Kurhauses – interessant. Angesparte Gelder wurden 1922 geschickt beim Kauf des Grundes angelegt, gerade noch vor der Entwertung durch die Inflation. Der Grundstein für den Kurpark war gelegt.

Die folgenden Jahre galten der Gestaltung des Platzes, auf dem ursprünglich der Bau des Kurhauses geplant war. Weil der Sitzungssaal des Rathauses, der den Gästen als Lesesaal diente, 1924 zum Schulsaal der privaten Realschule wurde, entstand 1925 im Kurpark ein schmuckes Holzhäuschen, das als Lesehalle diente.

Die gelegentlich auf dem Marktplatz abgehaltenen Standkonzerte – anfänglich von Militörkapellen, dann von der Musikkapelle Oberstdorf – konnten nun am neuen Kurplatz stattfinden. In dem 1927 von Zimmermeister Hans Haneberg erbauten runden Pavillon bot die Musikkapelle Oberstdorf künftig in der Sommersaison täglich ein Konzert. Das Repertoire der Musiker war so umfangreich, dass erst nach vier Wochen ein Musikstück wiederholt wurde.

Im Jahr 1933 verbot die Regierung das Konzertieren von Amateuren während Berufsmusiker arbeitslos waren. Im Rahmen der „Arbeitsschlacht“, wie diese Maßnahme pathetisch genannt wurde, hatte die Gemeinde ein Orchester von Berufsmusikern einzustellen. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, aber auch noch im Rahmen der Arbeitsschlacht, entstand 1936 / 1937 an der Westseite des Kurparks die Wandelhalle. Dort konnten die flanierenden Gäste auch bei Regen dem Kurkonzert lauschen.

Gab die Kurkapelle unter Leitung von Josef Scharrer im Sommer 1942 noch 150 Konzerte, wurden im August 1943 die letzten Musiker zur Wehrmacht einberufen. Die Öffnungen der Wandelhall nach Süden wurden mit Bretterwänden zugenagelt. Dahinter entstand ein Lagerplatz für Möbel von nach Oberstdorf evakuierten Familien aus bombenbedrohten Städten. Bis Anfang der 1950er Jahre dauerte dieser Zustand an.

Ende der 1940er Jahre behalf sich die Kurverwaltung mit Schallplattenkonzerten. Nur mit Hilfe von auswärts konnte 1950 die Musikkapelle die Lücken in den eigenen Reihen, die der Krieg geschlagen hatte, schließen und wieder Konzerte veranstalten.
Wohl mehr als tausend Menschen waren es, die nach der langen musiklosen Zeit im Park den Sonntagskonzerten lauschten.
Oberstdorf entsprach dem Wunsch der Gäste nach mehr Musik. Eine Kurkapelle mit zwölf Musikern unterhielt künftig vormittags das dankbare Publikum. Die Musikkapelle gab ein Sonntagskonzert und überbrückte die freien Tage des Orchesters. Dies geschah alles im neuen Pavillon.
Die Zeit elte und das auch im Kurpark. Zusammen mit der Generalsanierung des Kurhauses erfuhr auch der Kurpark eine Erneuerung, die den Gästen den Aufenthalt auf dem ehemaligen Lindenacker noch angenehmer gestalten sollte.

Das Holzhäuschen, das als Lesehalle diente, wurde später abgebrochen und im Schulhof der Grundschule als Kindergarten wieder aufgebaut. Später war darin die Musikschule unterbracht. 2010 musste das Häuschen dann endgültig weichen.

Bild 1 Viehmarkt auf dem Lindenacker um 1910. In der Bildmitte
der Pfarrhof

Bild 2 Der Kurpark 1928: Links die Lesehalle, in der Mitte das
Lichtspielhaus und rechts der Musikpavillon

Netzwerk für Sportvereine

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.10.2016
Zu einem „Vereinegespräch“ trafen sich Mitte Oktober Bürgermeister Laurent Mies und Sportstättenleiter Hans-Peter Jokschat mit Vorsitzenden und ehrenamtlichen Mitarbeitern aus zwölf Oberstdorfer Sportvereinen.

Mit dabei waren DAV Oberstdorf, TC Oberstdorf, FC Oberstdorf, EC Oberstdorf, Königlich Priv. Schützengesellschaft Oberstdorf 1557, Arbeitsgemeinschaft Oberstdorf Skivereine (AOS), GC Oberstdorf, SC Rubihorn, TSV Oberstdorf, SC Oberstdorf, SV 79 Tiefenbach, JFG Illerursprung.

Thema des Abends war das Angebot der Sportstätten Oberstdorf, zukünftig verstärkt als Ansprechpartner und Unterstützer für die Vereine zur Verfügung zu stehen.
In der Diskussion sprachen die Vereinsvertreter unter anderem die Helferaquirierung für Veranstaltungen, die Suche nach Übungsleitern, Fragen zu Versicherung und Haftung und die möglich Entlastung des Ehrenamts durch die Politik sowie den Abbau der Bürokratie für Vereine an.

Stefan Betz erläuterte die überarbeiteten Nutzungsbedingungen für die Sportanlagen, insbesondere zum neu gestalteten Sportplatz am Gymnasium. Hier stellten sich Fragen nach dem Sportangebot für Jugendliche, ob der unorganisierte Sport Zugang zu den Sportanlagen bekommen könnte und wie unerwünschte Aktivitäten zukünftig unterbunden werden.

Zur Gestaltung der Sportlerehrung des Marktes hatten die Vereinsvertreter einige Vorschläge parat. So soll zum Beispiel darüber nachgedacht werden, die Ehrung im Rahmen einer großen Veranstaltung vorzunehmen und vielleicht auch die Wahl eines „Sportler des Jahres“ durchzuführen. Hans-Peter Jokschat versprach, dafür in den Sportstätten ein neues Konzept erarbeiten zu lassen.

Für einen guten Überblick, eine bessere Vernetzung und um die Sportvereine besser unterstützen zu können, sollen die Sportstätten zukünftig über alle Veranstaltung informiert werden.
Über den aktuellen Stand der kommenden großen Sportveranstaltung, der Skiflug WM 2018 und der Nordischen Ski WM 2021, berichteten Bürgermeister Mies, Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer und Hans-Peter Jokschat.

Die Teilnehmer vereinbarten mit Rathauschef und Sportamtsleiter die Einführung eines „Sport-Stammtisches“, der zwei Mal im Jahr stattfinden soll.

Heini Klopfer 1950

Pioniere des Skisprungs

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 05.10.2016
Erinnerungen von Archivar Eugen Thomma an Bruno Biehler, Heini Klopfer, Toni Brutscher und Sepp Weiler

Anläßlich des Grüntentages am 11. September berichtete die Tagespresse auch über das Jägerdenkmal auf dem "Wächter des Allgäus" und über dessen Planer.

Es jährte sich heuer zum 50. Mal der Todestag des Architekten Bruno Biehler. Biehler, selbst Leutnant im 3. Jägerregiment, entwarf dieses Mahnmal zum Gedenken an seine im Ersten Weltkrieg gefallenen rund 3.000 Regimentskameraden.
Bereits während des Krieges hatte er die Planung für den Soldatenfriedhof von Macarlau im Vasertal der Karpathen geschaffen, bei dessen Anlage der Oberstdorfer Holzbildhauer Wilhelm Math und der Hindelanger Kunstmaler Hermann Grosselfinger tätig waren.

Mich hat die Person des Architekten schon als junger Bursche fasziniert. Unsere Generation, die doch kaum Möglichkeit hatte ins Ausland zu kommen, konnte nur staunen, wenn man über Bühlers Reisen las. Indien, Ceylon, Java, China waren Ziele von ihm gewesen. Der Bericht über die Winterbesteigung des Fujiyama in Japan und seine Rückreise mit der Transsibirischen Eisenbahn im Mai 1914 fesselten mich.

Der Skipionier Bruno Biehler war auch in Oberstdorf kein Unbekannter. Bei den ersten Allgäuer Skimeisterschaften errang er auf der 1909 erbauten Haldenschanze mit einem Sprung auf 21 1/2 Metern den Titel des Allgäuer Meisters. Er war in der Nordischen Kombination der härteste Konkurrent des Eugen Heimhuber, der da für den Skiklub Oberstdorf den Titel sicherte.
Das Heimhuber-Foto von Biehlers Meistersprung an der Haldenschanze zeigt auch noch den damaligen Sprungstil, der ein möglichst aufrechtes Stehen verlangte.

Die Postkarte mit den Prinzregenten-Marken konnte ich vor etwa 30 Jahren von einem Franzosen erwerben. Sie ist in Esperanto geschrieben. Interessant ist dabei auf der Bildseite das Datum des Sprunges, der 2.Februar 1910.
Genau 40 Jahre später am 2.Februar 1950 gingen der Planer der Skiflugschanze Heini Klopfer und seine Kameraden Toni Brutscher und Sepp Weiler über diesen Bakken.
Wenige Tage später setzte der Österreicher Willi Gantschnigg dort mit 124 Metern eine neue Weltrekord-Marke. Ja, was für eine Steigerung hier am Ort in 40 Jahren!
Nach weiteren 65 Jahren liegt die Höchstweite bei 225 Meter, also Bruno Biehlers Weite um mehr als 200 Meter übertroffen.
Und wie weit wird es gehen auf der derzeit umgebauten Heini-Klopfer-Schanze?

Verkehrssicherheit: Überhängenden Bewuchs an Straßen und Wegen entfernen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.10.2016
Durch überhängende Äste und Sträucher wird der Verkehr auf Gehsteigen und Fahrbahnen behindert. Gerade Gehsteige sind durch herausragende Sträucher häufig fast nicht passierbar. Gleiches gilt für Straßen ohne Gehsteig, bei denen Sträucher oder Äste Sicht behindernd in die Fahrbahn ragen.

Ebenso tragen nur gut sichtbare Verkehrszeichen zur Verkehrssicherheit bei.

Der Markt Oberstdorf als Straßenbaubehörde hat für die Sicherheit auf öffentlichen Straßen zu sorgen und die Beseitigung von evtl. Gefahren zu veranlassen.
Grundstückseigentümer und Bürger des Marktes Oberstdorf werden daher dringend gebeten, den überhängenden Bewuchses vor dem Wintereinbruch zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass Verkehrszeichen gut sichtbar sind. Abgesehen von der Unzulässigkeit können Grundstückseigentümer zum Kostenersatz bei evtl. Schadensereignissen herangezogen werden.

Kontakt zum Marktgemeinderat

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.09.2016
Ab sofort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit allen Marktgemeinderatsmitgliedern direkt und zeitgleich eine Mitteilung zukommen zu lassen.

Auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de/politik/gemeinderat ist dafür ein entsprechendes Formular eingestellt. Dateien können mitgeschickt werden.

Dieses Portal ist nicht der offizielle Posteingang des Marktes Oberstdorf.
Die Kontakte zu den Mitarbeitern finden Sie auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de.

Geschichte des Marktes Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 31.08.2016
Band 1 bis 5 der Geschichte des Marktes Oberstdorf sind im örtlichen Buchhandel, im Oberstdorf Lädele, in der OBERSTDORF BIBLIOTHEK und beim Markt Oberstdorf erhältlich.

Illegales Zelten und Feuer machen am Gaisalpsee verboten

LBV Logo_2018 LBV Allgäuer Hochalpen
via Markt Oberstdorf
am 28.07.2016
Leider hat die stabile Witterung im Spätsommer 2015 zu einer massiven Zunahme von Zeltaktivitäten im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen geführt. Besonders betroffen war der Gaisalpsee. In der Naturschutzgebietsverordnung „Allgäuer Hochalpen“ ist klar dokumentiert, dass Zelten, Lagern und Feuer machen im Schutzgebiet nicht zulässig sind.

Viele Tierarten, wie zum Beispiel das scheue Birkhuhn oder der Steinadler brauchen störungsfreie Tageszeiten, in denen sie ihre Nahrungsaufnahme durchführen können und nicht unter Dauerstress stehen. Der Gebietsbetreuer der Allgäuer Hochalpen, Henning Werth ruft alle Naturfreunde auf, 2016 zum Ferienbeginn die Spielregeln einzuhalten und die NSG-Verordnung zu beachten. „In Zusammenarbeit mit Landratsamt Oberallgäu, der Naturschutzwacht und Polizei sollen die Kontrollen v.a. an den Seen intensiviert werden“. Infotafeln wurden dabei angebracht, die den Besuchern die Verhaltensregeln im Naturschutzgebiet veranschaulichen. Nur so können die Einzigartigkeit und das Naturerlebnis in den Allgäuer Hochalpen für die Besucher in der Zukunft erhalten bleiben.

Foto Copyright: Bernhard Kirchbihler

Grillen in freier Natur

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz (BayNatSchG) darf grundsätzlich jeder zum Genuss der Naturschönheiten und zur Erholung alle Teile der freien Natur ohne behördliche Genehmigung und ohne Zustimmung des Grundeigentümers oder sonstigen Berechtigten unentgeltlich betreten.

Darf man überall draußen in der Natur picknicken und grillen?
Dieses so genannte Betretungsrecht gilt jedoch nur für Freizeitgestaltung und Sportausübung, die dem Naturgenuss und der Erholung dienen. Das Entzünden und Betreiben offener Feuer zum Grillen oder als Lagerfeuer in der freien Natur ist mehr als nur ein „normales Betreten“ und wird daher nicht vom Betretungsrecht gedeckt. Dafür ist stets die Zustimmung des Grundstücksberechtigten - für das Sammeln von Brennholz im Wald auch die Zustimmung des Waldbesitzers - erforderlich.

Das Entzünden und Betreiben offener Feuer ist in Natur-, Wild- und Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich verboten. Die Schutzgebiete sind in der Regel beschildert. Alle Seitentäler südlich von Oberstdorf liegen jeweils in einem Landschaftsschutzgebiet, damit ist das Grillen in diesen Bereichen nicht erlaubt.
Wer gegen die naturschutz-, forst-, jagd-, wasser-, abfallrechtlichen oder Brandschutzbestimmungen oder die Anzeigepflicht bei Veranstaltungen verstößt, handelt ordnungswidrig und kann mit Geldbuße belegt werden.

Auch beim erlaubten Feuermachen sollte die allgemeine Verpflichtung zum Schutz der Natur beachtet werden (§ 1 BNatSchG). Verhalten Sie sich stets so, dass die Lebensgrundlagen für wild wachsende Pflanzen und wild lebende Tiere soweit wie möglich erhalten, nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt und gegebenenfalls wieder hergestellt werden.

  • Machen Sie keinen unnötigen Lärm.
  • Wählen Sie den Platz für eine Feuerstelle so, dass keine Brandgefahr für die Umgebung entstehen kann, mindestens 100 Meter von einem Wald und leicht entzündlichen Stoffen entfernt. Und mindestens fünf Meter von Gebäuden aus brennbaren Stoffen, vom Dachvorsprung ab gemessen mindestens fünf Meter von sonstigen brennbaren Stoffen. Suchen Sie möglichst einen Platz in der Nähe eines Gewässers, um Wasser zum Feuerlöschen zu haben.
  • Verwenden Sie als Brennstoff für das Grillfeuer nur Grillkohle, für Lagerfeuer nur trockenes Holz. Altöle, Altreifen oder Kunststoffe etc. dürfen keinesfalls verwendet werden.
  • Halten Sie das Feuer ständig unter Aufsicht. Löschen Sie es bei starkem Wind. Wenn Sie das Feuer verlassen, müssen Feuer und Glut ganz erloschen sein.
  • Wenn Sie den Platz endgültig verlassen, stellen Sie so weit wie möglich den Zustand her, wie er sein sollte.
  • Lassen Sie keine Abfälle, auch kein Brennmaterial, zurück. Seien Sie sich als echter Naturfreund nicht zu schade, auch einmal liegen gebliebenen Müll anderer zum nächsten Abfallbehälter mitzunehmen.

Jeder Einzelne von uns muss schonend mit Natur und Landschaft umgehen, damit wir und unsere Nachkommen auch in Zukunft darin Lebensgrundlage und Erholung finden können!

Öffentliche Grillplätze
Öffentliche Grillplätze gibt es in Altusried, Balderschwang, Betzigau, Immenstadt, Obermaiselstein, Oy-Mittelberg, Sonthofen, Weitnau und Wertach. In Oberstdorf ist kein Grillplatz ausgewiesen.