Aus der Gemeinde

Jahresabschlüsse 2017

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 21.09.2018
Jahresabschlüsse 2017 des Marktes Oberstdorf und seiner Eigenbetriebe Tourismus Oberstdorf, Sportstätten Oberstdorf,

Kernhaushalt Markt Oberstdorf
Für den Markt Oberstdorf war 2017 aus finanzieller Sicht ein sehr gutes Jahr. Die Jahresrechnung ergab ein wesentlich besseres Ergebnis als es die Haushaltsplanung vorsah. Das Ergebnis 2017 weist im Verwaltungshaushalt (laufender Betrieb) einen Überschuss von 5.678.314 Euro aus, der im Vermögenshaushalt für Investitionen und Tilgungen zur Verfügung steht.
Im Haushaltsplan waren 3.871.700 Euro vorgesehen. Die gesetzlich geforderte Mindestzuführung wurde um 3.025.014 Euro überschritten.
Im Vermögenshaushalt (Investitionshaushalt) wurden von der veranschlagten Kreditermächtigung in Höhe 5.519.000 Euro insgesamt 2.600.000 Euro beansprucht.

Tourismus Oberstdorf
Das Geschäftsjahr 2017 der Kurbetriebe Oberstdorf schließt mit einem Jahresüberschuss von 212.037 Euro ab. Das Planergebnis mit einem Betriebsverlust von 36.000 Euro wurde deutlich übertroffen. In 2017 wurden 2.611.216 Übernachtungen und 474.274 Gästemeldungen verzeichnet.

Sportstätten Oberstdorf
Die Sportstätten schlossen das Geschäftsjahr 2017 mit einem Verlust von 1.440.021 Euro ab. Dieses Ergebnis übersteigt den Planansatz um 152.000 Euro. Der wesentliche Grund ist ein Buchverlust aus dem Abgang von Anlagevermögen.

Gemeindewerke Oberstdorf
Das Jahresergebnis der Gemeindewerke Oberstdorf umfasst die Geschäftstätigkeit der Gemeindewerke mit Kommunalen Diensten und den Ergebnisses der Energieersorgung Oberstdorf GmbH und Wasserversorgung Oberstdorf GmbH. Diese Organschaft schließt im Jahr 2017 mit einem Jahresüberschuss von 1.490.854 Euro ab und liegt mit 410.554 Euro über dem Planansatz. Aus dem Jahresüberschuss werden an den Kernhaushalt der Gemeinde 250.000 Euro abgeführt.

Therme Zeitstrahl_2018

Oberstdorf Therme: Projektstrukturplan für den Neubau

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 21.09.2018
Am 6. September stellten die Kurbetriebe Oberstdorf dem Marktgemeinderat den aktuellen Projektstrukturplan der Oberstdorf Therme vor.

Das komplexe Projekt wurde in Teilprojekte mit einzelnen Arbeitsprozessen und Leistungspaketen definiert. Eine zeitliche Gliederung und so genannte Meilensteine machen die Abhängigkeiten einzelner Prozesse deutlich.
Als wesentliche Grundlage aller weiterführenden Prozesse gilt dabei der Masterplan. Seit 2014 beschäftigten sich die Kurbetriebe mit dem Projekt. Strukturiert wurde damals ein Marketingprozess eingeleitet, der im Wege einer Markterkundung die Bedürfnisse der zukünftigen Gäste der Oberstdorf Therme ermittelt hat. Ergänzend hierzu wurden alle Stakeholder – also Zielgruppen mit Interesse am Projekt Oberstdorf Therme – in den Ermittlungs- und Entscheidungsprozess eingebunden. Auf dieser Grundlage ist der Masterplan erstellt worden, der in seiner aktuellen Fassung als Planungsinstrument dient.
Für die umfangreichen Rückbau- und Entsorgungsmaßnahmen wird derzeit ein Schadstoffgutachten erstellt und eine Inventarisierung zur Veräußerung von Wertgegenständen durchgeführt. Parallel dazu wird ein Architektenwettbewerb vorbereitet. Die Inhalte des Auslobungstextes, welche die Basis des Architektenwettbewerbs bilden, sollen dem Marktgemeinderat erstmalig im Oktober vorgestellt werden. Ein für den Neubau notwendiges Immissionsgutachten ist ebenfalls derzeit in Erarbeitung.
Strukturiert und professionell wird in allen Ebenen der Verwaltung daran gearbeitet, für die zukünftigen Gäste der Oberstdorf Therme ein optimales, authentisches und vielfältiges Bade- und Saunaangebot zu erschaffen. Bei einem voraussichtlichen Baubeginn im Oktober 2020 und einer Bauzeit von 20 bis 22 Monaten ist derzeit davon auszugehen, dass im Juli 2022 die neue Oberstdorf Therme eröffnen kann.

Ehrungen 2018

Wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.09.2018
Der Markt Oberstdorf zeichnete Franz Bisle mit der Verdienstmedaille und Karl Geiger und Vinzenz Geiger mit der Verdienstspange Sport aus.

Verdienstmedaille für Franz Bisle

In Anerkennung und Würdigung seiner ehrenamtlichen Verdienste im
Bereich Sport, Kultur und Gesellschaft ehrte Bürgermeister Laurent Mies am 18. September Franz Bisle mit der Verdienstmedaille des Marktes Oberstdorf.
Mit dem Zitat von Korad Adenauer: „Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat.“, stieg der Rathauschef in die Aufzählung der Verdienste von Franz Bisle ein.
Nach dem Abitur, das er als Jahrgangsbester abschloss, und dem Studium mit Ziel Realschullehramt unterrichtete Bisle Generationen von Schülern in Immenstadt und Sonthofen und beendete das aktive Berufsleben 2009 als Realschuldirektor. In den Jahren 2006 bis 2011 unterstütze er die Recherche zur Geschichte des Marktes Oberstdorf.
In der Politik hat der Oberstdorfer ebenfalls ein Wörtchen mitzureden – Bisle engagiert sich seit 2008 als Mitglied des Kreistags Oberallgäu für seine Heimat.
Auch beim Sport war mit ihm zu rechen. Mit Talent und Fleiß schaffte es Bisle als Skispringer bis in die Deutsche Nationalmannschaft und 1968/69 auch ins Team der Vierschanzentournee. Einen sehr achtbaren Erfolg errang er 1969, als Dritter der Deutschen Meisterschaften.
Dem Sport und speziell dem Skiclub Oberstdorf blieb Franz Bisle nach seiner aktiven Sportlerkarriere auch weiterhin eng verbunden. Er setzte sich engagiert für den Nachwuchs ein und war als Stützpunktleiter im Deutschen Skiverband tätig. Als Stadionsprecher an der Schattenbergschanze - bei ganz großen wie bei kleinen Veranstaltungen – stellte Bisle sein Talent unter Beweis, die Menschen zu unterhalten. Dieses Talent zeigte sich auch bei der 500-Jahr-Feier (1998) der Gemeinde, bei der er sich als Co-Regisseur einbrachte.
Ab 2003 startete Franz Bisle als Kabarettist, Autor und Spielleiter in der Rolle des Frater Gallus und las den Oberstdorfern beim Bockbierfest die Leviten. Dabei sah er bei den Ereignissen in Oberstdorf über die Jahre ganz genau hin und schrieb in unzähligen Stunden die Drehbücher. Allein für diese Arbeit, hast Du meinen größten Respekt.“, sagte der Rathauschef. Das sprichwörtiche Sahnehäubchen war aber das hervorragende komödiantische Schauspiel, das Bisle als Frater Gallus, als Oma, als Postler oder als Benedikta, alleine oder mit seinen Partnern dem Publikum servierte. Ganz nebenbei war Bisle damit auch Garant für eine jedes Mal voll besetzte Oybele-Halle. Gründe genug für den Marktgemeinderat die Auszeichnung mit der Verdienstmedaille zu beschließen.

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Bürgermeister Laurent Mies dankte Franz Bisle für sein großartiges
Engagement für die Gemeinde und gab ihm mit Urkunde und
Verdienstmedaille auch die besten Wünsche mit auf den Weg.

Verdienstspange Sport für Karl Geiger und Vinzenz Geiger

Eingeladen zur Ehrung am 18. September waren ebenso Karl Geiger, Skispringer, und Vinzenz Geiger, Nordischer Kombinierer, mit ihren Familien. Beide Sportler starten für den Skiclub Oberstdorf und gehören dem Zoll-Ski-Team sowie der Lehrgangsgruppe I a des Deutschen Skiverbands an.

Im Alter von sechs Jahren sprang Karl Geiger das erste Mal von einer Schanze. Vom Fluggefühl begeistert, nahm er im Skiclub Oberstdorf seither am Training der Skispringer teil.
Mit dem fünften Platz in der Gesamtwertung des Sommer-Grand-Prix wurde er für den Weltcupauftakt 2012 in Lillehammer nominiert und punktete dort auf der Normalschanze und der Großschanze. Am 9. Dezember 2012 erreichte er den sechsten Platz beim Weltcup im russischen Sotschi. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2013 im tschechischen Liberec gewann er mit den Team-Kollegen die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb. Im Einzel belegte er den siebenten Rang. In der Saison 2013/14 erreichte Karl Geiger mit dem zweiten Platz beim Teamspringen in Klingenthal seinen ersten Weltcup-Podestplatz. Im Dezember 2014 wurde er erstmals in die Nationale Gruppe bei den Springen zur Vierschanzentournee 2014/15 nominiert. Im Dezember 2015 erfolgte die erneute Nominierung. Am 21. Februar 2016 erreichte Geiger beim Wettbewerb von der Normalschanze in Lahti den zweiten Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang erreichte er Platz zehn auf der Normalschanze und Platz sieben auf der Großschanze. Zusammen mit den Team-Kollegen gewann Karl Geiger die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb.
Bei der ersten Weltcup-Station nach den Olympischen Winterspielen in Lahti gewann er mit Markus Eisenbichler, Richard Freitag und Andreas Wellinger den Mannschaftswettbewerb und erzielte damit seinen ersten Weltcupsieg.

Vinzenz Geiger wurde mit acht Jahren auf das Skispringen aufmerksam. Vier Jahre später stieg er auch noch auf die Langlaufskier und damit war er bei den Nordischen Kombinierern gelandet. Seine internationale Karriere begann im Rahmen des Alpencups im September 2012 in Oberstdorf. Bis heute gewann er dreimal einen Wettbewerb des Alpencups. Im Continental-Cup startete Geiger im Januar 2015 in Planica. In diesem Cup gelangen ihm im Februar 2016 in Ramsau zwei Siege. Im Weltcup nahm Vinzenz Geiger im Dezember 2015 an zwei Wettbewerben in Lillehammer teil. Zu Beginn der Weltcupsaison 2016/17 erreichte er zwei siebte und einen vierten Rang und landete im Dezember 2016 in Ramsau mit einem dritten Platz erstmals auf dem Podest. Zwei Silbermedaillen gewann Vinzenz Geiger bei den Juniorenweltmeisterschaften 2016 im rumänischen Râșnov in den Wettbewerben von der Normalschanze sowohl über die zehn Kilometer als auch im Mannschaftswettbewerb mit dem deutschen Team über die viermal fünf Kilometer. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2017 in Soldier Hollow gewann er im 5-km-Wettbewerb die Goldmedaille. Im Januar 2018 holte er gemeinsam mit Eric Frenzel im Teamsprint in Val di Fiemme einen Sieg im Weltcup. Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang gewann er im Teamwettbewerb mit der Mannschaft Gold und platzierte sich in den Einzelwettbewerben auf dem siebten und neunten Rang.

Die beiden jungen Sportler haben ihre Leistungen kontinuierlich gesteigert, so Mies, und weiter: „Ihr habt euch durchgebissen, mit Fleiß, Konzentration und Zielstrebigkeit, mit Disziplin und dem Glauben an Euch selbst. Rückhalt gibt es aus der Familie, von Freunden, Sportkollegen, Betreuern und natürlich auch den Trainern.“

Mit dem besonders schönen Erfolg – einer olympischen Medaille - krönten Vinzenz Geiger und Karl Geiger ihre junge Laufbahn bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang 2018.
Dafür, so beschloss der Marktgemeinderat, erhalten die beiden Ausnahme-Athleten in Anerkennung und Würdigung ihrer sportlichen Leistungen die Sportverdienstspange des Marktes Oberstdorf.

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Vinzenz Geiger und Karl Geiger nahmen die Urkunden und die Sportverdienstspangen bei einer Feierstunde im blauen Salon des Königlichen Jagdhauses aus den Händen von Bürgermeister Laurent Mies entgegen. Mies wünschte den beiden Sportlern für die Zukunft viel Erfolg und dazu das entscheidende Quäntchen Glück, das man zum Erreichen seiner Ziele braucht.

Endspurt bei den Klimaschutzkampagnen 2018

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 19.09.2018
Stromsparwettbewerb und Solar-Offensive gehen in den Endspurt. Noch bis Ende Oktober ist die Teilnahme am Stromsparwettbewerb möglich; die meisten Angebote der Solar-Offensive gelten noch bis Ende des Jahres.

Ein Verwöhn-Wochenende in einem Allgäuer Bio-Hotel, ein lautloser Segelflug über die Oberallgäuer Bergwelt, ein Wochenende kostenlos Elektroauto fahren: beste Chancen auf diese und noch viele weitere Gewinne haben alle Teilnehmer am Stromsparwettbewerb 2017/2018. Denn bei diesen Gewinnen handelt es sich um drei der zahlreichen attraktiven Lospreise, die unter allen Teilnehmern des Stromsparwettbewerbs verlost werden – ganz unabhängig von der Höhe der Einsparung!
Und die eifrigsten und erfolgreichsten Stromsparer dürfen sich über die Hautgewinne freuen: ein Pedelec, ein Gutschein für ein A+++ Elektrogerät und ein Jahr kostenlosen Ökostrom.

Die Teilnahme am Stromsparwettbewerb ist denkbar einfach: Vergleichen Sie Ihre aktuelle Stromabrechnung mit jener aus der vorausgegangenen Abrechnungsperiode: Sie haben weniger verbraucht? Dann machen Sie mit und reichen Sie Ihre Abrechnungen zusammen mit dem Teilnahmeformular bei der Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt ein.
Das Teilnahmeformular kann bei der Koordinationsstelle Klimaschutz angefordert werden und steht außerdem unter https://www.allgaeu-klimaschutz.de/allgaeuer-klimameisterschaft.html zum Download bereit. Noch bis Ende Oktober können die Unterlagen eingereicht werden.

Und auch die Solar-Offensive Oberallgäu 2018 hat viel zu bieten: Solar-Kataster, Solar-Infoabende, Solar-Botschafter, tolle Rabatte und Aktionen regionaler Unternehmen aus der Solar-Branche. Nutzen Sie die Angebote und informieren Sie sich über die Vorteile und Chancen, die eine Photovoltaik-Anlage für die Eigenstromerzeugung bietet.

Zahlreiche Solarbotschafter, verteilt über das ganze Oberallgäu, stehen für einen unkomplizierten, unabhängigen und kostenlosen Erfahrungsaustausch gerne zur Verfügung. Attraktive Rabatte und Aktionen der teilnehmenden Solar-Unternehmen erleichtern die Entscheidung für den Einstieg in die eigene Stromproduktion - die meisten Angebote gelten noch bis Ende des Jahres!
Den Kontakt zu den Solar-Botschaftern und teilnehmenden Firmen finden Sie auf der Kampagnen-Website unter https://www.allgaeu-klimaschutz.de/solar-offensive.html. Hierüber erfolgt auch der Einstieg ins Solar-Kataster. Mit Hilfe des Solar-Katasters können Sie sich einfach und unverbindlich über die Eignung Ihres Hausdaches für Photovoltaik und Solarthermie informieren.
Dieser Herbst steht also nochmals voll und ganz im Zeichen des Klimaschutzes, denn der vergangene Hitzesommer hat es wieder gezeigt: unser Klima verändert sich und handeln müssen wir jetzt!

Infos und Kontakt: Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt Oberallgäu: klimaschutz@lra-oa-bayern.de.Tel.: 08321/612-743 / 08321/612-617

Zämed duss Logo_2018

1. Zämed duss Outdoorfestival

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.09.2018
5. bis 7. Oktober 2018 rund um das Oberstdorf Haus

Oberstdorf ist mit seiner Lage inmitten der Allgäuer Alpen ein idealer Ausgangsort für sportliche Aktivitäten aller Art: Ob Bergsteigen, Klettern, Mountainbiken, Raften oder Gleitschirm fliegen –das Zämed duss - Outdoorfestival wird präsentiert von Eddie Bauer und bietet ein buntes Programm zum Mitmachen und Ausprobieren. Vom 5. bis zum 7. Oktober kann diese Vielfalt live vor Ort erlebt werden. Auf dem gesamten Kurpark-Areal haben die Besucher die Möglichkeit sich zu informieren und beraten zu lassen. Selbstverständlich kann auch Material getestet werden wie zum Beispiel aus der aktuellen Kollektion von „Eddie Bauer“.
Gemeinsam mit Bergschulen, Skischulen, den Oberstdorf-Kleinwalsertaler Bergbahnen, Gleitschirmschulen, Bikeschulen wird ein buntes und abwechslungsreiches Programm angeboten. Die Aussteller und Partner haben alle eines gemeinsam: egal, mit welchem Sportgerät sie unterwegs sind – alle möchten unvergessliche Momente in der Natur erleben und gemeinsam draußen sein. In der Bergwelt rund um Oberstdorf ist Platz für alle Sportarten und das möchte der Veranstalter Tourismus Oberstdorf vermitteln. Denn mit etwas Rücksicht aufeinander und Respekt vor dem Abenteuerspielplatz Natur kommt jeder auf seine Kosten.
Bei den Mitmachangeboten stehen neben Gipfelwanderungen und Klettersteigen auch Sonnenaufgangstouren, Yoga auf dem Berg, Canadiertouren und eine Hirschbrunftwanderung auf dem Programm. Für die Mountainbiker gibt es geführte Touren, Fahrtechnikkurse und einen Pumptrack. Samstags findet ab 9 Uhr auch der Feneberg Mountainbike-Marathon statt. Am Sonntag ist eines der Highlights sicherlich die Eddie Bauer-12h-Wanderung, die zu den schönsten Plätzen rund um Oberstdorf führt.
Tagsüber findet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm statt mit Vorträgen, Film- und Diavorführungen sowie Multivisions-Shows. Natürlich gibt es auch ein passendes Abendprogramm: Am Freitag eröffnet die Band „Kids of Adelaide“ das Zämed duss - Outdoorfestival und am Samstag findet eine stimmungsvolle Multivisionsshow statt.
Weitere Informationen unter www.zämed-duss.de.

Gipfeltreffen 2018

Gipfeltreffen3

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 19.09.2018
Gemeinsam zum Erfolg – unter diesem Motto haben sich die drei Gemeinden Oberstdorf, Oberstaufen und Kleinwalsertal zusammengetan. Gemeinsam bieten sie Schulungsmaßnahmen, Workshops und Seminare für Gastgeber an.

• Meinen (Klein)Betrieb erfolgreich im Internet präsentieren!
26. September, 13 Uhr, Walserhaus Hirschegg

• Wege zur Umsatzsteigerung & Kostensenkung in der Gastronomie
27. September, 9 Uhr, Walserhaus Hirschegg

• Tramino - Basiswissen
9. Oktober, 14 Uhr Oberstdorf Haus

• Kleine Küche - Große Wirkung
11. Oktober, 14 Uhr, Oberstdorf Haus

• Mit den richtigen Zielgruppen zu mehr Nächtigungen
15. Oktober, 13 Uhr, Walserhaus Hirschegg

• Empfehlen Sie uns bitte weiter!
16. Oktober, 9 Uhr, Walserhaus Hirschegg

• Tramino Aufbauschulung
16. Oktober, 14 Uhr, Oberstdorf Haus

• Special Mails für Ihre Gäste - Email-Kommunikation mit WOW-Effekt
18. Oktober, 14 Uhr, Oberstdorf Haus

• Erste - Hilfe - Kurs
19. Oktober, 10 Uhr, Kurhaus Oberstaufen

• Unterweisung zum Brandschutzhelfer
22. Oktober, 14 Uhr, Kurhaus Oberstaufen

• Energiezukunft kann keiner allein – Elektromobilität auch nicht!
22. Oktober, 14 Uhr, Oberstdorf Haus

• Wortspiele
23. Oktober, 9 Uhr, Kurhaus Oberstaufen

• Unternehmensrepräsentation im Internet – was muss ich beachten?
24. Oktober, 9 Uhr, Kurhaus Oberstaufen

• Tramino als Hotelprogramm
25. Oktober, 14 Uhr, Oberstdorf Haus

• Wunschkunden- & Positionierungs-Workshop
26. Oktober, 9 Uhr, Kurhaus Oberstaufen

• Gastorientiertes Verhalten & aktives Verkaufen sowie Beraten
30. Oktober, 8.30 Uhr, Kurhaus Oberstaufen

• Das Frühstücksbuffet, neu inszeniert
30. Oktober, 13.30 Uhr, Kurhaus Oberstaufen

• Digitalisierung mit Tramino
30. Oktober, 14 Uhr. Oberstdorf Haus

• Bildbearbeitung mit kostenloser Software
06. November, 14 Uhr, Oberstdorf Haus

• Datenschutz für Gastgeber
03. Dezember, 16 Uhr, Oberstdorf Haus

Weitere Informationen zu Vorträgen, Preisen und Anmeldung unter www.gipfelhoch3.de.

Jazzspirit am Nebelhorn

Logo-okb-adler-rgb-300dpi OBERSTDORF KLEINWALSERTAL Bergbahnen
via Markt Oberstdorf
am 18.09.2018
Am 23. September bringen die Musiker der Band Zydeco Annie + Swamp Cats das Lebensgefühl von New Orleans direkt zur Station Höfatsblick.

Ab 11.30 Uhr wartet ein einzigartiges Konzert mit musikalischen Leckerbissen auf alle Musikbegeisterte.

New Orleans, auch „Die Wiege des Jazz“ genannt, liegt im Süden Amerikas. Mit den Vollblutmusikern von Zydeco Annie + Swamp Cats kommt ein Stück davon auf 2.000 Meter Höhe: Unterhaltsame Lieder, die zum Mitschwingen und Mitsingen animieren. Das vielfältige Repertoire verbindet die eigenen Wurzeln perfekt mit dem Big Easy (New Orleans). Die Lieder erzählen von purer Lebensfreude, grenzenlosen Sehnsüchten und geselligen Beisammensein – und auch von der Traurigkeit des
Abschiednehmens. Zusammenfassend: Vom Leben mit all seinen Höhen und Tiefen.

Anja Baldauf alias Zydeco Annie ist mit dem Akkordeon aufgewachsen und das Instrument ist seit jeher ihr täglicher Begleiter. Zwar ist Anja mit bayerischer Hausmusik aufgewachsen, auf ihren Tourneen hat sie jedoch die Cajun- und Zydecomusik für sich entdeckt. Zusammen mit den Swamp Cats ist das eine Verbindung, die zu wunderbaren Klängen führt. Beim kommenden Konzert am Nebelhorn genießen Gäste das musikalische Zusammenspiel.

Der Eintritt ist frei.
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Panoramarestaurant statt.

Mehr Informationen zur Veranstaltung unter www.ok-bergbahnen.com.

Sperrung Plattenbichlstraße und Schanzenstraße

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 17.09.2018
Vom 17. September bis 1. Oktober ist die Plattenbichlstraße vor dem Gebäude Flachsröste 2 halbseitig gesperrt. Die Schanzenstraße muss am 20. September für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Grund ist die Neuverlegung von Versorgungsleitungen und die Errichtung eines Pumpwerks.

Sperrung Fuggerstraße Sept. 2018

Halbseitige Sperrung der Fuggerstraße

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 17.09.2018
Die Fuggerstraße ist zwischen der Wittelsbacherstraße und der Ludwigstraße vom 18. September bis 17. Oktober halbseitig gesperrt. Grund ist die Neuverlegung Stromkabel AllgäuNetz
Fairtrade_Karten 2018

Fair gehandelte Karten für jeden Anlass

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 13.09.2018
Die Verwaltung des Marktes Oberstdorf verwendet jetzt fair gehandelte Karten für verschiedene Anlässe.

Diese Karten wurden in einer Werkstatt am Stadtrand von Kigali in Ruanda gefertigt. Von der Papierherstellung (wobei ausschließlich Altpapier verwendet wird), der Färbung, des Zuschnitts und den handwerklich aufwändigen Motiven bis zur Verpackung wird alles selber gemacht. Die Motive werden teilweise in England, von den verschiedenen Auftraggebern weltweit und vor Ort gestaltet.
In der Werkstatt arbeiten 60 junge Erwachsene, alles Waisen, die immer drei Monate lang in einem Zweierteam zusammenarbeiten. Die vergleichsweise gute Bezahlung ermöglicht den Mitarbeiter/innen kleine Häuschen oder kleine Wohnungen zu mieten und gut über die Runden zu kommen. Ein Sozialarbeiter schult alle Mitarbeiter/innen regelmäßig zu den unterschiedlichsten Lebensbereichen mit dem Ziel ein Leben in Selbständigkeit führen zu können. Dazu gehören Schulungen zur Gesundheitsvorsorge, Familienplanung, Haltung von Nutztieren, Informationen zur Weiterbildungen und vieles mehr.

Gemeinderätin Bergith Hornbacher-Burgstaller konnte im Rahmen einer Ruandareise diese Werkstätte besuchen und sich von diesem tollen Projekt persönlich überzeugen lassen.

Auch Sie können viele Menschen unterstützen, indem sie Karten aus dem fairen Handel kaufen. Erhältlich sind sie im Oberstdorfer Weltladen, Oststraße 24.

Neue Azubis bei TI und OTG_2018

Start in die Ausbildung

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 03.09.2018
Ihre Ausbildung zu Kaufleuten für Tourismus und Freizeit haben Sabrina Jäkel, Simon Fehr und Lara Eder im August bei den Kurbetrieben Oberstdorf begonnen. Die Oberstdorf Tourismus GmbH bildet Marilena Hadraschek zur Veranstaltungskauffrau aus.

Bürgermeister Laurent Mies und Ausbilderin Stefanie Fischer begrüßten die Auszubildenden im Team.

Die angehenden Fachkräfte durchlaufen während Ihrer Ausbildungszeit alle Bereiche der Kurbetriebe: von der Information über die EDV, die Buchhaltung und den Vertrieb bis zum Marketing und der Organisation der Veranstaltungen.

Nähere Informationen zu den Berufsbildern unter www.schwaben.ihk.de

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von links: Stefanie Fischer (Ausbilderin), Sabrina Jäkel (Kauffrau für Tourismus und Freizeit), Simon Fehr (Kaufmann für Tourismus und Freizeit), Marilena Hadraschek (Veranstaltungskauffrau), Lara Eder (Kauffrau für Tourismus und Freizeit) und Bürgermeister Laurent Mies.

Bürgerportal

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 03.09.2018
Mit dem Service „Bürgerportal“ können Bürgerinnen und Bürger eine große Anzahl von behördlichen Formalitäten über das Internet abgewickeln.

Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort weiterverarbeitet werden.

Die Vorteile sind ein 24-Stunden-Service, Ersparnis oder Verkürzung von Behördengängen, bequeme und einfache Bedienung, Ausfüllhilfe durch elektronischen Dialog sowie sichere und geschützte Datenübertragung. Für die Begleichung anfallender Gebühren steht das Bezahlverfahren giropay zur Verfügung.

Der Link zum Bürgerportal:
www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Diese Leistungen können Sie künftig online erledigen:
Antrag Erweiterte Meldebescheinigung
Antrag Meldebescheinigung
Antrag Übermittlungssperre
Antrag Führungszeugnis
Abmeldung Hundesteuer
Anmeldung Hundesteuer
Einfache Melderegisterauskunft
Einzugsermächtigung
Passabfrage
Wahlhelfer online

Nicht alle Behördengänge können per Computer erledigt werden. Für bestimmte Vorgänge ist es auch künftig erforderlich, persönlich ins Rathaus zu kommen, beispielsweise für eine rechtllich vorgeschrieben Unterschrift. Das Bürgerportal bietet die Möglichkeit, bereits zu Hause die entsprechenden Formulare in Ruhe vorzubereiten und auszudrucken.

Mit der Bereitstellung der Online-Anwendungen hat der Markt Oberstdorf die Firma komuna GmbH, Altdorf, als vertrauenswürdigen Dritten beauftragt; beim Aufruf der Online-Anwendungen wird entsprechend verlinkt. Die Verbindung wird verschlüsselt mit 128-Bit SSL. Dieses Angebot wird ständig verbessert und erweitert.

www.markt-oberstdorf.de/leistungen/bürgerportal

Servicestelle „Frau und Beruf“

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 03.09.2018
Die Servicestelle "Frau & Beruf" bietet im im Herbst wieder verschiedene Fachvorträge an. Nach allen Vorträgen besteht außerdem die Möglichkeit, sich beraten zu lassen.

Für die Fachvorträge bitten wir um vorherige Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Oberallgäu.
Mindestteilnehmerzahl: fünf Personen
Tel. 08321 612-234 vormittags, per E-Mail: ilona.authried@lra-oa.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle Frau & Beruf, Kempten, Sandstr. 10, Telefon 0831 2525 8050, E-Mail: Frau-und-Beruf@kempten.de

Nach jedem Vortrag besteht die Möglichkeit für ein kurzes Einzelgespräch.
Die Servicestelle „Frau und Beruf“ bietet Ihnen ein kostenloses Gesamtpaket aus Vorträgen, Beratungen, individuellem Coaching, Training und Begleitung.

Vortrag: „Wie bewerbe ich mich?“
Referentin: Patricia Mühlebach
Der Vortrag wird an folgenden zwei Terminen angeboten:
Montag, 17. September, 9 bis 11 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt
Montag, 22. Oktober, 9 bis 11 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt
In diesem zweistündigen Vortrag erfahren Sie, wie
- Sie Lücken im Lebenslauf behandeln,
- eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann,
- Sie sich und Ihre Fähigkeiten optimal präsentieren,
- Sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und sich trauen Ihre Bewerbungsinitiative zu starten.

Vortrag: „450,-- € Job und das war es jetzt für mich?“
Referentin: Patricia Mühlebach
Der Vortrag wird an folgenden drei Terminen angeboten:
Montag, 8. Oktober, 9 bis 11 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt
Montag, 12. November, 9 bis 11 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt
Montag, 3. Dezember, 9 bis 11 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt
In diesem zweistündigen Vortrag erfahren Sie mehr über
- die Nachteile dieser Beschäftigungsverhältnisse,
- die Benachteiligungen, die Ihnen dadurch widerfahren, insbesondere im Hinblick auf Ihre Alterssicherung,
-aber auch Wege und Möglichkeiten, aus dieser Falle zu entkommen.

Vortrag: „Soziale Absicherungen in der Selbständigkeit“
Referentin: Sabine Kohl
Termin: Montag, 15. Oktober, 9 bis 11Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt
In diesem zweistündigen Vortrag erfahren Sie wie wichtig es ist sich zum Thema Renten- und Krankenversicherungen zu informieren und welche Modelle es hierfür gibt. Interessant ist das Thema auch für Gründungen im Nebenerwerb.

Über die Servicestelle "Frau & Beruf"
Die Servicestelle hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet motivierten Wiedereinsteigerinnen Beratung und Unterstützung zu allen Fragen zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen und bei Existenzgründungen. Der Landkreis Oberallgäu, die Stadt Kempten und der Landkreis Ostallgäu sind an der Finanzierung der Servicestelle beteiligt, um ihre Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf miteinander vereinbaren wollen zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.
Motivierte Frauen legen gemeinsam mit ihrer Beraterin individuell fest, welche Einzelcoachings und Seminare für sie wichtig und hilfreich sind. Zur Auswahl stehen Kurse zu Fachthemen, Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung, prozessbegleitende Themen zum iedereinstieg und Veranstaltungen zur Existenzgründung. Das Angebot ist für Oberallgäuerinnen und Oberallgäuer kostenlos.
Die Servicestelle Frau & Beruf wird gefördert vom BayStMAS und vom Europäischen Sozialfonds (ESF).

Kommunale Energieberatung

Gemeindewerke Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 31.08.2018
Die Gemeindewerke Oberstdorf bieten weiterhin für alle Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose Energieberatung an.

Der Energieberater Gerhard Schmid informiert zu allen energierelevanten Themen, wie zum Beispiel Neubau, Altbau-Sanierung, Solarenergie, Heizung, Wärmedämmung, effizienter Stromeinsatz, Stromsparpotentiale, Förderungen, etc.

Die Beratungen finden jeden zweiten Mittwoch im Monat statt, in der Zeit zwischen 17 und 18.30 Uhr.

Termine erhalten Sie bei Ulrike Metternich, Gemeindewerke Oberstdorf, Telefon 911-131.

Ticketverkauf für Winterhighlights

Logo1 Audi Arena Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 30.08.2018
Der Kartenvorverkauf für die Winterhighlights in Oberstdorf hat begonnen. Für die Vierschanzentournee sind bis zum 22. Oktober nur die 2-Tages-Pässe erhältlich

Vierschanzentournee
Bereits zum 67. Mal findet Winter die Vierschanzentournee statt.
Seien Sie live dabei beim traditionellen Auftaktspringen.
Top-Athleten aus über 20 Nationen hoffen auf einen gute Ausgangssituation für die weiteren Stationen.
Die Termine:
29./30.12.2018: Oberstdorf
31.12.2018/01.01.2019: Garmisch-Partenkirchen
03./04.01.2019: Innsbruck
05./06.01.2019: Bischofshofen

FIS Tour de Ski
Oberstdorf ist auch im kommenden Winter Teil der bedeutendsten Langlaufserie der Welt. Am 2. und 3. Januar 2019 ist die Weltelite in Oberstdorf am Start.
Vier Einzel-Weltcups, zwei Damen-Wettbewerbe und zwei Herren-Wettbewerbe, werden im Januar in Oberstdorf ausgetragen.
Am 2. Januar ein packender Massenstart am Egli-Hügel
Am 3. Januar ein 10km (Damen) bzw. 15km(Herren) Verfolgungswettkampf. .

FIS Weltcup Skifliegen
Nach einer erfolgreichen Weltmeisterschaft auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze im Januar 2018 kehren die besten Skiflieger im Februar 2019 zurück nach Oberstdorf.
Zahlreiche Flüge über die 200-Meter Marke garantieren ein spannendes Skiflug-Wochenende.

FIS Weltcup Skispringen Damen 2019
Bereits zum fünften Mal werden die besten Skisprung-Damen für ein Weltcupwochenende nach Oberstdorf reisen. Vom 15. - 17. Februar 2019 wird es wieder einen Doppel-Weltcup von der Großschanze HS 137 geben.

Telefonisch
* Arena-Ticket-Allgäu / Skisport- und Veranstaltungs GmbH Hotline: +49 (0) 8322 / 80 90 - 350
* Eventim: +49 (0) 1806 / 200 111
* Tourismus Oberstdorf: +49 (0) 8322 / 700 2103 oder 2104
* Allgäuer Zeitung / Allgäuer Anzeigeblatt: +49 (0) 831 / 20 65 555

Online-Ticket-Shop
www.eventimsports.de/ols/oberstdorf-vvk/
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Wir raten davon ab die Karten bei Zweitmarktplattformen wie z.B. Viagogo zu kaufen. Die Gültigkeit der Karten kann nicht garantiert werden.

Persönlich
Audi Arena Oberstdorf, Skisport und Veranstaltungs GmbH, Am Faltenbach 27, 87561 Oberstdorf,

Per Fax oder E-Mail
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Stellenangebot: Sozialpädagogin/Sozialpädagoge

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 29.08.2018
Der Markt Oberstdorf sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Schulsozialarbeit an der Grundschule in Oberstdorf eine Sozialpädagogin / einen Sozialpädagogen in Teilzeit (11 Stunden pro Woche)

Ihr Aufgabengebiet:

Individuelle Förderung von Kindern
Umsetzung der Schulsozialarbeit auf Grundlage der konzeptionellen Ziele
Beratung und Unterstützung in Problem- und Krisensituationen
Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Lehrer/-innen
Elternarbeit und Unterstützung der Eltern in ihrer Erziehungstätigkeit

Das bieten wir Ihnen:
Teilzeitbeschäftigung mit den Leistungen nach dem Tarifvertrag für den
öffentlichen Dienst (TVöD)
Kurze Entscheidungswege und viel Raum für Eigeninitiative
Vielseitige, interessante und abwechslungsreiche Tätigkeiten

Sie suchen eine neue Herausforderung?
Dann senden Sie uns Ihre Bewerbung bis zum 17.09.2018.
Markt Oberstdorf,
Personalamt,
Prinzregenten-Platz 1,
87561 Oberstdorf
Email: personalamt@markt-oberstdorf.de

Wildschadensmeldung bis 1. Oktober 2018

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 29.08.2018
Für Schäden im Wald, die das Schalenwild (Reh-, Rot- und Gamswild) während des Sommers 2018 verursacht hat, ist der 1. Oktober 2018 ein wichtiges Datum. Bis dahin sollten betroffene Waldbesitzer ihre Schäden bei der Gemeinde schriftlich melden

Erforderlicher Inhalt einer Schadensmeldung sind folgende Angaben:
• Wann ist der Schaden festgestellt worden?
• Wo ist der Schaden entstanden (Flurnummer des Grundstückes)?
• Umfang des Schadens, Schadensart, Anzahl der Pflanzen/Bäume, Schadenshöhe.

Eine lediglich vorsorglich zur Fristwahrung erfolgte Schadensmeldung genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht.

Das Formblatt zur Schadensmeldung ist auf der Homepage des Marktes Oberstdorf unter www.markt-oberstdorf.de/themen abrufbar. Ein detailliertes Merkblatt über die Geltendmachung eines Wildschadens im Forst liegt bei der Gemeindeverwaltung im Oberstdorf Haus, Liegenschaften, auf und ist ebenfalls im Internet auf der Homepage des Marktes eingestellt.

Jeder Schaden ist dem Markt Oberstdorf zu melden. Die Meldung ist Voraussetzung für das anschließende Verfahren der Schadensabwicklung. Ziel des Verfahrens ist, den Schaden einvernehmlich zwischen dem Geschädigten und Ersatzpflichtigen abzuwickeln. Sofern keine gütliche Einigung gefunden und ein Schadensschätzer bzw. Gutachter notwendig wird, entstehen Kosten. Diese sind im Verhältnis zur Schadenshöhe oft unverhältnismäßig hoch.

Wenn sich Geschädigter und Ersatzpflichtiger über den Schadensersatz direkt gütlich geeinigt haben, ist die Information über den Schaden an die Gemeinde ausreichend.

Schadensmeldung an:
Markt Oberstdorf
- Liegenschaften -
Prinzregenten-Platz 1
87561 Oberstdorf

Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung

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via Markt Oberstdorf
am 28.08.2018
Das Landratsamt Oberallgäu bietet für das Einstellungsjahr 2019 verschiedene Ausbildungsplätze an und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler ein, sich online bis zum 5. Oktober 2018 bzw. 1. Dezember 2018 (Duales Studium) zu bewerben.

Hier bewerben Sie sich:
Bürgerserviceportal - www.oberallgaeu.org

Die Ausbildungsberufe:
Verwaltungsfachangestellte/r,
Straßenwärter/in,
Fachinformatiker/in für Systemintegration
Duales Studium zum/zur Dipl. Verwaltungswirt/in

Voraussetzung für die Bewerbung für das Duale Studium ist neben dem Zeugnis der (Fach-) Hochschulreife eine erfolgreiche Teilnahme am derzeit laufenden Auswahlverfahren des Bayerischen Landespersonalausschusses.
Anmeldungen für das nächste Auswahlverfahren zum Ausbildungsbeginn 2020 sind ab Februar/März 2019 möglich und müssen bis Anfang Mai 2019 (Verwaltungswirt/in) bzw. bis Anfang Juli 2019 (Dipl. Verwaltungswirt/in) erfolgen (www.lpa.bayern.de).

Allgemeine Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten im Landratsamt finden Sie im Internet unter www.oberallgaeu.org/Ausbildung. Für weitere Auskünfte steht Ihnen unsere Ausbildungsleiterin im Landratsamt, Frau Silke Körper, unter der Telefonnummer 08321/612-228 gerne zur Verfügung.

Faszination Moor

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 27.08.2018
Ausstellung des Landesamts für Umwelt derzeit im Landratsamt Oberallgäu zu sehen

Seit Jahrhunderten faszinieren Moore die Menschen. Für frühere Generationen war es oft unheimliches, schwer zugängliches ödes Land. Heute schätzt man sie als Naturwunder. Eine Ausstellung des Landesamts für Umwelt (LfU) informiert bis Ende September im Landratsamt Oberallgäu über die Bedeutung der Moore.

Längst hat man die ökologische Bedeutung der Moore erkannt. Häufig ist aber von der einzigartigen Landschaft nicht mehr viel übrig. Nur noch rund fünf Prozent der bayerischen Moorflächen gelten heute als intakt oder sind kleinräumig renaturiert. Das Thema Moor ist auch im Allgäu von großer Bedeutung. Landrat Anton Klotz verwies auf die zahlreiche Maßnahmen für den Erhalt der Lebensräume, die in den letzten Jahren durch die Allgäuer Moorallianz und den Landschaftspflegeverband bereits umgesetzt wurden.

Einblicke in die schützenswerten Landschaften bietet derzeit eine Ausstellung, die vergangenen Freitag im Foyer des Landratsamtes eröffnet wurde. Mit dabei Michael Winterholler vom Bayerischen Landesamt für Umwelt. "Moorlandschaften begleiten mich seit meiner Kindheit", sagte Winterholler in seiner Eröffnungsansprache. Das Umdenken innerhalb nur weniger Generationen sei schon bemerkenswert, fügte er hinzu und stellte anerkennend fest: Natur- und Klimaschutz seien wichtige Themen unserer Zeit. Das Besondere an der Ausstellung sei die Verbindung beider Inhalte, merkte der Gast aus Augsburg an. "Der Mensch wurde vom Moornutzer zum Moorbeschützer." Winterholler: "Wir schützen mit den Landschaften auch unser Klima."

Die Ausstellung richtet sich an alle, die sich mit Moor- und Klimaschutz befassen, sowie an interessierte Bürger und Schulklassen ab der vierten Jahrgangsstufe. Geöffnet ist "Faszination Moor" zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes.

Kanalsanierungsarbeiten in Tiefenbach

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 23.08.2018
Der Markt Oberstdorf saniert ab Mitte September in Tiefenbach an verschiedenen Stellen die Kanäle. Die Sanierungsarbeiten werden in geschlossener Bauweise ausgeführt.

Vorteil dieser Bauweise ist, dass keine Baugruben nötig sind und daher Verkehrsbehinderungen auf ein Minimum reduziert werden können. Bei der geschlossenen Bauweise wird partielles oder durchgehendes Sanierungsmaterial (Part- bzw. Inliner) im Revisionsschacht eingeführt und eingebaut.

Tag für Tag werden die Abwasserkanäle im Gemeindegebiet Oberstdorf rund um die Uhr beansprucht. Zudem unterliegen die Abwasserleitungen einem Alterungsprozess. Um einen sicheren Betrieb gewährleisten zu können, müssen Kanäle gewartet und inspiziert werden. Festgestellte Schäden müssen behoben werden, um den ungehinderten Abfluss des Abwassers zu gewährleisten. Der Markt Oberstdorf hat deshalb die dringend erforderlichen Sanierungsarbeiten im Ortsteil Tiefenbach beauftragt. Für die Sanierungsarbeiten muss der Kanal vorab gereinigt werden. Hierzu wird von einem Spülwagen aus ein Schlauch in den Kontrollschacht eingefahren und per Wasserdruck vom Schacht zum Nächsten vorangetrieben. Beim Zurückziehen werden die Schmutzablagerungen mitgeführt und aufgenommen. Nebeneffekt der Spülung ist, dass Unter- und Überdrücke entstehen. Der Druckausgleich findet über die Kontrollschächte in der Straße statt. Zusätzlich kann der Druckausgleich auch über die angeschlossenen Grundstücksanschlusskanäle sowie über die Lüftungsleitungen der Hausinstallation stattfinden. Fachgerecht installierte Rückschlagklappen und sanitäre Anlagen können diesen Druck jedoch ohne Probleme ausgleichen.

Horst Graf verlässt Oberstdorf

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 23.08.2018
Tourismusdirektor Horst Graf hat dem Marktgemeinderat in seiner Sitzung am 14.08.2018 mitgeteilt, dass er nach Ablauf seines befristeten Beschäftigungsverhältnisses aus persönlichen Gründen nicht weiter zur Verfügung steht. Er wird Tourismus Oberstdorf zum 30.11.2018 verlassen.

Solar-Offensive: Das Netz der Solar-Botschafter wächst

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 22.08.2018
Nutzen Sie Erfahrungen und das Wissen der Solar-Botschafter in Ihrer Nachbarschaft und informieren Sie sich kostenlos. Sich selbst mit erneuerbaren Energien versorgen, das kann heutzutage fast jeder.

Solar-Botschafter - das sind Bürgerinnen und Bürger, die bereits eine PV-Anlage, Solarthermie und/oder einen Stromspeicher betreiben. Sie haben gute oder auch lehrreiche Erfahrungen mit ihren Anlagen gemacht und geben diese aus Überzeugung gerne weiter. Unkomplizierte, unabhängige und kostenfreie Informationen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem eigenen Ort, dafür stehen die Solarbotschafter.

Die Solar-Botschafter sind der zweite wichtige Baustein der Solar-Offensive Oberallgäu. Den ersten Baustein bilden die regionalen Firmen mit ihren Sonderaktionen im Rahmen der Solar-Offensive. Die Botschafter leisten uneigennützig einen ganz wesentlichen Beitrag zum großen Ziel der Solar-Offensive: mehr Photovoltaik auf den Dächern des Oberallgäus und damit eine Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch. Alle Solarbotschafter sind auf der Kampagnen-Website der Solar-Offensive aufgeführt und können direkt oder über die Koordinationsstelle Klimaschutz des Landratsamt kontaktiert werden: www.allgaeu-klimaschutz.de/solar-offensive. Hier finden Sie auch den Einstieg zum Solarkataster Oberallgäu, mit dem Sie unverbindlich und ohne großen Aufwand die Eignung Ihres Hausdaches für Photovoltaik und Solarthermie testen können. Ein besonderes Beratungsangebot bietet auch das Energie- und Umweltzentrum Allgäu gemeinsam mit der Verbraucherzentrale an: Im Rahmen der Kampagne „Check dein Dach“ kommt für 20 bis 40 Euro ein geprüfter, unabhängiger Berater zu Ihnen nach Hause – in manchen Kommunen sogar kostenlos.

Haben Sie selbst Interesse Solarbotschafter zu werden?

Wenn Sie bereits selbst erneuerbare Energien erzeugen oder speichern und dabei gute Erfahrungen gemacht haben – oder auch Schwierigkeiten überwinden mussten – dann geben Sie dieses Wissen weiter! Als Solarbotschafter melden Sie sich mit Ihrer Telefonnummer bei der Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt Oberallgäu an (klimaschutz@lra-oa.bayern.de, Tel.: 08321 612-617). Im Anschluss erhalten Sie alle weiteren Informationen.

Lohnt es sich denn, Solarbotschafter zu werden?

Oh ja! Im Rahmen der Solar-Offensive stiftet die Brauerei Zötler einen 500-Liter-Getränke-Gutschein für das nächste Ortsfest derjenigen Kommune, aus der sich am meisten Solarbotschafter melden. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, in diesem Sinne stärken die Solarbotschafter die Dorfgemeinschaft und fördern den Ausbau der Erneuerbaren Energien für die Zukunft der Weltgemeinschaft.

Infos und Kontakt: Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt Oberallgäu; Simon Steuer und Heike Schmitt: Tel.: 08321/612-743; klimaschutz@lra-oa-bayern.de.

Trettachsteg_2018

Trettachsteg gesperrt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 22.08.2018
Der so genannte Trettachsteg zwischen Parkplatz Nebelhornbahn und Roßbichlstraße ist ab sofort gesperrt. Die Brücke kann lt. einem statischen Gutachten aus Sicherheitsgründen für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr nicht mehr genutzt werden.

50. Nebelhorn Trophy 2018

Logo Eissportzentrum Eissportzentrum Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 21.08.2018
Deutschlands Eiskunstlaufelite sowie internationale Topstars werden vom 27. bis 29. September zur 50. Jubiläumsausgabe der traditionell im Eissportzentrum Oberstdorf ausgetragenen Nebelhorn Trophy erwartet.

1969 wurde die Trophy zum ersten Mal veranstaltet und ist in der bestehenden Form damit der weltweit älteste noch existierende Eiskunstlauf-Wettbewerb.

In den Disziplinen Damen, Herren, Paarlaufen und Eistanzen können Sie sich auf sportliche Höchstleistungen und außergewöhnliche Darbietungen freuen. Insgesamt wird mit einer Teilnahme von bis zu einhundert Eiskunstläufern/-innen aus aller Welt gerechnet, darunter auch Allgäuer Bundeskadersportler/-innen wie die Eistänzer Ria Schwendinger und Valentin Wunderlich, die Ihr Debüt bei den Senioren geben werden. Den Anfang machen am Donnerstag die Damen mit ihren Kurzprogrammen, gefolgt von den Eistänzer/-innen. Im Anschluss folgt die offizielle Eröffnung mit Läufern/-innen des EC Oberstdorf, bevor die Paarläufer/-innen am Abend in den Wettkampf starten. Am Freitag zeigen die Herren ihr Kurzprogramm. Danach werden die Kürprogramme der Damen und der Kürtanz im Eistanzen zu sehen sein. Am Samstag können Sie sich auf die Kürprogramme der Herren und Paare freuen.
Die Nebelhorn Trophy ist der sechste Wettbewerb im Rahmen der „ISU (International Skating Union) Challenger Serie“. Neben den Grand Prix Wettbewerben umfasst diese Serie die hochrangigsten internationalen Wettkämpfe. Die Veranstaltung kann dabei auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. Zahlreiche Weltmeister/-innen und Olympiasieger/-innen waren bereits in Oberstdorf am Start und haben die Gelegenheit genutzt, ihre neuen Programme das erste Mal dem Publikum zu präsentieren.

Gala-Schaulaufen am Samstagabend mit Topstars
Die beiden Ausnahmeathleten Aljona Savchenko und Bruno Massot nehmen am Gala-Schaulaufen der Nebelhorn Trophy 2018 teil, das am Samstagabend um 20.15 Uhr den feierlichen Abschluss der Jubiläumsausgabe bildet. Die Medaillenwinner werden hier das Publikum mit ihren Showeinlagen verzaubern.

Ausstellung im Oberstdorf Haus
Anlässlich des Jubiläums gibt es eine Ausstellung im Foyer des Oberstdorf Hauses (Prinzregenten-Platz 1, Oberstdorf) mit historischen Bildern, Exponaten und Geschichten rund um die Nebelhorn Trophy sowie Autogrammstunden mit bekannten Persönlichkeiten des Eiskunstlaufens. Die Ausstellung wird am 25. September eröffnet und steht dem Publikum bis zum 29. September offen. Der Eintritt ist frei.

*Tickets ab sofort erhältlich *
Tagestickets und Dauerkarten sind im Vorverkauf online sowie im Oberstdorf Haus ab 14 Euro (ermäßigt 11 Euro) erhältlich. Nach Verfügbarkeit können Tickets auch an der Tageskasse erworben werden. Für die, die nicht in die Halle kommen können, wird es einen Livestream geben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zu den Tickets finden Sie unter www.eislauf-union.de.

Instagram Takeover Oberstdorf #takeoveroberstdorf

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 14.08.2018
Tourismus Oberstdorf nutzt die sozialen Medien mittlerweile verstärkt für Werbezwecke und ist dort schon seit Jahren auf allen gängigen Kanälen aktiv.

Aktuell hat Tourismus Oberstdorf mit dem regionalen Fotografen Eren Karaman das erste Instagram-Takeover durchgeführt.
Für eine Woche übernahm der Fotograf aus Sonthofen den offiziellen
Instagram-Account Oberstdorfs und war mit seiner Kamera in den Bergen unterwegs.
Die faszinierenden Bilder, die dabei entstanden sind, finden sich alle gesammelt unter www.instagram.com/oberstdorf.de. Übrigens: Das aktuelle Titelbild des Magazins, mit Blick zur imposanten Höfats, ist auch eine der fantastischen Aufnahmen, die in dieser Woche entstanden sind.

Mehr über den Fotografen und das erste Instagram-Takeover und weitere aktuelle Themen finden Sie außerdem unter www.heimweh.blog.

Wolf im Oberallgäu unterwegs?

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via Markt Oberstdorf
am 08.08.2018
Gerissene Kälber verursachen seit einigen Wochen große Unruhe unter Landwirten und Älplern im Oberallgäu. Als Verursacher wird der Wolf vermutet.

Die Bilder der verendeten Kälber gleichen sich, eine zweifelsfreie Bestätigung fehlt jedoch bisher. Nachdem in der vergangenen Woche in Wertach nur wenige hundert Meter vom Ort entfernt innerhalb von zwei Tagen zwei gerissene und ausgeweidete Kälber aufgefunden wurden, hat sich Landrat Klotz kurzfristig mit Vertretern der Land- und Alpwirtschaft getroffen, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Einhelliger Tenor war, dass die bislang vorgenommene Erstdokumentation vor Ort und der Zweitdokumentation in der Tierkörperbeseitigungsanstalt für einen eindeutigen Wolfsnachweis nicht ausreichend sind. Eine weitergehende Untersuchung der entnommenen Proben auf DNA-Spuren sei unverzichtbar, um Klarheit zu schaffen. Ergebnisse von den früheren Proben fehlen. Ergebnisse aus den Proben von letzter Woche seien dem Landesamt für Umwelt (LfU) zufolge frühestens Ende dieser Woche zu erwarten.

Landrat Anton Klotz bekräftigte seine bereits öffentlich geäußerte Forderung, dass in der Region zum Schutz der Nutztiere ein Abschuss von Wölfen zeitnah ermöglicht werden müsse. Präventive Maßnahmen wie die Errichtung von Zäunen oder den Einsatz von Herdenschutzhunden sei vor allem auf den etwa 600 Alpen in den Allgäuer Alpen mit rund 30.000 Rinder nicht machbar. Mittelfristig müsse die Region im Managementplan für die großen Beutegreifer in die Gebietskulisse „Wolf“ aufgenommen werden, um entsprechende Maßnahmen treffen zu können.

Dass es trotz mehrfacher Hinweise auf mögliche Wolfsichtungen und dem Auffinden gerissener Nutztiere im Oberallgäu bisher keinen gesicherten Nachweis eines Wolfes gibt, hat die betroffenen Landwirte auch finanzielle Folgen. Denn ohne einen solchen Nachweis können sie auch nicht mit einer Entschädigungszahlung rechnen.

Wen informiere ich bei einem Wolfsverdacht?

Landratsamt Oberallgäu – Behördennummer 08321 / 115
oder Ansprechpartner des Netzwerks Große Beutegreifer (abrufbar unter www.oberallgaeu.org)

Das Netzwerk Große Beutegreifer wurde bayernweit etabliert: Ehrenamtlich tätige Personen (Jäger, Vertreter Naturschutz, Förster, Landwirte) sind vor Ort als Ansprechpartner schnell erreichbar.
Ihre Hauptaufgabe ist die fundierte Dokumentation von möglichen Hinweisen (z.B. Fährten, Risse).

Was ist zu tun, wenn?

• Rissfunde an Nutztieren und Schalenwild sind unverzüglich zu melden.
• Der Riss ist unverändert zu belassen, nichts berühren!
• Hunde und Nutztiere vom Riss fern halten!
• Zuverlässige Beobachtungen wenn möglich fotografisch festhalten.

Pumptrack Spielplatz am OHA Aug. 2018

Mobiler Pumptrack

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 08.08.2018
Hinter dem Oberstdorf Haus finden Gäste und Einheimische direkt neben dem Spielplatz einen sogenannten Pumptrack.

Diese Wellenbahn ist besonders für Mountainbiker, aber auch Laufräder und Scooter geeignet. Beim Fahren auf einem Pumptrack wird Geschwindigkeit ausschließlich durch Gewichtsverlagerung und gezielte Zieh- und Drückbewegungen (pumping) aufgebaut. Kinder und Jugendliche können so Geschicklichkeit, Gleichgewicht, Kraft und Ausdauer trainieren - und dabei natürlich eine Menge Spaß haben.

Der Pumptrack ist eine mobile Anlage, die bis Mitte Oktober hier steht.
Die Benutzung ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Gefahr. Bei der Benutzung muss ein Helm getragen werden.

Sperrung Faltenbach Aug./Sept.2018

Sperrung der Straße Am Faltenbach

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 31.07.2018
Vom 6. August bis 14. September ist die Straße Am Faltenbach im Bereich Am Faltenbach 1 und Zufahrt Am Faltenbach 8 und 10 halbseitig gesperrt. Die Vollsperrung im Bereich Faltenbach 1 ist noch bis 31. August erforderlich.

Grund der Sperrung sind Arbeiten am Regenwasserkanal Hochwasserschutz Kühberg, nördlicher Tobel.

Anlieger sind frei bis Baustelle.

NWM 2021_Logo_Juli 2018

Logo offiziell vorgestellt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.07.2018
Exakt 946 Tage vor dem Start der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021 in Oberstdorf/Allgäu wurde jetzt das Logo präsentiert, das der Großveranstaltung ihr Gesicht verleiht.

Es baut auf dem Logo auf, das bereits von der letzten Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf vom vergangenen Januar bekannt ist. Zum stilisierten Skispringer hat sich im O wie Oberstdorf nun ein Langläufer in derselben Anmutung gesellt. Gehalten ist das Ganze in pastellfarbigen Rot- und Blautönen, die die Farben des Marktes Oberstdorf sowie des Allgäus wiederspiegeln.
Zur Präsentation waren rund 300 Zuschauer gekommen. Auch drei Olympiateilnehmer erwiesen sich als sympathische Botschafter für das Sport-Großereignis, das von 23. Februar bis 7. März 2021 in Oberstdorf stattfindet. Skispringerin Katharina Althaus sowie die Nordischen Kombinierer Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger versicherten, dass sie sich schon jetzt riesig auf die Heim-WM freuen. Alle drei erinnerten sich noch an die Ski-WM von 2005, die sie im Kindergartenalter, in der Grundschule oder wie Rydzek als 13-Jähriger direkt vor der Haustüre miterlebt hatten. Doppelolympiasieger Rydzek fühlte sich damals vor allem von den Leistungen Ronny Ackermanns und Georg Späths inspiriert. Auf die Heim-WM 2021 freue er sich riesig. „Die Anlagen, die vorhanden sind und die Bevölkerung, die dahinter steht, das ist ein Traum“, meinte er und betonte, dass eine solche Großveranstaltung nur im Miteinander funktionieren kann.
Katharina Althaus, damals als Fahnenträgerin für den Skiclub im Einsatz, hätte 2005 noch keine Vorbilder ihrer Sportart entdecken können, denn Frauenskispringen gab es damals noch nicht. Für die Zukunft wünscht sich die Olympiamedaillengewinnerin, dass es in Oberstdorf, anders als zuvor bei der WM in Seefeld 2019, mit dem Teamwettbewerb einen weiteren Wettkampf für die Frauen gibt.
Vinzenz Geiger staunte, wie schnell doch die Zeit vergeht. In einem guten halben Jahr finde die WM in Seefeld statt und dann dürfe man sich bereits auf Oberstdorf freuen. Eine Heim-WM sei zwar vom Druck her nicht ausschließlich „toll“. Umso mehr freue er sich aber, auf den vertrauten Sportanlagen starten zu dürfen.
Bürgermeister Laurent Mies berichtete von der riesigen Arbeit, die, hochprofessionell auf vielen Schultern verteilt, im Vorfeld der WM geleistet werde. Das große Ziel der Marktgemeinde sei die Nachhaltigkeit, für die Oberstdorf das beste Beispiel sei. Es gehe darum, die Anlagen für den Nachwuchs in Ordnung zu halten und Perspektiven für den Leistungssport zu liefern.
Landrat Anton Klotz wünscht sich das gleiche Feuer der Begeisterung wie bei der Ski-WM 2005, deren Strahlkraft weit über Oberstdorf und den Landkreis hinausging. Der Landkreis leiste neben der Unterstützung bei der Finanzierung einen wesentlichen Beitrag durch den Ausbau der Straßen und des ÖPNV.
Dr. Franz Steinle vom Deutschen Skiverband sagte, dass die Nachhaltigkeit der Ski-WM 2005 über zwei Sportlergenerationen angehalten habe. „Das Gleiche erwarte ich von der kommenden WM“, so der DSV-Präsident.
Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer ist sich sicher, dass die Nachwuchsgewinnung durch die WM einen Schub erhält. „Das ist der Motor für den Skiclub, generiert neue Athleten und fördert den Zusammenhalt“, sagte Kruijer. Die Unterstützung durch den eigenen Verein sei groß. Aber bei der Austragung einer WM brauche man zudem Hilfe von auswärts, mehr sogar als die 1600 Helfer, die das letzte Mal dabei waren.

Foto-Copyright: Dominik Berchtold
Bild: von links Vinzenz Geiger, Katharina Althaus und Johannes Rydzek.

Trinkwasserverordnung: Neuordnung der Vorschriften

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 27.07.2018
Die Neuordnung trinkwasserrechtlicher Vorschriften vom 3. Januar 2018 setzt Umfang und Häufigkeit erforderlicher Untersuchungen von Wasserversorgungs-anlagen – hier Kleinanlagen zur Eigenversorgung - durch das Landratsamt Oberallgäu fest.

Darin sind Inhaber von Kleinanlagen angehalten, unaufgefordert mindestens einmal im Jahr eine Trinkwasseruntersuchung in den Monaten April bis November durchzuführen zu lassen. Die Kosten der Untersuchungen hat der Inhaber der Wasserversorgungsanlage zu tragen. Die Probennahme muss durch einen zertifizierten Probenehmer und die Analyse in einem akkreditierten Labor erfolgen. Das Ergebnis ist innerhalb von zwei Wochen nach Abschluss der Untersuchung dem Gesundheitsamt am Landratsamt Oberallgäu zu übersenden.
Jede Grenzwertüberschreitung oder andere negative Beeinflussung der Trinkwasserqualität ist dem Gesundheitsamt unverzüglich mitzuteilen. Verstöße gegen die Untersuchungs-, Anzeige-, Übersendungs- und Aufbewahrungspflichten (10 Jahre) können geahndet werden.

Weitere Informationen über den Vollzug der Trinkwasserverordung erteilt das Landratsamt Oberallgäu, Gesundheitsamt, Oberallgäuer Platz, 87527 Sonthofen, Telefon 08321 612-520, Fax-Nr. 08321 612-521, E-Mail: gesundheitsamt@lra-oa.bayern.de, Internet: http://www.oberallgaeu.org/gesundheit_verbraucherschutz/gesundheitsamt

Information:
Kleinanlagen zur Eigenversorgung sind Anlagen einschließlich dazugehörender Wassergewinnungsanlagen und einer dazugehörenden Trinkwasser-Installation, aus denen pro Tag weniger als 10 Kubikmeter Trinkwasser zur eigenen Nutzung entnommen werden.
Dies bedeutet, dass das Trinkwasser nicht im Rahmen einer gewerblichen oder öffentlichen Tätigkeit an Dritte abgegeben wird (Vermietung von Wohnungen, Hotels, Bewirtung, Herstellung von Lebensmitteln o.ä.), sondern lediglich für den Eigengebrauch innerhalb der Familie verwendet wird.

Oberstdorf Therme

Tourismus Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 27.07.2018
Umfangreiche Sanierungsarbeiten und Personalprobleme führen zur Schließung

Seit mittlerweile 46 Jahren steht die Oberstdorf Therme mitten im Ortszentrum und ist eine beliebte Attraktion bei Gästen und Einheimischen. Die Oberstdorf Therme zeigt nun die entsprechenden Alterserscheinungen. Beispielsweise ist der monatliche Wasserverlust immens und aus diesem Grund musste das Thermalsolebecken im Saunabereich vorzeitig geschlossen werden. Auch das Dach der Infrarotsauna ist morsch und müsste instandgesetzt werden. Viele Einrichtungen und Angebote – insbesondere im Saunadorf und im Technikbereich- können nur noch durch einen enormen finanziellen Aufwand in Betrieb gehalten werden. Ersatzteile sind in weiten Bereichen nicht mehr lieferbar.
Diese Problematik hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr verschärft und hat die Geschäftsleitung zu dem Entschluss geführt, die
Oberstdorf Therme zum 15.08.2018 zu schließen. Als wesentliche Gründe führte Herr Graf als verantwortlicher Geschäftsführer unter anderem die mittlerweile veraltete Technik, bauliche und statische Probleme, ein veraltetes Rohrsystem und daraus resultierende hygienische Defizite an. Vor allem aber die Tatsache kein qualifiziertes Fachpersonal zu finden, um einen für sie sicheren, hygienischen und kontinuierlichen Badebetrieb anbieten zu können, untermauerten diese Entscheidung. Gleichzeitig trägt die Geschäftsführung der Oberstdorf Tourismus GmbH als Betreiber der Therme auch eine soziale Verantwortung für die Mitarbeiter der Therme. Deren Arbeitsbedingungen sind in Einklang mit dem Arbeitszeitschutzgesetz, dem Gesundheitsschutz, der Arbeitssicherheit und vielen anderen Komponenten zu bringen.
Bemühungen, in den umliegenden Bädern wie z. B. Sonthofen, Fischen, Oberstaufen, Thalkirchdorf etc. Fachpersonal entleihen zu können, sind gescheitert. Auch der Versuch über Zeitarbeitsfirmen an entsprechendes Personal zu kommen war und ist derzeit nicht erfolgreich. Das Mammut-Projekt wie der kurz vor Eröffnung stehende Center Park bei Leutkirch befeuerte diese Problematik zusätzlich und lockte viele Fachkräfte auch aus dem südlichen Oberallgäu mit einem attraktiven, zukunftsträchtigen Arbeitsplatzangebot.

Der Marktgemeinderat wurde über die Gründe in der Sitzung vom 12.06.2018 mündlich informiert. Ergebnis des Sachvortrages von Herrn Graf war ein Auftrag an ihn zur tiefergehenden Überprüfung der dargestellten Sachverhalte. Krankheitsbedingt kommt die Verwaltung diesem Auftrag des Marktgemeinderates aktuell nach.

Natürlich wird die anstehende Schließung der Therme sowohl bei den Einheimischen als auch den Gästen mit gemischten Gefühlen aufgenommen wird. Gleichzeitig müssen wir uns als einer der führenden Tourismusorte die Frage stellen, ob ein Weiterbetrieb der Oberstdorf Therme ohne ein Solebecken, ohne eine funktionierende Wellenanlage, ohne Mutter-Kindbereich und auch ohne Gastronomie bei den Besuchern einen negativen Eindruck hinterlässt und zunehmend zu Beschwerden führen wird. Auch wenn der Gast diese Einschränkungen möglicherweise hinnehmen wird, werden wir in der Wahrnehmung als qualitativ hochwertiger Tourismusort womöglich Schaden nehmen. Zudem lässt auch das Personalthema zum derzeitigen Zeitpunkt keine andere Entscheidung zu.

Umso wichtiger ist es für uns aus touristischer Sicht möglichst zügig an der Planung für den Neubau einer attraktiven, zeitgemäßen und für Oberstdorf einzigartigen Therme weiterarbeiten zu können. Nach der derzeitigen Planung soll der Architektenwettbewerb im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein. Parallel hierzu ist das Bauamt mit der Durchführung der Bauleitplanung beauftragt. Im Anschluss an den Architektenwettbewerb findet eine Kostenberechnung des, von einem Preisgericht ausgewählten, Entwurfes unter Einbindung entsprechender Fachplaner statt. Auf Basis dieser Kostenberechnung wird ein Antrag auf Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen – kurz RÖFE – bei der Regierung von Schwaben gestellt. Erste Gespräche hierzu fanden bereits statt. Gleichzeitig arbeitet der Betreiber an entsprechenden Finanzierungsmodellen, die eine solide Finanzierung dieses Projektes sicherstellen müssen.

Der Abbruch der bestehenden Therme ist nach derzeitigem Projektplan ab dem Frühjahr 2019 vorgesehen. Zwingende Voraussetzung dafür sind nebst der Räumung und Verwertung der vorhandenen Betriebs- und Geschäftsausstattung auch eine im Vorfeld durchgeführte Schadstoffbeurteilung am Bauwerk. Diese von sachverständigen Gutachtern durchgeführte Beurteilung ist notwendig, um dem zu beauftragenden Abbruchunternehmer gezielte Hinweise auf mögliche Schadstoffe (z. B. Asbest, PCB-haltige Dichtungen, Lacke etc.) geben zu können und so unnötige und kostenintensive Verzögerungen und eine optimale Trennung und Entsorgung der verbauten Stoffe sicherzustellen. Bereits für eine Schadstofferkundung, die sinnvolle Ergebnisse bringen soll, ist eine vorausgehende Schließung Empfehlung der Gutachter. Auf Basis der Ergebnisse erfolgt im Anschluss die Ausschreibung und Vergabe der Abbrucharbeiten.

Bach den jetzigen Planungen rechnen wir damit, Anfang 2020 mit dem Bau der neuen Therme beginnen zu können. Nach einer etwa 2-jährigen reinen Bauzeit ist die Fertigstellung für Herbst 2021 geplant. Über Badeangebote für unsere Gäste und Einheimischen während der Bauphase werden wir Sie zu gegebener Zeit informieren.

Ihre nicht eingelösten Gutscheine oder Dauerkarten mit einer längeren Laufzeit werden wir Ihnen selbstverständlich anteilig erstatten.

Neue Geschwindigkeitsanzeigen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.07.2018
Seit Juli werden Autofahrer in Tiefenbach, Rubi und Reichenbach sowie in Oberstdorf in der Alpgaustraße, der Stillachstraße und der Lorettostraße per Geschwindigkeitsanzeige mit ihrem Fahrtempo konfrontiert.

Hier setzt der Markt Oberstdorf neue mobile Anlagen der Firma Elan City GmbH ein.
Ziel ist es, die Autofahrer zu einer angepassten Fahrweise zu veranlassen und damit eine Verkehrsberuhigung und mehr Verkehrssicherheit zu erreichen. Dafür investierte die Gemeinde rund 2.000 Euro pro Standort.

Senioren informieren Senioren

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 25.07.2018
Die Polizei bietet seit langer Zeit das erfolgreiche Präventionsprogramm „Senioren informieren Senioren“ an. Dies ist wörtlich zu nehmen, da ehrenamtlich tätige Rentnerinnen und Rentner in altersgerechter Art Wissenswertes über aktuelle Kriminalitätsphänomene informieren, durch die überwiegend ältere Menschen zum Opfer werden.

Zielgruppenorientiert können unter anderem die Bereiche Betrug, Diebstahl und Einbruch, sowie falsche Gewinnversprechen und Kaffeefahrten erläutert werden. Auch über Themen wie Nachbarschaftshilfe, Gefahren im Internet und Zivilcourage kann beraten werden. Die zu besprechenden Themenfelder werden dabei im Vorfeld abgestimmt.

Die Ehrenamtlichen freuen sich über Anfragen von entsprechenden Gruppen oder Vereinen und Einrichtungen, wie beispielsweise betreutes Wohnen, Seniorenstammtische oder Pfarrgemeinden und Volkshochschulen. Ein Besuch ist bei Ihnen vor Ort möglich.

Für die Beschulung und Terminierung ist das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in Kempten zuständig. Sowohl die dortigen Beamten wie auch die Seniorenberater freuen sich unter der Rufnummer (0831) 9909-1330 auf einen Anruf, oder unter der Mailanschrift pp-sws.kempten.pp.e3[at]polizei.bayern.de auf eine schriftliche Anforderung. Die Beratungen sind kostenfrei.

Stellenangebot: Sachbearbeitung Bauverwaltung

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 24.07.2018
Nach einer Umstrukturierung und Neuaufstellung der Bauverwaltung sucht der Markt Oberstdorf eine/n Verwaltungsfachwirt/in oder Dipl. Verwaltungswirt/in (FH) für die Sachbearbeitung mit dem Schwerpunkt Baurecht.

Ihr Aufgabengebiet:
Beratung von Bauwerbern in baurechtlichen Fragestellungen
Erarbeitung von Bauerlaubnisvereinbarungen zur Vorbereitung von Tiefbauarbeiten
Straßen- und Wegerecht mit Führung vom Bestandsverzeichnis und Durchführung von Widmungsverfahren
Durchführung von Baulandumlegungen und Flurbereinigungen
Bauleitplanung
Präsentation der Arbeitsergebnisse in den gemeindlichen Gremien

Wir erwarten von Ihnen:
Wir suchen eine zielstrebige, verantwortungsbewusste und teamfähige Persönlichkeit mit einer Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachwirt/-in (BL II) bzw. Laufbahnbefähigung für die 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahnen Verwaltung und Finanzen mit Verwaltungserfahrung oder Kenntnisse über behördliche Verfahrensabläufe im öffentlichen Recht.

Das bieten wir Ihnen:
Unbefristete Vollzeitbeschäftigung mit den Leistungen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bzw. dem BayBesG
Die Mitarbeit in einem hochmotivierten und kollegialen Team
Flexible Arbeitszeiten
Einen sicheren, modernen und attraktiven Arbeitsplatz an dem Sie Ihre interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit ausüben

Sie suchen eine neue Herausforderung?
Dann senden Sie uns Ihre Bewerbung bis zum 10.08.2018.

Markt Oberstdorf,
Personalamt,
Prinzregenten-Platz 1,
87561 Oberstdorf
Email: personalamt@markt-oberstdorf.de

Die Solar-Offensive Oberallgäu 2018 nimmt Fahrt auf

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 16.07.2018
Um beim Klimaschutz ernsthaft voran zu kommen, ist ein Ausbau der Erneuerbaren Energien unerlässlich. Die Solarenergie steht dabei in diesem Sommer im Oberallgäu ganz besonders im Fokus.

Solaranlagen auf den vorhandenen Dächern zu fördern und auf den privaten wie gesellschaftlichen Nutzen einer Investition in Sonnenenergie hinzuweisen – das sind die erklärten Ziele der „Solar-Offensive Oberallgäu 2018“.

Mit der Solar-Offensive hat der Landkreis Oberallgäu zusammen mit regionalen Energieversorgern, Anlagenerrichtern und Speicherherstellern eine Kampagne gestartet, die die BürgerInnen zum einen mit Informationen zum Thema Solarenergie versorgt, zum anderen aber auch ganz konkrete Angebote für diejenigen bereit hält, die sich für die Investition in eine eigene Anlage entscheiden.
Die teilnehmenden Firmen bieten dazu im Kampagnenzeitraum Rabatte und Aktionen an, die über die Kampagnenwebsite www.allgaeu-klimaschutz.de/solaroffensive eingesehen werden können.

Und investieren lohnt sich: Der Markt für PV-Anlagen hat sich stabilisiert, die Produkte sind günstig wie nie und auch Stromspeicher sind marktfähig geworden. Strom vom eigenen Dach kostet so meist nur 10 Cent, gegenüber marktüblichen 26 bis 30 Cent pro Kilowattstunde.

Landrat Klotz begrüßt das Engagement vieler Unternehmen, die Solar-Kampagne zu unterstützen: „Die Solar-Offensive soll die erste von mehreren Kampagnen sein, damit wir im Oberallgäu vorangehen und sinnvolle technische Innovationen für den Klimaschutz auch einsetzen. Dass so viele unserer heimischen Unternehmen die Solar-Offensive aktiv unterstützen wollen, freut mich sehr!“

Ganz neu: Das Solarkataster für den Landkreis Oberallgäu

Einen niederschwelligen und unverbindlichen Einstieg in das Thema bietet der Landkreis seinen Bürgerinnen und Bürgern mit dem neuen Solarkataster.
Als unabhängige Informationsplattform bietet das Kataster jedem die Möglichkeit, sich über die Eignung des eigenen Hausdachs für eine PV-Anlage, auch in Verbindung mit einem Batteriespeicher zu informieren:
Möglich ist zum Beispiel die interaktive Belegung des eigenen virtuellen Daches mit Solarzellen. Ein unverbindlicher Kostenvoranschlag bietet eine erste Orientierung. Auch die Eignung für die Nutzung von Solarthermie kann ermittelt werden. Viele weitere Funktionen warten darauf entdeckt zu werden. Dabei ist zu beachten, dass die ausgegebenen Ergebnisse auf einem automatisierten Verfahren basieren, sie dienen zur Informationen, ersetzen aber nicht die Fachberatung durch einen qualifizierten Installateur.
Das Solarkataster ist ab sofort unter www.allgaeu-klimaschutz.de/solarkataster erreichbar.

Wer wird Solarbotschafter für seinen Heimatort?

Wer ist bereit, als Solarbotschafter aktiv zu werden? Die Brauerei Zötler unterstützt das ehrenamtliche Engagement mit einem 500-Liter-Getränke-Gutschein für das nächste Stadt- oder Dorffest der aktivsten Oberallgäuer Solar-Kommune!

„Bei einem solchen Preis hoffe ich doch, dass insbesondere die Oberallgäuer Vereine einige Solarbotschafter mobilisieren werden! Für ihre Gemeinde und für ein zünftiges Dorffest!“ sagt Landrat Klotz und bedankt sich herzlich bei der Brauerei Zötler.

Es gewinnt die Kommune, für die sich bis zum 31.10.2018 am meisten Solarbotschafter unter klimaschutz@lra-oa.bayern.de anmelden. „Solarbotschafter“ sind Bürger, die selbst eine PV-Anlage oder einen Batteriespeicher betreiben und bereit sind, Nachbarn und Mitbürgern aus erster Hand über ihre Erfahrungen zu berichten. Für die Anmeldung genügen zunächst die Angabe von Namen und Telefonnummer. Die Klimaschutzbeauftragten des Landkreises klären dann mit Ihnen, ob Sie direkt kontaktiert werden wollen oder nur über den Landkreis bzw. die Heimatgemeinde.

Partner der Oberallgäuer Solar-Offensive und ihre Angebote

Die Solar-Offensive lebt von der Unterstützung und den Angeboten regionaler Unternehmen:
• Unabhängige Beratung bietet das Energie- und Umweltzentrum Allgäu in Kempten, sowie die kostenlose Energieberatung vieler Kommunen. Hausbesuche mit Solar-Check durch die Energieberater sind möglich – in einigen Kommunen sogar kostenlos für die ersten Interessenten!
• Die Sparkasse Allgäu ist Sponsor des Solarkatasters. Über die Bank können Sie sich die finanzielle Unterstützung sichern. Kompetente Beratung gibt es zu den vielfältigen Finanzierungsformen, dazu wie Sie Geld sparen und Spielraum gewinnen können, zu Kreditzinsen, Fördermitteln und Zuschüssen.
• Das AÜW möchte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Energieeffizienz steigern und die erneuerbaren Energien weiter ausbauen – jedes Jahr um 1 %. Dafür wird das Rundum-Sorglos-Paket „AÜW-Energiedach“ im Kampagnenzeitraum zu besonders attraktiven Konditionen angeboten. Ergänzt werden kann es mit Speichern, Energiemanagementsystem, Heimladebox für Elektrofahrzeuge und verschiedenes mehr.
• Die Firma sonnen Gmbh richtet die sonnenCommunity Oberallgäu ein. Die Strom-Sharing-Gemeinschaft erzeugt, speichert und verbraucht ihren Strom im Austausch miteinander. Im Rahmen der Solar-Offensive 2018 ist die Mitgliedschaft in der sonnenCommunity Oberallgäu für die ersten 100 Oberallgäuer Käufer einer Speicherbatterie für 3 Monate kostenlos.
• Die Firma energeticum, unterstützt interessierte Bürger mit einem „Unabhängigkeits-Rabatt“ von 1.000 Euro beim Kauf einer Solaranlage mit sonnenBatterie. Mit der sonnenBatterie haben Kunden den Vorteil, über die sonnenFlat echte Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, anonymen Großversorgern und steigenden Strompreisen zu erreichen. Wer seine Energiezukunft in die eigene Hand nimmt, profitiert von sauberem Strom zu langfristig niedrigen Preisen. „Unabhängigkeit ist im wahrsten Sinne zutiefst befreiend“ (Robert Specht, Geschäftsführer).
• Die Firma Stoll bietet beim Kauf eines umweltfreundlichen Salzwasserspeichers einen kostenlosen Check der elektrotechnischen Anlagen
• Die vielen weiteren Partner und Angebote finden Sie unter www.allgaeu-klimaschutz.de/solaroffensive

Kontakt und weitere Informationen:
Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt Oberallgäu, Simon Steuer und Heike Schmitt
klimaschutz@lra-oa.bayern.de. Tel.: 08321 / 612-743.

Telefonhotline des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht gestartet

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via Markt Oberstdorf
am 10.07.2018
Bayerns Innen- und Datenschutzminister Joachim Herrmann möchte Vereinen und Ehrenamtlichen bei der Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzregelungen rasch und individuell unter die Arme greifen.

Zu diesem Zweck startete der Präsident des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht, Thomas Kranig, am 9. Juli 2018 eine Telefonhotline des Landesamts.

Von Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.00 Uhr steht geschultes Personal unter der Telefonnummer 0981/531810 Ehrenamtlichen aus Vereinen für Fragen rund um das neue Datenschutzrecht zur Verfügung und beantwortet sie. "Außerdem wird das bayerische Innenministerium demnächst zentrale und gebündelte Informationen im Internet zum Umgang mit den neuen Datenschutzregelungen zur Verfügung stellen“, kündigte Herrmann an.

Ziel der Hotline ist es, den Vereinen und ehrenamtlich Tätigen in Bayern Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, die ihnen ihre Fragen rasch und unkompliziert beantworten. Die meistgestellten Fragen und Antworten werden auch auf der Homepage des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht veröffentlicht (www.lda.bayern.de).

Herrmann betont: "Die Datenschutz-Grundverordnung soll weder ehrenamtliches Engagement mit zusätzlicher Bürokratie überfordern, noch in den Alltag der Bürger mit lebensfremden Anforderungen eingreifen. Vor allem Vereinen und den vielen dort tätigen Ehrenamtlichen wollen wir bei der Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzvorschriften helfen. Sie sollen nicht unnötig mit bürokratischen Regeln kämpfen, sondern sich auf ihren überaus wichtigen Dienst für das Allgemeinwohl konzentrieren können."

„Traurige Tage rund um die Geburt“

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via Markt Oberstdorf
am 10.07.2018
Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre des Kindes gehören zu den sensibelsten Zeiten im Leben von Menschen, die eine Familie gründen. Nicht immer verläuft diese Zeit wie erwartet glücklich und sorglos, immer häufiger erleben Mütter sie als seelisch belastet. Dabei sind psychische Erkrankungen von Müttern nach wie vor ein Thema, über das nicht gern gesprochen wird.

Über Krisen rund um die Geburt wollen deshalb die Beratungsstellen Kempten und Oberallgäu mit dem Flyer „Traurige Tage rund um die Geburt" aufklären. Die Kooperationspartner sind die "Kokis" Oberallgäu und Kempten - Netzwerk Frühe Kindheit, pro familia Kempten, die Schwangerenberatungsstelle im Landratsamt Oberallgäu, die Katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Kempten, die Mamababyhilfe der KJF Kinder- und Jugendhilfe Kempten-Oberallgäu, die Beratungsstelle im Familienzentrum Kinderschutzbund Immenstadt und das Bezirkskrankenhaus Kempten.

„Nicht jede Mutter erlebt vor und nach der Geburt ihres Kindes ein tiefes Glücksgefühl“, erklärt Luise Steinmetz von der Koordinierenden Kinderschutzstelle Oberallgäu. In den ersten Wochen nach der Geburt seien Stimmungsschwankungen, Unsicherheit und Zweifel ganz normal, man nenne dies den „Baby-Blues“. Bei einem Fünftel der Frauen stellten sich darüber hinaus lang anhaltende Erschöpfung und Traurigkeit ein, die sogenannte Wochenbettdepression oder „postpartale Depression“. Unter Umständen könnten auch schwerwiegende psychische Krisen ausgelöst werden. "Es handelt sich hierbei um Erkrankungen, die gut behandelbar sind, und nicht um ein persönliches Versagen der Mutter", wie Sozialpädagogin Steinmetz betont.

Der Flyer hat die Absicht, (werdende) Mütter und Väter und ihre Angehörigen über psychische Krisen rund um die Geburt zu informieren und Betroffene und Personen aus dem persönlichen Umfeld zu ermutigen, professionelle Beratung und fachärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Im Flyer werden die beteiligten Kooperationspartner als fachkundige Beratungsstellen in Kempten und im Oberallgäu benannt. Sie können zeitnah Beratung anbieten und Unterstützungs- und Entlastungsangebote in die Wege leiten, wie z.B. den Einsatz von Familienhebammen oder Familienkinderkrankenschwestern durch die KoKis. „In akuten Krisen können sich Betroffene rund um die Uhr an unsere psychiatrische Notfallambulanz wenden“, so Lisa Birke vom Sozialdienst des Bezirkskrankenhauses Kempten.

Fachkundige Beratungsstellen:
• KoKi Kempten - Netzwerk Frühe Kindheit, Tel. 0831/9606083
• KoKi Oberallgäu - Netzwerk Frühe Kindheit, Tel. 08321/612-603
• Schwangerenberatung pro familia Kempten, Tel. 0831/9607740
• Katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Kempten, Tel. 0831/26051
• Schwangerenberatungsstelle im Landratsamt Oberallgäu, Tel. 08321/612-896 für Kempten, Tel. 08321/612-129 für Sonthofen
• Mamababyhilfe der KJF Kinder- und Jugendhilfe Kempten-Oberallgäu, Tel. 0175/9387556
• Beratungsstelle im Familienzentrum Kinderschutzbund Immenstadt, Tel. 08323/4195
• In akuten Krisen rund um die Uhr: Bezirkskrankenhaus Kempten, psychiatrische Notfallambulanz, Tel. 0831/54026-0

Veranstaltungshinweis zum Thema:
Filmvorführung „Das Fremde in mir“ im Union Filmtheater Immenstadt am Dienstag, den 09.10.2018 um 19.00 Uhr im Rahmen der „Tage der seelischen Gesundheit“. Anschließend Gespräch mit Fachkräften der Beratungsstellen.

Gibt es Energielabel auch für das Internet?

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via Markt Oberstdorf
am 09.07.2018
Zunächst zwei Zahlenvergleiche zum Nachdenken: • Wäre das Internet ein Land, hätte es nach einer Studie von Greenpeace den weltweit sechstgrößten Stromverbrauch. • das Fraunhofer-Institut hat ermittelt: um den Energiebedarf deutscher Rechenzentren zu decken, ist die Leistung von umgerechnet vier mittelgroßen Kohlekraftwerken notwendig.

Doch dazu gibt es eine gute Nachricht, denn große Internetfirmen wie Google sind mittlerweile auf Ökostrom umgestiegen und verringern damit die negativen Umweltauswirkungen des Stromverbrauchs.

Die schlechte Nachricht ist, dass der gesamte Energieverbrauch für das Internet vor einigen Jahren noch gar nicht angefallen ist. Und dieser Verbrauch wächst rasch – dabei wäre die beste Energie doch die, die gar nicht erst erzeugt werden muss.

Was bedeutet das für unseren Alltag? Sicher nicht, dass wir auf Internet und EDV verzichten sollten. Die Herstellung von Papier für allen Schriftverkehr wäre nämlich noch viel energieaufwändiger.
Tatsächlich gilt jedoch im Internet genauso, wie in der realen Welt, dass wir Nutzer entscheiden, wie klimaschonend die angebotenen Dienste sind. Greenpeace hat dafür vor wenigen Jahren kurzerhand ein Energielabel namens „Clickclean“ für die größten Internetunternehmen eingeführt. Nach dem englischen Schulnotensystem erhält z.B. das bekannte WhatsApp dort ein A = sehr gut, Twitter hingegen ein F = ungenügend.

Für unseren Alltag ist sicher auch die Wahl der Suchmaschine relevant, denn jede Suchanfrage verbraucht Strom. Und während das bei Google immerhin schon überwiegend Ökostrom ist, gibt es dennoch jede Menge Anbieter, die es noch besser machen. Das bedeutet, dass sie beispielsweise ihren Gewinn aus Werbeeinnahmen zum überwiegenden Teil in Klimaschutz investieren. Nach persönlichem Belieben lässt sich eine Seite z.B. hier aussuchen: https://utopia.de/ratgeber/alternative-suchmaschinen-google/.

Noch ein Hinweis zum Thema Strom sparen: Noch immer besteht die Möglichkeit, sich zum aktuellen Stromsparwettbewerb anzumelden und attraktive Preise zu gewinnen!
https://www.allgaeu-klimaschutz.de/allgaeuer-klimameisterschaft.html

Quellen:
Greenpeace: Bewertung von Internet-Unternehmen nach Energieeinsatz.
http://www.clickclean.org/germany/de/ (abgerufen am 28.5.2018).

SWR-Bericht vom 3.1.2017 mit weiterführenden Quellen:
https://www.swr.de/natuerlich/stromfresser-internet-wie-viel-energie-braucht-das-netz/-/id=100810/did=14939750/nid=100810/17wfi2i/index.html (abgerufen am 28.5.2018).

Faire Bananen im Oberstdorfer Weltladen

Weltladen Logo Weltladen Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 29.06.2018
Im Oberstdorfer Weltladen in der Oststraße 24 kann man jeden Donnerstag frische Bananen aus dem fairen Handel kaufen. Was ist eine fair gehandelte Banane?

Die meisten Südfrüchte, die man in den Supermärkten hier kaufen kann, werden auf riesigen Plantagen, vor allem in Lateinamerika, Afrika, der Karibik und in Südostasien angebaut, wo viele Chemikalien eingesetzt werden. Die Arbeiterinnen und Arbeiter schuften und erhalten für ihre Arbeit sehr niedrige Löhne und die reichen in der Regel nicht, um die Grundbedürfnisse abzudecken und ein gutes Leben zu führen.
Fair gehandelte Bananen aus dem Weltladen kommen vom Kleinbauernverband UROCAL in Ecuador. Etwa 120 Familien bauen dort auf kleinen Fächen Bananen an, ohne chemische Dünger und Pestizide. Der Handel mit diesen fairen Bananen garantiert den Bauernfamilien stabile Preise, die die Selbstversorgung der Familien sicherstellt. Machen auch Sie mit! Kaufen Sie faire Bananen und unterstützen Sie so viele Familien in Ecuador. Im Weltladen finden Sie aber auch andere fair gehandelte Ware wie Schokolade, Nüsse, Trockenfrüchte, diverse Riegel. Ideal für Ihre Wanderungen, Bergtouren und Fahrradtouren.

Für den Weltladen werden dringend weitere ehrenamtliche Mitarbeiter/innen gesucht! Wer Interesse hat, meldet sich bitte im Weltladen oder unter der Tel. 5284

Bananenbrot
Zutaten: 3 Stück (sehr) reife faire Bananen, 330 g Mehl, 100 g fairen Zucker,
4 EL Öl, 1 Stück Bio-Ei, ½ TL Salz, 1 Paket Backpulver, 1 Paket Vanillezucker,
Fett für die Form, Einige gehackte Nüsse oder frische Heidelbeeren beifügen, nach Bedarf und Reifegrad der Bananen Honig beimischen
Zubereitung: Bananen, Zucker, Öl, Ei, Salz und Vanillezucker mit einem Mixer zu einer cremigen Masse verarbeiten, dann das mit Backpulver vermischte Mehl unterheben. Teig anschließend in eine gefettete Kastenform geben, im vorgeheizten
Backofen bei 180° Grad ca. 45 Minuten backen. Arbeitszeit ca. 10 Minuten, Backzeit ca. 45 Minuten

Bananenkuchen
Zutaten: 250g Margarine, 250 g fairen Zucker, 3 Stück Bio-Eier, 100g faire geriebene Zartbitterschokolade, 2 TL faires Kakaopulver, 4 Stück faire Bananen,
1 TL Natron, 300 g Mehl, 1 Packung Backpulver, Kuchenglasur mit fairer Schokolade oder Puderzucker. Variationsmöglichkeiten: 1 TL Zimt einarbeiten und/oder
geröstete Mandeln auf dem Kuchen platzieren.
Zubereitung: Margarine und den Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben. Die Schokolade raspeln, mit Zimt und Kakao vermischen und unterrühren. Die Bananen schälen, mit einer Gabel zerdrücken und mit etwas Natron bestäuben, damit sie nicht braun werden. Das Bananenmus zum Teig geben. Mehl und Backpulver vermischen und ebenfalls unterrühren. Den Teig in eine gefettete Springform (Durchmesser etwa 26 cm) geben und bei 175° Grad ca. 60 Minuten backen. Den ausgekühlten Kuchen entweder mit Schokoglasur überziehen oder mit Puderzucker bestäuben. Arbeitszeit ca. 20 Minuten, Backzeit ca. 60 Minuten

Klimaschutz im Allgäu jetzt online

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 18.06.2018
Der Klimaschutz im Allgäu hat nun einen eigenen Webauftritt im frischen Design. Seit Donnerstag, 14. Juni ist die neue Landkreis-Website zum Klimaschutz, www.allgaeu-klimaschutz.de, online.

Www.allgaeu-klimaschutz.de ist die Plattform für die vielfältigen Klimaschutz-Aktivitäten im Allgäu. Hier wird das Engagement in Sachen Klimaschutz von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Kommunen gebündelt und sichtbar gemacht. Die Präsentation von guten Beispielen und kleinen und großen Maßnahmen zum Klimaschutz stellt eine Wertschätzung dar und soll die Nutzer inspirieren und motivieren.

Bürger, Unternehmen und Kommunen, das sind die Partner, die der Landkreis Oberallgäu zur Verwirklichung seiner ehrgeizigen Klimaschutzziele unbedingt braucht. Und auf diese Zielgruppen ist die neue Web-site ausgerichtet.

Neben der Präsentation von „Allgäuer KlimabürgerInnen“, „Allgäuer Klimaschutz-Unternehmen“ und Klimaschutzmaßnahmen in Gemeinden bietet sie vielfältige Informationen zu Veranstaltungen, aktuellen Kampagnen, Beratungsangeboten, Fördermöglichkeiten und vielem mehr.

Und nun sind SIE gefragt! Melden Sie uns Ihren großen oder kleinen Beitrag zum Klimaschutz –egal ob als BürgerIn, Unternehmen oder Kommune. Machen Sie Ihr Engagement öffentlich und helfen Sie dabei, www.allgaeu-klimaschutz.de mit guten Beispielen zu füllen und zu einem interessanten und lebendigen Schaufenster für den Klimaschutz im Allgäu zu machen!

Infos und Kontakt: Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt Oberallgäu; Simon Steuer und Heike Schmitt: Tel.: 08321/612-743; klimaschutz@lra-oa-bayern.de.

Information der Forstverwaltung

Bayerische Forstverwaltung Bayerische Forstverwaltung
via Markt Oberstdorf
am 18.06.2018
Aufgrund der bayernweit kritischen Entwicklung der Borkenkäfersituation hat die Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, ein breit angelegtes Hilfsprogramm vorgestellt.

Neben verstärkter Beratung und gezieltem Personaleinsatz sind jetzt auch Fördermaßnahmen außerhalb des Schutzwaldes vorgesehen.

Bei Fragen rund um den Waldschutz und zu Details der Fördermöglichkeiten wenden Sie sich an Robert Proksch, Forstrevier Oberstdorf, Telefon 0160 587 18 67.

Sommerferienpass 2018

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via Markt Oberstdorf
am 18.06.2018
Jede Menge Sommerferien-Freizeitspaß mit der ganzen Familie oder mit Freunden, wartet auf Mädels und Jungs mit dem Ferienpass. Es gibt viel Unbekanntes zu entdecken und Neues auszuprobieren.

Über 180 Gutscheine im Ferienpass machen den Urlaub zuhause spannend und kurzweilig und jeder Tag kann zum Abenteuer werden.

Der Sommerferienpass 2018 ist ab sofort erhältlich und ab 1. Juli bis 3. Oktober 2018 gültig!

Den Ferienpass mit über 180 Gutscheinen - inklusive Sommerferien-Busticket - gibt es für nur 7 € bei Gemeinden und Verkehrsämtern, den Kreisjugendringen, Familienstützpunkten, Landratsämtern, Stadtverwaltungen sowie den Verkaufsstellen der ÖPNV-Busunternehmen.

Alle einheimische Mädels und Jungs bis 17 Jahre, die in den Landkreisen Ober- und Ostallgäu, den Städten Kempten und Kaufbeuren, dem Kleinwalsertal und Jungholz, wohnen, können den Pass kaufen. Der dritte und jeder weitere Ferienpass für Kinder einer Familie ist nach wie vor kostenlos.

Die sechs Ferienpass-Regionen von Oberstdorf bis Buchloe und Oberstaufen bis Lechbruck bieten attraktive kostenlose Angebote für Bäder, Bergbahnen, Schiffe, Minigolfanlagen und andere Sportmöglichkeiten, Museen, Schlösser sowie interessante Veranstaltungen und Aktionen. Es gilt, die Regionen mit all ihren Möglichkeiten und Angeboten zu entdecken oder mit dem Sommerferien-Busticket einfach mal rauszufahren. Zusätzlich sind noch tolle Preise mit dem Ferienpass-Quiz zu gewinnen, das heuer in die Altstadt von Füssen führt.

Das Sommerferien-Busticket ist gültig ab 30. Juli bis 10. September 2018.
Einheimische Vollzeitschüler (auch Berufsschüler) von 18 bis 21 Jahre können sich freie Fahrt in allen Bussen mit dem Sommerferien-Busticket holen (ohne Gutscheine!). Für nur 7 € kann es in den ÖPNV-Bussen oder ÖPNV-Verkaufsstellen erworben werden. Es ist gültig in allen sechs Ferienpass-Regionen (Ausnahme: Nachtbusse der Allgäuer Festwoche und einige private Buslinien), Montag bis Freitag ab 9 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage ohne zeitliche Einschränkung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ferienpass-allgaeu.de .

Breitbandausbau

Breitbandausbau

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.06.2018
Der Glasfaserausbau der Telekom in Oberstdorf läuft auf Hochtouren. Im Hauptort und in den Ortsteilen Kornau, Jauchen, Reute, Rubi, Reichenbach, Schöllang und Tiefenbach werden zum Großteil Kupferkabel zwischen den örtlichen Vermittlungsstelle und den Verteilerkästen durch Glasfaserkabel ersetzt.

Hierfür werden Abschnittsweise neue Leerrohre verlegt, Glasfaser eingeblasen und neue Verteilerkästen gesetzt. Der erste Schritt der Leerrohr-Verlegung dürfte im Ortskern in den nächsten Wochen abgeschlossen sein.

Als nächster Schritt werden die Verteilerkästen gesetzt. Hierfür sind Schächte notwendig, die mindestens zwei Monate offen bleiben, damit die Glasfaser ordnungsgemäß angeschlossen und der Betrieb des Netzes sichergestellt werden kann.

Im Hinblick auf eine schnellere Internetversorgung für viele in Oberstdorf bitten wir um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen die in den nächsten Monaten noch bestehen bleiben.

Energiesparen_2018

Gemeindewerke Oberstdorf

Gemeindewerke Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 07.05.2018
Kostenlose Energieberatung jeden 2. Mittwoch im Monat: Die Gemeindewerke Oberstdorf bieten für alle Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose Energieberatung an.

Energieberater Gerhard Schmid berät zu allen energierelevanten Themen, wie Neubau, Altbau-Sanierung, Solarenergie, Heizung, Wärmedämmung, effizienter Stromeinsatz, Stromsparpotentiale, Förderungen, etc. Die Beratungen finden jeden zweiten Mittwoch im Monat statt, in der Zeit zwischen 17 und 18:30 Uhr.

Beratungstermine erhalten Sie bei den Gemeindewerken Oberstdorf, Telefon 08322 911-131.

Energiesparen_2018

Machen Sie mit beim Energiesparen

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 18.04.2018
Kostenlose Energieberatung jeden 2. Mittwoch im Monat + 1. Oberallgäuer Klimameisterschaft

Kostenlose Energieberatung jeden 2. Mittwoch im Monat
Die Gemeindewerke Oberstdorf bieten für alle Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose Energieberatung an. Energieberater Gerhard Schmid berät zu allen energierelevanten Themen, wie Neubau, Altbau-Sanierung, Solarenergie, Heizung, Wärmedämmung, effizienter Stromeinsatz, Stromsparpotentiale, Förderungen, etc. Die Beratungen finden jeden zweiten Mittwoch im Monat statt, in der Zeit zwischen 17 und 18:30 Uhr.
Beratungstermine erhalten Sie bei Ulrike Metternich, Gemeindewerke Oberstdorf, Telefon 08322 911-131.

1. Oberallgäuer Klimameisterschaft
Machen Sie mit bei der Klimameisterschaft. Sie werden feststellen: Energiesparen ist einfach, macht Spaß und bringt keinerlei Komforteinbußen mit sich.
Die 1. Oberallgäuer Klimameisterschaft ist eine Initiative im Rahmen des Masterplan 100% Klimaschutz im Landkreis Oberallgäu.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlichen eingeladen, sich an den Aktionen zu beteiligen und durch die Senkung ihres Energieverbrauchs einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Helfen Sie mit, bis 2050 100% Klimaschutz für das Oberallgäu zu verwirklichen – das heißt 100% erneuerbare Energien und 0% CO2-Ausstoß.
Der Flyer zur Teilnahme liegt im Eingangsbereich der Gemeindewerke Oberstdorf (Nebelhornstr. 51-53) aus.

Barrierefrei1

Masterplan barrierefreies Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.04.2018
Der Markt Oberstdorf beauftragte im Februar 2017 die Planungsgemeinschaft Raab + Kurz, Regional- und Stadtplanung, mit der Erstellung eines Masterplans „barrierefreies Oberstdorf“.

Beteiligt waren über eine so genannte Arbeitswerkstatt auch Mitglieder des Gemeinderats, Mitarbeiter des Marktes, aus Tourismus, Gewerbeverband, Seniorenheimen, VdK und Senioren- und Behindertenbeirat.

Um sich die Grundanforderungen an Barrierefreiheit bewusst zu machen, starteten die Mitwirkenden mit einem Gang durchs Dorf. Der Erkenntnis der Ausgangssituation in Oberstdorf folgte die Bestandserhebung. Der öffentliche Raum, ÖPNV, Grün- und Freibereiche, öffentliche Gebäude und Geschäftszugänge wurden unter Berücksichtigung der Grundlagen bewertet. Erarbeitet wurde ein Konzept mit Handlungsanforderungen, die kategorisiert und priorisiert aufgelistet sind.
Den Schlussbericht, der im Städtebauförderungsprogramm mit Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern gefördert wurde, legte die Planungsgemeinschaft im Februar 2018 vor.

Menschen mit Behinderung haben im täglichen Leben mit zahlreichen Einschränkungen zu kämpfen. Bayern hat daher ein Gleichstellungsgesetz erlassen, um Menschen mit Behinderung die gleichen Chancen zur freien Gestaltung ihres Lebens zu bieten. Es trat am 1. August 2003 in Kraft, seit dem 31. Juli 2008 gilt es unbefristet.
Große Teile des öffentlichen Raums - zum Beispiel Straßen, Wege und Plätze - befinden sich in der Verantwortung der Kommunen. Mithilfe der Städtebauförderung unterstützt der Freistaat die barrierefreie Umgestaltung der Stadt- und Ortszentren sowie die barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Gebäuden und des öffentlichen Raums. Der Markt Oberstdorf hat mit dem Masterplan jetzt die Aufgabe methodisch in der Verwaltung für die Zukunft verankert.

Bei dem Masterplan handelt es sich um eine umfassende Grundlagenermittlung für weitere Detail- und Objektplanungen. Er schafft eine Vorstufe zur Umsetzung in Bezug auf räumliche Schwerpunkte, Funktionalität und Materialität. Der Masterplan dient somit als Entscheidungshilfe für die Abwägung von Umsetzungsmaßnahmen.
Er zeigt nachhaltige Lösungen zur Barrierefreiheit im Gesamtzusammenhang auf. Die ausführliche Untersuchung beleuchtet das gesamte Untersuchungsgebiet hinsichtlich der Barrierefreiheit und leitet entsprechende Maßnahmen ab. Diese fließen beispielsweise in zukünftige Straßenplanungen ein. Kein Ziel des Masterplans ist es, alle Maßnahmen sofort umzusetzen.
Die Grundlagenermittlung dient auch zur Vorbereitung eines kommunalen Förderverfahrens für den privaten Einzelhandel und die Wirtschaftsbetriebe in Oberstdorf. Dafür wurde der Bestand aufgenommen und es sind Vorschläge für den Umbau der Eingangsbereiche und der Infrastruktur erarbeitet worden. Diese Umbauten sollen mit dem Masterplan förderfähig werden und damit den innerörtlichen Wirtschaftsstandort stärken.

Wussten Sie schon?
Barrierefreiheit bedeutet nicht nur eine bauliche Anpassung und den Abbau physischer Hindernisse. Nach dem Behindertengleichstellungsgesetz bedeutet barrierefrei „grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich, erreichbar und nutzbar“ zu sein. Viele Barrieren, die einzelne Menschen einschränken, sind der Allgemeinheit kaum bewusst.
Nicht nur schwer behinderte Menschen sind auf eine barrierefreie Umgebung angewiesen. Auch Menschen mit vorübergehender Einschränkung, ältere Menschen,
Schwangere, Eltern mit Kleinkindern und auch Reisende mit Gepäck profitieren von einem barrierefreien Umfeld. Letztlich ziehen alle Nutzer des öffentlichen Raumes Vorteile aus der Verbesserung der Benutzbarkeit. Speziell vor dem Hintergrund der älter werdenden Gesellschaft mit einer verlängerten Teilhabe am aktiven Leben gewinnt Barrierefreiheit für alle an Bedeutung.

Hürden auf dem Weg zur Barrierefreiheit:
Ortsräume sind gebaut und können nur nach und nach umgebaut werden.
Umbaumaßnahmen erfordern Investitionen.
Für den Bestand müssen praktikable und akzeptable Kompromisse gefunden werden.
Barrierefreiheit für ein ganzes Gemeindegebiet ist nur schwer erreichbar. Die Benutzbarkeit kann jedoch deutlich verbessert werden, in Teilräumen kann ein barrierefreier Zustand geschaffen werden.

Qualitätssiegel "Reisen für Alle"
Das Thema Barrierefreiheit gewinnt in allen Lebensbereichen zunehmend an Bedeutung, so auch im Tourismus. Initiativen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene befassen sich mit der Etablierung barrierefreier Reise- und Urlaubsmöglichkeiten - zum einen ethisch motiviert, weil Barrierefreiheit als erster Schritt zu einer inklusiven Gesellschaft anzusehen ist, zum anderen aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus.
Der Leitgedanke der Barrierefreiheit zielt darauf ab, eine Umwelt für Alle komfortabel und zugänglich zu gestalten. Das Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ soll in diesem Sinne dazu beitragen, die Angebotsstruktur transparent zu gestalten sowie Sensibilisierungs- und Entwicklungsprozesse anzuregen.
Das Deutsche Seminar für Tourismus Berlin e.V. hat sich der Problematik der unterschiedlichen Kennzeichnungssysteme / Mindeststandards in Deutschland zur Barrierefreiheit angenommen und mit dem Verein Tourismus für Alle in Deutschland e.V. ein einheitliches, bundesweites Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ geschaffen.
„Reisen für Alle“ ist ein Informations- und Bewertungssystem, dass es dem Gast ermöglicht, die Eignung des Angebotes für seine Ansprüche eigenständig zu beurteilen. Gäste können so die Nutz- und Erlebbarkeit touristischer Angebote anhand verlässlicher Detailinformationen im Vorfeld der Reise prüfen und gezielt die für sie geeigneten Angebote auswählen. Gehandicapte Gäste sind potentielle Stammgäste!
In 2016 war Oberstdorf Pilotdestination für das Qualitätssiegel „Reisen für Alle“. Hierbei konnten 19 Betriebe erhoben, zertifiziert und damit ein kleines Angebot geschaffen werden, dass sich für den mobilitäts- und/oder aktivitätseingeschränkten Gast an der touristischen Servicekette orientiert. www.oberstdorf.de/reisen-alle
Tourismus Oberstdorf hat sich das Ziel gesetzt, das Angebot an geprüften barrierefreien Unterkünften/Gastronomiebetrieben/Freizeiteinrichtungen zu steigern - dafür wird Ihre Unterstützung für das Qualitätssiegel „Reisen für Alle“ benötigt.
Sind Sie barrierefrei eingerichtet und möchten Ihre Qualität steigern? So setzen Sie sich bitte mit Tourismus Oberstdorf in Verbindung:
Kontakt: Stefanie Probst, Tel. 08322/700-128, probst@oberstdorf.de

Wohnraum_Trettachkanal_Variante 1.1_2018

Startschuss für bezahlbaren Wohnraum

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.04.2018
Der Marktgemeinderat machte Anfang März den Weg frei für den Bau von 45 neuen Wohnungen am Trettachkanal.

Möglich wird dies durch den Bau des neuen Wasserkraftwerks Illerursprung. Das neue Kraftwerk ersetzt die alte Anlage an der Trettach, Gebäude und Kanal werden nicht mehr gebraucht. Dadurch wird eine Fläche von rund 10.000 qm frei, die für vier Mehrfamilienhäuser und, weiter südlich, für fünf Einfamilienhäuser genutzt werden kann.
In seiner Sitzung am 6. März beschloss das Gremium einstimmig die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet. Der Bebauungsplan soll auch den Bereich der bestehenden Gebäude an der Hermann-von-Barth-Straße umfassen. Die in den 50er Jahren gebauten SWW-Häuser bleiben zunächst unberührt. Für die Zukunft sollen jedoch alle Möglichkeiten offen gehalten werden.

Über die zweite Säule des Wohnungspaktes Bayern soll das Projekt finanziert werden. Das kommunale Förderprogramm richtet sich an Gemeinden, um Wohnraum für einkommensschwache Haushalte zu schaffen. Der Markt Oberstdorf kann sich mit der Verpflichtung, die Mieten niedrig zu halten, einen hohen Fördersatz sichern.

Landkreis will Klimaschutz weiter voran bringen

115px-Wappen Landkreis Oberallgaeu svg Landkreis Oberallgäu
via Markt Oberstdorf
am 20.03.2018
Auch 2018 soll wieder viel voran gehen in Sachen Klimaschutz im Landkreis Oberallgäu.

In seiner ersten Sitzung 2018 befasste sich der Beirat für Energie und Klimaschutz mit einer Vielzahl an Themen und Projekten. Im Mittelpunkt standen die neue Klimaschutz-Webseite des Landkreises, die Solarkampagne 2018 sowie die Weiterführung des Projekts Energiezukunft.

Aktuell entsteht mit der Seite www.allgaeu-klimaschutz.de eine landkreiseigene Klimaschutz-Internetseite. Die Seite wird im Laufe des Frühjahrs online gehen und verfolgt zwei Hauptziele: Zum einen soll sie Bürgern, Kommunen und Unternehmen umfassende Informationen und Tipps bieten, und zum andern eine lebendige Plattform werden, auf der engagierte KlimaschützerInnen aus der Region mit ihren Ideen, Projekten und Maßnahmen vorgestellt werden.

Die neue Seite bietet die Chance sichtbar zu machen, wie viel bereits im Landkreis in Sachen Klimaschutz läuft und sie soll die Besucher dadurch anregen, selbst aktiv zu werden. Jeder, der einen Beitrag zum Klimaschutz leistet, egal ob Bürger, Unternehmen, Kommune oder Schule ist eingeladen, seine Aktivitäten auf der Seite vorzustellen. Eigens vorgesehene Eingabeformulare sollen künftig ein einfaches und bequemes Hochladen des persönlichen Klimaschutz-Beitrags inklusive Bildern ermöglichen.

Ein weiteres großes Projekt für das Jahr 2018 ist eine Photovoltaik-Kampagne für das Oberallgäu. Noch gibt es auf den Dächern im Landkreis gibt es noch jede Menge ungenutztes Potential für Solaranlagen, welches es für die Erreichung der Klimaschutzziele unbedingt zu Nutzen gilt. Bürgerinnen und Bürger sollen im Rahmen der Kampagne umfassend informiert und ermutigt werden, ihren eigenen Strom, idealerweise in Verbindung mit einem Stromspeicher zu erzeugen und zu nutzen. Wesentlich ist dabei die Einbindung von regionalen Unternehmen aus der Solarbranche und Installationsbetrieben, die die Kampagne mittragen und mit Aktionen und Angeboten unterstützen. Um interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie den Energieteams in den Gemeinden eine optimale Planungs- und Informationsgrundlage bieten zu können, wird der Landkreis zudem ein neues webbasiertes Solarkataster nach Vorbild des Unterallgäus erstellen lassen.

Für das Projekt „Energiezukunft vor Ort“ war im Jahr 2017 die Gemeinde Wiggensbach ausgewählt worden. Dank des Engagements von Bürgermeister und Gemeindeverwaltung wurde das Angebot einer kostenlosen Energieberatung von zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Gewerbepark der Gemeinde gerne angenommen.
Nach diesen positiven Erfahrungen soll dieses Projekt auch 2018 weitergeführt werden, allerdings in etwas abgewandelter Form. In der Neuauflage ist das gesamte Oberallgäu Projektgebiet. Allerdings erfolgt eine Beschränkung auf das Hotel- und Gastgewerbe – also auf eine Branche, die mit den bisherigen Beratungen in einem Gewerbegebiet nicht erreicht werden konnte, in der es aber gerade bei kleinen und mittleren Betrieben ein hohes Potential für Energiesparmaßnahmen gibt. Für kostenlose Einstiegsberatungen steht hierfür eine LEADER-Förderung in Aussicht, das Projekt ist auf 2 Jahre angelegt.

Kontakt und Info
Wer seine Aktivitäten auf der der neuen Internetseite darstellen möchte oder wer sich sich für das Projekt "Energiezukunft im Hotel- und Gaststättengewerbe" interessiert, kann sich gerne an das Klimaschutzteam im Landratsamt Oberallgäu wenden.

E-Mail an klimaschutz@lra-oa.bayern.de oder
telefonisch unter 08321 612-617 (Simon Steuer) bzw. 08321 612 743 (Heike Schmitt).

Nichts Neues kaufen, sondern etwas Altes repariert

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via Markt Oberstdorf
am 20.03.2018
Herzlich Willkommen beim Ökumenischen Energiefasten 2018! Schön, dass Sie mit dabei sind und sich dazu entschieden haben, in den sieben Wochen der Fastenzeit Ihren Energie- und Ressourcenverbrauch in den Fokus Ihrer Wahrnehmung zu rücken.

Mit unserem Newsletter geben wir Ihnen einfache und interessante Tipps für eine klimaschonende Lebensweise. Wir hoffen, Sie finden Anregungen und Inspiration!

Nichts Neues kaufen, sondern etwas Altes repariert – das ist das Motto dieser Woche!

In der heutigen Gesellschaft stellt sich oft die Frage: „Was brauche ich für ein glückliches Leben?“ In der Werbung ist die Antwort klar: Viel von Allem. Doch stimmt das auch? Ist unser Leben nur glücklich, wenn wir immer mehr Dinge anhäufen, die wir bei ehrlicher Betrachtung vermutlich doch gar nicht unbedingt brauchen?
Es gibt einen recht einfachen Weg, herauszufinden, was wir wirklich brauchen um glücklich zu sein: Indem wir einfach einmal versuchen, das wegzulassen, was wir nicht unbedingt benötigen. Dinge wegzulassen fällt uns schwer, vor allem in einer Welt in der es alles im Überfluss gibt. Wir rufen daher diese Woche zum Selbstversuch auf: Probieren Sie doch mal aus, nichts Neues zu kaufen, sondern etwas Altes zu reparieren!

Ein paar einfache Tipps helfen dabei:

  • Diese Woche nichts Neues kaufen – das ist aktiver Ressourcenschutz. Lebensmittel sind übrigens davon ausgenommen….
  • Computer und andere technische Geräte so lange wie möglich nutzen. Ein funktionsfähiges altes Gerät wegzuwerfen, nur weil es vielleicht eine schickere neue Version gibt, ist unnötige Ressourcenverschwendung.
    Lieber zweimal über den tatsächlichen Nutzen bei Neuanschaffungen nachdenken und sich die Frage stellen: Brauche ich das wirklich?
  • Gegenstände leihen ist auch eine gute Möglichkeit, um einen Neukauf zu vermeiden – daher einfach einmal den Nachbarn fragen, dies fördert zugleich die Kommunikation und das soziale Umfeld.
  • Second Hand ist „in“! Egal ob Kleidung, Sportgeräte, Möbel oder Kinderausstattung: in Second Hand - Läden oder auf Basaren erhalten Sie oft perfekt erhaltene Gegenstände zu einem Bruchteil des Normalpreises
  • Lieber Verschenken als Wegwerfen: Versuchen Sie einmal Dinge, die nicht mehr genutzt werden über Ebay, Secondhandläden, auf Basaren oder Kleiderkreisel, zu verschenken oder einzutauschen.
  • Das Radio funktioniert nicht mehr? Der Stuhl wackelt? Der Wecker weckt Sie nicht mehr zuverlässig? Kein Grund, die Dinge gleich zu entsorgen! Versuchen Sie sich doch einmal an der Reparatur solcher Alltagsgegenstände. Bei Repair Cafés erhalten Sie dabei kostenlos Unterstützung von Profis und können sich in einer schönen Umgebung gemeinschaftlich ans Werk machen.

Repair Cafés gibt es z.B. in Kempten: http://www.repaircafekempten.de/ und in Sonthofen.
Das nächste Repair Café in Kempten findet am 12.5.2018 im Kempodium, Untere Eicher Str. 2 von 15 bis 18 Uhr statt.
Das nächste Repair Café in Sonthofen findet am 28.4.2018 von 15 bis 18 Uhr, in der Aula der Realschule Sonthofen statt, Eingang: Ecke Sudetenstr. / Martin-Luther-Str.

Wir schenken reines Wasser ein

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via Markt Oberstdorf
am 07.03.2018
Bayerischer BauernVerband, Zweckverband Fernwasserversorgung Oberes Allgäu, MUVA Kempten GmbH und der Landkreis Oberallgäu informieren: „Wir schenken reines Wasser ein – Zahlen, Fakten und Daten zur Wasserqualität im Oberallgäu und Kempten“.

Die öffentliche Diskussion um die Trinkwasserqualität, hat im vergangenen Jahr teilweise zu großer Verunsicherung auch bei den Oberallgäuer und Kemptener Bürgern geführt.

Seit vielen Jahren verfügen wir in unserer Region über ausreichend Trinkwasser in guter Qualität. Auch die Nitratwerte liegen unter dem Grenzwert. Wir können stolz auf unser Wasser sein! Grund dafür ist unter anderem auch die einzigartige, seit vielen Jahren gelebte Kooperation zwischen Landwirten und Wasserversorgern.

Der neue Flyer informiert Sie zum Thema Trinkwasser.

Genuss ohne Reue

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via Markt Oberstdorf
am 27.02.2018
Das bedeutet bewusstes und nachhaltiges Einkaufen und Konsumieren von hochwertigen Lebensmitteln.

Der Einkauf von Lebensmitteln ist für uns ein alltäglicher, vielleicht nicht selten auch „nerviger“ Vorgang. Etwas, das schnell noch nach der Arbeit oder an einem ohnehin mit Erledigungen schon voll gepackten Samstag getan werden muss. In keinem anderen Geschäft sind wir öfter anzutreffen und geben wir mehr Geld aus, als in unserem „Stamm-Supermarkt“. Über 11% der Konsumausgaben in Deutschland werden für Nahrungsmittel und (alkoholfreie) Getränke aufgewendet.
Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, den Einkauf unserer LEBENS-MITTEL bewusst zu gestalten und kurz darüber nachzudenken wie und v.a. was man für das eigene Leben konsumieren möchte.

Ein paar einfache Tipps helfen dabei:

Vor dem Einkaufen eine Einkaufsliste schreiben und sich daran halten.

Nicht zu viel Einkaufen.

Nicht durch Schnäppchenangebote zu einem unbewussten Kauf verleiten lassen.

Auf regionale, saisonale und Bio-Produkte achten.
Bio-Labels und andere Siegel, bei denen Gentechnik im Futter ausgeschlossen ist – wie das „Ohne Gentechnik“-Siegel – geben eine Hilfestellung.

Auf Plastikverpackungen verzichten und loses Obst und Gemüse kaufen.
Oder noch besser: eine Bio-Kiste von einem Bauern aus der Umgebung beziehen.

Wurst, Fleisch und Käse an der Bedientheke kaufen, das spart Müll.
Generell tierische Produkte nur in Maßen genießen.

Vielleicht können Sie sich in Ihrem Supermarkt frische Produkte in einer von zu Hause mitgebrachten Dose verpacken lassen? Fragen Sie doch mal nach.
In manchen Orten gibt es bereits komplette „Unverpackt“-Supermärkte.

Nicht erwarten, dass abends noch das komplette Sortiment an Frisch- und Backwaren verfügbar ist - andernfalls müsste sehr viel weggeschmissen werden.

Auf Fertigprodukte und „to-go“-Angebote, z.B. bei Salaten, verzichten.
Selber kochen schmeckt besser, Reste könne problemlos eingefroren werden.

Produkte mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum nicht einfach wegschmeißen, sondern zuerst in Augenschein nehmen. Oft sind diese noch einwandfrei. Vertrauen Sie Ihren Sinnen.

daran denken, eigene Taschen zum Einkauf mitzubringen. Eine Stofftasche an der Kasse zu kaufen ist schön und gut, aber auch deren Herstellung belastet die Umwelt. Und wer braucht schon 50 Stofftaschen zu Hause….

Birne raus

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via Markt Oberstdorf
am 27.02.2018
Wie wir einfach Strom sparen können durch die richtige Beleuchtung und unserem Umgang mit Licht.

Licht ist für jeden Menschen eine notwendige Quelle für Wohlbefinden. Jeden Tag nutzen wir auf unterschiedliche Weise Licht, das aus Strom erzeugt wurde.
Für unseren Stromverbrauch ist dabei nicht nur unser Umgang mit Licht ausschlaggebend, sondern auch die Wahl des richtigen Leuchtmittels wird eine positive Veränderung mit sich bringen: Das Stromsparpotential bei Licht liegt bei 80 Prozent, wenn man statt einer Glühbirne eine Energiesparlampe benutzt. Im Vergleich zur LED-Lampe ist es sogar noch drastischer, dabei kann der Stromverbrauch durch Licht um 90 Prozent reduziert werden.
Kennen Sie noch die 60 Watt-Glühbirnen? Angenommen eine Birne brennt pro Tag 8 Stunden und Sie bezahlen rund 30 Cent pro Kilowattstunde Strom, dann kostet Sie diese Birne im Jahr über 50 Euro für Strom. Eine gleichhelle LED-Lampe benötigt Strom für deutlich unter 10 Euro.

Hier ein paar einfache Tipps die helfen können Strom bei der Beleuchtung zu sparen:

Ersetzen Sie Ihre alten Glühbirnen durch moderne LED-Leuchten.

Schalten Sie das Licht aus wenn Sie den Raum für mehrere Minuten verlassen. LED-Lampen leiden kaum darunter.

Viele Geräte besitzen einen Stromsparmodus, stellen Sie diesen ein.

Geräte wirklich ausstecken wenn sie nicht benötigt werden, da allein durch das Anstecken Strom bezogen wird. Auch den Stand-by Modus meiden, erkennbar, z.B. an dem roten Licht am Fernseher.

Ladegeräte ausstecken, wenn sie nicht benutzt werden.

Akkubetriebene Geräte nicht mit vollem Akku am Stromnetz hängen lassen, sie ziehen auch dann kontinuierlich Strom. Generell die Geräte nur neu laden, wenn Sie fast leer sind.

Abschaltbare Mehrfachstecker benutzen. Dies sorgt zusätzlichen für mehr Komfort.

Achten Sie beim Kauf einer neuen Glühlampe auf das Umweltzeichen (z.B. eu-ecolabel: www.eu-ecolabel.de).

Eine durchgängige „Festbeleuchtung“ im ganzen Haus wird auch mit LED-Lampen teuer. Sparsamer ist es, die Beleuchtungsstärke gezielt zu wählen.

Diesen Tipp können Sie ganz sicher heute noch umsetzen: Auch das Anzünden einer Kerze reduziert den Stromverbrauch und erzeugt Licht. Das Kerzenlicht schafft eine angenehme Atomsphäre aus Ruhe und Frieden.

Oberstdorf entwickelt Ökokonto

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.02.2018
Seit mehr als einem Jahr beschäftigt sich der Markt Oberstdorf mit der Aufwertung von Flächen, die im Rahmen eines so genannten Ökokontos eingetragen werden können.

Ein Ökokonto ist eine freiwillige Vorleistung. Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft, wie sie durch den Straßen- oder Leitungsbau, die Ausweisung von Baugebieten oder durch sonstige Vorhaben entstehen, erfordern Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.
Die Gemeinde muss daher auf anderen Flächen landschaftspflegerische und der Natur dienliche Maßnahmen durchführen, und die ökologische Qualität dieser Flächen deutlich steigern. Die ökologisch höherwertigen Flächen erfordern eine dauerhafte Sicherung und Erhaltung. Die Aufwertungen, die mit Wertpunkten bemessen werden, können in das Ökokonto „eingezahlt“ werden.
Die Maßnahmen werden mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt, die auch die Ermittlung der Wertpunkte bestätigt.
Vorteil eines Ökokontos ist die Erhöhung der Planungssicherheit und die Beschleunigung der Verfahren, da die erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen bei Bedarf aus dem Guthaben des Ökokontos entnommen werden können.

Der Markt Oberstdorf soll bei der Suche nach geeigneten Flächen und deren Aufwertung durch ein Beratungs- bzw. Planungsbüro unterstützt werden. Ziel ist die Erarbeitung eines Flächenpools von ca. 100 Hektar Untersuchungsfläche.
Im Gemeindegebiet des Marktes Oberstdorf kommen beispielsweise Waldflächen in unteren Lagen in Frage, die sich für einen Waldumbau eignen. Eine weitere Option sind feuchte, saure Wiesenflächen, die sich für eine Aufwertung anbieten und dabei der Landwirtschaft nicht entgegenstehen.

Für die Ermittlung der Aufwertung ist der Zustand vor und nach der Maßnahme entscheidend. Die Biotopwertliste zur Anwendung der Bayerischen Kompensationsverordnung weist hier jeder Art von Fläche eine bestimmte Wertigkeit zu. Wird eine bestimmte Waldfläche vor einer Maßnahme mit 5 Wertpunkten/m² und im Anschluss mit 10 Wertpunkten/m² kategorisiert, lässt sich die Differenz der Wertpunkte in das Ökokonto einbuchen. Bei einer Fläche von 2,0 ha wären dies 100.000 Wertpunkte, die man sich „ansparen“ und für zukünftig notwendige Baumaßnahmen einsetzen kann.

Der Bau-, Planungs-, Umwelt- und Liegenschaftsausschuss des Marktes Oberstdorf beschäftigt sich in seiner Sitzung am 22. Februar mit der ersten Maßnahme die für das Ökokonto umgesetzt werden soll.

FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 06.02.2018
Bereits im Dezember 2016 gründeten die DSV Leistungssport GmbH (45 Prozent), der Markt Oberstdorf (35 Prozent), der Landkreis Oberallgäu und die Skisport- und Veranstaltungs GmbH (je 10 Prozent) die FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH.

Das Unternehmen soll Planung, Organisation und Durchführung der FIS Nordischen Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu und der damit verbundenen
Veranstaltungen übernehmen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 800.000 Euro.
Die Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführer, die Gesellschafterversammlung, der Aufsichtsrat sowie Beiräte und Ausschüsse.

Die Geschäftsführer der WM 2021 GmbH, Robert Büchel und Florian Stern, stellen wir Ihnen hier vor.

Robert Büchel
49 Jahre, geboren in Vaduz / Fürstentum Liechtenstein, verheiratet, 2 Töchter im Alter von 2 und 5 Jahren.
Ich bin seit über 25 Jahren im Sport- und Eventmanagement tätig, habe das Geschäft von Grund auf gelernt, und die Welt des Sports aus den verschiedensten Blickwinkeln als Aktiver und Manager betrachten können.
Persönliches Motto: Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen.
Hobbies:Meine Familie, Skifahren, Golf, Theater, mein Beruf.

Die Basis des Sportmanagement-Geschäftes habe ich ab 1992 im Wintersport erlernt. Nach einigen Zwischenstationen war ich dann von 2008 bis 2012 als „Senior Director“ von Lagardere Sports Deutschland für alle Wintersport Engagements zuständig und mit meinem Team direkt im Gebäude des Deutschen Skiverbandes in Planegg angesiedelt. Aus dieser Zeit haben sich sehr gute und vertrauensvolle Kontakte entwickelt. Nach meiner Rückkehr von der Fußball Weltmeisterschaft 2014 und den Olympischen Sommerspielen 2016 hat mich der DSV kontaktiert um über die FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf/Allgäu zu sprechen und es war bald klar, dass wir bei diesem Thema zusammenarbeiten möchten. Nach einem Treffen mit dem Vorstand des Ski Club Oberstdorf beim Skiflug Weltcup 2017, und dessen Zustimmung zu meiner Person, haben wir uns dann schnell auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

Die Sportler, die Fans, die FIS und alle anderen Interessierten oder Beteiligten erwarten von Oberstdorf die perfekte Durchführung der FIS Nordischen Weltmeisterschaften 2021 (NWM 2021). Und diese Erwartung werden wir Dank der hervorragenden Basis welche die Skisport- und Veranstaltungs GmbH und der Skiclub Oberstdorf über die Jahre gelegt haben, auch erfüllen.
Darüber hinaus ist es mir ein großes Anliegen dass die NWM 2021 vor allem auch ein Fest für die Oberstdorfer und die Region wird. Wir möchten gerne, dass sich die Menschen als Teil der NWM 2021 sehen, und nicht als unbeteiligte Außenstehende. Wir hoffen, dass die Oberstdorfer stolz sind auf die Tatsache, dass die FIS und ihre Mitglieder zum wiederholten Male der Meinung sind, dass Oberstdorf der richtige Ort ist, um deren wichtigste Veranstaltung, die Weltmeisterschaften, durchzuführen. Denn darauf kann man, ja darauf sollte wir alle gemeinsam stolz sein! Wir stehen zwar erst am Anfang der Organisation dieses großartigen Sport-Festivals, aber ich kann jetzt schon versprechen, dass wir in den kommenden Monaten alles dafür tun werden, um die Oberstdorfer und die Region für die NWM 2021 weiter zu begeistern. Dazu gehört auch, dass wir immer ein offenes Ohr haben werden, für Wünsche, Ideen oder sonstige Anliegen - gleich welcher Art. Wir wollen und werden die NWM 2021 nicht an der Bevölkerung „vorbei“ planen, Wenn es uns gelingt, die volle Unterstützung der Bevölkerung zu bekommen, dann wird die NWM 2021 ein noch viel größerer Erfolg werden als wir es uns im Moment vorstellen können.

Florian Stern
43 Jahre, geboren in Bayreuth, verheiratet, 3 Kinder im Alter von 2, 7 und 11 Jahren.
Freiberufliche Beschäftigungen bei Sportveranstaltungen sowie eine langjährige Beschäftigung im Eventmanagement sind meine Basis
Persönliches Motto: Locker bleiben aber nicht locker lassen
Hobbies: Familie, Snowboarding, Mountainbiking

Das Handwerk Eventmanagement habe ich zum einen durch jahrelange freiberufliche Tätigkeiten bei Sport- und Wintersportveranstaltungen gelernt. Dazu gehörte unter anderem die Wettkampfleitung als Technischer Delegierter von Snowboard Veranstaltungen bis hin zum Weltcup. Zusätzlich absolvierte ich von 1997 bis 2003 an der Sporthochschule Köln eine Studium in Sportmanagement/Sportökonomie.
Meine Ausbildung und Erfahrungen erlaubten es mir im Jahr 2004 in Laax, Schweiz die Stelle des Eventmanagers für ein grosses Skigebiet anzutreten. Dort war ich bis Juni 2017 im Bereich Veranstaltungen und Projektmanagement Tourismus in führender Position beschäftigt.
Nach intensiven Gesprächen im Frühjahr 2018 konnte ich zum Juli 2018 die Geschäftsführung der Skisport- und Veranstaltungs GmbH übernehmen. Die vorgesehene Organisationsstruktur der Nordischen WM 2021 bedingt für mich als Geschäftsführer der Skisport- und VeranstaltungsGmbH ebenfalls die Geschäftsführung der NWM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH, die ich seit Herbst 2017 gemeinsam mit meinem Co Geschäftsführer Robert Büchel innehabe.

Eine erfolgreiche FIS Nordische Ski WM 2021 in Oberstdorf/Allgäu bedeutet für mich, dass eine Vielzahl der Beteiligten vor, während und vor allem nach der Veranstaltung zufrieden sind. Natürlich erwarten wir begeisterte Zuschauer und Athleten während der Wettkämpfe. Wichtig ist aber, dass es für Oberstdorf und die Region unter dem Strich ein positives Fazit gibt. Ich bin überzeugt, dass die Nordische WM 2021 Oberstdorf und die Region positiv beeinflusst. Großveranstaltungen verursachen kurzfristig betrachtet hohen Aufwand und auch Investitionen. Für eine Sport- und Tourismus Region ist es jedoch unerlässlich, am Ball zu bleiben und die Grundlagen für den Erfolg der Zukunft zu schaffen. Die Möglichkeit, internationale Großveranstaltungen bei uns zu haben ist ein unschätzbarer Wert, um welchen uns vergleichbare Orte und Regionen beneiden. In diesem Sinne freue ich mich gemeinsam mit allen Beteiligten auf eine Nordische Ski WM 2021, die uns Freude macht und unsere Zukunft sichert.

FIS Nordische Ski Weltmeisterschaft 2021 Oberstdorf/Allgäu

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 09.01.2018
Sportliche Entwicklung des Standortes Oberstdorf von 2005 bis 2017:

In Oberstdorf sind neben dem Bundesstützpunkt Ski Nordisch auch die Bundesstützpunkte Ski Alpin und Ski Freestyle des Deutschen Skiverbandes anerkannt. Hinzu kommen die Bundesstützpunkte Snowboard und Eiskunstlauf.

Oberstdorf ist neben Oberhof, Oberwiesenthal, Ruhpolding und Hinterzarten einer der bedeutendsten Bundesstützpunkte Ski Nordisch.
In den vergangenen 12 Jahren, seit der Nordischen Ski WM 2005, hat sich der Stützpunkt Oberstdorf extrem positiv entwickelt. In den letzten fünf Jahren kamen allein 45 Weltcup-Teilnehmer aus dem Bundesstützpunkt Oberstdorf. Im Winter 2016/2017 errangen vier Stützpunktathleten WM Medaillen: Johannes Rydzek, Nordische Kombination, Markus Eisenbichler, Skisprung, Carina Vogt und Svenja Würth, beide Skisprung. Bei den Juniorenweltmeisterschaften erreichten Tim Fuchs, Agnes Reisch, Luisa Görlich, Pauline Hessler und Gianina Ernst (alle Skisprung) Colette Rydzek (Skilanglauf), Vinzenz Geiger (Nordische Kombination) und Kira Weidle (Alpin) Medaillenränge.

Im Skisprung findet in Oberstdorf eine Zentralisierung der Nationalmannschaft Damen ab dem C-Kader statt. Im Herrenbereich trainiert täglich ein hoher Prozentsatz an A-/B-Kader-Athleten (Lehrgangsgruppe Ia/b) am Stützpunkt. Im Skilanglauf trainieren hier zwölf Kaderathleten im A- bis C-Kader, das sind 27 Prozent Anteil am Gesamtkader. In der Nordischen Kombination sind es sechs von 23 Athleten und somit 26 Prozent im A- bis C-Kader.
Im Nachwuchs- sowie im Spitzensportbereich trainieren seit 2005 kontinuierlich zwischen sieben und 14 D/C-Kaderathleten am Standort. Die Anzahl der Bundeskaderathleten im A- bis C-Kader stieg von sechs auf 34 Athleten und versechsfachte sich.
Der Bundesstützpunkt Oberstdorf ist neben Ruhpolding/Berchtesgaden und Garmisch-Partenkirchen auch zentraler Trainingsstützpunkt für Athleten aus Bayern. Darüber hinaus besteht eine Kooperationsvereinbarung mit den Landes-Skiverbänden aus Baden-Württemberg, die zahlreiche Spitzen-Athleten in Oberstdorf zentralisieren. Zusätzlich werden Athleten aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, punktuell auch aus Thüringen und Sachsen, nach Oberstdorf delegiert. Derzeit sind unterhalb des DC Kaders 43 Landeskader über sämtliche Skidisziplinen dem Standort zugeordnet.
Der Allgäuer Skiverband ist gemeinsam mit den Landes-Skiverbänden aus Baden-Württemberg die Keimzelle für die Zentralisierung der Nachwuchsathleten am Bundesstützpunkt. Im Skisprung und der Nordischen Kombination sorgen neben dem Skiclub Oberstdorf die Vereine Buchenberg, Isny und Füssen für die Nachwuchsgewinnung. Im Skilanglauf erstreckt sich der Nachwuchsleistungssport über das gesamte Allgäu, in Nordrichtung bis hinter Kempten.
Neben den idealen Trainingsbedingungen ist die Unterstützung des Spitzensports im Bereich der schulischen und universitären Ausbildung, im Bereich Duale Karriere sowie im Dienstleistungssektor Spitzensport essentiell. Im Allgäu stehen dafür zur Verfügung der Eliteschulverbund mit Gymnasium, Realschule, Mittelschule, Fachoberschule, das Skiinternat Oberstdorf, die Hochschule Kempten als Partnerhochschule des Spitzensportes, der OSP Bayern – Regionalzentrum Allgäu, die Sportfördergruppe der Bundeswehr in Sonthofen und das Zoll Ski-Team in Sonthofen.
Am Bundesstützpunkt Oberstdorf leben und trainieren derzeit 107 Athleten in acht Disziplinen des Deutschen Skiverbandes vom D/C-Kader bis zum A-Kader. Zusätzlich zu den Bundeskaderathleten trainieren weitere 43 Athleten der Landeskader am Stützpunkt. In den Disziplinen Skilanglauf, Skisprung und Nordische Kombination befinden sich am Standort derzeit 15 Trainingsgruppen, die von 22 hauptamtlichen Trainern ausgebildet werden.
Zu den Trainingsgruppen ist aufgrund der modernen Sportinfrastruktur die Anzahl der Lehrgangsgruppen deutlich gestiegen. Im Vergleich zu 2005 ist eine Verdreifachung der Lehrgangstage zu verzeichnen.
Durch das Stützpunkttraining und die Lehrgangsgruppen werden derzeit pro Jahr auf den Skisprunganlagen in Oberstdorf 25.500 Sommer- und Wintersprünge absolviert (Durchschnitt der letzten fünf Jahre). 35 Prozent der Sprünge finden im Schnitt im Winter und 65 Prozent im Sommer statt. Die Haupttrainingsschanze ist hierbei die HS 106 mit rund 10.500 Sprüngen pro Jahr.
Beim Langlauftraining absolvieren die Stützpunktmannschaften 80.000 km auf der Rollerbahn sowie 107.000 km im Winter auf den Loipen. Hinzu kommen die Kilometerlaufleistungen der Lehrgangsgruppen (Rollerbahn 40.000 km, Loipe 50.000 km). Insgesamt werden also auf der Rollerbahn jährlich rund 120.000 km sowie auf den Loipen rund 160.000 km zurückgelegt.

Ein weiterer Schwerpunkt in einem Bundesstützpunkt ist die Durchführung von Sportveranstaltungen mit regionaler Bedeutung, aber auch nationale und internationale Veranstaltungen. Gerade in den Wintermonaten findet sowohl im Skisprungstadion als auch im Skilanglaufstadion fast jedes Wochenende eine Veranstaltung statt. Auf nationaler Ebene handelt es sich um die Nachwuchsserien des Regionalverbandes über Bayerische Wettkampfserien bis hin zum Deutschen Schülercup und dem Deutschlandpokal. Im Bereich der internationalen Wettkämpfe sind es die Vierschanzentournee, das Skifliegen, der Weltcup Damen Skisprung, die Tour de Ski sowie der Weltcup in der Nordischen Kombination.
In der Saison 2016/2017 wurden fünf Weltcupveranstaltungen durchgeführt. Damit ist Oberstdorf der größte Weltcupveranstaltungsort mit unterschiedlichen Disziplinen in Deutschland. Für den Deutschen Skiverband ist der Bundesstützpunkt Oberstdorf damit einer der wichtigsten Standorte in Deutschland.
Quelle: Deutscher Skiverband

Der Deutsche Skiverband (DSV) gehört zu den führenden Spitzenfachverbänden im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und ist Mitglied in den wichtigsten nationalen und internationalen Dachverbänden. Mit seinen 20 Landesskiverbänden betreut der Deutsche Skiverband 975.000 Mitglieder in 4.000 Vereinen und deckt somit das gesamte Bundesgebiet ab. Der Spitzensportbereich wird an insgesamt zehn Bundesstützpunkten (BSP) sowie drei Nachwuchs-Bundesstützpunkten zentralisiert.

Vorsicht vor falschen Polizisten und anderen Tricksern

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 15.12.2017
Derzeit häuft sich das Phänomen des falschen Polizeibeamten. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West rät zur Vorsicht.

Einige Betrüger geben sich am Telefon als Polizeibeamte oder Behördenmitarbeiter aus, andere versprechen Gewinne.

Hinterfragen Sie die Geschichte, denken Sie drüber nach, ob der Anruf einen realen Hintergrund hat.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch angeblich
dringende Ermittlungen zu einem Einbruch in der Nähe!

Bedenken Sie, dass die Polizei nie mit der Rufnummer 110 bei Ihnen anruft! Die Polizei fordert auch niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen!

Legen Sie auf und verständigen Sie umgehend unter der Notrufnummer 110 die Polizei!

Verwenden Sie nie die angezeigte Rufnummer und nützen Sie nicht die Wahlwiederholung!

Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Verständigen Sie deshalb auch dann die Polizei, wenn Ihr vermeintlicher Enkel Geld fordert oder Ihnen weisgemacht wird, dass Ihr Geld nicht auf der Bank bleiben kann!

Im Zweifel ...
Polizeinotruf 110

Sachstand zum Bauprogramm: Geplante Maßnahmen für die FIS Nordischen Ski Weltmei

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.11.2017
Mit der Durchführung der Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021 ergeben sich für Oberstdorf einige Vorteile. Die vorhandene Infrastruktur sowohl im sportlichen als auch im kommunalen Bereich wird verbessert. Dies kommt neben den Sportlern auch den Bürgern und den Gästen zu Gute.

An der Erstellung des Bauprogramms haben der Deutsche Skiverband, die Skisport- und Veranstaltungs GmbH und der Markt Oberstdorf mit allen Eigenbetrieben mitgewirkt. Es ging hier in erster Linie darum, Maßnahmen zu definieren, die im Bereich der Sport-Infrastruktur, aber auch im Bereich Tourismus und der Infrastruktur der Gemeinde durchgeführt werden können. Für den Spitzensport sind die FIS-Vorgaben an die Sportanlagen einzuhalten.
In mehreren Sitzungen und Zusammenkünften diskutierte der Marktgemeinderat intensiv das vorgeschlagene Bauprogramm. Es beinhaltet beispielsweise die Ertüchtigung der Beschneiungsanlage im Ried oder auch die Erneuerung der maroden Kleinschanzen in der Erdinger Arena. Im September einigte sich das Gremium auf die Projektbestandteile bzw. Bauinhalte für das Skisprung- und Langlaufstadion, die für das Förderverfahren bei Bund, Land und Landkreis eingereicht werden sollen.

Mit Beschlüssen in den Sitzungen im Juli, September, Oktober und November gab der Marktgemeinderat den Startschuss für die notwendigen Planungsschritte in den ersten Leistungsphasen für das Bauprogramm der WM 2021. In der November-Sitzung beschlossen die Räte nun die Leitlinien für das Bauprogramm, die Grundlage für die Planungsaufträge sind.

Ebenfalls in der November-Sitzung informierte sich der Marktgemeinderat über das
eingeleitete Vergabeverfahren und die teilweise ausgeschriebene Vorplanungsphase.
Die Eckdaten für diese Entscheidungen sind der enge Zeitrahmen, die Anforderungen der Fördermittelgeber an Planungssicherheit und Kostensicherheit sowie das Fördermittelrecht mit Auflagen. Die Ziele sind der frühestmögliche Start der Planung, die Auswahl kompetenter Fachplaner und das Ausschöpfen von vergaberechtlichen Möglichkeiten.
Das Vergaberecht ermöglicht eine Vergabe in der Vorplanungsphase unter 80.000 Euro pro Leistungsbild (Interimsvergabe). Darüber hinaus gehende Planungsleistungen werden im europaweiten Vergabeverfahren ausgeschrieben.
Das weitere Vorgehen:
• Beauftragung der mittels Zuschlagsentscheidung bestimmten Bieter.
• Start Planungsbeginn
• Start Vergabeverfahren sobald die abschließende Bedarfsfeststellung in allen Bereichen erfolgt und beschlossen ist.
Bei der Interimsvergabe handelt es sich um eine dem Projekt dienliche Lösung mit folgenden Vorteilen:
• Kurze Angebotsfristen (10 Kalendertage)
• Generieren einer wettbewerblichen Situation gem. den Anforderungen des VHF Bayern.
• Zeitnaher Planungsbeginn möglich
Die Vergabe- und Vertragsordnungsstelle für Bauleistungen (VOB) der Regierung von Schwaben bestätigte dieses Verfahren:
„Die genannten Zeitansätze für die Vergabeverfahren sind realistisch. Eine getrennte Beauftragung der Vorplanungsphase ist für die Weiterentwicklung des Projektes sachgerecht und zielführend. Das geplante Vorgehen entspricht insgesamt dem Vergaberecht und ist nicht zu beanstanden.“

Auf dieser Grundlage vergab der Marktgemeinderat Planungsaufträge für Tragwerksplanung, Objektplanung Ingenieurbau Bauwerke, Ingenieurbau Gelände,
Freianlagen, Technische Ausrüstung (ELT, HLS), Vermessung, Geotechnik und den
Landschaftspflegerischen Begleitplan jeweils bis zu einem Betrag unter 80.000 Euro.

Über die Beschlüsse, die der Marktgemeinderat in seinen Sitzungen fasst, informiert Sie regelmäßig das Rathaustelegramm. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de

Projektleiter für das Bauprogramm
Florian Speigl koordiniert das Bauprogramm für die FSI Nordische Ski WM 2021
Im Oktober beschloss der Marktgemeinderat, Florian Speigl als Projektleiter für das Bauprogramm des Marktes Oberstdorf zur Nordischen Ski WM 2021 einzusetzen. Das Gremium entschloss sich ebenfalls, ihn zum 1. Januar 2018 als Geschäftsführer in die Nordische Skisport-GmbH & Co. KG zu entsenden. Speigl folgt damit Kämmerer Martin Schmalholz, der das Amt viele Jahre ausübte und sich Ende Dezember in den Ruhestand verabschiedet. Kreiskämmerer Reinhard Reitzner ist weiterer Geschäftsführer in der Gesellschaft.
Seit 2001 ist Florian Speigl beim Markt Oberstdorf beschäftigt, zunächst bei den Sportstätten. Seit 2004 ist er kaufmännischer Leiter bei Kurbetrieben und Sportstätten. Bei den Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2005 war Speigl stellvertretender Ressortleiter Sport für den Langlauf und kennt daher die Anlagen im Ried. Seinen Erfahrungsschatz will der stellvertretende Werkleiter der Kurbetriebe in die WM 2021 einfließen lassen. Speigl sieht sich auch als Kontaktperson zwischen Marktgemeinderat und Nordische Skisport-GmbH & Co. KG und will regelmäßig in den Gremien berichten.

Schneeräumen

Winterzeit - Schneeräumzeit

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 22.11.2017
Der Winter steht vor der Türe und damit auch wieder die wenig erfreuliche Pflicht rund um das eigene Grundstück zu räumen und zu streuen. Leider sorgt das Thema Schneeräumung in jedem Winter auch für Ärger, bei Gästen und Einheimischen.

Ob der risikoreiche Schulweg oder der mühsame Gang ins Dorf – schlecht, oder gar nicht geräumte Gehbahnen sind nicht nur für die Fußgänger beschwerlich und gefährlich, es kommen, z. B. bei einem Sturz, auch Schadenersatzforderungen auf denjenigen zu, der seiner Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Die Vernachlässigung der Räumpflicht stellt außerdem eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Und wenn es einmal kräftig schneit, stellt sich auch wieder die Frage: Wohin mit der weißen Pracht? Bitte beachten Sie: Schnee von Privatgrundstücken darf nicht auf öffentliche Straßen, Wege, Plätze oder Anlagen geschaufelt oder gefräst werden. Missachtungen können ebenfalls ein Bußgeld zur Folge haben und der Verursacher hat zusätzlich die Kosten für die Abfuhr des Schnees zu tragen. Ihre Räum- und Streupflicht sollten Sie daher schon aus eigenem Interesse gewissenhaft erfüllen.

Winterdienstpflichten der Haus- und Grundstückseigentümer:
- Räumen und Streuen von Gehsteigen, die an die Grundstücke grenzen
- Räumen und Streuen eines ein Meter breiten Streifens am Straßenrand, sofern kein Gehweg vorhanden ist
- an Werktagen von 7 Uhr bis 20 Uhr
- an Sonn- und Feiertagen von 8 Uhr bis 20 Uhr
- der geräumte Schnee ist so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird
- bei Tau- und Regenwetter sind Abflussrinnen, Hydranten, Straßeneinlaufschächte und Löschwasserentnahmestellen frei zu halten

Auf Mottfeuer verzichten

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 08.11.2017
Urlaubsgäste und Bürger beschweren sich häufig über die Belästigungen durch Mottfeuer (Forstfeuer). Gerade bei Inversionswetterlagen zieht der Rauch nicht ab und führt zu weithin sichtbaren Luftverschmutzungen.

Denn nach wie vor werden pflanzliche Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft oft einfach verbrannt. Dabei entstehen bei der Verbrennung Kohlenmonoxid, Staub und schädliche organische Verbindungen (z. B. PAK - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Die Schadstoffkonzentrationen sind dabei aufgrund des feuchteren Holzes und der im allgemein niedrigeren Verbrennungstemperaturen deutlich höher als bei der Verbrennung lufttrockenen Holzes in Holzöfen.
Nach der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen (PflAbfV) dürfen pflanzliche Abfälle aus der Forstwirtschaft unter bestimmten Maßgaben zwar dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind. Zur Vermeidung von Luftverunreinigungen appelliert der Markt Oberstdorf an alle Land- und Forstwirte - ebenso wie die Gemeinde - auf ihren Waldflächen auf Mottfeuer zu verzichten. Die Verwertung der Grünabfälle durch Kompostieren ist bedeutend umweltverträglicher. Auch wenn ein Abtransport nicht möglich oder sinnvoll ist, so können die pflanzlichen Abfälle immer noch vor Ort der Verrottung überlassen werden. Dies schafft auch Lebensraum für Kleinstlebewesen. Zudem bleiben so die Nährstoffe des abgebauten Materials dem Wald erhalten.
Sollte dennoch im Einzelfall nicht auf die Verbrennung verzichtet werden können, ist dies Vorab bei der Polizei und bei der Leitstelle Allgäu Tel. 0831 96096689 anzuzeigen.
Dabei ist zu beachten, dass das Verbrennen nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur an Werktagen von 8 Uhr bis 18 Uhr zulässig ist. Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus, sind zu verhindern. Das Feuer ist von mindestens zwei mit geeignetem Gerät ausgestatteten, leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahre ständig zu überwachen. Bei starkem Wind oder erhöhter Waldbrandgefahr darf kein Feuer entzündet werden; brennende Feuer sind dann umgehend zu löschen. Um die Brandflächen sind Bearbeitungsstreifen von 3 Metern Breite zu ziehen, die von pflanzlichen Abfällen freizuhalten sind. Außerdem ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen ist.

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 16.08.2017
Fairtrade war auch beim Oberstdorfer Dorffest Mitte August ein Thema. Der katholische Frauenbund bot neben selbst gemachtem Kuchen wieder Kaffee aus fairem Handel an. Herzlichen Dank für die Unterstützung der Fairtrade-Gemeinde.

Im Bild von links: Angela Zapf, Marianne Imminger, Pia Gehring, Klara Schweer, Resi Herzog und Petra Mies.

Blumengießen bei Regen?

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 25.07.2017
Auch bei Regenwetter sind die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste in Oberstdorf unterwegs und pflegen die öffentlichen Anlagen. Mancher Bürger fragt sich dabei, warum um Himmels Willen werden die Blumen gegossen, wenn es ohnehin schon regnet?

Ganz einfach: Um den ganzen Sommer üppig blühenden Blumenschmuck und damit ein schönes Ortsbild für Einheimische und unsere Gäste anbieten zu können, ist regelmäßiges Düngen unerlässlich.

Und diese Regelmäßigkeit wird eben auch bei Regenwetter eingehalten.

Straßenbeleuchtung am Tag?

Logo EVO Energieversorgung Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 20.07.2017
Manch einer reibt sich verwundert die Augen, wieso am helllichten Tag die Straßenbeleuchtung eingeschaltet ist. Das hat einen einfachen Grund: nur so lässt sich feststellen, welche Laterne defekt ist.

Die Mitarbeiter der Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) nehmen die Hinweise der Bürger auf, schalten im entsprechenden Bereich die Beleuchtung ein und kümmern sich um eine schnelle Reparatur.

Bürgerportal

Behördengänge online erledigen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 12.07.2017
Der Markt Oberstdorf bietet auf seiner Homepage ein neues, virtuelles Bürgerportal an. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.

eGovernment ist vielen von Ihnen sicher schon ein Begriff. Mit dem eGovernment-Gesetz der Bundesregierung soll die elektronische Kommunikation zwischen behördlichen Institutionen, Unternehmen und Bürgern durch den Einsatz von digitalen Technologien gefördert werden.
Bund, Länder und Kommunen sollen damit einfachere, nutzerfreundlichere und effizientere elektronische Verwaltungsdienste anbieten können.

Mit unserer 2015 neu gestalteten Homepage www.markt-oberstdorf.de haben wir bereits eine breite Informationspalette für Sie geschaffen. Satzungen, Verordnungen und Formulare sind hier ebenso zu finden wie aktuelle Mitteilungen, Rathaustelegramm und Gemeindeblatt.

Jetzt gehen wir einen Schritt weiter, mit dem neuen virtuellen Bürgerportal. Der Link www.markt-oberstdorf.de/leistungen/buergerportal führt Sie zu unserem Online-Service.
Hier bieten wir Ihnen an, viele Behördengänge online zu erledigen, bequem und unkompliziert von zu Hause aus, rund um die Uhr und auch am Wochenende.
Für den Fall, dass ein persönliches Erscheinen aus rechtlichen Gründen erforderlich ist, z. B. für eine Unterschrift, können Sie die Formulare bereits zuhause ausfüllen, ausdrucken und verkürzen so den Gang ins Rathaus.
Die Daten werden mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren an die Kommune übermittelt und können dort direkt weiterverarbeitet werden. Mit dem Online-Bezahlverfahren giropay lassen sich anfallende Gebühren ebenso einfach begleichen. Selbstverständlich wird das Serviceangebot im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten laufend erweitert.

Und für noch schnellere Informationen aus der Gemeinde laden Sie sich die App Oberstdorfer auf Ihr Mobile. Kostenlos im App Store oder goople play.

Unterhalt der Wanderwege

Logo KDO Kommunale Dienste Oberstdorf
via Markt Oberstdorf
am 03.07.2017
Der Beginn der Wandersaison ist für den Wegetrupp eine besonders arbeitsreiche Zeit. Das Wegenetz der Marktgemeinde wird überprüft und Schäden, die durch die Nutzung in den Wintermonaten sowie durch Wettereinflüsse entstanden sind, werden beseitigt.

Zum Start der Wandersaison werden die Wanderwege hergerichtet, Brücken und Geländer gesichert und Hangverbauungen wieder stabilisiert. In Oberstdorf liegt der Fokus auf der Sicherheit der Wanderer.

Die Kurbetriebe der Marktgemeinde Oberstdorf sind verantwortlich für die Wanderwege. Das Team um kaufmännischen Leiter Florian Speigl wahrt den Überblick über den Leistungskatalog für den Unterhalt, Beschilderungen und die Wegenetzlisten. Zur Umsetzung der laufenden Unterhaltsleistungen ist der Wegetrupp beauftragt, der bei den Kommunalen Diensten Oberstdorf (KDO) angesiedelt ist.

Vom Wegetrupp werden 200 Kilometer Sommerwanderwege und 140 km Winterwanderwege betreut. Das Gebiet umfasst im Wesentlichen die Tallagen und mittleren Lagen von Hinang bis zur Buchrainer Alpe, von den Sonnenköpfen bis weit ins Rohrmoos. Die hochalpinen Lagen rings um Oberstdorf werden von vier Sektionen des Deutschen Alpenvereins betreut. Die Bergbahnen kümmern sich um die Wege rings um ihre Bergstationen. Die Rechtler sowie viele Alp- und Wegegenossenschaften pflegen und unterhalten die Wege im Bereich ihrer Grundstücke.
Dank dieser vielen Partner kann Oberstdorf so ein großes Wegenetz für Einheimische und Gäste überhaupt erst anbieten und unterhalten.

Die Wanderwege in Oberstdorf sind je nach Bedeutung in verschiedene Kategorien eingeteilt und werden entsprechend gepflegt. Jetzt im Frühsommer rücken die Spezialisten der Abteilung Wegebau aus, um die Schäden, die während der Wintermonate durch Eis und Schnee entstanden sind, zu sichten und zu beheben.
„Im Frühling müssen vor allem Ausspülungen der Wegeoberfläche ausgebessert werden. Starke Regenfälle oder auch die Schneeschmelze sorgen dafür, dass der Wegekies an Stellen, wo das Wasser nicht direkt abfließen kann, weggespült wird. So entstehen Pfützen und Rinnen, die immer größer werden, sofern diese Stellen nicht möglichst rasch bearbeitet werden“, erklärt Peter Herb vom Wegetrupp der KDO und ergänzt: „Neben dem Auftragen neuer Kiesschichten legen die Mitarbeiter neue Gräben an, machen bestehende Gräben, Drainagen und Durchlässe wieder gangbar und setzen marode Brüstungen oder Ruhebänke wieder in Stand.“ Ebenso wird liegengebliebener Abfall eingesammelt.
Zusätzlich gilt es nach dem Winter die Schneezeichen – insgesamt mehrere Tausend Stück – zu entfernen. Diese sorgen während der Wintermonate dafür, dass sich die Fahrer der Schneeräumfahrzeuge orientieren können. Beim Stecken der Stangen im Herbst muss sehr penibel vorgegangen werden, denn bereits eine nicht markierte Abflussrinne oder eine fehlende Stange an einem Baumstumpf können enorme Schäden am Fahrzeug verursachen und zugleich Mitarbeiter in ernsthafte Gefahr bringen. So ist vor einigen Jahren ein Fahrzeug vom vereisten Weg abgekommen und an einem Baum hängen geblieben. „Gott sei Dank gab es nur einen Sachschaden“, zeigt sich Florian Speigl erleichtert.

Die Arbeiten an den Wanderwegen erfolgen das ganze Jahr über. In den Sommermonaten stehen Instandhaltungen und Mäharbeiten im Vordergrund. Im Winter werden bei Schneefall ab 04.00 Uhr in der Früh die Wege geräumt und präpariert. Angesichts des vielfältigen Aufgabengebietes und der Lage in der freien Natur ist der Wegeunterhalt eine Aufgabe, die viel Erfahrung erfordert.

Das Team der KDO benötigt für den Unterhalt der Wanderwege jährlich etwa 7.250 Arbeitsstunden. Die jährlichen Aufwendungen für den Wegebau belaufen sich auf etwa 500.000 €. Dieser Betrag wird mehrheitlich über den Kurbeitrag der Oberstdorfer Gäste finanziert.

WLAN Hotspots für Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.06.2017
Mit der Initiative BayernWLAN des Freistaates Bayern hat der Markt Oberstdorf zwei WLAN Hotspots im Ortskern eingerichtet. Oberstdorfer und Gäste können sich ab sofort rund um die beiden Standorte Marktplatz 1 und Bahnhofplatz 3 kostenfrei ins Internet einloggen.

Hier wurden jeweils zwei Antennen installiert, die einen großen Bereich rund um den Bahnhofplatz und Busbahnhof sowie um den Marktplatz bis in den Kurpark abdecken.

Das Einwählen in die Hotspots lässt sich ganz einfach durchführen. Im Empfangsbereich der Antennen wählt man den Hotspot „@bayernwlan“ aus, ruft als nächsten Schritt eine beliebige Internetseite auf und schon landet man auf der Zugangsseite von BayernWLAN und kann sich in den Hotspot einwählen und kostenlos surfen.

Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf_Logo_2017

Was ist Fairer Handel?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.06.2017
Mit der Auszeichnung zur Fairtrade-Gemeinde im März hat sich der Markt Oberstdorf für die Verwendung Fair gehandelter Produkte verpflichtet. Die Verbindung von regionaler Landwirtschaft, Fairem Handel und biologischer Herstellung unterstützt heimische Betriebe ebenso wie Kleinbauern im Süden der Welt. Mit der Enscheidung für diese Produkte sorgen die Verbraucher für angemessene Bezahlung und faire Bedingungen.

Die Kriterien, die unsere Kaufentscheidungen heute beeinflussen, haben sich erweitert um die Begriffe Regionalität, Biologische Herstellung und auch Fairer Handel. Heimische Lebensmittel wie Milch, Käse, Fleisch, Brot oder Obst sind nachvollziehbar hergestellt, wir wissen, wo sie herkommen und dass wir etwas Gesundes essen. Bei Lebensmitteln die bei uns nicht wachsen, wie Tee, Kaffee, Kakao, Bananen und Orangen, vertrauen die Verbraucher zunehmend auf die Fairtrade-Zertifizierung.

Die Kriterien des Fairen Handels
Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte.

Die Fairtrade-Standards sind das Regelwerk, das Kleinbauernorganisationen, Plantagen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einhalten müssen. Sie umfassen soziale, ökologische und ökonomische Kriterien, um eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu gewährleisten.

Stärkung der Kleinbauern, Kleinbäuerinnen und Arbeiter und Arbeiterinnen:
• Organisation in demokratischen Gemeinschaften (bei Kooperativen)
• Förderung gewerkschaftlicher Organisation (auf Plantagen)
• Geregelte Arbeitsbedingungen
• Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
• Diskriminierungsverbot

Umweltschutz: Mensch im Mittelpunkt
• Umweltschonender Anbau
• Schutz natürlicher Ressourcen
• Verbot gefährlicher Pestizide
• Kein gentechnisch verändertes Saatgut
• Förderung des Bio-Anbaus durch den Bio-Aufschlag

Anforderungen an Händler und Hersteller
• Bezahlung von Fairtrade-Mindestpreis und Fairtrade-Prämie
• Nachweis über Waren- und Geldfluss
• Richtlinien zur Verwendung des Siegels
• Transparente Handelsbeziehungen
• Vorfinanzierung

Die Fairtrade-Standards bestehen aus Kernanforderungen und so genannten Entwicklungs-Indikatoren. Die Kernanforderungen müssen von jeder Produzentengruppe erfüllt werden, um die Fairtrade-Zertifizierung zu erhalten. Nach der ersten Zertifizierung müssen die Produzentenorganisationen zudem die Entwicklungsanforderungen erfüllen. Diese sind weitreichender und haben unter anderem das Ziel, die Organisation und die Arbeitsbedingungen der Produzenten zu verbessern, aber auch langfristig wirkende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt umzusetzen. Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Überprüfung der Standarts
Die Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT überprüft vor Ort, ob Produzenten und Händler die Fairtrade-Standards einhalten und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards erfüllen. Sie kontrolliert auch, ob die Produzentenorganisationen den festgelegten Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie ausgezahlt bekommen.
FLOCERT ist ein unabhängiges Zertifizierungsunternehmen und Tochtergesellschaft von Fairtrade International. Das Unternehmen zertifiziert Produzenten, Händler und Hersteller in rund 115 Ländern nach den Fairtrade-Standards. Über 100 hochqualifizierte Auditorinnen und Auditoren nehmen in regelmäßigen Abständen Kontrollen und Audits vor Ort vor.
Quelle: www.fairtrade-deutschland.de

Sie bieten fair gehandelte Waren in ihrem Geschäft an oder verwenden fair gehandelte Produkte in Ihrem Gastronomiebetrieb oder in Ihrer Organisation?
Dann werden Sie doch Teil der Fairtrade-Gemeinde Oberstdorf. Bitte sprechen Sie uns an. Kontakt: Markt Oberstdorf, Christine Uebelhör, Tel. 08322 700-723, E-Mail: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de.

Weitere Informationen unter www.fairtrade-deutschland.de

Fairtrade_Auszeichnungsfeier_ März 2017

Oberstdorf ist Fairtrade-Gemeinde

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.03.2017
Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz übergab am 25. März die Ernennungsurkunde an Bürgermeister Laurent Mies und die Steuerungsgruppe.

Bürgermeister Mies ging in seinem Grußwort auf den fairen Handel als Urform eines gemeinsamen Geschäfts, eines Vertrags mit ausgeglichenem Interesse ein. „Fairer Handel im Sinne von eine Welt zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern ist ein ehrenwerter Ansatz.“, so Mies. Er dankte der Steuerungsgruppe für das engagierte Handeln und hofft auf viele weitere Unterstützer, die den Fairtrade-Gedanken aufnehmen.
Holz sprach über die Fairtrade-Bewegung, die sich engagiere gegen die Ungerechtigkeit in der Welt. Oberstdorf sei die 470. Fairtrade-Town in Deutschland.
Stellvertretende Landrätin Ulrike Hitzler freute sich, dass man mit Oberstdorf als Fairtrade-Gemeinde nun einen weiteren Schritt bei den Bemühungen als Fairtrade-Landkreis Oberallgäu sei.
Auf die Weltläden im Oberallgäu richtete Geschäftsführerin Renate Schiebel ihr Augenmerk.
Für gute Stimmung sorgte die Percussionsgruppe Open Hearts von Gundela Enzensberger, für den feierlichen Rahmen musizierte Jasmin Birker auf der Harfe.

Schon vor drei Jahren hatte Gemeinderätin Bergith Hornbacher-Burgstaller (Bündnis 90/Die Grünen) die Idee an den Marktgemeinderat herangetragen. Im Juli 2016 beschloss das Gremium einstimmig, den Titel Fairtrade Town anzustreben.
Erforderlich für die Bewerbung war die Erfüllung von fünf Kriterien: ein Ratsbeschluss, die Gründung einer Steuerungsgruppe, Geschäfte und Gastronomie die Fairtrade Produkte im Sortiment anbieten, Organisationen die fair gehandelte Waren verwenden und der Nachweis über Präsenz in den Medien.
Innerhalb von vier Monaten trug die Steuerungsgruppe mit Bergith Hornbacher-Burgstaller, Kathrin Bäuerle, Anton Weiler (alle Mitglieder des Marktgemeinderats), Renate Schiebel (Geschäftsführerin Weltläden), Irmela Fischer (Villa Jauss) und Dr. Susanne Benkert (ev. Kirchengemeinde) die notwendigen Unterlagen zusammen.

Die Auszeichnung zur Fairtrade-Town ist nicht das Ziel, sondern der Startschuss für weiterführendes Engagement. Der Titel Fairtrade-Gemeinde muss alle zwei Jahre erneuert werden.

Firmen und Organisationen die bereits Fairtrade-Produkte anbieten, verkaufen, verwenden:
REWE Hans-Jürgen Schnitzer oHG, Fellhornstraße, Oberstdorf
Feneberg, Im Steinach, Oberstdorf
Feneberg, Weststraße, Oberstdorf
Lidl, Im Steinach, Oberstdorf
Weltladen, Oststraße, Oberstdorf
Cafe am Dorbrunnen, Prinzregenten-Platz 1, Oberstdorf
Burgcafe, Nebelhornstaße, Oberstdorf
Loft, Ludwigstraße, Oberstdorf
Gertrud von le Fort Gymnasium, Oberstdorf
Kindergarten St. Elisabeth, Oberstdorf
Kindergarten St. Barbara, Oberstdorf-Tiefenbach
Kunsthaus Villa Jauss
Evangelische Kirchengemeinde

Weitere Teilnehmer, darunter EDEKA-Ebner, Oberstdorf, haben sich schon gemeldet.

Sie wollen auch mitmachen?
Melden Sie sich gerne.
Kontakt: c.uebelhoer@markt-oberstdorf.de

Oberstdorf wird Fairtrade-Gemeinde

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.03.2017
Zur offiziellen Auszeichnungsfeier lädt der Markt Oberstdorf herzlich ein: Am Samstag, 25. März 2017, ab 10 Uhr, im Oberstdorf Haus, Foyer.

Das Prüfungsgremium Fairtrade Deutschland hat die Bewerbung Oberstdorfs erfolgreich bestätigt.
Der Fairtrade Ehrenbotschafter Manfred Holz wird die Urkunde übergeben.
Musik, Information und eine Verkostung fair gehandelter Produkte runden die Veranstaltung ab.

Unternehmer Wilhelm Geiger 1927

Eine Sensation im Oytal - Oberstdorfer Gemeinde- und Fremdenblatt 27. Juli 1927

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 20.02.2017
Archivar Eugen Thomma hat in alten Zeitungen geschmökert und den Hinweis auf einen sensationellen Vorgang gefunden: „Ein einzigartiges Schauspiel wird sich am Samstag, 30. Juli, bei günstiger Witterung im Oytal abspielen.

In der Zeit von vorm. 1/210 bis 11 Uhr und nachm. von 2 bis 1/24 Uhr werden 100 Holzstämme vom Seewald über die 620 Meter hohen Seewände in das Talbett hinabgestürzt werden. Es dürfte unter den Kurgästen, auch unter den Einheimischenwenige geben, die ein so seltenes Schauspiel jemals gesehen haben. Mit ungeheurer Wucht und unter krachendem Donner werden die Riesen des Waldes über die Wände stürzen, und unten zu Brennholz verarbeitet. Einen anderen Weg, das Holz aus dem Seewald ins Tal zu befördern, gibt es nicht. Dabei ist nicht zu vergessen, daß die Arbeiten des Ablassen der Stämme für die Holzfäller mit Öebensgefahr verbunden ist, weshalb den Mutigen Bewunderung und Anerkennng zu zollen ist. Also auf ins Oytal am nächsten Samstag.“
Die Ankündigung hat ihr Ziel nicht verfehlt. Zu hunderten stürmten Schaulustige ins Oytal um sich diese seltene Art der Holzbringungn aus dem Bergwald anzuschauen. Am 2. August berichtete die Presse wieder von dem Vorgang:
„Das Oytal hatte am letzten Samstag anlässlich des Holzablassens über die 620 Meter hohen Seewände Rekordbesuch. Hunderte von Menschen waren schon in aller Frühe herangepilgert, denen am Nachmittag noch eine stattliche Anzahl folgte, um sich dieses seltene Schauspiel anzusehen. Schon von weitem hörte man das donnerähnliche Krachen vom Fallen der Holzstämme. Vom Garten des Oytalhauses konnte man bequem den Vorgang beobachten. Zuerst kollerten die Stämme die ersten hundert Meter den Hang hinunter, bis sie dann in so unheimlich schnelle Fahrt gerieten, daß sie lotrecht über die Wände sausten und wie eine einschlagende Granate „Marke dicke Berta“ (Anm.: Dicke Berta war im ersten Weltkrieg ein 42 cm Geschütz der Firma Krupp) auf die untersten Hänge aufschlugen, Staubwolken aufwirbelten und weiter zu Tal rollten. Wie solide das Holz ist, dafür zeugte, daß die wenigsten Stämme unten zerschellt ankommen. Sehr schön war das gewaltige Echo, das vielfach von den Wänden zurückgeworfen wurde.“
Die Holzaktion in den Seewänden war damit noch nicht beendet, denn am 6. September wurde wieder durch eine Presse-Vorankündigung auf die neuerliche Ablassung von Holz hingewiesen. In der gleichen Ausgabe wies der Unternehmer in einem Inserat allzu Neugierige auf die Gefährdung während der Holzbergung hin:

Warnung !
In der Zeit vom 7. bis 11. September werden in den
Seewänden im Oytal wieder Holzblöcke abgelassen
und lehne ich beim Betreten des gefährdeten durch
Warnungstafeln abgesperrten Gebietes jede Haftung ab.
Wilhelm Geiger, Holz- und Kohlen-Handlung
NB. Trockene Buchen- und Fichtenscheiter habe ich
fortwährend auf Lager und sehe geneigter Abnahme
Entgegen. Der Obige.

Aus heutiger Sicht fragt man sich, ob so etwas überhaupt noch möglich wäre. Viele Behördengänge wären nötig, viele Absperrposten müssten aufgestellt werden.
Der damals gerade dreißigjährige Unternehmer hatte eine gehörige Portion Risiko auf sich genommen, as er persönlich mit ein paar Helfern die gefährliche Aktion durchführte. Sicher ein guter Werbeeffekt für seine junge Firma. Wenn man heute, nach 90 Jahren, den damaligen Ein-Mann-Betrieb mit dem Unternehmen Geiger-Gruppe vergleicht, kann man erahnen, was dafür an Pioniergeist und unternehmerischem Wagnis notwendig war.
Der damalige Oytal-Wirt Wilhelm Fischer brachte sicher ein paar kräftige Brotzeiten für die Holzer auf den Tisch. Denn die trieben ihm mit dem Holzeinschlag über Tage hinweg den „gebratenen Hasen“ in die Küche.

Bild1: Wilhelm Geiger im Jahr 1927 im Oytal beim Brennholz
schneiden.

Bild 2: Vom Seealpsee fällt der Seebach rund 600 Meter über die
berüchtigten Seewände in die Tiefe

Kein Azubi? Ausbildungsbörse auf www.markt-oberstdorf.de

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 26.01.2017
Der Markt Oberstdorf bietet auf seiner Internetseite eine Ausbildungsbörse für einheimische Betriebe an.

Sie suchen einen Auszubildenden?
Unter www.markt-oberstdorf.de/ausbildungsbörse können Sie über ein Formular Ihren freien Ausbildungsplatz platzieren.

Die Angebote werden auf der Homepage des Marktes für vier Wochen eingestellt. Eine Wiederholung ist jederzeit möglich.

Winterzeit - Schneeräumzeit

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 13.01.2017
Der Winter ist da und damit auch wieder die wenig erfreuliche Pflicht rund um das eigene Grundstück zu räumen und zu streuen. Leider sorgt das Thema Schneeräumung in jedem Winter auch für Ärger, bei Gästen und Einheimischen.

Ob der risikoreiche Schulweg oder der mühsame Gang ins Dorf – schlecht, oder gar nicht geräumte Gehbahnen sind nicht nur für die Fußgänger beschwerlich und gefährlich, es kommen, z. B. bei einem Sturz, auch Schadenersatzforderungen auf denjenigen zu, der seiner Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Die Vernachlässigung der Räumpflicht stellt außerdem eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Und wenn es einmal kräftig schneit, stellt sich auch wieder die Frage: Wohin mit der weißen Pracht? Bitte beachten Sie: Schnee von Privatgrundstücken darf nicht auf öffentliche Straßen, Wege, Plätze oder Anlagen geschaufelt oder gefräst werden. Missachtungen können ebenfalls ein Bußgeld zur Folge haben und der Verursacher hat zusätzlich die Kosten für die Abfuhr des Schnees zu tragen. Ihre Räum- und Streupflicht sollten Sie daher schon aus eigenem Interesse gewissenhaft erfüllen.

Winterdienstpflichten der Haus- und Grundstückseigentümer:

  • Räumen und Streuen von Gehsteigen, die an die Grundstücke grenzen,
  • Räumen und Streuen eines ein Meter breiten Streifens am Straßenrand, sofern kein Gehweg vorhanden ist,
  • an Werktagen von 7 Uhr bis 20 Uhr,
  • an Sonn- und Feiertagen von 8 Uhr bis 20 Uhr,
  • der geräumte Schnee ist so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird,
  • bei Tau- und Regenwetter sind Abflussrinnen, Hydranten, Straßeneinlaufschächte und Löschwasserentnahmestellen frei zu halten
Gesellschaftswagen von Emil Fischer

Altes und Neues?

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 11.01.2017
Archivar Eugen Thomma erinnert an Berichterstattung von 1927.

In alten Zeitungen findet sich oft heute Neues, besonders wenn es sich um Lokalnachrichten handelt: So in der ersten Nummer des "Oberstdorfer Gemeinde- und Fremdenblatt" vom 5.01.1927. Meldungen mit ernsterem Charakter, die einen Bezug zur Gegenwart haben, wechseln mit solchen, die heute zum Schmunzeln anregen.

Gleich auf der Titelseite eine Überschrift: "Nebelhornbahn in Sicht?"
Da wird bei den Oberstdorfern die Werbetrommel zur Zeichnung von Anteilscheinen gerührt, um das Projekt der Bergbahn anzutreiben. Die Befürchtungen sind groß, daß Oberstdorf bedeutungslos wird, wenn der Ort nicht auf den Zug der Zeit aufspringt.
"Man möchte sogar sagen, daß Oberstdorfs Zukunft steht oder fällt mit der Errichtung der Nebelhornbahn. Die Erfahrung dieses Jahres hat gezeigt, daß die bei uns weilenden Fremden zum größten Teile nach Ehrwald mit unseren Gesellschaftswagen befördert werden wollen, um auf die Zugspitze zu fahren. [.....) Soll da Oberstdorf sich den Rang ablaufen lassen und hinter den andern Orten mehrere Jahre nachhinken, wenn dort der Rahm schon abgeschöpft ist? [....]", war der Tenor bei den vielen Versammlungen.
Jetzt, 90 Jahre später: das neue Gipfelrestaurant, die Nordwand-Runde!

Heute undenkbar, folgen namentlich Berichte über Skiunfälle junger Einheimischer beim Skilaufen mit detailgetreuem Unfallhergang. Eine ganze Abteilung von Datenschützern würde heute aufschreien.
Aber auch tierisches Unglück wird genau beschrieben: "Ein Achter-Hirsch wurde am 31. Dezember in Oytal gegen Abend von einer niedergehenden Lawine erfaßt und in die Tiefe gerissen. [....] Das Erstaunen der Jäger, die am andern Morgen den Hirsch holen wollten, war groß, als sie drei Adler sahen, die sich an dem Tiere bereits gütlich taten. In gemessener Entfernung lauerten zwei Füchse und etliche Aasraben auf den Moment in welchem die Adler vollgefressen das Weite suchten.[.........]".

Detailgetreu wird damals weiter berichtet: "Das Sporthotel Trettach ist seit sonntags abends ohne Kapelle, da Kapellmeister Professor Rosé zu Folge Differenzen mit einem Mitwirkenden der Kapelle und einem Kellner seine Tätigkeit niederlegte [.......]." Drei Tage später erscheint nicht nur eine Gegendarstellung des Herrn, sondern auch gleich ein Werbe-Inserat seiner Konzerte, jetzt spielt er im "Hotel Mohren" und das Trettachhotel? Das hatte schon eine neue Kapelle. Die große Zeit der Arbeitslosigkeit brachte es mit sich, dass ein Musikprofessor im hintersten Winkel Deutschlands das Tanz-Qintett eines kleinen Hotels leitete und dass in wenigen Stunden Ersatz zur Verfügung stand.

"Stand der Erwerbslosen im Bezirk Sonthofen am 8. Januar 1927, insgesamt 847.“
Oberstdorf 130, Immenstadt 158, Sonthofen 136, Schöllang 31, Fischen 18, Obermaiselstein 4.
Diese Statistik erschien jeden Monat. Tiefenbach ist als einzige Gemeinde im Bezirk nicht aufgeführt. Es scheint als habe es dort keine Arbeitslosen gegeben.

Der Skilauf wird immer mehr zum Motor der Wintersaison. Oberstdorfs Skisprung-Star Franz Thannheimer siegt mit Weiten von 40, 42 und 47 Metern beim Allgäuer Jugend-Skitag in Oberstaufen und erringt den "Pokal für den besten Allgäuer, den Polkal für den besten Springer des Tages und ein silbernes Zigarettenetui für den weitesten gestanden Sprung des Tages". Ein solch wertvoller Preis brachte damals einen Sportler schon in Gefahr den Amateurstatus zu verlieren.

Der Freude am abendlichen Vergnügen der "Fremden" trägt der Marktgemeinderat Oberstdorf auch dahingehend Rechnung, dass die erst ein Jahr alte Sperrstunden-Festsetzung (24.00 Uhr) aufgehoben und auf 01.00 Uhr verlegt wird. Ein Spielchen das sich mit pro und contra, teils mit andern Uhrzeiten, bis in die heutigen Tage immer und immer wieder fortsetzt.

Aus der "Amtlichen Fremdenliste", die in jeder Ausgabe beinhaltet war, sind Name, Beruf, Begleitung, Wohnort sowie die Unterkunft des Gastes in Oberstdorf zu ersehen. Die Gäste waren damals stolz, daß ihr Name veröffentlicht wurde und kauften diese Listen.
Wir lesen auch, dass sich am 10.01.1927 insgesamt 37 "Fremde" angemeldet haben. Besonders fällt dabei auf, daß nur vier davon privat wohnten und alle andern in Hotels, Pensionen oder Kuranstalten. Ach, wird derzeit nicht nach der höheren Wohnqualität gesucht?

Bild
Der "Gesellschaftswagen" des Oberstdorfer Unternehmers Emil Fischer bei einer Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen. Links am Wagen (mit Stock) der Kaufmann Georg Fischer, der Bruder des Emil, der gelegentlich als Reisebegeleiter mitfuhr.

Sperrungen bei Lawinengefahr

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 05.01.2017
Bei akuter Lawinengefahr hat der Markt Oberstdorf die Befugnis und die Verpflichtung unter anderem die Benutzung bestimmter Straßen, Wege, Skipisten oder Loipen für jedermann zu verbieten.

Dabei ist er auf eine fachkundige und objektive Beratung bei der Beurteilung der örtlichen Lawinensituation durch die Lawinenkommissionen angewiesen.

In der Gemeinde Oberstdorf werden im Winter 76 Pistenkilometer, 75 Loipenkilometer, mehr als 140 km Winterwanderwege und eine Vielzahl öffentlicher Straßen gesichert. Dabei wird die vorherrschende Schnee-, Wetter- und Lawinenlage ständig von den örtlichen Lawinenkommissionen bewertet und gegebenenfalls schnell auf eine Änderung der Situation reagiert. Wegen dieses immens großen Beurteilungsbereichs, dem größten aller Lawinenkommissionen in Bayern, gibt es in Oberstdorf auch drei Kommissionen. Eine für das Skigebiet Nebelhorn, eine für das Skigebiet Fellhorn und eine für die Oberstdorfer Täler und das Skigebiet Söllereck.

Diese Lawinenkommissionen sind Beratungsgremien für die Sicherheitsbehörden (Gemeinde, Landratsamt), die regelmäßig bei Bedarf zusammentreten, um die aktuelle Wetter-, Schneedecken- und Lawinensituation zu beurteilen und daraus entsprechende Empfehlungen für Lawinensicherungsmaßnahmen (z.B. Sperrungen von Straßen und Skiabfahrten oder künstliche Lawinenauslösungen) ableiten. Auch die Aufhebung von Sperrungen wegen Lawinengefahr beruht auf einer Lagebeurteilung durch die örtlichen Lawinenkommissionen.
Die ehrenamtlichen Lawinenkommissionen in Oberstdorf bestehen deswegen aus ortskundigen, bergerfahrenen und ständig erreichbaren Mitgliedern, die auf Grund ihrer lawinenkundlichen Kenntnisse in besonderem Maße geeignet sind, drohende Lawinengefahren zu erkennen und zu beurteilen. Sie sind mit den entsprechenden Lehrgängen ausgebildet und bilden sich regelmäßig fort. Trotz der hohen Komplexität der Zusammenhänge sind die Kommissionen stetig bemüht Sperrungen nur im absolut notwendigen Umfang zu empfehlen und unterstützen auch den Markt Oberstdorf bei Lawinensprengungen, ohne die die betroffenen Bereiche oftmals nicht so schnell wieder freigegeben werden könnten. Denn nicht nur große Neuschneemengen oder ein starker Temperaturanstieg haben einen wesentlichen Einfluss auf die Lawinengefahr, sondern es spielt eine Vielzahl von Faktoren zusammen, so dass nicht selten Entscheidungen für Unkundige nicht ohne weiteres nachvollziehbar sind.

Leider kommt es immer wieder vor, dass diese mit großer Sorgfalt eingerichteten Sperrungen missachtet werden. Neben der Tatsache, dass dies eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit darstellt, bringt sich damit aber nicht nur die Person selbst in Gefahr, sondern es entsteht gerade bei Gästen der Eindruck, die Sperrung müsse man nicht so ernst nehmen. Dessen sollten sich gerade diejenigen bewusst sein, die die Örtlichkeiten kennen, wissen in welchen Abschnitten eines gesperrten Bereichs die Gefahr am größten ist und dann nur genau diese Bereiche meiden, während sich ein Ortsunkundiger dann möglicherweise genau dort länger aufhält.

Auch können Lawinensprengungen nur dann ausgeführt werden, wenn sichergestellt ist, dass sich in dem gesperrten Bereich tatsächlich niemand aufhält. Deswegen werden diese Bereiche dann mit hohem Personalaufwand zusätzlich noch mit Posten abgesichert. Führen aber bereits Fußspuren oder Fahrspuren in den Bereich, ist dies nicht mehr gewährleistet und die Sprengung kann nicht durchgeführt werden.

Der Markt Oberstdorf appelliert deshalb an alle, sich ihrer Verantwortung und ihrer Vorbildfunktion bewusst zu sein und angeordnete Sperrungen wegen Lawinengefahr konsequent zu beachten, auch wenn das für den einzelnen möglicherweise mit Einschränkungen oder Belastungen verbunden ist.

Beschädigung von Schneezeichen kein Kavaliersdelikt

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 03.01.2017
Mutwillige Beschädigungen von Schneezeichen verursachen dem Markt Oberstdorf jährlich Kosten. Für Anschaffung und Aufstellung muss pro Schneezeichen mit rund 15 bis 20 Euro gerechnet werden.

Die kurz vor dem Winter aufgestellten farbigen Holzstangen sind Teil der Straßenausstattung, die den Verlauf der Straßen und Wege bei hoher Schneedecke markieren. Werden die Schneezeichen herausgerissen oder beschädigt, gefährdet der Verursacher die Verkehrssicherheit und begeht damit eine Straftat. Die Polizei wird in nächster Zeit ein besonderes Augenmerk auf auffällige Bereiche richten.

Viehmarkt auf dem Lindenacker um 1910. In der Bildmitte

Lindenacker – Kurpark

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.12.2016
Heute würde man den früheren „Lindenacker“ südlich der katholischen Pfarrkirche als Streuobstwiese bezeichnen, berichtet Archivar Eugen Thomma.

Ob dort wirklich die namensgebende Gerichtslinde stand, unter der das Dorfgericht getagt hat, weiß man nicht mit Sicherheit. Dass aber auf dem Lindenacker jährlich Märkte stattfanden, bei dem so manches Rind und mancher Ochse den Besitzer wechselten, ist belegt.

Als Oberstdorf sich zum Beginn des 20. Jahrhunderts gewaltig nach Süden ausdehnte, wurde dieser zentrale Platz als Standort einer dringend notwendigen Kureinrichtungen – eines Kurplatzes und eines Kurhauses – interessant. Angesparte Gelder wurden 1922 geschickt beim Kauf des Grundes angelegt, gerade noch vor der Entwertung durch die Inflation. Der Grundstein für den Kurpark war gelegt.

Die folgenden Jahre galten der Gestaltung des Platzes, auf dem ursprünglich der Bau des Kurhauses geplant war. Weil der Sitzungssaal des Rathauses, der den Gästen als Lesesaal diente, 1924 zum Schulsaal der privaten Realschule wurde, entstand 1925 im Kurpark ein schmuckes Holzhäuschen, das als Lesehalle diente.

Die gelegentlich auf dem Marktplatz abgehaltenen Standkonzerte – anfänglich von Militörkapellen, dann von der Musikkapelle Oberstdorf – konnten nun am neuen Kurplatz stattfinden. In dem 1927 von Zimmermeister Hans Haneberg erbauten runden Pavillon bot die Musikkapelle Oberstdorf künftig in der Sommersaison täglich ein Konzert. Das Repertoire der Musiker war so umfangreich, dass erst nach vier Wochen ein Musikstück wiederholt wurde.

Im Jahr 1933 verbot die Regierung das Konzertieren von Amateuren während Berufsmusiker arbeitslos waren. Im Rahmen der „Arbeitsschlacht“, wie diese Maßnahme pathetisch genannt wurde, hatte die Gemeinde ein Orchester von Berufsmusikern einzustellen. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, aber auch noch im Rahmen der Arbeitsschlacht, entstand 1936 / 1937 an der Westseite des Kurparks die Wandelhalle. Dort konnten die flanierenden Gäste auch bei Regen dem Kurkonzert lauschen.

Gab die Kurkapelle unter Leitung von Josef Scharrer im Sommer 1942 noch 150 Konzerte, wurden im August 1943 die letzten Musiker zur Wehrmacht einberufen. Die Öffnungen der Wandelhall nach Süden wurden mit Bretterwänden zugenagelt. Dahinter entstand ein Lagerplatz für Möbel von nach Oberstdorf evakuierten Familien aus bombenbedrohten Städten. Bis Anfang der 1950er Jahre dauerte dieser Zustand an.

Ende der 1940er Jahre behalf sich die Kurverwaltung mit Schallplattenkonzerten. Nur mit Hilfe von auswärts konnte 1950 die Musikkapelle die Lücken in den eigenen Reihen, die der Krieg geschlagen hatte, schließen und wieder Konzerte veranstalten.
Wohl mehr als tausend Menschen waren es, die nach der langen musiklosen Zeit im Park den Sonntagskonzerten lauschten.
Oberstdorf entsprach dem Wunsch der Gäste nach mehr Musik. Eine Kurkapelle mit zwölf Musikern unterhielt künftig vormittags das dankbare Publikum. Die Musikkapelle gab ein Sonntagskonzert und überbrückte die freien Tage des Orchesters. Dies geschah alles im neuen Pavillon.
Die Zeit elte und das auch im Kurpark. Zusammen mit der Generalsanierung des Kurhauses erfuhr auch der Kurpark eine Erneuerung, die den Gästen den Aufenthalt auf dem ehemaligen Lindenacker noch angenehmer gestalten sollte.

Das Holzhäuschen, das als Lesehalle diente, wurde später abgebrochen und im Schulhof der Grundschule als Kindergarten wieder aufgebaut. Später war darin die Musikschule unterbracht. 2010 musste das Häuschen dann endgültig weichen.

Bild 1 Viehmarkt auf dem Lindenacker um 1910. In der Bildmitte
der Pfarrhof

Bild 2 Der Kurpark 1928: Links die Lesehalle, in der Mitte das
Lichtspielhaus und rechts der Musikpavillon

Heini Klopfer 1950

Pioniere des Skisprungs

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 05.10.2016
Erinnerungen von Archivar Eugen Thomma an Bruno Biehler, Heini Klopfer, Toni Brutscher und Sepp Weiler

Anläßlich des Grüntentages am 11. September berichtete die Tagespresse auch über das Jägerdenkmal auf dem "Wächter des Allgäus" und über dessen Planer.

Es jährte sich heuer zum 50. Mal der Todestag des Architekten Bruno Biehler. Biehler, selbst Leutnant im 3. Jägerregiment, entwarf dieses Mahnmal zum Gedenken an seine im Ersten Weltkrieg gefallenen rund 3.000 Regimentskameraden.
Bereits während des Krieges hatte er die Planung für den Soldatenfriedhof von Macarlau im Vasertal der Karpathen geschaffen, bei dessen Anlage der Oberstdorfer Holzbildhauer Wilhelm Math und der Hindelanger Kunstmaler Hermann Grosselfinger tätig waren.

Mich hat die Person des Architekten schon als junger Bursche fasziniert. Unsere Generation, die doch kaum Möglichkeit hatte ins Ausland zu kommen, konnte nur staunen, wenn man über Bühlers Reisen las. Indien, Ceylon, Java, China waren Ziele von ihm gewesen. Der Bericht über die Winterbesteigung des Fujiyama in Japan und seine Rückreise mit der Transsibirischen Eisenbahn im Mai 1914 fesselten mich.

Der Skipionier Bruno Biehler war auch in Oberstdorf kein Unbekannter. Bei den ersten Allgäuer Skimeisterschaften errang er auf der 1909 erbauten Haldenschanze mit einem Sprung auf 21 1/2 Metern den Titel des Allgäuer Meisters. Er war in der Nordischen Kombination der härteste Konkurrent des Eugen Heimhuber, der da für den Skiklub Oberstdorf den Titel sicherte.
Das Heimhuber-Foto von Biehlers Meistersprung an der Haldenschanze zeigt auch noch den damaligen Sprungstil, der ein möglichst aufrechtes Stehen verlangte.

Die Postkarte mit den Prinzregenten-Marken konnte ich vor etwa 30 Jahren von einem Franzosen erwerben. Sie ist in Esperanto geschrieben. Interessant ist dabei auf der Bildseite das Datum des Sprunges, der 2.Februar 1910.
Genau 40 Jahre später am 2.Februar 1950 gingen der Planer der Skiflugschanze Heini Klopfer und seine Kameraden Toni Brutscher und Sepp Weiler über diesen Bakken.
Wenige Tage später setzte der Österreicher Willi Gantschnigg dort mit 124 Metern eine neue Weltrekord-Marke. Ja, was für eine Steigerung hier am Ort in 40 Jahren!
Nach weiteren 65 Jahren liegt die Höchstweite bei 225 Meter, also Bruno Biehlers Weite um mehr als 200 Meter übertroffen.
Und wie weit wird es gehen auf der derzeit umgebauten Heini-Klopfer-Schanze?

Verkehrssicherheit: Überhängenden Bewuchs an Straßen und Wegen entfernen

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 04.10.2016
Durch überhängende Äste und Sträucher wird der Verkehr auf Gehsteigen und Fahrbahnen behindert. Gerade Gehsteige sind durch herausragende Sträucher häufig fast nicht passierbar. Gleiches gilt für Straßen ohne Gehsteig, bei denen Sträucher oder Äste Sicht behindernd in die Fahrbahn ragen.

Ebenso tragen nur gut sichtbare Verkehrszeichen zur Verkehrssicherheit bei.

Der Markt Oberstdorf als Straßenbaubehörde hat für die Sicherheit auf öffentlichen Straßen zu sorgen und die Beseitigung von evtl. Gefahren zu veranlassen.
Grundstückseigentümer und Bürger des Marktes Oberstdorf werden daher dringend gebeten, den überhängenden Bewuchses vor dem Wintereinbruch zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass Verkehrszeichen gut sichtbar sind. Abgesehen von der Unzulässigkeit können Grundstückseigentümer zum Kostenersatz bei evtl. Schadensereignissen herangezogen werden.

Kontakt zum Marktgemeinderat

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 27.09.2016
Ab sofort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit allen Marktgemeinderatsmitgliedern direkt und zeitgleich eine Mitteilung zukommen zu lassen.

Auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de/politik/gemeinderat ist dafür ein entsprechendes Formular eingestellt. Dateien können mitgeschickt werden.

Dieses Portal ist nicht der offizielle Posteingang des Marktes Oberstdorf.
Die Kontakte zu den Mitarbeitern finden Sie auf der Homepage www.markt-oberstdorf.de.

Geschichte des Marktes Oberstdorf

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 31.08.2016
Band 1 bis 5 der Geschichte des Marktes Oberstdorf sind im örtlichen Buchhandel, im Oberstdorf Lädele, in der OBERSTDORF BIBLIOTHEK und beim Markt Oberstdorf erhältlich.

Illegales Zelten und Feuer machen am Gaisalpsee verboten

LBV Logo_2018 LBV Allgäuer Hochalpen
via Markt Oberstdorf
am 28.07.2016
Leider hat die stabile Witterung im Spätsommer 2015 zu einer massiven Zunahme von Zeltaktivitäten im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen geführt. Besonders betroffen war der Gaisalpsee. In der Naturschutzgebietsverordnung „Allgäuer Hochalpen“ ist klar dokumentiert, dass Zelten, Lagern und Feuer machen im Schutzgebiet nicht zulässig sind.

Viele Tierarten, wie zum Beispiel das scheue Birkhuhn oder der Steinadler brauchen störungsfreie Tageszeiten, in denen sie ihre Nahrungsaufnahme durchführen können und nicht unter Dauerstress stehen. Der Gebietsbetreuer der Allgäuer Hochalpen, Henning Werth ruft alle Naturfreunde auf, 2016 zum Ferienbeginn die Spielregeln einzuhalten und die NSG-Verordnung zu beachten. „In Zusammenarbeit mit Landratsamt Oberallgäu, der Naturschutzwacht und Polizei sollen die Kontrollen v.a. an den Seen intensiviert werden“. Infotafeln wurden dabei angebracht, die den Besuchern die Verhaltensregeln im Naturschutzgebiet veranschaulichen. Nur so können die Einzigartigkeit und das Naturerlebnis in den Allgäuer Hochalpen für die Besucher in der Zukunft erhalten bleiben.

Foto Copyright: Bernhard Kirchbihler

Grillen in freier Natur

Oberstdorfer Wappen Markt Oberstdorf
am 02.06.2016
Nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz (BayNatSchG) darf grundsätzlich jeder zum Genuss der Naturschönheiten und zur Erholung alle Teile der freien Natur ohne behördliche Genehmigung und ohne Zustimmung des Grundeigentümers oder sonstigen Berechtigten unentgeltlich betreten.

Darf man überall draußen in der Natur picknicken und grillen?
Dieses so genannte Betretungsrecht gilt jedoch nur für Freizeitgestaltung und Sportausübung, die dem Naturgenuss und der Erholung dienen. Das Entzünden und Betreiben offener Feuer zum Grillen oder als Lagerfeuer in der freien Natur ist mehr als nur ein „normales Betreten“ und wird daher nicht vom Betretungsrecht gedeckt. Dafür ist stets die Zustimmung des Grundstücksberechtigten - für das Sammeln von Brennholz im Wald auch die Zustimmung des Waldbesitzers - erforderlich.

Das Entzünden und Betreiben offener Feuer ist in Natur-, Wild- und Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich verboten. Die Schutzgebiete sind in der Regel beschildert. Alle Seitentäler südlich von Oberstdorf liegen jeweils in einem Landschaftsschutzgebiet, damit ist das Grillen in diesen Bereichen nicht erlaubt.
Wer gegen die naturschutz-, forst-, jagd-, wasser-, abfallrechtlichen oder Brandschutzbestimmungen oder die Anzeigepflicht bei Veranstaltungen verstößt, handelt ordnungswidrig und kann mit Geldbuße belegt werden.

Auch beim erlaubten Feuermachen sollte die allgemeine Verpflichtung zum Schutz der Natur beachtet werden (§ 1 BNatSchG). Verhalten Sie sich stets so, dass die Lebensgrundlagen für wild wachsende Pflanzen und wild lebende Tiere soweit wie möglich erhalten, nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt und gegebenenfalls wieder hergestellt werden.

  • Machen Sie keinen unnötigen Lärm.
  • Wählen Sie den Platz für eine Feuerstelle so, dass keine Brandgefahr für die Umgebung entstehen kann, mindestens 100 Meter von einem Wald und leicht entzündlichen Stoffen entfernt. Und mindestens fünf Meter von Gebäuden aus brennbaren Stoffen, vom Dachvorsprung ab gemessen mindestens fünf Meter von sonstigen brennbaren Stoffen. Suchen Sie möglichst einen Platz in der Nähe eines Gewässers, um Wasser zum Feuerlöschen zu haben.
  • Verwenden Sie als Brennstoff für das Grillfeuer nur Grillkohle, für Lagerfeuer nur trockenes Holz. Altöle, Altreifen oder Kunststoffe etc. dürfen keinesfalls verwendet werden.
  • Halten Sie das Feuer ständig unter Aufsicht. Löschen Sie es bei starkem Wind. Wenn Sie das Feuer verlassen, müssen Feuer und Glut ganz erloschen sein.
  • Wenn Sie den Platz endgültig verlassen, stellen Sie so weit wie möglich den Zustand her, wie er sein sollte.
  • Lassen Sie keine Abfälle, auch kein Brennmaterial, zurück. Seien Sie sich als echter Naturfreund nicht zu schade, auch einmal liegen gebliebenen Müll anderer zum nächsten Abfallbehälter mitzunehmen.

Jeder Einzelne von uns muss schonend mit Natur und Landschaft umgehen, damit wir und unsere Nachkommen auch in Zukunft darin Lebensgrundlage und Erholung finden können!

Öffentliche Grillplätze
Öffentliche Grillplätze gibt es in Altusried, Balderschwang, Betzigau, Immenstadt, Obermaiselstein, Oy-Mittelberg, Sonthofen, Weitnau und Wertach. In Oberstdorf ist kein Grillplatz ausgewiesen.