Rathaustelegramm Ausgabe 23

April 2010: Vermögenstausch des Marktes Oberstdorf mit dem Verschönerungsverein

Sehr geehrte Damen und Herren,

lesen Sie in unserem heutigen Rathaustelegramm vom Vermögenstausch des Marktes Oberstdorf mit dem Verschönerungsverein Oberstdorf e.V.

Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit nehmen und sich über dieses aktuelle Thema informieren. Bitte geben Sie das Rathaustelegramm auch an Ihre interessierten Bekannten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Laurent O. Mies
1. Bürgermeister

Der Verschönerungsverein Oberstdorf e. V. und die Gemeinde Oberstdorf tauschen das Aktienpaket der Nebelhornbahn gegen Werte des Marktes. Dem vorausgegangen waren Grundsatzbeschlüsse beider Partner mit intensiven Verhandlungen sowie gutachtliche Bewertungen des zu tauschenden Vermögens.

Dem zwischen Vorstand und 1. Bürgermeister erzielten Verhandlungsergebnis ist der Verschönerungsverein Oberstdorf e.V. in seiner diesjährigen Mitgliederversammlung am 21. April 2010 gefolgt. Erforderlich war eine 2/3 Mehrheit. Dieses Votum wurde erheblich übertroffen. Inhalt des Tauschgeschäfts ist der 25,01 prozentige Anteil des Verschönerungsvereins an der Nebelhornbahn AG. Im Gegenzug erhält der Verschönerungsverein vom Markt Oberstdorf Grundstückswerte. Die Erträge daraus werden die finanzielle Grundlage des Vereins zur Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben ebenso wie die Werthaltigkeit des Vereinsvermögens in der Zukunft absichern.

Auch der Marktgemeinderat hat in seiner Sitzung am 22. April 2010 diesem Vermögenstausch zugestimmt, sodass das Rechtsgeschäft zwischen dem Markt Oberstdorf und dem Verschönerungsverein vollzogen werden kann.

Sowohl der 1. Bürgermeister des Marktes Oberstdorf, Laurent O. Mies als auch der 1. Vorsitzende des Verschönerungsvereins, Franz Ohmayer, bezeichnen die klare Entscheidung beider Gremien als Meilenstein für Oberstdorfs touristische Zukunft. Zumal damit sichergestellt werden kann, dass auch im Falle zukünftiger, größerer Investitionen der Nebelhornbahn AG das Aktienpaket von 25,01 Prozent in Oberstdorfer Hand und zugleich der Grund und Boden des Verschönerungsvereins in der Gemeinde verbleiben.